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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-21 · Heft 1921 (21.6.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1921 (21.6.1924)
Date
1924-06-21
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Wt. 1OT1 Rv«n, gAllltgWfB warnet wm#tifarmitftf. kt, jgmwTfwv VW Lk ' Die Ankunft den Aegypten zum morgigen Ländenkampf. Die ägyptisch« Auswahlmannschaft ist gestern um -Punkt 11 Uhr vormittags am Westbahnhof eingekroffen und wurde von zahlreichen Sportinteressenten überaus herzlich begrüßt. Schon lange vor dem Eintreffen des Zugehatte sich «ine zweihundertköpfige Meftge eingefunden, die den Gästen den Mllkommengruß botl Born Verband waren BundeWapltäw fugo MeiSl, weiters die Herren Retschüry. Falk, Kick und tegl erschienen. Bor bekannten Spielern sah man Dwatosch und Brandstätter. Fast vollzählig-waren die in Wien weilenden ägpyptlschen Studenten erschienen,. Die stärkste Abordnung hatte aber di« Hakoah entsandt, deren Führer, Präsident Dr. I. H. Körner^ Klubleitungsmitglieb Földes und die tuhbällausschußmitgüeder Fleischer und PM waren. Die eMpter - entstiegen ' unter frenetischen WimommenrUftndeck letzten Waggon. Bundeskapitän Meisl begrüßte di« Gäste in englischer Sprache, dann richtete Herr MldeS (Hakoah), an.' die Amommeriden ^im Namen des jüdischen Vereines eine überaus herzliche französische. Wprache. .Heh! FÄltzeS .Dhp5-'r ungefähr folgendes, aUS: Die Hakvqh, dir etwa vor eintck^ häwen Jahre bei Ihnen zu Gaste war, hat dieerfahrM, herzliche Mfnchhme und Fürsorge in dackoarer EriMerüng ' behalten. Mein Verein hatte nun den sehnlichen Wunsch, Ihnen einen , Teil der.DäMesschuld abzustatten. Er trüg sich mrt der Hoffnung, daß Sie nach der, Pariser Olympiade. nach Wien kommen werden, um mit oer Hakoah, wie einst in Kairo und Alexandrien, im sportlichen Wettkampf die Kräfte zu messen. Dies -ist' nun durch die Intervention des Oesterreichischen FußballbundeS unmöglich geworden. Nicht wir, sondern der Oefterreichksche .Fußballverband ist der- Gastgeber.' Dies kann un§' aber nicht?Lavon . abhalten. Sie zU bitten, eisten Teil der Zeit,'die, Sie ist unserem'schönen.-Wien verbringen, in unserem Kreise 'zü ' weilen. Wir hoffen,' daß 0t* die Liebenswürdigkeit haben werden, unserer Einladung, morgen Samstag abends unsere 'Gäste zu sein, folgen werden. Wir erachten es als eine Ehrenschuld, Ihnen morgen Samstag im Hotel de France ein Festmahl zu geben, das eine mit unzulänKichen Mitteln versuchte Wiedergabe der unk zu Ehren in Ihrem herrlichen Heimatlande veranstalteten Festlich-, Veiten seiw soll. Wenn es uns dieSckal' auch nicht vergönnt ist- Segen Ihre ausgezeichnete Mannschaft zu spielen, so MeN.wir doch, Latz uns hiM anläßlich unserer zweiten Palästina-Fahrt Gelegenheit geboten wird. Ich' heiße Sie' int Namen der Hakoah auf, das herzlichste willkommen. wobei ich der Hoffnung Ausdruck pekleche, daß Sie sich bei' uns ebenso wohl fühlen, wiewir , uns. bei/Ihnen WM gefühlt haben. l In der ägyptischen AeisegeselWaft -befanden, fick zahl!' reiche Funktionäre und Spieler,, die die Herren,T>r, Körner, Föloes und Fleischer von Aegypten.aus kannten. Die Gäste wären über die herzliche Ansprache sichtlich gerührt.... ... . 35ubfeiett^rt,' die styn zahlreichen Photographen festgehalten wurden, bestiegen die Aegypter die bereit gehaltenen Autos und fuhren, von vielen Straßen-: NWttM iAfWftf: und' bLtzrÜßt//WMMi de Fränee, wo die Wie einguäriiert sind. - . •,; ■ i , » .; Me M^sterschaft. Heute' gelangest zwei NötsirrschaftSspielezur Austragung, ßie sicherlich -ihre Jnteressenten^finden werden.- Das wichtigere von den beiden wird-, zjwSiMo^ um 6 Uhr', auf »nt Hercha- Watz vor sich MeU, wv' HtLtha und Sloöäst einander ent- Wenireten. Indiasem-Spiel dürfte dw dritte AbftiegßkackiW eWE. wevvSNj,UNteMG -MHMa. dann hat/sie ihre CrsMW-Mt endgnltia verloren. Wir sM sogar der Anr . daß die FavoÄtM nicht Mthäl dastn zu'stetten sind, wenn im heutigen Spiel mit einen ' Punkt abgegeben. -In eine ähnliche Situation würde., der Sportklub. Slovan gelangen, wenn et heute einen Mißerfolg Meidet. Klarer Weift rüsten beide Parteien, um diesmal erfolgreich zu. Meiden. Dieses Tvefftn hat bereits einige interessante Vorspiele. Bekanntlich hat Slovan einen Listopch, während Hertha deren zwei hat. Alle drei sind Brüder. Jnteresiantorwetze bringen me hMen Vereine chren Listopads kein Vertrauen entgegen. Die Folge davon ist, daß sowohl Hertha als. auch Slovan in ihren Mannschaften keinen der drei Listopads haben werden. Die Favdritner Parteigänger wieder sind erregt, weil unter ihnen, das Gerücht derbreitet wird, daß der Sportklub Ostckark im Spiel gegen. Hertha, das, wie noch in Erinnerung sein dürfte 0:0 endete, von Slovan in irgend welcher Art „gedoppt" wurde. All« diese Umstande sick> auch im SchiÄdSrichterkollWnm bekannt.' Besten Mitglieder befürchten ein erbittertes Mngen. -bei dem' die Gemüter mehr alS echitzt fein Mvden. Die Folge davon M, daß sich lange kein Schiedsrichter zur lLeitungMs heutigen Spieles finden wollte. Herr Seemann ist nun der Retter in der Not. °HoffeMich 'wM w stark geMg seist,' um das Neffen in den Grenzen der Fairneß zu halten. ... /.;f. --.Wer das heutige Spiel geWinW /ist eine schwet zü U* - amwovtende Frage. In einem derart bedeutungsvollen Treffen spielt - bas Gluck eine große Bolle.Mir glauben, daß »der Deröm, der.dtz« dWftn.Start hät, dest^Giesterringen wH. - Im.kzweiteN Spiel des Tages stehen, einander um tz Uhr W'. “ILflf. und Adtmtä auf - dem Platze des letzteren-Vereines gegenüber.' Die HÄtteldorfev werden in Floridsdorf voraussichtlich beide Punkte lassem müssen. Schiedsrichter Korkest In der Miten Klasse gejungt Wti/nm halb 6 Uhr auf dem .Cricketer-Platz das Sprel 'Bewegung 20 gegen Cricketer zur Austragung. ' ■ : . Ärraf- und WgestW« Verfahren: -Gegen.Klein'-Wawgenland). Der " Spielcr''hrM.TMcker'Mch ist von BM-lKochLv»" Gerügt würden:- Richard Fleischmann (Hechawer) wegen unsportlichen.Benehmens; Kcwl Adler'(Hichaiwer) wegen un» . ip örtlichen Benehmens. -7- Sweng gerügt wurden: Holleuder (Bar-Kochlba) W«M Kritifiereus. . 7 . Disqualifiziert Wurden: Aus .14 Tage. As ^schließlich 7. Juli d. I.: Friedrich Schiller (I. A. C.) wegen unsportKchen Benchmens. Bas elnschlietzUch 22. September o. .J.; Newmann (I. A. C.) wegen rohön Zielens und Nichterscheinens stör dom Struma. Bis einschlietzlich 22.-Oktober d. I.: Laudon (HagibovV wegen rohen -Svielens - und- Kritüsievens; Drucker, (Bar-Kochba). - wegen rohen SpwlenS uitd Nichterscheinens vor dem Stvmna, -fer. ner -wegen' unberechtigten Spielems für Buchenland irst Spiele' gegen Slavoy..— Huf ein Jahr: Vom 14. Mai d. I.'bis ein«' Mießlich 18. Mai 1928: Leo^Schmorak-(Hechawer) wehertt ^U» ' Mtkrmrü des Gegners und- J^ultierung des Schiedsrichters (SstIPenS Mgerechnet). . In Geldstrafe -wurden genommen: Wacker (106.000 K.) wegen Wchtaumelbung -eines. Freundschaftsspieles und wegen' Nichtanfordevung eims-Schiedsrichters für das GPisl;-'Donau« stadt (50.000 K.) wegen Nichtamnvldung eines-Fvsnndschalstsspieles und wegen Nichtanfordevung.eines.Schiedsrichters für' -bas'Spiel;. WEL (700^000 K.) wegen NWanftMvung >.'von ... SchrüdsrichteM für drei WeWme/OstmM (300.000 K.) wegen Nichtackfvwevuwg eines' SchMsrichters; AnMeure' (800.000 -K.) wegen Nichtansorderung Mrs - SchiÄ>sstichters; Wiener Wort» k!M (60.W Ke) ÄeKn MchtürtfMemng des SchiedsOchterS für -M.^-SpiÄ ddr . Mngmürvwschaft; Srntmevmger S. Dg. (60.000' K.) wogen NichtüstfordHtuwg des SchichLvichterS -für me Jungmaitnschaft. ' <'.■'r i-'-i , FUnktMssttGeibustgen: Dr. Fr. Spitz dr i(J. A. C.) wird wegen ustsMtlrchen Benehmens.ruf ein JtW-, düs ist vom 28. d. bis einschließlich 22. Juni 18p8 seiner Funktion enthoben. PlatzVWol: lieber ydrdir Dr. Friedrich Spitzer wird wegen..unsportlichen BenchMens Ms ein Jahr, das ist vom 23. d. bis einschließlich $2. Juni 1026, PlatzverbVt. dschattgt. / , GMngte Urteile: Bewährungssrist vom 11. d. bis 'einschließlich 10. Junii 1026. — Disqualifiziert würden: Auf vierzehn Dago: Dr. Dickler (Hechawer) wegen unsportlichen Benehmens. Auf einen Monat: Pichler (Ostmark) weM BÄetdi» gung des-Schiedsrichters. ______ Die Pariser Olympiade. Das olympische Fsthballtursti^' ist entschieden und die Konkurrenzei: der Olymptade''in Paris wurden.mit. dem. „Schießen" fortgesetzt. Es folgen: Fechten: 27. d. bis 17. Juli. — LeichtachleM: 6. bis IS. Juli. — Ringlkampf: 6. bis 18. Juli. — Moderner. Fünfkampf: 12. bts 17. Juli. — Rudern: 18. bis 17. Jüls?-^ Schwimmen: 13. bis 20. Juli. — Tennis: 13.'biS 20. Juli. - Segeln: 14. bis 26. Juli. —^ Boxen:>16. bis 20. Juli. Turnen: 17. bis 23. Juli. —Stemmen: 21. bis 24. Juli. — Reiten: 83. bi6 27. Juli. — Radfahren: 28. bis 27. JÄi. > . Wie Kozeluy um olympische Ehren kam. KozMH, per; derzeit beste tschechische Zenterstürmer, der als TennislehrerZ beim W. A. C. engagiert ist, wurde vom kschecho-flowakischen> Fußballderband dazu ausersehen, daS tschechische Olympiateam zu verstärken. Em Delegierter, wurde damit betraiit, Kozelnh von dieser-ehrestvollön Wähl zu berftändigen. Der betreffende Herr kam wohl, nach Wien, aber entledigte sich seines Auftrages in der Weife, daß er. ohne mit Kozelnh-gesprocheü'- zu haben, nach Prag zurückkchrte und dort die EMärung . ab-- gab, Kozeluh lchne-es ab. dem ehrenden Ruf Folge Wleisten:: Durch emen Zufall — Kozeluh wurde von - einem, ariderem . FunktiwLr des tschechischen Verbandes, - in der- MtzelegenheN'' mtertzellien kam das merkwürdige Verbalen des' DEäM--; len -ans Tageslicht. Sie dürfte im tschechischen FuMMrWch' -eistLMr bswMes Nachspiel finden.: : -1 r; ■ : Die Semottn der Hakoah tragen heute Samssag/ -4-Uhr nachmittags, auf dem Hakoah-Platz ein Wettspiel-gegen . , «in.Team, das aus Solisten der Bura und<pet euf sankckeNgestellt ist. aus. Folgende- Schaufpreler werden sich heute als FußbaWieler prodWeven: Zeska.- Dhrmig» KM«M Walter Huber. Schmöle,- WilyÄm Schmidt, Horn, Norbert- ManovaMa. Prof.? Schmieaer wird, die Künstlemnamischaft-^ -vevstäÄen.' - 'Das 'Schiedsrichteramt wur^- Herrn^ Netfchurv übertragen.. Die zahlreichen Theateventhusiasten werden,, sich sicherlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, ihre Lieblinge - . iü der ungewohnten Rolle der Helden deS grünen Rasens zu bewundern. Ma« Gutftein, der langjährige verdienstvolle ObznarM.- dez I. S. B. Acbduch, hat. krankheitshalber sein Amtzurück»,;-, gelegt. An seine Stelle tritt'' als erster Obmann,, - Herr .-Leo, Gotifriev. - , - -- > - ' - Dar Freundschaftsspiel Polizerorgane gegen Makkablla findet heute um 6 Uhr nachmittagsauf dem..L - sizei-Sportplatz neben dem Gänfehäufel statt. . Vorher sprel die beiderseitigen - Reserven. . - - Bore«. Mische Boxer. : In der in Berlin, s etsNistenden Zeitsthrvft „Boxsportt verlöffen-tlicht: - der bekannte - ApytWkiker Kürt. Docrrh einen ' ArtiM'Mr das Mische MmM im' Boxst>ort, in> welchem et [ an. W. Datfachv' anknüpst, dütz in ..dM denMwd^tt-Voxka,Grf - zwischen ZÄd Kid Lewis und dE'MuWschet( MtUgÄvMs- MeMr Franeis -Charles, wvbei MAMs..sWchMMer über -nchfer, Kaltes n-'-wird 'lrWe MÜisrn 1^'Rupöen nach Punkten schlug sondern auch der . Ringrichter ui. Monsieur David Solal Judw' wnrtzw?M rvMi, daß es in London.,M M-M jüdische Boxer gibt, ebenso ist N' 'a-ndeiren WiM.MWNt MtEdett' BsMtt tWMk'''--''M'Hbei>dlen BknWsiieM^ gelwichtSmeister. Jack MMvsiM'tz'Nd ftiu BvMr fM fW MWer AbstMRuW Änd gibt ttt MktÄWst soM einen jüdischitt ÄoDuv. de '^ Ostend, ist dem kein gttiygever ÄS M Wd LodboeM.pflückte. , '7 ' ' GiEGeschichÄ deS-BvM«Pl«S-stM'-sSmVKn BoMn jüdischer Abstavm-mU aus. Bor'Mnr aMpen -M oa DanN Mandöza zu MNnen. 'dvr stn'.Jahk-e IM.Meister. <vdn EnglcMd -Äurtze und VWW^ÄstdeLK..Fs ,MendoM the Jew" AmnUi wurde. Der Manttte 'englWe Autor Trevo-r sC, WiMÄll widmet thntin seinem.BucheMe story os BoxiM" ei» MW-Mches KGMll. WKützoza.MPd dort als ein Genie geschildert. Gin- BetM Mandszäs, •Mm - Aron li.lHlilil JKdischer Copyright her Bering, Berlin. Nachbruck verböten. ... 22. gortßtznng. - . Bost Gami Wrönnrmann. " Aber - ' glücklich,^ dom Fron ötzr WochenarW M MirlwUett und in ihp eigenes Gebiet, wo der Geist -regiert, und' Mt der Geist, tziutreten Ku können. Der MÄfMM"Meder -KäMrbeiteEste alle, die sonst richelos dem Groschen für. den -Unterhalt Nachjagen, versenken sich leidenschaftlich an diesem Tage 'in die Lektüre schwerer philosoMscher. oder rechtSwissenschaftlicher Werke, ihren armen, . müden Kops.mit der ungewohnten Arbeit anstrengend UW ^aus diessr Mühe allein Mwinnen sie die GefrrschUtig' und 'SpättUkräft, die Unbill Und lin'würditzlkeit des» täglichen Daseins zu ertragen.. Das Wesen.'des Oabhai G eben, , daß Mw anchiesM- T^e M Mr üntt ge!isttgett MnM'- VeWftlAen' soÜ,., Mn,.lebt 'än djesett Heweihtest Munden nur m transzendentalen. Jm^Restön hat' matt -den Ruhetag,"um sich au diesem Tage für die Arbeit zu' stärken, fürdas Merlder Woche. -Bei dett iJtlbett ist es Stzders. Man arbeitet die ganze Woche, ^ON zst hoben auf WMes"^'Der -IM lebt m WMWit- Nur nw GaMt uyd,nur für den.Hahbat!-..er.>nMttesi.^iu'chklg -Änv schweb in seinem WÄstz/ Wr däsM -Wk'R^sHauptsaW» MW' die KeWftiguna mit heb' Erde, nicht -das Erw» rhen, Äbtt^^DlifOdas Wesentliche :süy Hn,^M ^Grünbe MW' H VtldM' ürcherührt! MW der -Güdbat Wmmt, Mtz, äN' deck Man Las -s-chmutzigs Geld sticht Ietüihren darf, . an dem E-es-Hrm' M-ust und.Ber^ufet gcht,. an.dem -die .Werlk-- zeuge nichl angesatzt' werdest bursett, Wn. IsiVb er eigenllrch Jupe, wird er.- Mensch! Es sist unglaublich, wia Heinrich Heine, der sv weit entferut vom- -jüdischen- BolkslOett .war, das 'Jntuittv. in seiner -HrinMiN Sabbat eMt häst- ' Mt.tzWisSsn ',8WnW7- -Wert er die ganze Wo.che - - - - Durch deß LöböNS-Kot Und Kehricht, - ' ' : - ' EaMbubett zu-m GtzMtte. -''1 ' ' .-. . Aber jeden Freitag Ättfy ' •vr ’ In der Dämm'rwugsftunde, plötzlich Weicht der Zauber, uOd der Hund Wird aufs neu'ein MÄlschlich Wesen." . Wie in der griechischen Hage der Kiese Antaus seine Kraft immer wjeder durch Berührung mit dsr Erde ver-i stärikie, so gewinnt der Jude feine Kraft durch die Berührung mit dem Himmel! .Es gibt eine wundervolle' chasiidische Letzende, die- Peretz ick ersten M der ,Mbdenett 5kette" Verw-evtöt hai^ Das ist die Erzählung von den Verdammten Seelen, die im Gehinnom schmachten und au8 den HöllettstMmen '' mit Eintritt des Sabbat' entlasten werden, mit Ausgang dis Sabbat, zur Zett des Hawdalah müssen' sie zurück in die Hölle.. DaS ist das rechte Shnrbol für die AüWbe deS Sabbat! Die gvnze Woche Kötern die Menschen ttr der Gasse, werden: beschmutzt an Leib Änd Seele, brennen von den. -Begierden Md Gelüsten des Alltags Md der Erde, am Sabbat wird der Zauber darin gelöst, gereinigt steigen stt M Änderen Sphären,- fühlen sie sich als köckgliche GM^-i geschöpfei Eß sind in der Tat andere Menschen, die Mstst-W, Sabbatstcht, "'reine, ruhige, ' friedliche, - MMch-VevMH WSstN^ohn-e Hatz, und ohne Mgst, der Jttde ist der Sabbstd' Mpsch - im. Gegensatz'Wn-MMägsmerßK.":-Ks ruht en Zauber übet der Stadt ünd. ihren Bewohnern! Aus btzstt Säbbät, au's deck Lehrhaus, Aber. das ichgleich spreDtt werde», .hat der Jude, die Kvast gezogen, UM sich durch Wdie Jahchunderie des Ochreckens M halten. Die Welt hä" draußen, mit all ihren - SoWn Und - Kümmernissen,- ihrer Setze ist für. ihn nebensächlich. Er hat seine Mflucht im' SabM und ick Zehrhaüs, er lebt itt' einem UneNtrinnbMst und unabweMichen Rhythmus, mag püssieren, wv/ da. willnach' stM TaW Iockmt dev Sabbar und dann sitzt, tzv in einer sicheren Stellung mit -MbersteigbaM MlAerck''' - ' ' Diese Muern sind MMch unülbersleigbar und es gN.. keine ,Ma.cht,> die. sie Mit-Erfolg öreW- Wck W waW M - MlckoMW^rMG/'dwM 'M ÄeMW der KM-' Mrren- ÄbertzMN -M.^.Bi5 Behörde veMgte, daß M. 3" ''äste, am MbM -gDnet Mebett ' -ÜW ' drohieN M eruNgssdlle mit der' Schließung der ÜMtt und damit' Vernichtung deOMistM' der Inhaber. In deinem eirtziW 'Falle hat die Drohung' Wirkung'Mabt und die Behörden mußten nachgeben. - Freitag mittags, von 1'Mr etwa, beginnt W Ne HWiognomie der Stadt zu ändern, ükso llinM bevor der eigentliche Sabbat beginnt. Ich Mochte beinahe sagen, dckß' die Vorbereitung auf SÄbat noch aAgMemer und -durchgreifender sich eingefükhrt hat als die. Heiligung des Sabbat selbst. ES gibt gewiste Beruft, in denen am Sabbat -; nicht nurgearbeitet wird, svMvÜ fstr die --her' .Wdbai -W' 'HW-ptüvbenstüg ist NaMlich. Zahnärzte Nrch Woiv- « graphen! Aber Freitag NaGcklttaO sind auch Wo WN-- ältlichen Und PhotSMphifchen Ätelftrß ALMösfttt. Diefek. - Nachmittag gehört einzig und allem der Vorbereitung desi - §lligen TageS. Daß die Mvt-ögrapheN W.' WM Ge- '- Aste am Sabbat ckachen, ist begreiflich; man will sich in" ^LiMtzMidüM MtögWhWtt 'Wtt. MvWuMpljcher -rst es, daß man sich auch mx Sabbat p der peinlichen Prozedur des- Besuches beim Zahnarzt vielfach reserviert.. -Üebrigens W» W nüch ÄrgeM so Massenhaft zahnärD- -. Ache MlierS^SftWl wie etwa W BialhsE- 'sWsonbeÄ^.'^ unter!M jungen DackeN H bftser Beruf SeMestet, und-- - . wenn ich in eine^Gesellschaft vön jungen Mädchen kack, » ckonnte ich annchmen, daß unter zehn von diesen Dacken.. - mindestens acht ZahnarziiuM 'waren. In vermute, daD 7: davon leben, daß sft stchMgLnseitig die Zähne'ansre-chOt.»: ■ Daß Städte wie BWHW Mr K-owno -bei der ßen MisW'BGWruW! K Wm üuWeu Blld^ schon . sich zum Äbhat vsräinderü, ist begreMch, aber doch Hnn -man sich bsi Üttß ick WsM fthwev eW Vötstellung dÄ-on 'machen, 'wasder Sabbat ick Osten bedeutet. Me Handwerker und gewerblichen Arbeiter,. Schneider, Tischler,. Maurer,. Glaser, Dachdecker, Schmiche, Schn!sft-r, -Schörn- -' /steinftget ’ Mh '|d JMn. Zck beb ,MWoev KituNg",'- (welche damals HaNs - O. von -Mutschen TagesUitUNg"' ^Mgierte, sagte - einmal de« Mim Mdttz' kn' *8wt Schib«.^ Äderung Aber Kowrdo p deck Kapitel ,MoDken": „MM .-' , -man keine -Droschke braucht,-stehen sie an der.Ecke.tzer Wiil-' ckaersMße,' Mncht,ckän Me Drbschke, ist U GKlbbes'.^ 'In ganz KMstö tat ückMMr Seift MÄsch"Moschke' Men, dü' säMtM -MtsUr- JUdöN sind. 'MNM so ist es cktch -in GialtzW'Mb Kck Dchm Ml A.-Wnü. (Fortsetzung folgt.)

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