Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-12-13 · Heft 2089 (13.12.1924) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2089 (13.12.1924)
Date
1924-12-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2981172--21354-3008655
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

VK.MS, flöte«, Samstag Wiener Morttenzettuna. 18. DeMrber 1921 Seile 8 Aus den Aeatrr«. .Tann- Ballet- .,<8 Stier» Bürgt heater. Morgen. 2 Uhr nachmittags, „D e r B ers ch w e« b 1t*, 7 Uhr abends, „Luinpaciva g ab u n d « 8*. Montag „Das Wintermärchen*. Akademietheater. Morgen, 8 Uhr nachmittags, «Die Maus*, V*8 Ubr abends, .Der Tokaier*. Montag, 7 Uhr, Vortragsabend. Operntheater. Morgen, J/a7 Uhr, Häuser*. Redoutensa a l. Morgen, 8 Ubr, s o i r o e Couperin-Navel-Rameau-Iohcirin Strauß. Volks »per. Heute, 8 Uhr abends, bfintwet««g* mit Hubert Lener als Gast. Morgen nachmittags .D er Freischütz*, abends «Der B eitelst « d e n 1*. Deutsches V o l k S t h e a t e r. Heute, 3 Uhr nachmittags, zum ersten Male „Dornröschen* von Robert B Ä r k n e r, morgen nachmittags „Die heilige Johanna*. T b e a i e r i n der Iosefstadt. Montag E r staufführung der Komödie .Mein Vater hat recht gehabt* von Sascha Guiiry, deutsch von Berta Zuckerkand s. Morgen nachmittags tanzt Lucy Kiesel- Hausen.^ Raimund-Theater. Heute, l/*4 Uhr nachmittags, „L e n ch e n 8 BjeihnachtSträu m*. Morgen nachmittags „DeSNeereS und d e r L i e b e W e l l e n*. Freitag den IS. r>. Erstaufführung von Wedtkinds Mysterium .F r a n z i S k a" mit Tilla D u r i e u x. K o m ö d i e n h a u S (E x l - B ü h n ch. Heute, 7,4 Ubr nachmittags .Das goldene M u i t e r h e r z*. Morgen nachmittag zum ersten Male .Die W j l d k a tz*. C a rl - T h e a t u, Heute und morgen abends Wiederholungen der neu einstudierten Operette .Die T i p pmamj e l l*. Morgen. 3 Uhr nachmittags, bei kleinen Preisen die Operette .D i e Königin der Nacht* mit Poldi Bauer in der Titelrolle. K a mm e ri p i e l e. Heute und die folgenden Tage, V*® Uhr abends, .K ü l s e n in M i 11e r n a ch t*. Modernes Theater. Dienstag, 7s8 Uhr abends, Erstaufführung des dreiaktigen erotischen Schwankes ,.A b e ntener in Marokko* von Pierre Mali n, deutsch von Heinz Herbert.. Rtue ^Wiener Bühne. Heute und Montag .M a if o n G r Ü n w a l d*. Dienstag Uraustührnng des dreiaktigen Schwankes .Susann« im Bade* von Armin Fried mcknri. Die Puttini-Feier der Staatsoper. Die Gcdenlkvede bei der Tvauevseier für Puccirri rm Operntheater morgen Sonntag um 12 Uhr mittags wird Herr Richard Specht hallen. Der Ge« denkrede acht chne AMüshrung des Mozart-Requiem tbis inrluifive .Hacrimosa") voran. Den Schluß der Fever bildet eine MWHmqk Von Puceims „Schwester AnHLlica". Gerichtssaal. Riehl und TaeituS. Dr. Walter Riehl, der frühere Obmann und Geschäftsführer der NationcrlsoziMste-r in Deutschöfterreich, halt« gegen den pensionierten Lchver Ignaz Neurater eine Ehren beleiidigungsklage! echpben. Nach In- HM der. Klage hatte der Beschuldigte bei einer am 18. Mai stcrttgch-Äbten Sitzung der Bundesleitunig in laute-m To5e die AMßerung gemacht: ,H ch erkläre den Dr. Riehl als ehrlosen Schuft!" Dr. Richl erklärte, daß «8 seinen D«- müihuwgen gelungen war. eine Gesamtorganisatron aller Ratio« nalsosialisten des deutschen Sprachgebietes herzustellen. Inner« halb der Partei' ftü dann eine Bewegung gegen chn eingeleitet worden, und die schon pon TaeituS festgestellten Crb« laster deS deutschen Volkes: polrtischp Un« Ilugheit, Scheelsucht und Neid, wirkten sich auch gegen ihn (Dr. Riehl) aus. Die inkriminiert« Aeußerung des Beschuldigten, heißt es in der Klaye. sei auf ein krankhaftes pathologisches Haßgefühl des Beschuldigten, der erst n-a h dem Allsscheiderl des Klägers ans der Partei eine hervorrag'nde Rolle in-dieser Partei, übernommen hatte,' zurückzuf-i'chren.' Der Beschädigte. Neurater, hatte «in einer früheren Verhandlung ohneüveitcrs gugeg.«ben, den Kläger ails einen ch losen Schuft bezeichnet zu halben, und einen Wahvheitsbewris in der Richtung awgdboten, - daß Dr. Riehl sich chren-vörtlicb vervslichtet habe, stegen den Vollzugsausschuß keinen Kamps mehr zu ftihren, wberhanpt in der Partei sich nicht mihr bemerkbar zu machen. Dr. Riehl habe damals erklärt, er welle nur Ruhe haben und wolle gleichsam nur mehr als pensionierter General in der Partei leiben. Dr. Richl habe jedoch bald darauf sein Wort gebrochen. Weiters sei Doktor Riehl nach dem mißglückten Putsch Hi'lerS gegen letzter:« ausgetreten, obzwar er vorher sich.bei Hitler bemüht habe, von diesem die politische Außenvertretung für Oesterreich für die Hi Iler-Parte i zu erlangen. Dr. Riohl stellte un'er Beweis, daß er nie ein Ehrenwort gegeben habe. Der Vollzugsausschuß habe ohne jeden Grund fernen Ausschluß verfügt, ser'dabei wie die Tscheka vorgegangen, ..ohne chm!Gslegercheiit zur Vereidigung.zu geben. Rach Durchführung des Betve-isverfahrens fand der Richter den Angeklagten Neuraler der Ehrewböleidlgnn'g im Sinne der Klage für s ch ul d i g unb verurteil t c ihn zu einer Geldstrafe von drei Millionen . Kronen.. eventuell zn 11 Tagc-n Arrest. In der Urteilsbegründung führte der Richter im wesentlichen aus, daß der von: Angeklagten anaebotene Wahrheitsbeweis mißlungen sei. Weder der Beschuldigte n-ach der Kläger meldeten viu Rechtsmittel an, so daß das Urteil in Rechtskraft erlvachjeu ist. Ein Milchmeiereibesitzer als Milchschwindler. Der im Mitteilungen aus dem Publikum. 6 DENN A US „Lym Schmetterling Wien, II. Taboratraase 31 Kammearn, ISO cm breit .... 65000 aufw, Gabardin, 130 cm breit . .... 98OO0aufw. Velours, 140 cm breit .... . 125 000 auFw. ALL. SIN JftEIN WOLLE ft« Q a, n z Euro p a trinkt Tee Missotzins Moskau Gegr. 1649 B....... wegen Milch schw inoe ls. begangen durch E n t r a h n u n g, zu verantworten. Auf Gr>und wiederholt eingelMfener Klagen wurde in der Meierei Schachingers eine Revision vowenom» meri. Es ergab sich bei der Untersuchung der im Geschäfte entnommenen Prvbe, daß die Milch bloß 8,8 Prozent Fett enthielt uird als „beste Vollnn'sch" zum höheren Preise verkauft w?rde. Der Angcktagte suchte diesen niederen Fettgc>hat: durch verschiedene AufälliKeiten, Futter, Jahreszeit, daß auch die Milch n'vcht immer gleich hohen Fettgehalt besitze, M erklären. Es wurde, um allen Einwänden zu begegnen eine S t a l l p r o b e vor,genommen, daS heißt, es wurden Milchproben auS her so.ben gemolkenen Milch noch im Stall entnommen und zur Untersuchung des Fettgehaltes bcnützü Und dg zeigte es sich, daß die Milch vom Stall zur Meierei eines großen Te'NeL ihres Fettgehaltes beraubt worden ist, penn die Stallmilch wics. 5ct der Untersuchung 5,4 Prozent an Fettgehalt, auf.. Leopold^ Schachinger ist Besitzer von 37 Kuben, die ihm täglich, zirka 360 Liter . Milch kiefern. Wahrend der Deryandlung bmnevkie Landesgerrchtsrat Doktor Schedy, daß ihm bekannt fei, daß Milch mit 8,6 Prozent Fettgehalt. Milch, die in Wien produziert werde, schon als 4 Btireatizfmmer, Mariahilferstrasse, Nähe Warenhaus Lessner, sofori beziehbar. Zuschriften unter „Zweiter Stock“ an die Annoncenexpedition Alfons J o e s s e 1, 111. Landstraste Hauptstrasse 13 gute Milch bezeichnet werde. .Er sei Lberrafcht, daß man in Wien auch Milch mit einem Fettgchalt von 6,4 Prozenr produziere. Der Richter verurteilt« den Angeklagten im Sinne der Anklage zu einer Geldstrafe von zwei Millionen Kronen> eventuell zu füwf Tagen Arrest. Die Pogrome im Berliner Scheunenviertel. Fm 18., d. findet um 10 Uhr vormittags vor dem Amtsgericht Berlin- Mitte, Alt-Moabit 11, gegen den Schutzpolizeibeamten S i r c i» ber die Hauplverhandlung rm. Strafverfahren wegen Miß- Han d l u n g u n d Beleidiung statt. Es-handelt sich um «einen Schntzvolizeibeamten, der bei den pogromartigen Ausschreitungen rm November 1923 statt gegen die Plünderer vorzugchen. südische Frontsoldaten festgeuomnten hat und mißha-nldeln ließ. Ein Prozeß um Rembrandt. Der Mörder R-asPutins des berühmten russischen Mönches, der Fürst Iuffupvfft besaß als Erbstück ein herrliches Bildnispaar Rembvandts, die Porträts eines Mannes und einer Frau, ostsen'bar aus dem letzten Lelbenöjcrhr des Meisters; in den Davgestellten hat man Rombrandts Sohn Titus und dessen Gattin erkennen wollen. Als Iuss'wpo.sf bei der Umwälzung aus Petersburg floh, gelang es ihm, in einer abenteuerlichen Fahrt die beiden Rembrandts mit sich zu nchnren. -In Europa versuchte er Vergebens, Käufer dafür zu . finden, denn ein Millionenpreis wurde gefordert. Aber ein Amcrüaner zahlte auch diesen: Irisef E. Wdener, der Besitzer der größten Rembrandt-Sammlunp, die sich zurzeit im Besitz.eines Privatmannes befindet. Jussupoff aber verkaufte die Bilder mit einer RückkaMlanisal, und von dieser Klausel wollte er mm Gebrauch machen. Darüber kommt es jetzt-zum Prozeß. Oesterreichs Zugeständnisse. Die tvichbigstLn von rms an Deutschland auf Gvunid« läge unseres vom Natiionalrat bereits verabschiedete«, neuen autonomen Zolltawses gemachten Konzessionen sind der folgenden Zufa-mimenstellung zu entnehmen; die i« Klammer Eeigesetzien Ziffern bedeuten die Sätze tmsereL neuen' aiutonomen Zolltarifs^ Schokoladewaren 13V.— (200.—), Zuckerivaren 120. —(160.—), Strümpfe <vu8 Baumwolle 285.— (300), Handschube aus BaurMvclle 320.-— (420), photographisches Papier 75.— (90), andere chemische Papiere 45.— (60), Taschnerwar<u <trls Jeder 110.—, 230.—, 300.— (110, 250, 350), Schuhe aus Leder, 'das Paar im Gewichte: a) von 1000 Gramm oder mehr, ledergefüttert 115.— (125), andere 80.— (80), H) unter 1000 Gramm bis 900 Gramm sowie Leinenschuhe 125.— (125), c) unter 900 Gramm bis 600 Gmmm, ferner Knaben-, Mädchen- und KleinEindörfchuhe, Sandale« 160.— (170), d) unter 500 Gramm 250.— (300), Kugellager 80, 130.— (100,150), Feilen 30, 50, 60 (30. 55. 70), Spiralbc>hrer 80, 150 (100, 800), n. b. b. WeÄzssuge 25, 35. 55, 80 (25, 36. 55, 80), Taschenmesser 160.— (200), Scheren 200.— (260), n. b. b. Alumimumwaren 160.— (260), u. b. b. NickMoaMN 180.— (250), Dreschmaschine» 15.— (25), Nähmaschinen 60.— (50), MetallbearbeitungS- Maschinen, Pressen, je Mch Gewacht 82, 24, 28, 33. 38 (26, 35, 40, 45), DynamoEschinett, je nach Gewicht Ls, 33, 40, 45, 56, 70, 90, 120 (26, 36. 43, 54, 66, 80, 120), Krastfa-Hrräder 150 plus 20 Prozent v. W. (160 Ms 25 Prozent v. W.), n. b. b. mathematische und physikalische Instrumente 2.— (3), Klaviere 120.— (160), Salpetersäure 2.— (2,50), Farben in Detaibausmachung 70.— (90), Kali umiperma.nganat 16.— (20). Der Zusatzvertmg bil-det zusammen mit de« aüsvechterhastenen Bestimmungen des Wirtschaftsabkommens vom Jahve 1920 ein un>trennbaves Ganzes. Er ist auf uubestiimmie Zeit albg-sschlossen, kann jedoch auf drei Monate gMndigt werden. Mit deiisebben Kundigungsfr'lst können die Tarifs nlagen fow>ie das DievseuchenaNommen auch getrennt aufgekündigt werden. SeMrM» Handelsvertrag mit SenMand. Wie», 12. Nevember. lieber den Handelsvertrag mit Deutschland, der he.nt^ im Nat-iouailrat eingebracht wurde, gehrrr der Pol. Korr, von lmaßigsbender Seile folgende M'itteÄu-ngen zu: Deutschlands Zusseftärrdnisse. Die wichtigsten von Oesterreich e.rzielt e n V e r t r a g 's s ä tz e;.m deutschen Tarif sind im folgenden angeführt, wobei in Klammer der geltewde autonome drlilsche Zollsatz zum Vergleich begsfetzt ist. In den 'Fällen, wo der Derlragssatz höher als der gegenübergestellte dLHe>'tiae autonome Zollsatz.ist, bedeutet der Ver« tragsfatz die Hvchistgrenze üiber die Deutschland bei seiner im Zuge befindlichen Tarifvödiston nicht hiNM'isguAehen sich Oesterreich geaemrber verpflichtet hat. Eisenbahnschwellen 0.32 (0.40, 1.—), Zückerwaren 100.— (160.—), SchE'ladvwaren 160.— (209.—), Magnesit, Gips. Ta'k, Graphit frei (frck), Wasserstoffsuperoxyd 1.— (1.—). Zenvont 1.— (0.50), Wivkwarein, ganz aus Kunstse'te 2000.— (3200.—), teilweise aus Kminftseide 1200.— (2200.—), aus Wolle 210.— (140.—), Baumwollgarne, rch Zo^koiitingent 10.80, 14.40. 19.80. 25.20, 32.40 (6.8. 11, 14. 18). Möinnevhü'te aus Haarstllz 1.65, 2.20 (2.10, 8.—), Frauenhüte aus Fkh 0.85, 8.20 (1.03, 3.—), Frauen.^üte, au'geputzt 3.60 (4.50), Dülschnerwaren aus Leder 150, 800, 840 (193, 240), Ledev'<rlan>terieschnhe (Gewicht 600 Gramm und ^weniger) 180 — (180.—), Vollreifen aus Ka-uilchui 180. —(360.—), Scll/en, Abatze an8 Kautschs 80.— (120.—), Stock- und Schivn'gviffe. Rauchreqniisiten, je nach dem Material 45, 300, 500, 600.(60, 400, 800. 1000). Stücke, je nach dem Material 40, 60, 175, 250. 600 (40, 60, 526, 1000, 2400), se-me MAel 60, 72 (60. 72), Zellulose 2.60 (3.-), Magnchtz'egel 0.70. 1.— (0.35, 0.60), Sensen, Sicheln 15.60 (12.—), Wagsnachsen 12.— (12.—), Wagensedern 22.50 (15.—), Nickelwaren 120.— (120.—), feine Talselgeräte, Bestecke aus Alpa'ka 120.— (120.—), elektrische M'MamPeu 80.— (80.—). Unserer Stickeveiimbustrie ist Deutschland im Vertrag durch Aktivierung des für Oesterreich aktiven, für DeutH- . Land pastiven S tickeve iv-e redlrrng sdevlehr'L entgegen- ' gekommen, auf Grund besten die von Deutschland im Vormertverfahren zum Besticken nach Oesterreich eingoführten Ge-web« im bestickten Zustand zollfrei wieder an Deutschland evnge-hen können. 8er MeneWsch'franMche Sandelsverttag. Ueber den Handelsvevtrag mit Frankreich, der gester« im Naticmalrat eingebracht wurde, gehen der Po<l. Kor«, von -maßgeibender Seite folgende Informationen zu: Auf Grund des neuen Uebeveiukommens wird O-esterrich bei einer Reihe von Waren, die auf Grund des -bisherigen Vertrages vom Jahre 1923 entweder zu den svanzösischsn Generalsätzen verzollt werden mußten, oder wo uur eiwe prozentuelle Ermäßigung des Generaltavifes zue glvstanÄe» worden war. nunmehr dm Minimaltarif genießen. Dies M unter anderem für Sederwaren, Pumpen- Wevtzsuglmaschinen, Trieure, n. b. >b. Maschinen >mrd Maschiinenteile sowie KautschuSwaren. Weiter wurde uns für eine Reihe voir Waren, so unter anderem bei Stickereien, Lokomotiven» Speziabmaschinen, Papiermaschinfrlzen, die bisher -überhaupt Seine Ermäßigung genossen, eine prozentuelle Ermäßigung des Generaltarifes gewährt. Unserevseiis wurde eine Reihe von Ermäßigungen unserer -neuen autonomen Zölle zugesta-nden, tnsbLf:'nde«s bei Krepp, Tülle, n. b. b. Ganzseidengeweben, Schneeschuhen, Galoschen, Schienen, Schwellen, feine Seife», Rastevseifen, ÄutcmwlbiilmäntÄ und Bollgummireisen. Amerikanische Kredite für Oesterreich. AuS New-Bork wird ßemelbet: Bedeutende Finanzkreise New-Aorks beabsichtigen, ein Finanztsynditat zwecks Gewährung langfristiger Kredite für große J-ndnstrieunteruchmiungen MittÄvuropaS zu gründen. Für Oesterreich, Ungarn und die Sukzestionsstaaten wache Maxi-mLian Rady Maller zum GenerÄlropräsintanten bestellt, welcher bereits Mch Europa albgereist ist. Oesterreichische Nationalbank. Der Bericht der Oestervsrchlschen Nationavbank, der den Stand vom 7. Dezember 1924 verSffentl'icht, zeigt eine weitere Steigerung des Darschatzes um 106 Milliarden, der mit 4529 Milliarden seinen bisherigen Höchststand erreicht hat. Das Wechselportrfeuilile hat lM weitere 15 Milliachm abgenommen. Es beträgt jetzt 1928 Milliarden. Auch di« Abnahme deS Banknot-enMulcM'ftS um 275 Milliarden bietet im Bersine mit der Verringerung des EskompteportoseuilleS einen günstigen Beweis für di« richtige Diskontpolitik der Oeslervoichffchen Natiömolbank. Der Gesamtnotenül-mlauf beträgt jetzt 7776 Milliarden.' Die Ber-birMickbeiten aus dem Giroverkebr Lind um 936 Milliarden gestiegen. ' Kapitalserhöhung. „Dranland" Kärntuerffche HoGrer« wertnngs-A.-G. Echohu>ng des AkttenDapitals von 120 auf 240 Millionen Kronen Nominale. Arbeitsderlrngenmg wegen Inventur nnd Bilanz. Die ans Awlaß der Inventur und Bilanz notw«ndi>sien Mehrarbeiten können auch nach der gesetzlichen ^»»de«- sperre dnrchgesischrt werden. Es sind hiebei lediglich die für die Leistung von Ueberstnnden bestehenden Bovschriften einzuhalten. d. i. die bloße Anmeldung bei der Gewevbevchörde erster Instanz im Falle einer höchstens dreitägigen Dauer und daS Ansuchen um ein« DewilliMug an die Gewepbebehörde (für Men Magistratisches Bezirksamt) ber längerer Dauer. Die notwendigen Mehrarbeiten sind als Uelberstunden, das vst also mit einem 60pr»Mtigen Aufschlag aus das .normrale Srundenentge.lt. zu entlohnen. Einreiseerteichternng für Besucher der Wiener Messe. Das Dundeskangleramt (Auswärtige Äugelsgenihoiten) hat über Ansuchen der Wiener Messe die Anordmtng getvoiien. daß Messebösucher ftir di« in der Zeit vom 8. bis 14. Mäpz 1925. stattftndende Frühiahrsmest« ohne konsular,amtlich es Päßvisum einveifen dürfen. Es genügt, wenn sich d«e Messebssncher bei einem österreichischen Konsiukat. einer der ehrenamtlichen Vertretungen oder AnsPunftsstellen der Wrener i-u Ausland« eine Paßvisnmmarke lösen und diese rn

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.