Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1873 (3.5.1924)
- Date
- 1924-05-03
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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MV'.''"^7 '^$qFW'J%**'v üTflpm; ,T1*" - fit 1873'' - - - ■■'-'■■matf'Gckn&tafl - - ,.- : gleitet? m&&tititÜtiti& - Aus dem Futzballverband. Me ungarische AuSwahlmännschast, die movste^l in B>uda- Veit dem österreich>ffchen Team enögegentritt, wurde wie folgt' aMOE: Feher (M. A. C.), FoÄ 2 (U. T.E.), Mandl M. T. K,);' Toilh (K. O. E.),-Orth M T. K.), Mu-m (F. T. C.); Braun, Molrvar. Opat-al M. T. K.), EisetthoMr A T, C.), Jennv (M. T. K.). ' ' . Die Berliner Auswcchlm-airnschast, dre moox^en aus dem Sttumermaer-dürtz gegen die Besten von Wien iPE, wird m folgender Aufstellung antreten: Krchnt (N. N. W); Standike (Union, Obettschönewside), Pacher (W'acktt 1604); Gschenlolhr (Union. OberüchöEeide), Lewes (Bttwria), Schumann- (Vorwärts); Ruch (Union, Oberschöneweide), Montag (N. N.^W.), Reumann (Spandau),- Lehmann (B. S. B.), 'Wolter (Vorwärts). Ersatz: Tor: Bchrend (Wacker 1904); ' Stürmer: Franke (Union, Oberschöneweide). Die Berliner werden von folgenden Vörstandsmitgliedern des brandenburgtschen Verbandes .begleitet: Schmitz, Hosischneider und Falber. Uelberdies kommt mit ihnen der Berliner Schiedsrichter Koppeihel. der das Spiel Wien Weite Klasse Wgen Budapest Mette Klasse beiten wird. Die Berliner t reiften heute um 5 U>hr nachimittags mtt der Weistbahn in Wien ein. ‘ , ■ , . . „ Wiedemann (Sportklub), der im morgigen Stadtespiel Wien gegen Berlin den Mitte-lläuserp osten hätte einnehmen sollen, hat ckbgeisagt.. Seine Stelle wird Rösch (Wacker) einnchmen. ...... Das Töcum der Budaposter Maiten Masse weist folgende Zusammensetzung aus: Felher; Balalsits. Boor; Rebro, Baton, Rocken; Remah, Stecovic, Dan, Fröhlich, Berlkes. Da Föher in die ungarische Auswohlmainnschast gestellt ist, ist es derzeit noch, nicht gewiß, wer seine Stelle im Team der Budapester Weiten Müsse einne'hmen wird. Der rumänische und der bulgarische Futzballverband sandten an den Oe. F. B. gleichlautende Schreiben, worin sie die Bitte auSsprüchen, aus der' Fahrt ' n-ach Paris mit ihren RationLlmannlschcüften Länderspiele gegen Oesterreich in Wien bestreiten zu. dürfen. Der Oe. F. B. sprach sich in seiner gestrigen Sitzung dahingehend aus, daß diese beiden Spielle am 20. d. in Wien alls Doppelvevanstaltung vor sich gehen sollen. Die beiden Schreiben wurden - dem Spivlausschuß der ersten Masse Mgewiasen, der letzten Endes die 'Entscheidung zu tresifen hat,, ob die.Spiele akzeptiert werden sollen oder nicht. Die Biölgaven und Rumänen treten am 18. dt die Resse nach- Paris an.' - Wacker spielt morgen Sonntag in Mähvftch-Ostr-au gegen Slovan.. - - - - ... - .. Slovan Wien) trägt heute und morgen -Mei Spiele in Laibach aus? . ( . . , ' » | Wiener Missball- Verband S Die Herren Spieler Rainer, Brandstetter, -OstriczÄ, Hosbaner, Glschweiidl, Horwach.. ..Reisch, > Ludwig, SeW, Blum, Kurz, Aigner und Höß sowie Wieser. werden - ersucht, sich heute Samstag den 3. b.* um. 2 Ähr' 'nachmittags unter Mitnahme von.Schuhen,' -Stutzen Und schwarzer Hche ain Ostbaihnhof siuzülfindem ' .. Eine britische Militarfußballmmmschast in der Tschecho- Slowäkei. Die' tschecho-ftowcckische Militärauswahlmannschäft wird mit, einer repräsentativen Mannschaft der britischen RhvinavnM Futzballiwettspi-Äe Molvieren. Die.. Spiele finden' statt: 24. d. in Prag, 29. d. in Preßhutzg, 1, Juni in Brünn; ' Priboj geht zur Sparta. .Wie wir . aus -Mltinsovmierter Stelle -erfahren haben, bemüht sich A. C. Sparta, Pr-ibos für sich zu gewinnen und hatBerhaMungen mit den: 1. C- S. K. BratiGava geflogen. Der Uöbertrttt Pribojs ist- — wie wir erfahren — eine fertige Sache.. Das Meisterschaftsspiel Hasmonea gegen Hechawer wurde auf-unbestimmte Zeit verschoben. Wiener Vereine in der Fremde. Außer den bereits gestern, von uns bekannt gegebenen Resultaten sind noch folgende Er-.' gelbnisse von Donnerstag nachzutvagen: Prag: D. F. C. gegen Wiener Sportklub 4:0. — B r ü nn>: Makkabi gegen Rapid 6:4 <Lt2). — Preß bürg: Team aus Makbabäa und Bratislava gegen Hercha 2:0 (1:0). — RovisM: Ostmarik gegen Makrahi 3:1 (Mittwoch), Ostmark gegen, Vojvodina 10:2 (Donnerstag).' Das jüdische Studententeam schlug am Sonntag in Du-. najska Stredä den dortigen Dunajszerdahelhi Ä. C. 1:0. Hakoah (Jungmannschaft). Die Spieler treffen sich um halb 10 Uhr vormittags, aus dem,Hokah-Plah. Heute um 7 Uhr abends wichtige Spielervevsarmnlung Im Atlashos. Borussia (Neunkirchen) siegte in Luxemburg gegen F. B.' Dndlmgen 1:0 und gegen den, F.-'C. Differtingen 1:0. Achduth-^-W. Ä. F.-JungmaNnschast 3:1 (1:0). Achduch -konnte, ohne eine besondere Leistung zu vollbringen, der Jung-( Mannschaft des. W. A. F. eine einwandfreie Niederlage bereiten. Einen besonderem Anteil am Erfolge hatte der jugendliche Tormann Lorant, der-eine Unmenge scharfer Schüsse Lbwchrte.^ Die Verteidigung betätigte auch diesmal ihre derzeit gute Form'. 'In der -Deckung bot Podhorzer eine ausgezeichnete Leistung, die um so höher einzuschätzen - ist, als die -Flügelläuser einen schwachen Tag hatten. Im Angriff war Blumzweig 2 der Beste. Der neu eingestellte- Sternklarx-erzielte ein schönes Tor. Rach gleichwertigem Spiel erzielt Bluistenzweig das erste Tor. Das Spiels bleibt weiterhin offen. Sofort' nach Seitenwechsel ist wieder Blumenzweig erfolgreich^ Run g-cht der' W. A. F. zum Angriff über'und vermag... nach-kurzem Geplänkel durch den Rechtsverbinder ein . Tor auszuholen. In der ,Folge liegt Achduch im Angrfff und sicht knapp /vor Schluß die Bemühungen durch einen schönen Treffer Siernklarrs belohnt. Lorant; Panner, Feilsch 2; Drock. Podhorzer, Klein; Zeuger, SterEarr, Eisgrau, Blumenzweig,-Gottfried- 2., «alb 5 Uhr: i BERLIN-WIEN ■ Halb 3 Uhr: [Budapest-Wien S II. Klasse II. Klasse ■ » . .V ■ morgen Sonntag den 4. Mai 1924 S am Simmering er Sportplatz S ■ XI. Leberstrasse ■ ■«■■■■ ■■■■■■■■ Meisterschaft von Oesterreich. Die heurige Fechtsaison - erreicht chren Höbepunkt mtt den heute!' Samstag und „mongen Sonntag .stattsindenden Meisterschastskonikurrenzen von Oesterreich! Da wiese Wettbewerbe sür die endgUttge Nommievung der: - österreichischen olympischen Mannschaft bestimmen-, sind,, kommt ihnen eine erhöhte Bedeutung zu. Denn eine Reche von alten Fechtern, die sich gewöhnlich nur aus ihren von früherer Heit herrührenden Lorbeeren ausruhten, ohne bei den' Wettbewerben aktiv mitMwirken, wird diesmal aus der Planche erscheinen und dem Zusammentreffen mtt dem. Nachwuchs nicht ausweichen, können. Vom Nachwuchs haben allerdings diesmal wiMich nur die ganz starken Fechter den Mut, sich, bck dieser wichtigen Konkurrenz herauszustellen. Die BebeLigung wird daher, nicht allzu groß sein, dafür aber, qualitativ um sio besser. Die Fechtjiektionder Hakoah hat im ganzen drei Nennungen abgegvbem Gott.fti>ed 3. Mai 1924 Seite 11 Pluito- und Kinoapparate sowie s&mtlloke Bedarfsartikel Phoiohaus „KELLY“ l HEINRICH LOSTER Wien, II. Rotensterngasse 28 Ausarbeitungen u. Vergrösserungen und Lion werden in der Flovettwosse, Gottfried in der Säbs Waffe mitkonkurrieren. Die sonst turniersähvgen Herren, In Farkas, Dr. Machlnp, Klein und Heß, haben M wenig Be trauen in die Konkurrenzsähigk-eit ihrer augenblicklichen Fori Gottfried und Lion werden Wohl ihrer Form entsprechend m d Schlußrunden gölangen.. Die Kämpfe beginnen Samstag n 3 Uhr' nachmittags in den Sälen des IndustriehaHes, 1.' Bö Sch-varzenbevgplatz 3, und werden Sonntag fortgesetzt. Damenllassisikationssechten. Das dritte Klassifikation fechten sür Damen, das am 29. April statffand, nchm ein« keinesivegs einwandfreien Verlaust Das diesmal von allen bi herigen KbnSurrenzen abweichende Ergebnis kennzeichnet 'x Genüge das Vorgehen der Pnnktrichter. Die immer siegg toohnte Hakocchnevln Anny Hahn mußte sich in der Punkttve!ung Wohl unter drar acht Bostgewerteten, aber nicht an der ii ohne Zweifel znkonrmettden Stelle genannt sehen. Auch die ü rügen Damen der Hakoalh. wurden offensichtlich bmochtEiigt m sind über die BchaMung seitens der Jury stark verstimn Nichtsdestoweniger erreichten alle die zur Zu'lassiMg zur Poül Konkurrenz notwendige PuManzahl und wierdcn da die bel Gelegenheit haben, ihre wahre Stärke „treffend" zu beweisen. LeichtathleM. Leichtathletisches Meeting in Agram. SlafettenTaM Junioren unter 16 Jahren 4mäl60 Meter. 1. Hask 1 (28:8 2. Hask 2; 3. Mokkabi. — St-assttenlausen Junioren unt 18 Jahren 4mal 100 Meter. 1. Hast 472. Makkabi; .3. M vaton. -- Seniorenlaufen 3000 Met.r mit sechs Muser Sieger Hask; 2. Maraton; 3. Gradsanski. Hoüeh. Die Meisterschaft. Hakoah—Allround S. C. 10:0 (7:0). Die Hakoah konnte am Donnerstag Hr-en SiMszug - der Meisterschaft sortsetzen. Der E-rs-olg wurde itit glänzeUoe StA errungen. Die jüdische Mannschaft ist jetzt derart gut eigespielt, daß sie derzeit auch den stärksten Gegner nicht zu für, ten hat. In besonldörs guter Verfassung war der Angriffs tz in sieben Minuten dem GöWer dvöi Tore arffpslzte. Der A round,S. C. wchrte sich verzweifelt, aber ohE Erfoilg. W- Wenn Hakoahner heiraten k«Wr G Ww Anton idiSesS^eer LWallnerstraSleS (nächst Kohlmarht) wo sie bei Vorzugspreisen ein reichassortiertes Lager von töifachen sowie Luxus-Möbeln vorfinden | SahtangserloiehterungMi Copyrigth by 1983 Nachdruck verboten. Deutsch-Oesterretchischer Verlag, Wien. 8S. Fortsetzung. Die Heimatlosen. ' Bon Wilma Bukelich. - Äaun wurde Lydia eine aufmerksame und li-e>bsnsltoüiüdige Mi10, wie sie sich Semülhte! Wie ^siealles daraus, an'legte, Arpad - zu fesseln, wiVderzugewirnnen,- ja ihn' erst, richtig zu gewinnen! Und sie ging ganz programmmäßig vor. Arrangierte häusliche Szenen, in denen-sie sich selber dievorteilhaftesten Rollen znwies, in -dhn zartgetünteisten Dea-gowns, mit märchenhaften-Dessvlus und einer neckischen, Mten Laum, von der sie annahm, daß Arpad ihr unmöglich widerstehen.wurde. Um jedoch nichts zu versäumen, sorgte-sie auch für ArpadS dÄ'iiKate'LMings-t speisen/niahrdte-sich zu Geduld-und jlüggerierte sich weibliche ÄHsskosigkeit, wenn Arpad sich mit.viel größerem Interesse und beiweitem emgeheu-derer Gründlichkeit mit,, der Zusammenstellung eines pikanten Ragouts böfaßte als mit der Analhsierung ihrer weiblichen Mize. Und Wurde' schließlich doch wieder kopfscheu. Nein, das' hatte Lydia 'Wi-Mich nicht notwendig! Dazu -wärsie sich immerhin zu. gut-!. Und es gab andere, die gerade .für jenen Teil des' PvochrammS, der sie selber betraf, das. richtige Interesse hatten. O ja, es gab solche. Uuh weun LMa- Hwollt hätte, so hätte sie sich noch ganz anders. aMsieW^ Wnuen^ Wenn sie riur eine Spur Lust, eine Shur von Neigung zu einer erneuten Aufnahmedes Bpiels gehabt hätte. Der kleine' Blazsi mit' den -blauen Schmachtaugen, der chr schon als Mädchen erklärt hatte, daß er- -Nacht um Nacht . . . - oder Szekelhazy, der noch im Aeilren Kntzer'.so vin schneidi-' ger Gentleman war ^wie ihr. gutzer Arpad im ganztzn, .der. HimMß^. und -Hölle in Bewegung- .setzen, . ^er ihr - sein. Ritterschloß und alle seine Schätze zu Füßen legen wollte, der bereit war zu jeder Dummhüt,' zur Aufopsepnng ftiner Karriere, zum Bruche mit feLner Famitie ,. 'M, M - alles hätte Lydia noch. immer haben können, wenn es sie nur ftn.geringsten gereizt, nur ein wenig amüsiert hätte. Das aber war-da'S namenlos Traurige, daß es sie so gar nicht reizte und amusieüe. Nein, wÄlich gar nicht. Nicht einmal denken dürfte sie daran. Ihr schwindelte vor lauter Langweile -und vor übergroßer Angst, noch einmal beginnen zu Mffen . . ' . . Am liebsten saß Lydia , in den dämmerigeni Hallen irgend eines Kunftsalons und ließ di« bunten Bilderorgien. an ihren Augen vorbeiglei-ten, lieür als alles andere. Dabei kamen ihr manchmal .die versunkenen Schatten wieder in die Erinnerung. . -Tauschten Träume auf, .'denen....sie in einer dämmerigen Versonnenheit gerne nachhing. Das liebte sie. Das waren - entschieden ihre besten und ruhigsten. Stünden. Im FrühjahrSsalon der 'Iurylosen hing em Bild, eine Sensation, sagten, die Leute, die e§ verstanden. -Das Bild würde seinen Schöpfer groß und bekannt machen. Und dieses Bild war von-Getzö, und Lydias Blicke hingen daran. -Ein Etwas suchte-sie' in chm, - das langst verMungen war. Verloren gega-ngenMd zerstört: die -Me Lydia. „Assyrische Königstochter" hatte Gero das Bild genannt, und keiner wußte, warum. Ein schlanker -Mädchenleib von unglaublich zartem Tintbre, geMch wie ver- . blaßtes Elfenbein, stand vor'.dem tiefgetönten Grün eines 'hervbrollenden-'Samtvorhanges. Zu ihren Füßen der satt--- gelbe Fleck eines zusammengeballten Gewandes. Das war alles. Nur daß jede Linie des Köpers Musik war. Die jauchzende Musik einer Mädchenhaftigkeit-, die sich-in der Süßigkeit der letzten Wkorde erlösen will/Wiste, die, zu zittern schienen-vor lauter Sehnsucht, liüd in den' zitternden, gespreizten Fjygery, denen das' Kleid eben erttglittm'-war, .jenes letzte Be>ven vor Scham, die sich auflöst in Hingabe und Begierde. Das Antlitz aber -war äbgewaudt. Untertaüchend iu der Seidettslüt der schwarzen Häaver Mr das. weiche Ova-l' ewer Wangenliwie. wie .zartster . Ambra getönt. Und der Schatten lang Wimpern, um die es gleitet wie die Spur eines schal haften Lächelns. Lydia. Nur eine Spur von ihr. Gin kaum bemerkbares Etwa Das keiner erkannte, keiner--verstand. Nur sie und er. U' welche geheime Seligkett für sie, zu wissen, daß weni stens die Spur der alten Lydia -sich gerettet hatte: dieses Bild.' Ein Stück ihrer Seele. Ihrer Vergangenhe Ihres reinen Entzückens an sich -selber. Und sie hatte die Kühnheit, dieses Bild M kaufe Sie setzte alles aufs Spiel,um dieser Laune willen, l mehr war als eine Laune. Sie hängte dies -Bild i-n ihr Boudoir an die gro leere Wand, ihrem Ankleidespiegel gegenüber. Und wer sie in den großen Spiegel sah, der ihre ganze -Geft-c zurückstrahlte, so eMickte sie dort neben ihrem wiMch Ich, die Lydia des Bildes, das für sie ein Symbol Hr Seele geworden war. Ein Symbol ihres früheren I, voller Sehnsucht und Süßigkeit, das sie geliebt hatte m das.irgendwo und irgendwann verlorengegangen -war. M nur? Darüber mußte Lydia nachgrübeln, so oft sie d Bild sah, -und stand sich selber fassungslos gegenüber: l-o gerissen-, heimatt-os, -sich selber fremd; und ivenn sie d Zukunft gedachte, sah sie neben jenem reizenden BW daS die rosigen gespreizten Finger in einem fchnsüchti« TaumN dem Lehen entgegenstreckte, ein Zukunftsphantol blaß, verfallen, müde und ohne jeden Reiz, die öde Äm «weile in den leeren Augen, gesättigt —-und dennoch nnm hungrig. Leer —- und dennoch außerstande, noch eint Wunsch zu formen. . Und -diese Falten, diese gräßlich . Falten, die das ganze liebliche Angesicht überzogerr u» deren erste Schattenspuven sie schon jetzt zu -suchen -began die leise die Wangen verlängerten, die Mundwinkel beugt und die Augen wie -ein zartes Netz umspann ten, so d ' sie tief und traurig schienen. (Fortsetzung folgt.)