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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-01 · Heft 2050 (1.11.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2050 (1.11.1924)
Date
1924-11-01
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Wkw, GaickZW Wiener MvvAettMuttü. L. NotzorEev ISA «SM ' .‘"j. /' q&tifet 'verheirrtede K-Lv.flMvM ^ZadrssauS Fuchs ftond vorMtvrn, vor dem AWUMdeZMHt #' KÜZger... stirer. ..geschiodetteü GaMn Merestkl iMeMber.' Gr Äorlläingte die -MsW-u-M' A'deS Mittwnt^twnsverKv'.ches, vre GEagte nlZ „MdtzMigerm" die EiUhaLttmg des Vortrages Md Beiftelluiug einer Wohnwng. Der Mger verwsrS M die wi-rffchaMche SüaHNiatiori.die cs .einem Kauftnamr unmöglich mache. nuit Hunderten von MllLonen hsvümKllwerfttt. Klägerin sei auf Alimente nicht ange- Müssendenn.fie ifct irt Pa r i s a-Nf dem Boulevard geschen wülden. Arm in Aum wit sütem Manne. Di« Geklagte er- -widerte, dsr Kläger 'besitze ein eigenes Auto, sehr vwl kostbaren Schmuck, eine Gemäldesammlung, di« er vorsichtigerweise im AteLior eines MÄers eingsstelkthabe >umd BcmNepols, die «c auf den Nmnen seiner Kweitsn Frml halbe schreiben Lassen. Sir oGÄlaspe) Losihe nichts, i» Paris se>i sie bei ihrer Tante ycaoHen. MS Zeuge über den Bo-uilevardsistazier'gcmg der Grkbasten wurden ein SchiMsteller und seine Gattin vernommen. Letztere <p!b an, sie sie höchst überrascht gewesen, -int März oder Mai 1S24, M sie rMl HtM Gat-ten m Paris weilte, dort auf^errE' BdM die ihr seit Jahren ibekannte Frau Mchs getroffen Hl haben. Diese halbe Ihr erzähl^ daß sie von ihrem Manne geschieden sei. Der Herr, mit dem sie gegangen, .jei ihr nicht vorgestellt worden, er habe sich einige Schritt« zuvückMrgen. KlaZevevIvetör: Es ist merkwuvdrg, daß eine Wienerin, die so vielt Mittel besitzt, nach Paris Kr fahren mwd ans dsm BoulevarÄ spcyiovsn gü gchen> in Wen cm ÄomutszenarriS vovweift, mit dem sie das AMvenrocht in dem Prozeß echSLt. Er stell« den Antrag, der Geklagten das Arme^recht m entwichen. Der Kläger bringt gegenüber der Angabe der GeKaMn über ftime Dermögensver-. hMnisse vor, daß Auto gehöre, nicht Shm, sondern dem Anto- KMKeÄchrsMdAat. Auw die übrigen Angaben sind unrichtig. Der Gekurgtenvertmtvr beantragte Erhebungen über die auf Den Nanperr Mner Fvau mngeschrieLnen Bankdepots des Klägers, die PorladunH des PriitZen Lftchtenstem Äs Präsidenten her Lftrstro-Holländiichen Bank über Geschäfte des Klägers, mit dieser Pank, und die EmvernchmuM des Malers, bei dem der Klager seinen GiSdevbositz omgsstelu halbe. Der. Gichter gab den von Heiden Teilen gestellten Bsweisantrügen Folge uiW veriaMe M diesem Zwecke die BechamÄdmg. Eigner ermächtigt, an ihrer statt die. EhrenbelbeidiigünHS- Mge des Vereins gegen den HolZ- und Kohlenhändler Achann Wall mann einWwingen. Ibnd dies aus soilaenhem Gründe: Äm 3. August ve^mnmÄten sich viele. MÄ-glmder des Vereins in' chrKm ÄSale. - um sich tp.t einer Aufführung zu begeben. Es' entftxnm sich Mischen dem Ehven^bmann des Bkvetzrs, Herr Ipfer, näh dom Beschnwigten ein Streit, .in dessen sAeMvs der letzte« sagte: „Jeder, der sich in-diesem Verein findet. M ein Gaimer." A^gen diese« Achlßermm hatte sich Johann Willmann vorgestern' vor dem BezirfSgevicht Fiönshaus zu verantworten. Er gab die mckrftni-nierte AeutzENg m uns Hvmevktc, daß er sich in gvoßSr- AufteAmg befunden habe. Er habe rEmsich vor- KiMver^Keit dem EbreiuMtaml Jpftr für BeMönszweSe ttne'MMwn Kronen gmchen. Die Hälfte hisrvo-n habe er Ende MS WEahÄten, dtr andere HAifte Gnne er-'trotz wiederhoÄer MahwMqru ML trvtzdvm er das GeÄ> dringend bsnStige, nicht erhalten. WHtm 4» dem ObmanttMÄ Aignech^ -dKÄchbig?" detMren-' oftmaim W Mr. MrsinSztocckvr -von dem Beschü-ldiatvn eine Müion Kronen eEehen." „Warum Svdtb drm Mäwne das '■Mi, nicht. gezahlt?" ,^3ir Mwt vorderhand kein GÄd." „Das «ist aber sondorbnr." Äor Richter fragt den Bettvvtsr des Nagenden Beverns, vb e-r sich mit einer EhrweMÄAng Mfviedrn geben würde,, was dieser. bchaS-k, iE müßte dr-g' EMSmn-g einen besonderen Passus -bszügt-ich der GeleWawng dqs Mrenoibm-annes enthalten. Der Be-jchuldi^e lehnt diesen Passus ab. D«r Richter. fmdet cs. .ftmidcMr, erne solche SepsvatervlEMg Kr' vAÄangen-, da sa Hen' Jissser sich für den Verein das Geld aüsgÄichen -uM. zum Teile noch, ichnlidia fei. SWeWch wurde von 'Hsrrn Eigner eine ollgememe ErÜlanung als genügend br- ^eichmet und ome. solche von dem Bedchuldigben aMiaeben, worauf die Bschandiamg geschlossen wurde. ' - Freispruch für Schmahitngen gegen die Judcn. Der Redafteu-r des „Mrlsti-n", des Organs L« .iMMn«nsiffch-<»ro.'bi- ^chen EAskubive, d?r wegen einest Schmäh a rt ick eil s gegen d« palästinensischen Jo,den augsKagt war, ist, wie I. T. A. berichtet, vom Nrrichr m Jaffa fr«tgespvochen worden. -Der. AngeKagte hatte in dem Evnninievben Ar Mal >bchauptet, die Juden säen Bo ninotenfäLschet. Ksvnor schrieb <ev, daß eine Anzahl Juden aus bix Kolonie Thodera mohammedanische Gräber in der Nachbarschaft entweicht hätten. Den GeuMs-hÄ, bildeten^ der eüMcheuSWHwr- ^lkcheMd und ein arabrschvr Richter namens WchaW. , ' Bruderherz/'. Eine - viMemeM . Szene fpfcftt sich gestern fit einer ^rhLndlüchg vor den Schoff -. „ . . , ,sen ab, sir -rr der nach Polen Mständlge Kaufmann Josef KosfLer 'wegen Verbrechens des Betruges und verboiensr Rückkchr angeklagt wak. KoffLer befindet, sich tät- HWch.' 'dküseS^ fn der UntevsuchmvgÄHÄt. Er ist schwerloidem und «mßte in einem Tragstuhl aus dem GofängniAspital ln den Saäl getwaen werden. Die vom StaatsäMvglt Dr. Reitiuger vertretene AuKage legte ihm zur Last, daß er ein ihm von den KWfleitten Kornstein und Teiielhcu<m übermitteltes Darlchen unter betrügerischvn Angaben herausgelockt habe. Der 'Angeklagte bestritt die betrügerische Absicht; er habe reguläre Gerichäfte dnrchgeifjchrt und fti nur mfobg« Verfchlter ^elu.latiouen außerstande gewesen, seine Laufenden BerpfliMngen zu ^füllen und die Wechsel über die Darloheusschuld rechtzeitig einM-sen.^ Sein Bruder Leibisch K o ff le r erklärte als Zeu'ge, daß er feineWsit. bereit gewesen Ware,, die Schulden des Bruders zu zahleu,. Mr er habe sich nicht an ihn ge- ,vervdet. Präsident Hofrat Osio: Wären Sie jetzt bereit, die 20 Millionen den Geschädigten zu zahlen? Der Zeuge erwidert: Me kann ich hente bezahlen?. Ich habe an der Börse zwei MMaiden verloren. - Pr as.r Um heute können Sw nicht einmal 20 'Mllionen für - Ihren Bruder opfern? Z euge: Es geht nicht; was ich noch babe, muß ich für meinc Äindor, aufspareu. Weiiu es Mit der Börse besser geht, werde ich meinem Bruder hslfen. Der Angeklatzie wuvde nur wsgen UeLertretung der verbotenen Rückkehr zu einem Monat strengen Arrests verurteil^ - welche Strafe durch d?> UntensuchunMÄt vevbüßt erscheint'. Bon den Migen Br trrtysMien tvnwe er fveigssprochon/ . ' Kommandlteder Kroatfscheti Efkomptebank, WIEN, I. SEITZERQASSE A°° Alle Arien vwi BankfiescMftw IGII«HW*MB •* '—«mm y ' rftUhnt., M.S.AO Sgtfe Telegram>B»4r«MC5 FRAPOBANK Agram BEIM Kredit» und Warenges'ek&fie La» SOeuft der MresbilanM. Di« Mener GÄdverMttrrste zvigttr «in« eigeEiiKe GeMtuug. Dom große« W-Mn-bot sieht eitle rmr gantz -xerrnge Nachfrage -geMnüber. Der WocheiHlnsfuß ist zmiliich mvdrig. Er beträgt nur 6,44 Proz-emt.- Awch der WdchsÄeskkoMpie für erste Häud? beträgt IS Prozent, also unter der DaNikrate, :md dntnoch findctt sich lein« M'd-- nshmsr. Es ist wohl nichtig. Di« ErtvaMugen, daß itt der -mMtsn Woche der Estoutpieisatz vom 15 aus t2 Pvögertt heva-bgefetzt wird, hält die Mchfrag-e devjen-iMt, welche für läivger« Zeit Geld in Arvspruch nehmen könnten, «btvas zuÄÄ. Dieser Umistvttd An-n Mr nicht für die Zurückhalttrrvg des GÄ'dgesWstrs für das Woch-en-geld ixtaßaebvnd sei«. Mau hatte eÄvarke« «müssen, dast -di« stäiÄvrL. BewegiMg der Wiener Börse in den Vetzben Tagen auch wie *k uoumalen Zetten stärkere Ansprüche an den Reportgeldmattt mit sich gelbvacht häA, Wenu dies aLer twtz der starßen llimsätze nicht der Fall Hewtzsen ist, so ist di« Ursache hiefür in einer ganz anderen ErscheiimnT tzu suchen. AvoiMos wLve der Adchortsatz ün Ne Höhe Hegar^Ken, wenn das PnMkmn sich am Gefchäf-ie betLiligt hÄte. Gevaüe das geringe Geschäft M'f dsm ReportgÄ-maE zeigt, daß di« Käufe der letzten Woche iu «Her Reihe aus den Kreise» Ler Spekulation stammen. Diese hat sich.am S«mtag uiud Montag Papiers <M»u5t Md sie noch am SGuß der Woche verkauft, um nicht die Posckonen auif di« mchst« Woche unter ZÄLwfPmchmchme dorr Kveidft weihsrAnWeppen, Me daS PttMbum Kauft getätigt, wäre der O«portigol!d.mmkt stärcksx in Anfvnuch gemmmveu worden. worden. Mit so gewalftgen Aktienpakstzen geht man nicht ins N'sue Geschäftsjahr hi-nülber. Mfo tMß in Vieser Hinsicht eftvas Luft geschaffen tverden. 9 Li«« künstliche Aufpulverung der Börse, zmtal wenn, sie »och vom Budapester Jntewentionö* komiter ebenfalls mituutevsEtzt wurde, verschaffte dm Banken die Mittel, einen Teil der Pakete abgustvßen mid sie wieder in den Verkehr zu setzen. In den letzten zlvei Wochen ist 'ihnen diese Absicht gelangeir. Sie sind wieder etwas beweglicher geworden. Allerdings sind dies« Mien« Paket« n>m Kwm geringsten Teil ins Ausland gslvaudert. Mit Ausnahme eiN'iger PetvdlmmMen und vielleicht auch einiger Posten Alpine hat sich die Min« Spekulation und eine Wlhe von kleinen Ba'Mivmen diese Mien' wieder zurückgekaust. Sie mutzten es. Denn in den Zeiten, der . Baisse hatten sie in uranchen . Fällen die Depots ihrer Klienten weggegeben und da sie nun jetzt vor so UMorheryesehenon Zufällen Angst halben, wurden di« Depots zu-vückgekaust. So waren die letzten ztvei Wochen für ein« Reihe klMeit PaWrmen unter dem Drucke der Ankündi-- des Depotgesetzes ein vielleicht chvnso . scharfer Aderlaß wie die großen KurAstürze im April und Mai dieses Jahres. Das Publitmn schaut von der Ferne diesem Tveiben ß». Es verhält sich abwartend und will die EntWicklttÄg des gantzLu Prozesses beobachten Erst -wenn es die Gewißheit hat, datz tatsächlich in dieser Hinsicht die normale Entwicklung ihren Anfang genommen hat. -dann wird es sein.' Sv>npachte wieder der Börse zuwen^ den. Bishsr ist d'< -. - nicht-der Fall. Dieft Tatsache chaparievisiert gWz klar Via. fttzigeu Zuftande an der Börft und läßt gewisse Schlüsse für die wrÄove GestMuintz W, Da« Publik«» hält sich trotz «ckl«r gegenteilige» Berpchenmgrn, Wester, vom Börsengeschäft ftm. Mevdinss hat dft' tzDlWton goi-viffe» ga^ Änd ifk Ächt uttbevöchÄgten Anstoß 'ochM», Dleser Änst-ß Wagt bei delvMigen siftktopen, welchefrüher in evstsr Rache das BorftnigeschLst hooitlstntzt halbe, den Baicken. Es ist «in offenes GcheimM, daß die diesjähvige« Erfolge der ByMn kelne aM rosigen find. An Prag b'Aet dieser Umstand den GogenstckttL öfftmlichrr DNnsjion.' Z'n O:'t-cvrsich ^spricht >man noch laicht davom ES ist a-ber Me Tatsache, daß in diesen Kriftnzeikn bei der Stagnation dril BörftngeWftes im Letztest HaiHjahr, bet der DMsntmermvg des Kr-sdftg'eMftes, bc i i:n\ Pwillst jeden Kcmtaktß der BaMn mit dem WirtschaM^ben auch dke Geschiiftserftlge dex Banken demgemäß leiste günstigen fein könne«. Wr geringer Mchgowmnist - noch Leftre' Schande. Wohl Mer tblldet e L e i «se n S ch ö n h e ii s s e h i« r, wen n die Wbzbcmz amd Refenven in dev Wlsng Mchmälert erscheinen. Bei. dW DieMtd Ut Ku«ft, der vor zwei Möchen Noch itt Mtmrg wäre dieftr SchönheitS- Mer sehr kvaß Zur GeAuig 'geSoWnen« Schliehlich hätte Mn he gswÄtige» Effektwibesdinde der Banken nicht -n hSheven Kursen A di« BAcri^rn einsMen tonnen, M sie an der Wvse notierten. Mtz'stir still« Re'evdrn wäre auch ftin gvößex Ranm gsweftir, da die Kuvst fast die niedrigste Grenze erreicht hatten. Aisso ist «s der stille Wunsch der Vankeri, Nasan! Schimheitsfthlrr mchediirgt zu verdecken. Dst HchveMang mutz p.'ch ettvas Hesse« ausschaurn. Es geht : Mr nicht, Kmft von ei'.'.e.m Lag aus den and^ron «iner schönen, Bilanz MArWseiv. Dazu ist eine BoivBeit van «rchveven Mo-mÄn >nottvöndH ,md «S f ch ei nt, daß diese Borarbeitbereits begonne.n hat. . Die BillLNKon der Banken haben noch einen Pimkk, -ex nrrttev. idvrn^Ngmen „Kassastand" sehr wertvolle EiMick« in Ne LiqM'i-iät der Banken gewahrt. E!-n ge- Ainger Kassastand laßt uachüMge Schlüsse auf die Altteus- -HWke.it der Banken zu. Nie Wunen aber die. Barniittel groß sein, , wenn im Loust der letzten stchs Monate ein DMrpa^t ans^^das andere. angcWft wurde und samKiche Oarmitte-l in Anspmch gcnonunen wmden? Di« BMer- HWlbLuleihe ist'doch schon gmn großen Teil MückbegaW mmmmaammmm Insolvenz««. Die heutige AuSgbeichstagsätzung der Ni e t a l l ar r g i s ch e u Werke,» eines Irejofo&wfccat Unt-ernchmens des Dr. Vramr-StalllMfe-st-Konge-mk. wurde vertagt. In her. AnsMchstMatzmg der bekannten Emmgerin -er MrMN--Schiche/ der Wrma Mattsuschek u. Ha nefchka, Men. 7. SchsttenfeÄgasft 7S, der öapvozsntige ZluSSleichrvorschlag angenommen. , D« Öettmorffc Geld wuchs seftevn -reichlich ongMten, \ ■ doch' staM dirsem Angebot , keweM Nachfrage tzegenüber, Wochengeld wurde zu fünßechzchntvl Pve^rt MmialHgeld zu' . 1% &i3 18 Ppazewt pro mmo angobwen. Die Nachfvatze war' - gerintz, da Mit IÜickflcht mrs di« Herabsetzung des afWllon^ Dkßkmr-tsisatzeS mft «in«, weiter-ur Grn'wdviHuug des Pkwar-vn' GMatzes gevechwet wird. Erleichtervugeu im Devifenhandek. Am Zusammenhange mit der auf gesetzlichen St# erfolgten Ermäßigung der UmftWeuern sin Dwtfenhandel hat die' Ovsterreichifche Nä" tionakbank im EillvernehnkM mit den Banken die Höchstletze für Provision und Court-ciW, welche nach den geltenden Düpisenvorschriften abgerechnet werdorr dürfen,' herab gesetzt.. Außerdem wuchs der Kasiawg kür alle ab 3. d. im offiziellen Devifenelearing abgeschlossenen Geschäfte auf den vem Eleauinig folgenden-Werktag zurückverlegt und somit die Fvist zwischen Auftragserteilung und Durch- MrNng des Geschäftes nnr mnwestens einm Dag. veMrzt. Ferner wurde die bisherige Limitierung des Betrages, bis zu welchem die Devifen-hündler a-merÄanische Zahlungsmittel für RechMng der OefterreWschm Nationalbcnck im Wechselftn-benverkchr zu -denr Vortagskurse kaufen dürfen, aufgehoben» so daß in Hinkunft bcr Verkauf von Dollar im Wechftlstubenverlehr au Devisenhändler in jckder Höhe zum BorkagÄurse mählich ist. Bei den acksteven Wihrmvgen wurden die bishevigeN Höchftbeträgs zunr Teil erheblich erhöht. Schließlich wtchm di« von den befugten Personen an die Österreichische Natimtalbank. zu bezahlenden Regiebeiträge» insbesondere für dir. kleineren Firmen, ituf ein Minimum reduziert. Aktiengesellschaft für Eisenbehnbedarf. Am 89. Oktober Hot hier die ^dritte ordentliche GoneraiD-e rfunMunz der Mlieir» Mellscha-ft für Ei!sen>bahnbedajr,f fwttgefnuden, in wvlchrr der B-öschliuß gefatzt wurde, auf die für das Jahr 1888 divDendenberechtigten Wien «tae DiWende von 200 K. pro Mir xa verteilen. (Gn-igMich.) Freigabe der galizischen Rindereinslchr nach Oesterreich. In einer der wichtigsten Fragen unserer Bolksernährung, in der Frage der Fle.ischvers.ovgung, ist ein« sehr günstige und b» dtniurigsvolle Wendung zu verzeichnen. Nach langem Zögern hat das österpttchische Sraalsantt für Land- und Forstwirtschaft inmmchr auch die Einfuhr von polnischen hindern und Rindfleisch nach Oesterreich freigege'bsn, und damit ist das letzdo Fort ans hem Gürtel in Verbot« und Beschränkungen gefallen, M»>W»>>>W>W>W»WWWWWIMMrWWMW»W»»>WW«W»W>WM vevisen »WerbetMüMemeuB \ JtlA^AM^UK 4 tt' Amsterdam t.l holl. Oitliten, beteiHo t Dlnät,» »» * »» Berlin: » . - » , BrÜßsel 1 belglachcr Prunk. . Budapest 100 utigar. Kronen . Bujcareat! tel. . . . . « . Lopdoxt l Pfund Sterling .. Mailand 1 Ute. . . . . .. Wsk. ,... Parla l Mmj. '«*• Ris.^ Prag 1 tscltecHo^lotr, Krön«. SllS^ir Setttfra« und Dalutenkarse vom S1, Sttobn 1924. Oeld t^nre 5öflii..l LdW® . «♦ •"# *■ öI4,— 518.» »TW tfithred. lwone Oell War« «iÄ 10830,- 1ÄM.- 3434.- 3446.- 02.60 03.40 - *401.- 321400.- Ä: 132»-* 8 oeld'v WarscHat» ..... Zllrlcti I ftiliv/ete. Pranst. Valuten ARveilUnw^c ringer) 1f82(J,— I8S80,- 18570.- 13670.— IMS.- 13705.- 7C460.— 70800.- Ö&ulMdlta Wdt«ir ..16840.— 16760,- Bngliseiie Noten «... . 3186C0,— 32020'J.- Pr»tti6slsclie Koten Hollfindlscli« Katen Hall nlaclie Noten . meoBiawiacIto Noten Potnlaclte Noten . . Huniltntsclie Noten .... Htiwliclie Noten (Ro.nan.), . Qeld ' Ware 8685,— J»10r4 27050,- 27850.- _ 3060,-i 1020,- 1C*9.~ 'D: ScteweTzer NotenJfWFrnnltaa 13510.—. 13590, Taoliecho-alow. Idolen. Tlhltfsche Pfntid-Noten . 'Jin;:n I31:.u- .Säten . . . 2100,— 2116.— 36050.- 37050— 90.4) 91,50 /

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