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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-20 · Heft 2096 (20.12.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2096 (20.12.1924)
Date
1924-12-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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N r. SM Wien, 5fim8hift WsenM 20. Dezember 1.024; Seite S 4, . .$ 1) c a i,c i- ' i ii der. v\ o I c f n a d l..?onntc-i, Vs6 Uhr, ,,M e l u &1 « l c 11) jn i r c ch t geh a b i\ i Im % h eate r a « der W i c n.?(m 01. d.. , V«11 Uhr ttadtij) .,S U 1) c ft c t it a tfj t bei ÖS v & f t n Mari» a . Mlttvirkeud r die Damen Elsto Altnmnn, Bcttl,' Fischer, Klara Kam. Titz, Lolch, Fist Mms, Haus, Riele, Hedi Pfundmadev und Vera S t,war-r die Herren: JllaonT Mar Vmd, Karl Farkas, Fritz (AuUibauiN Hermann Leopold!, Hubert Mariichk«. Richard Tauber und Fritz Wiesenthal. Conferencier: Rudolf Oesterreicher. B ü r a e r t h o a t .e r. An den beiden Feiertagen. ^nachmittags, „Orpheus i n derUntorwel t" und ..D r e im ä d e r l h a n S". ' Die Operette „R e v a n ch e" bleibt wahrend der .Mzen Woche auf dem Aberidspielplnn. . , K o in in erspie l c. Heute und die folgende Tage, '/,8 Uhr abeudtz, „K üsse u ur M i t t e r u a ch t". Neue W t e.n e r Btt h u e. Heute und die folaenden Düge, V«8 Uhr abends. „S u s a n u a i in Bad e\ Sonntatz. 8 ,Ubr uachmittaas, Ktuter-Märcheuvorstettung. „Der F r o s chxk ö.n i a oder d e r e i s e r n e H e i n r i ch" von Robert Bttrkner. > „ .Modern es T h e a te r. Samstag und Sonntag, '/»$ Uhr abends. «Äbe » teu « < in Marokko". Dienstag (Uraufführung) und die folgenden Tage. '/-8 Uhr, „D e i n s ü ß e r M und..." (ll» b«,uto*). Operette in drei Akten von Jves Mirande und Albert Willmetz. Dkusik vou Maurice Avain. mit Mimt Mt, Ttnt Senders. Maire Wallentin, Eugen Äenfen^ Fritz Schulz und Robert Balberg. R e n a i l s a u e e b. ü b n «. Morgen Mr i e l Ae o sta", Dienstag zum ersteniMale „E t« a « a r t i e r u n g (l-s disisl tto togpwoni). Dieser Schwank bleibt an allen Abenden der Woche auf dem Repertoire. Donnerstag und Freitag,' 3 Uhr nachmittags, „Die to l l e L o la". Montag mtd Mittwoch geschlossen. , De die für stollung findet ... ...? iPß tt cÜatt- Zur Aufführung'gelangt Grabbe 8 Lustspiel .S ch e r z, S a t i r e. Z r o n t e u n b tiefere B eveutun g". Verein Freie Jüdische Volksbühne. Heul« um halb 8 Uhr ßiu-dot für die Mitglieder deß Vereins ÄM VorstMinq der „Gildenen Pa-we" im Lokal der Kimst'erbühne „P a n" (1. Boz., Rienveraaffe 11) statt. Sonntag den 28. d. u>m 3 Uhr nachmittags wird die ordentliche Generalversammlung <1>c§ Vereins ahgchalten. WorS, des Orchesters und des ti.chnischen Personals soviel unter sich, aufteilen konnten, als der vis heute fällige Betrag ihrer Monatsgaa« anSmacht. Nach den vorbildlichen Veveinibarunigen aller Beteiligten warten die ersten Sänger und Sängerinnen zu, bis die kleineren Kräfte befriedigt sind. Bsnvetteriswert ist auch, daß täglich die Lust Karle itL st euer abgeführt wird. Die Direktion des Burgtheaters hat folgende Bühnenwerke zur Aufführung angenommen: „Die Spielereien einer Kaiserin". Drama in vier Akten von Mar Dauthenidey; „Altweibersommer", ein Liobesschwank in dver Auszügen. und „Der Selige". Lustspiitl in drei Akten von Hevmann Bchr; „Der Lierbhaber". Luftspiel in drei Akten van Bernhard Shaw, deutsch von Swgsrded Lrebitschr „Soll man es sagenLust- Hriel in drvi Men von Eugen Laibiche, freie UebertraHuno von Andreas Latzko. Das Salzburger Festspielhaus. Der DaWuvger Landtag üoschloß. das FMlpiÄihauS NN nächsten Jahre mit 40 Millionen Kronen zu s-ulbventionieven. In England keine staatliche Förderung der Over. Wie «uS London gemeldet wird, erklärte Churchill lm Unter- Hause, daß er für keine englische Nationcvloper Subventionen aus StaatSmdtt-eln bewilligen könne. Gerichtssaal. Das Attentat im neuen Amtshause. Am 33. November wurde der BiehkoMmiffionär Egon Arnold verhaftet, weil er nach einer Auseinanidersetzuing mit dem MdgistvarSkommissär B a ch m a n u einen Schuß aivf letzteren abgofonert hatte, üvskchvr den MagistvasÄommissar an der Hand Vevlepte. Egon Aunvkd wurde dom LamdeHgericht eingoliofiert «nid goMn. rhn 'Urisprünglich eine UniersuchUny ivogni Mordversuches emye« leitet. Der von Dr. Valentin Rosenfeld verteidigte Arnoldstellte unter Beweis, daß der Schutz ,mr ein Zusälliger, anläßlich eines 'in der AufveWNd gemachten SobbsbmoMcrs.ucheS war, und da das Bowoisvevfahr«n und die Sachverständigen die Vevantwovtiunig ZlriEds voll bestätigten, wurde er enthaftet und das Bavschpen bloß wegen GeifÄhrduing der Sichechvit und Udbertredung deS WcchfenipateNtes an das BeziMgericht abgctveten. „Kanalratzen." Zwei Kaualembrecher, der ZSsähriHa Airtan Göttlicher, angMich Produktenhäiidler, «md fern 27jcchri>ger Bruder/ der Schneidevge'hdlife Alois Göttlicher haib-en nn vergangeaarn ' Sommer mchrore kühne Ciulbvüche, ivnd Kvar rmnrer durch den Kanal devübt. Am 4. August dvangcn sie vom Kana! aus in die Rän-nie des. Ersten Wieimr Korchil'Mverains in der Hohenstansengaffe ein und entnahmen einer Kasse nown Mill'wavrn Kronen BameK), im Geschäft sellibst Waren vin Merle' von 86 Millionen. Bei .der Maisch mensivmia Hom'inol u- Co. machten sie noch bessere Baute. Sie hatten 'dort die Matter vom Kanal zu den BiureaurämMN durchbrochen, den Fußboden auSgesägt und sechs Millilmen Barges und Wertpaplere inr Wert« von ungefähr 290 Millionen Kronen gestohlen. Den Bevkaus der Werlpigpieve b^ovgwn der 3Ssährige Frisour Rudolf Sch i r o kh imd der'81 jährige FleischstErgchiffe Heinrich Gröschler, letzterer soll sogar nach Adüuchen u.nv Berlin ävfähven sein, um dort Mertpopiere zn veräußern. Ms die Bruder Göttlicher in Haft waren, er>bot sich Alois Böttlicher, eine Stelle im Kanal gu bezeichmn, wo Waren aus de>m Einbruch im KoBwmverein verstecht seien. Die Polizei folgte ihn au. die bezeichnst« Stelle. In de»n Labhrint der Wiener 5banä!l« konnte Göttlicher cntko-imnen. Jetzt soll er sich in der Dschecho-Slotvaikei aichha'lten, man weiß aber nicht tvo. Der ein- Berhrecher und ihre Helfer waoen Mtern vor einem Schöffens«»«! unter Vorsitz >des HosrateS Dr. Schfachnor amgeklagt. Anton Göttlicher behcvuiptete, >daß sein Bvnder den Plan zu den Einbrüchen anSgcheckt -und die. Diebstähle zum größten Dki'lo allein anSgoführt habe. Die beiden .Mi1.anMa.gten -longneiirn.' Der Gerichtshof hat den Anton Göttilichor zu f ü n f z e h u Monaten, den Schirokh Mi sechs Monaten und den Gvöschler M einem Jahrc .°Mt'vö wriivwilt. Mittellmgeii üys dem MMmu. Mali Blum Carl Schmetterling XX. ... XVI. Verlobte Wien, im Dezember 1924 W O D E SC’ « K U S__ „Tum Scfomeiterlins1* Wien, II. Taborstrasse 31 Ivummearn, 130 cm br«it .... OSOOOaufw, Oabard n, 130 cm breit ..... 08 000aufw. Velours, 140 cm breit.128 000 aufw. Af.L A iPV /;.Eis n lli. Q ä n % Europa trinkt Tee / Missotzkg Mo 8 ka u Gegr. 1840 «ottswlrt. Schilllngkech««ng und SchiMnsrahlaa». Bon Dr. Heinrich. Schreiber. ' Wir kommen aus -dem U m r e ch n e n mcht heraus. Jetzt heißt es wiicder, sich umgruppieren und Kops- und Bnchrechnung von der Krone auf den Schilling umstellen. Da aber di« neue Schillingrechnnng bloß für das amtliche (össenillche) DerrechM-ngSwvsen' MiMorisch, fiir die privat« RechMng fakultadiv und wahlweise vorgeschrieben werden soll, wird jedn: Kops und jedes Buch doppelt angestrengt und belastet. Sie kommen twtz der neuen Schillingvechnung von der Krone nicht los, sie müssen sie fortschleppen, selbst wenn stc sich selbst ausschließlich aus die neu« Schillingrechnnng einrichten-möchten. Es kan« niemand in . reiner Schillingrechnnng leben, wenn es dem Kronemachbar nicht gefällt. Für Danken und Ku:lditinstit<ute und alle jene Geschäftskreise, di« mit der Börse -u tun haben, kommt Noch hinzu, daß dir Kursnotizen der Börseneffekten in Kronen Helzuibehabieu sind, daher diese Rechnungdbchelse <mf die Schlllingrechnung noch, gar nicht übergchm dürfen.; nvüffen bei der Krone bleiben und.an ihr festhÄten, auch wenn sie auf Schilling übergehen wollten. Ofenstchtlich hängt diese > Bindung mit der beabsichtigten Einführung der Goldbilanzierung zusammen und man will die Kvmplrkatwn meiden und ersparen, daß die Aktien und die anderen Börsen-. Papiere in Schilling-Nominale pmWvertet "Werden, Goldbotvevt-ung und das GoLb-NoiniMe schon so nahe liegt und winkt. . ...' Mit der Fixierung der Umrechnung und ihres Schlüsiels, der den Schilling in 100 Stüber teilt und ihn 10.000 Kronon gleichsetzt, wäre eigentlich der Gesetzesvorschlag, soweit er sich als bloßes RechwmgSgesetz enchuppt, in der Hauptsache erschöpft. So weit, so gut. Indessen der Gesetzgeber be-guügt sich nicht damit, er geht weiter und macht einen ausgreifenden Schritt in Vas Münz- und Währungsgebiet. Er hält es aber dabei sichtlich mit der Maxime: „Wasch mir den Pvlz mid mach ihn nicht nätzl" Denn was er darin bietet, sind mehr oder weniger Prägungsvorschriften. Es ist dem Gesetzentwurf wohl darum' zu tun, im gleichen Zuge mit der Einführung der SchilliNtzrechMng deir Schilling fevbst zu demonstrieren, sozusagen ein« bildhaft« Vorstellung von dieser^NeckinungSeircheit zu liefern, indem bte RechmmgsciN'heit gleichzeitig zur Geldeinheit emporg-chobcn und als solche gemünzt wird. Das Rechnnngsgesetz wird derart auch zum Geldgesetz, welches denl Schilling als Münze und als Baaknote den Zutritt in das Wähvungswstrn und sein Schema öffnet, ohne freilich zu bedeut?» und zu verfügen, daß damit dos Wahrungssystem ausdrücklich und ausschließlich auf de»' Schilling mtd seine Unterteilung in Stüber au-fgcbcmt sei. Wenn schon in Schilling gerechnet wird, soll man auch -wissen, tvas er als Müntze glli, Inas er in Gold wiegt, womit seine Relation gegeben ist, was er in Silber wert ist, wieviel davon MliSgeprägt oder als Banknolen ausgegeben und im Umlauf Kracht würden darf. Daß diese Gelegenheit dazu genützt wivd, die bisher umMsetzten, übentveriigien SilLer-Schilbingnmnzert, die rasch versteckt wurden, aus dem Berkehve zu ziehen und ihnen die Kraft als Zahlungsmittel zu benehmen, versteht sich von seWst. Wir haben asto den Schilling nicht bloß ans dem Papier, mn die Papiertrone zu ersetzen und sie aus der Nechnnng zu streichen. Von dem Gesetzentwürfe ist mehrintendiert und der Zweck nicht nur dahin gerichtet, den Schwall der Ziffern durch Abstrich von Nullen einzudämmcn, die Rechmmg einfacher und handlicher zu gestalten Durch eine Fülle von Nelbenibestimmunlgen unternimmt er vielmehr einen E x k n r § i n d a s W ä h r u n g s s y st e m, so daß das Rechmmgsgesetz gle.ichMig eine Valutaregeln ng ' in sich schließt. Freilich iri-mmt er diests Ziel mit der Einschränkung, daß bloß «ine h h p v t h e t \ (ch c Ortz-nnng erreicht wird, die keinen'S t an dar d schafft, wie er dem Begriffe des Münz- Wesens entsprechen möchte.. Denn es ist mit keinem Worte gesaust, daß di« auSzttprägeiide BnNdesMldmünza die neue t^lchrirngögruNdlaIc bildet oder daß die alle und die neue Krvnenwährnng, joweit wir bläßlich non, cane solche haben, . abgeschafft und aufgehoben tst. Es wivd bloß Vevfügt, daß die Kronengoldiirünzeil und die Kr-onemwteii ihre Zahlkvast verlieren, wogegen di« Natlonawank noch immer und biö auf weiteres befugt b1c.Lt, bis zur Herstellung von Schillingnoien Kronemwten auszu-goben. Es tmifont bai)'M,'ii>ciib*' Gdldsovt«» als r Zahlungsmittel nebeneinander fortöestchen,' so daß also auch vou einer Währungseinheit nicht die Rede sein kann.. Borläufig haben wir nur den Stüber in Kupfer und Nickel: Schillinge in Metall oder Papier haben wir, bis auf die transitorische und wieder annullierte Ausgabe von mchr--. wertigen Silderschilliugeu, nicht. Selbst wenn wir sie aber! hoben tvevden, fehl! ihucu die BevanScvung in einem wohlauSgcdildeten Währungsschema, weil der vorliegende Gesetzeittwurf lediglich die Ausprägung, 'den Feingül)alt, die' M-'.nge! und die ZahÜraft der Münzen regelt, nicht aber oie Fun)n-. vuNg und das Gerüst >des WährimgAgehäusvö mtl d^m Schutzdach der Gobddecke und der fremden Vergleichs»oähruüg! aufrichtet, in den: das neue Gel-dsystem seine wotznllche Unter- knnft finden soll. Bei Gekd genügt nicht die Dekretiernng allem/, man muß eS auch haben, cs nwß geschöpft und fiuanztechnisch . ' gestützt werden, sonst ist das Gebäude aus Sand gebaut. dat»f der erstbeste. Windstoß ans den Fugen bringen und urnschmeißenkomn. Die Rechnuiig in Schillingen mach: noch^ kein Schilling-. gsld. Nicht auf die Nechmmg und nicht auf den Namen kommt es an, sondern auf den Stofs, und dieser Stoff ist wchl^ rechttUngönläßig kalk-ulirrt, bcschrie^u und cmLgewähll, aber ^schafft und verarbeitet ist er nicht. Es täte dager das Gesetz > gauz lvohl daran, sich bloß im Gewände ein-'s Rochuungsbsholfes! zu bewegen und sich damit zu kescheiden, die Kvnruren deS! Schillings auszuzeichm-n, bis das Luftgenlde -es neuen Gmd-i geldes seine Konsistenz erlang: haben wird. Dann erst wird die' Zeit gekommen sein, die schcmcriische Rechnung in klingender,! wertbeständiger Münze zu begleichen, Rechnung uns! Zahlung z u e i n e > - E i n h«: r zu - verbuta.m und den j gleichen Olovmen Za untersiellerr. Schillingrechnnng! und Schillingzahlung deck^ sich vorerst nicht. Di«! Rechnung wird zwar präsen-tiert, «ingelöst wirs sie jedoch noch' nicht und bis dcchm hat es, wie cs schenvt, ferne guten und weiten Weg«. Fastonm in der öfteneichffchm Berflchenlug. Di« Lllgeincinc B«inchcrung4-G«,'ellschüft Phönix und die Wiener BersichernngS-j Gesellschaft haben für den 31. Dezember d. I. außer-! ordentliche Genevalvevsammlungeit einbevufen» in welchen über! den Antrag der Verwaltungen auf Ausgestaltung der biShevige» i ZMteressengemeinschast zu einer vollständigen Fusion der bei-! den Gesellschaften Beschluß gefaßt werden soll. Der Phönixi bvaiblsichtilgt bei diesem Anlaß, eine E r h o y u n g seines A k-! trenkcipitalS durchzufühven und eS wird ein echeblicher> Teil der Nensnvission zum Austausch gegen die bisherigen Ak-! tien der Wiener Versichemngs-Gesellschaft verwendet werden.! Die Verschmelzung der ausgedehnten Vevsicherungsbestände' zweier der älteste« österreichischen Bersiche-! ru ngs inst it u te — der Phönix .bestcht seit dem Jahre 1960 und die Wiener Dechicherungs-Gesellschast seit dem Jahre 1881 — wird zur Folge haben, daß daS veremilgte Unternehmen j durch den Umfang seiner Geschäfte vkn In- und Ausland, durch! die Hohe seiner Garcmtiemittel und durch seine internationale», RüchoevsichevungSvevbmdungen im heimischen Versichevuugs-' wessn ein« hervorragende Stellung einnehmen wird. Die Verwaltung der vereinigten Gesellschaft, in deren! künftiger Firma der Nam« der beiden znsammengeschlosiene»! Anstaltm zum Ausdruck gelangen wird, wird ans. denjenigen! Persönlichkeiten zusammengesetzt sein, welche schop .brshxr den - . BerwaltungSkörper deS Phönix und der Wiener Bersicherungs- Gesellschaft angehört haben. Zu Mcher Zeit beabsichtigt die Le^en^versr^^e°^ r«ngs-Gesel!schaft Phönix im FusionMege die Wiener Lebens- und Renten-Versicherungs- A n st a l t,. ein Schwestevnnternchmen. der Wiener VersicherungS-Gesellschast, sowie die Lebens- und Retven-Versiche-' ruirgs-Aktren-Geselstchaft Atlas, welche Änstallen schon bisher dem Konzern deS Pschnix angchörten, M übernehmen. Auch die LeüensversicherungS-Gescllschafsi' Phönix wird ein« Erhöhung ihres Aktienkapitals vornehmen und einen entsprechenden Teil der nou emittierten Aktiv» zum Umtausch gegen die Mtlen der M übevnchmonden o>bgenannten Gesellschaften verwenden. Die Berwaltung der LedcnsvevsichevungL-Gascllschast Phönix wird durch die Mt-. Meder des Verwaltungsrates der Wiener/Leibens- .und Rmten-! Vevsicherungs«Gesellschaft erweitert. / Die durch den Aktientansch nicht in Anspruch genommermr Teil« der Neuemissionen der beN>en Phhsiix-Ge-! selllschaften werden in erster Lini« den alten Abtionären^ zum B e z« g angeboren werden. (Entgeltlich.) Samstag den 27. Dezember — Börse. In der gestrig«, Bollversammluim- 'der Börsenikaamver wupd^ beschlossen^ am, SanOtag den 27. d. in der Zeit von hallb-11 dis '12 Uhr vor-! mittags ein« Böri«nvevsarmnl>u.ng aibzichalten. Der Stand des österreichischen Noteninstitutes. Nach dom« gestern veröffenMchten Ausweis der Oestorreichischen NationalbM vom 16. Dezember weist der Barichatz eiste' neuerliche Zunahme um 7 Milliarden auf. Er beträgt also 4S86 Milliarden. Das Wechselportefeuille weist - eine Bermi n d e r « n g um 98 Milliarden aus.' Es beträgt; im. ganzen 1846 Milliarden. Demgemäß weist auch der Banknoten- AM lauf eine Abnahme von 92 Milliarden auf und beträgt im ganzen 7703 Milliarden. Das günstige Deckungsverhältnis der Roten bleibt weiter bestehen. Dieser Stams war schon vorgestern Gegenstand der Bespvechemg be8 General ratos. - ' '

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