Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2004 (13.9.1924)
- Date
- 1924-09-13
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Wiener Movqe-t^littnK.' 13. 19?i «k'SW SerichtssM. Inf drr Suche nach einer Lerwaltnvssrattzelle. DaS Zivillandesgericht verhandelte gestern über eine 5ft«ge des Markgrafen Artur Pal l a v i c i«i gegen den verhafteten Berwrütnngsrat eines Bankunternehmens Timitri Ru d instein auf Ersatz von 22.500 tfchech. K. für 300 wertlose ANen, die der Geklagte ihm angehängt habe. Me der Klagrvxrtrter <mgab, waren diese Aktien der Kammerz- und Diskontbank Bratislava zur Zeit des Ankaufes schd gar nichts wert. Rübinstein sei verhaftet und in strafgerichtliche Untersuchung gezogen worden. Der Geklagte nvertrrter erwiderte, es sei 'dem Markgrafen Pallavacmi dqrum zu tun gewesen-.Verwaltungsrat der Mnk zu werden. ES sei. zwischen den Streitteilen vereinbart worden, daß, wenn der Kläger nicht -in den Verwaltungsrat gewählt werden sollte, der Geklagte Zeinen Teil der Aktien — es waren anfangs viel inehr als 300 — zurück? au sen sollte. Der Gerichtshof gab dem Klagebegehren Folge und vrer«r teilte den Geklagten z«r Rücknahme der Aktien um. 22.600 tfchech. K. In. der Begründung hob der Borfitzende hervor, der Einwand von'Spiel und Weite fei uöbegrünö«. oa es sich nicht uv er« Drffe^nzgefchaft, um Gnrmachung eines Schadens handle. MtiEttS ***■»***»*■«*■*«**** Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Aar am #**#**»*****t»w Alle Arten von M (EckeBc®«gwH Kredit-m* Bankgeschäften Wi®il|!■ S6lU6f93||64 beimOmbeSy Warengeschäfte Telephon; 22-5*90 Serie ,0465 Telegrammadresse s f rapobMtk ' Volkswirt. WohHuagÄragödien. Fünf Parteien besetzen Bohnung«». Fünf „Parteien" stehen vor dem Richter. Sie haben fünf Wohnungen in einem Gtockwerksairfbau gewaksam besetzt. Die Polizei hat die Anzeige wegen Hausfriedensbruch an das LaudeSgericht geleitet, dieses den Akt wegen Nchertrenrng dem Beprksgevicht übergeben. Sie geben an: T.,34 Jahre alt: Ich wohne seit vier Jahren in dem Houche mit meiner Fr»u und einem kleinen MM Äs Untermieter. Ich bin seit diesen vier..Jahren 'beim Wohnungsamt vmsge»«ckt: als der Aufbau halbwegs fertig war — mir die Düren fehlten noch —, zog ich in die Wohnung ein. ohne die Zulwerfung abzuwarten. Meine Wohii'.uigsverhältnifse waren Erträglich gewordeu. — Wilhelm B., 37 Jahre alt: Ich wohnte bis 1. Juni bei meiner Mutter'. Ich erfuhr, daß int Hause Wohnungen frei -sind. Infolge der überaus traurigen Wohrmngsverhältuiffe mußte meine Frau bei ihren Angehörigen, betziehungÄveise auch bei fremden Leuten als Untermieterm wohne«. Meine Frau erwartet in allernächster Zeit ihre Entbindung. Da man mir gesagt- «hat. daß eine Partei die ihr in -dem Hause zugowi-ssenr Wohnung nicht bszr-ehen wolle, ging ich zum Wohmingsamt, ivo ich aus diese Wohnung v argem evkt wuÄ»e. Im guten Glauben, daß ich diese Wohnung bekommen wevde, zog ich früher ein, als die tatsächliche Zuweisung erfolgt ist,.— Karolm-e R., 23 Jahre alt: Ich war unterftqndslos, und ÄS ich hörte, daß im Haufe eine Wohnung frei ist, zog ich ein. Ich habe ein 18 Monate altes Kind. Ich sehe meiner zweiten! Entbindung entgegen. — Katharina Sch., 51 Jahre alt: Ich: wohnte -mit drei Familienangehörigen Äs Untermieterin im I seÄen Hanse. Als die Wohmmg halbwegs ausgedaur war, zog ich ohne Bewilligung des Wohnungsamtes ein. Ich bin seit; fünf Jahren beim WohnungAamt dorgemeM. — Franzisba B., 55 Jahre alt: Ich bin Näherin und wohne mit meinen zwei Söhnen ais Untermieterin. Ms ich sah, daß im Hause eine Wohnung frei ist, zog ich ein. Die-Wohnung besteht aus Zimmer, .Kabinett und Küche. Ich bin seit fünf Jahren -vorgemerkt. Die Berharchlttug war mir von ku-czer Dauer,-gestaltete sich <Äec ungemein lebhaft, fast dramatisch. Die Angeklagte ri wiesenauf ihr. Wohnungselend,' auf chren Wohnungsfammer hm »nd -fragten/ ob fie einig zu demselben ötrirrMIt fein würden, ob vier, fünf Jahre Vormerkung nicht genug seien,'ob sie wicht das Recht auf mtstäiKüges Wohnen hätten usw. Auf Befvageu des Richters gaben die AngeKagten an, daß sie die WG- «mgen. haben räumen müssen. Der Richter verurteilte alle fünf A-ngMagten ei-ner GÄdstrnßx von 60.60O K. Er erklärte, daß alle rmr denkbaren MÄdewmgsgrünve zu berücksichtigen seien: die verKveisiuirgs-- vollm Wohmmgsverhältnisse der Anyökiogten, das jahrelange vergebliche Warten ans Zuweisung einer Wvhmtng. ist. zu verstehen, wenn die Angeklagten sich zu GesetzesverLetzurrgen halben hinrei^rn lasten, beziehungsweise der Versuchung, sich in den Besteiner Wortung zn setzen, nicht hüben Widers'ih-n kömmt. . . Hole» Sie sich dar Geld bei der Depositenbank! Zwischen den Grostkaufkeuten Julius D. und Alfred R. war rs kürzlich toegnt einer vom elfteren in entschiedener Weise geforderten 'Zahknvg für gelieferte Waren, zu einer heftigen Auseinonderfetzmug gekommen, in deren Verlauf R. dem D. znr-ies: ,H o l et» 'Sie sich das Geld bei der Depositenbank!" Herr D., der über diese seiner Ansicht nach eine Frozzelei enthaltende Bemerkung ungehalten war, richtete einen energischen Mahnbrief an Herrn Ri mit der Aufforderung, seine Schuld sofort zu bezahlen, da er sonst gerichtliche Schritte einleiten müßte. Herr R. stellte in einem telephonffchen Gespräch Herrn D. wegen des Mahnbriefes zur Rede, wobei er chm nach Inhalt einer gestern beim Strafbezirksgericht 1 zur Verhandlung gelangten ^renbeleidigungsklage. zugerufen haben soll: „Sie waren schon im Frieden ein Flegel ünd sind auch noch setzt Äs FlegÄ auf dem ganzen Wiener Platz bekannt!" In .der BerhgM'UN« erklärte der Ange-kbaqte, daß er l-ebis^ich im triftchhon-ischen Gespräch den Mager zur f; gestellt habe, wie er ihm ejpen so flegelhaften Mahnbrief schn könne. Auf die Frage b Richters, ich er, als ihn der .!.- - ,ier mündlich wegen der Bezählung gemahnt habe, diesem zurief: ,/Holen Sie sich das MW bei der DepchUeubonk". erwrdeLtc der Angeklagte: „Das habe -ich gesagt, weil ich über die Mahnung aufgeregt war. und ßekbst einen größeren Betrag bei der Tepofitenbank habe/ den ich bis heut« mcht zurückbrkonrmen kann. Der Richter vernrteilte den Beschuwigten zu einer GeWrafi von 100.OÜ» 9t. eventuell ,u 24 stunden Arrest. ßrleichtenmgen im Levisenseschöste. Bon. der Leitung der Oesterr«ichischeu Natioualbank erhalten wir folgende Mitteilung: „Das Direktorium der Oesterreichisch«u Nationälbank hat beschlossen, in Hinkunft so wie in der Vorkriegszeit auch wieder das Kost-- und Termingeschäft i» Auslandsvaluta tu den Geschästskreis der Notenbmtk einzitbeziehen. Gletchzeitig wurden die für di-e Abwicklung von Devisrngeschästeit i>u Cleariitg bisher eiug-hobel'.e'.i. Gebühren (halb Prontille Cottrtage ititb halb Promille Manipulationsgebühr) mit Wirksamkeit von: 15. September au auf die Hälfte reduziert." Hiezu erfahren wir von der Leitung der Oesterreichischen NÄionalbank folgendes: Obige Beschlüsse sollen dazu beitragen, den irtländischen Wirtschaftskr-eisen die Inanspruchnahme auslätldischer Kredite durch Verringerung der Umtauschkolten und durch Ausschaltung jedweden Valutarisikos zu erleichtern. Die Nationalbartk hat zwar auch schon bisher de facto im Clearnrg stets Valuta zur Verfügung gestellt, toemt es sich darum handelte, ausländische Vevbindlichkeitetl abzrtdeckeit. Trotz dieser seit ihrer Gründung befolgten Praxis der Nationalbank machte sich iti Interessentenkreisen jedoch immer wieder her Wunsch gclf-ub, bei Aüfnahme von Krediteil int Auslände a u ch f v r m e 11 gesichert zu sein, daß im Momente der Fälligkeit des Kredites die irötige Valuta zur Verfügung stehen werde. Diesem Wunsche wirddurch die Wiederaufnahme des Kostgeschäftes nunmehr Rechtntng getragen. Der Kreditwerber Jfajtit sich in Hinkunft dadurch, daß er die empfangene Va-- luta bei der Nationälbank in Kost gibt, nicht nur die Valuta selbst vertragsmäßig sichern, sondern darüber hinaus auch noch jedes Kursrisiko ausschließen. " ' Durch die Ausnahme des Ter'.ni^ge'chäfkes üt freiüden Valuten wird des weite'der vsterreichischeu Geschäjtsioelt wieder die Möglichkeit eröffnet, mit einer Jichcren Kalkulationsbasis zu overiereit und überdies die Risken, welche sich bet Wareuverkäusett auf Ziel tu das Aitsland aus Devisenkitrsbeweguugeit ic.rgeben köttneri, auszujchließeu. Allerdings werden beide Geschäftszweige irtifc Rückjichd auf die Destinünungen des Art. 85 der Satzungen der Oefterreichlscheu Nationalbartk ir ''uitlichen auf ivert- Hesiäudige Währnngeit beschränk i ut müssen. Heberdies behält sich die Nationälba'.'- ’ Aich das Recht vor, vor.Abschluß jedes emzelren ,sol:'i.Geschäftes, neben-den Voraussetzungen für die Zicherrh«!t ihrer Rechte auch die volkswirtschaftliche - Rückfichtswürdigkeit des. Falles zu prüfen. Sebifen« imh Balutenkurse. •; (Mit?rieilt von der Orsterrricbifcheu Aaüonalbänk.l , Vkst» f. t holL Qutden Ahrain 1 in*. Ktonefi .... Ralprrad! Dinar . Berlin* 1 denfsche Pelchamartt - BiiJuftl T belgische Franc«' . > Budateat** 1 ungarfftehe Kronen- Bol«||feaf T f.ef .. Chrl*Hlanla J «orwen. Kronen - Ketperharen t <ßrtf*die Kronor f.onden 1 Pfund SlerUne . . , Madrid 1 Peneta*.. Alallamd f f.lre.. N«y Voile 1 Dollar. . . . . . Paal» i Pranea ...... niti'i tKcliecfio-atovr. Kronen Söjla/l Lewa . Sf«^jflro1w 1 aetiwedUeheKronor Warjcha«*** f po1nf«etie Mark Bflrleb 1 sehwelzerlaelt« Franc» Note« , 12. September 11, September Held Wirt Oeld Ware 27^3'.- 2171\- 27230.- 273'W, - n’p.„ 9t?.- 938.— n42 — 01^ . 9'?.- oM.- 942.— 168*’:.-!69tV-. - 1>M0. - 16910.« 357' 3566.« 3574. - 3586.- 90.88 92.60 50,50 9?,59 371.- 377. -. M.-?R3.« 073.1.« 9770. .. 9?3o.- 0"7o. - 1193-1.— ,19*0.- 11930.« 1|9"o- 316510.- 3,75-1.« 316400.- 317400.- q230.- 0270.« 023'9.« l270.- •UI4.- ,126.- 3114. — 3126.- 7697.5.- 71185.— 70V35.- 7,185.- .7827,- 3843.- 38®2.— 381,8.« 2125.« 2138.- '2138.« 2135.« 615.- MP,- 51.5.- 51ft.« 18780.« ">840.- ' 1)600.- 13703.« 13639.« 13730.« E.- 13415.- 13335.« 13365.- Netriebseivstellmigkn iw 6tinnes>ftbnsem. Düsteldors, 11. September. (Habas.) 23 von 3ö -der. Stin« ues-Gefttlschaft gehörigen Gruben im Düsseldorfer Bezirk babe» das Persona! entlasten und den Betrieb eingHellt. _ ' Wirtschastsuachrichten aus Pale». In Warschau wurde mit einem Kapital von 100.008 Zloty eine neue AewPlanfabrik als «me Mtieugesellschäst gegrüudct. Jjtt der politischeu PetroleuntindusLric verzeichnet man in der letzten Woche sowohl auf dem Rohölwi«- auch Bruttomarkte eine bedeutende Belebung des Geschäftes. D^ir Rohölpreis, der vor kurzem sich um 125 Dollar pro Züsterue benregte, ging rapid auf IM Dolliar pro Zisterne in die Höhe..Die großen ausländischen Konzerne, die Gruben in Polen besitzen, haben durch längere Zeit gemiedeii, Investititioneu vorzunehmen und stellten eine ganze Zieche von Betrieben ein, jetzt werden wieder alle Gruben, in Betrieb genommen und die Bohrungen rverden fortgesetzt. 2(us dem obigen Grunde wie auch' infolge neuer Bohrerfolge sind auch die Preise -für Bruttoanteile fest. und werden dem Anschein nach i« der nach stet t Zukunft eine Aufwertuugsbewegung durch machen, nachdem -sie jetzt nicht mehr als den vierten Teil ihres eigentlichen Wertes notieren. In den letzten Taigieu wurde der. Schacht Guido (Mbicm) in Horodyszcze mit einer Produktion vonfünf Waggons täglich erbohrt. - Der Finanzmiuister Dr. Grabski beabsichtigt, mr Oktober dem Sejm den Voranschlag für das Jahr 1.925 v.orzulegen. Dies wäre das erste Budget, -welches ku doch von der Konstitution vorgeschriebenem Zeitpunkte dem-Sejv» vorgelegt, wäre. ' Orjterreichische Natioualbank. Der Generalvat der Oester» reichischen Natioualbank hat'sich gestern unter dem Vorsitz des Präsidruten, Bundesministers a. D. Dr. Richard Reisch^ zu -einer Sitzung versammÄt. Bei Eröffnuit-a der Sitzung bsgvüHte der Vorsitzende Herrn Ministerialrat Dr. Hans RiKgi in iccher Eigenschaft als Staatskommissär be-un Notonrüstitut, ferner een an Stelle des ausgeschirdenen Präisidenten Urban aus der Reihe der Ersatzmänner bcrü-sencu GcwLrÄrat Präsidenten Alfred Hauser. Der vwt Generaldirektor vorgetragsne lausende Geschäftsbericht gab wie -gewöhnlich «in Bild der Ent» wicklnng der Wirtschaftsläge tvächremdVdes letzten. Monats, wobei auch die'Politik der Nolenba-nk^^ während d«r letzten Waches -ingehend motiviert würbe. An' den GöschäftSber'M schloß -sich L merlfcan. Noten V. 5 Dollar aolw, 7C4tW.~?asm.- . kleinere ... WAA.- 10760.- Balalsefce Noten fOO Francs . . 3545.— M*.- Btilfarlsebe Noten *u 1000 l.eta . 499.« 507.- » » 100 » . —.- , , kleinere, . . 470.- 487.- Dinlache Noten fOQ Kroner , . 11790.- 11870. - Dentaehe Noten*....... 16610.— 16730.- 100 . , . , , kleinere* . . . 16510.- 18630,- En*l, Noten von 5 T.Irrest. auf«r, 314700.— JJHB-vv , kleinere ..... 314500.— sitziov.- Frant8*Uehe Noten 100 Franc* , RIO.— i8«o.- Ho,,..’;n(H«clie Noten »00 Qiilden . 2M0.- 279tn.- ItaUe.ilsdie Noten t. 100 Lire atitw, 3120.— 8U0.* .; . kleinere' . . . AM.« zllO.- inttocl. Noten rnisest. an 1000 Dinar 935.« 54|. . . , , 100 , , » » kleinere . , 925.— 93t.— Notareelsche Noten 100 Kroner . Polnische Moten *•*. . :: , kleinere . . . Rnntlnlsehe Noten eulOOO u. 500Le» . » kleinem . . . pnB*.Nol«n gtomnn.)«« 500 Bnvel . . . . lt» , , . , » kleinere. . Schweijleühe Noten 100 Krönor . Schwefrerlsche Noten 100 France. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschtcbo-slow. Not. v.lOOOauhr, - - kleinere . THrWtette Pfund-Noten. Ungar* Noten** (n. ßm.) tu lOOOKr. , , xü 10.000 Kt. ... 88.30 91 . . . kleinere. 83.30 86 * Für eine Billion Mark, *» für 100 *** für. 1 Zlotv auswärts. 9W.- 98vl.— izära.- 133SO.- 37v.— 360.- IS5S-L— 13320,— 9110.- 2117.- 7U2,- 341M— 88i3Ö 83.30 1366o. 1346n.. m. 364. 7046?." 70360.« 3531. - 499.- 479.« 11790.« 16530.- 16480*.- 314600.- 314W0.- 3760.- 2685\- 3170.- 3i'93.- 93*.- M.' 9610.- 13530.- 13330.- 377.- 367.- 70860;« 707011.« 3560. 507.« 487i- 11877,- 16100.- 16600.« 316200.- 316000.- 3790.- 27080.- 3140.- 3110.- . 940.- szoi- - 9690.- - 13670.- ■ 13470.- 381.- 371.- 18689. 13400, 91;k), 2133, 2128, 34900. 1857V.« ,« 13290.— .« dllOi- .« 2N7.« 2112,« 34100.—!lO 88*30 30 83.30 Mgarische 19070*— 13370.— 9190;- 2133.- 2128.« 34900.- OliiÖ 86.39 Kronen. belastung der einzelnen Einreicher an einem bestimmten Stichtage als unüberschreitbares Maximunt aiM-sehen' ivevde. Der Vörsitzende betonte, Laß die Bankanstalten ibei. Purchführnng des Beschlusses weitere wesentliche Steigerungendes Portefeuilles nicht Atzulafsen und vielutchr Lest Abbau desselben in die Wiege zu leiten, nach den erteilten.Weisungen mit voller Berücksichtigung der individuellen Verhältnisse Vorsitzen; eS sei daher msbesondcre möglich, Beträge, die durch iRuc^ählnngen einzelner Stützungskredite und Bereinigung der aus Jahlungsstockitngeu herruhrenden Pendenzen frei werden, teilweise zur Besriedigung a-nderer Ared-itaufpräche zu verwenden. . / Die Steuerstrasen für Tnggelder. Der Verband der Bank- und Kommissionsftrmen hat vor kurzem ibeschlossen. eine Eingabe^ an das Bun'desfinanzininisteri.üm' - zu richten, ■ um gegen die Steuerslrafen Stellung zu nehmetr, die aus Anlaß von Taggeldverlechungen einigen Banffirmen vorgeschrwben wurden. Diese Eingabe ist nunmehr von einer Abovduung unter der Führung des Börsenrates W a n t s ch u r a: im^BundessinLuzimnisterinm überreicht worden. In Abwes'eicheit dek FinanMinisters wurden die Vertreter des Verbandes von dem Ministerialrat Dr. Kämpf empfangen,-der die U-eiberprüfung der vorgebrachten Argumente Men die Steuersträfen zufagtc. Weitere Preisermäßigungen auf den rnstischeu Märkten* Volt seiten des Moskauer Bokkskommissariats für den Iituenhcmdel wurde ab 1. August d. I. eine Preisermäßigung für die ErMgnisse dev chemischen JMUstrie in Kraft gesetzt. Diese Preisermäßigungen betragen für Säur'e-n 17 Prozent, fiit Salze 11,6 Prozent und für Laugen 13 Prozent. Auch siir Zündhölzchen wurden neue Einheitspreise fsstgeisetzt. Die Krise in der Lederindustrie hält trotz der bereits vorgenommenew PmisredMiou noch an. Dagegen .gibt die staatliche Dal^e ‘ handelssteüe bekannt, daß eine Herabsetzung der Preise für. Tteinsat; derzeit nicht in Frage kommt. ' Iiisdlvcuzen. Der Kredilovenverejn meldet 'sylgentze Zahlungseinstellitngen: S ch m i dt Florian und Eusebius Ohnheiser, Installateure, Mürzzuschlag. Seidl Alfred, Schuh Händler, Wels. Wenter . Kurt,. Kaufmann, Innsbruck. Kraus Jakob Söhne, Leoben. Har'ing undIBild, Eisen- und Metallwamt, Graz. Preis fi sch ef, Thveese, Schneide rin, Leoben. Haderer Justine, Schreins, Bezirk! Frohnleüen, Steiermark. Müller Ottä^'Händler', Enitiel- .feld. Klein,Frieda, Restaürateirrin, Breitenstein am Sem«' mering. Winkle t Einmerich, Kaufmaun, Wien, 11. Bez., Dorfgasse 10. R ei s tn ann Fritz, Kausmanch Wien, 1. Bez., Hegelgasse 7. Sch mit Anton, Kaufmaim, Wien, 4i'Aezi, Kolschitzkygasse 6. Julius und Adelheid >Obe rgrie ser, Bösendorft H a n s e l' Leopoldine, Wr.'-NeustLdt, -Bahn-- gasse 11. M a u d el i k Ludwig. Dentaldepvtinhabdr/ Badw, Johannesgasse 25. Tiger Lotte, Modistrn,' Wien, 1. Bez>> Naglergasse 3. Beer Emil, Textilwarenhandlung,. Wien, 2. Bez., Halmgasse 2. Moritz Berger, Lebensmittel--