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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-16 · Heft 2034 (16.10.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2034 (16.10.1924)
Date
1924-10-16
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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fT VW*"! " ‘T'T’V’ ' ''.)'" '•■'i\‘ •, i* ' ', M. AM ©Seit, Doumcktag MeMr MommMAW. FsßhM. Der Länderkrrmpf Schweden—Oesterreich ädle Hasmonea in der dritten Klasse. ' Nachkaum Vie^ähvige-m Bestände Hai der Spor>M-ub Hasmoma die DvttMassigkeit erreicht. Der AuWeg ivar vomenvoll. Er, erfo-rdscke die Sdamilraft aller MÄgMder. Nun ist das voMuistg aesteckt-e ißiel erreicht n«wd Hasmom-a wurde in die dritte Maste Süd MigetM, obwohl der jiidische Verein irr die' Gruppe Ost (L-vopoldstadt-F>l-oriid8dc>«rf) gehören wü-rdo. Die ^Gruppe Süd, diezwölf Vereine umfaßt, ist die stärkste in der dvittten K-lasse. Me Vereine mit Ausnahme der Hasmonea sind ans der Landstraße nnd in SirmnsrLwg $uftäw-ty. Fast alle Klubs halben schon drei Meisietzchäfts- Wwle hyrtor sich, so daß die Hasumma NM keim belichte Ar° deit halben wird, rmt alle Herdstzpiele mtter Dach zu bringen. Der spielfOrkste Verein ist der Sportklub 'Phönix (Schwechat). Dieser MB, der fast ausschließlich frühere Gertnania-Spisler, wie Czchka. Pevko, Bachmayer, Naihl und Rach 2, Mras und KarMk,' bssttzt, dürfte die Spmstärlle eines führenden ZweMassiae»t Beveinö halben., Der SpovMub Häsmonea, der bereits kommenden SoMkag auf dem KaisermW)lner-Platz um HM 3 ll.hr flögen Neutml antritt, «hat vorläufig in der Meisterschaft leine günsttgen Anssichte«:«, da die jüdische Mannschaft sich in Reorganisation befindet. Hasmonea hat mit Ausnahme von Fuchch der dem Sportklub H-akoch be-igetreter: ist, leine Sstielevverluiste zu,beklagen. Fromm, Eisenmamr und Streb" -siv sind zurückgeöshrt. Außerdem tvev'oen in knr^r Zeit wieder Schächter (HaMth-Gvcm) und Fmicht (Makkabi-Ägram) sowie Pollar (Red Star-KntttVlfeld) für Hasmonea iiiig sein. Neu beigLtreten sind Schmutz 1 (früher Neubau), SLMitz 2 (früher Sturm 14), Marx (fUicher Zentr-allve-ram), Nooak (früher F. Ä. C ), Wagner (früher Krieau) und Rosenbaum (früher Bar- Kvchba). Die SektionSlei-terstelle wurde wiese.r> Herm Fiscus übertragen, da der bisherige Sektionsleiter Küpfrrnrann auf lau Me ZÄt beruflich nach Triest verreiste. Die Termine der HaSmonea sind: Id. Oktober gegen Neittral, 26. Oktober gegen Neukotterchof, 0. November gegen Phönix, 16.. November gegen F. E. 33, 23 November gegen W. K. F., 30. Novembeagegen Bewegung 10, 7. Dezember gegen Feuerwehr. Nachzutraigen srN>v die Spielle gegen Fram, Olympia 11, Wtgründier «>nd Gaswerke. Hasmonva hat durch de.u korporativem Beitritt der' Da- NlLtt-HaMallii'öktion der Hakoah eine wertvolle Vermehrung der Mitglisdemnzchl aufzuweism. Da der j-d-ifche Verein nun mehrere Fußball-manuschcoften ins Feld stellen will, werden Mische Sportler zmn Beitritt otugsläden. Das Klubheim befindet sich im Wiener Dhoätereafe, 2. B-ez, Pratsrstraße 83. Ein«schreibungen täglich von 6 bis 9 Uhr abends.^ gelangt am 9. November itt Wien zur Austragung. Der österreichische VerbandSkapitän Hugo Meisl hat den schtvedifcheU Verband ersucht, eine mÄDchst stacke Manrrschast nach Wien zu schicken. Die Schweden hüben ihm dies zugssagr. Sie werden mit ihrem olympischen Team, das sich in Paris so ausgezeichnet schlug, nach Wien kommen. Das Wettspiel gelangt aus dem Simmeringer-Platz zur Austragung. Schiedsrichterbesetzungen. Fair Samstag: Admira-Platz, Slovan gegen W. A. C., Krejei. Für Sonntag: Admira gegen Simmering, Admira-Matz. Fntz Paul. Hakoah gegen Amateure, Simmeringer-Platz, Retschurh. Wacker gegen Rapid, Wacker- Platz, Schebek. Rudolfshügel gegen Sportklub, Rndolfshügel« Platz, Mantler. Jüdischer Turn- und Sportverbau-. Heule Donnerstag im Zionistischen Landeskomitee, 2. Bez., Daborstraße 2t) a, arm 7 Uhr abends Vorstandssitz-ung. Es wird um bestimmtes und pünktliches Erscheinen gebeten. Der Makkabi-Wettverband gibt ab Oktober wieder sein Organ, die jüdische Turn- und Sportzeitung ^Hammakkabi" in drei Sprachen (deutsch, hebräisch und iWifch) heraus. Die deutsche Ausgabe erscheint in Berlin und stellt ein reich illustriertes jüdisches Sportdiät t dar. Der Inhalt der letzten Nummer ist folgender: Vorbemerkung; Aufruf; A. Loewenstein: Der Turnbetrieibr Dr. Simon: Der Leichtathlet; Meßle: Dom Wasserballspivl; Dr. Meisel: Die modernen olympischen Spiele: Die jüdischen Sieger auf den olympischen SpiÄm 1924 in Paris; Dir. Spiegler: Jüdische Olymoiade; „Ose"; Dr. SNnntner: Die Zuis-anunenavbeit des M. W. V. mit dem Weltverband ^„Ose"; Resolutionen der „Ofe"; Aus den Organisationen: Präsidium des MaEabi-Weltvevbandes, Makkabi-Kreis Erez- Jsrael, Makkäbi-Kreis Beharabien, MuK-abi-Kreis Oesterreich, Makkadi-Kreis Deutschland, MEabi-Kreis Dschecho-Slowakei; 'Aus anderen Organisationen; Sprechsaal; Sportnachrichten; Hebräische Beilage; Mitteilungen; Vermischtes; Bücherschau; Redaktionelles. — Preis 25 Pfennig, für das Auslarch 10 amerikanische Cent. Zu bezichen durch das Präsidium des Makkabi- Weltvevbandes, Wien, 2. Bez., Taborstraße 20 A, oder durch die Redaktion, Berlin C. 2., HeiligegeiWraße 62.' Makkabi-Weltverband. Heut-e Donnersra.g -um halb 9 Uhr abends im Zionistischen Landeskomi'tee, 2. Bez., Taborstraße Nr. 20 a, Prästdiumssihung. Alle jüdischen Turn- und Sportvereine wenden vom Sportklub Kadimcch eingeladen. an dem Samstag den 18. d. um 8 U!hr abends im Cafe Zentrum, 9. Bez., Rvtenläwengasse Nr. 7, stattfrndend-en Festmeeting teilzunchmeu. Budapest gegen Agram. Der ungarische Fußlballverbarck) hat an den Agramer Untewerbanid eine Anfrage gestellt, ob die Agramer Städtclmannschast am 2. Novemlber d. I. in Budapöst gegen die dortige Städtemannschaft antreten kam:. Der Copyright im by Nachdruck verboten» Deutsche BeclagSanstalt, Stuttgart. 14. Fortsetzung, Die Stadt an der Moldau. Roma n. Von Auguste Hauschner. 14. Vergeblich suchte ihn der Vater idach WenL.iM>ng des Festes. Im DunikÄ eines vovsprügenden Schwainkss verbarg er sich, Mevnd sein Zimmer ansWsuchen. Alle im Wege stehonben Möbel- Mid GsgenstaÄde hatte die Mutter davin «Uifgeisttmt, er würde ein wüstes DnrcheinamdM finden. Vmr sÄinv-v Bettstatt r'.Nr die losen Bretter. Ware 'we-nigstens der Pimschev da. Aber den hatte die Mutter weggsschickt, neibenalt Zur alten Btäbi- „Bange wiich chm fein nach mir, dem armen Köter." Gr sprach zn sich hinüber in den Spiegel, -in dem er fein Bild wußte, ohne es inr wahMnehnren. ,/Just, sehr brillant hast du dich heute nicht au-fg-eführt. NeberhmLpt als HauÄsohn." Mp der PereMor sich erst Mzanikt, dann während des Wcchers, indenr er ZäMchksit lnMierte, wieder -vertragen. Bet -der Mlla hatte er sich M weit vorgswagt. Mädel! Mädel! Alle wollen sie nur die Ehe', und ihre sogen-anltte Unschuld nur um diesen hohen Preis verbaiuifetr. -Gott, im Grunde hatten sie, vielleicht recht. Damm die große Aufmachung vor den z-wei alten Herren: „Ja, -ist es dir dünn Ernst nüt dvinem „Vaterland?" Willst du w'lMch gn someir BerteDvMng hinaus und koste es dein Leben?" Gonugttrung erMte ihn, da er eurpfand: In. diesem Pu>nkt karm i-ch ehrlich von um selbst best-ehen. Seine Liebe zu Oesterreich war so echt, wie seine ALneMirg gegel: Geldschneidcr und Tschechen. Und -der Krieg? Er reizte ihn? Das große AbeMnor, die Mwechfluing in idcur-aioig-en Einerlei des BnveiaukratenMns. Er warein -jadeiloser R-eiiter. Vielleicht zeichnete er sich aus Mld avaueiepte. VieWichk stieg er vour Büreanschemest himmlsr. U'N-d blich Ossizrer. Wenn er siel? Gin 'senttiineMaL-eü Mitleid befiel ihn Mt sti-nor noch nicht bis Mx He-iHe aus-gefchlürfwn Jugend. „P-fui Teufel," hrunurüe er, „was ist denn ilioS mit mir? Soviel habe ich doch nicht getrunken?" Cr stand ans. „Also gehen wir halt in die Jtumpelkammer, schmeißen -wir eine Matratze aus die Erde rmd versuchen wir zu schlafen." .Evsimnt Pmllte er zurück. Alles in der basten Ordnnlrg und rns denr gewohnten Platz. Schweifwedelnd entknänlte sich-der Pinscher seinem Köchche-n dehnte sich zum WillkoiMiM, daß chm die Gelenke knackten. Das Bett war Mifgestellt, bezogen. Im Begriff, hie Decke Aurückznschlagen, mußte MavmrEa eingefchlastn -Mn. Sie war wieder barfuß. Das iveihe Sombaigskleid hatte sie mit dem «täglichen ausgewaschenen KaiMEttel vertäu seh r. Kn iend lag sie, das Gesicht in das Leintuch gedrückt, die ähvenhloinden Haare hingen ihr aufgelöst in den entblößten Nacken. „Wie ein zugelaufenes' junges Tierchen," dachte er. Er schonte sich, sie anMMvhven. Schon war sie anfgewacht, stand schuldbewußt vor ihm, zog derr Kittest bald -imch unten, bald nach oben; uirgenlds reichte er, ihre Blöße M bedecken. Er belobte sie: „Schön hast du alles hsrgevichtet, Marianka, bist ein braves Mädel. Ich habe mich schon gefiirchtet, ich werde -rnich mlifsen aus die Erde, legen." Tödlich Verlogen s-mgevte sie die arbMharten Hände - inciiMnd'er. ' „Uir-d den Pinscher hast du enir geholt, mitten in der Nacht." Er tätschelte ihre bvvnrvand heiße Backe. Ein wenig Vertraulichkeit lockerte die Ehrerbietung ihrer Haltmtg.' „Ich habe ihn doch -nicht können so in Aengsten lassen, ganzalleinig bei fremden Leuten." Er ließ sich aus dem Bebtrand nieder und verschwendete sein spitzbü-blsch-es Lächeln an -die arme Magd. „Ich bin faktisch zn rnüde, um mich anszuz-iehen." „Wenn ich vlielleicht dem jungen Herrn könnte «helfen?" Sie bückte sich, ihm die Stiefel auszuziehen. „Aber nein..." Sie schaute zu ihm auf. Er dachte: „Ganz wie der Boxel. Bedingungslose Demut uni« Ergebenheit. Ich bin der Gott. Das ist keine, die mit ihrer Freude ^handelt und fragt: was gibst du mir dastir?" Es widerfuhr ihrn etwas Seltsames «mit ihr. Inr Rausch -der Wonne kenn -ihr eine Hemmung. Wie im Krampf erstarrter: ihre Glieder. Heftig stieß sie ein Mein, .Nein!" hervor. Ihm war, als ringe er -um sie mit einem Zweiten. Der WidersMud entflanun-tc ihn. Als Sieg erschien ihm, wonach er als leichte Beute zng-egr-if-fen hatte. . 15. . Erich v. Montelupo trat in Gesellschaft Guido Ranks aus -dem Kasevnmhof heraus. Er ließ sich in den Schultern hängen, weit schob er die Mütze aus der Stirn. „Viechsarveit, diese Heuochsen a-bzurichten." „Sie sind wie vor den Kopf gestoßen," meinte Gu'rdo, ein junger Mann von sanfte-m Wesen, im Zivilberuf Bi-. " 16. Oktober 1924 -SeA TU — Agranrer UiitAverband hat bejahend geautwortet und evwartitt die endgültige Zusiimmnug aus Budapest. Deutschland graerl Frankreich. Aus Paris wird ms berichtet: „Die deuWe Fußballm-annichast. die, wie gemeldet, tun SamLtcrg in Paris einen 3:0-Sieg üiber die srmrMischen Spoottomeraden errungen hat. findet in der Presse rückhaltwse Anerkennung, nichi nur wogen der ausge«eichne1en sporMchen Leisttlng, sondern Vor allem wogen der Korrektheit und Vornehmheit ihres Spieles. Die Bläustchen nicht ay, zu er- Kären, daß die deutsche Msnnschcif) ,'ich der französischen von. Anfang an stark überlegen gezeigt hu-.,e und daß ihr Sieg wahrscheinlich noch weit größer gewovdei! wäre, wenn sie nicht aus ' dem Geiste wahrer sportlicher Solidarität heraus, der khr spontan die Sympathien des vieltausendtöpfigen Publikums sicherte, daraus verzichtete, ein halbes Dutzend Freistöße, di<; Hr von denr Schiddsrichter Mge-billigt worden waren, auszunützen. Die Mütter der Linken widmen dem Kampf spaltenlanqe Berichte. Die Wiederaufnahme der fportlichen Beziehungeir zwischen DeuMland Und Frankreich wird mit großer Genugtnmrg registriert, und es wird der Hoffnung Msdvuck gegeben, daß, nachdem nnnmchr das EiS gebrochen, auch andere Sportverblinde dem Beispiel folgen mb so zur Wiederannäherung der beiden Völker beitragen werden." — Am nächsten Sonntag wird i>m Pariser Stadion eine zweite deutsche Fußballmannschaft, und zwar die des Sporiklnlbs Borussia (Berlin) geigen die Mannschaft des Pariser Vereines Partien ein Wettspiel austragen. Spiele in Polen. Krakau: Entscheidung der Meisterschast vo«t Westpolen: Wisla gegen Craoovm 4:2 (2:2). — Lemberg: Pogon gegen Polonia (Przenlisl) 5:0, Hasmonea gegen Rever'a (Stanislau) 4:0, Ezarni gegen Lechia 1:0. — Teschen: MMÄbi gegen Piast 2:2. Makkabi (Protznitz) unterlag gegen S. K. Prostejvo 1:2. Die diesjährige ordentliche Generalversammluna des Sportklubs Achduth fand kürzlich statt. Nach einigen /kurzen -einleitenden Worteir or.grist der Obmann Herr stuo. Phil. Leo Gottf-vivd das Wort. Er schilderte die Gntwickluny des Vereins im perganaenen Jahre uno ent-warif dann ein Bild der gegentväriigen Lage. Er berichtet, daß es dem Bvwin gelungen sei, durch Anschluß nnp Zusammenarbeit mit der Ziomstischen Bezirksorga:niatior: 9 einige ältere, erlfahrene Herren für den Verein' zu interessieren, die auch in der Leitung für «ihn tätig sein werden. In den nächsten Tage«: worden einige neue Sok-, tionen (Schach, Geselligkeit irsw.) gegründet. Der Verein der-' legt auch inx Zusammenhang mit dicher Neuorientier,wm seinen «Sitz in das Cafe Metwpo'l, 9. Bez., BeMasse 33, woselbst nun auch sämtliche Versammlnnaen und Leitungssitzunoen stattsinden «tverden. Es ist zu hoffen, daß der junge jüdische Verein unter der neuer,, tüchtigen Leitnng bald einen mächtigen Musfchwnng nehmen wird. Der von der GeneralvevsaMmlung nouoewählte Ausschuß setzt sich wie folgt znfammen: Doktor Leo Goldham-mer (Präsiderch, Oberrechnungsrat -Moses Weiner' und ' sind. Phil. Leo Gottfried (Obmänner)/ t[a! Gottfried und Jabvb Steininger (Schriftfhrer), arwnel Sternklar und Adolf «Ebenstem («Kassieret Leo Zwilling (Gektionslbeiter für Fußball), Jacques Äöw (SÄtiMsleiter für Geselligkeit), stud. inr. Max Buchheim und Dozsö Kaufmann (Rechnnngsprüfer), Paul FrischcmM (Beisitzer)» Vierte Klasse Nord. Freitag den 17. d. um 7 IHr abends Sprelausschußsitzung inr Vevbandsheim. Dr. Dickler, der ausgezeichnete Bertoid-iger des I. S. B. MMalbi, kann infolge bemfüchrr -Uebevbürdung an den nächsten Meisterschastssp-ieleu seines Vereins nicht teilnehmen. w»1 U.AM.EH«AS«HI ■Vil*^ffc76Zß^ blrothekar. „Man hat sie vom Pflug und Mstsahreu geholt. Sie verstehen auch das «Kommando nicht," setzte er nachdenklich hinzu. ,ßo müssen sie es lernen, indrei Teufels Namen. DaS ist ja gerade die Schwöinerei, dieses ewige Liebäugeln der Negierung mit der Bande. (Jetzt 'hat sie die Bescherung." Acht Stwnderr RekMtendM. Acht Stunden! Herr über eine Schar von Sklaven. Mm war, als sei Trübsal und Widerstand aus sechzig Seelen über sein Gemüt gekrochert und bedeckten es mit einer Schicht von «Schmutz und Traurigkeit. Ein Bild stand vor ihm auf. Der Mge Bursche, ein achtzehnjähriger vielloicht, denr es nicht gelang, die Kniebeuge Vorschviftsmätzig zu vollbringen. Zwanzigmail hatte er die Hebung Wiederholerc nrüssen. Beim einundzwanMten svar er grün oMorden. Er hatte sich ans Gitter halten müssen, um nicht tmrzusallen. Er versteckte das Gesicht und weinte. Erich streckte sich und zog den Waffenrock herunter. . ,^Jch fchllage vor, daß wir jetzt in die ANrliiärschwirmnschiUi'to «nmvschiövM.' Dann ziehen wir Zivil an und gehen dvah'n. Nach Troja zum Beispiel, in das Schutzenwirts- Da feiern sie 'heute -den Mschied der ivegziehenden ,Mn rechiter «de.utscher Mttrn-n mag keinen -Tschechen leiden", spottete Ra«u!k, „aber mit seinen Mädolu tanzt er gern." Erich lächelte ein «iven-ig. „Das ist wiede-r eine AnspNunig ans Nda-rianka." „ZWwd'ings. Ich habe dir schon ein paavUMt gesagt: Haß dich nicht s«o tief ein -mit ihr. Ich begreife gar -nichts dieses ungebildete Geschöpf..." „Gerade deshalb!" tminrpste Erich auf. Dann, wie ivöevlegendr. „Weiß der Kuckuck, was -mich an dom Mädel Mt. Sie ist ja eigeuMch mchts als Geschlecht u«nd hat ke-ine mdere Meinung als die «meine. Das ruht so aus; «man braucht sich gar nicht zu -verstellen und kann sich so auf sie verlassen. Manchmal", überlegte er, „ist mir fveilich, M nähme sie mix ein andever weg. Daböi schwört sie, sie hätte keinen anderm Schatz. Na, laß gu«t sein!" bemhigte er den liopfschüttelnden Kameraden. „Es nimmt ja soüvi«^-» jetzt bald ein Ende. Ich kann schon nicht erwarben^ daß ich ^vcms'kom.me a:ts dem hänMchen Gejammer." Vertraulich härvgte er sich in Glrido ein: „Ich Lin sich, daß «wir ^beisWMen Wben." («tW v

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