Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2212 (18.4.1925)
- Date
- 1925-04-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Sette 6 Men, SaniStag WseE Skr. MS Bolkswirt. Aesdrruug de» Burgleichsantrages der reposttenbauk. Möglichkeit des Fortbestandes -er Bank. Der Gläubige-vbeirat der Drpositenbaitt hielt gestern abends eine Sitzung» die sich nicht nur sehr interessant, ftntbent auch lebhaft gestaltete. Weyen der verschiedenen Gerüchte und Meldungen Wer die Aendernng des Ausgleichsantrages verlangten die Mitglieder des GläWigeribcirates von den Ausgleichsverwal- .crn diesbezügliche Aufilärungen. Die AusgleichsveNvalter, SeLtronschef a. D. Polak und Sektionschof a. D. Dt a y c r, teilten hieraus mit, daß sie sowohl mit dem Finanzministerium als auch mit dem Bundeskanzleramt Verhandlungen Mren, um der Glüubigevschaft folgowden Ausgleichsantrag vorlegen KN können: Di« Dcpositenibanlk bietet den Gläubigern entweder eine Ausgleichsqnote von 40 Prozent, die innerhalb einer Frist von 31 Monaten zu zahlen ist, oder eine Quote von 90 Prozent, die sofort in Barem anszuyahlen ist. Die Garantie für die Durchführung dieser Ausgleichsanträge soll ein Finanz nvstitut übernehmen und der Depositenbank einen Betrag von ungefähr 200 Milliarden Kronen zur Verfügung stellen. Diesem Finanzinstitut müßten aber f ä m tliche vorhandenen Aktiven als Sicherstellung übergeben wecken. Auch gedenkt man den Gläubigern die Möglichkeit zu ibieton, wahlweise Aktien des intervenierenden Kreditinstitutes zu übernehmen. Ein eventueller Liquidationsgewinn soll dem intervenierenden Finanzinstitut zufallen. Die Aktionäre der Depositenbank sollen in der Weise befriedigt werden, daß man ihnen Mtien des intervenierenden Kreditinstituts in einem noch zu bestimmenden Ausmaße zu hrem jetzigen Aktienbesitz zuterlt. Der Gläubigevbeirat Dr. Zalman erklärte im Namen der von ihm vertretenen GläWigergruPPe, daß er sich gegen jaden Ausgleich aussprechen müssen, bei welchen: nicht die ganze Masse für die Gläuibigerschaft verwendet wird. Er sei auch dafür, daß die Großbanken ihre Forderungen zugunsten der Gläub igers chast zurückstellen, damit die Quote erhöht werden könne. Eine rrchige und sichere Abwicklung des Ausgleiches lverde überhaupt uur dann gewährleistet, wenn die Großibanken sich n:it der Gesamtheit der Gläubigerschaft der Depositenbank daraus einigen, daß ein Hörtefonds geschaffen wird, aus welchem auch ein Teil der -bedürftigen Aktionäre befriedigt werden könnte. Vorbedingung hiefür sei aber, daß dir Großbanken von ihren Forderungen einen entsprechenden Teil Nachlassen. Nach Beendigung der Wechselrede einigte man sich dahin, schon in den nächsten Tagen Verhandlungen mit den Großbanken zu führen und einen definitiven Ausglcichsantrag auszuarbeiten, der vor seiner Behandlung im Gläu- . bigerbeirat den Mitgliedern dessMrn zur Beig-utachtung übermittelt werden soll. Ja» Preistteibereigesetz - ein wirtschaftliche» Standrecht. 6er Hauptverband der österreichischen Kaufmannschaft und das Gremium der Wiener Kaufmannschaft für die sofortige Aufhebung. Der Hauptverband der österreichischen Kaufmannschaft und das Gremium der Wiener Kaufmannschaft, die bereits seit Erlassung des Proistrekbereigesetzes unablässig und energisch dieses wirtschastsfromde und für die Gesamtbevökkerung letzten Endes schädliche Gesetz bekämpfen, haben sich um: neuerlich an den Bundeskanzler, die zuständigen Ressortminister und die maßgebenden politischen Führer mit einer Eingabe gewendet. Besonders zu berücksichtigen ist unter den gegenwärtigen V erhältnisten, daß das Preistreibereigosetz das Kapital von der Beteiligung an österreichischen Unternehmungen abschrcckt und so eine der Hauptursachen der gegenwärtigen Kredit not und der dadurch verursachten Arbeitslosigkeit bildet. I,: der von: hauptverband der österreichischen Kausn:annschast erstatteten Eingabe heißt es u. a.: „Im Zuge der Sanierung Oesterreichs, die die Rückkehr von den Grundsätzen der Kriegswirtschaft zu den normalen ökonomischen Prinzipien bedeutet, ist noch ein Rest der Zwangswirtschaft erhalten geblieben: Das Proistrekbereigesetz! Wie man sich allmählich entschließen nmßte, die Zentralen, die Einfuhrverbote, die Beschränkung des Dcvisenverkehres abzuibauen, so hat man den erwerbenden Ständen auch die Beseitigung der Preistreibereivorschristen wiederholt zugesagt. Diesbezügliche Schritte sind bisher jedoch nicht erfolgt. Und doch kann nicht scharf genug hervorgchöben werden, daß die Beibehaltung des Preistreilbereigesetzes, insbesondere in der heutigen Zeit, nicht nur für die Kaufmannschaft eine arge Belästigung, sondern eine arge Schäd igung.der gesam ten Volkswirtschaft bedeutet. Die maßgebenden Faktoren häben selbst wiederholt erMvt, daß nach den Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit sich Preisbewegungen nicht durch gerichtliche oder polizeiliche Maßnahmen künstlich beeinflussen lasten. Das frühere Argument für die Preistreiberei, der Gütermangel, hat sich ins Ge gen t e it gewandelt; in den War e n übers U: & bei mangelnderNachfrage des Publikums Nicht eine völlig einseitige .Koitsumentenpolitik, sondern die Beseitigung der Wirtschaftskrise muß heute das Ziel der österreichischen Wirtschaftspolitik sein. In einer solchen Zeit, der Wirtschaftskrise kann die Aufrechterhaltung des Prvistreibereigefetzes, das bekanntlich für den Betroffenen ein Standrecht schafft, schon gar nicht gerechtfertigt werden; denn der Kaufmann, der unter dem Drucke Wirffter Konkurrenz ohnedies gezwungen ist, oft mit Berlust zu verkaufen, muß gewärtigen, daß er auf der anderen Seite in einen: einzelnen Fall in Kolision mit den Nonnen des Preistreibereigasetzes gerät, die in krassem Widerspruch zu den Grundsätzen normaler Devisen Geld Var« Amsterdam.. 283.60 284.80 Belgrad «»««»»»»» 11.33 11.42 Berlin. 188.78 189.38 Brüssel........ 88.80 36.02 Budapest ........ 88.26 88.88 3.20 3.22 London.. 33.8880 34.0850 Mailand.. 29.18 29.30 New-York. ...... 708.35 711.88 37.20 37.38 Prag .. 21.0480 21.1260 Devisenunv »ototentarfe vom 17. April 1925. Sofia.. Stockholm . .. . Warschau . Zürich. Valuten Amerikanische Noten Belgische Noten . . tftilgar. Not. . Deutsche Noten . . Englische Noten . . Oetd 6.16 181.40 136.30 137.10 706.90 133— Ware 6 30 182.— 133.73 137.80 710.80 189.- Franzßslsche Noten . Holländische Noten .. Italienische Noten » . . ingoslawische Noten » Polnische Noten . . . . Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman.) Schweizer. Noten . . . Tschecho-slow. Noten . Türkische Pfund-Noten . Ungarische Noten . . . Oetd 38.33 11.33 136.60 133.60 31.01 98.08 Ware 39.43 11.39 133.60 137.40 31.13 98.88 Bon nun tut notieren die Kurse in Schillinge: für 1 Pfund Sterling, bei ungarischen Zahlungsmitteln hundert Wäbrungseinbeiten. für 1 Million Ungar. Kronen und bei allen anderen Wahrungen für je Dorotheum - Bankabteilung Wen, l. Dorotheergasse 17 Wirtschaft stehen. Diese Widersprüche zwischen Preistreibereige'setz und den Prinzipien normaler Wirtschaft aufzuzählen, erübrigt sich wohl, da sie schon so oft beleuchtet worden sind. Hervorgehöben sei nur die Rcchtsunsicherhcit, welche das Gesetz für den Kaufmann schafft und welche dazu führt, daß auch der ausländische Privatkredit aus das äußerste gefährdet wird. Die Kapitalisten der westlichen Länder, die als Geldgeber für uns st: Betracht kommen, werden Unternchmungen nicht Kredit gewähren, welche allenfalls durch bchöMiche Maßnahnten zu Berluswerkäufen gezwungen werden. Fm Hinblick auf alle die Gründe und mit Rücksicht darauf, daß die Zustande unserer Wirtschaft sich von den Verhältnissen der Friedenswirtschaft nicht unterscheiden, erscheint daher die Abschaffung des längst veralteten Preistreibereigesetzes als dringende ökonomische Notwendigkett. Die Lebensfähigkeit Oesterreichs. In seinem gestrigen Vortrag über die Wirtschaftslage Oesterreichs hat der Handelsminister S ch ü r f f auch die Lebensfähigkeit dieses Staates eingohend erörtert. Er behauptet, daß das Passivum der Handelsbilanz von einer Milliarde durch die Zahlungsbilanz Oesterreichs wcttgemacht werde. Die BeftimmniMn des Genfer Sauierungsprogrammes sind vollkommen erfüllt, der freie Deviscnverkehr habe Oesterreich nur genützt und ihm neue Devisen verschafft. Die Anregung Oesterreichs auf Lösung des mitteleuropäischen Problems solle nur die Berkchrsmöglichkeit von Oesterreich erweitern. Auslassung des Wiener Börsenverkehres am Samstag. In der nächsten Sitzung der Börsenkammer wird der Antrag gestellt werden, den Samstagverkehr der Börse auszulasten, da auch in den benachbarten Börsen, wie Prag, Budapest, Berlin und Paris, schon ab Mai am Samstag keine Börse abgehalton werden dürfte. Zusammenbruch einer Parsümeriefirma. Uckber die bekannte Pavftunericfivma Nuphar Eo., G. m. b. H., wurde das Ausgleichsverfahren eröffnet. Der größte Gläubiger ist die bekannte französische Parfümeriefirma Pageot u. Le'bel mit 1,474.283 französischen Franken. Als Ausgle'ichsqnote werden 50 Prozent an geboten. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über: Iuseratenagent Leopold Sollender, Wien, 3. Bez.; Anton m«d Käthe Pschiial, Wien, 12. Bez.; Georg Reichmaun. Delikatessenhändler. Wien. 5. Bez.; Hermann Feldmanu, Favbwarenhändler, Wien, 2. Bez.: Leopold Pfeifer, Strick- und Wirkwarenhändler, Wien, 7. Be,z. > Lemberg-Czernowitz-Jassh-Eisenbahn. Am 10. Mai findet in Czernowitz eine Generalversammlung der Lemlberg-Ezernoivitz-Jassy-Eisenbahn statt, in welcher der Geschäftsbericht für die letzten sechs Jahre erstattet werden wird. Bei dieser Gelegenheit wird auch der Stand der Verhandlungen der Bahngesellschaft mit den einzelnen Staaten einer eingehenden Erörterung unterzogen werden. Amerika als Geldverleiher der Welt. Aus P a v i s wird gemeldet: Wie die Nachrichtenagentur New-Aovk Herald aus Washington meldet, beläuft sich die Höhe der im ersten Viertel des Jahres 1925 in Amerika ansgenommenen Anleihen ans 2-70 Millionen Dollar. Die Naphthaproduktion Rußlands. In der zweiten Dekade des Monats März betrug die Naphthaproduktion Rußlands 7.3 Millionen Pud Naphchä ans den Äsowfchen Naphthagediet, 3.4 Millionen Pud in Granny und 342.000 Pud in Einba. Der Selbstvetbrauch für alle drei Naphthaquellen betrug 774.000 Pud. Infolge der Abschlüsse mit den ausländischen Interessenten für die Lieserunge:: von bedeutenden Naphthapartien — es handelt sich harrptfächlich um Italien und Frankreich — ist die Naphthaverwältung bestrebt, das für dieses Jahr festgesetzte Naphlhaproduktionsprogvamn: zu steigern. Wiener Warenbörse« Es notierten am 17. April r Kolonialwaren: Kaffee: Rew-Aorker 18.30 Dollar, Santos Prime 645.—. Tee: Pecco Java, Orange 1260.—, Gewürze: Paprika, edellüß 490.—, Pfeffer Singapore schwarz 410.—. Kümmel, neu, holl. 180.—. Reis: Burma 63.—. Italienischer 81.50. Zucker: Raffinade-Kristall 252.50 tschech. K. Würfel (in Kisten) 272.60 tschech. K. Lequar 1924 120.—, Pflaumen, bosn. Sackware. 100/110 134.—. Kranzfeigen. Calamata 80.—. Barimandeln, superior 630.—. Chemikalien: Aetzkalt, 68/92 77.— Schweizer Franken, Aetznatron. 128/130, Solvay 70.50, Alaun, in Stücken 34.—, Ameisensäure, 85% 140.-, Borax, trist. 98.-, Chlorkalk. 110/115 Chromnatron 130.—, Eisenvitriol 14.50, Essigsäure, 80%, für Genußzwecke 235.—. Die Preise verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. Wiener Produktenbörse. Es notierten am 17. April: Weizen: Inländischer 51.— bis 52.—, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —.— bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.50 bis 55.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm 54.— bis 55.—, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —.— bis —, Roggen: Inländischer 49.50 bis 50.50, Pester Boden oder Nyirer 50.50 bis 51.-. G e r st e: Inländische 4b.- bis 49.-, böhmische mährische 55.— bis H8.—. Mais: Ungarischer 27.— bis 28.—, Cinquantin 37.- bis 38.—. H a f e rr. Inländischer 40.- bis 41.—. Reis: Italienischer 82.50 bis 85.50, Burma 63.50 bis 64.50. Mahlprodutter Grieß inländischer 89.- bis 91.-, Weizenmehl v inländisches 86.- bis 88.-, Kochmehl 3 inländisches 77.- bis 80.-, Brotmehl inländisches prima 68.— bis 70.—. Die Preise verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pr» 100 Kilogramm. _ Wiener Börse. Weitere Abschwächung. Die Gefchästslosigkeit hielt an der gestrigen Börse utt« vermindert an. Von keiner Nachibavbörse war irgendwelche Anregung gekommen, die die Lethargie irgendwie beheben könnte. Das JnterventionSkvmitee beobachtet unter diesen Umständen die Situation abwartend, ohne irgendwie entschieden einzugreifer:. In der Kulisse hat sich die Kontermine auf einzelnen Gebieten ein wenig vorgewagt, ohne, daß aber die Beeinflussung des Marktes eine merkliche gewesen wäre. Die außenpolitischen Momente übten feim Rückwirkung. Die Ernennung des neuen französischen Ministeriums hat wohl auf die Beurteilung des französischen Franken günstig eing-ewirkt, den Markt aber sonst ganz unberührt gelassen. Die bevorstehenden Wahlkämpfe in Deutschland haben das Arbitragegeschäft mit Berlin völlig lahrwgelegt. Abgaben a:,s Prag drückten aus einzelne Arbitrage werten. Von den einzelnen Äulissewerten senkten sich Brit.-Ung. Bank um 1300 K.. Oesterr. Kredit um 1700 K., Ung. Kredit um 9400 K. Nur die Anglobank besserten sich um 4000 K. Von den übrigen Kuliflewerten senkten sich Staatsbahn um 4000 K., Alpine um 2000 5^, Felten um 1500 K., Krupp um 1400 K., Rima um 2000 K., Waagner um 2000 K.. Trifailer um 4000 K., Karpathen um 1800 K., Semperit um 2000 K., wogegen sich Siemens uu: 1000 K., Salgo um 3000 K. und Brunner Maschinen um 5000 K. gebessert hatten. Bon den Schrankenwerten büßten einige tschecho-slowokische Zuckevlverte etwas ein. Don den Eisenwerten waren Berg und Hütten um 30.000 K., Finze um 2000 K., Greinitzer Eisen um 2500 K., Hutter L Schrantz uur 3000 K., Schoeller um 1400 K. und Schrauben um 10.000 K. gesunken. Von den Petroleumwerten notierten Galicia um 20.000 K. niedriger. Auf dem Anlagemarkt war die Tätigkeit ganz minimal. Nur einige polnische Prioritäten waren verlangt. Von den Exoten notierten: Mraznica 89.600 bis 40.000 K., Tepege 17.000 bis 17.500 K., Universale 12.600 K. Aurliiuvische Bikrseo. <Eigeivbericht der „Wiener Morigenzeitung".) Berlin, 17. April. Die Börse nahm heute einen schtvache^ Verlauf. Die Interventionskäufe des Bawkenshüdikats konnten die Kursrückgänge nicht aufhalten, welche sich im Rahmen von 2 bis 5% bewegten. Es notierten: Oesterretchischo Schatzscheine —, Ungarische Goldrente —, Türkenlose 21.5, Oesterreichische Staatsbahn 23.25, Darmstädter Bank 136.12, Deutsche Bank 134. Dresdner Bank 107.25, Oesterreichische Kredit 8.25, Reichsbank 135.12, Wiener Bankverein 6.87, Unionbank 7.37, Daimler Motoren »5.12, Dynamit Nobel 101.25, Felten & Guilleaume 159.75. Prag, 17. April. Die Wiener Geschäftslosktzkeit verursachte auch hier vollkommene Stille. Einzelne Kontermme- Vorstöße lbowirkten eine MwärtZbewogung der Kurse, soimchl in der Kulisse als auch im Schranken. Auf dom Anlagemarkt war die Stimmung gedrückt. Cs notierten: 4°/obge Pfandbriefe der 6%igen österreichischen Staatsanlechö 79.60, Ziviwstenska Banka 397, Anglobank 97.50, Merkurbank 49.25, Oesterreichische Kredit 66 50, Wiener ■ Unionbank 57, Wiener Bankverein 47.26, Ferdinands-Nordbahn 4210, Schoeller 2351, Nestomttzer Zuckerindustrie 1678.—, Vereinigte Elektrizität Wien 101.50. Aussig Chemische 712, Weltbräu Pilsen 2280, Königshofer Zement 1225, Brünner Maschinen 512, Simmeringer 97.—, Rot- Kosteletzer Textil 857, CoSmanos 421, Alpine Montan 183, Berg und Hütten 2345, Poldchütte 428, Prager Eism 862, Skoda 663. Budapest, 17. April. Die bevorstehende T-erminliquidatiou und die gedrückte Haltung der -benachbarten Börsen wirkten auch auf den: heimischen Markt, der anfangs ein freundliches Gepräge anzunehnu::: schien, -drückend. Das Geschäft war ziemlich eingeschränkt. Es notierten: Britisch-Ungarische Bank 31.50, Ungarische Kredit 393. Oesterreichische Kredtt 142, Wiener Bankverein 100, Gran-Szaszvarer 254, Oü.-ung. Berg L Hütte« 265, Magnesit 1400, Ung. Allg. Kohlen 8145. Salgo Kohle« 502, Urikany Kohlen 1060, Ung. Hofherr 102, Rimamurany 119, Südbahn 49, Staatsbahn 400, Ung. Zucker 2085, Oesterr. Gas 480. Sie Levisenkurse. Zürich» 17. April. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin pro Billion 1.2310 (1.2320). Holland 206.65 (206.75). New-Norl 617.50 (517.30), London 24.76% (24.767a), Paris 27.10 (2&80), Mailmw 21.27 (21.22), Brüssel 26.20 (26.10/ Kopenhagen 95.65 (95.50), Stockholm 139.50 (139.50-, Oslo 83.75 (83.65), Madrid 73.95 (73.76), Buenos Aires 198.50 (197.50), Prag 15.35 (15.35), Budapest 0.007170 (0.007170), Bukarest 2.32% (2.32%), Belgrad 8.35 (8.40), Sofia 8.77% (8.77%), Warschau 99.60 (99.75), Wien 72.85 (72.85) für 100 Schilling. Prag. 17. April. (Devisenkurse.) Berliu*) 805.37 (805.50), Zürich 664.50 (654.50-, Paris 177.12 (175.37), London 161.80 (161.80), New-?1ork 33.80 (33.80), Belgrad 54.55 (54.50), Bukarest 15.20 (15.1250), Wien 476.75 bis 479.75 (477.-) für 100 Schilling. Warschau 649.75 (649.75), Agram (-.-), Budapest 4.61 (4.6112), Jugoslawische 54.25 (54.37), Oesterreichische gestempelte Krone 467.37- (467.75), Polnische 648.- (648.25), Ungarische 459,— (469.—). Budapest» 17. April. (Devisenkmse — Eigenbericht.) Berlin 17.133, Amsterdam 28.820, Kopenhagen 18.372, Stockholm 19.466. New-York 72.050, London 345.000, Parts 3800. Brüssel 3656. Prag 2143, Belgrad 1164, Bukarest 328. Warschau 13.762, Wien 10.138, Sofia 520, Mailand 2974, Zürich 13.935. Warschau» 17. April. (Devisen.) Belgien 26.26 bis 26.89. Berlin —bis —Holland 207.10 bis 208.10, London bis New-Aork 517.- bis 520.- Paris 27.31 bis 27.44, Schweiz 100.21 bis 100.71, Budapest bis , Prag 15.42 bis 16.48. Wien 73.- bis 73.96 für 100 Schilling, Italien 21.35 bis 21.46, Stockholm bis —Bukarest bis —.