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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-07 · Heft 2171 (7.3.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2171 (7.3.1925)
Date
1925-03-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Men. WsET fyfon&mtlUtm* 7. Märtz 1925 ' Nr. S1A Uitteiluusen aus dem VuMum. BLAIMSCHEIN’9 T3 Pflanzen- TCnlklA MamrinfTBRNU unerreicht in Qualität und Preis erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Sr. Ehrwfirden des Herrn Oberrabbiners 8. Fürst nee » iVS CARL BLAIMSCHEIN* Vereinte Margarine- und Butterfabriken Wien, XIV. Diefenbach«. 59 ^TALES-FABHIK-, ■ Teffpüon 89-1-23 Telephon «9-1-23 1 I A. Rnfstiocher & SShnr, Via, l. Hüiüru»! 61 I DWnMPTv im tar^ip I Kultus- und Justiz-Tnlnre und Barette erhalten Sie vorrätig oder nach Mass bei der bekannten Spezialfirma RUDOLF GOLDSTEIN, SÄr-S Gros «es Lager fe ner Stoffe für Massbestell ungen re». 4s,a ae WIEN, II. TABORSTRASSE 34 canr. tae« SPEZIA L-TEE niiiiinniiiniiiiHiiniiniiiii.ncD -v -ntra niimmiiiiHniruiiiiniiiimi W.Wissotzky IX« Liech*? nsteinstr. 87 Telephon 1 7-1 -75 Gerichtsfaai. Ser Fall Prnfcha vor dem Sberften Serlchtrhos. Das Urt-rf bestätigt. Der Oberst« Gerichtshof a^s Kassali-msbos unter dem Dorsch .des SenalSvräsidmten Tr. Smolik-Finger haue gestern das Urteil des Wiener Schwurgerichtes zu überprüfen, worin di« 56'ahrin« Franriska P r u i ch a weaeu Mordes on bet HauSbesoraerin Marie Eberl zu 16 fahren schweren Kerkers toentr teilt wurde. Di« Nichtii'ikeitSbeschwerde. die Dr. Richard P reß bn r ge r vertrat. rollte die Frage auf. ob überhaupt ein Mord an der Eberl b'gan.oen wurde und ob. wenn dieS der »fall war. die verurteilte Prnfcha die Täterin Mwesen fein konnte mch mußte. Dr. Pveßburger führte <mS: ' D*r erste herbeiaerufen- Arzt Dr Du bskn kowta'irte Herzschlag a's Tod"sursache. Der Arzt sieht den L?mpmdocht um den Hals der Ermordeten nicht und e-bentowenip entdeckt er eine Spur eines gewaltsamen Todes. Ernst Me icke hat «men .^anstorschlüsiel. Kem Mansch iab ihn kommen. Warum hat Me'iche u>m halb 4 Uhr früh die Bettdecke vom Gesicht der Eberl gezogen? Eine ungelöste Frage. Ernst Bleiche. ei« verdächtiges Objekt, das von der Marie Eberl aus^dalten word?n ist. erdr'ngt für di« Zeit »w''chen 7 Uhr abends d s 2. März und halb i Uhr morgens des 3. März ein Midi. Er war auf em-'r Tanzunterhaltnna im Sovhiensaa'. Unaeiäbr eine Viertelstunde »ntsernt von der Mohn"na der Marie Eberl. Ist auch der Beweis erbracht. daß er sich in d:r Zwischenzeit niemals aus d'm Tanzsaal entfernt hat? Ist der lückenlos« Beweis erbracht, daß er. der üch selbst das Haustor austverr'e. n'cht früher o's um halb 4 Uhr moraens einaetro'fen ist? Die Leiche ist. nach der Aussage des Me-'che. aus dem Rücken liegend aufoefunden wor-d'N. Dir Toienfleck« an der Seite beweisen, daß di« L iche früher ai|f der linken Seite ge'ogen war. Große offene Frage: Mer hat die Leiche.um'«dreh'? Zum Schluffe seiner Ausführungen schilderte Dr. Preßbuvger den erlchr-ckruden Eindruck, den jedermann bei d.'m unerwarteten Schuldloruch emviangen hat. Um viertel 2 Ubr zoa ffch der S»nat zur Beratung zurück. Nack halhstüwd'aer Beratung verkündet« der Vorsitzende folgendes - Ertenn'n'8: Die Nich^akeitsbefchwerde wird verworfen. Der Ob'rste Gerichtshof,hat die vorg, brachten Nichtigikeiisgründe als nicht gerechtfertigt erkannt. Die Wurterel auf -er Wiener Meffe. In einer gestern beim Strafbezirksiericht 1 staitgehabten Berhandlnif' haste sich der Restaurateur Karl Schöner wegen einer nach Inhalt der Anklaoe während der' letzten Herbstmesse begangenen troffen Preistreiberei zu veranWorten. Die Arundlagder Anklaoe bildete eine vom Uhreuisabrikon''-n Dr. Alexander Frankel am 12. Sevtamb'r vorigen Jahres an di« Wr"schaftsvolizei gegen Karl Schöner erstattete Anzeige. Doktor Frankel erhärte in der Anzeige, daß er anläßlich eines Besnch.'s im Meffevalast am 11. D vtember vorigen Jahres zwei Frernd«. es warm d'es Italiener, belauscht«, welche sich darüber beklamen. daß sie auf der Meffe gewürzt worden seien. Doktor Frankel hörte, wie der eine Italiener zum anderen laqie: „Mir w'rdrn nicht mehr so blöd sein. eine. Messe zu betuchen, Wo mg« so oewurzt wird." Tr. Frankel fragte die I'aliener ngch der Ursache ihrer Unzufriedenheit und erfuhr, daß di« Italiener darüber erbost waren, daß sie b'im Büfett des Gastwirtes.Karl Scbvner im Messepalast für ein Glas reines Sodawasser im Ausmaß von dreizbnel Liter 4000 Kronen Men mußten. Tr. Frankes ließ sich beim Büfett Schöner eben- Ms ei« Glas reines Sodawasser g'ben und wurde ihm gleich- WllS ein Betrag von 4000 Kronen aufgerechnet. In seiner Anßßige betonte Dr. Frankel, daß eine derartige Pveisüberschreitung für ein Glas Sodawasser, welches im Frieden wenige Heller gekostet habe, geeignet fei. bei den Fremden mk Recht Wien in schlechten Ruf zu brin.ten Di« Pre'sprüfun^sstlle hatte unter Berücksichtigung einer Regie von 100 Pro^ni und der bemt Bütett geleisteten Abgaben an die Mesieleitnna und an die Gemeind« Wien einen Preis von 2400 K. für ein GlaS Sodawasser für zulässig erklärt. Cs wurde deshalb gegen Karl Sckoner die Anklage wegen Preistreiberei erhoben. Der Angeklagte bemerkte gestern, daß er von den Lebensmitteln im Büfett mdst einer Ab abe von 12 Prozent für die Mesieleitung anch eine Abgabe von 6 Prozent an die Gemeinde Wien leisten müsse, wodurch sich die Lebensmittel verteuern. Der staatSaivwaltschaftliche Funktionär bemerkte, daß. wie in anderen Fällen auch für dm vorliegenden Fall, der B r e i i n e r herhalten müsse. Der Richter beschloß zum Zwecke der Einvernahme des Geschäftsführers Schoners die Verhandlung zu vertagen. Ein «»redlicher Hausadministrator. Der 52iShvigc Architekt Karl H,i b a n i c k i hatte vor mehreren I'dren von seinem Vater ein Buveau für Gebönideverwoltung übernommen. Er genoß großes Vertrauen und zcchlveiche .Hausbesitzer i^wie auch Dtrftung-n überließen ihm die Administration ihv'r Realitäten. Im Herbst vorigen Jahres stellte sich n"m heraus, daß Hubanicki sich Unterschlagungen in großem Si>ile haste zuschulden kommen lasten. Hausbesitzer wurden plötzlich wvzen 2'euerrückstände gemahnt, wiewohl die Steirern ihrer Kenntnis nach bezahlt worden sein mußten. Der Administrator wurde mm zur Rechenschaft kte»ogen und es kam zutage, daß er in 2 7 Fällen Gelder, die er von Mretparteien elnkaflierr. dann Instandha^mgszinse. S'euerbeträae und Reparaturkosten nicht rn dem bestimmten Zweck verwendet, sondern zur Zah'una von Schulden verwendet hatte. Gestern hatte, sich Karl Hubanicki vor ein m Schoffensenat unter Vorsitz des Hostates Reim wegen Verbrechens der Bernntrenuna zu verantworten Dl« vom Staatsamvolt vertreten« Anklage zählt d!« e'ntelnen Scha- >densbeträge ans. di« insgesamt weit ub-r 10l) Millionen Kronen onsmachrn. Der Angeklagte oab an. er sei durch Geschäfte, die miß'.lückten. in ein« mißliche finanzielle Situation gerat-n und habe die Gelder verwendet, um le^ne Gläubiger r», b^friedigm. D.-r Ger'ch shos erkannte den Angeklooten schnld'a und verurteilte ihn zu sechs Monaten schweren Kerkers. «olkswirt. Polnische Wlrtschaftrwoche. Bon unserem polnischen M. S.-Korrespondenten. Auf den polnischen Börsen hielt in der Berichtswoche die feste Tendenz an. obzivar die Hausse, welche hauptsächlich durch eine großzügige Aktion der Warscha-u-er Diskontobank. Warschau, und Kreditanstalt. Wien, in die Wege geleitet wurde, zum Stillstand gebracht wurde. Der hauptsächlichste Grund, warum die Auswärtsbeweanng aufaehalten wurde, ist darin zu suchen, daß die Mehrzahl der Effekten jenes Kurs Niveau erreicht hat, welches den verlautbarten Balortsierungskursen der Aktien entspricht. Wie verlautet, dürften die Ch dorrw-Aktien bei einem Sch'üssel 100:1. Chybie 15:1. ZielemewM 1:1 bei 15 Z'oth vaporisiert werden. Andererseits erwartet man die Veröffentlichung der Goldbrlanzen. welche bis zum 1. April erfolgen muß, um das Vermögen der einzÄnen Gesellscha'ten richtig bewerten zu können. Trotzdom behaupten sich die Notievun-gen der Effekten auf der höchsten erreich-- ten Höhe und weisen gegenüber ultimo Jänner bedeutende Gewinne auf. Ausnahme bilden hier nur Tepege--Aktien, die von 2.03 und 1.90. und MalopolSkilbank, die unverändert bei 0.35 Zloty geblieben sind. Die anderen Arbitrage-Werte weisen folgende Derändernngen auf: Warschauer Diskontobank 8 25 "(6,70). Hypothekenbank 0.62 (0.57), Ehhbi« 6.45 (6.20), Ch-doraw 5.35 (5.—). Rakszawa 2.45 (2.—). Zieleniewski 14.80 (980). Galizische Montan 5,15 (4,60) Zloty. In der Berichtswcche war eine stärkere Nachfrage nach Petroleumwerten zu verzeichnen. Auf dem Geldmarkt ist in den ketzten Taaeu oi-ne unverkennbare Versteifung eingetreten, jedoch der Februar- Ultimo ist nchig vorüberge-wngen. Sobald jedoch die Bank von Polen neu« Zlotybat'knoten auf Grund der Eingänge ans der amerikanischen Anleihe herauSbringen wird, kann man auch auf dom Geldmarkt eine allgemein« Entspannung erwanen. Neuerlich« Nachfrage nach Kriegsanleihe. Auf d?m Markt für Anlagewerte zeigte sich gestern nach längerer Pause wieder eine stärkere Bewegung. Es ist besonders ausgefallen, daß gerade aus der Tschecho-Slowakei größere Kaufaufträge nach österreichischen Kriegsanleihen eingela-nsen sind, welche Heftern zur Realisierung gelangten. Das dem Markte zur Berfüguug stehende Material war sehr gering. Erniedrigung de- EinlagenzinSfutzes in Oesterreich CS scheint, daß in d:r nächsten Zoit bei allen Sparkassen der Einlagenzinsfuß eine Ermäßigung erfahren wird. Gestern wurde bekennt, daß die Sparkasse der Stadt Wien, welche bekanntlich bisher 11. 12. 13 und 14 Prozent gezahlt hat. ab 1. April den EinlagenzinS.'uß auf 10 Prozent herabsetzen wird. Bekanntlich sind in der letzten Zeit der Sparkasse der Stadt Wien sehr große Einlagen zugeströmt. D/r Einlagenstand dürfte 1,5 Billionen betragen. Es ist zweifellos, daß sine solche Er» mäßigrMg nicht ohne Einfluß auf den gesamten Geldmarkt bleiben dürfte, zumal da auch unter dielen Umständen die Banken sich zu einer Herabsetzung des Zinsfußes entschließen dürften. Jetzt nehmen die Banken keine größeren Einlagen, welche aus längere Zeit laufen, an. weil sie ebenfalls auf eilte allgemein« Herabsetzung der Zinssätze in Oesterreich rechnen. Iasfaorangenhandel. Im Dezember wurden direkt nach England, aröftenteils nach Liverpool und Glasgow, 155.400 Kisten Ja'faorangen verschifft. Die Preise bewegten sich im allgemeinen zwischen 12/— und 13/— pro Kiste. In Aegvpten stehen die Preise niedrig, zwischen 5 und 9 Mtnd pro Tonn«. Borkriegs'ckulden «nd Kronenverkindlichfeifen. Der DirdaetanÄchuß beschloß gest.rn die Novelle znm DorkriegSsch u lde n g e s e tz. durch die einige Bestimmnnaen über die Ordnung von Balutenverbindlichkeiten im Jnlaird abteändert werden. Ferner tmirde das Neöereinkommen mit der T'chechv» Slowafei betressrnd die Re^ luna der in österreichstck-ungarischen Kronen entstandenen BerbinXichkeiten genehmig. SiebenuHrladenfperre während der Meffe. Gemäß der bisherigen Ncb''na hat das Grommm der Wiener Kaufmanaichait beim Magistrat den Antraa ans Verlänger-ma d>-r ka-densper^e im Nichttebensmittelkse-inhandel währ-nd der Frühstbrsmelle bis 7 Uhr ab-» tzs aestellt. Da sich d'eier Antraa mir den Beftimmnnaen. welche in dent mit der Gc'bilfenscha°- ungeschlosienen Kollekiivverteag enthalten sind, deckt, so ist die Genehmignna durch den Magistrat zu erwarten. Gründung einer Krankenkasie für selbstandiae Kausiente. Bereits in der Borkrte-s'ert bestand ein Pratekt zur Erricht."ng einer Kvamkenikasse für selbständige Kau-flente, daß tedoch durch dm Krie^sa-iSbrnch zunichte gemacht worden ist. Nunmehr w'-vden die Dorcrrbei^'N w-eder.on-fgenammen und io weita^'"'brt. daß in der allevn"chst-.m Z-st die Krankenkasse 'sn-e Wirksamkeit begmnm wird. Als Mitgilieder können der Kasse, die v»rn Gr^msnm der Wiener Kan^n-^nnschaft vern.'aütet wird, alle Kiwfieute Wi-n8 und Ni^rösterreichS sowie deren Eheaasten bei traten. Die Kranfmkasie. die aist dem Grimdsah der freien Aersteavastl anraebant ist. gewährt B^iträae z„ d?n Kostm der ärz^i^-en Bebandlunaünld der Heilmittel Be^aü^'-n-' der ^ib'-te^ste'ten. Wöchncrinnennnte'stütz-n'uq w'd Bfavabn'sstciid. Nähere sck'rii'licht und mündliche Anskünfre werden tm Gr"mn,^ der Wiener Kanfmannschaft erteilt. Insofvenren. ^»3 TluSsteichsve'-fahren wurde erof'ner über Erwin Stern berg. Bertriobsbureau der Te>stschen Strick- "nd P'ir''w-'"--"-mdnstrie. 1. Bez.. Wwplinoerst-aße *1, Ueberschuldnna 34 000 2: über L Strehlen. 1. Bez. Weih» bnxgaalle 3: über S-ophan Sreidl. 12. B'z.. Gaudenz'rseranrtel 37: über Robert K offner. Möbe'handl'nna. 1? Bez., Gentzaiass« 121: über Rudolf Dreier. 5. Wz.. Bränba-tsaasie Nr. 48: über Arnold Berk. Kurrwaren und Texstlien 3. Bez., Erdbergstraße 18^»: über Moritz P o l z e r. Zuckerwar-rs-brik, 18 Bez. G^ntzgasse 132: über Arnold S t r a m i tz. Mithinmbau'r. 14. Be;., Selzeraasie. 24: über Johann Jäte ' ch, 15. Bet.. Kranwalle 12; über'Iotef Bauer, 16. B'z Brnnnengasie 54. und Hornstein /Bnreenland). In der Peov'nz über Fr-'ur Mühlbach m Waidbofen an der Tbava uäo Richard Leckiner in Wiener-Neustadt. Herzoa-Leovosd-Lkraße Nr. 18. — Um Eröffnuna des Ansaleichsverfabrens hibm angei'ncht: ..Mechana". kunstaewerblsche> Werkstätr« mte ^ande^s-A -G. m. b. .^.. 6. B i.. Gnmpendorferstraße 124. Pisiiven 600 Millionen: Brüder L inhart. Textilien. >19. Bez' Fornwsergalle 6. Pasiiv-n 300 Millionen. — Die Telev^ mbanfirma Dill er u. Co.. §. Bei. Maraaretenstraße 55. hat sich aeite'-n ass insolvent erklärt. Anbor 25 Prozent. Uoben h-ldung 400 Millionen. Di« iw Jahre 1900 gegründete Seifenui" Parfümeri^fa'brtk Otto K ür t h.u. C o.. 16. B'z.. ÄlbrechtSi'rnchgasir 25, hat aestern 'bre .^cblnn-'en eiMeltellt und um d'» Eröffnung des Ausgleichsverfahrens angeiucht. Pasirven 2 3 Milliarden. An-bot 50 Prozent.. Einziehung deutscher Refchsbanknoten. Wie das Reichs- ^nkdirektorium' mitteilt, werden all« Reichsbankngten. deren A"ssertigungsda>tum vor dem. 11. Oktober 1924 liegt zwecks Einstehnna ausaernten. Dies« Banknoten verlieren mir dem 5. I'mi 1925 ihre Eätenickast als gesetzliches .^ablunas n-rtel. Damit verschwinden olle di« Blllion"n- und Milliardenlcherne, di« Ueberbleibsel der Iullottan. von der Bildssäche. Die polnische Handelsbilanz. Das statistische: Amt veröffentlicht Polens. Handelsbilaiu kür' das, Jahr .1924. im. Ber-- oleich znm Jahre 19°>3. Di' Handelsbilanz für 1924 wnrde.m'i einem Defizit von 217 Million'n .Dollar abgolchchosien. gegenüber einem Ueherlchuß von 80 Millionen im Jahre 1923. Im Boroileich zum Jahre 1923 änderte sich diese insofern«, a's der Export von Robprodqrkten oestiegen. dagegen dieser von Fertigfabrikaten -urnckaegangen ist. Uebergang der L. Zieleniewski A-v. zur Goldbilan, Am 21. d. f'ndst in Krakau eine Gene'alversam'nl.nn-a der va'nischen Maschinen- und Wo>>aonfabr!k'n L. Z ite l e n i e w s k j statt, in welcher der Uebergang zur Gvldbilanz beschlosien werden soll Platinstmde in Transvaal. A"s London. 4 d.. me-ldst Tel.- Komp.: Meldungen aus Johannesburg zufolge wur-d-n in dem Städtchen Lhderibnrgin Transvaal n-n« große Platintelder en'deckt. Eine wahre Völkerwanderung hat nach dem neuentdeckten Plat'naeibiet eingesetzt. An der Londoner Börse sind die Aktien d r Gesellschasten. die bei Lydenbürg Land besitzen, namhast rfstiegen.__ Dorotheum - Bankabteilung Wien, I. Dorothcerpasse 17 Wiener Börse. MuVfl. Obne sedloede Anregung aus dem AuS^ande eröffneie der gestrig« Verkehr, vlme daß irgend eine ausgesprochene Tendenz zum Durchbruche kam. Auch die hiesige Dveknlation hielt sich vom Verkehre fern, so daß die Umsätze einen bescheidenen Umfang testen Trotz allem bestand ein gewisses Interesse nach tschecho-slvwakilchen Werten, einzelnen Montan- und Elektrizitätspapieren. Etwas fester war-'n Siemens und Waoner. Der Bankmarkt war abgoschwächr. während die ungarischen Arbitrageeessekten nur u»"Hedent-'nde Beränderitnoe,, »eiaten. Alls Auslandskäns« beststigten sich Trisailer um 19.0^0 K. Nach Festsetzung der ersten Kurse, die. wie schan vorher erlvähnt, Levile«' «ad Lalalralurse vom I. Möri lörs. Devisen 0«M War« Oei* Ware frantOslsehe Noten . , OeM Ware Amsterdam . . . . sa?.4„ 28 t. 40 6.18 6 20 89 10 88.40 rtelitrad...... u 3* 1t 30 Uocbtiotm . . . ,, 10'00 1016) loIHtndlache Noten .. 28 292.— HerUn . . ... 108 70 100.30 Warschau ..... 138 30 138 9 i Mi'enlnc'ie Noten . . , 23.75 23.86 BrOsse’ .»,... Budapest ..... •‘ukarest . . . . 3A.84 36.06 Zürich . . . 138.80 137.10 nxoK'awisehe Noten . . 11.20 11.36 80 — 3.52 08 4i 3 64 Valuten 'olnMcii* Noten .... rumSiiUe'ie Noten . . . 136.4(1 3 45 138.40 3.40 London.. 83 88 33 08 4merlHa<isdie tuten 704 80 70880 »»«ische Noten (Roman,) vtal'nnu ... . . »8 78 29 01 ielglschc t^oleu , . 36 80 36 00 Schweizer Note» . . . 136.30 131.41 S'ew-York..... 700 36 711.86 iitear. Not. . . »eutsch« Noten * . 6 — 5.08 ITteheclio-i'ow. Note» . 20.04 21.08 Paris . » . . . . 88 a« 83.48 187 60 189 6) I'ürklsche Hfuud-Noten . 364.— 37».— Prag. . . . a» os 2118;n« ische Note« . . . . 33 88 38 8» meaiiacfie Note» , . 07.40 88.20 Von NUN an votieren die Kurte in Schillingen und Groschen. — Die Kurte verstehen sich bei englischen ZablunsSmitteln für 1 Pfund Sterling, bei ungarische« Zahlungsmitteln für 1 Million nngar. Kronen und bei alle« anderen Währungen für je hundert Währungseinheiten. i

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