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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-16 · Heft 2122 (16.1.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2122 (16.1.1925)
Date
1925-01-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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«r. ms mm, Mehmikrkte in «. Narr. (Ggeirbericht der „Wiener Morgenzeftnng".) Rrnsermarkt. Der gesttige Anstrieb belief sich ank IIS Stück inländischer, 94 Stjick ungarisches. — Stück tschechoslowakischer, 12 Sttick jugoslawisches, 82 Stück rumä- «ischtS und S Stück deutscher. Zusammen 312 Stück Schlachtvieh, wonmter sich 258 Mast- und 54 Stück Beinlvied befanden. Ter Gattung nach waren 154 Ochsen, 51 Stiere, 07 Kühe. Bei reservierter K a u f l « st blieben die lehtnotierten Montaqvreise bebauvtet. Stiere tendierten unverändert. ES notierten r Ochsen je nach Qualität 11.000 bis '.8.600 K., Stiere 12000 bi» 17.500 K.. Kühe 10.500 bis 16.000 K. und Beinlvleh 6.500 dir 11.000 K. vro Kilogramm Lebendgewicht. Sch weinemart t. Aufgetrieben wurden 1181 Schweine, darunter 992 Fletsch- und 492 Fettschweine. Der Verkehr in Fettschweinen war total g e s ch » f t S l o S. Fleischschweine haben gegen Dienstag 1500 b!S 2000 K. pro Kiloaraunn nn Preise et »gebüßt. ES notierte» r Fleischschwein iö 23.000 K. (22.800 K.) pro Kilogramm Lebendgewick. Sie ch v t e h m a r k t. Tie Gesamtzusnlir! ■ .r. au' -322 Stück Kälber, 2006 Weidnerschweine. 157 ' ii'.'C n'uife, ■iü Ziegen und 26 Lämmer. Bet gesteigerter Zufuhr nlittcn Kälber in Prtmasorten einen Preisrückgang bis -u 2000 St., in allen anderen Qualitäten 3000 K. pro Kilogramm. Fleischschweine haben ie nach Qualität 1''00 bi« :tOCO K. pro Kilogramm in der Notiz e i n g e b ü ft t. Fettschweine erhielten sich aus v o r w ö ch t g e m Preisniveau. Es notierte» : Kälber 22 000 bis 91 000 K., Fleischschweine 21 000 bis 27.000 K., Fettfchweine 25.000 bis 27.500 St., Scbafe 10.000 bis 1.6.000 K.. Ziegen 6000 bis 10.000 und “fiv.nr.ci 12.000 bis 22.000 K. pro Kilogramm. Menu Börse.! Ruhig. Die EröffnungStendenz des gestrigen Verkehres war u ng t e i ch m ä ß i g. Während sich für einzelne Bankwerte weite,- lnn deutsches Interesse zeigte, waren die tschechischen Montanwerte in, Gegensätze zum Vortage teilweise rückgängig. Ungarische Werte wurden lebhaft umgesetzt und profitierten infolge des geringen Anbotes. Bemerkenswert war das Interesse für S e n:- veritaktien, welche in der letzten Zeit arg vernachlässigt waren und gleich zn Beginn nm 9500 5k. höher bewertet wurden. Auf dem Bankenmarkt waren ungarische Kreditattien und Bantvereinaktten höher, während Anglobank sich ebenso lvie dieElektiizitätswerte und einzelne Montanwerte besonders tschechischer Provenienz mit Kursherabsetzungen eröffneten. Alpine und Felten schwächten sich um je 1500 K.. Krupp um 2000 K. ab. Die ungarischen Montanwerte Rima und Salgo erhöhten sich gleich m Beginn um 3500 K., beziehungsweise um 5500 K. Nach Einlangeu der ersten Berichte über den fast hausseartigen Verlauf der Prager Börse befestigten sich Kreditaktien imb Alpine. Die früher genannten favorisierten Papiere zogen dank umfangreicher Deckungskäufe der Spekulation weiter im Kurse an, doch konnten sich diese Kurse bis zmn Schlüsse des Verkehres nicht halten. Bei teilweise niedrigen Kursen vollzog sich der Börsenscblnft. In der Kulisse erhöhten sich Unionbank um 1000 Ä., Ungarische Hofherr um 2800. K, Koburg um 1500 K. und Semperit um 12.500 K. Alle übrigen ZVerte zeigten tiefere Notierungen um 2000 bis 9000 K. Die Umsätze im Sch ranken waren gering. Die Knrsver nderungen sind ohne größere Aenderungen vorgenommen worden. Größere Nachfrage herrschte nach Schön priesen« r, welche nm 50.000 K. höher schlossen. Jugoslawische Werte ermäßigten sich im Zusammenhang mit den Kurssenkungen des Dinar. Einiges Interesse bestand nach chemischen Liierten und nach Montanwerten. Unter mrderem erhöhten sich Aussiger Chemische um 25.000 K., Nobel Dynamit um 95.060 K., Holzverkohlung nm f0.000 K., Prager Eisen um 80.000 K. und Ditmar Lampen um 40.000 K. Billiger lvaren Gösser Brauerei um 100.000 K. und Färberei um 10.000 St. Auf dem Anlage markte setzten polnische und tschechische Eisenbahnobltgat i o n e n ihre steigende Bewegung fort Von den E x o t e n notierten: EoS 900. Mraznica 49.000 bis 49.500, Tepege 90.000 bi» 91.000, Universale 16.000. «u-ISudlsche Börieu. lVyendionst der „Wiener Morgsnzeitmvg.) Berlin, 16. Jänner. Die Mitteilungen Wer einen besseren Verlaus derdeutsch-franzöl'schenWirrschaftS-- verHandlungen regten daS Publikum und die Spekulation zu gesteigerter Geschäftstätigkeit an.. ES notierten: Türkenlose 23.66, Süd. Lombarden alte 8.6. Oesterreichische Staatsbahn 26, Oesterreichische Kredit 11, Oesterreichische Länderbank —. Wiener Bankverein 7, Unionbank 8.25. Allgen,eine ElektrizitätS Gesellschaft 12 9, Daimler-Motoren 5.6, Dynamit Nobel 19.75, Felten & Guilleaume 37.50, Siemens & Halske 89.50. Prag, 15. Jänner. Die AnswärtAbewegnug der letzten Tage nahm heute geradezu erneu hausseartigenChar a k t e r an. Der geringen Realisationsneigung standen umfangreiche Deckungskäufe von seiten der Kontermine entgegen, so daß säst alle Papiere höher schloffen. ES notierten: Anglobank 97. VerkehrSbcmk 39 75. Oesterreichische Kredit 89, Mereurbank 55.50, Wiener Union 68. Wiener Bankverein 59 25. Nordbahn 5800. Schoeller Zucker 2490 KÜnigsbofer Zement 1215, Simmeringer 101. CoSmanoS 480, Alpine 186, Prager Eisen 945, Berg und Hütten 2560, Zivno 410. Budapest, 15. Jänner. Die lustlose Haltung dauert weiter. Fast aste Papiere zeigten Ermäßigungen. Es notierten r Ungarische Kredit 490. Oesterreichische Kredit 160. Kommerzbank 1120. Salao 542. Rima 145. Südbabn 53, Oberunaarische Hütten 400, Un- 1 -arische Allgemeine Kohle 9250, Urikany 990. Oesterreichische GaS!90, Ungarische Hofherr 128, Bodenkr'edit 240, Bankverein 129, VerkehrSbank 49. Sie Seuifenfutfc. Jürich» 15. Jänner. (Devisenkurse von 12 ltbr. Bon der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) Berlin vro Billion 1.2360 (1.9340,. Holland 208.70 (209.-), Rew-Aork 519.30 (519.20 - London 24.86»/, (24.71), Vörie 27.89 (27.70), Mailand 21.40 (2157,, Brüssel 25.97 . 25.85), Kopenhagen 92.50 (91.50), <Sto<tfn>Im 140.— <13963'/,,. Oslo 79.25 (79.—), Madrid 78.60 (78.25,, BnenoS Aires 207.— (205.50), Prag 15.57»/, (16.55/, Budapest 0;007170 (0.007170). Bukarest 2.06 (2.05 . Belgrad 8.60 (8.40), Sofia 3.75 (8.75), Warschau 100.- (100.-), Wien 0,007810 (0.007285). Prag, 15. Jänner. (Devisenkurst. — Mitgetetlt vom Bankamte dev sickecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin*) 8.07 (8.07,. Zürich 655 25 (655.50,. Paris 182.25 «152.26 London 10230 161.98' Rew-Port 93.90 (98.90), Belgrad 55.— (54 87»/,.. Bukarest 17.60 -17.25,. Wien 4.71 (4.70»/.), Warschau-hl 653.50 (652.50 ,, Agram Budapest 4.03 (4.61-/,,. Jugoslawische 54.50 (64.87»/»), Oesterreichische gestempelte Krone 4.09*/* «4.09V«), Polnische t) 650.25 (650.25), Ungarische 4.61»/, «4.60»/,). *) per Billion, f) für 100 polnisch« Gulden. Marsch»«, 15. Jänner. (Devisen.) Berlin —.-* bis — .— London 24.80 dis 24 92, Sletv-Aork 517.— bis 520.—, Prag 15.65 bi» 15.65, «io» 7.89 dt» 7.93. Wiener Morqenzettnnn. 16. Jänner 1925 Seite 7 Kitmrnüriü ff dir MWO „M.Morssenzei1««st" Erscheint jeden Areitng „Huttsternve Herzen." . Das Erleben einer nnnc'.t jüdischen Familie, die ans Rnftland nach New'Nor. flüchtet, wird hier in einer überaus spannenden und anschaulichen We'se aeschisdcrt. Das Buch des ansge-'eichnet gelungenen Werkes bringt nur ein ,<rn; einraches und alltägliches Geschehen, und dach — rt-rv vielleicht gerade da nun — hält es den Beschauer nnnnter'br^chcn in seiitem Bann und weiters gab es der Regie eine Men-ae Mög liM-eiten, schöne ttnd. wirkungsvolle Bilder heraus-niavheiten, die auch reich an tressenden Milieuschilderungen i'nd. Die Regie wußte die hier enlha'rrnen Möig^ichk,eiten voll und ganz zu erfassen, arbeitete sehr geschickt ans Blldwirkiingen hin und entwickelte einen cv.r-■■•-•iiefien Hnmvr, der hie und da stwas melancholisch in nie n! 'r so f.e>chmack».r-s, -wie wir ihn >n einigen Lnst'pic-en dieses «honreS hinnechnen mns-ten. Das Wertvollste an diese,m Werke »cber ist die Liede, mit der sich der Regisseur,.dessen Naiv' hier leider nicht genannt ist. in das Milien vertieft hat und die -.arte Feinheit, mit der er alles behandelt. Der Film hat etwas, was man leider so häutig vermissen muß: Er hat Seele. Wärme emillt ihn und die k lei listen Eiureiheitcn geben ihm durch ihre sichere noch richtig beobachtete Milieuanftcissuna das Gepräge des LobrnUvahren, der vollkommenen Natürlichkeit. Glänzend Ist auch die Darstellung in allen. Teilen. Es nur sehr bedauerlich, daß dieser Film Fein? Namen nennt, >' i'.ä uns bi?ic ansge-'eichncten Künstler, die hier mstwirkrerr, bleiben müssen. Da ist vor allem eine allere, libew ans energische Frau, etwas schr massig und von jener .U'O'itif, die. auch gleichzeitig imstande ist. rühren, ja manchmal in ihrer iingeftiiisteften Naivität tief p.i ergrerstn. Diese eiwfache Frau, die sie hier mit Lercown Händen, jähen Zornesa-nsbrücheu und dann wieder mir uu-otvMic6 viel Liehe sür die Fhren, einer nmäassenden. mütteriichen Weichheit schildert und belebt, das ist eine gang seltene nntz einzige- Leistung bester NUS d'.l tiefst empfundener Darstellungspniist. Daili! ist da noch ihr Mann. Ein kleiner, gang in. sich gekehrter Talmudist aus dem Dorfe, der mit i>e,m wirklichen, realen Leiben nicht fertig werden kann, auch wenn er sich oimnal, vom besten Willen bsseelt. ihm znweudet. Deine ganze Stärke liegt nur in dem von ihm so geliebten Buche, das er nickt loslasscn will, ohne dem ihm jede Minute verloren scheint. Und ihn jagt man mit einem Karren in das wildslntende amerikanische Handelsldbcn. Zwischen den gchautesten Konkurrenlen stcht er und gibt seine Ware den unmöglichsten Bedingn-irgen her, kehrt am Merck endlich wieder, vor Srrhnstlcht nach dem Talmud vergehend, heim und bringt, riack«dom er alles verkauft hat, weniger Geld zurück, als er für den Ankauf der Waren ausigagöben hat. Und dann erfaßt ihn der Schmerz über fein-e Wolffrönkdhoit, die ihn daran hindert, feiner Familie deir «Lehen sunt erhalt pu schaffen, hier in dem Lande der B>erheiMngen, wo. w-ic er meinte, das gcnrünste nnb nngenrünste 'Gold aus der Strafte liege. Bestes bieten auch die übrigen Davsteller, die teils aus ischnpachischen jungen Leuten und ausgezeichneten Typen bestehen; von letzteren müssen die Darsteller eines Fleischers und leines geizigen Hattsibesitzers und dann die rnitspielenden Kinder chkq'vnders ldbend hervEchvhen.lvevden. Auch die.Photographie und die Beloncht'Ungsdechnik stehen hier uns einer anevkennenswerten Höhe und vervollständigen die Borzüge dieses ganz ausgezeichneten Werkes. „Lumpen und Seide." Für das Buch dieses Films zeichnor evstamrticher Woise nicht Artur Landsberger, das vieljährige Enfant terriible von Berlin W.» sondern pvei Herren, die aber , ganz in seinen Jntentioneir arbeiten.. Sie nennen ihr Werk „eine ertravagante Grschichte" und dieses ist auch etwas ungewöhnlich. Es werden hier auch Klassenprobtenle gestreift, doch hütet man sich sorgsÄtigst. diese anpischneidett oder gar näher ans sie cm^ugehen. Zmn Schluß kann man, mit etwas Bonhcmie be lastet, annchmen, daß das junge Mädchen ans der 'Schekoiad.'- f.ckrik, das einen Tag in der Tiergarten Villa als gleichberechligt verbracht hat. geheiratet tvird, man kann aber auch ganz be ruhigl annehmen, daß sie nur ans ein paar "Monate die Freundin des smarten jungen Herrn wird, der sich heftig nm sie bemüht und in dem Kampf mit ihre Gunst mit seinem verheirateten Bruder rrnkurriert, dessen Gattin aber icheinbar auch sein Dauevsliri ist. Man sieht aus dem hier Gesagten: Ein Milien ganz a la Landsberger. Richard Oswald führt mit^ Routine und # Humor die Regie. Schade nur, daft er das Berliner Lokalkolorit aU-yu sehr betont und herairsstreicht. Es gibt da viele Sachen, die uitk hier iticht gerade chntpathisch an.iunten Beispielsweise die Stiftungsfeier des Bercines mit den mit Zybittvern nick Regenschirmen bewas'snetetr Teilnehinent iltid noch so manches aridere, was iricht eirrmal in der Karikatur anshört, unairge irehm rer wirken. Aber ansonsten arbeitet die Regie erfreulich Hott und originell. Schr gut ist auch die Darstellung. Remhold Schün',ei i.r.rj t nach längerer Zeit wieder cirmral ans nnd ist nach schr langer Zeit wieder einmal der Alte, liefert die Leistungen, di< ibn ciitfintalö berühmt machtetr. Er gibt jenen etwas schmalftgen ,Ga>lnertypits, den er einstens kreierte und in dem, er heute noch 'n brillieren vermag. Johannes R i e nt a w u scheu einen etwas blasierten und exzentrischen Ehemann und wird von Mary Parker stl dem Paar nach der Mode ans dem Tiergarten vorterHast ergän.st. Ejnar Hansen spielt e-inen jungen Nienischen, der eigentlich ziemlich belanglos ist nnb Drama ln S Akten ven Paul Frank /■' Regler Hans THeyer bringt Prachtvolle NaMnahnten aus Ägypten Vom 16. bis 19. ISftnert Gartenbau-Kino, 1. Parkring 12 Opern-Kino, 1. Friedrichsttasse 4 Münstedts Kinopatast, II. Ausstellungsstrasse 142 Lawen-Kino, III. Löwengasse 33 Haydn-Kino, VI. Mariahilferstrasse 57 Zentralpalast-Kfno, VII. Mariahilferstrasse 129 Vom 20. bis 22. JSnn«r: Imperlal-Kino, I. Rotgasse 9 Kruger-Kino, I. Krugerstrasse 5 Tuchlauben-Kfno, I. luchlauben 7 a Münstedts Kinopalast,!<. Ausstellungsstrasse 142 Centrat-Kino, II. Taborstrasse 8a Astorla-Kino, XVII Hernaher Hauptstrasse 156 Theater-Kino, XVII. Hernalser Gürte! 93 2 J ü^rgie: Fritz üang I r HB fi e UCE« ). [9 Nt,.Sttnl.> I. Ivollzei o z., l. älrischmaktt r rkng-yin». l. Schottenring 5 ,r. rtrn».»a«n Nee-Kin». tu. Nngnracche k>» >1ottrn-Atno, NrariahilprsirnHv!-k. 4k0»S,r-Ktno. 'lX Lrechtenftelnstraß, 37 V»» o «. pnbtikum mivd d«<i tu «WM« A»rferni.gci a»b»t»n, bi» U»chmtttsr<«ovft«Unn-»n besuch»« tu woU«« bietet viel sympathische Liebcnstvürdiglke'it. Mary Kid gibt ihr Bcistes. aber es noch lange nicht gut. Man merkt in jeder ihrer <^c.nen Befangenheit und Unsicherheit. Ferdiliand Bonn spielt hier wieder einmal eine seiner Plastischen Eharnkterrollen, teils den gar tlicht der Kuppelei ahgeneigten Vater und den ehrsamen Schnstermeister, der der, Vorstand seines Vereines ist. Schr Mt ist anch eine Darstellerin, die die HauÄhältevm spielt, auch finden sich hier einige gelungene Typen. ■ , , Hinsichtlich seiner AnsstatirMg ist der Mm schr gut, der Photographie fohl-t manchingl die Schärfe in der Einstellung „Die Rach« des Pharao.^ Freitag evfcheint in den Wiener Kinos der. nerre große Sascha-Mm „Die Rache des Pharao", Drama in 5 Akren, vmr Paul Frank. Dieser. Film, der von Regisseur Hans Thtzyer inszeniert worden ist, behandelt die Geschichte der Ausgrahungen der Königsgräber. Paul Frarck hat' eine sehr interessante und spannende Hand« > lnng evslmnen. wM^e modern ist, aber uns das altägyptische Dttl-ien mit seiner orientalischen Pracht und seinem uiystischen Zander vor Angv>( führt. Die Austrahmen zu diesem Fitnr such größtenteils in Aegypten erfolgt, wohin die Sascha bekanntlich eine großzügige SWedöbum »niKinhet La ns Äheycr hat'den grützren Teil seiner künstlerischen Arbeit in dem Tal der Könige, das sich die Pharaonen bekanntlich als letzte Ruhestätte ausgchrW haben, geleistet. Die Expedition hatte mit gwgen Swvierkgfeiten zu kämpfen, die sowohl der Regissmr als auch der geniale Operateur, 'Nikolaus F a r l a s. der Meisterlverke der Photographie geschassen hat. glücklich überwanden. Die dekorative Aicsstattung des Films lag in den Härchen von Hans R o.u e. Es ist bes-ml-ders hervor-pcheben, daft sich das Ausland für d'-nes österreichische Erzeugnis sehr interessiert Hai, tvas durch A-ustriksc "des Films in zahlreichen. Ländern zum Ausdruck kam. ■Der grosse Film im liicüschen Milieu* mmii C»ntral«Klno II. tsborsirsise 8a ist von heute bis zum 22. Jänner im Ittwon-Klno III. Löwengasse 33 zu sehen FILMWIRKe A. O., WISN,VII K8 r ntn«r»Klito I. Jjohannesgssse 3

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