Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2027 (9.10.1924)
- Date
- 1924-10-09
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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mufti Mn, DöMersrag WttiUt MtwOmMkMH. 8. Oktober 1924 Sei he 0 - —i 6 Di« «ächftr« M«iftttsch«st»Wtr», Am kommenden Sonnlütz findm Meder fünf MeWr- Mele statt. dMen man mttt .großer ... Hakoah Mlt auf lchtztt Bemn die i « Hütte. M der üvgel entgegen- .uMrschsst fte4 Zakoah' int ersten Spiele mit“ 3:0 Loren. Das zweite Treffen wurde beim Stande 1;1 wenige Minuten vor Spielende abüebrockeir. weil Schiedsrichter Wagner einen gegen die Admira lassen konnte. Die ' die die vertrat Spiel x zu 'beginnen. Die Krieauer vrachten e» picht nur die ideale Torchance nicht auszu- Ml.. Muststü- _ . - _ ,. nützen, sondern auch stich eisten Verlufttresfer zu erhalten,, so da« die Admira Ml 2:1 Töten den endgültigen Sieg errang. m\ MeiMschäftssMt 1S22-28 gewann ebenfalls jeder der Wen Vereine k ein Spiel. Im Herbst siegte die Admira 2:1 und ittt. Fruhjähr blieb, die Hakoah mit 6!1 Toren erfolgreich Schon aus diesen Resultaten ist ersichtlich, daß die Krieastir M. kommenden SoUNtatz schtvet zu kämpfen haben werden. Wiener Der Sportklub Rapid spielt auf dem eigenen Platze gegen er Sportklub. Ditz Hutteldörfer haben interessanterweise Treffen trtlt schüftsjatzr 1922-Ä, da er damals in beiden und 2:1 Toten erfolgreich blieb., Simmering Und Rndolfshügel treffen ans den: Platze des ersteren Vereines aufeinatrder. Die Fadöritetter waren ittr vergangenen Hahr in der zweiten Klasse tätig, weshalb die beiden Klubs schon längere Zeit nicht gegeneinander gespielt haben. Dm Meisterschaftsjahre 1-23-23 siegten die Rudolkshügler im ersten Spiele 1:0, während Simmering im zweiten Treffen mit 3:1 Türen die Oberhand behielt. f )ie Diensta empfängt auf eigenem Platze den W. A. L. Gaste. Daß letzte Zusammentreffen der beiden Klubs, fand ebetifäüs im Mei^erscha^tsjahre 1922-23 statt. Das erste Spiel tzüdele daürals. 3)8 Mentschieden Und der zweite Kampf sah die DövtittgLr Mit ch2Loren siegreiche Slövatt und Wacker vekampfttt einander aUf dem Jnternattöstäl-Platz. Die beiden letzten Meisterschaftsspiele endeten 3rk und Itl unentschieden. Hm Meisterschastchahre 1922-23 gehörten die Wiener Tschechen noch der zweiten Klasse an. Ehielerart-schtch der erste« Mchtamaterrrklasse. Die gestzige Sitzung wMateurklaH wurde i AmätWLe und Nichtamateure ausgefüllt. Dr. . “ ..üvernab! . . w des, SpielerausschuffeZ der ersten Kasse wurde von Debatten über den Struma der Seidel und. Hügo Meisel Übernahmen es, bis nächste Woche M 'ReMcmv für - den Wchtamatenr-Struma ansznnrdeiten. Der Struma her Amateure und Nichtamateure soll im, übrigen vereint werden, damit-nicht durch die Bestrafung dMarstrt MÄ. welcher Spieler Nmatenrund welcher NichtaMÄeü'r H Ein Großteil der Zeit wurde zur Klärung der SpielervLrffcherUngen verwendet. Es wurde grundsätzlich beschlossen, auch die Nichtamateme zu versichern. Jeder Spieler, der nicht schon in eiyer Krankenkasse auf Grund seines zivilen Berufes versichert ist, hat von seinem Verein versichert zu werdest. . - SchiedsrichtzrbeWung für Sonntag: Vienna—W. A. C.r Wüntüra; Hakoay—Ädmira: Braun; Rapid—Sportklub: Fritz; Mmering^RU!dÄs8hügel: Präget; Silrwan—Wacker: Pretzier; 1 F. E.—Umateurä: Schnneger oder Wagner. egen der heranme Vereine, die JMfcher Tue»-- und Sportverband. uHeMn zümWschen Parteiwahlen werden m _. SchM- und OarteisteueMocks Wetmnnmen haben, dringend aufgtzfortzert, WKM gum 10. d. im Sekretariat zu verrechnen. Der I. G. B. MMM hat mehrere iJunMannschasten ins Leben WMsen. JUW,. Mstntstrte Mische Spieler werden zur Koniplettterung der Mserve-, Fugend- und Dchülerinannfch asten ausgenommen. AntzeMm ist die Bildung einer Zweiten Sanrenmanuschaft geplant. Mmneldungen täglich von 8 bis 10 Uhr Muds im Sekretariat des I. S. B. Mmkcchl, 8. Bez., DampsschiWratze ÖD. Der Sportklub Zion gründet demnächst eind Kultur- Mion und eröffnet einen H-ö'bräischknvs für Auifänger und Vorgeschrittene. Di» Bekanntgabe des Mchunktes, <m AMiMungen eNtgö-geNgenommen werden, erfolgt in den nächsten Tagen. Die Hakoch-Rrscrve schlug am vergangenen Sonntag die Dotttbacher Sportfreunde 8:0 <1:0). Bor der Pause hatten die Krieauer den Wind zum Bundesgenossen. Trotz dieser Unter- MtzUNg spielten sie aber ausgesprochen schlecht. Rach Seitenwechsel liefen die Sioger wider Erwart«« zu einer beinerkenSwörten Form auf. Die besten Spieler dir Hakoah waren Trümmer, Rappaport und Lebenschntz. Torschützen: Schwarz, Lebenschuß und Nappaport. ÄW-ffer verlang von Blue Star (Brünn) ein Bankdepot von 80.008 sich. K. 'Die „Qstrauer MorgenzeittMg" berichtet: Die Artgelegercheit Schaffer vom Wiener Amatmvsportderein ist foauisaaen „uninteressant" geworden. Man hat ein- Mehen, .daß der Mann kaum zu/halten sein wird. Der wahre Grund der Bockbeinigkeit Schaffers bezüglich Untevferttgung des' Vertrages ist nämlich nicht etwader Mairgel an .genügender Garantie Kr ferne Bezüge, sondern höchsrwahrscheinlich.sein durch den Erfolg Orths stark gewachsener Appetit. Er stellt^ exoMtante^ Forderungen — man spricht von 18 bis 20 Mrlliomn Kronen Monats-gagei Auf solche Geldopftr 'kann und da auch drcher Verein mit seinen schon schr angespannten Mitteln rechnen muß and die hohe Belastung, .welche ein EngaWnent Schaffers bödoutet, schtoerlich auÄha!lie>r 'könnte. A'ußerdsm wärvde die FreigM Gchaiüers durch lden Amateurfpo.rivevern auf sehr arop.e Sch' ' ' ' nehmen S:ar kn erst dann' üUterschreMn, wenn" die Brunner vor Antritt" ihrer Anierika-Tournee ibel einer tschechischen Bank ein Depot von 00.000 tschech. K. für ihn hinterlegt haiben. „Spezi". ist ebeit ein geriebener Geschäftsmann, der nur auf „sicher" gcht! Hasmonea (Leinbera) unterlag gegen Pogon (Lemberg) 1:9, Nachdem der jüdrsche Verein bis zur Pause mit 1:0 geführt bitte. . . . ' , ' Memr MsUmMmg DrUtschr OM by anstatt, Stuttgart. Nachbrück vrrbottn. 7. Fortsrtzung, Ae Stadt an der . Roma: Von Auguste Hauschuer. Dw FvuchibatckeiL des Landes schien hlefer Gegend' sich versagt zu haben. KÄmmerlich die Aehven auf den Feldern, von MÄvaut Überwuchert! Vorgärten, Geinrüsebeete, ver- LvlMrt, Mgetränkl^ ikeimn Ertvatz versprechend für die schmuLnasbge, haWnMe Kinderschar, die im Staub zwischen Mhrwetken und Trcwbalhüwagen spielte. Er dachte: Fallt eS den Neichen nicht ein, die in Kaleschen kommen, die MMMddMnMv Wer Toten zu bekränKen, es wäre wichtiger, den Lebenden eine Mirdilgrre Wohnstätte zu ver- Wfftnff. ' Er atmete auf, als' die Gegend MWrte, freie Natttr vopzutänslhen, und, Zinsibaserne an Zrnskaftrne gerecht, sich zur Vorishadchäßlichkeit ibellannte. Täuschte er sich, als er wahMnehttten glaubte, daß gesteigerter Verkehr in die Richtung der Quartiere von Wohlhabenden floß? Die Stmde Wt-s noch nicht goschlagen^ KU der Funken spva.tt.gen aUS der ReibuW zwischen der Amisprachlagen Bevölkerung. Dev Burnwel deutscher und tschechischer Studenten fand noch nicht statt. ES war meist Proletariat, das sich auf Danmr und Bitrgevsteig drängte. Fetzen aufreizender Gespräche flogen an IatödS Ohr vorbei. Drohworte, VersvlüufchMgett gegen Regierung, gagen den . mihttMgen Mmfter, Muste Lallten sich gegen öffentliche Gebäude, gegen Wohnhäuser angesehener Deutscher. Ans einer Seitengasse brach ein Knäuel halbwüchsiger Burschen, die das iHatzlied bvMen: „Tod und Hölle utrseren Feinden". In die Kohlenden stieß ein Häuflein Korpsstudenten mit dem Gesang! Keutschland, Deutschland Wer alles". An einer Ecke kam es zum Handgemenge. Der erste Stein flog, eine Scheibe klirrte. Hastig, rollten in Cafes und Magazinen die Rolladen herunter.'i Berittenes Militär sprengte in die Menschenmenge, die gröhlend zurückwich, um sich an anderen' WUn zu ballen . . . W Kakob 'nach -dem- Kerl griff, der eine alte Fmu Zu Boden fällend 'ausries: „Krepier, alte Iudenvettel", ritz ihm 0 roHey Mla^g -H^Hlt tz^^ KMe. Eine MM lang war er geblendet, außer stände, den fliehenden Angreifer einzuholcn. Er wußte nicht, dröhnte das Blut in seinen Schläfen, ivar irgendwo ein Schuß gefallen? Die Nüstern eines Pferdes bliesen ihm in den Nacken. Alan krelsch'.c: „Schande, sie lchixßen auf die eigenen Bricher." „Die Deutschen nieder." „Auf die Juden." , Kn Kakob jagw der Ruf vorüber: „Sie plündern die Judenstadt." Sein erster Schreck, „der Urgroßvater", sein zweiter, abgeschwächier, „die Bücher". Er hatte sie offen. auf 'dem Schveibtisch . l-iegenlassen. Beim.Eintritt in sein Haus lief Eduard auf ihn zu. „Wo bleibst du? Komm' zu uns herein, da bist du sicher, wir haben die Fenster mit Brettern vernagelt." Die Gebärde Jakob mißverstehend, meinte er einer Entschuldigung zu bedürfen. „In der Alt-Neuschul sind sie eingebrochen, Thorarollen haben sie zerrissen. Und, denk' dir", er kicherte hysterisch, „diese Ochsen, in die Küche von Frau. Zahradil halben sie einen Stein geworfen. Wie gut, daß sie gerade auf einem Mischen Begräbnis war. Aber tvas ist dir denn geschehend erschrak er. „Du blutest. Komm' zll uns herein", . Advängte er den Freund, „die Mutter wich dich vevbiMn." Lass' mich", bat.der Verwundete, „ich möchte lieber allem fein. Frau Kauders ist ja da, wenn ich etwas brauche." Auf dem Schreibtisch lag die Chronik aufgeschlagen. Die Arme auf die msisianrsche Verkündigung gegeworfen, barg er d-LN Kopf hinein. Er weinte. Jäkob hatte stch . verspätet. Der Saal war schon verdunkelt, M er sich, wmnmvmelt von lbnKU'ftiedenheit, durch die dicht besetzten Reihen drängte. Für ein paar Atemzüge ' entging ihm. die Entdeckung: Therese Pereziner saß zu seiner Rechten. Lange hatte sich ihr Anblick ihm versagt, ex jvar ihr nicht auf der Straße, nicht auf dem Gange, der Wohnung und KanKei verband, begegnet. Und nun für StuWendahep Nachbarschaft..Kann rnan.'em Dasein mißachten, in dem es solche Gipfelpunkte 'gibt? Munk, Aebe, sttr AnAdvnck göttlichen, Gedanikous, yerMM, per- "Die Berührung ihrer Schulter, das Rauschen ihres Kleides, der Da:ft, der aus Haar und Haut zu ihm :, mWe sich dem Fluidum der Wne, Er sah SÜfc tun1 die Meisterschaft JttkosiowftM. Da! « Ml die Meisterschaft JlMstcüwüus finde am Sonntag in Zagreb statt. Es treffen sich bekanntlich HaM Wplil) Md JUMilMfa (BeMad). Beide MMNfchaften veistt im Aäuse Vivstr Woche von Beograd nach Zagreb, da doch de komplette Hajdnt den Split er Urrtewerband im Pokalfinäl! .gegen Zagrsb vertreten hätte. AtS ein Sieg der Provinz gegen die Hauptstadt kann de: Sieg der Sllüpia Maen die Sparta 2:1 öeurchnet werS.'n, degr tn der Mannschaft der Slavia fpiei . nicht weniger als siebet Spieler, welche von den Proviuzr. reinen stammen. Es sitU dies: Staplik, vorher Viktoria Wsen; Pleticha. vorher S. C wÄW; Hltnaik, vorher S. C. Cei'akovice; Dobias, vorhei 1. Cs. S. C. Bratislava; Stapl, vr-cher S. C. Ztdeilice mü Mtoria PMen. Silny, vorher S. C. Hodonin und Kratochvil vorher Sparta Kladno. .Dies latm nicht bestritten werden uni eine Msr-sde dieser Bchauptung existiert nicht, deiui alle vor diastn Spielern sind sofort oder nach minimaler Keit in dli erste Mannschaft der Slavia und als fertige eistklasstge Spielet zu Hr gekommen. Mgen. Zum IüngLiugsrrngett. Wie bereits berichtet, brachte diese Konkurren-; der H.uoat nicht die Erfolge, die sie bei einem weniger voreingeuonunenep Kampfgericht zweifellos erzielt hatte. Dennoch war die anögezeichnete techmfche Durchbildung, die die Hakoah-Ringer ihrem Trainer Markus verdanken, unverkennbar. ■ Im Bantamgewicht hi-elten sich Tischler und Gchidlow seist brav. Sie kamen beide bis in die Vorentscheidung, wurden bnmi aber herausgepunktet. Im Leichtgewicht war Dirnbaum, -er Zweiter wurde, der weitaus beste Mann. Der Sieger Spiegel Dimmering) war an Kraft weit überlegen. Auch Löwn lsteli sich sehr Mt. ist jedoch für eine schwere Konkurrenz noch z» jung. Im Mittelgewicht A kam Meinstangl auf den sritteti Platz. Bei intensiverem Training hatte er noch weit besier ob' schneiden müssen. _ _ §MrM. MMM, Touristen- und Skiseltion, 3. Dez., DalUpsschissfiraße 20. Del. 44-0-41. Freitag den 10. d. Vollversainmiung rm Cafe Lido. Tagesordnung: 1. Neuwahlen. 2. Berichte. 8. Heurige Skisaison. 4. Hütteufrage. 5. Bibliothek und Material. 6. Allfälliges. Tonrenänskünfte. Anmeldungen doriselbst ab 8 Uhr. Ares Len Beeernen. Hakadur. Die dieswöchige Spielevversammlung siudet heute um halb 8 ühr Lm Cast Hochberger, 0. Mz., GrüMntorgasse VI, statt. ^Dte Reserve spielt am Samstag gegen Bewegung 20, die Erste trägt ihr Meisterschaftsspiel gegen Eintracht 8 arn Sonntag um 8 Uhr auf dem EMrä-Hiatz aus. Hakoah. (Zum Wettspiel gegen Admira.) Jene Mitglieder, die ihren Mitgliedsbeitrag bis Ende Dezember bezahlt haben, können heute und morgen von 10 bis 12 Uhr und von 4 bis 7 Uhr. sowie Samstag von 10 bis 13 Uhr chegen Vorweisung ihrer Mitgliedskarte im Sekretariat, 2. Bez., Schissamtsgässe 18, eine Pflichtkarte bchebert. Makkabi (Touristik- und Skistktion), 8. Bcg., DampfschWratze 20, Tel. 44-0-41. Freitag Vollversammlung um 8 Uhr mit der Tagesordnung: 1. Neuwahlen. 2. Berichte. 3. Skisektion. 4. Bücher- und MateriälbaschaMng. 8. Eventuelles. Alle chemaligen Hechaiver- und Haza.ir-Makkabäa- Miiglieder mögen erscheinen. AnMnste über Touren, Attmelöltingen usw. ooenfälks. M a k k a b i. Heute >um 8' Uhr Leilungssitznng im Beremslsti'M, Cportcafe Lido, Z. Bez., DampfschWrabe 20. Zion. Heute um halb 8 Uhr inr Cast Zirkus Renz. 2. Bez., Novavagasse 36, unter dem Vorsitze des Herrn Julius Jäger V-olliversammlMg. Tagesordnung: 1. Berichte. 2. Wettspiöll'. Z. Eventuelles. Bei der Anstellung von vier Maunschäften werden Nur Anwesende berücksichtigt. Einzahlungen und Anmeldungen bei der Versammlung. beiseite, als überrasche er eine nnfreiivillige Entblößung, da sie, mit geschlossenen Augen, die Lippen halb geöffuet, die herbsüßen Gesänge Hugo Wolffs in sich trank, die schwere Sehnsucht Brahmscher Lieder. Er wußte nicht genau, widevhällte ihr Name laut in seinem Herzen, hatte er ihn ihr heiß und zitternd zugeflüftert? War ihr in der Benommenheit musikalischen Entzückens das Tasten seiner Finger nach den ihren entgangen? Hatte sie es ohne Zn-. rückweisimg' geduldet? Er durfte sie in den Akantel yülleu und heimgelei.en: Langsam, mit den Sekunden dxs Znsaunnen'bleibens geizend. Er wagte es, ihr Vorwürfe zu machen. ,Die haben sich verändert. Sie waren früher sreune- Ncher zu mir. Und noch nie habe ich 'mich so gesehnt nach ihrer Güte." Klagend, jedes Wort das Gefäß einer doppolten BÄeutung, sagte er ihr von der Vereinsammig, itt der ihn des Upgroßbaters Lod zurückgelassen hatte. „Er iwar ohne Alter, ohne Begrenizuugen aiaid Vorurteile. Wie glücklich würde es mich machen, wenn ich denken könnte, Sie hätten ihn gekannt." Da er aus ihrem zurückhaltenden „ja" zu entttchnwll meinte, dieses Dhema sei ihr nicht genehm, war er feige gemlg, e$ sofort mit einem anderen zu vertanschen, ans dessen Erötternug er kühne PMe baute. Von des Urgroßvaters Hinterlsssenlschvst begann er zu erzählen, von der Chronik der messianischen Bewegung seit Sabbatai Zewi. ,Ach keMe, die Mel MsgetwüNiMN, kein mächtigeres Dramä, als die Geschichte dieses AkanneZ. Feuer schlägt aus ihr wie Funken aus unouSgeglühter Asche. So lange er lebte, galt er als Messias Mch seinem Tode verwandelte er sich für seine Gläubigen zum Mit. Immer wieder» in irmner neuen JMruvtivnen ist er herabgesttegen, sich nnt der Mnschheit zu vevschmotzen. Und es gibt noch in uilserer Nähe in schlesischen und ntährischen Gemeinden Sektierer, die fest dara-uf vertrauen» von ihm erlöst uud nach Jsrael tznMckgeWrt zu Werder:. Ich beschäftige mich damit, das' hebräische Mannstvipt tzu Vevdeütschett und zn dichten. Wenn Sie es lesen, iverden Sie von seiner Bedeutung über- 'fwättigt werden." Dheresens Nasenflügel' zogen sich zusannnen, wie von einer Widrigkeit berührt. (Fortsetzung folW , . 0485