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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-26 · Heft 1987 (26.8.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1987 (26.8.1924)
Date
1924-08-26
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Serbe 8 Wien, Dienstag sonders gewarnt werden, da der Index eine stark steigende Tendenz aufweist, die Schuhpreise bekanntlich ebenfalls zu den Grundlagen für die Indexerhöhung gehören und daher eine Erhöhung der Schuhzölle ein Weiter st ei gen des Index begünstigen mutz. Wie wir erfahren, haben/sich auch die Schuhhändler der Bundesländer mit ihren Abgeordneten direkt in Verbindung gesetzt, um eine Erhöhung der Schnhzölle unter allen Umständen zu verhindern. Tschecho-slowakische 50ü--K.-Staatsnoten. Mit 31. August 1921 endet die Frist zum Umtausch der tschecho-flowakischen vOO-K.-Staatsnoten erster Emission (rote) datiert vom 19. April 1919. Bis zu diesem Termin wird der Umtausch vom Bankamte des Finanzministeriums in Prag, 2. Bredovska 5, vorgenommen. Ursprungdzeugmlse zu Paketen nach Polen. Die Handelskammer gibt bekannt, datz nach einer Mitteilung der polnischen Postverwaltung nunmehr der Beischluß der Ursprungszeugnisse an die Begleitadressen wieder die unerläßliche Voraussetzung für die Erwirkung einer Zollermäßigung ist. Ursprungszeugnisse, die der Absender an den Paketempsänger in Polen unmittelbar übermittelt, werden von der polnischen Zollverwaltung nicht mehr berücksichtigt. Die Interessentenkreise werden daher nachdrücklichst aufmerksam gemacht, daß die für die zollbegünstigten Waren erforderlichen Ursprungszeugnisse von nun an den Begleitadressen anzuschließen sind. Lie Warenmörkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung") Baumwollgarne. Gegen im WoLenlaufe blieb die Tendenz unverändert. Es notierten: Nr. 5)10 Bengalkops pro September-Oktober —.73 Dollar. Nr. 16 II» Surat —.86 Dollar. Nr. 20 -.89 Dollar. Nr. 16/24 Halb-Amerika —.92 Dollar, Nr. 16/30 Rein- Amerika —.98 Dollar, Nr. 36/42 Mittel-Amerika 1.13 Dollar. Nr. 42 1.15 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung mit 2°/, Skonto Spinnerkond. Baumwollzwirne Auck diese Gattungen blieben behauptet. Es notieren Nr. 10/12 Bengal zwei- und dreifach pro September-Oktober -.79 Dollar, Nr. 16/2 Ha Curat -.91 Dollar, Nr. 20/2 —.97 Dollar. Nr. 20/2 Amerika 111 Dollar, Nr. 80/2 1.20 Dollar. Nr. 40/2 la 1.38 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken mittel naßscharf 1 Kabel-Cent Aufschlag pro Kilogramm) mit 2% Spinnerkond. Rohe Baumwollgewebe waren bis 2 Punkte schwächer. Es notieren: 78 Zentimeter 14/14 20/20 pro Sepien der - Oktober —.72 Schweizer Franken, 15/14 20/20 —.75 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 21/21 30/30 —.87 Schweizer Franken. 80 Zentimeter 19/17 36/42 -.54 Schweizer Franken. 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.65 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Nummern französischer Zoll, transit Wien. Berliner Börse. Berlin, 25. August. Wenn auch die Börse an ihrem Optrmismus hinsichtlich der schließlichen Zustimmung des Reichstages zu den Londoner Abmachungen sesthält, bewahrte sie doch bis zum Eintritt der endgültigen Entscheidung für- ^widendenpapirre ziemliche Zurückhaltung. Das Geschäft war in diesen Papieren bei nicht ganz einheitlicher Kursbildung _Wiener Morftenifertnng._ nicht mehr sehr bedeutend, . wobei indes für die führenden Montan- und Kalipapiere Kurssteigerungen von durchschnittlich ein bis. vereinzelt drei Billionen Prozent überwogen Für heimische Rentenpapiere erhielt sich hingegen bei größerem Zulauf der Spekulation das bisherige Interesse. Me Ruchsanleihe und Konsols sowie Kriegsanleihe und die Anleihen der Länder, Provinzen und Städte usw. stiegen bei erheblichen Umsätzen zum Teil ansehnlich weiter. Wenn auch später in Aktien- und Rentenpapieren die erzielten Höchstnotierungen nicht aufrecht erhallen werden konnten, blieb die Grundstimmung jedoch fest. Der Geldmarkt blieb unverändert leicht. Am Devisenmarkt hat sich nichts von Bedeutung geändert. (Alles in Billionen von Mark.) S ck> l u ft l u t f e: Türkische Lose 26.5, Oelterr. Staatsbahn 27.75, Nordd. Llovd 7.1, Ver. Elbeschiffahrt 3.1. Berliner Handelsgesellschaft 28, Kommerz. Drivatbank 65, Darmstädter Bank 9.876, Deutsche Bank 11.6, Diskonto- Kommandit 13.125, Dresdner Bank 7.5. Nationalbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 0.375, Oesterr. Länderbank —, NrichSbank 45.5, Wiener Bankverein 0.25, Wr. Unionbank 0.3, ANg. Elektrizitäts-Gesellschaft 10,—, Bocvumer Gußstahl 52.26. Daimler Motoren 2.9. Deutsch-Luxembnrger 50.75, Deutschs Dl aschinen 6.5, Dynamit Nobel 8.4. Felten u. Guilleanme 23.25, Gelsenkirchener Berg 54.75, Tb. Goldschmidt 14.5, Harvener Bergbau 67 25. Hirsch Kuvfer 26.9. Höchster Farben 16?—. Hokenlobe-Werke 20.1, Laurahütte 7.75, . Mannesman"röhren 88.75, Phönix Bergbau 38, Schnckert u. Co. 37.25, Siemens u. Halske 47.75, Televhon Berliner 4.875, Goldanleibe 4.2, Dollarschatzanweisungen 86.50. . Prager Börse. Prag, 25. August. Die heutige Börse eröffnete bei meist tieferen Kursen nahezu geschäftslos. Heimische Banken lagen ruhig und meist unverändert, Wiener konnten sich nach anfänglicher Abschwachung befestigen. Nordbahn-Aktien gewannen 180 tschech. K. Auf dem Jndustriemarkte erholten sich nach schwacher Eröffnung Zucker-, Ersen- und Maschinen-Papiere. Zum Schluß waren besonders Alpine-, Simmeringer- und Bergu. Hütten-Aktien gesucht. In der Kulisse lagen Skodaurtb Brunner Maschinen nach anfänglicher Avschwächuna gebessert. Auf dem Anlagemarkt zeigte sich namentlich für Staatswerte Interesse. Auch Laubes-, Stadt-Anleihe und Bankschuldverschreibungen waren fest. Am Exotenmarkt gingen Bulgaren, Schönpriesener und Jpar zurück, waren aber zum Schluß gebessert. Der Schluß war befestigt. S cb l u ß l u r s e: Türk. Eiseubahn-Anleide 400 Franken —. Böbm. Unionbank 894.—, Böhm. Eskomptebank 888.—, Böhm, Industrialbank 418.—. ZivnostenSka Banka 403.50, Anglobauk 86.50, Oesterr. Kredit 86.—, Wiener Unionbank -75.50 Wiener Bankverein 58.75, Buscktiehrader Eisenbahn Lit. A —Ltt. B —, FerdinaudS-Nordbabn 6030.—, Nrag-Tuxer ,160.—, Nussig-Tevlitzer Eisenbahn —, Nestomitzer Zuckeriudnsirie —, Bereinigte Elektrizität Wien 121.—, Brosche 1125.—, Koliner CvirituS 1060.—, KönigSbofer Zement 1013.—. Breitfeld-Danek 486.—, Ringhoffer 710.—, Simmerineer 111.50, Notbkosteletzer Textil 303.—, Alvine Montan 195.—, Boldihiitte 299.—. Haager Eisen 893.—. Oesterr. Berg u. Hütten 2480.—. Skoda 654.50, Inwald 265.—. ' Budapest« Börse. Budapest, 25. August. Die heutige Börse eröffnete in flauer Stimmung, die besonders durch die ungünstigen politischen Verhältnisse in Deutschland und schwache Wiener Berichte hervorgerufen wurde. Auch im späteren Verlaufe konnte sich das Geschäft nicht beleben und durchschnittliche Kursverluste von zwei bis drei Prozent bildeten die Regel. Nur einige favorisierte Werte konnten sich behaupten. Die Geschäftsstille dauerte bis zum Schlüsse an und auch nachbörslich blieb diese 'in Geltung. 26. August 1924_Nr. 1867 (Alles in Tausenden von Kronen.) S ck» l n ß k n r s e: Britisch-Ilng. Bank 44.50, Ung. Kredit 565. Oesterr. Kredit 190. Salgo Kohlen 570. Rimammanyer 127. Sjidbahn 56.-.Staatsbahn 460.-. Anglobant —. Gran- Szaszvarer 855.—, Oberung. Berg-Hütten 445.—, Drasche- Ziegel 200.—, Ung. allg. Kohlen 2975.-, Urikant, Kohlen 908, Kobürg —, Spodium 140, Clotilde chem. Fabrik 65.—. Ung. Eisenbahnverkehr 192—, Verein. , Holz 20.— . Adria 1015.—. Biehmörtte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung") N i n d e r m a r k t. Der gestrige Auftrieb belief sich auf 446 Stück inländisches, 387 Stück ungarische,, 111 Stück tschechoslowakisches, 739 Stück jugoslawisches, 990 Stück rumänisches, 165 Stück deutsches und 27 Stück dänisches, zusammen 2876 Stück Schlachtvieh, worunter sich 2361 Stück Mast- und 514 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 1395 Ochsen, 613 Stiere 354 Kühe und 18 Büffeln. Bei einer Minberzufuhr von 470 Stück eröffnete der Markt in lebhafter Stimmung. Me guten Qualitäten sind gegenüber der Vorwoche um 1000 K., mindere Sorten inklusive Beinlvieh um 500 K. pro Kilogramm im Preise gestiegen. Stiere blieben gut behauvtet. Nachmittaghat sich die Tendenz verstaut. Es notierten: Ochsen prima 17.500 bis 20.000 K.. ertrem 24.000 K., sekunda 15.000 bis 16.500 K., tertia 13.500 bis 14.500 K.,: Stiere 13.000 bis 17.000 K., Kühe 13.000 bis 16.500 K., Beinlvieh 8000 bis 13.000 K. und Büffel 10.000 bis 12.700 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Baumwallmartt. Dew-Porv, 24 August. Baun'woN,»fuhren in den atlaM. und Golfhäfen 10.000, int Innern 13.000, Ausfuhr nach Großbrit annien —.—. nach dem Kontineut —' Koknlniarkt middling r 27.60 (letzt. Kurs 27.80). Tendenz: Unr egelmäßig. — Termine r August —. September 25.45, Oktober 25.58, November —, Dezember 25.25, Jänner 25.18, Februar —, März 25.50, Avril 25.55, Mai 25.65, Juni — Juli 25,05. Die Levlsenkurle. Zürich, 26. August. (Devisenkurse von 12.— Uhr. Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Diilliarde (-.-), Holland 206.75 (207.—), New-Pork 584.- (533.50V London 23.97 (28.98V Paris 28.70 (28.57); Vrailand. 23.57 (23.56), Brüssel 26.65 (26.55), Kopenhagen 86.50 (86.50V Stockholm 141.76 (142.—), Cbristiania 73.90 (74.-), Madrid 71.- (71.15), Buenos Aires 179.50 Prag 16.- (16.-), Budapest 0.0070 (0.0070), Bukarest 2.47 (2.45), Belgrad 6.56 (6.55). Sofia 3.86 (3.85), Warschau — -.-), Wien 0.007525 (0.007625). Berlin, 25. August. (Devisenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-Dork, London,Japan und Rio für 1 Einheit. Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam 162.34 (162.79), Belgien 20.90 (20 Y5). Cbristiania, 57.85 (57.85), Kopenhagen 68.03 (67.98), Stockholm 111.22 (111.22), Italien 19.65 (18.60,, London 18.805 (18.875V Netv-Aork 4.19 (4.19), Baris 22.69 (22.79). Schweiz 7855 (78.60), Spanien 5656 (55.66). Wien 6.926 (6.926), Prag 1259 (12.60/, Budapest 5.49 (5.49). Sofia 3.045 (8.045), Belgrad 5.19 (5.19). Berlin, 26. August. (Notenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Dollar und Pfund für 1 Einheit, österreichische für 100.000 Einheiten und polnische für 100 Zloth.) - Noten: Dollar 4.19 (4.19).; Pfund 13.79 (18.86), Italienische 18.55 (18.65), Oesterreichische 5.92 (5.92), Polnische 77.60 (77.—). Tschecho-flowakische 12.655 (12.595). Copyright Oesterbeld & So. Brrlag. 8. g»rtsctzun». Las Mädchen im Nebel. Kriminalroman. Von Jo'ef Gollomb. „Ein Viertel nach sechs!" Na-ida fragte den Wachtmeister: „Wann erfolgte der Zusammenstoß?" — es war nicht in meinem Revier; ich kann es nicht Henau sagen. — Die Uhr im Wagen war zerivümmert, i>ie Zeiger standen auf em -Viertel nach sechs. Es war in der Nahe des Picadilly-Palastes, .und has Fräulein -hat es vielleicht durch die -Fenster 'hören können." „Es war gar kein Fenster in dem Zimmer", schluchze Eileen. „Ich stand ziemlich nahe", sagte ein anderer Polizist. ,,Es war zu weit tveq vom Hotel, um gehört zu werden, und ich hörte nur den Krach des Zusammenstoßes und das Klirren der Scheiben." Na:da erstarrte. „Erscheinung des -Toten!" fl-üsterte sie geheimnisvoll. „Nachricht von ihm! Jetzt werden wir alles ersähren." Fünftes Kapitel. Der Todesstreich. „Verzeihung, ich verstehe nicht ganz", sagte der Polizist, selbst Eileen, die in diesem Augenblick ettvas ruhiger geivorven war, fragte: „Na ida, was meinst du damit?" „Naida sagte kurz: „Es ist nicht so wichtig; ich werde es dir später erklären." Freundlich versuchte sie, Eileen hinauszubegleiten, aber das Mädchen machte sich vo-n ihr los und setzte sich noben den' Chauffeur, der, den Kopf an die Wand gelehnt, mit geschlossenen Angen dasaß. „Dennis — sagen Sie mir, was 6-lcha-h." — Ihre Lippen -waren aschgrau. Der Chauffeur faßte sich an den Kopf. Ich will's versuchen, Fräullein Eileen," sagte-er schwankend, „ich verstehe es selbst nicht recht, an manches kann ich mich nicht erinnern . . . Sie waren im Picadilly-Palast.- Ihr Vater befahl den Magen bis fünf. Es war schon sehr neblig. Er in allen Farben vmM.U ADLEn«ASM •» STOFFE *fafr«NL7S2JB* stieg ein, und ich fuhr los, konnte aber kaum einen halben Meter vor mir sehen. In der Nähe von Picadilly kamen -wir kaum vortvärts; manchmal mußten wir an den Straßenübergänge -fast eine Vievtelstunde warten. An der Ecke von Sankt James saßen wir fest. -Dort . . . warten Sie, wa's war denn dort . . . oh, mein Kopf! . . . Nein, es war ja ganz nahe vom Picadilly-Palast; ich versuchte an das Trottoir heranzukommen. Ich konnte das Hoteil gerade evkennen. Plötzlich ein furchtbarer Krach! Gin schwerer Wagen, der wie wahnsinnig fuhr, stieß mit uns zusammen. Mein Wagen flog halb um, und ich wurde hevausgefchlieudert. Ich mußte meinen Kopf aufgeschlagen haben, denn ich war ganz benommen, trotzdem hörte ich das Klirren der Scheiben und jemand-schrie — es muß Ihr Vater gewesen sein —, es klang wie: „Ermordet! . . . Feinde! . . ." Eileen und Naida riefen zugleich: „Wie weit war das vom Picadilly-Palast?" ,^Jch glaube einen Mock ungefähr." schrie er laut — laut genug, um weit gehört zu werden? fragte Naida. „Denken Sie nach, Dennis." „Hm — nein, Fräulein Sangvee," sagte -der Chauffeur unsicher, ,Mr schien — wenn es seine Stimme war —, daß er -selbst verletzt sein mußte, so schwach klang es. Aber ich war ganz taumelig. Ich spürte Glass'plitter in meiner .Hand und dachte noch, das ist doch-mein Wagen . . . dann muß ich wohl. . . Der Wachtmeister hier hob mich auf und verband meinen Kops. Als ich wieder etwas zur Besinnung kam, sah ich nach dem Wagen. Ta sah ich «Ihren Vater, Fräulein Eileen, er war ... .er mußte gerade aus dem Fenster geguckt haben . . . denn als wir zuscnnmensiießen . . . Wachtmeister, sagen Sie's ihr . . ." Neueintretende Abonnenten erhalten die bisher erschienenen Fortsehungen unseres spannenden Romans „Das Mädchen im Nebel" aus Verlangen g r a t i s nachgeliefert. Hi .... ,^Jhr Vater mußte mit dem Kaps di« Scheibe zev Wagen haben", sagte der-Polizist ernst. „So haben wir ihn gefunden. Durch einen unglücklichen Zufall mußte er sich vorgebeugt haben, als der Stoß -erfolgte. Als ich hinzukam, hing sein Kopf teilweise aus dem Fenster. Das dicke Glas mit-fernen scharfen Kanten . . . seinen Hals . . Naida fing Eileen auf. Aber das Mädchen war nicht ganz Ohnmächtig. Ms Naida sie wegführen wollte, -wehste sie' sich. „Ich muß alles hören", wandte sie sich zu -dem Polizisten./Glauben Sie . . . glauben Sie wiMch, datz »eein- Unfall war?" „Ich kann mir nicht denken, daß es etwas anderegewefen sein, soll", sagte er. „Der andere Wagen entkam im Nebel; wir kennen leider seine Nummer nicht; wenn wir den Fahrer entdecken, der-hat nichts zu lachen. Aber -wer soll durch den Nebel fahren, um Zusammenstöße zu verursachen, Fvä'ulein? Und da niemand außer Ihrem Vater im Wagen.war—" Er hielt inne und schaute verwundert zu dam Chauffeur, der ausgefprngen war. . ,^Jetzt besinne ich mich", rief Dennis aufgeregt. ,^J'Smani>.-war bei-ihm im Wagen." Er drückte seine Hand an die Stirn. ,Ms hatte ich ganz vergessen. Jetzt weiß ich, warum ich an das Stehenbleiben an der Sankt Jame's-Ecke deniken mußte. Als wir dort hielten, kam ein hvoßer Mensch aus Krücken heran. ^Wollen -Sie mich ein Stück mitnehmen?" fragte er. ,/Bei Sankt Mihiel wurde mein Knie zersplittert, und dieser Nebel ist -die Hölle für mich!" Ich sagte, er müsse Ihren Vater fragen. „Aber gern", sagte Doktor Goodrich und befahl-mir, den Mann in den Wagen zu helfen.. Das tat ich, und Ihr Vater machte ihm Platz. Das war alles, was ich von dem Fremden sah. Haben Sie ihn gesehen Wachtmeister?" „Ich habe nur Doktor Goodrich im Wagen gefunden. Da's ist allerdings Merkwürdig; vielleicht ist er ausgestiegen, wächreri-V Sie öfters halten mußten?" ' „Doktor Goodrich hätte mich gewarnt, so länge nicht lweiterzüsahren," bemerkte der Gha-uffeNr, ,/lber er -konnte nach dem- Zusammenstoß ausgesti-egen sein, bevor Sie hinzulamen?" (Fortsetzung folgt.)

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