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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-08 · Heft 1878 (8.5.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1878 (8.5.1924)
Date
1924-05-08
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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MW« ■»MM» Wien, MnMöÄatz W^Mev ^ovMnzEUng.^- 8. Mär -iM "MDM- - .- **•' Ei U | Photoanil Kinoapparats S sowie a&mtltohe Bedarfsartikel Photohaus „NELLY« HEINRICH LOSTER Wien, n. Rotensterngasse 28 Ausarbeitungen u. Verarösserungen FMall. ÄMa sMgt 8arW «tth! - (Wgendienst der ,Mvener Dtovgenzeitmvg"») Prag, 7. Mai. In dem heutigen FußbaMvettspiel Slavia itzeaen Camiff City siegte Slav ia mit 3:2 (2:1). Dem Wett- \Mk. wohnten ungsfähr 25.000 Zuschauer bei. Das erste Tor [.für Slavia schoß Cape! aus 27 Meter Entfernung, Las Zweite Ebenfalls Capek. das dritte StapI. Der Sieg der Slavia Hai hier große - Ueberraschung und Sensation hervorgerufen. .Mt: Cardiff, die -in guter Aufstellung antrat, konnte Da wes 'veA>e Tore erzielen. . Zum Prager Gastspiel der Wiener Hakoah. Presfestimmen. i Pvaig fft verzweifelt. Der vergangene Sonntag war aber auch, tatsächlich für den Prager tschechischen Sport em Uinglückstach, Sparta unterlag in Hamburg gegen den dortigen Lportl Verein 0:1. Slavia wurde auf eigenem Boden von der Hakoah 1:2 besiegt. .Schließlich mußte sich auch der drittbeste Präger -tschechische Verein Viktoria ZiKov vom Brünner S. K. Zidenice -mit 3:4 Toren geschlagen bekennen. Die tschechische Oeffentlichkert ist mutlos geworden. Sie empfindet nämlich diese Mißer- .folge doppelt schmerzlich, wall in wenigen Wochen die Pariser 'Olympiade ihren Anfang nimmt. Diese verzweifelte Stimmung kommt auch in den Berichten der Prager ZeiiMDen, die an Ären Mannschaften kein gutes' Haar lassen, deuMch zum Aus» -druck. > Die „Prager Presse" behandelt die Slavia sehr unglimpsi! lich. Sie schreibt: „Nach einer mehr als Vier Jahre langen Serie besonderer ^Erfolge-zeigt der tschechische FuAaUPort dmtliche Spuren eines ^Rückganges: wir sagen, der tschechische Fußballsport, denn zum j tejUweifen Trost hat sich die Form der deutschen Fußballer der iDschecho-Slowakei. insbesondere des Prager D. F. C., gewaltig verbessert. Sparta erzielte eigentlich in Hamburg ein günstigeres Resultat, als man allgemein erwartete, da sie trotz Abwesenheit 'Madas dem H. S. V. nur 0:1 unterlag. Dagegen versagte die Slavia-Mannschaft gestern auf eigenem Boden und ließ sich von der Wiener Hakoah in einem recht klassenavmen Spiel 1:2 -Magen. ' Die Hakoah vermochte gestern als erste Wiener Mannschaft [feit•'1017 in Prag eine -unserer beiden führenden tschechischen tlMannschaften zu besiegen. Wenn es auch die ganz außer Form ltzevatene Slavia ihren Gästen ziemlich leicht machte, diesen Rekord aufzuMllen, muß dennoch die prächtige Leistung der Hakoah, -die Noch dazu ohne. Scheuer und Katz spielte, anerkannt werden. - Die'Hakoah überraschte nach ihren letzten Rtzultaten durch eine - auKgMichene Leistung. Ueber den Durchschnitt waren der neue? Torwächter Müller, Gold im Fußback, Heß und Gutimann im!HM), von den Stürmern Nemes, Schwarz und Häusler. Nemes! larbeüjete zum Schluß mit zu viel Temperament. Er schoß auch i jbeÄe Tore für me Hakoah, während das Tov der Smvia aus : ebnem mißMckten Schuß DanÄs resultierte, den Capek ver» warchelnkonnte. Das scharfe, doch faire Spiel leitete Schieds- Hakoah»« und Hakoahnerlunea! Crltttlet eure Pflicht, nehmet kr» Mt -er Arbeit -er österreichischen Palästina-Woche! Meldet ench vollzählig bei -em Vetter -er gioni» Msche« BezirkSsekttion l. Dr. Josef Berger,!. Dez.» Sdlinggasie^?^ ^vou » bis 12 unvon 2 -iS 6 Ahr. Dt-e Zionistische Kommissiv« -er Hakoah. Dichter Cejnar schr gut und objektiv. Besuch mit Rücksicht aus Sturm und Regen Mt." Herzbewegende Klagen, die einer.gewissen Komik nicht entbe-hren, stimmt das „Prager Tagblatt" an: „Man muß das Ergebnis des Siegers immer nach dem Widerstand beurteilen, den ihm der Unterlegene geleistet hat. Jede. Fußballmannschaft spielt so gut als es ihr GegU-er ertaubt, und Slavia hat gestern in dieser Hinsicht ein Entgegenkommen gezeigt, das an die Zeit erinnerte, als der Vorschlag aüftauchte, den Sieger nicht nach dem Torverhältnis, sondern nach seinem Verhalten aus dem FM. zu beurteilen. Einzig Staplll im Tor bewahrte -den Kopf und bewahrte seine Mannschaft im Verein mit den Torpfosten vor einer größeren Niederlage. Bei der bescheidenen Rolle, die Hakoah gegenwärtig im Wiener Fußballsport emwimmt, muß man annehmen, daß sie gestern zu emev besonderen Form ausgelaufen ist. Es gab kaum . einen Fehler, der an den Gästen aMujsetzen war, und sollten solche auch vorhanden gewesen sein, so kamen sie nicht zum Vorschein. Man sah prächtige KvmbmationSzüge, -Zusammenarbeit zwischen Halbes und Stürmern und gute Wwehr-avbeit. Sogar aus ungewohnten Posten leisteten die einzelnen Leute ihres Teams ausgezeichnete Arbeit. Wortmann auf dem linken Flügel, Schwarz als sein Nebenmann waren' Beispiele hierfür. Hakoah hatte auch den besseren Start Es den Ball, war frischer und energischer als Slavia. Beide Tore.der Gäste schoß ibr rechter Flügelmann Nemes-Reufeld, der an dem Prager Boden besonderen .Gefallen findet." Die Prager „ÄWtagHeitiung" veröffentlicht' folgende Kritik: „Der beste Dell der Wiener war die Stürmerreihe, die keinen schwachen Punkt aufwies. Grünwäld war ein idealer Angriffs-führer, der seine Nebenleute nicht nur dirigierte, sondern förmlich mrt sich riß. Sein linker N-Mnmomn Schwarz wartete' mit einer Reihe von Prachtschüssen Es, wie nwm sie in Prag nur selten zu sehen bekommt. Der dritte Innenstürmer, Häusler, verrichtete weniger ausfällige, dafiir um so nützlichere Arbeit. Der erfolgreichste Stürmer war der durchschlagskräftige Neufeld, der beide Tore erzielte. Wortmann auf dom linken Flügel hatte gegen Plodr den schwersten Stand, setzte sich aber trotzdem erfolgreich, durch. Die technisch vollendete und durchdachte Angviffsweise der Hakoah-Stürmer riß wiederholt die Zuschauer zu spontanem Beifall hin. Der Hakoah-Sturm arbeitete zeitweise nicht mit voller Kraft. Einige von Grünwald, beziehungsweise Schwarz hervorragend durchgearbeitete Tor-- chaneen gingen infolge Zurückbleibens der übrigen Stürmer verloren. In der Deckung brillierte Guttmann, der ein kolossales Arbeitspensum erledigte -und nrehr als einmal seinen Seitenhalves zu Hilfe kam. Letztere waren wohl auch technisch auf der Höhe, wovon ihre Vorlagen an die Stürmerreihe zeugten, dein Berteidigungsgeschäft wären jedoch beide körperlich nicht ganz gewachsen. Bon den beiden Verteidigern war Gold der bessere, doch wäre der gesamten Verteidigung einschließlich des Tormannes eine rEMgreisendere Abwehr zu wünschen. Der Mangel an Stoßsicherheit wäre einer weniger zerfahrenen Stürmerreihe gegenüber verhänWisvoll geworden. Im großen und •ganzen konnte man mit der Leistung der Wiener Gästemannschaft voll zufrieden sein." Simmering—Cricketer 1 r V (0: 0). Simmeringer-Platz, 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Meß Simmering: Aigner; Jra, Musil; iDumser, Roscher, Baumgartner; Fvöch, Danis, Kliwit'sch, MMviffchka, HauSwiröh. Cricketer: Kemeny; Zappe, Effenhut; Maier A., Ludwig, Heger; Hallady. Maier E.,'Fried, Berger, Satturini. Das Cupspiel verlief wenig anregend, da -beide Parteien unter aller Kritik spielten. Die Simmeringer waren Wohl weitaus mehr im Angriff, doch waren ihre Stürmer wenig durchsch'lagkräftig. Sie wußten schließlich froh sein, einen knappen Sieg zu erringen. Den einzigen Treffer erzielte Danis in der siebenten Minute nach der Pause. Kn-app vor Schluß vergäben die Simmeringer einen Elsmeterftoß. Die Schiedsrichter dev Jntevnatiomrlen Spiele. > Das Wettspiel Slavia—Hakoah wird Schiedsrichter Plhak, das Spiel Cardiss City—Vienna Schiedsrichter Braun letten. Die Schiedsrichter für die Wiemr Spiele: Admrra— Sportklub: _ Grün bäum. Slovan—Rapid (Samstag): Hab erl-eithner. Simmering—Ostmark: Putz e ndoppler. Hertha-W. A. F.: Mieß. Meisterschaft der zweiten Klasse. Heute findet auf dem Donau-Platz ein für den Ausgang der Meisterschaft der zweiten Klasse Gruppe Nord wichtiges Spiel zwischen Donau Und W. A. C.- statt. Die Hausherren stellen für den W. A. F. das schwerste Hindernis aus dem Wege zum Mefftertitel dar. Das Spiel beginnt um halb 6 Uhr. Der Donau-Platz liegt bei der .Endstation der Straßenbahnlinien A und Ak. Ankunft von Cardiff City. Am Samstag den 10. d. um 3 . Uhr nachmittags trifft. Cardiff City mit 22 Mann, davon 15 Spielern, im Franz Josess-Bahlchof in Begleitung der Prager Slavia in Wien ein. Für einen. festlichen Empfang hat das Empfangskomitee Sorge getragen. Kleine englische Flaggen werden vor dem Bahchof zum Selbstversertigungspreis zu haben sein. •: SPO!tlVKiA.T2i HOEEE 'WAJKVKWl Linie 37 bis Pemtergaase, Linie SB bis Barawitzkagasse, dann Josef Friedigaase, Stadtbahnstation Heiligenstadt, dann Schulweg. Sonntag den 11, Mai 1924 Zwei fnwLnai! Fussballwettkämpfe Slavia «Prag)—Hakoah 5 Cardiff City—Vienna Erstklassig» englische Profosslonalmannschaft Vorverkauf von Sitz* u. Stehkerten an folgenden Stellen: Geschäftsstelle Hakoah, I. Wiesingerstrasse 11; Häusler, II. Taborstrasse 59; Baitaxe, Muriahilferstrasse 188; Stadion, II. Franzensbrückenstrassea«; Amateme, Liliongasse: Rapid, Hatteldorferstrasse 58; Pohl, Matiahilfersirasse 5; Vienna, Hotel Union; Sportklub: Rfltiergasse; F. Schwarz, Döblinger Hauptstrasse 44; Laiar, Kolingasse; Everfit, Rotenturmstrasse; Köpf & Raffay, Favoritenstrasse 81; Schuhhaus nTulla, Kinderspltalgasse 8. Qopvrigth by 1918 Nachdruck verbot««. »«WiKstm-eichischer Berfas, Men. Ä». FochchMls. Ae Heimatlose«. Bon Mlma Bttkelich. . Alsved endete. Ein Jauchzen lag in den Augen tzannahs. Schweigens faßte sie die Hand des Freundes und sah ihn strahlend lwrch MckfMg an. Keiner sprach. Tränen standen in Daniels Augen. Seine Seele aber blieb stumni und ausgeschlossen!. EiMch Hub Mifved leise und versonnen an zu sprechen. Er sprach, als ob er gu sich selber spräche, Se-ine Augen irrten über die Dächer Budapests hin. ,/Jch habe sie nun doch verstehen gelernt^ Ae zu verachten glaubte: die Satten, die Genußsüchtigen, die Ehrfurchtslo-sen. Alle jene, die das Geld zu ihrem Gott gemacht haben und glauben, daß alles aus Erden käuflich sei. Die Gesinnung und die Kunst, die Liebe und das letzte Reist'chen Tvene, das ust's an irgelndein Heiligtum bindet. Und nun> weiß ich es:!auch sie, die ich gehaßt mit jenem Abscheu des Blutes, das sich schaudernd von seinem Ursprung Mvendet, auch sie sind durch die gleiche Hölle gegangen, die mich zerstört -hat. Auch sie sind an dem gleichen Uebel zugrunde gegangen, das «mich selber zugrmche gerichtet hat. Sind Entwurzelte gleich mir. Und noch einmal nröchte ich vor ihnen stehen und Vor ihnen spielen. Gerade von jenen möchte ich spielen, die am sattesten scheinen, am sichersten und selbstzUfMensten. Bor den geputzten Frauen der LeopMstadt - und vor den geld- und ehrensagenden Männern. Bor jenen, die ihre Ziele darin sehen, seidene Kleider, .Gold und Juwelen, und -marmorne Paläste zu -besitzen. Die sich das Metto in ein Großstadtpavadies umdichten,» im Verlaus« von zwei, drei Generationen. Evivevben, was sich erwerben llißt, Md Mer all das> wqö sich nicht 'erwerben läßt, Kie Achseln jstbcken. Bor ihnen möchte ich^ spielen. Eindringlich und mit ganzer.Se-Äv. Daß sie auHorchen müßten und mich verstehe», Klang um Klang. In ihre Seelen möchte ich schreien: Seht! so war das Leben eurer Väter. So haben sie geleibt und sind so gestorben! Was aber Habt ihr aus ihvAN Erbe ge-macht? Und möchte sie erschüttern, daß sie mit -einemmal die traurige Oede ihres Daseins begreifen Mßten. Grauen müßte ihnen vor -der gMenen Lüge ihrer Paläste und vor der Jagd nach irdischen Scheinwerten, um die >sie wieder und wieder ihre Wendige Seele verschachern. Aufwachen müßten sie. Ems werden in einem Gefühl. Wissen: wo einer fehlt, tut er dem Ganzen -übel. Wo einer sich ausschließt, lockert er die ganze Kette. .Denn nur dann, wenn wir eins sind im Fühlen, , eins .in unserem Wollen und eins in -unserer 'Kraft, sind wir imstande, .diese unsere Kraft auf Än Ziel zu richten. Als Volk.uns zu sammeln. Einig zu sein und bewußt zu sein. Uns .selber zu reinigen von unseren Schlacken. Um wieder zu werden, was .wir «waren in Gwigkei-t: Gotte's Volk. Das auSerwählte BE in- Ewigkeit . . So saßen die Fmmde und M-umten sich in die Abenddammermng hinein. Und die Schatten sanken lautlos und immer dichter. Und führten ein seltsam lautes und heim- HcheS Leben in den Ecken und Winkeln des Raumes, der ganz verändert schien. Ein kühler .Hauch -we-hte.vom Fenster herüber, so daß sich die Schultern zusammenzogen. Und Alfred schwieg, er hatte nichts mehr zu sagen. Und auch die anderen schwiegen. Denn ihre Gedanken waren schwer. Sie konnten sich nicht erlösen. Sie gingen um «die Dinge hemm und wagiten nicht, sie zu berühren. Mes schien «seltsam verändert und «verzogen in dem schattenhaften Licht. Alles Un- -wesentliche hervorgchoben, und alles Gewisse ausgelöscht. Und als es Nacht wurde, ganz Nacht, und einer das Antlitz dos andern nicht mchr zu erkennen vermöchte, da stöhnte Daniel aus. Nur Me ein Seufzer war es, der .rasch und flüchtig durch das Zimnrer hauchte. Aber die anderen erschauerten. Worte brauchte es nicht. Sie -verstanden In die Schatten mengte sich ein sehr blasses, sehr liebliches Gesicht. Ein La-chen klang .auf, leise hin schwebend über den Dingen, ans und erlosch. Lydias Lachen. Und eine stille und ganz gebrochene Stimme sprach sinn- «und zusammenhanglose Worte. Gedanken -wurden laut in der -Dä-mmerstimmung 'des Abends. Vielleicht sprach Daniel gar nicht laut. Mer die Sinne waren so schmerzlich geschärft, «die Nerven so angespannt. Die Freunde verstanden, was er leise in sich hinei-nträumte und was nur wie -der Kauch eines Seufzers ihre Ohren.traf: „Daran ist sie gestorben. Weil keiner unter uns die Kraft zur Liebe hatte. Und weil wir auf unserem langen Wandevwege vergaßen, daß Lie'be alles ist. Liebe i'Mr allem steht. Daß sie die Rätsel auslöst «und unser Leben leicht und einfach macht. Lh-dia starb daran. Weil keiner sie so zu lieben -verstand, wie sie es brauchte. Denn sie, die so lebendig war, so schön, und so selig zu leben wußte, sie war, als ob «sie all die Jahrhunderte unserer Qual und iZerriffenheit übersprungen hätte. Sie. «war so, wie wir nicht «mehr sind: ganz lebendig, ganz un- Mittelbar, an der Quelle schöpfend. So. war sie. Und «so habe ich das Leben um sie geträumt. Das Leben einer kleinen leuchtenden Königin, die «über meinen Himmel ging im Strahlendiadem ihrer.Reize. Das Licht, das niemals erlischt. Das Leben selbst, daran kei ner rührt. Und umgab sie mit allem, was Königinnen brauchen, Mt ganz und gar glücklich zu sein: Purpur .und Gold. Lachen und 'Gesang. Schimmernde Feste und Liebe. Eine Welt von Diebe «für Lydia. Eine Glorie um jedes idrer süßen Glieder. Seligen -Rausch in die Träume ihrer Nächte. So träumte ich. Und war so stolz.auf diesen -meinen , Traum. War stolz auf meine lächelnde Enffagzuig, aus den Opfermut, mit dem «ich mir selber das Hetz zerriß. Um Lydias willen . . . und auch um der guten Sache willen. Denn ich stellte die gute Sache höher als die Stelle. Stellte die Idee über das Leben. Und wollte seine Schreie selbst nicht -hören. «Trug den Kops hoch, -denn ich -war ein Sieger. Einer, der über sich selbst gesiegt hatte. Um der Idee willen. — Lydia aber starb." Bortsetzung folgte

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