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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-28 · Heft 2192 (28.3.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2192 (28.3.1925)
Date
1925-03-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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fit. SM Wien, Samstag Wiener MorgenzettunR 86. März 1925 Geile 5 Bühne und Kunst. „Bar Bildnis der Madonna." Oper in zwei Mten von Lothar R i n g, Musik von Marco Frank. ^Uraufführung im Operntheattr.) Der erste Akt spielt in der Kirche „Maria de Fiore", der .zrvevte Mt im verschwenderisch auSgestatteten Atelier des Maklers Lorenzo Pergolefe. Kirchenmystik uiid .Kunftmysterium, Hochrenaissance, Cinquecento, Florenz, also so ziemlich alles, was sich das Herz eines Opernkomponisten nnr wünschen mag! Der junge Maler Lorenzo, der dem Irdischen abgewandt ist, verzehrt sich in Sehnsucht nach dem in geistiger Schönheit und Reinheit strahlenden Modell, das er in seinen inneren Gesichten als Madonna erschaut hat. Da begegnet ihm, der gleich Pfitzners müdem Palestrina schon an seiner Kunst irre wird, di« Gattin des siegreichen Florentiner Feldherrn Ridovfi, die nicht .zufällig den Namen von DanteS himmlischer Geliebten Beatrice führt. Sie sehen, in ihr sein Traumbild wiedersinden und anbei end vor ihr ans «ns die Knie sinken, ist für Lorenzo eins. Er malt sie als Himmelskönigin und erfährt erst aus dem Argwohn der Freunde und der Eifersucht des Gatten das wahre Wasen seiner Gefühle für Beatrice, die sich, von dem alternden Gatten weg, längst in die Arme des Malers sehnt. Endlich fallen die von der Operntcchnik vorgeschricben-eu Schranken: Eine kurze Liebesszene folgt, die durch den Gatten jäh unterbrochen wird, ein Zweikampf bringt Lorenzo in Lebensgefahr, da ersticht Beatrice den Gatten. Der weltfremde Maler sieht in der HimmelÄkonigin von vorher, nn sinnlich begehrenden Weib nur mchr das grausig kalte Antlitz einer Medusa, er vernichtet ihr Si'Eb und sie selbst stürzt sich in die Tiefe. Gift und Dolch und alle Folterwerkzeuge sind die Lieblingsinstrumen-l« der Opernrenaissance. Wie in Schillings „Mona Lisa", in Korngolds „Biolanta", in Zemlinskys „Florentinischer Tragödie" und in Schrekers „Gezeichneten" geht es auch im „Bildnis der Madonna" nicht ohne Mord und Tod ab. Anscheinend liebt Marco Frank, ein Orchestermusiker der Wiener Bolksoper, der schon einmal eine deristische Oper, ,-Eroika", schrieb, das Blutrünstige, den krassen Theaterchfekt. Wie in Schrekers „Gezeichneten" auch im „Bildnis der R-adonna" eine große Ateliechene. Doch mit tvelch meisterhafter Dramatik vermag Schreker aus der Stimmung des Ateliers heraus die Szene anszubaueu und wie gleichgültig ist dagegen bei Frank das Milieu gegenüber den, Gchaben. dem Fühlen und Singen der Beteiligten. Und genau so auf dem kirchlichen Schauplätze des ersten Mtes: Keine Kirchenstimmung, keine gehermnisvollon dramatischen Schauer, sondern geschwätzige Geschäftigkeit im Orchester, viel nwtivischer Tonschwall, doch keine Charakteristik, kein ideales Scheinleben, keine Symbolik, und ebensowenig aus der Bühne, deren Gestalten sich erst an den Höhepunkten des Stückes — etwa im ganz Pucoinischen Gebet Lorenzos an die „Wundervolle, Reine" im erste-n M loder im prachtvollen, gwßcn Duett im zweiten Mt — zu sinnlicher Warme und melodischem Reichtum auifschwingen. Doch auch da stilistisches Stuck, und Flickwerk: Richard Wagner urrd Puccini gehen nobeneiuonder her, ohrre recht znsainmenzusinden, Massenetsche Süße und Straußscher hymnischer Schwung ergeben gemeinsam mit Pfitzue rischen, Debussyschen nnd Korngoldschon Klängen ein schal schmeckendes Musikragout. Man kann dies ja einem Orchestevmuisiker, der Mond für Abend musikalische Fronarbeit leistet, nicht weiter verdenken, doch welche Unpevsönlichkeit in den Motiven, in denen gleichsam das Bilderbuch der gesamten Qperuliteratur durchgeblättert wird, und in dem übrigens recht klangvollen Orchester! Die Heldin Beatrice, welche bei Höchstspannung der Leidenschaft über kortventionelle Opernphrasen nicht hinanstvächst und im Augenblicke des Todessipvunges in den Brunnen sich auf ein opernmäßig schönes, aber iMhlsmäßig vollständig unwahres hohes B besinnt und es einen ganzen Takt lang aushält, stirbt, in musikalischer Schönheit und Laugweile. Sie enthüllt so recht die ganze koiwentionelle Verlogenheit der Oper von heute, welche mit der alten Schablone nicht mehr recht auskomrnt und doch vor dem heute nrehr als je notwendigen Ausdruck der inneren Wahrhaftigkeit noch inmrer ' Mvückschreckt. Frank kann nicht charakterisieren — alle seine Gestalten, seelisch regnugslose, singende Akarionetten, erze-ugen den gleichen Tonschmält — und sein ansehnliches Geschick, Melodien zu prägen nnd mit farbigen, gebrochenen Akkorden zu schmücken. ist bühnenmäßig unfruchtbarda er es nicht in den Dienst der dramatischen .Handlung zu stellen vermag, deren Wirkung überdies durch unbeholfene.szenische Uebergäuge und Aktschlüsse beeinträchtigt wird. ‘ Taß Richard Strauß dieses in seinein drmnatischen und geistigen Gehalte einigermaßen dürftige Werk für die Wiener Oper annahm, ist um so überraschender, als er selbst wiederholt erklärte, die Wiener Oper solle sich an das bereits anderwärts Bewährte halten und sich nicht aus Experimente ei »lassen. Vielleicht halben nach diesem mißglückten Experiment Versuche mit incdcrneu Werken mchr Aussicht auf Erfolg. Mnn icfon nicht materiell, so doch sicher künstlerisch! Die Aufführung, welche freundlichen Beifall fand, stellte die Künstler vor nicht gerade anrogeüde Aufgaben. Herr Oestvig sang mit schöner, verhaltener Leidenschaft einen mehr nach innen als nach außen lebendm Maler, Frau A ch f e l C l e m e n s mit sinnlicher Wärnre das königliche Rrnaissanceweib, Herr Renner war ein stolzer Feldherr, Herr Manowarda ein gütiger Kirchenvater. Kapellmeister Reichenberger leitete das Orchester und die Regie des Herrn Turn au umfpüiinte die Handlung wir einem nicht »'rade prunkvollen und stilechten Renaissancerahmen. E r w i» Felde r. Mitteilungen nur dem Publikum. Bad Nauheim Hotel „Der Kaiserhof“ Vornehmes Haus allerersten Ranges, im eigenen Park gelegen, gegenüber den Bädern Fliesaendes Wasser in allen Zimmern Fünfzig neue Luxus-Badezimmer / Abgeschlossene Wohnungen / Besitzer; A. Eilermann-H. 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Musik von Mozart, eine Comedia dell'arte r „Pulcinella" von StrawinSky (nach Pergolese). ein Ballettdivertissement „B a l c o st u m e" auf RubinsteinS gleichnamige „SuitedeMorceaux caracter i st i q u e s" nnd zuletzt ein Puppenspiel „Teddybär" mit Musik von Johann Strauß zur Aufführung gelangen. V o! k 8 o p e r. Heute „Gräfin Mariza". Morgen nachmittags „Fledermaus", abends „Gräfin M ai i z a". Vom 16. bis 25. April der „N t b e l « n g e n r i n g" rm Abonnement zu ermäßigten Preisen. Deutsches V o l k 8 t h e a te r. Morgen, 3 Uhr nachmittags, „DieIungfrau v o n O r l e a n s". Mittwoch ben 1. April „Und dasLicht scheinet Inder F t n st e r n i 8" mit Alexander Moissi. Theater in der Josefstadt. Heute, 1V Uhr abends, Tanzabend Ella Jlbak. Neues WienerStadttheater. Als nächste Novität wird der Schwank „B o b b y s a g' die Wahrheit" vorbereitet. R a i m u n d » T h e a t e r. Sonntag, l/Mi Uhr nachmittags. „F.r auHolle". Theater an der Wien. Ab Sonntag „D i e s chöne Hele na". Morgen, 3 Uhr nachmittags, „Das M i l l i a r d e n s o u p e r". Neue W i e n e r Bühne. Vou Dienstag den 31. d. an „D i e R e i s e u m d i e H a l b w e l t i n 1 2 0 M i« nuten". K a m m e r s p i e l e. Dienstag, */a8 Uhr abends, deutsche Uraufführung von „I a m a, d i e La st e r g r u h e" nach dem Roman A. Kuprin« von Boris Almasoff und Boris Newolin. Perez-Gedenkahend. Anläßlich des zehitlen Todestages von I. L. Perez veranstaltet die Poale Zion morgen Sonntag im Saale der Knnstspiele „Pan", 1. Bez., Ricmergasse 11, einen G e d e n k a b >? n d unter Mitwirkung lwrvorragender Kunstkräste. Beginn halt' 8 Uhr abends. Radioprogramm. Samstag den 2H. Atärz. 9 Uhr iRarktbericht. — 11 bis 1 Ubr : V o r m i t t a g L k o n z e r t. — 1 Uhr 5 Biin.: Nraniazeit. — 1 Uhr 20 Min.: Wetterbericht. — Uhr 1 Wiener Börse. — 4 bis 6 Uhr: Nachmittag-- k o n z e r t. Strauß r Fledermaus, Ouvertüre j Straub Jos. : Svhärenklänge, Walzer; Offenbach : Serenade; Silesu r Un peu d'amour; Nevin r Narzissus, Intermezzo; Pzzccini: La Boheme. Phantasie; Wappans: GretchtnS Traum; Urbach: Setfenblasen, Potpourri; Steffau: Mein Schwarm; Ascher: Tanzintermezzo aus „Sonja". — 0 Uhr: Das Tier als Freund. Tiergeschichten, gesprochen von Dr. Anny Erle. Aus „Bambi" von Felix Salten, gesprochen von Margarete KönigSwarter- Forme?. — 8 Uhr t Wiener Humoristen, vorgetrageu von Anton Amon (Deutsches Volkstheater). Die Straßenkehrerprüfung. Bon Siegmund Wilhelm. Ein kleines Mißverständnis. Bon Fritz Stüber-Günther.. Da8 große Zusammenräumen. Bon Rudolf Kalmar. Wie komm' ich in die Dorotlieergasse. Von Rudolf Stürzer. Drei aus Stein. Von Otto Hofbauer. — 9 Uhr: Hellere Abeudmusik. Radio-«undscha«. Radio für grdeemann. «ie bekomme ich einen Radioapparat auf Raten. So stark das Radio auch verbretet ist, so viele Auhänaer es sich geschaffen hat. so gibt cs doch noch eine große Anzahl von Menschen, die sich einen Radioapparat sehnlichst wünschen »Nd trotzdem biÄ^er auf Vas Vergnügen verzichten müssen. Virile Mittelständer sind nicht in der Lage «men ,größeren Betrag ans einmal ansznlegen. Sie alle a«ber wären gerne ^bereit, in bescheidenen monatlichen Raten einen Apparat zu bezahlen. . . In richtiger Anssassung der wirtschafttlchcn Lage, hat die Firma Bernd, 4. Bez., Brohmsplah 7, «in Aibkommen nnr der Broa.dcastmg, G. m. b. H., getroffen. Sie ist dadurch in der Lage die ErzuMisse dieser Fabrik zu den günstigsten Tell° zahlungSbedingungen abzugeben. QADIOapparate I iiiiiiiiiiiiiiimitiin iiniiiiiiitiiiiiitiiiiiiiii und Bestandteile in bester Aus- MM M _ ■ ■ Ä_ führungiu billigsten Preisen im llf MMIWMAW Bdeuditungsliaus WQIIQr Abt. RADIO . _ Zentrale: VI., dumpendorferstr. 88B Hallo — Amerika! Diejonitzen Radioamateure, die m der Nacht die ausländischen Stationen empfangen, halben sicher in der Vorwoche foeS öfteren Tanzmusik gehört, die von Zeit zu Zeit durch den Ruf ^Hallo, her« British Radio Company calling to America" unterbrochen wurde. Diese Sendungen, die England nach Amerika äbgibt, finden fast an jedem zweiten Tag von 12 bis 2 Uhr nachts statt. In der Schwindgasse 14 wurde mit einem Drerröhren- Broadcasting-Apparat, der an einem Betteinsatz angeschlossen war, den Vertretern der Presse, die Sendung sowohl mit Kopfhörern als auch mit Lautsprecher vorigesührt. Es war ein eigentümliches Gefühl, als um 1 Uhr nachts, di« große Westminster-Nhr Londons laut und vernehmlich die zwölf MitternachtsMGe nach Londoner Zeit an unsere Ohren klingen ließ. R. B. i^RÖÄDCAST ING~| die Weltmarke AUSLANDSEMPFANG auch mit Zimmer- oder Ersatzantenne (Betteinsatz) Fabrik i Wien, V. Bräuhausgasse Nr. 6 Stadtbureaus IV. Karlsplatz, Verkaufshallen Radio und die Blitzgefahr. Das Radio hat auch seine Tücken und Gefahren. Besonders sollte man, es vermelden, während eines Gewitters Radio zu Höven. Einem begeisterten Radioliebhaber in einem schleswig-holsteinisch eil Orte wäre das kürzlich bald recht schlecht bekommen. Er hatte während eines übe« seinem Ort sich gerade enUadeniden Gewitters den Höver an den Ohren, als ihm Mötzlich Funken ins Gesicht sprangen, wahrerld gleichzeitig der Apparat starke elektrische Ladung zeigtet Nur dem Umstand, daß er sich sofort den Kopfhörer albriß, hatte der übereifrige Rundfunkempfänger es zu verdanken, daß er mit dem bloßen Schreck cdowonka'm. Radiosport. Allgemein verständliche Darstellnnig des Radiowesens und Anleitung zum Selbstbau inoderner Empfänger von Dr. W. Huch loh, mit 249 Abbildungen urrd 2 Täfeln, bvosch. 5 Mk., gcb. 6,60 Mk. — Das vorliegende Buch wendet sich an die aroße Gemeinde der Rundfunkfveu'nde, di« in das Radiowesen und di« damit veribundenen Evscheimmgen eindringen wollen. Auf einfache physikalische Vorgänge, deren Kenntnis in bezug auf die drahtlose Telegraphie und Telephonie wichtig ist, wird ein- Mgangen. Insbesondere für diejenigen Amateure^ die sich praktisch aus dom Gebiete der Empfangsschaltlrngen betätigen wollen, wird es von Wert sein,- über die Gruiwdlage eine Darstellung zu finden. Die EvkbärnWen der verschiedenen Sende- und Empsangsschaltungell . werden durch' anschauliche Wbildunaen und Zeichnnngen Vortvcsflich erläutert. Bei der Aussühvllchkoit des Werkes eignet es sich besonders als Lohnbuch für Ausbildungskurse und sei allen Rundsunkintevossentcn wävmstens enlpsohleil._ Gerichtssaal. „Warne vor meiner Frau!" Die geschiedene Frau Clsr t, fjotic nach einer Bekanntschaft von wenigen Tagen, die im tadrpark geknüpft worden war, derl Kaufmann Leo Sch., welcher jetzt in Holländisch-Indien weilt, geheiratet. Die Ehe ging aber bald in Brüche. Der Gatte warf der Frau hauptsächlich deren grobe Verschwendungssucht vor ulld ließ, als die Frau von ihrer kostspieligen Lebensweise, welche nach Behauptung der Frau durch den Mann verursacht wurde, nichi M-ietz, in zwei Wiener Tageszeitungen ein Inserat des Inhalts erscheinell. daß er' davor warne, seiner Frau Kredit zu gewähren, da er für die Schulden seiner Frau llicht auskonlinle. Frau Elfe Sch. brachte nun die Ehrenbeleidigungsklage, beginge»: durch di« Presse, geaen ihren Gatten enl. über welche das Wiener Schwurgericht verhandelte. Dl« Gofchworenell sprachen den angoklagten Ehel'atten frei, weil auch der erst« Ehegatte als Zeuge die Verschwendungssucht der Frau Sch. bestätigte. Gegen dieses Urteil brachte die Frau die Nichtigkeitsbeschwerde ein, die aber gestern vom Obersten Gerichtshof verworfen wurde. Statt lebenslänglich, zwanzig Jahre. Am 24. Februar d. I. wuroe der 22jährige Müllergehilfe wupft Hertz wegen tückischen Raubmordes an der Müllersgattin Marie Knotek in Purbach im Burgenlande und wogen mehrfacher Diebstähle zu lebenslänglichem schweren Kerker verurlom. Sein Berteidiger meldete gegeir das Strafalsmaß die Berufung an, der das Oberlandesgericht - Folge gab und dje Strafe auf 20 Jahre schweren Kerkers herabsetzte. Freiheit in Rußland. Der Rabblner der Stadl Zluzk im Distrikt Minsk, in Weißrußland. Rabbi S a n d u m r r s k y, wurde zu vier Monaten Gefängnis und dreijähriger Berbamllmg aus dem Distrikt und aus der Grenzzone verurteilt, weil er'einen Lernzirkel gegründet hat. in welchem sich neben Persmien reiferen Alters, auch „nmn-ündM" unter 18 Jahren jüdischen r e l i g i ö s e u St »ldie,i widmeten. Nach dem Sowietge-sev macht sich derjenige strafbar, der Personen unter 18 Jahren zu religiösen Ttiidjen anhält. Einig« Lehrer, die den Rabbiner Sandu-mic-kh in. seinen Beinühungen unter- M^len, wurden j>i zweijähriger Berbaunnng verurteilt. t 8

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