Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1912 (12.6.1924)
- Date
- 1924-06-12
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Kt na #8hft, ®»»tü»Ü!ag ««M WmWOM««. 11 Im! lg» «eUett' foorfene Posten. größere Rückgänge. Die Großbanken -und die Spekulation hielten sich vom Markte gänzlich fern. 'Erst gegen Schluß könntsich eilte lachte Besserung durchsetzen, ohne daß damit eine allgemein« Erholung verbunden -gewesen wäre. Im allgemeinen verloren die Kurse gegen gchern 2 bis 8 Prozent. Schlußtendenz abwartend, ohne Verkehr. Wochengeld wurde heute mit 1,125 Prozent leibhaft gehandelt. (Alles in Tausenden von Kronen.) -S ch l « ß k u r s el Brittsch-Ung. Bm! 63.6, Ung. Kredit 6L4, Oesterr. Kredit 230, Salgo Kohlen 700, Nimämuranyer 1L2, Südbahn 76.—, Staatsbahn 600.—, Anglobank —. Granavarer 860, Overuna. Berg-Hütten 546.—, Draickie- 245, Ung. allg. Kohlen 6675, Urikanh Kohlen. 1176, Koburg —, Spodium 250, Elottlde chem. Fabrik 76.—, Ung. Eisenbahnverkehr 260.—, Verein. Holz , Adüa 1960. Ae Seblfenturte. Zürich. 11. Jnni. (Devisenkurse von 12.10 ti**. — Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelknrse.) Berlin pro Milliarde (-.-), Holland 216.- (212.80), Rest-Aork 668.- (666.60), London S4.61 (24.60), Patts 29.40 (28*50). Mailand 24.70 . (24.65), Brüfftl 26.50 (84.90), Kopenhagen 95.50 (96.-), Stockholm 150.50 (161.-), ChristitlNla 76.60 <77.12), Madrid 76.26 (76.40), BnenoS Aires 162.- (184.50). Prag 16.616 (16.60), Budapest 0.0061 (0.0061), Bukarest 2.46 (2.42), Belgrad 6.80 (6.88), Sofia 4.05 (4.05), Warschau —.-), Wien 0.008012 (0.006019), Berlin, 11. Juni. (Devisenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-Nürk, London,Japan und Rio für 1 Einheit, W.ien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam 166.61 <166.61), Belgien 18 65 (19.20). Christiünia 66.86 (66.66), Kopenhagen 70.67 (70.57), Stockholm 110.72 (110.72), Italien 18.17-/, (16.17V,), London 18.066 (18.066), Neto-Yott 4.19 (4.19), Paris 21.86 (20.96). Schweiz 73.62 (78.62), Spanien 68.88 (66.11). Wien 6.89 (6.89), Wäg 12.22 (18.19-/,), Budapest 4.69 (4.59), Sofia 2.96% (2.99), Belgrad 4.94 (4.99). Berlin, 11. Juni. (Notenkurse.) (In Goldmgrk für 100 Einheiten mit AiiMahrne von Dollar und Pfund für 1 Einheit, österreichische für 100.000 Einheiten und polnische für 100 Zloty.) — Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 17.99 (17.99), Italienische 18.05 (18.05), Oesterreichische 6.84 (5.84), Polnische 77.26 (77.26), Tschecho-slowakische 12.12 (12.12). Prag» 11. Juni. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen FinmizministeriumS.) — Berlin*) 8.20 (8.2S), Zürich 601.- (601.-). Paris 179.76 (174.26), Lotllon 148.80 (146.80), New-Uork 34.- (84.-), Belgrad 40.76 (41.25), Bukarest 14.87% (14.60), Wien 4.81 (4.77). Wmschaul-) 664.60 (664.60), Agram —(—.—), Büoapest 8.70 (8.69), Jugoslawische 40.85 (41.26), Oesterreichische' gestempelte Krake 4.80 (4.81), Polnisches-) 662.— (664.60). Ungarische 8.70 <3.65). *) per Billion, f) für 100 polnische Gulden. BnSapeü, 11. Juni. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 33.660 bis 34.560, Bukarest 886.- bis 406.-, Kopen- Hagen 16-130 bis i5.630.Christiania 12.160 bis 12.610, ßonbon 887.900 bis 397.900, Berlin bis -.-. Italien 3910- bis 4030.-. Paris 4660.— bis 4800.-, Prag 2680:- bis 2700.-, Stockholm 23.800 bis 24.460, Zürich 15.830 bis 16.280, Wien 1,2676 bis 1,8000, Sofia 640—bis 660.-, Agram 1066.— bis 1100.-, New-Nork 89.900 bfs 92.200, Warschau bis —.-, Brüssel 4030.- bi8 4160.-. •"' ' Ägkaür, 11. Juni. (Devise«.) Wien 0.1196 bis — Berlin bis Budapest 0.07976, Bukarest 86.62 M Italien 868.60 bis —London 367.25 bis New-Pork 84.76 bis —,' Paris 486.70 bis —.—, Prag 248.75 bis Sofia bi» Schweiz 1492.- bis Brüssel bis Warschau bi» Amsterdam 8160.— bi» —, Stockholm bi» . Delgraö, 11. Juni. (Devisenkurse.) London 866.50 bis , Paris 429.- bis , New-York 8482.50 bis Genf 1491.- bis -.-. Saloniki -.- bis-.-. Mailand 368.76 bis —.-, Prag 249.- bis Berlin bis Men 0.1194V» bis Bukarest 36.76 bis -.- Sofia —.— v&te —, Budapest 0.10'/a bis —Brüssel 808.— bis. —.—, Amsterdam —bis —, Warschau — biS —.—. Marschau, 11. Juni. (Devisen.) Berlin —.—, London 22.84 bis 22.46. New-Aork 8.16 biS 5.21, Prag 15.18 bis 15.82, Wien 7.28 bis 7.34. £’.;v PrsSefhiel des Jiddischen SPrrLverbandes. Vereinzelte Talente. Der Jüdische Spv-rtverband veranstaltete vorgestern aus dem Hakoah-Platz ein Prolbespiel, in dem zwei kombiniert« Deams «liwander gegenüberstcrnden. Die Spieler, die vor kritischen Augen Ahr Können beweisen sollten, entstammen fast sämtlichen jüdischen Vereinen. Bezeichnendevweise schlte dichem .Spiel isgKcher Schwung und Glan. Die Fußballer ließen aber auch Schnelligkeit und Ausdauer vermissem. Obwichl das Treffen in recht gemächlicher Gangart absolviert wuvde, hatte es doch ein« derbe Note. Fast jeder der jungen Leute, der sich auf dem SPielsMi Herumtummelte, bewies, daß er die Kontrolle über den Ball besitzt und das Leder auch entsprechend führen kann. All«, die sich da produzierten, waren sogenannte typische Augartenifpieler. Darunter vevstcht man disjenigen Fuhballer. die technische Zdüstststücke Mvege bringen um die 'mehrere Gegner zu ubsrdriibbstln imstande sinid, ohne aber Vvm 'gegnerischen Tor nÄherzulkommen wer einen Wuchtligen Torschuß Lnzubrmgen. Den Augart-snspstlern fehlt eiben Kraft, Energie, Mut, Schnelligkeit und ÄuÄicmer. DaS SMermateriÄl, das wir vopgesteM aus dem Haköah-Platz zu sehe» bekamen, war im allgemeinen körperlich minderwertig. Diese Feststellung erscheint Vielleicht manchem als wenig geschmackvoll und als zu hart. Wir wühlten aber Mit Absicht dies« sogar' verletzende KrAH, um die jungen Leute endlich davon zu überMgen, daß ihre Tra'mingsMöchode ein« falsche Vst. Zum Fußballspielen erweisen sich körperlich schwere Spieler entschieden geeigneter als Megengewichtt-er. Es 'schadet wM 4in«r Mannschaft nicht, wenn Mancher Posten mit einem leichteren 6p«i!«t besetzt ist, doch wird «in DMN, das MS» schMWich Ms schmächtigen Fußballern zUlsammengesetzt ist; wenig Erfolge erringen. Es gibt vereinzelte'Fußballer^ bei denen das geringere Körpergewicht nicht so s-chr in die Wagschale Mt, da sie Hort und energisch sind. Unter denen, die sich vorgestern aus dem Hakoah-Platz produzierten, gab es aber Mr 'versmKelte, die einigermaßen hart waren. Das MstÄlen von Fußtritten hat mit Hävte Nichts zu tun. Wir sind uns wohl dessen bewußt, daß die ungünstige« Kriegs- und Nachkriegsvechaltnisse an der Jugend viel verbrochen haben. Die schlechteren LebeuHmö glli Denen sind aber kerne-Ajusrebe vstfür, daß sich die jungen Indischen Spieler falsche VoMld-er gewählt hüben. Sie scheu deNMigen als guten Spieler an, der wie 'der blonde Rechtsverbinder der Mauen vollkommen zwecklose,MevtaM" verführen kann. Die Borgussetzungen für erfolgreiches Spielen sind: Schnelli-Mit, Ausdauer mch Kra-ft. Diese Eigenschaften müssen das Rüstzeug bilden, wenn Technik und Taktik zur '-Auswirkung kommen nLUFT-UND SONNENBAD AM SCHAFBBKi WIEN-DORNBACH I Qrosses Schwimmbassin / Spiel- und Sportplätze - | Gelegenheit zum T alnlng für alle Sportzweige I sollen. Unsere jungen jüdischen Spieler beginnen den Hauslbau mit dem zweiten Stoa, sie trachten sich nämlich technisch und' talktisch zu vervollkommnen. Das Kellevgeiwölbe, Erdgeschoß und. der erste Stock, Schnelligkeit. Ausdauer Und, Kraft ^erscheinen ihnen Nebensache. Es ist demgemäß kein Wunder, wenn das Gelände nicht zustande kommt und wenn die jungen jüdischen Spieler nichts erreichen'. Wir erachten den Hinweis als notwendig, daß die meisten Fußballer, die beim Probespiel mitwirkteu, sich als „Größen" Slten. Sie räsonierten wie veWöhnte Primadonnen und „:ett auch deren Allüren an den Tag. Welsen Spielern muß der KM zurecht gesetzt werden, sonst macht der Größenwahn ihrem Talent dm GaVauS. , . . Die Leistungen der jungen jüdischen , Fußballer können, erst dann besser werden, wenn die einseitige und unsinnige Ausbildung ausgegeben wird. Das Cinschietzen auf ein Tor erhöht nicht die Schnelligkeit und Ausdauer und fördert nicht die körperliche Entwicklung. Die Fußballer. müssen wieder an den andern Sportarten Gefallen finden, Um auf ihrem Spezialgebiet Spitzenletftungen vollbringen zu können. Leichtathletik und Turnen bilden den Körper gleichmäßig aus. Diese beiden Sportarten müssen solange gepflegt werden, bis der junge,Mann schnell, ausdauernd und krästig ift. Meichzeitia kann woU Mit dem Fußball geübt wetdm. Das intensive Futzballtraining darf aber erst dann' M'fgenommen werden, wenn der Spieler die früher gekennzeichneten Tugenden besitzt. Die strenge Kritik soll nicht abgeschlossen werden, ohne auf einige besondere Talente aufmerksa.nr zu machen. Berde Tochüter gefielen uns recht out. Voll und ganz stellt auch ein rechter Verteidiger seinen Mann. Der beste unter allen 22 Spielern war ein rechter Lauser, der nur kräftiger werden muß. um hochgespannte Etzvartungen zu rechtfertigen. Wir sahen auch «men Nächtigen Mittelstürmer und einen beweglichen RechtSverbiuder, Talente sind also vorhanden. Wenn diese ,aber in der Entwicklung nicht stecken bleiben sollen, dann, müsse« sie entsprechend gepflegt Und erzogen werden. . Rapid-Wacker. Heute Donnerstag, hälh 6 Uhr, RGiSMatz. 1 . Der Sportklub Rapid wird heute gegen -..die Meidlinge-teinen schwören Kamps zu bestehen haben» va letztere sich rwch immer in Abstiegsgefahr befinden. Wenn «s dem Sportklub. Wacker heute gelingt, beide Punkte nach Hause . zu bringen, dann hat er.seine Stellung in der erstm Klasse wesentlich g« bssert. Die Hütteldorser werden es also diesmal mit.einem verzweifelt .kampfenden Gegner zu tun bekommen." Mit Rücksicht darauf, baß für Rapid bedeutend weniger auf dem Spiel«'- stcht, ist es leicht möglich, daß die größer« Energie, auf Seite« der Meidlinger zu firrden fein wird und daß diese im,heutigen.- Treffen den.Ausschlag gibt. Die reelleren Chcmeen smd aber den Hütteldorfern zuzubilligen. ' ' «u d<m lgend«. Wvrt» Die Hakoahvefevve in Tt. Pölten. Die Wiener siege« 4:8 (2:0). Die Hakoah .trat am vergangenen Sonntag get stärksten St. Pöltner Sportverein, Sturm 1818/mit ft Mannschaft an: Beer; Czuczka. Klarsekd; Glatter, mMn. 1., Herlinger; Weiß, Mahler, Äöwitus, Wurmbrand, PollatschÄ.- Die Wiener lieferten -ein ausgezeichnetes Spiel. dem der Gegner durchaus nicht gewachsen war. Die Hakoahner -'vrestzielten vor. Halbzeit durch Lewitus und W-urmbrand zwei Tore.-. Nach der Bause tonnt« Sturm -1919 durch 'den vorzüglichen. 1 Rechtsaußen «inen Treffer aufholen. Die Hatoah brachte aber. ' durch Herlinger und Mahler den Stand aus 4:1, Gesten, Schluß wurden den St. Pöltnern zwei ElfmeterstShe zutzesprochen, die beide zu Treffern führten. n ' Das Spiel war -eines der besten, daß -di« Hakoah-R-eserve seit langer zZeit geliefert hat. Die ganz« Mannschaft' ausge-. LRdlschrr Dtrtt». Nachdruck vttbotm. 14. gortseMg. HMdoloh und LMmstreich. Don Sawi Gromremmm. Mit große-m Interesse machte er di« Bekanntschas! de§ von seinem Kollegen Hsrnvich Heim so besungenen Göttermahles, des Schalet; er ließ sich von Dr. Rosenack HWsche talmud'ische Legenden, und von mir jüdische Schnurren erzählen und als «Mich vor Berri^ung des T-ischgebeteS Die alten hebräischen SaMtgesünge angestimmt wurden, war er w herrlichster Stimmung; sogar Hermann Struck war, befriedigt, auf dem alle Hau'sfrauenpflichten. gelastet hatten. Mt. großer Mühe hatte er Fra« Wchelsohn zu reiner Tischwäsche und sogar, zu einer sauberen Schürze sind gU'igepntzten Bestecken vera-nlaßt und so konnte er, nachdem Ntcm sich durch das unendliche Sabbatmenu durchgegessen hatte ^und kaum stoch bewegungsfahig dasaß, .sich zu M«m simrdigen Witz aufschwingest,' der schon zum Slbbatritual gehörte; „Nun, - Frau Michelsohn^ was .gW's denn Heck« eigentlich zu essens' ' das' war doch alles tmr. Vorspeise!" Dann aber, trat, wie tmwsv mach hem Sabbatmahl, unser Wirt, Herr Michelssvhnan Unfern Tisch, um sich zu verabschieden, bevor er -in seine Schul, wo «r am Sabbatnachmittag ,/lernte", ging. Gr -gehörte der. Sekte der Chltbad Chassidnn an.- An sich schon einer der schönsten Menschen, die ich je-göfehen habe-, iwiM« «v m dem langen, schwarten,. saubem Rock^, ülbechvaltigestd —. eine, hohe Patriarchengestalt,' 'Mitgroßem, weißem Barte, wundes vollen dunklen Augen, dessen Gesicht 'dost einem fast überirdischen Schein von Mte, Hilde ustd Klugheit erstrahlte.' Auf Dchmel hätte jene erste Berührung mit dem oMdischeu Milieu einen tiefen Eindruck, gewacht und er äußerte. den lebhaften Wsensch, näher mit diesen Dingen und' Mensches bekannt zu werden. Rein theoretisch war er ja durch unseren,Iniellektu«llerMrb" fchvm VMM besaßt; am den häufigen und lebhaften Debatten Äb«x das MrLio nale Judentum und dm!Zvo»iiS«dn!s hatt» «» W «ft Feuereifer batviligt und speziell nach einem Bortvage, von Hans Goslar über die zionistische Bewegung war er so radikal, geworden, daß wir allesamt als M-nmütig und leisetretend erschienen. Aus meisten Rat hin fuhr er kurz danach zu einem Feiertag nach Wllna, uw sich dort das Treiben in der Iudengasse anzusehen. Gr wohnte dort auch in der alten Synagoge einem GotteMeust mit dem /prächtigen Kantor Herschmaintt bei und als er zurüMka-lst, erklärte er Mr> WilM hätte auf ihn «inen -größeren Giudruck gemacht als Rom; der Gottesdienst hätte ihm mehr gegeben als die Zelebrierung der Ostermesse durch den Papst, und ihm wäre der Betzriff der betenden Gemeinde erst fttzt Mr Man-chGn Wefteurchaer, der erumal gelegentlich in eisten^ Gottesdienst? im Osten hmeingeschaut und poinlich berührt jeden zweiten Besuch verschworen ^t, mag dieser Eindruck,, den der Gottesdienst auf den deutschen Dichtet gemacht hat, seltsam erscheinen, vielleicht gehört auch, der feinfühlige Instinkt eines Dichters dazu, bis aus den Kern zu schauen umd so ttese und starke Eindrücke zu erhalten.' -Aber will mandas ostijudische Leben von einem ZentralpuM aus'ersasseu, muß Man den Tempel besuchen und.sich dar- Msv klar wecken, -was die Synagoge im L^ttzn für das Mische Leben bedeutet. ' - . - Die Synagoge des Ostens. , Ich stehe im Begriffe, mich. der' -wenigen, mir gcbliL.-. denen Sympachien unter den sogenannten Gesetzestreuen. Meister Umgebung zu berauben; vielleicht Nvfere ich sogar heM Stoff, welche von dem entsittli chenben und veMrb-- lichen. Einfluh der Ostjuden sprechest, vielle-icht. wird auch das/Geständnis, das ich zu-machen We, Leo. Danziger mrd andere -.synagotzale - Mrp^ntrager ider „Heideveutir Synagoge" VsranbrM, Mch'Künftig' mit ftimn-gottesdienstlichen Fu'Mosten mehr zu beehren, aber es . muß -heraus: Seit.ich die Synagoge des Ostens-kennen.gsiestttt. .habe, P mir der Tempel des. Westens Mt seinem Ätte^dienst' einigevnstlßin veck-didet. Das bezieht sich auf. ixic. kostservativen ShM gogen säst genau so wie aus die reformierten; vqu der PerftEv« eine- Litamschen Bechcm^S ans sefthv^ der Unterschied bis-aus ein Mnimmn. Ich fühle Mch ststbe-haglich in der geordneten, geMhigen> - ich möchte sagest! -' „Militärisch geregelten" Art des gottesdienstlichen BetriMs,, .. wie et'sich hier abwickelt. Wenn man sicht, wie di«, würde-. -voll und Von dem Gefühl -der Wichtigkeit ihrer' Person -und^ ihrer SieMng bjs zum Platzen gefüllten Herren Synagogemi - Vorsteher zum Ans-heben der Gosetzesrollen - antreten, wie' zst:Mner^Lluadville — wie kt , steifen Pvozesslonsschvitt^. dei Untzftg der Gesetzesrollen absolviert -wird vvr der heiligen Lade von einigen Hauptatteuren E Mitzr! . zelebriert wird, während das Volk im HickergruMwespM^I '. voll „Rhabarber" Murmelt, wie Se.- Mrwürden salbm^^' dolldie Hände zum Segen der Gemeinde crussyvei^, nchch»} dem er die .FMn des gewöhnlich als Schal ge-trr^enen iGe-lbetmant-els sorglich an der im lJudent-eMpel sMiz mrastge--' brachtest und stillosen schwarzen Robe geordnet hat'-^- alleK^ das ist mir u-nerträglich. Und diese älbernen. ShstagöHA.s^ diester, die -wie die Unteroffiziere in den Gängen umhev-swandern, um aus Richtung und Haltung zu aWn —-siel allein können schon jede Stimnrüng verderben. Dazu men die off pvotzigen und - sinnlos .verschstövkelten-Mutend mit ober ohne Cadinor .Kacheln, die doch hä-lffig.Mv W-> die. „astdern" bestimmt.sind, wenn das auch nicht immer i so schaMlos UnwÜMtzMÄrt ist die Erscheistuntz tvitt-'wE ft bei der^Oystagotze in BrüMft-die aus der AußeNsrvnt hie' -JstschrM^ trägt:,Mttd wir nicht alle Söhne-eines Ba-tets?",! ' um sich Liebkind bei best Passanten tzu machen.. DazubomMt^ --dä's peinliche Gefühl, daß'die untzeheuM MehrKahI dtzvHF suchet -dieser GptteshMrsers hier WMMsüds-tj, schen Anterefftss reM-ös absorbieren, daß es. .sich, ^für sie immer nur um einen Anstandsbesuch beim lieben Gott hmrdel-t> .oib ders-ckb« nun täglich abgestattet wird' oder'Iwa-!^ nur einmal im i^ahve am.BersöhnuMSt«ge, zwischenN fftück.uud MfftaL,ll-ff glelchgUtig. Hanhat. versucht,-!,. Pest > . liehen Gott,und W^Wdesttmn - ist di^ Vhnägoge MMNck,? UW Wacht fhHlich darüber, daß beide-ie Schwelle nicht MGs - Mtzn ftÄbatzfchMetL - Mir ist das Unerträglich, seit ich. im Osten etiva's ünbe-res gesehen, etwas ganz und gar anderes. (Fortsetzu-ng folgt.)