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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-07 · Heft 2321 (7.8.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2321 (7.8.1925)
Date
1925-08-07
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Wie«, Freilag MeNr 7. Avyust 1025 Nr. AM ..—.. '-»» Hakoah nur 0:1 verloren und Pogon einwandfrei in der Meiftenschaft 2:0 geschlagen. Auch andere erstklassige Mann-- schiften, wie Simmering, Rubviffshügeil und die Spielvereimgung Mrch, mußten die Ueberlegsnheit Polonias anerkennen. Die Mannschaft ist körperlich schr stark und Wogt ein flüssiges Komibmaffonsspiel. Bei uns war Oppenheim im Tor der beste Mann. Er meisterte speziell in der ersten HaDhzeit Bombenschüsse ans küMster Dfftanz mit veribkiWender Sicherheit. Ihn: ist in etfter Reihe der Sieg zu verdanken. Das Spiel beginnt mit eurer OlfferOve der Polonm. Doch bald fanden wir uns auf dem schweren Boden zurecht und lnstzenkerten schöne Angriffe. In der 22. Minute wehrt der Tormann Polonias einen scharfgetretenen Freistoß von Blau 2 zu kurz ab, und Löwensohn, der ratsch zur Stelle war, drückt das Leder rns Netz. Bald daraus ist Mau 2 in der 28. Minute MN zweiten Male mit Prachtschutz erfolgreich und in der 38. Minute erzielt Gansl eines seiner typischen Goals. Nach Seitenwechsel fällt Hakoah, von der Reffe und den bisherigen schweren Spielen ermüdet, etwas zurück und es gelingt in der 25. Minute dom gegnerischen MittebsWrmer, nach einem Korner mit schönem Kopfstoß für seine Mannschaft ein Goal zu erzielen. Gegen Schluß konnnen wir wieder auf, doch können wir am Resultate nichts mehr ändern. Wir traten mit folgender Mannschaft an: Oppenheim; Blau 1, Bettelheim; Buvstin, Grünhut, Friedländer; Qnasztler, Löwensohn, Gansl, Blau 2, Weiß. Das Spiel unserer Mannschaft wurde sehr spnrpathisch ausgenommen und wurden wir nach Schluß des Spieles stiürrnffch aMamiert. Morgen früh fahren wir nach Czernowitz weiter. * In Czernowitz besiegte die Grazer indische Mannschaft den Sportklub Polonia vor 26.000 Zuschauern 3:0 <0:0). Die Tore schossen Gansl, Blau 2 und Löwensoh n. Das Spiel gegen M a kk ab i endete 0 : 0. Bienna in Krakau besiegt. Die Döblinger wurden von Crakovia 2:3 <1 :1) geschlagen. Blum erzielte ein Eigentor. Das Match wurde 20 Minuten vor Schluß wegen Dunkelheit abgebrochen. Faires Spiel. 2500 Zuschauer. Hechawer—Libanon 3:1. Hechawer bot zwar keine besondere Leistung, konnte aber das Wettspiel dank der größeren Routine gewinnen. Auf seiten Hechawers spielten Rosenberger und Schreier sehr gut, während beiden Unterlegenen Spira, Wurmbrand und Stern befriedigen konnten. Hechawer spielte in der Aufstellung: Regner; Schreier, Knoll: Lorber, Eimer, Schmalberg; Stern I., Wieselmann 2J1L Liechtenstein, Rosenberger und Unger. Libanon: Spira; Wieselmann O., Stern §; Horingcr,' Breindlcr, Preiß; Nagler, Roth, Dörfler, nrmbrand und Klein. Das erste Tor erzielt Nagler. Etwas später vergibt Dörfler einen Elfer. Eine Minute vor Halbzeit erzielt Rosenberger den Ausgleich. Nach der Pause erhöht Liechtenstein den Stand auf 2:i. Hechawer ist nun dauernd überlegen und Rosenberger stellt mit schönem Schuß Spielerabgiiuge beim Sportklub Hechawer. Hechawer hat in letzter Zeit schwere Verluste zu verzeichnen. Vergangene Woche verließen sie zivei Stützen, und zwar Rabinowitz und Eisler, da sic ins Ausland übersiedelteu. Elfterer nach A m e r i k a, während Eisler in seine ungarische Hennat fuhr. Konnnende Woche verlieren sie ihren Kapitän Bela Lorber, der nach Polen übersicdelt. Einige Tage später verläßt der langjährige Präsident des Vereines, Bernhard Unger, Wien, um sich in Erez Israel eine neue Heimat zu gründen. während sein jüngerer Bruder- Adolf — ein Spieler der ersten Mannschaft — nach Italien zieht. Diese Verluste sind für den Verein um so schmerzvoller, da alle Obgenannten, mit Ausnahme von Eisler, zu den Gründern des Vereines zählen. Die Wünsche aller Mitglieder begleiten ihre Kollegen ans dem Wege iti eine neue Heimat. Hakoah (Hietzing) sucht zur Konrplettiernng ihrer Damenhandballmannischast junge Damen. Mitgliederausnahme Samstag im Cafe Radio, 7. Bez., Zieglergasse 83. Warnung vor dem S. C. Sauerbrunn. Wie uns mitgeteilt wirh, betreibt der S. C. Sauerbrunn eine sonderbare Gastfreundschaft. Letzten Sonntag verpflichtete er den jüdischen Verein Hagibor aus Wien, der aber wogen der Unwetterkatastrophe unverrichteter Dinge zurückkehren mußte. Die abgeschlossene Spesenvergütung im Betrage von 340.000 K. wurde Hagibor vorenthalten. Ebenso erging es vor kurzem dom jüdischen Sportklub I. A. C., der einen Bon erhielt, der nicht eingelöst wurde. Das ist keine Lustbarkeit! In einem sächsischen Städtchen hatte ein Fußballwettspiel stattgefnnden. Am anderen Morgen erscheint der Gemeindediener und präsentiert diesem die Quittung über die Lustbarkeitssteuer. ,^Ihr miist doch ’n Glabbs ha'm, da o'm ns Ei'rm Gomeendeamt," ruft der Vorsitzende erbost. „Een' ha'm s'e in Bauch getret'n, ccn'r hät's Schkusilb«« georoch'n, verlor'n ha'nr mer ooch . .. Und das nennt Ihr 'm Lustbarkeet?" ... . Presse gegen Schiedsrichter. Eine Mannschaft der Wiener Sportjournalisten spielt, wie wir bereits gemeldet Habens Samstag um halb 6 Uhr ans dem Straßenbahner-Platz gegen die Schiedsrichter. Vorher gelangt ein Dameichandballmeckch zur Austragung. Presse- »nd Schiedsrichterlegibimatiomm halben für dieses Spiel reine Gültigkeit. Pflichtkarten sind bei Herrn Fiscns-zu beheben. Jüdische Pfadfinder aus Griechenland und Aeghpt«,^« Erez Israel. I e r u s a l e m. 20. Juli. Unter der wachsenden Zahl von Besuchern Palästinas beifinden sich letzthin Ei Gruppen jüdischer Pfadfinder ans Alexandria und Sch loniki. Beide machten eine Fahrt durch alle Keren-Hajesiiod« Siedlungen auf Boden des Keren Kaijemeth, besuchten «üeH Tel-Awiw und die Kolonien in Judäa und dann den föndl Iesreel. Die Gruppe aus Mexandria, deren Mitglieder samt^ lich hervorragende Sportsleute sind, spielten eine Reihe twn Fußball- und Tenniswnrneen mit den hiesigen Makkabi-Ber« einen, dem englischen Sportklub und anderen Mannschaftew Die 'Pfadfinder besiichten die Bureaus der Zionistischen Exckch live und des Jüdischen Naffonalfonds, wo sie ihrem Jntepessil und ihrer Bewunderung für das, -was die Inden 4» Palästina geschaffen haben, Ausdruck gaben. Von seiten der Bevölkerung wurde ihnen ein herzlicher Empfang bereitet. Aus den Vereinen. Hakoah (Hietzing). Samstag im Cafe Radio, 7. Bez.. Zieglevgasse 83, Spielerversammlung. Ausstellung von zwei Mannschaften für die Provinz. Hakoah (Iungmannschaft). Heute, 6 Uhr, wichtige Spielerversammlung im Klnbheim. I. A. C. Heute Spielerversammlung für, das Wettspiel gegen Graphia um halb 3 Uhr am Jnternational-Platz. — Am 16. d. um 8 Uhr abends ordentliche GEralvevsammümg im Klub-Heim Cafe Brillantengvund, 7. Bez., Lerchenfekderselderstraße M. — Heute ab 4 Uhr Training auf dem Neuvaner- Platz.. Jene Läufer, die bei „Quer durch Ottakring" teilnehmen, mögen bestimmt um 6 Uhr daselbst erscheinen. Um 8 Uhr Spielerversammlung sämtlicher Mannschosten, Aufstellung für das Rundspiel gegen Graphia. s 'Theater von heute b_____— Hotel / Restaurant / PensionEisen (Hirschenhauscr) 5ctzönbm»«er rctzlorrrhestei: Zar und Zimmermann '/,8 Lukggsrle» (bei ungünstiger Witterung Festsaal der Hofburg): Symphoniekonzert 8 Theaterlucker3osef$taat: Am Poftschalter — Die Spieler — Ein Heiratsantrag V»8 kalmUBd-Cbeater: Die vertagte Nacht 8 Ettftipieltbtater: Das verzauberte Bett 8 Theater a« der Ollen: Der Orlow V,8 Wr.öürgeriheater: Gräfin Mariza V,8 Jod. 5iraurr-^heaierr Die große Unbekannte V,8 stolanddülme: Der Gott der Rache 8 [Jüdische Bühne (Hotel Stephanie, II. Taborstr. 12): Die zwei Schwiegers 8 ZirttttS Zentral (ll.. Praterstern, Tel. 42295): Großes Zirkus-Programm (Max Brod a. G.) 8 VILLA DREIBAUM Gleichenberg In schöner,gesunder, freier Lage,nächst den Brunnen, den Bädern und dem Kurpurk Vorzügliche Wiener, ungarische and polnische Küche, orthodox *i®3 ZivilePreise. Ganztägige Milchspeisen an separierten Tischen. Tempel und Mikwah im Hause. Alle Lokalitäten modemst renoviert , 101-8 Tn Ihrem eigenen Interesse werden Sie gebeten, bei Bestellungen auf die .Wiener Morgenzeitung* sich zu berufe'n! Israelitisches 600 Verbreitetste und modernste jüdische' Tageszeitung in der Provinz Polens Erscheint in Lodz dem JManschesier Polens" täglich 8—10 Seiten stark, Samstag* u. Feiertagsausgabe 16—20 Seiten stark Hervorragendste und bedeutendste Mitarbeiter im In- und Auslande „Najer Folksblat" bespricht alle das Judentum berührende Fragen in streng objektiver Weise „Najer Folksblat" hat ständige Rubriken für Handel, Industrie, jüd. 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Jahrgang * Verbreitetste israelitische Familienzeitschrift des Kontinents Wirksamstes Insertionsorgan * POSTABONNEMENT in Deutschland: 70 Pf. pro Monat; im Ausland (nur für Dänemark, England, Finnland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Oesterreich, Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei und Ungarn zugelassen) Mk. 2.10 pro Quartal STREIFBANDABONNEMENT in Oesterreich, Saargebiet, Luxemburg, Danzig und Memelgebiet Mk. 4.50 pro Quartal, im übrigen Ausland Mk. 5.10 pro Quartal Streifbandabonnements können mit jeder Nr. begonnen werden ProbAMimmnna gratis von d«r QosdiHftsstollo ff ff National-jüdisches Tageblatt / Verbreitetste jüdische Zeitung in Europa / Erscheint zweimal täglich unter Mitarbeit der bedeutendsten Publizisten und Schriftsteller des Judentums, „Der Moment” ist der treueste Spiegel des Gebens des Ostjudentums. „Der Moment” wird gelesen von allen jüdischen Schichten und ist das Lieblingsblatt des jüdischen Bürgertums. Redakteur; 8. 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Zettmrgß- » BevlagSgef. m. b. H.,. Wien, L Vez.. Taibavfttatze 1—S. Berantwortt. RedoMrr: Jahch Krausz, Wien, 1V. Bez., Brechevgasie 9. — Druckerei, und BerlagSÄ.-G. Jg. Steimnann . 9, Bez., ynitzersitLMvatze Nr. 8»

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