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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-21 · Heft 2334 (21.8.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2334 (21.8.1925)
Date
1925-08-21
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Gerte 8 Wien, Freitag Wiener Morgenzeltung 21. August 1925 N r. 2331 Mitteilungen nur dem Publikum. Wieder »» heben! >.>»«. riMilnmUk JOB Bureau: vnMiti.ititi9tm ir/r Wilhelm Strauss Wien, VII., Nenbaugasie 8 (ftgxftndat 1894 Telephon S2-2-S4 Tixid eohie «J&gerwäaclie. GhrSsnt« A.xxflwa,HT geaclixriAc&c'vollcx Waron n- 927 Jk CateDlanabad an darMarlanbrücka Erstklassige Bedienung! ERI-ARTIKEL für die feine Schuhpfiege Wr.-NeaifÄdier dtcm. Industrie A.-G., Wien,L,Parfcrfntf 4 Vertreter Im Aaslande gesackt! 102a VOSLAU Pension „Austria“, Kinderheim Olga Kadisch m JSgermayerstrasse 19 :s Telephon 99/VIII Ganzjährig geöffnet Mütterliche Pflege und Aufsicht Erst* klassige Verköstigung. Während des Schuljahres auf Wunsch jeglicher Unterricht im Hause (Volksschul-, Gymnasial-, Realschul-, Lyzealunterricht, Sprachen, Musik, französische Konversation). Zwei Gärten, gedeckte südseitige Liegehalle NEUERSCHEINUNG Stürmer des Ghetto von Z, F. Finkeistein, mit Studien über Nordau, Perez, Bialik, Smolenski und führende Persönlichkeiten der jüdischen Neuzeit Ueber dieses Buch schreibt der Krakauer „Nowy Dziennlk“ (Dr. W. Berkelhammer) wie folgt: „Z. F. Finkeistein, dessen hervorragende literarische Tätigkeit noch aus den Jahrgängen der „Moriah“ und „Wschöd“ in bester Erinnerung bei uns fortwirkt, gibt in diesem Buche psychologische Essays von tiefer Analyse, ungewöhnlich scharfer Erfassung der tiefsten Seelenregungen und ungewöhnlicher Art konstruktiver Plastik. Der Kampf des Ghettos mit Europa ist geradezu eine Spezialität Finkeisteins. Kein einziger von den jüdischen Schriftstellern der Gegenwart vermag so treffend und zugleich in einer solch grandios tiefsinnigen Art über Mainion, ZanguHllj Scholem Alejchem und Frug zu schreiben'* Zu beziehen!m Kongressgebäude bei Ri Lowlt und in allen Buchhandlungen Preis gebunden K 60.000, gebettet K 49.000 Serichtsfaal. Warm ist Agentenprovision zu bezahlen? Der Handelsagent O. W. Rudolf brachte gegen den Hausbesitzer P. Scheer eine Klage auf Bezahlung der vereinbarten fünfprozentigen Provision für die Vermittlung einer Hypothek auf das Haus des Beklagten ein. Der Geklagte verwies darauf, daß das Geschäft tatsächlich nicht zustande gekommen ist und daher auch nicht provisionspflichtig sei. Demgegenüber vertrat der Kläger bi« Anschauung, daß seine Tätigkeit mit der Vermittlung eines Darlehensgebers beendet fei und es Hm nicht zum Nachteil gereichen dürfe, wenn der DarlehenSwerber nachträglich eiinen anderen Darlehensgeber in Anspruch genommen habe. Das Bezirksgericht Leopoldstadt gab dem Klagebegehren Folge und sprach dem Kläger die fünsprozentige Provsion zu, weil Kläger einen Darlehensgeber gefunden, -e-mnach die Leistung bewirkt habe; die Ausführung des Erfolges fei durch den Beklagten verhindert worden. Das Zivillandesgericht als Rekursgericht hat der dagegen eingebrachten Berufung Folge gegeben und die Klage abgewiesen, weil nach den Bestimmungen des Handelsagentengesepes die bedungene Provision nur für das durch die Tätigkeit des Agenten zustande gekommene Geschäft gebühre. Der Oberste Gerichtshof hat diHes Urteil aufgehoben und eine neuerliche Verhandlung zur Feststellung an- Ednei, ob der Anspruch des Klägers der Höhe nach genügend iert fei. Dem Grund nach bestehe aber der Anspruch zu t, auch wenn das Geschäft nicht zustande gekommen sei. Beider nochmaligen Verhandlung wurde die Provision auf drei Prozent herabgesetzt. Kündigung ohne Abfertigung. Sechs SkonMen brachten beim Gewerbegericht Men die österreichische K au f m ä n- Aische Bank eine Klage auf dreimonatige Entschädigung für die Kündigungszeit ein. Sämtliche Kläger waren mit 31. Dezember 1904 ordnungsgemäß gekündigt worden. Sie traten jedoch mit diesem Tage noch nicht aus den Diensten der beklagten Bank, sondern wurden jeweils für einen weiteren Monat neu angestellt. Am 31. März mußten sämtliche Kläger ihre Posten verlassen. Sie behaupten nun, daß die kündigungslos-e Beendigung des Dienstverhältnisses gesetzlich ungültig sei, da sie gegen die zwingende Norm des ÄngSstelltenyesetzes verstoße. Die getroffene Vereinbarung auf monattveise Verlängerung des Dienstverhältnisses sei eine offenbare Umgehung der im Gesetze geregelten Mudigunasbestimmungen. Sie seien daher berechtigt, ihre bis einschließlich 30. Juni d. I. gebührenden Bezüge Kr di>e Kündigungsfrist zu begehren. Bes der Verhandlung vor dem Gewerbegericht wendete der Vertreter der bÄlagten Bank ein, daß die Auflösung des Dienstverhältnisses mit 31. Dtärz d. I. nicht in» Widerspruch mit den Bestimmungen des Ansestelltengesetzes siche. Das Gewerbegericht (Vorsitzender Landesgerichtsrat Etz) wies das Klagebegchren mit der Begründung ab, daß es sich bei der Kaufmännischen Bank um ern zusammenge'brochenes Unternehmen handle, das gezwungen war. kurzfristige Verträge ohne KündigmrgSW au schließen. Bei gesunden Unternehmungen seien jedoch solche RerWge mMaWS, Volkswirt. Ser Wiederaufbau Srrz Israels h» Halmen der allgemeinen AlMalttentwiiklnng. Zur gestrigen Rede Dr. Halperus. Es ist kein Wunder, daß sich beim Problem des Wiederaufbaues Palästinas auch die Ideologie bisher ziemlich breit machte. Wünsche paarten sich mit Wirtschastsansichten, die zu einer Zeit erstehen konnten, wo di« Wucht der wirtschaftlichen Tatsachen sich noch nicht stärker DhGar gemacht und wo dem freien Laus des Wirtschaftsgedankens sich noch nicht der Damm der wirklichen Wirtschaftsen-twicklung erttgegenftellte. Don dieser Umformung von der ideologischen Aussassung zur praktischen Tätigkeit und der damit verbundenen Konzession an die Forderung der Praxis ist keine der bedeutenderen Weltbewegungen verschont geblieben. Daß dieser jeweiligen Entwicklung von den in der früheren Ideologie auferzogenen Anhängern ein gewisser Widerstand entgegengesetzt wird, der sich in einer steigenden Opposition dieser Kreise äußert, ist leicht erklärlich. Dieser Gang der Dinge kann unter anderem ganz genau in der Entwicklung der Sozialdemokratie beobachtet werden, als sich ihre Parteien von der reinen marxistischen Ideologie heraus plötzlich in den Regierungen der einzelnen Staaten befanden und Hre Bestrebungen mmmchr mit der Wirklichkeit in Einklang bringen mußten.' In einer ähnlichen, wenn auch ganz anders gearteten Umformung der Wirtschastsansichten in bezug auf den Wiederaufbau Palästinas -befindet sich jetzt der Zionismus. Und wenn gerade in diesen Fragen die Meinungen so stark aufeinanderprallen, so ist dies aus dem Gange der nunmchrigen Entwicklung ganz erklärlich. Es zeigt von der richtigen Erkenntnis dieser Tatsachen durch den zünftigen Volkswirt des Finanz- und Wirtschaftsrates der Exekutive Dr. Holpern, der sein Referat an die nunmehrigen wirtschaftlichen Verhältnisse angepaßt hat. Als echter geschulter Bol«kswirt, der mit den wirtschaftlichen Tatsachen rechnet, stell t Dr. Holpern gewisse Thesen aus, denen die nunmehrige zionistische Wirtschaftspolitik angepaßt fein muß. Dese Thesen sind: Bei der immer stärker werdenden Einwanderung nach Palästina kann bei den dem Zionismus zur Verfügung stehenden Mitteln keine restlose Planwirtschast in Palästina betrieben werden. Man müsse sich unter diesen Umständen das Maximum an Kontrolle sichern. Die Landwirtschaft ist wohl die Basis des Ausbaues, doch muß auch den anderen Wirtschaftszweigen, namentlich der Industrie, im Interesse der gleichmäßigen Wirt- - schastsentwicklung des Landes die Glegenheit zur (Gattung gegeben werden. Auch der Privatinitiative des Privatkkapitails. muß die Betätigungsmöglichikeit in Palästina evtztzoylicht wer» den, denn die Geldmittel des Keren Hajessod reichen für den Wiederaufbau lange nicht aus. Wertere Kapitalszuftüsse sind notwendig, diese können durch den Kredit beschafft werden. Für die Industrie ist eine solche Kreditbeschaffung diel leichter als für die Landwirtschaft. Die Errichtung einer Industriebau?, teilweise «nt Mitteln des Keren Hajesiod, liegt ans dieser Linie. Die Bankt wird berufen sein, die Industrie, für welche in Palästina gute Ansätze und Aussichten vorhanden sind, zu fördern und auffzubauen. Anläßlich der Bchprechung der Jnd ust rief ordern n g und der fogidlen Verhältnisse in Erez Israel hat Dr. Holpern das äußerst vernünftige Wort der „eh e r n e n Gesetze der Konkurrenz der Weltwirtschaft" gebraucht. Es ist ein Grundsatz, der trotz aller ideologischen Gedanken nie und nimmer von dem Anhänger des Wiederaufbaues Palästinas .außer acht gelassen werden darf. Dies kommt ebenso für die Landwirtschaft als auch für die Industrie in Betracht. Denn der Wiederaufbau Erez Israels ist nicht nur ein rein nationales, sondern auch ein weltwirtschaftliches Problem. Nur dann kann ein nationales Palästina wirklich zur vollen Wüte gelangen, wenn sich seine Wirtschaft im Rahmen der Weltwirtschaft entwickeln kann.' Es sind schon im Kongreß die Worte einer günstigen Handels- und Zahlungsbilanz, einer vernünftigen Zollpolitik und ähnliches gefallen, Worte, die man auf den früheren Kongressen nicht gehört hatte, die aber die Notwendigkeit der Erkennung der wirtschaftlichen Tatsachen, auf die Lippen gedrängt hot. ' ' Solange die reine Wlr'tschaftsideologie maßgebend war, kamen sie nicht in Betracht. Jetzt aber, wo mit der realen Wirklichkeit zu rechnen ist, müssen sie unbedingt in Erwägung gezogen werden. In diesen Blättrn ist oft von der Rolle Erez Israels als Versorger der benachbarten asiatischen Länder, von den wirtschaftlichen Beziehungen E rez Israels zu Europa einerseits und zu Asien andererseits gesprochen worden. Das Referat Dr. Halperns zeigt, daß sich die Exekutive dieser Aufgabe Palästinas vollkommen bewußt ist und daß sie damit, auch wirklich rechnet.. In dem Momente aber, wo Erez Israel ein Mied der WÄttvirtschaist ist, muß es auch sich denjenigen MrtschastSmethoden anpassen, die in allen übrigen Ländern Geltuuig haben. Die Marke „Made in Erez Israel", ihre Exportgüter allem, kann nicht das Absatzgebiet auf dem Weltmärkte verschaffen. Es muß auch die Konkurrenzfähigkeit dieser Waren hinzukommen, und dies kann nur dann der Fall sein, wenn die Produftions- Methoden die gleichen wie in der übrigen Wellt sind. Gerade in Oesterreich haben wir es erlebt, wie gewisse Produktions- Versuche mit sozialem Einschläge, wenn sie nicht im Einklänge mit den sozialen Errungenschaften der Nachbarstaaten stehen, die KHMHe Aroduiktion unhOnHt zur KGchrrreWnfttzigkeit verurtoAm müssen. Dieselbe Erfahrung würde Mifellos auch Erez Israel mit seinem Export machen, wenn die Prodnktion Erez Israels nur nach rein ideologischen Gruiüdfätzen, basierend auf Sozialexperimente, die nicht die Patina der Empire hinter sich haben, sich gestalten würde. Das jüdische Voll verschafft sich ein Heim wie alle anderen Völler. Es geht daran, sich dort eine Wirtschaft zu schaffen, die ihren Rang im Rahmen der Weltwirtschaft bewahren soll. Dann muß es aber anch in dieser Wirtschaft, gerade so wie aus allen anderen Gebieten der Weltwirtschaft, diejenigen Wirffchaflsgrundsätze durchführen, die überall in Geltung sind. Hier beginnt die Angleichung an die Weltwirtschaft. Dr. Michael Sussan. Sesterreich nnd die Leipziger Messe. —r. Leipzig, 19. August 1925. ' Bundesmiuister Dr. Hans Schürff schreibt iw der heutigen Nummer der „Messeamtlichen Wirtschafts- Md Erportzettung" (Leipzig): Troß der schweren Zeiten empfindlicher Absatzstockung Und unerträglich teuren Geldes hat die Erfahrung gezeigt, daß die Meffeveranstattungen, die es verstanden haben, sich zu ständigen Einrichtungen des Erportmarktes auszugestalten, sowohl gut beschickt als auch gut besucht sind. Industrie und Landwirtschaft, Gewerbe und Handel verzeichnen als wichtigsten Mesfeerfoig doch immer wieder eine Belebung des Geschäftes, sie gewinnen stets neue Anregungen zu rationeller Ausgestaltung der Prodrcktum und zu zweckmäßiger Organisation ihrer Betriebe. In der Tal ist die Messeidee dem Bedürfnisse nach Abhilfe gegenüber Verkehrsschwierigkeiten und Handelserschwerungen entsprungen, sv daß die Wurzel der großen Leipziger Messeinstitution, die auf eine sahrhundertelange Tradition zurückblickt, eigentlich dieselbe ist, wie sene der erst wenige Jahre alten Einrichtung der Wiener Messe. Die äußeren Formen der Verkehrshindernisse sind zwar andere geworden, ihre handelsfeindliche Wirkung jedoch ist die gleiche. Der österreichische Produzent hat den Wert der in einer Messe organisierten Musterschau schon längst erkannt,- ehr Be* tebtes Zeugnis dafür ist das österreichische Messehaus' in Leipzig. Hochwertige heimische Erzeugnisse der Wiener Eeschmacksindüstrie nebst allen Arten von Maschinen, Fahrzeugen, Motoren,; Werkzeugen, Möbeln und dergleichen sind auf jeder Leipziger Messe in Fülle vertreten. Meisterwerke der österreichischen Konfektion! sowie unübertreffliche Entwürfe in Taschner-, Bijouterie- und' Silberwaren, in Lustern, Rauchrequisiten und Papierwareit wandern immer wieder zur großen Weltmesse nach Leipzig. Das wirtschaftlich schon so oft totgesagte Oesterreich zeigt dadurch seine große Schaffenskraft und Arbeitsfreude vor der ganzen Welt, es ringt sich aber auch in der Wertung des großen deutschen Brudervolkes zu einem beachtenswerten Faktor deutscher Kultur und deutscher Wirtschaft empor. Die Leipziger Messe war also Lehrmeisterin der Wiener bei Schaffung unserer heimischen Großmesse, die trotz ihrer Jugend bereits zu einem bleibenden wertvollen Instrument unserer Volkswirtschaft geworden ist. Von ihr hat die Wiener Bevölkerung das Bewußtsein der Notwendigkeit einer verständnisvollen Mitwirkung btt weitesten Kreise gelernt, der Erfolg der Wiener Messe ist darum zugleich auch ein Erfolg der Leipziger Messeidee. Wie das österreichische Messehaus in Leipzig eine große, geschlossene Repräsentation der österreichischen .Produktionskraft bedeutet, wie das Handelsleben in ihm immer reger und lebendiger wird, so möge auch die gewaltige deutsche Industrie, das hochstehende --.deutsche Gewerbe zu . einem integrierenden' Bestandteils der lWiener Messeausstellungen werden.'Nicht nebenrtnoMe^ stmMt miteinander sollen Leipziger und Wiener Messe ihre bedeutungsvolle Ausgabe erfüllen, sind sie doch schon durch die Natur der Messegüter von hüben und drüben nicht so sehr Konkurrenz- Unternehmungen als vielmehr gegenseitige Ergänzungen. Und wenn es wahr ist, daß kaufmännische Entwicklungen vie Wegbereiter auch der hohen Politik sind, dann ist das österrsichischa Messehaus in Leipzig noch ein höheres Symbol dafür,, daß österreichische Art und Arbeit ein beachtenswerter Teil deutscher Arbeit ist, wie das österreichische Volk selbst zum deutschen gehört, ja, mit ihm eins ist, mögen wir auch in zwei Staate» organisiert fein. _ .(Entgeltlich.) , Fahrpreisermäßigung für die Besucher der Prager Mustermesse. Di« Gesandtschaft der tschechoflowakischen Republik in Wien teilt mit, daß das tschechoslowakische Eisenibahnmiuisteriu>m den Besuchern der Prager Mustermesse eine Fahrpreisermäßigung von 50 Prozent bewilligt hat, weilche jedoch nur bei der Rückfahrt von Prag nach Wien in Anspruch genommen?, werden kann. Die Reife von Wien nach Prag muß daher voll beKahlt werben. Die Generäldiroktivn der öfter-« reichischen Bundesbahnen bewilligt diesmal den Besuchern der Prager Herbstmesse 25 Prozent Fahrpreisermäßigung, und;war: bei Benützung der Schnell- und D-Züge (ausgenommen LuzusKÜge) die Losung einer normalen Perfonenzugskarte der betreffenden Wagenklasse, somtt ohne. Entrichtung beS tarifmäßigen Schnicllzrlgsizri.schla.qcs; bei Benützung von Per-? sonenzü'gen wird die Ermäßigung von 25 Prozent in der Weife gowäihrt, daß der Anspvuchsberechtigte in der österreichischen Antrittsstation eine und eine hailbe Fahrkarte nach der jeweiligen GreiMlbergangsstation löst, die dann gleichzeitig Br die Rückfahrt M. Beide Fahrkarten, sowohl die gange als auch die halbe, sind sovgMig bis zur Rückfahrt aufzuwahren. Die Gültigkeitsdauer der ermäßigten Fahrkarten währt auf den tschechoslowakischen Eisenbahnen vom 2. bis iMufive 17. Sptember, aus den österreichischen Bundesbahnen vom 3. bis inklusive 16. Soptencher. Die Messeausweise (Legitimationen) sind, gegen Erlag von 2 Schilling 50 Groschen inkllvsive 1 tsch. K. Stempelgebühr beim tschechoslowakischen Konsulat, Wien, 13. Bez., Penzingerstraße 11, beim Paßanrt, Wien, 3. Bez.. Vordere Zottamtsstraße 6, ferner bei der Paßsammelstelle der tschechoslowakischen Handelskammer. Wien, 1. Bez., Herrengasse 12. Kassensaas, Schalters (Palais Zivnostenska banka) zu erhalten. Insolvenzen. Um Eröffnung Ü e s A n 8 gt e i chs» Verfahrens hat die Firma Kogler und Beck, Allekninhaber Simon Beck, Kurzlvaren en gras, t. Bez., Salzgries Nr. 13, angesnchl. Passiven 84.00o Schilling. AusgleichSanbot 86 Prozent in zehn Monatsraten. — Der Konkurs wurde eMnvt Aber die Berlassenschast nach Dr. Alfred Salus, 6. Bez., Köstlergasse 7. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über A. Melcher, BAderrahv;ener»vugun>g, 4. Bez., Mühlagsse 35. — Ueher das Berg- «ich Hüttenwerk „Guts HotfüvSS" in Mtsr-WM

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