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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-06 · Heft 2054 (6.11.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2054 (6.11.1924)
Date
1924-11-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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«r. 5 ©feit, SonwrÄa Miener Morsteuzettunff. >. Novem^r 1/024 Loire? 6 a?o§chen tind. §chrres§cdRke •werden mit schwarzem französischen Gummimaterial dauerhaft repariert f°58 Spezial-Reparaturanstalt, VI. Uaremrngrrrr rr Wkrner WerenbSrsen. Lmrdwirtsrhastliche Produkte. Auch der gestrige Markt stand völl-g inner dem Einldvuüe, der flauen TenldmZüerechte von «den. überf mische:: und europäischen Markten. Drche matte Stimmung macht sich vorerst werrlyer in einer Mbröckettnr-g i 4»r Pvvise als vielmehr in einer engen Begrenzung des Geschäftes geltend. Namentlich läßt das Geschäft in Brotgetreide i allcö viu wünschen übrig, was wohl darauf Kurückzuführen ist,?daß der Konsunr von den angrküivdigiM Gteueverleichtenlniaen eine Verbillig:mg der Preise eNvart-et. Aus dem gleichen! Grunde li>Ut auch das Mechlgeschäst vollikommen still. Das Geschäft in Weizen und Roggen war wimig von Belang, das in Braugerste von der flauen Tendenz; des Prager Marktes stark dsrrnflnßt. Demgegenüber ist die Tendenz m Futteri stoffen fvsuMich geblieben und es konnten relativ ante Preist erzielt werden-. Auch Mais lag stetig. Prompt greifbarer Neu- MaiS erzielt volle Preise, da Altmais nicht vorhanden ist. —;®8 notieren pro Kilogramm inklusive der WarenumsMeuer:! Welzen inländischer 4260 bis 4360 K., ungarischer Theiß! 4660 biS 4750 jugojlawischer 4500 Biß 4600 K., Roggen •inländischer 4200 bis 4250 K., ungarischer 4300 bis 4350 K..;Gerste inländische 52OO bis 5900 K., slowakische nominell 5500 :M 6100 K., Mais 3700 bis 3800, rumänischer KleinmriS 3800 iBiß 3900 K., Hafer inländischer oder ungarischer 3800 bis 3900!Kronen, rumänischer 3875-bis 88OO K., Weizengrieß inländischer 17600 bis 7700 K., Weizenmehl Nnller inländisches 7300 bis 17400 K., ungarisches 6900 bis 7400 K., amerikanisches Vollpatent 73OO bis 77OO K., Brotmehl inländisches I» 5500 bis 5700 K., Futtermehl Ia 3800 biS 3900 K., Ila 3500 bis 3600 K., Roggenmebl inländisches I» 63OO bis 64OO K., '^chwarzroggen 4190 bis 4200 K., Kleie 22OO bis 2250 K. Auslimdische Börsen. Wkpndisnst der Wiener MoMiWitmrg".) Pvrg. In fester Haltung eräffnete die Börse, da die lKonteünine DeckungMufe vornahin. Nach Festsetzung der ersten Kurse nahm der Verkehr einen äußerst schleppenden Ver- Lanf, was zu leichten Mbröckelnngen der Äufangskurse führte. Die KnrsMttvickmng war nicht einheitlich. Im großen und Cen warm die Schlußkursv höher als am Vortage. Wiener kn waren etwas fester. Wo wie Fieduistrieaktien. Budapest. Ettvas avgöschwächt gegenüber dem Dortage, eröffnede dre Börse, so daß das StützüngSkomitee emschwiten NMtzdg, und größere Käufe dornahm. Ohne jede Anregung schloß die Börse mit größtenteils niedrigeren Kursen als am Vortage, ' ' t Berlin. Unibeeinflußt von der amerikanischen Wahl, er» pffnete die Borst mit gesteigertem Interesse für Anleihewerte. sKviegsanleihen waren schr gesucht. JndustvMverte verloren trotz der gerinMn Abgaben. Geld war reichlich vochanden. Sie Sevismkurle. Zürich- 5. November. (Devisenkurse von 12.30 Uhr. Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkvrse.) Berlin pro Billion 1.23Vz (1.23V,), Holland 205.75 (205.30), New-Aork 519.25 (519.-), London 23.60 (23.56), Baris 27.22 (27.16), Mailand 22.62 (22.60). Brüssel 25.- (25.—), Kopenhagen 90.- (90.-), Stockholm 138.50 (138.50), Christiania 74.60 (74.50), Madrid 70.-. (69.80), Buenos Aires 192.- (192.-), Prag 1B.47V, (15.471/,), Budapest 0.0068 (0.0068), Bukarest 2.90 (2.90), Belgrad 7.65 (7.55), Sofia 3.80 (8.75), Warschau 100.- (100.-). Wien 0.007325 (0.007326). Prag, 5. November. (Deviseitkurst. — Mitgeteilt vom Bankamte des tfcbecbv-slowakischen Finanzministeriums^) — Berlin*) 8.09V, (8.09'/.), Zürich 655.- (655.-), Paris 178.25 (178.-), London 154.80 (164.30),. New-Nork 33.95 (33.95), Belgrad 49.22V, (49.20), Bukarest 18.95 (18.92»/,), Wien 4.69»/, (4.691/,), Warschau-^ 662.25 (652.75), Agram —Budapest 4.23V, (4.24), Jugoslawische 49.— (48.87Vr), Oesterreichische gestempelte Krone 4.69V, (4.69V,), Polnische t> 651.76 (662.26), Ungarische 4,21'/, (4.20V,). *> per Billion, 1°) für 100 polnisch« Gulden. Fußball. Das Probespicl zum LLndeekampf gegen Schweden. Das Verhaudöteam schlagt die Mannschaft der Spielerunion 7:2 (Halbzeit 2:1). Eine gelungene Veranstaltung. — 16.000 Zuschauer. -Reufett» verletzt. Der Pwbekampf hatte sich eines sehr guten Besuches zu erfreuen, der für das sonntägige Länderspiel das Beste hoffen läßt. Die Verbands:nann>schalft feierte einen hohen Sie-g, doch hatte die Spielerunion die Auswahl n-nr unter den vom Verband nicht Berücksichtigten und nahm auch Ausländer, da di-ese für den Lanberkampf nicht in Betracht kommen, nicht m Anspruch. Der Sieg war wohl verdient und wurde durch -die größere Nnsgeglichrrcheit der Mannschaft hevbeigeführt. I>m Tor stand Säst, der vor keine schlvere Anfgäüe gestellt taitrix'. Die beiden Backs Mizen-ec und Tandler, der nach der Panse durch Pcpovic ersetzt wurde, wurden den an sie -gestellten Anforderungen vollkommen gerecht. In der Deckung war sprich der Beste, weiterer entsprach, während Nietsch, ohne geradeum^nsallen, Wichts besonderes zeigte. Im Angriff, der von Horvath umsichtig geführt wurde, lvistvte der rechte Flügel?.u. lic’^x Mte Arbeit, aus der das dnrchschlags'kräftigL Imke Flngelpcmr o-st Nutzen zog. Die Mannschaft der Spielerunion nnterll»; hauptsächlich infolge des Versagens ihrer Decknngsreche. Geher spielte so schwach wie schon lange nicht, Brandstetter wurde von dem flinken, technisch ausgezeichneten Horvaths immer wieder. getäuscht, einzig und allein Dttm-ser bot wenWtens eine anständige Durchschnittsleistung. Im Angriff strengte sich Schaffer nur die erste halbe Stunde an. Dean Rndolfshügel-Flüigel Mrlnaril-Duspiva schlte es an Klasse, und w-ruhte die Hauptlast der NngrWfirm auf Häusler und Neuleid. In der Berteidigmrg entsprach nur Beer. Von den vier Hakoah-Spielern» die in den beiden Manns Hafter: tätig ivarerr, bot Fried, der sich heuer sprunghaft verbesserte, e'u^ ga>:z ausgezeichnete Leiftimg. Er^war der beste Läufer ian Feld, hat aber den Mhler, den Ball nicht flach Äbzugüben. Nach ihm wäre in erster Reche Häusler zu erwühnen,^ der nicht nur der bvste, sondern vor alle->n auch der spieleffriglste urtd burchschlagskräftigste Sturmer seiner Parte: war. Neufelid spielte sehr schön, doch wurde bei einem Znsammeirstoß mit TaMer eine alte Verletzung akut und ^wang chn zum Wtretrn. Gold' leistete sich emart vollständige:: Versager. ' < Dem einwandfrei amtierenden Schiedsrichter Braun stellten sich foilgende Mannschaften: Verbnndsteam: Sari; Blizencc, TaMer Mopoviez); Fried, Rerterer, Nietsch; Cmtti, Danis, Horbach. Wiefer, Wessen). ^estsrrvLoBsoLsr ^ussdZII- KurrÄ^ aro V- 1924 um am 1. Simmeringe^Sportplala:, Xl. Leeberstrasse Strasscnbahnlinien F, 71, 6 und 118 Voryerkaufssteilcn in allen Bezirken rt-ar«t^:vDr,wwnii«amiiäOTri^i<w>riVii^>MBtfi>iMrt»i»ii^iTPUrTini^"iT»»in^iifni Team der Spielerun io u: Eduard Kainchäufer; Beer. G>s>ld; Du-mser. Brandstetter, Geher; Neufeld (Dürrschrnidt), Häusler, Schaffer, Dufpiva, Milnarik. Spielverlauf. In der ersten £SnflMwett hielt die Mannschaft der Spieler« , , Halbzeiu wich Neufeld verletzt . , wird TaMer gegen Popovicz anögetauschi. Die sinion-Mannschaft tritt mit gchu Leuten au und ist, da überdies ihre Deckung nicht mehr mitkann, hauptsächlich ans die Verteidigung beschränkt. In der 7. Minute erhielt Wesselh nach einen: Alleingang einen urchalvbaren.Trvfter. Eine Minute später rollt Danis einen ihm von Fried zugespielten Ball in d:e Torecke. Es dauert nur zwei Minuten und Dutt: kommt nach einem raschen Vorstoß Wlefers-p: Torehren. In der 13. Minute tritt Dürrschmidt ein, wird aber im Levloufe des Spieles soft gar. nicht beschäftigt. Der Kampf wird nun etwas offner, doch gelangt die Verbandsmanns Haft gerade seht ans fchr btllige Art zu einem Treffer, da sich Beer bei der Abwehr eines Balles zu lange Zeit läßt und so Wiefer 6)elogenheit gibt, auf drei Schritte Entfernung ins Tor zu feuern. In der 2(5. Minute erzielt Wesselh einen weiteren Treffer. Eine Viertelstunde vor Schluß jagt Häusler einen Freistoß aus 25 Meter Entfernunig unhaltbar ins Netz. Damit ist dos Endresultat gogvbeir, da sowohl Wessely als auch Brandstetter einen Elfer verschießen. Der Berbandskapitän Hugo Meist erklärte, die _ gestern tätig gewesene Maunschaft auch Sonntag spielsi: zu lassen und nur Blizenec durch Rainer zu ersetzen. Das Meisterschaftsspiel Simmering—W. R. C. wurde von: 16. auf den 16. d. vorverlegt. Das Meisterschaftsspiel Admira—Rapid wurde vom 16. Uns den 15. d. Vor^erlegi. Nenftzld erlitt im gestrigen Nohungsfpiel einen Rippen^ Lnorpelbr-uch. Die N:chtau:<lteurligen halben ihren eigenen Srraf- «uSschutz. <Ä:spendiernngrn sind m:r bei rohem Spiel rmd bei tätliche:: Jnfultiernngen M verhängen. Die «suspens darf nicht länger als das MirckrstÄUsulaß der Strafe dmrevn. Das ^Recht. der'Suspendierung obliegt nur den: Bovsitzenldon des Straf- Qusschusfes. Von, «einer Suspendi-ernng nu:ß der Verein bis länMens 24 Swnrden vor dem Beginn des Spieles in Kennte nis gesetzt ioer-den. - : Schiedsrichterhesetzungen. S o m s t a g: Rapid-Platz, Rapid gegen Slovan (Mreß); Hercha-Plah, W. A. C. gegen n Rudolsshügel (Feulner); _^ mxi.uucj.,1, ^ldmira-Platz, Admira gegen B. Trvppau Derwar); Juternational-Platz, International gegen Slovan (S!op); Wacker---Platz, Weiße Elf gegen W. A. E. (Ferry)^ - ' Der Spielausschuß -er erste« Klasse hat seinen Befchluy, das Ex.Mtivkomitee nicht, mehr zu beschicken, reassumiert. Adkrim. Neiritvohlon: JeMem, Mvsvrgerat, Pr-äsident;- .Fviedliiüder, ObmatzUf-' Goldapper^ Obmaun-Stel Hakoah-Iungmannschast. Heute findet das Sacktraining von 7 bis 9 Uhr abends nn Ringlokcvle, 1. Be;.. Elisabechstraße 5, statt, woxu alle Spieler der IunMannischaft.unbedingt evschemen'müssen. . Die Hakoah spielt am Sonut-ag vovuüttags in der Brigittenan gegen. Mmarck mit einer seHr starken Mannschaft. Bor allem wiw' sich Schivarz wls Verteidiger versuchen. Grsttmann, dar amsEeichtteie Mittellänfer der Hakoah, lvird am 16. Nck)em>ber in Prag im Spiel gegen Slavia wieder Mitwirken. m i»iri»ww>«i<3iiMituMWiiii«K3iiat*wi>uaui Copyright 1S84 b? Nachdruck verbot«,. Deutsche Lerlagranstalt, Stuttgart. 30. Fortsrtzuug, Ae Stadt an der Moldau. Roma«. Bon Auguste Hauschner. . iFiü ei'mirr isoLchen SÜinnmng hatte er sich vor fernen ÄachMchem Gefährten gehen taffen. Npchds PevsönAches. Nm, tm zu sich selbst, bas AMMPsn ebnes Fvemrdes geßeiert/ der chnr vor Ia-hveSfvP genEMn Wachen war. Mt zwei Kameraden hatte , ev einen toMhmn P-a- Hrou'rllenwsg gewagt, mhe a» die Gvenzo. Aus dem Hrnter-hatt beschossen, war es den beiden «uderen geLuWen, sich durch Flucht W rettem Den ins Bern getvafsiemn rvuS Schnhwoite zn retten, hatten 'sie veigeWch versucht. Der SMstechaltuingsdmng mochte siedavongetvieden haben. So war der Hilflose zmückgoMÄben, e'm Zie!lprm>tt für das mövdevische Blei. Wä'hrend dieser ErzAhlnng hatte sich eine Erst Mäschen Hund und Mädchen achgctE Goxel, in der Meimmg, seines Herrn erregte Sprache gelbe einem von ihm begangenen Verbrechen, hatte sich nicht gewugltun können -mit Answarten und Um-VrHeichu.ng-bltt'Sm Aus MaviMtaS Haut war jeder Blutstvopfen gewichen, wie im Krampfanfall hatten die Pupillen sich der Nase zu verschrägi. Allmählich erst wieder im Besitz des Abc,ms ivar sie aus Erich gestürmt, nur ihn wie einen M'fgesnndenen MtzUtasten. ,„Dn .. . du . . Erst nach e'irver MVile hatte er venftcrttdrn ,Mcht nur ist das passiert, du SMiratmi W lieg ja Mbon dir und bin geiswnd." Ihrem Gehaben hatte er zu seiner Ve>vwn«udeMNg «ntuoMMN, daß ihre träge Phantasie zuerst ganiz gesättigt von seiimr gveisidaren Erschviunalg gewesen war. Nun erst hatte er Bopstellrmgen in ihr rmchgerMelt, wie sie ühn selbst vor seinem Msrücken gepeinigt hatten. Sie wollte wissen, iwiffen. Ihr Gemüt wir von Angst und AhMvngen zvvvisivu. Barsch vor: -ihn: angesahren, hatte sie sich abgewöhnt, in ihn zu dringen. Aber ihr Wesen, ihre Hä-nde, ihre Augen tvaren nnausgesetzte Fragen. „Warum lasi.e ich anich von dieser Magd so pnälen," hatte Gvich gedacht, ,/iMn Tadel zu meim-or Mutter «und sie ist en'tbasftn," und fi'chlte sich jedoch i-rmerlich 'irgendwie Mit ihr ve-tÄmpft, „weiß Gott, es ist die vtzi>ne Hexerei". Trotz ihrer Einfalt hatte sie vevswndan, di« Macht ihres iGeschltzchtes zu jvben, ihm im Au'gienMck des Begehrens Wvfprechein abKUttsten, d'.e ettWlvsen er sich am Schildevung'en ^lustigeuder Vorgänge zu -hatten pflegte. Wohl ans umingostandener Eisers-ucht volcknngte sie stets nach ÄiebeSepisoden. Da üvar ihm jüngist aus eigener Ergrissenhsit die Mttte'Mng einer Begebenheit entschlN'Pft. Seim Komipagmie hatte lange in einem Mrpasihendors gelegen. Enge Liobfchasten verbanden einheimische Mädchen mit dem Militär. Eines Nachts Alarm. Schlounigst Abzug. F>ußvoA, Mumiitiou, Geschütze. TvainLNdollK Abschied. Nachla-uifen, Msen, Winken. Gi-ner der Off.'U«ve, toll verliebt in eine ÄehrerZtochter, hatte seimar Schatz u-nttr der Gulaschkanone angiebumden. ,i^tx Feind ist auf den Fersen." Oft kam M Borspvung voar einer Biortelstunde. In der , zweiten Nacht wurde düs Geschmuggelte entdeckt. Weitt-res Mibnehmen «war uudenhbar, Furückla.fl'U«rg mvnwgttch. ^Da hat der Offiz-or, instaivdigst Von 8vm MWchen dämm angeffehl, sie nach eiriem vevzw<iff'.n:yKvollen Kuß erschossen." Er hatte Nicht Mit der Er:ge Var: Mawiaulas Intellekt ge-vechuet, dem nur das Persvnl'ichste erreichbar war. „Du halst sie erschossen, gnädiger, ftvnger Harr, du, du, mitteu in der schwanen Nacht." Vergebene Mühe, sie von ihrem Jrrtuur zu überzeugen. Aber was für ein Licht i>n ihren stumpfen Augen, fast etwas wie Begeifftevung., „Die GlüEche, die GMckiiche. Du urnßt weg, nub sie hat nicht mehr von -sich gewußt. Sie hätte ja doch nicht länger leben firn-nett ohne dich." Sie hatte ihngerührt mit Ähren MagdalemMensten. Da sie ihm, dev spät abends von einem langen Ntarsch erschöpft nach Haus gekommen war, die SiiefÄ aby-og, die Füße Msch, ihn bettete, alles l^vbettMe, dessen er zu seiner BecfuemlicMit bedurfte, um sich auf 'den Fußspitzen gu entfernen/ ..Da -habe ich mich, meiuvr Seel, die ganze Zeit mit der MavianVa befchä-ftigt," dachte er vor seiner Wohnung angelatvgt. ,M ist Ochste Zeit, daß ich e iut Ende mache, so oder so. -Heute Zbacht riegele nch mein Znmner zn, ich will Ruhe haben." . 26. Seine Absicht wurde durch die Tatsache vereitelt, daß er Mürianka Vorsand, anscheitlend im Begriff, sein Zimmer für die Nacht zu rüsten. Er hatte die Schlvelle noch nicht übertreten, als er seine Knie von der vor ihm Hingestürzten umklammert fühlte. In so heftigen Stößen schüttelte sie das Schluchzen, daß er meinte, es müsse ihr die Brust zersprengen und ihm ihr Herz zu Füßen werfen. Unmöglich, eine Erklärung zu erlangen, jeder Berßnch, ,den Gru'Nd ihrer Erschütterung zu enchüllen, entfesselte noch stärker ihren Jammer. Es war, als vcrströutten alle ihre Poren Tränen. So begnügte er sich, ein Kissen^unter ihren Kopf zu schieben. Unter dem Trost seiner besänftigenden Hand schlief sie zu seiner Ueberraschuvg plötzlich ein, um nach einer Weile jäh auszufahren. Hastig, als mitztrane sie der Dauer ihrer Festigkeit, stöhnte sie: „Die Gnädig,.' hat mir gekündigt. Irr vierzehn Tagen muß ich ziehen." Die Kräfte fehlten ihr z:r einen: neuen Ausbruch. Wie ausgeleert, hockte sie, ein kleines Bündel, und rang die Hände ineinander. (Fortsetzung folgt.)

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