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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-11 · Heft 2147 (11.2.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2147 (11.2.1925)
Date
1925-02-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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SM 8 Wien. Mittwoch' Wiener Mornenzeilnnn. 11. Febmar 1925 Nr. 814T der „ffiiener ZZi Morsenzettuns" Sußball. Der Hakoah-Boykott -es deutschen Kreises ausgehoben. Wie unL vom Präsidium drs Maktäcki-WÄtverbandes mrtMtÄlt wird, hat der deutsche .Kreis das Startverbot gegen Ha ko ah (Wien) zurückgezogen. . I. S. B. Makkabi—Hellwaa 4:3 (1:1). Dre Reocgonilatron der Fußballsektion zeigte sich am besten in dem Svst gegen diL zweitklassige Ämateurnrannschaft des S. C. Heüwag Es gelang der Makkacklmamrschaft die Zwei.klassia.'n t>orMcnt 4:3 zu schlagen, was mn so arurkennens-werter"ist,?a ^-.-r Ärea in der Kveiten Halste erruwlen Wunde, in der bei Makkabi wegen Devletzungen nur 9 Mamr löiia waren. B.- sonders gut gefiÄ in der Verteidigung Willi Seidler. ^r. der Aalvssreche ra.rtc Lutz 1 hervor, dem oin gwhor Anteil an dem Enderfolg gebiwrt. Sie Stürmerreihe gewann durch sie Einstellung von Eyrcnfreund und H-wbcr sehr viel an DurchschlagÄrast. Auch die andern Spieler gaben ihr Bestes ha. Die Tore erzielten Ehvenfrcund (3). Haber (1). Für Hcilwag skor-ten der Mittelstürmer, der Rechtsvevbl-ndcr und der linke Hals. Der ungarische Profest ionalismus. Mit dem Memorandum des F. T. 6zur Einführung des B c r n f s s p i e l e rt u m s wird sich die Borstandssitzung des ungarischen ryitfc ballverbandeS Freitag beschäftigen. Auch die Angelegenheit der B r ü n ne r Spieler gelangt zur Verhandlung. Es heißt, daß der Spieler Pruha seine Enthiillungen über die Bezahl,inn der Spieler in Brünn zurückziehen will. Dir Eintrittspreise werden in Budapest herabgesetzt. Mit Rücksicht auf die schwere Wirtschaftskrise werden die Eintrittspreise zu den Fußballwettspielen ermäßigt. Stehplätze werden 10.000 K. kosten. Für Sitzplätze werden an Meisterschaftslagen 20.000 bis 40.000 K. verlangt werden. Dagegen wird die Ausgabe von Freikarten eingeschränkt. Ein Zeuterhalf um «ine Milliarde. Die Bolton Wanderers haben ihren Zenterhalf John B. Smith um 3000 Pfund dem mehrfachen schottischen Meister, den Glasgolv Rangers, überlasten. Hakoah—International. Dieses Spiel findet Sonntag auf dem International-Platz statt. Yakoah fncht Gegner ztzm Draining für Dvnnerstaa um halb 4 Uhr ans eigenem Platze. Anfragen (Telephon 12251) Von 10 bw 12 und von 4 bis 7 Uhr. Ländersutzballturnier i« Stockholm. Im Sommer dieses Jahres will der schwedische Fußballverband im Stockholmer Stadion ein großes Fußballturnier veranstalten, zn dem die besten europäischen Landermannschaften verpflichtet werden sollen. Reben Deutschland kommen noch Finnland, Oesterreich, Ungarn, Italien, die Tschecho Slowakei, Lettland. Eft' land, Holland und die Schweiz in Betracht. demzufolge holländische Gulden (ungefähr 30 Milliarden Kronur) für die .Kosten der im Jahre 1023 in A msterda m abzuhaltenden Olvmpiade beisteuern soll.. Die Annahme des Gesetzentwurfes ist wahrscheinlich. __ Generalversammlung -es Iüdtsehe« Tnrn- und Sportverbandes. Verstärkte Arbeit oder Auflösung. Mit'.wcch den 25. d. um 7 Uhr abends findet im Sitzmws saate des Zionistischen Sandeskcnr'.tees, 1. Bez., Kärntnerstraß: 23, die Gcnera'.versammluttg dcs Jüdischen Turn- und Lportvrrbandes mit folgender Ta^sordnunig statt: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Debatte und Äbsolutormm. 3. Debatte, ob der jüdische Turn. und S'portvcübantz angesichts des Desinteresscinents der Vereine auch weiterhin bestehen -bteibon soll. 4. Im Falle sich die Delegierten für den Fortbestand des Verband cs aussprechen. Aussprache über die künftige Arbeit. 5. Eventuelles. 6. Wahl des neuen Vorstandes. Falls die Bersauunlung nicht bcsch'unfähig fein sollte, findet eine Stunde später, das ist um 3 Uhr. eine neue statt, die unter alten Umständen befckluff'öhig ist. Jeder Verein entsendet auf das -begonnene Hun-ö-:rt feiner MitglioderzM oinen Delegierten, im gau'.en höchstens fünf. Anträge zur Generalversammlung sind spätestens eine Woche vorher im Sekre'ta'riat des FDischen Turn- und Sportvcrba'.'des schriftlich ernzubriugen. LitZenn cur Hakoahner eine österreichische Meisterschaft gern'nnt. Die Agitation gegen den Sieg Arnolds. Gewisse Kreise können sich darüber noch immer nicht beruhigen, daß ein Hakoaihner, der Schwimmer Arnold, die österreichische Spvmlgme'sterschcrft im Schwimmen gewonnen hat. Arnolds Sieg wurde von den maßgüberrden Fachleuten als einwandfrei fastgestellt. In Amok» > Mttde kein tttt* würdiger österveichischLr Spvungmeister. Er hat im SpriiM^ um die Meiftevschaft 90 Punkte errculst, während sein Rwale Schneider, der „Kandidat" der HaE-xch-Gegner. 92 Punkte erzielte. ML« haben 15 Sprünge MtsgeWhrt. Das ErgodtkiS ist nun unbedingt oin klarer Beweis zum mindsste« für die Glsichwert'lgikoit AmoMs gegenüber Schneider, der einen M» schon Sprung ausgeflihrt hat. der den RepÄst Mdlge grstrichen lvcrden muffte. TÄdUrch erziolte ArnoÄ» einen Dovsprung von 5 Punkten. Der E i u sp i u ch der Vien n a gegen di« ttstdrechte Streichnng der Wertung des falschen Sprunges an den BcrbaudÄvo-vskand list a bgc w i e se n Word«:. Es geht « so Kar hervor, daß das KestÄtreiLen, gogon Ariwild nur deshalb betrioben wird, well es vevschkeden« Herrschaften nicht paßt, daß em Hakoahner sine österreichische Meisterschast gewinnen konnte. Die Hetze kommt aas feiten Kreisen, die fönst immer nach Regeln und Satzungen schreie» und seht deren Anwendung bekämpfen. Ws ün Jahre 1923 die Hakocchnevin Hedi Bienen^- feld die TnmenmeistersHaist im Brustschwimmen über 160 Meter sportlich überleiten gewann, aber wegen Nichteinhaltung einer längst überlebten Regel disqualifiziert, wurde, hat niemand eine Asisäre daraus gemacht. Im Jahre 1922 hatte die Bierrenfelld das Mißgeschick, daß sie durch eme» Schiedsspruch zu einem toten Rennen mit chrer Konkurrentin verurteilt wurde, obwohl die maßgebendsten Fachkreise erklärt hatten, daß sie danmls mit Handschlag siegte. Auch damals hacken jene sich nicht gerührt, die heute von „S ch i eck un gen" im Interesse Arnolds faseln. Arnold >rst ecken Hakoahner and das ist ihnen nicht recht. Die Hervschnsten werden sich oder daran gewöhnen müssen, daß die iüdlsch.m Sportler auch im Schwimmen ihre vollkonrmenc Ebenbürtigkeit ^beweisen werden. Hakoah. Am Somitag den 15. d. um 10 Uhr findet im Kluibheim, 2. Bez., Schlffaurtsgaste 16, eine Bollversommluna statt. In Anbetracht der W'ichl'blikeit der Toaesovdmmg ist es Pflicht aller, auch der uichtaktiven Mitglieder, dazu zu & scheinen. _ AuS den Vereinen. H a v m one a. Die fünfte ovdenvlich? Generalve-rsamm lu,rg findet Sonntag den 15. d. um 9 Uhr voviniHtagB M Wiener Theateroafe, 8. Bez.. Praterftraße- 33. statt.' orldnung: 1. Berichte. 2. Acksolutormmsertellung. L RÄüwahlen. 4. Staltu-tenänderung. 5. Eventuelles. — P r n g- Pong. Heute Jntevklubkanrpf gge>n Amateure um 7 Uhr abends im Olymp iafiaal. Alle in Betracht kommenden Spiolerinnen und SpiÄer treffen sich um halb 7 Uhr «t Kiuibhvim, Zion. Hsntr, 7 Uhr abends, SplÄerversammlung. Mvtgliöderan>.noAmngen und Eingahlun^n. Um. halb 9 Uv Ausschußsitzung im KluVheim, Glockengaste 80. Z 'Theater von heute BargtOeater: Ein Sommeruachtstraum flfcaflcmUtbcater Vor dem Sündenfall Staaffoper Fldelio Uolksopef: TaunhLuser DeutscDci QeHcstbtater: Die heilige Johanna rdeater w der 3os«fstaflt. Ein Sommer-. nachtstraum BaimUaS-rdealer: Antonfa Nene üttener Büdner Küste um Mitternacht Msaeener r-eater: Wer Hilst Emily T Wr. BammeriVieler Die Herzogin von Elba Uff. Sfadttfceattr: Sanatorium G. u. G. LNAlrpsrNdeakr»: Die letzte Warnung Wieaer flomöckieadaur (Exl-Bühne): Die Probenacht garl'Chtattf (Gastspiel d.jüd. Revue-Theaters): Hagade i/,8 Olt ater an üer wie»: Gräfin Mariza */» 8 M.SLrgettdeater: ^Ja" (Die Dame von de» Folies Bergere) »/,8 I-d.-Zttantt-rdeaterr PvSztaliebche» »/,8 flsIanS'BSdne: Komödie der Ehe 8 Jfpotlö: Internationales Variete mtt Roseray und Cavvella 8 B-»acd«r: RasteM — Das siebente Wunder 8 7 7»8 7 7 7 7 7 yas v38 va8 %8 %8 */>8 Kinoprogramme vonheute Bturg?Kiao I. Opernring 19): Die Heimat ruft V«5,»/.6,'/«8,'/.9 Härtttitr-KilO (I Kärntnerstr., Ecke Jobannesg.): Die Veilchen der Kaiserin h,4, l!ß, 7, r/49 Botentarm-Rinc. Fleischmarü 1)r Seine Frau, die Unbekannte */«5, */46, */*8, */*9 $d)ö1(e«riag.Kiao n. Sckiottenring 5): Die Veilchen der Kaiserin 4, 7,6, 7, 7,9 ßfltral-Hlao (II Taborstraße 8)1 Die Andere (Die Frau ohne Namen) 7,6, 7. 7,9 C8t»<*-Ki»6 (IU. Löwenaaste 83) r Dar Geheimnis von Mont-Agel 7.6, *fA7, */,9 Bergmonns UniuercMner idMl Md einzig! Lafobt und nandKoi r Ruob und eleherl BHUg und dtuvtafll latfdntuf.^lUikulattoM*. Falturto. runga*. B«bn*.u. 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Schande eurer Wapmi- Die, «JütUack* Folfcuatimme1* ist die ätteete und metotaeleaenjite Mienietteehe fVoehenschrlft der Uicheeho Blouxütieehen, Bepuhtlih Jn»ertlonsorgan ernten Bungee passend zu den Abendkleidern JitPb Gelles, I. r '; l. (iMirtif) Herausgeber u Gigentümerr JÜd. ZeitungS- und Verlagsges. m. b. H., W«, U. Taborstraße 1-8. Verantw. Redakteur: 5lakob Krausz.Wien, XIX.KM8 gaste 9. — Druckerei-u.Verlags-A «G.Jg. Steinmannlvercmttp.Leiterr UWor MiMerggr). IX. UnipersitütSsstflße- 8. — , -' Terantw. > Mhstemk fßr hiß .' rlchscho^lßWaMr Ludwitz Weiß, Bratislava, FiWWWe »“ 525436 0

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