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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-18 · Heft 2065 (18.11.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2065 (18.11.1924)
Date
1924-11-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Kr. 2066 Mein. NianSkay Wlmer Börse. s°». Der Kün,foMi>Lr>>mM>«v^eß der Börse «lim-nut i) einen?fio.rli,qiai]!i3. Wcörr bk VWixwn der 0o-ni!er.minc währeno foeS © tp: rJäia.I>nier-ftr e iJf0 noch bk Xanifjc dauernde Regi-evniw'Skrtse iw-itin-teit _ toc QBföetlifcntfoSitra'fi der Börse schädigen. Dn-rch fcte f elften Börsen der deuten Tage gewam: das Zutrauen des Mrs« lanides für Wien «werter am Bedrn uud -so stellten sich gestern M Vörsei''!x'giem rahlvaiche Kouifaufdräge ans ldom Aus-laude evn. die fast allen Papieren m i&ebeuitoußvcrt Kurserhrhim-g-n ver« I>aiifcn. Größere Aufträge für Äreb: t'oißtüen, LänidcobaivMien »l>nid rmgaritsche Krhüniwe-v'e taugieir «uS Amerika «und aus FvauiDriLl-ck mm. In der Kulisse gawaumn schon «bei Begimr dos VevK5)res alle Papiere, ms m\\ ewße&ne tischechWe Jndustrietverte, die -rt>anü,qicr gesucht wurden. Im weiitaven Dertlaufe des Brrikiiihres gesellte sich m diesen AuSlanidSairlift-rägsn die Be« rufsjlpoKuil'ation hinKU anntb «führte %x toeiiieten KurKstotgevuingm des GchaintnnlLÄies. Petvol-euimwevte waren weiterem fest. Göeniso -wie im der Kulisse «avamoiertien auch im Schvanden dis nnaariischen Jnidiustrioeftotden uud die PÄriÄsuirnwert«. Die meisten Papiere^ schlossen mit >den höchsten Da^essursen. Die Umsätze waren pnt großen Teil dedautenider als m den letzten Tagen. Von _ den -Knlli'ssewerten gewannen: Oestervsichiche Kredit, Ungarische Kredit, Unionbank, Länderibairvk, Staats« öahn, Mipime amb Salgo-Kolhtlen. Vom den tschechitjchrn Werten waren Skoda-Mien und ZivmostenAba ve-rnachläfstgt. Am Schranken waren -die chemischen Werte sehr seit, clbenso wie die Z-ucke.rwe.rte. E'.mtzÄne Bramereiwerte zeigten bedeutend erhöhte 'KursnotiMungen. Der Arrlagamarvt 'war im Bevgileiche <zu den anderen Werben ruhig. Bon den Exoten notierten: Hoilüver«ba«nd S8l>0 «bis 4000. MvaiWica 65 OOO bis KO.OlX), Oleum 60.000 bis 67.000, Dchege 4S.000 bis 46.000, Univeysabe 46.200 dis 17.200. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) , Prag, 17. November. Der Verkehr om der Börse «röMcte mit steigenden Kursen. Mit Rücksicht aus die groß« Nachfrage nach Oesterreich ischrn «Kvcditaktien ^og:n diese «Paplere mnd die anderen österreichifchen Artbitvagswerte -beidorvtende Vorteile. Die Kontemmine sah sich qu Deckuu-pskäufLn veranlagt. BanÄverbe schlossen durchwegs fest, JNdustviepapiere nur zuim Deiile. Der Anta^iinaÄt war ruhig. Budapest, 17. November. Die svenmldiliche Dendeng der schien Taae üüertvug sich auch aus den «heul-hien Berkchr. Die Burse eroifftliÄe-sest >umd bediolt während des -g^MMn Vevkohres diuse Tender^. Der BörseniWuß ergab ibedoutende SteigerMgen säst aller Papiere. Berlin, 17. November. Die feste SlÄninuma der letzten Tage-4var'auch M Mvsedeginn vorhanden. Antlagewovte,. «be» sonders KvietzKanleihrn, haussierten. Nach uniMnst-Mn gen über eune sraMche Äuslwevtiung der' VovkPiagHscW.'Orn ibühten KriegAanleiihe «fast 40 Pro^sitt .ihres AnsMpZ^urises ein. Dteutarrwerte schlossen clbenso Wie die Vawkpapiere fest. Sie Sevlsenknrse. Zürich, 17. November. (Devisenkurse von 12 Uhr. Von der Sckweizenscken Kreditanstalt mitgeteilte Dkittelkurse.) Berlin pro Billion 1.23»/, <1.23'/,). Holland 208.- (208.10,. Rew-Nork 818.-75 (519.—0: London 24.03 (24.03), Baris 27.40 (27.46), Mailand 22.45 (2246), Brüssel 25.10 (25.15), Kopenhagen 91.50 (91.50), Stockholm 139.50 (139.-), Christionia 77.- (77.—), Madrid 70.50 (70.65), Buenos AircS 195.— (194.50), Prag 15.47'/. (15.45), Budapest 0.0069'/, (0.O069'/,), Bukarest 2.80 (2.85), Belgrad 7.50 (7.50), Sotia 8.76 (8.76), Warschau 100.- (100.-), Wien 0.0078 (0.007812). Prag. 17. November. (Devisenkurse. — Mitgeteklt vom Baukamte de« jsö'eci'o-slowaktschen FinanzmiilisteriumS.) — Berlin*) 8.09»/. (8.09-/.). Zürich 856.50 (655.-). - Paris 180.- (180.62'/,), London 157.67'/, (157.80), New«Bork 33.95 (83.95), Belgrad 4,9.20 (49.07V,\ Bukarest 18.55 (18.45), Wien 4.70'/, (4.70'/s), Warschauch, 652.62'/, (652.50), ^nmi, (-.-), Budavest 4.60'/, (4.86'/.,, Jugoslawische 48.87'/, (48.95), Cesterreichische gestempelte Krene 4.70 (4.70). Polnische +) 651.50 (651.60), Ungarische 4.49 (4.84). *) per Billion, ch) für 100 polnische Gulden. Warschau, 17. November. (Devisen.) Berlin—.— bis— London 23.94 bis 24.18, Y.'ew-Pork 518 biS 521, Prag 15.44 bis 15.58. Wien 7.29 bis 7.86. Lopyri-rkt 1984 by Deutsche Lerlagranllall, Stuttgart. Nachdruck verdate«» 36. Fortsetzung, fe Stadt an der Moldau. Roman. Von Auguste Hauschner. Erst ails kh'N der Russe wN'ged'uWg nach seinen Wünschen fvagte, bevemfachte er den Ton. Er habe uvfpvüngl'ich lbeadsichlitzt, den fnemden Sigmare heraiuswerM -u lassen, «wegen mwgebü'hvlichen Benehmens gegen ei-n lhervorragenides MÄgUctz seiner Dm.ppe und «wegen des tzr-obeir Unfugs, sich rihne Erlaubnis hier zu Produtzieren. T>ie dar'a>us gefc' gie Piece b/i-be Am ams «inen a-mderen G'ÄanLn igebra-cht. Er sei im Begviff, nach Schlmtz der «lMtioen Soiree eme Tournee ins Innere des tabcs omzuwebem, eine Vev.qoödevls.ng seiner Kapelle würde ihm sehr wiMemmlen sein. Ob der Maestro geneigt wäre,.inlit« 8n«l.-l!nw'on, als SoÄst n-n«d, mit lauernd zugeknüsstnen Äugen warf er den Köder ans, als aceoim«pagnato>r« der Sig'Norina Pasqiritia. Wieder fÄhrt?. ex di« Bvie'ftasche ins Treffen. Gin weißer Bogen kam zu«m Vorschein. Korm'grün «war es, der ihn enhsre^ennaihm. ,MlerIha>nd Achiumg", lachte er. ,/S,ie sind ein tiichtiIer GeschistSmunn, Eavalrere. .Haben da in aller Eile einen KcwtvaLt M- «Ulnoninsten' meitles Freundes aufgesetzt. Zum Glück denkt der leicht daran, Ihren Vorschlag a-nz>wne«hmen." ,Mer sagt Ihnen das?" süihr Eduard a-nf. ,Her mit de«M Wisch." Er bsmächtiÄe sich des Pa'pivers, tat, als r<b er läse, im Bewußtsein keiner a-ndoren Wahrnehmung, als feeit ZusamnieMa-ng seines nnd des -Mädchens Namen. „Geht Pasguitta mit?" „Siouro", katzenbuckÄte der Jtalisrer uinh legte die Hand be>sch«wören«d-a-u.f die zerdrückte tvviße Weste. ,^st sie moch eitit Jahr gebunden, bei mir KU. bleiben. Der Ägnore Wiener Morstenzeltnng» 18. November 1924 ' C^tw T ‘:(n * ■C~i> i’i'y'|\'l.V:;,,V.;>' ,iC . Der Formrücksang der Haroach. Nach dem V«p?a«splel. Die katosiwpliale Niedevlaige der Haikoch m Pva, hat im Mischen Spiw«puibWnm große BOLM-ng hervorgEsrn. Main erinnert «sich in der Gieschichde der Ha.vo>ah «Saum an «in ähnliches Dcbabel. Ms die Haikoah noch zweiiSlaissig war, .setzte sie Äre Ehre dawiin, gegen starke. Gc-gner M alHuschnviden, was Hr aarch meilstenS gelang. Gerade der Pvcvger Beden war die Statte eines Hlcmwollen Hcvkäaih'NesEvws, o'ls die domralls «zweit« Aasisiae Mäunischast gegen den «übermächtigen D. G. C. ein 2L-Ressu>l4a>t erringen Konnte. $u Beginn der heiurigrn Meistmschast wiwrldLn a-usf die Gchbagmnft der Bläu »Weißen große Hoffimnaen Hesetzt. da LaS aortzenSklnd der letzten Aalt, der Migoisf, duvch die Ein« ng «Er, schußgowastiger «Dpieler Vervessew schien. Die ersten FrenndschaftAspiele gegen Mmmerina und Rapid (6:7 imilb 7:3) «schiMrn die evrvlcht« DurchMngSkvaift des Angriffes Kt bcstäti'Wn. Die Schwäche der Vievtel!d>Mng -in den beiden Spielen wu>rde als vorübevgchsnd <mg«eschm mb man ging mit großen Eowa-rtirngen in die M<e>i«ster.schccht. Ter ibislhemige Der« lauf und nameWliich das letzte SpiÄ gegen RudÄfshuaeil deckten fcdoch Mängel der Hintermannlschaßt cvus, wie sie blsöer Ln der HaiboahMarnnschLst, deren jahrvianges Bollwerk die Backs biildettzn-, nie tzu«!«aige getwsten waren. Selbst das Können Faibirns vermochte die zsttweijse an HilflolsiBeit grenzende Schwäche seiner nnmit'deIba.ven Bordevmämrcr nicht wLtiM» machen. Sch euer, einst eine unerschütterliche Sau'le 6er Mannschaft, ibagann zu wanöm und Gold, dessen HeimLchr st freudig begrüßt wurde, enttämschte. Daß er seit gerMvmer Zeit an einer Verletzung laboriert, mag man ihm Mgu'te hailven. Das Fchlen GnttmannS nahm dar Mannscha.ft ihren festen Halt, nnd Mich die Stürmer konnten sich selten — während eines fntfen Wsttspielles nie — zu. einitzoitlicher Zusiammenapbett den. Eine stülssiqe GesniN'-leistu-ng war von der gautzsn, annlscha>pt nie zu sehen. Gntweider der eine oder der andere' Teil versagte. ÄrM traten länger dauernde Berilehamgrn. oinzcllncr Spieler, Laven Abwesenheit die Ma^nnschaift schwächen mußte. So ilst N euf elds individueller Elan schiver M ersetzen, und G r ü n w a l d s Originalität geht der Mannischafft a>b. Schwarz miuß erst die primiti«vste Bollfi'chrung. erlernen, bis seine Scharhgc>wo!lt von Rntzen sein wird. Katz stürmt nach wie vor lopfws, Häuslers Technik kann seinen Mangel'an DurchMagÄkrM nicht ersetzen, außerdem ist die Ünifähmke-it des lm«ken Boiines für einen evsMaslsigen Spiorer Poini!ich. Auch die vobuiste Rasanz Eisenhosers kann in diesam EnstmAe nicht zur Göltnng konvmen, wenn er von den <m>deren nicht richtig gemanagt wich. Eine -dmimerhin gleichmäßige und ganz achtbare Leistung bot in der letzten Zeit Pollak. Grün selb Lam zu wenig ins Gsfecht «desaleichen Heß, cm dsm die Haikoah einen gu-ren Fußballer 'bssitzt. WoMnamu 2, der ein Dabem ist, scheint ausgeschaltet, Wegner ist wohl eme Hoslsnuna, jedoch noch zu nnMutiniert. Fried sPiÄto bis zu«: Ausstellu-na im Team recht gut, Trümmer wunde «noch nicht vechucht. Alles in ollem haben Verletzungen^ Schwächspoviodkn und tue man« Minide QualiW eingelmer SsMer den ständig rmeünheiitlichen EiinidMck der HavlxchMMwichaift in der letzten Zeit bestimmt. In diesem ZlOand galt es nun, der mächtigen Slavia aus dem heißen Prager Boden mit lsinsm GchiedSvichter« mistven entgogenzuivreten. Der Start der Glau-Weißen -in diesem Spiest war nicht einmal schlecht. Sie erzielten das erste Tor kimd 'ivonmüen noch lange hindurch das Slädia-Gchäuse m Gefahr bringen. Dort »aber stcmd Stapl-ik, der bmivouirös ah« wchvte. MS sich die LberLogene Innen'trioima'schine der Tschechen eMich in Bawegung setzte, war es muh schon um die Hcckvch Gschohcn. Imrochailb acht Minuten brachte da- AaMische DreiinmeirvjlplÄ der Slavia vier Lore hinter dam machtlos dastehenden Fabian «unter. Das Schicksal der jüdischen Manu« .schalst war besiegelt, die -walte Hclöbtzeit brachte eme dnücken«de UetbeÄsgenhevt der an dstsem Tage «wirklich m Höchstform öeftM'ichen Slavia. Wohl war die Hälfte der erzielten Trief,Per auS AbfeitSsteUMgrn «rvungen, dies 'kcmu sedoh den «Echost der Tschechen nicht schmälern. Slavia hätte Sonntag wahrscheinlich seoe loutincutale Mmmschaft nvedevgeispiÄt. Das R'chultv't jedoch ist kein Ehrentag üu der Halvah-Gsschichte. und die bella Andalusa, Kwoi Sterne <vm Himmel «meiner Bühne, werden sein." Lieber Meister", mischte sich der Rusiie ein, »stwst scheiden Sie nichts, ohne reiflich zu übevl-gen..." „Was ist da -u überlegen?" wies ihn Eduard ab. „Eine Feber her, Colleti." Ko-rngrün dachte: Begehe ich nicht eine Schstchtigiköil, diesen ^iebestollm, Wb Be« siummigslvisen nicht mit Gswalt «wegFufchleMn, sin« Tat zu hindern, deren Truglveite Kn übevsehsn er nicht in der Verfassung ist." ,/Bezirken Sie doch", suchte er den Gefährten : fit überreden, ,/Sie stehen vor dem Untergang Ihrer W« herigen Existenz." ,/Sagen Sie an der Schwelle «meiner -Auifevstehinng. GechKuindzsranW Jahve lang war ich gestorben, seit acht Stunden bin ich a«uf der Welt." Schwärmerei veredelte die Unifchemba'r.keiit seiner Züge. „Ich war ja' nur noch eine leere Schale, wuSgchöihLt von Zweifel, M«ißtvan«en, Neid «und Mtdenkeit. Heute «habe ich zum evstenmail erfahren, daß ich jemand bin, daß ich eine Zukunft -habe. Darwin lassen Sie mich, nicht §ur Besinnung kommen. Movf-en glaube ich vielleicht -nicht mehr an mich. Lieber -im« S«mn>pf Kugrunde gehen, als wieder cvn die Abfälle des Fwtiertvogs Drück." Korngrnn dachte: J.m Leben dieses Mannesspielt die rothaariige Dirne die Rolle der rohen Russenfan«ste in den meinen. Menschen «wie wir beide «miujj das Schicksal mit der Axt vom Stcmim hevumterhacken, an ,dem wir ange« wachstn -sind. Es kümmert sich den Teufel, ob der Schnitt mitten durch -unsere Herren -gvht. . Gr ließ es zu, daß Eduard umierschrieb. 8. Eine Veva-nlassuing, Josefs Mutter zu besuchen, war für Therese bald gefunden. Um bas ev«stne Rezept der TraiinÄlg, Umsicht der Se-ktiomsleiter nnd vor allem Kampf« e"'"- werden -dem verb-lassenden Ruhm der Haikoaih wieder «nicuen nz vevl-echrn «müssen. Die Teamspieler wollen Honorar. Jene Spieler, die im österreichischen Tea-m gegen Schiweden miigewirA halben, verlangen für ihre TätWkeit als Internationale die Zuevkennnng eines Hon>cwar8 von e i n e r M i l l i o n Kronen Pro Kopf. Ein dieNbezugliicheS Anisuchen ist an den Verband bereits albge« gangen. Für den Fußballstädtekamps Hamburg—Berlin, der morgen, diesmial in der Hanisastadt, zur Austragung gelangt, wurde folgende M mit der Vertretung der Berliner Interessen be« traut: Philipp (Alemannia); Speer, Standke (Union-Ober« schöneweide); Poppe (Hertha, B. S. C.), Schulz, Mavtwig (UNion-Obevschoneweide); Ruch (Union 62), CAbeck (Memannia), Feyer, Kivsey (Hertha. B. S. C.), Mittellstädt (Wacker 04). Ersatz: Kllautsch, (Union-Lbevschönoweide). Die Hanststobt stützt sich äuif: Wentrof, Beier, Risse, Lang, Halvorisen, Kvchn, Kölzen, Gübhardt, Jager, Harder, Start*. — Da8 am gleichen Tag in Berlin statt,findende Revanchespiel von Tennis Böruflia geigen den Klub Iran ca iS Paris wird von dem bekannten internationaLen Schiedsrichter B o a S (Holland)« geleitet. _ Niederlage des NegerboxerS Sikl. Der schwarze Boxe» GaMing Sik i, der Sieger über Earpentier, ist gestern abetidS m New-Bork von dem cnmrManischen Boxer MarullS in ement Match von 12 Runden geschlagen worden. Aus den Vereinen. Adirim. SRovaen im Cafe Rvmbvandt, L. Bez., Unter» A-ngartenlstvaße 11, wrchttge NnSschuWtzung. Folgende Herren werden ersucht, um 7 Uhr w evscheinen: Bibrmg, Friedlander, Goldapper 1, Halbevfsld, Häusler, Hohn, Metzger, Dr. Seiler, Scherer nnd Sienonchie;. Samstag den 22. d. um 7 Uhr äbends im Klnbcäfe R-embvandt außerordentliche Genevalverisaimm« lung. Anträge müssen bis späWstens Freitag abends beim Herrn Friedlänber eingebvacht werden. Hagibor. Jeden Donnerstag um halb 8 Uhr Saal« training, 10. By., Uhlandschuile. Herr Bierbrauer chat die Leitung des Trainings übernommen. Hakoah Hietzing. Heute um 8 Uhr abends im Cafe Aigner. 13. Bez., Lin-zevstraße 74. AnÄschußsihung. Um 9 Uhr Ping-Pong-Tumler. Mitigbiederanfnahme für alle Sektionen. Jnng-Jnda-Jngendbund. Heute um halb 7 Uhr abends Ping-Pon«g. Hallb 8 Uhr abmM Bundesleitung in nnferem Heim, 2. Bez., Große SchiiWasse 2. . L i'b a n o «n. Fußlball,sekt>ion. Morgen um 8 Uhr na<h^ mittags aulf dem TaMttvmimen-Platz Training der evsten, zweiten und dritten Mannschaft. — SchwimmsÄtion. Drei«. viertel 7 Uhr Treffpunkt aller Tevlinehmer im Klnblokale oder um HM 8 Uhr im BeatriKad. Folgende Damen: Feder« bnsch, Teltsch, Fv«w, Sturm, MoraS sowie die Herren : Abend, Rainer, Hundert, Ziegler, Teltsch, Meisen. Schwarz haben' pünktlich zu erscheinen. — MnWvktion (Mandolmenkurs). Morgen «um halüb 8 Uhr im Kluibilobale erst« Stunde. Alle Teilnehmer müssen die Mandolinen mitbriwgen. — SchachsÄtion. Morgen um 9 Uhr Ausammenkunst aller MeisterschaliSslpieler. MonnjschaistSaiMtellima für das montagige FrenndschaftHpickl. — Ping-Pong-Seltion. Ab Donnerstag können alle Mitglieder im Klülblelkale die Ping-Pong-Gretter benützen. Makkabi. Honte um 8 Uhr DoWersammlirwg mit äußerst wichtiger Tvgesordwung. Alle Mitglieder aller..Sek« tionen haben unbedingt zu erscheinen. Foung Jewish Sport'ing Club. Schwimm-Se!ktion Heute Dienstag von viertel 8 bis 9 Uhr Schvimm« traimng im Beatrixbad. 8. Bez.. Balmgasse, unter sportlicher Leitung von Herrn Dr. Deutsch. Auskünfte und Anmeldungsrt ösi der Kasse von viertel 8 bis 8 Uhr. Zion. Morgen im Klubheim, DlMSbMiotheik Zim, Glockengasse 80, Bollversammlung. Tagesordnung: 1. Berichte. 2. Mannschaftsäufftellwrgen. 3. Even-tuelleS. Um 9 Uhr Kluib laitungssitzun-g. Apfel-torte, eine LieMngKfpeife ihres ManmeS, zu erhalten, die Frau ZahradÄ jüngst der AnÄfPeisung gespendet hatte, durfte «man sich die Mühe -niicht verdrießen lassen, es sich persönlich amZzubitten. Herr Kwmimer nahm seine Frau cvutf der Fahrt nach der Fabriik im Auto mit, um sie rn der Dorstadt vor dem MilitätckrainkenhauS abzusetzein. Das Lapvett, ursprünglich ein drei Stock hohes Schnligebäiude, glich einem viereckigen «schmutzgeschwärgten Kasten. -In seinen breiten Hanssiur und die beiden Höfe mündeten, an rechter «und an 'l'mber Seite, Stiegen. Dom FeldwchÄ geführt, klomm Therese auSgswaschene, ausgetretene steile Stvinstuifen hina-nf. Längs der Gänge limgerien, hinkten, schlürften genefe-nde Soldaten in Iblamn Kitteln, in zerschlissenen Uniformen, die nackten Füße steckten in abgetretenen Pantoffeln. Durch offene Türen war der Mick in große Sal« «frei, Pritsche an Pritsche, auf denen die Kranken heschiMt, verbanden lagen oder faßen. Pflegerinnen gingen hin und wieder. Eine Bahre wurde an Theresen Vovbergetragen. Sie «hörte das Stöhnen deS Verhüllten, rc-ch das süßliche BetänbtvngWft, das aus seine» Decken strömte. Die Kunde einer unge«wolhnten Erscheinung hatte sich schnell vevbreiitot. Alle Beweglichen fa>mmelten sich in den Korridoren. Hübsche, elegante junge Daimen verirrten sich selten in dieses abgelegene, von -keiner hcihen Hnld bestrahlte KranltvnhauL. Manchem badeu-tete Therese das Weib, ein Hauch von Lust und Schönheit. Den meisten nur etttt Arrgevnis. Keine Zigaretten, Peine Schokolade. Im letzten- Stockwerk mußte Therese Atem schöpfen. Sie strich an sich hinunter, wie um alle die Sinnlichkeit, .Hab,gier, Feindschaft auf sie gestierten Männerblicke von sich abzustreifen. Der lange Gang war leer, die Luft'weniger mit -Karbol und Joddünsten -durchseucht. Gelbe Türflügel »varen durch Inschriften als Eingangstnren zu Be. iriebs- und Diensträumen gekenntzeichnet. (Fortsetzung folgt.)

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