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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-14 · Heft 1975 (14.8.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1975 (14.8.1924)
Date
1924-08-14
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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.:■ 1976; Men,!Vonnersta- Nestomttzer ^uctetlubuftrie 1445,—, Vereintste Elektrizität Wie» 117.-, . Brosche 1180.-, StoJtnw Spiritus 1068.-, KöniaSbofer Zement 1O0O)—. Breitfelb-Danek 494.—, Nittgbvffer 720.—, Linlmerintzvr 111.—, 8iotl>kosteletzsr Textil. 303.—, Alpine Montan 164.--, Poldihütte 804.—, Prager Eisen 916.—, Oesterr. Bors u. Hütten 2480.—, Skoda 642.50, Öitloalb 265 — Die Setoifenftttle. Zürich, 1b. August. (Devisenkurse von 11.46 Uhr. Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Milliarde (->.-). Holland 207.- (207.20), New-York 530.50 (580.—), London 24.06 (24.12), Paris 29.45 (30.40), Mailand 29.97 (24.-), Brüssel 27.10 (27.40), Kopenhagen 86.26 (85.60), Stockholni 141.- (141.-), Christiänia 74.- (74.—);: Madrid -.- (71.60), Buenos Aires 176.60 (176.60). Prag 15.70 (15.72V,), Budapest 0.0070 (0.0069), Bukarest 2,40 (242), Belgrad 6.60 (6.62'/,). Sofia 3.87 (3.67), Warschau -.-), Wien 0.007476 (0.007475). Berlin, 18. August. (Devisenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-York, London,Japan und Nio für 1 Einheit- Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdmn 163.74 (164.19), Belgien 21.70 (21;94), Christiania 68.10 (58.55), Kopenhagen 67.33 (67.83), Stockholm 111.47 (111.62), Italien 18.96 (19.-), London 19.01 (19.10) . New-York 4.19 (4.19). Paris 28.44 (28.98), Schweiz 79.10 (79.20), Spanien 56.26 (56.36), Wien 5.94 (5.94), Prag 12.49 (12.49), Budapest 5,55 (5.58), Sofia 9.08 (3.08), Belgrad 6.27 (5.27), Berlin, 19. August. (Notenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mjt Ausnahme von Dollar und Pfund für 1 Embeit, österreichische für 100.000 Einheiten und polnische für 100 Zloty.) - Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 19.01 , (19.08), Italienische 19.05 (19.10), Oesterreichische 5.98 (5.98), Polnische 77.75 (77.76), Tschecho-slowakische 13.49 (12.48). Prüg» 13. August. ^Devisenkurse. — Mitgetetlt vom Bankamte de8 ischecl,o-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin*) 7.98'/, (7.96'/,). Zürich 642.60 (643.-), Paris 189.76 (196.75), London 163.80 (154.06), New-York 69.96 (88.95), Belgrad 42.20 (42.20), Bukarest 16,15 (15.10) , Wien 4.72 (4.72), Warschaus 646- (647.-), Agram —(—.—), Budapest 4.28 (4.30), Jugoslawische 42.15 (42.16); Oesterreichisch« gesternpelte Krone 4.70 (4.69), Polnisch^) 643.— (642.—), Ungarische 4.15 (4.16). *) per Billion, +),fiir 100 polnische Gulden. Buüapell, 13. August. (Kurse oer Devtseuzentrale.) — Amsterdam 29.706 bis29.860, Bukarest640.- bis 843- Kopen- Hagen 12.230bis 12.900.Christiania 10.620 bis 10.675, London 345.000 bis 347.000, Berlin —bis —Italien 8460- bis 9447.-, Paris 4225.— bis 4255.—, Prag 2250.— bis 2261.—, Stockholm 20.236 bis 20.345, Zürich 14.950 bis 14.480, Wien 1.0725 bis 1,0785, Sofia 652.—bis 555.—, Agram 940 bis 946, New-York 76.100 bis 76.500. Warschau bis —, Brüssel 3889.- 618 8909.-. Belgrad» 13, August. (Devisenkurse.) London 366.75 bisParis 447.-bisNew-York 80.97 bis -.—, Genf 1627.50 bis , Saloniki —.— bis —, Mailand 668.50 bis —Prag 289.45 bis —Berlin -.— bis Wien 0.1141 bis Bukarest 36.87 bis Sofia 61.- bis Budapest 0.1095 bis Brüssel —.— bis —, Amsterdam —bis —, Warschau — bis ■: ''• — Agram, 18. August. (Devisen.) Wien 0.1138 bis — Berlin —bisi —. Budapest —, Bukarest — biS —Italien 365.154s —. London 367.- bis New-York 81.— bis —, Paris 446.— bis—, Prag 289,25 bis —, Sofia —bis Schweiz 1580.— bis —, Brüffel —bis —, Warschau —bis AmsterdM —.— bis —, Stockholm —bis —. Warschau» 19. August. (Devisen.) Berlin —bis —London 23.89 bis 23.61 New-York 516 bis 521, Prag 16.28 bis 15.72, Wien 7.28 bis 7.35, Wiener MoraenzelLrmg. 14. August 1924 : ' - '_Geile 11 KkMH2naM.v0mmnä0mc*umdmBl»a*mH i iPnirrfflai rmrtr‘rtil1i i m e'.-' -fl ■mm ME Aus dem FutzSallverband. Heute um 6 Uhr ckbendS PlenarversamnUun-g der 'gesamten vierten Klasse. Jeder Verein wird ersucht, eineu Voriretev zu entsenden. Wichtige Tagesovdnung: Profesjlionalsrage und Klasseneinteilung. Bestimnites Erscheinen Pflicht. Häusler (Hakoah) wurde wegen Kritisierens schiedsrichterlicher Entscheidungen auf 14 Tage disqualifiziert. Hotz (Vienna) wurde wegen Insultierung des Schiedsrichters bis zum 27. November disqualifiziert. Hagibor (Klausenburg) siegte in Czernowitz gegen Dragos Voda 1:0 (1:0). Die repräsentativen Fußballmannschaften von West- und Norddeutschland werden sich am 28. September den vierten Kampf um einen im Jahre 1920 gestifteten Pokal liefern. Im ersten Spiele siegte der Norden mit 8:0, im zweiten der Weiten mit 3:2. Der dritte Kampf endete unentschieden 1:1. Mit den: vierten Treffen wird das Stadion in Elberfeld eingewei'ht. Hakoah (Czernowitz) schlägt Sporting aus Kischenew 5:2 (0:2). Hakoah hat den Sieg redlich verdient. Einige Unr¬ und Neuaufstellungen hattet: das Gefüge der Mannschaft stark gefestigt. Technisch war Hakoah den Gästen überlegen. Jeder Spieler war mit Eifer bei ber Dache. Als überaus nützlich erwies sich die Einstellung Freibergs in den Angriff. Freiberg, der über beachtenswerte technische Fähigkeiten verfügt, dirigierte den Angriff ziemlich sicher Uno schoß selbst drei Treffer. Im Angriff gefielen noch Haber, der den ersten Treffer erzmte^ und der Rechtsinnen. Pfeffer, der den Hakoahangrisf verstärken sollte, ergab sich ganz fruchtlosem Solospiele. In der Verteidigung stachen Sitzer und Erich hervor. Zur Pause stand das Spiel 2:0 für die Gäste. Beide Tore schoß der ausgezeichnete Rechtsverbindungsstürmer des Sporting. Nach der Pause ist Hakoah stark im Angriff und landet durch Haber (1), Freiberg (3) und Pfeffer (1) fünf Goals im Kasten der Gäste. Bon beängstigender Unsicherheü erwies sich der Sporting- Torwächter, der an mindestens zwei Treffern stark mitbeteiligt war. Schiedsrichter war Herr Rascher. Hakoah hat sich durch diesen bedeutenden Erfolg vielversprechend in das Oberhaus eingeführt. S. C. Iordania—S. C. Sauerbrunny 7:2 (2:2). Schiedsrichter Walter. Der jüdische Verein, der erst vorige Woche gegen Groß-Enzersdorf einen Sieg feierte, konnte auch diesmal in Sauevvrunn, obwohl er mit Ersatz für Herrmann uwd Roßikopf an treten mußte, einen Sieg feiern. Sauerbrunn ist ein spielstarker, in der burgenländiischen Meisterschaft an zweiter Stelle Placierter Verein. Die jüdische Mannschaft, welche sich anfangs ans dem etwas unebenen Platze, nicht zurechtfmden konnte, kamje weiter das Spiel fortschritt. immer mehr in-Schwung.-Gegen Mitte der zweiten Halbfett lief sie zu ihrer Hochform auf.- Im. Tore stand nach längevev Pause wieder Frey und bewies bei eimgen Bällen sein großes: Können. Basch und Kerles spielen anifangS ziemlich, unsicher, kommen über langsam auf un>d bilden dann eine sichere Devteidignng. Die Hawesreihe bot eine Glanzleistung und war der beste Manschaftsterl, insbesondere Tabak leistete Hervorragendes, Der Sturm,, der ein flaches raumgreifendes Kombinationsspiel vorführte, hatte seine besten Leute in Großmann und Zitter. Givich vom Abstoß weg geht Sauerbrunn vor und nach einem Geplänkel vor dem Tore verschuldet Büsch einen Elser, der züm ersten'Treffer verwandelt wird. Gleich darauf gleicht Rvnes nach schöner Kombination aus, und in per 80. Minute erringt Zitter für Iordania die. Führung, Zwer Minuten vor Schluß kann SauerbLUnn wieder gleichziehen. Nach der Panse ist Iordania stätroig überlegen und erziel: durch Großmann (2), Zitter, Noues und Tvöster weitere fünf Tr-fstr, wogegen SauerbrünU leer ausgehi. Iordania: Frey; Basch, Kertrss Opus, Tahak,. Groß; Zitier, - Tröster, Großmann. Rones, Nenmann. ‘‘ , . Die Alte HerreN-Manttschaft der Häkoäh spielt am Frei, tag den 15. d., 4 Uhr nachmittags, gegen die Alten Herren des Spoul.ubs Tstmart auf dessen Platz. Die österreichische WasserLallrimrMschaft. Die Aufstellung der österreichischen Nationalmannschaft für den Wasserball-Länderkampf gegen Deutschland lautet folgendermaßen: Patuzzi (1. W. A. S.K.), Landsmann (Hakoah), Dworak (W. A. S.), Rasfay (Bienna), Redlich (W.A.C.), Worel (W.A. C.), Broccincr (Bienna). Ersatzleute: Grünseld (W. A. C.), Reich (Hakoah) und Bauer (W.A.S.). Prager Schwimmsport. Am internationalen Wettschwimmen des C. P. K., welches am 6., 9. und 10. d. stattsand, und an dem sich außer de» zahlreichen auswärtigen und tschecho-slowakischen Klubs aüch W e i ßmüller und Krüger von Illinois A. C. (Chikago) beteiligten, wurden außer den fünf Rekordverbessermtgen auch sonst ganz gute Zetten erzielt. Die Wassetballspiele, die unter dem Schiedsrichter Bachrach, dem Trainer WeißmüllerS, zur Austragung gelangte«, entsprachen nicht den Erwartungen. Die jüdischen Klubs der Tschecho-Slowakei, die ihre Teilnahme zugesagt hatten, und zwar^ Bar- K o ch b a, Brünn, H a g i b o r, Pilün und Prag, starteten nur Freitag und Samstag in Anbetracht des sonntägigen Trauerfetertages. Balazs siegte in den Sprungkonkurrenzen. Hagibor (Prag) erfocht je einen 2. und 3. Preis nnd konnte, in den Borläufen sich für das Finale placieren. — Die wichtigsten Resultate sind: Springkonkurrenzenr Damen-Junioren: 1. Stepankova (C. P. K.), 2. Rezek (Hagibor, Prag), schöne Leistung der jungen Anfängerin, 3. Friedländer (C. P. K.). — Junioren: 1. Szabo (K. A. C., Kosice), 2. Zabka (P. K., Hradee), 3. Jenik (C. P. K.). — D a m e n - S e n i o r en; 1. Krongeiger (C. P. K.), 84,2, 2. Hrbek .(Sparta) 58,2. — Herren-Seniorenr 1. BalazS. B.) K. B.) 134,5, 2. Meitner (Slavia) 85,5. Balasz zeigt, daß er in Paris viel zugelernt hat. — S ch w im m k o n ku r r e n z e n: 100 Meter Brust für Senioren; 1. Kramar (C. P. K.) 1:28,2. 2. Lederer (Hagibor, Prag) 1:31,4, 6. Kolator (C. P. K.) 1:35,6. — 100 Meter Rücke» D am e u - S e» i o r e n:1l Müller (C. P. 1:38,2. - 400 M e t e r freier Sti. Senioren: 1. Weißmüller (I. A. C.) 6:17,6,>8 Mök (E. P K.)l HM) <nUer^MechoUowMcher RekM. ZOO Meter Senioren 2. Klaffe: 1. Retterrnänn )C. P. K.) 2t52,8.8. Aohltk (A. P. K.), 3. Getreuer (Hagibor, Prag). — 50 M et er » ck e tt Gx h t b i t i o n 8 s ch w i m m » n und Rekordvetiesserungsversuch: 1. K r ü g e r (I. Al C.) 96, 2. Legpt (C. P. F.) 38, besser als alter tschecho-stowaktscher Rekord. — .100 M. et e r R ü ck e n Senioren: 1. Krüger (C. A. C.) 1:22,7 2. Legat (C. P. K.) 1:27,4, 3. Klempfner (Sparta). -^1000 Meter freier Stil Herren: 1. Kucera (I. P. K.) W»e H.L. ADLE «QASÖÄ'Ä 1U«fe»KK753£» 5>N BUi?SB>XLlrPQMÄN VQN SIPNEY yj.iQjovurt yorvehalrcu. / 45. Fortsetzung. 8. Kapitel. Der große Bill Mt Wort. Der jwM Mülnn, bergauf einen Stock gestützt, mühsam M den Ankleibevauim gelMMpelt ^war, setzte sich uieber und betrachtete düsteren Micks 'das «gefchäiftige Treiben uni sich hemm, als 'wenn es ein Leichenbegäingnits wäre. So schien es -ihm auch — ein Begräbnis — sein Fuß-ball- ^begyabnis Wir ein Schlag aus heiterem Himmel, unerwartet und niederschmetternd, war dieses UnMck über ihn gekommen. Der Arzt, welcher gestern abends noch gchM worden war, hatte die ohnehin schmerzlich Mrä Tatsache — daß Hollywood ohne seinen ersten Zentevstürmer im SemifiMle gegen HalMu'on Billa an-treten müsse, bestätigt. ,Menn ich die offene Wahrheit sagen soill," fügte der Doktor hinzu, „Sie werden miMstens 14 Tage nicht in ocr Lage sein, Fnhhall Zu spielen. Die Verletzung ist ja nichc so schlimm, -wie sie hätte aitssallen können, Mr hoch schlimm genug, um Ihnen -n -empfehlen, sich Münigst n icherz ulegen." Adarr hatte die Geschichte von dorn Ueberfall genau den: Tea-nl-manager berichtet und seine Qualen verdoppelten sich, als er den Eindruck bemeMe, den sein Bericht auf Hollister gemacht hatte. ' „Ich würde einen Teil meines kle-intzn Vermögens dafür 'hergeben, .hxny ich das ungeschehen machen könnte!" stöhnte Hollister und lief ruhelos im Zimmer auf und ab. „Ich muß gleich mit Maxriner sprechen; das. ist ja enbsetzlich!" Der Hollywood-Kapitän war genau so erregt über die Angelegenheit wie der Teammanager, aber die Unglückspoift hatte auf ihn eine ganz andere Wirkung. „Dahinter steckt etwas, Dick", sagte er. „Raub kann das Motiv nicht gewesen sein, weil der Bursche, ja nicht dep leisesten Versuch unternommen hat, etwas zu rauben. Glaubst du nicht, daß Stopfovd vielleicht etwas mit der Sache zu tom haben konnte?" fragte er Plötzlich. ,/Ich weiß nicht", antwortete Marx. ,^Jch möchte nicht gerneeine solche Anschuldigung erheben, wenn ich nicht ganz sichere Unterlagen dafür habe. Ich >weiß nur, daß ich den feigen Hund, der das getan hat, erwürgen könnte; du kannst .Är denken, Ben, Wie gerne ich gerade heute mitgemacht hätte. Jetzt muß ich euch in dieser schweren Stunde im Stich lassen!" „Kränke dich nicht darüber, mein Junge," antwortete der Kapitän, „dein Unglück geht uns allen sehr nahe und Wir wollen diesmal noch em Besonderes leisten, damit du es leichter trägst! Aher dieser Affäre gehe ich noch auf den Grund. Pat Finuegan will einen Eid schworen,.daß er Stcpford gestern abends in Middleham gesehen hat. Das ist doch sehr komisch, nicht Währ? Ich werde -mich, gleich mit einem Mann hier, den ich gut kenne, in Berbvndung setzen und die Angelegenheit untersuchen. Wenn Stopford wirklich diesen Plattenhruder auf dich gehetzt hat, dann Gnade ihm Götti- Dick erinnerte sich an die Worte Warriners, als er jetzt seinen Gefährten zusah,, wie . sie die letzten .Vorbereitungen vor "dem Kampf ttästn. •' Äenw Vin- WWHit richtig war, würde Stopford nichts zu. lachen habew \ In diesem Angenblick siüg der Hollhwdod-Kapttän seinen Blick auf Und kam zll^ihm hinü'ber. „Mein Vertrauter ist auf der Spür, Di^, fagre er grimmig. „Wenn 'das Spiel vorüber ist,, dürfte ich etwas evfohren." - „Seid ihr fertig, ihr Burschen?" fragte eine Stimme bei der Tür. „Fertig, Sir!" antwortete Warriner. ,Morwävts> Iungens, wir dürfen den Schiedsrichter nicht warten lasten." Beim Hinausgehen blieb einer nach dem anderen stehen, rvnt dem verunglückten Kameraden teilnehmend und cpnmnternd auf die Schütter zu klopfen. Der große Bill) Lennie, welcher in Marrs Abwesenheit dessen Platz einzunehmen hatte, 'war der letzte. Er war absichtlich zurückgeblieben. ,Mrlaß dich auf mich, Dick!" sag-te er mit verdächtiger Rauheit in der Sttmme. „Alles, was ich tun kann, will ich tun. mit noch einem Extwstückchen für dich!" Mt diesen^ Worten verließ der . stois che B ill Len nie den Raum.- ' Einige Augenblicke saß Marr ganz still. Er. durchlebte jetzt die bitterste Stünde seims Lebens. Sein verletzter Knöchel und sein Arm schmerzten, aber was-waren diese Schmerzen gegen das furchtbare GeWl, daß er in diesergvoßen Stunde seinen Kameraden nicht Helsen konnte. „Lustig- Dick! Sei lustig!" rief Kanonier Sage und : kam zu dem Mittelstürmer herüber. „Eigentlich Mte ich schon auf mesnean Posten fein," sagte der Trainer, „aber rch möchte dir noch gerne bis zur- Tribüne helfen. Ich vermute, Miß Kirkby wird auf dich . ivarten, Dick." Marr erhob sich mühsam und stützte sich wrt einer. Hand auf die brette Schulter des freundlichen Trainers. -' „Dubist ein guter Kerl, KaUöniet. EigeMich durM ich es nicht zugeben> daß du dir so viel Mühe Mt mit nimmst." Säge räusperte sich. Er versuchte zu sprechen undräusperte sich wieder. ,Denn ein Kerl ein ganz gewöhnlicher Mensch ist- und so eine Visage hat wie ich, so ist das doch kein. Grund, -warum er nicht auch' Leute gut oder. schlechtst-eidem soll?" fragte ep/unwirsch. „Und wenn ich sage^ dqß ich dich . gevm Hab', Dick, so mein' ich's auch! Paß hier auf, daß. ist ein verdammt schlechtes Äück Weg dal", 'ir:-;*# (Fortsetzung folgt.) 65

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