Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2108 (2.1.1925)
- Date
- 1925-01-02
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Afrä «pp Mm, F«':W Mutter 2. Männer IL2.1 Seite Bühne und Kunst. Kurl Suldmark. 8« fei«« zehnten Todestage am 2. Jänner. In der Staatsoper wird heute „Lcrkine" gegeben; uns sie hätte allen Anlaß, für heute „Die Königin von Saba", einen ihrer stärksten Erfolge, anzusetzen. Denn zum zehnten Male fährt sich der Todestag Karl Goldmarks, des Komponisten jener Oper, welche ihr Schöpfer nach einem langen Leidensweg zur Aufführung bringen konnte und die sich dann so erfolgreich in das Wiener Opernrepertoire einfügte. „Die Königin von Sada" war Goldmarks erstes Opernwerk nnd Mied sein erfolgreichstes, das seinen Namen in der ganzen Weit bekannt machte. 15 Jahre war der aus Ungarn stammelte jiddische Komponist alt, der sich schon durch eine Reihe von musikalischen Arbeiten» vor allem durch seine „S a k n n l a l a" - Ouvertüre, einen Namen gemacht hatte, als im Jahre 1875 sein feit ettva zehn Jahren fcrtiggestelltes Opernwerk das Rampenlicht erblickte und durch seine melodiöse Innigkeit einen ranscheuden Tieg errang. Keine seiner späteren Opern, weder der lyrischweiche „Merlin", noch das zarte „Heimchen am -Herd", weder der als „große" Oper angelegte „Götz", noch das Rlterswerk „Das Wintevmärchen", durch dessen Äufsührung die Wiener- Oper den Siebzigjährigen ehrte, konnten den Glan-, jener Erstllugsoper erreichen, in deren jüdischen Stoff der Krmpouist sozusagen die Engvamma jener jüdischen Melodik verflocht, welche ihm seine Abstammung und Jugend gegeben hatten. Auch der Erfolg seiner „Sakuntal.a"-Qttverlüre ist vielleicht der eigenartigen Färbung der Musik zu vc Konten, welche sich in der „Saba"-Mufik tviedevsindet. Die übrigen Ouvertüren, Symphonien, Jnstrumentalkouzerie. gannnernrnsik-- werke und Chorkompositionen Goldman - jo.;v-ook eben,so wie seine Opern durch „Die Königin von Tabu" alle durch die „Dakunta<a"-Musik in den Schatte» geslellt. Bekannter ist außer der. Symphonie „Ländliche Hocyp-ii" nur eines seiner Violinkonzerte und ein Klavierkonzert gelvordeu, das dorn greisen Meister'zu Ehren wcu-ige Wochen vor seinen: am 2. Jänner 1915 erfolgten Tode au>fgeführt wurde. Viellc-icht hätte Goldmark, dessen vor: echter Empfindung getragene nnd stets sorgfältig gearbeitete Musik einen reichen Wert darstellt, den durch seine ersten Werke errungenen Ruhm steigern und — wie sagt man doch? — „richtig auswerten" können, wäre nicht der Gvnndzug seines Wesens eine geradezu ängstliche Bescheidenhoit gewesen. Er wußte sich nicht in Szene zu setze», nicht in Mode zu kommen. Deshalb ist er so rasch aus der Mode gekommen:, daß selbst eine Wiener Oper, das jämmerliche Zerrbild ihres früheren Glanzes, den Gold-inarks „Königin von^Salba" erhöhe:: half, es sich erlauben darf, gegen den Toten an einem Tage, da seiner zu gedenken ihre Wicht. wäre, undankbar zu sein. Aus dm Matern. Deutsches Volkstheater. Dienstag den st. d., 5 Uhr nachmittags, die Posten „Treu, fleißig und ehrlich", „Die 73 Kreuzer des Herrn Stutze!- berger" und „Eine Vorlesung bei der Hausmeister: n". Die Gildene Pawe. Das neue Programm der Gildenen Vawc (Freie jüdische Volksbühne) in den Kunstsvielen. 1. Bez., Riemergasse 11 (t»ct der Wollzeile), dessen Premiere Mittwoch den 7. d., halb 8 Uhr abends, stattfindet. enthält unter anderem eine Uraufführung eines historischen Einakters von D. Pinski, „Bath-Schewa". Morgen Sonntag, halb 8 Uhr abends, findet die letzte Vorstellung des alten Programms Gerichtsfaal. Selbstmordversuch einer Achtzehnjährigen, weil sie die Stacht „durchgedraht" hat. Vor dem Sttasvdckter des Bezirksgericht? Fünshcms Lcmdesaerichtsvat Dr. Schedh, hatte sich Mittwoch die 18jährige Marie W. wogen Gefährdung der körperlichon Sicherheit zu verantworten. Die Anyeklagle ist ein anfsattend hübsches, elegant gekleidetes Mädchen. Sie wohnt bei ihren Eltern. Der Barer ist Tischler. Der Sdvaffall ähnelt in gewisser Weise der bvkaimten Grazer Affäre, in denen: MitrolpU'Nkt drei junge Mädchen stehen. Mari- W. tvar am 2. November erst gegen 3 Uhr nachts nach Hause gekommen Sie war in lustige Gesellschaft geraten, haltgedreht, ohne die Erlaubnis der Wtevn orugcholt zu haben; es gab omon furchtbciren Krawall Der Vater eMärle» er dulde so etwas absolut nicht, am nächstoi: Tage müste sie das Elternhaus verlassen, er verstoße sie. Marie weinte, die Mutter- 'üchte zu vornritteln, es war mnsonst. Die Eltern legten sich lviedrr zur Ruhe, Marie ging in die Küche. An die Küche stößt das Wohnzimmer; in diesem schliefen der Vater mit zwei Kiiibern (8 und 12 Jahve), an dieses Zimmer grenzt ein .lbabinett, -in welchem die Mutter mit einem Sohn schläft. Plötzlich häute Frau W. einen dumpfen Fall, sie eilte in die Küche, Marie lag bewußtlos auf dem Boden. Muri« halte sich zu vergiften versucht, der GaShahn war offen. Die Retiuugsgesellschaft wurde avisiert und es gelang, Marie, put Bewußtsein zu bringen. Si« wurde gerettet. Dl« 2lu klage gegen sie geht nun dcchm, daß sie die Tür, die vm: der Küche ins Zimmer führt, nur an gelehnt und nicht verschlossen Ham, ehe sie den Selbstmordversuch begangen, mrd dadurch ihren Barer wnfo die Geschwister m Gefahr gebracht lMte...Richter: Haben Si« nicht bedacht, welche große Gefahr Sie über Ihr« Angehövigen herausboschwöven. — Ich have die Tür zugemacht, ich weiß es stanz bestimmt. — Di« Tür war aber doch nur z u g? l e h n t. Sie irren sich ganz bestimmt. — Ich war sehr aufgeregt. — Richter: Das glaube ich It»:«»: wohl. Sie halben für Ihr „Nachtschwärmen:" über Strafe verdient, freilich wäre eine Stackstrafe für Si« a.n» tw;k>igt« Mm'en Mas haben Sie sich denn »Macht. Äs Sie noch Hanise kamen, man würde Ihnen »ine Belohnung geben. — Kem« Antwort. — Sehen Sie »in. daß Sie ein Unrecht be* gaimen? — Verses Hauchen: Ja. — Der Richte» verurteilt« sie m drei Tagen Arrest, jedoch bedingt« mit draiwhvigor BowähvU'Ngsfvist. Bolksww. Kavitnlsanlage. Eine Schweizer Sparkasse gibt über die richtige Kapitalsaulage folgende Belehrungen: Die erste nnd wichtigste Bedingung einer joden Anlage ist die Sicherheit des Kapitalsbetrages. Man muß mit Bestimmtheit daraus rechnen dürfen, daß der Schuldner, den: man seine Gelder anvertraut, gewillt und imstande sein wird, seinen Verpflichtungen stets nachzukommen. Für die eigentliche Koprtalsanlage gilt das Losungswort: Sichevhcit vor ollem! Es ist dies scheinbar etwas Selbstver stündliches Mid dennoch muß cs gesagt werden. Es ist sich beispielsweise noch lange nicht jedermann des grundsätzlichen Unterschiedes betoußt, der hinsichtlich des Kapitalsrisikos zwischen Aktien ud Obligationen besteht,.obschon ja die Mitbeterligung an einen: Unternehmen einerseits utifc der Forderung sanspruch gegenüber dem Obligatt-oneuschnldner anderer-- setts zwei durchaus verschiedene Dinge sind. Be: der Bourteilang des Kapitalsrisikos wird man auch zwischen öffentlichen Körperschaften mtb rein privaten Unternehmungen zu unterscheiden haben, und man wird sich desto« bewußt sein müssen, daß sowohl bei der einen als auch bei der anderer: Gruppe hinsichtlich der Kreditwürdigkeit eine bunte Vielgestaltigkeit be steht. Auch darf m-ai: nicht vergessen, daß der -Obligationär nicht besser gestellt ist als irgend citt Glänbigcr, falls nicht das Anlehen mit einer speziellen Sicherheit ansgostatt-et ist. Handelt cs» sich mn Obligationen, die durch Grundpfand, Faustpfand oder K.apitalsgarantre sichergestellt sind, so wird man über der: Wert dieser Sicherstellung im klaren sei:: lwüssen, der:i: es ist beispiolstveis-e noch lange nicht gesagt, daß allen hypothekarisch sichergestellten Obligationen ohne tverteres ein geringeres Stapitalsrisiko anhastet' als den Obligatio,:en ohne besondere Sicherstellung. Es ist auch denkbar, daß mit Bezug ans die Sicherheit des Kapitals die Obligation erster Hypothek des einen Unternehmens gegenüber der Obligatio!: zweiter Hypothek eines andere:: Unternehmens zurückstcht. Bei der Beurteilung der Sicherheit von Obligationen privater Unternehmungen muß in Betracht gezogen tvevden, daß einer.Aktiengesellschaft zur Erfüllung ihrer DevbiMichkeiten nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, während bei Obligationen von Staaten und Gemeinden hinter dem eigentlichen Staatsnnd Gmneiichevermögen noch die Steuerkvaft jener öffentlich-rechtlichen Körperschaften sicht. Das-Verhältnis der eigenen Mittel zu den Verbindlichkeiten ist daher bei-Obligationen privater Unternehmungen - von großer Wichtigkeit, wobei freilich nicht zu übersehen ist, daß man lediglich gestützt a-uf dieses Verhältnis keinerlei entscheidende Schlüsse bezüxslich der Sicherheit ziehen darf, weil je nach der Natur des Goschäftsbetrieibes die eigenen Mittel im Vergleich zu den BerbiMichkeitei: geringer sein dürfen oder größer sein müssen. Man wird beispielsweise an ein Hypothekarinstitut mit seinen geringen Risiken nicht die gleichen Anforderungen stelle:: wie an eine reine Haickelsbank. ' ’ De: jeder Kapitalsansage wird rnan ar:ch zu prüfe»: haben, wie es sich mit der Höh« und. der Regelmäßigkeit des Ertrages verhält. Man wird dabei bemerken, daß in gairz natürlicher Weise im allgemeinen ein höherer Ertrag zum Teil als Ausdmck eines echöhtvn Risikos angesehen lverden muß und daß ilMgokehvt größtmögliche Sicherheit im großen und ganzer: osleichibedvutend ist mit einem geringeren Ertrag. Es ist allerdings zu bemerken, daß die Höhe des Risikos nicht so deutlich zutage tritt wie die Höhe des Ertrages, die sich genau in Franken und Rappen MSdrücken läßt. Da bei einem privaten Unternehnreü die Verzinsung der Obligationenschuld normalerweise aus dem Ertrag, dem Geschäfts«inkommen, bestritten werde:: umß, so ist es für die - Beurteiluirg der Qualität einer Obligation überaus wichtig, ob der Ertrag bei Abzug aller übrigen Lasten knapp ausreicht, um die Obligationenzinsen zu bezahl«:, oder ob für' den Zinsendie:tst vielleicht nur die Hälfte oder ein noch kleinerer Bruchteil des Ertrages hevangezogen werden muß. Freilich gibt es auch hier keine Schablone, so wenig wie beim Bechältnis zwischen eigenen Mitteln und BerhiMichiksiten; hier wie dort spielt der Charakter der Unternchmung eine ausschlaggebende Rolle. Der Regolmäßigkeit und UMSONST erhilt JecJar Abonnent dor „Wiener Morflonzeitung“ bei Vorayazahlunp, der Bazuge^ebübr für ein ganzes Jehr Vorayazahlunp. der BezugspebUhr für ein ganzes dehr in drei eleganten Halbleinenbänden Für Versandspeeen des „Qreetc" sind ausser der jshresbeztigegebQhr noch 30.000 Osterr, K. zu entrlohteir der Erträguisse wird mau wohl vor allem bei 04 Aupr-re :u Akiiei: c::td besondere Bedcutung zumesscu, dr^ wird »nun dieses Momeirt aiich bei der Airlaae tn Obligst« •liniert nicht nnberücksichttat lasin: dürfen. Ncber: der Sicherheit der -Anlage und der Höhe ::»* T-wtigkeit der Erträgnisse wird als dritter Punkt die Realisierbarkeit der Anlage zu beachten.- Bei gleicher Sicherheit bezüglich vos Kapitals und des Ertrage? und bei gleicher Rendite de »Die nt cuk Wertpapier vor ciueiu anderen den Vorzug, wenn es zugleich die Ei.^nschast auslveist, erfahrungsgemäß jederzeit leicht verkäuflich zu sein. Freilich muß gesagt werden, daß sehr häufig die größere Realisierbarkeit aus Kosten der Rendite erkauft werden und nnrgetchrt zuguusten der größeren Rendite ein Opfer mit Rücksicht auf die je-derzeitige Verfügbarkeit gebracht werden muß. In den meiste-.: Fällen w' -'a es ebenso unnötig und irnzweckniäßia sein, für das ganze Vermögen den börhstmöglicheir Grad jederzeitiger Verfügbarkeit zu verlangen, wie es unrichtig und kurzsichtig wäre, sich um die Realisierbarkeit überhaupt nicht zu kümnlern. Nicht Einseitigkeit, sondern J-uuehalt-uug einer goldenen Niittollinie wird in den ineiften Fällen das pveckmäßigstr sein. Die richtige Auswahl ist auch nach dieser Richtttitg nicht ganz leicht, da es c-inen absolut zuverlässigen Diaßsta>b für die Beurteiliurg der Realisierbarkeit nicht gibt. Daß die Kotierung an einer oder inchrerei: Börsen noch keine Gewähr für die Möglichkeit jederzeiti-gen Verkauf? bietet, sei m:r nebenbei erwähnt. Eilt letzter, a>: Bedeutung aber durchaus nicht zuriic'-- stelwuder 'Grundsatz ergibt sich alls der Erkenntnis-, daß geu-a-n genommen jeder Anlage ein gewisses Risiko anhastet. In erster Linie lvird man bei der Kapitolsanlage den erheblichsten Gefahren ans dein Wege gehen und die bekannte:: größeren Risiken von vorn ehe re in ansschalteu. Sodann aber wird mau die Gvundregel befolgen müssen, .die da lautet, »nan solle-uirlnalles auf eine Karte setzen. Bei einer entsprechenden Risikoverteilung wird mau damit rechnen dürfen, aaß beim Eintreten von KaPi» ta-lsverlinst-en diese auf einen verhältnismäßig gerin-gen Betrag reduziert bleiben. Kursrückgäil-ge auf ciueiu Teil der Anlage könne:: unter Umständen ausgeglichen werden -durch Wertvcrntehrnng ans einem anderen Teil. Durch die Risikoverteilung wird auch die Stetigkeit der Erträgnisse einer Anlage erhöht. Cbe-nso wird anch die Roalisierbarkeit geholfen, iuden: .bei einer Verteilung aus verschiedene Anlageobjekte die Wahrscheinlichkeit viel größer ist, daß immer ettva ein Teil der Wertschristeil sich ohne Kursverl-ust Veräußern läßt. Es ist empfehlLNswerr,--. auch hinsichtlich der Länge der Laufzeit Von Obkigatiöne::. e:'ne" gewiss« Risikoverteilung vorzuriehmci», da die Eutwicklung de? landesüblichen Zinsfußes umnöglich ans eine Reihe'von Jahren mit Sicherheit, vorausgefvhen werden kam: und dp bei' stc.is ge»chor Tendenz des Zinsfußes die langfristigen Titel unv bei abwärtsgleitendeik Zinssätzen die kNrzfristiaeu Anlagen sich ä!sunvorteM»'-»-' -'-u>eise::. .. ■«—.. >-» zuschnftrn a» die RedaMon sowie unverlangt einlangenSen Manuskripten wolle man stets Rückporto beilegen. Sa sonst eine Deaul-. «ortung, beziehungsweise Rücksendung nicht erfolgen kann. Anilikldische Fntereffeuten tür die Unter- - nehmunge» der Lepofitenbauk. Wie die Korrespondenz Herwei erfährt, interessiere!» sich ausländische Finanz- und Jndustriegruppen für die 3a dem Konzern der Depositenbank gehörenden Unternehmu::- gen. Bor einigen Tagen kamen aus London Vertreter einer englischen Treuhandgesellschaft nach Wien, um Hier Verhandlungen wegen Erwerbung d e r A1 e l i e r s der Bitafilmgesellschaft einzuleiten. Soweit bei kannt wurde, will ein englisches Filmunternehmen die Anlagen der Bitafilmgesellschaft erwerben und hier mit ausländischen und inländischen Künstlern Großfilme erzeugen. Die Vertreter dieser Treuhandgcsellschaft besiä): tigten die Anlagen der Vitafilm-A.-G. sehr eingehend und waren von denselben sehr befriedigt. Im Laufe der Verhandlungen erklärten sie jedoch, daß die englische Filmgesellschaft die Ateliers der Vitafilm-A.-G. nur dann erwerben werde, wenn sie in alleinigen Besitz derselben und ohne Beteiligung irgend einer Gruppe komme. sinanziellen und sonstigen Auseinandersetzungen mit den Aktionären und Gläubigern müsse die Vitasilm-A.-G. allein durchführen. Wie der genannten Korrespondenz weiters mH» geteilt wird, wird der Gläubigerausschnß der Depositenbank nach Neujahr mit diesem Anbot sich befchästtgen. Eine andere englische Gruppe sandte einen Dertreter hierher, um Verhandlungen wegen Erwerbung der iu Altrumänien befindlichen HolzverwertungS. . A.-G. „T i f t t a", deren Aktien im alleinigen. Besitz der Depositenbank sind, emzuleiten. Auch mit diesem Anbot wird sich der Gläubigerausschuß in den nächsten. Tagen befassen. Für die zum Konzern der Depositenbank gehörenden Kaolinwerke, die „Akaroö"-A.-G., die in der Tscheche- Slowakei. liegen, zeigt ein ähnliches Unternehmen, deren ^Vertreter, eine Fusionierung herbeiführen wollen, große- Interesse, nnd erschien vor einigen Tagen ein Unterhändler dieser Gruppe und machte ein Kaufanbot. Da dieses Anbot aber den Forderungen des Gläubiger, ausfchusses nicht entsprich, werden di« BerhandlungG «och weit«« geführt.