Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1800 (19.2.1924)
- Date
- 1924-02-19
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980883--17860-3004883- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
$$fettet* Mnraen^efkunst. M. MM Men. MenNkag Verband und Presse. Die Pressevertreter verlassen den Sitzungssaal des .Wiener Fußballverbändes. In ver gestrige»» Vorstandssitzung des W. F. V. kam eine Vrvvislonkgc-srhichle.^ur Sprache, die wir als derart .lmv-csent« lich erachten, daß wir aut sie nicht näher eingeh.n. Präsident Deutsch echob gegen eine Wiener Tageszeitung. . die ftine Stellungnahme in dieser Prov-islonsan^elcgenheit kritisiert hatte, schwere Angriffe. Ein weiterer Redner generalisierte. Er warf al!« Zeitungen in einen Topf und beleidigte die gesamte Spor presse auf daS empfindlichste. Als der Redner ausgsproch.'n hatte, ohne daß er vom Vorsitzenden in die Schranken gewiesen worden wäre, verließen sämtliche Pressevertreter den Sitzungssaal. Die Journalisten hielten sofort unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Rolf Kinzel eine Besprechung ab, wobei nachstehender Beschluß gefaßt wurde: Syndikat der Wiener Körpersportpublizisten. Heute Dienstag den 19. d. um 8 Uhr nachmittags findet ln den Räumen der Organisation der Wiener Presse. 1. Bez., Elk'abethstvaße 9. eine wichtige Sitzung stat!, um gegen die im Füßballverbande erfolgte unqualistzierbare Brüskierung der gesamten Sportpresse Stellung zu nchmen. An der heute abends im Fußballverband stattfinde-nden Besprechung über die Vorarbeiten für die Olympischen Spiele nchmen die Mitglieder des Syndikats nicht teil. Für das Präsidium des SyndNats der Körpersportpublizisten. Rolf Ktnzel, m. p. Fußball. Die Tschecho^Slowaken bereiten sich für die Olympiade vor. Der tschecho-slowakische Fußbollverbanv beschloß, das Training der für Paris auserlesenen Fußballer dein Berbandskapitän I. Fanta und dem Slavia-Trainer John Madden anzuvertrauen. Morgen Mittwoch findet auf dem Sparta-Platz daS erste Trainingsspiel zwischen folgenden Mannschaften statt: Le am A: Hochmann (Sparta); Hojer, Steiner (Sparta); Kplenath, Kada, Cerveny (Sparta); Scdlace! (Sparta), Stappel, Vanik, Capek, Kratochvil (Slavia). Team B: Stavlik (Slavia): Kuchynka (D. F. C), I.' Paulin (Cechie Karlm); Perner (Sparta), Pleticha (Slavia), Mährer (D. F. C.); Bobor (D. F. C.), Rehak (Meteor Vin./, Brueek (Meteor), Blcek (Cechie Karlin), Simonek (Sparta). — Ersatz: Planicka, Seifert, Hlinok (alle Slavia), Cipera (C. A. Y. L), Rilavy (Meteor 8). Es ist natürlich zweifelhaft, ob es bei den bestehenden Witterunasverhältnissen zur Durchführung dieseersten Trab nmgsspieleS kommt. AM 12. und 18. April finden laut Beschluß det,C> A. F. in allen größeren Städten der Tschecho-Slowakei «turniere der lokalen Ncreme statt, das Neinenräqnis em olympischen ReisefondS zu. ES finden folgende Turniere statt: Prag: mit Teilnahme der Sparta, Slavia, D. F. C. und Cechie Karlin; Brünn: Mor. Slavia, Zidenice, Makkabi und Brünner Sportklub; Pilsen: Viktoria gegen X; in Pardubitz und in Königgrätz: S. K. Pardubiee gegen Hradee Kralove; in Bratislava: 1. C. K. Bratislava gegen Ligeti; in Kosice: C. S. K. Kosice, Slavia, Kassai S. C. und TörekveS; in Uzhorod: U. T. E. gegen C. S. K. Uzhorod. Der Brünner Makkabi wird in der bevorstehenden Saison nicht.nur mit. allen Spielern des Vorjahres, sondern noch mit zwei wertvollen Verstärkungen antreten: Eilenhost'er vmn F. T. C und der Fullback Golder sind die Neuaquisitionen. Die Namen der Spieler des Makkabi-TeamS lauten: Zfiamc-ndi, Golder, Fischer, Menzer. Hajos, Obitz. Breuer 2, Raszo, Kodes Eifenhoffer. Nikolsbuvger, Hirzer, Weisz.. ' Ein Verbandsspiel Prag (D. F. B.)—Plauen findet am 24.. d.' in Plauen statt. Für Präg stellt der Deutsche Fußlall- D.'rband, Gau Pragz folgendendes Team: Taussig; Kuchvnka, Wachtlcr; Mährer, Jimmy, .Steffl; . Dlrnad, Kroinpholz, Sedlatfchek, Hammer. B"bcr. Mit Ausnahme der Sportbrüderleute Hammer und Steffl sind alle übrigen dem D. F. C. entnommen. Slavla-Termine 1924; Auf dev Mittwoch abgehaUenen Bollvernminlung der Fuf^allab'eiiung des S. K. S^civia wurden unter, anderem folgende Wettspiele für das 'Frühjahr1924 gemeldet24. d.: M.'teor 8. 9. März: Teplitzer F. K., 23. und 25.' März zusammen - mit D. F. C.: Vienna. Wien/ 27.. April: Hakoah aus Wien. Ferner Jirgcstavija aus Belgrad, einige reichsdeut che, eine italienische Mannschaft. Die Beziehungen zum Wiener Amateursportverein wurden wieder ausgenommen. Es gelangen noch.Heuer zwei Spiele in Prag und Wien zur Austragung. Mit den englischen Professionals Cardiff City, Hnddersfield Town, Liverpool, Glasgow Rangers wird verhandelt/ Cechie Karlin nach Spanien. Die Cechie Ka-rlin spielt am 8. und st. März in Barcelona gegen Espagnol bezw. Europa, am 16. und' 19. in Valencia, ferner in Madrid, Jrun, San Sebastian, und Santander. Berlins Städtespiele. 15. . März gegen Hamburg in Berlin. 6. April Men Prager Elf in Prag, 27. April gegen Budapest..in Berlin. _ Robert Haftel, Außenstürmer des Teplitzer F. K., früher Amateure und Wacker,, ist nach Bologna abgeveist, wo er für den dortigen F, C. spielen wird. HaSmonea—Cechie 5:1 (1:0). Obwohl Hasmonea zu diesem. noch Mr Herhstsa-ifon zählenden Meisterschaftsspiel ohne ihre Neuerwerbungen antreten mußte/ feiere sie vmen sicheren, wohlverdienten, im Torverhältnis nicht genügend znm Ansdruck gebrachten Sieg. Di« Gegner verdanken das — nach dem Spielverlauf beurteilt — .günstige Abschn-eiden ihrnn vorzüglich:« Tormann und dem Schußpech der Hasmonea-Stmmer. Adler im Tor wer ausgezeichnet' w!e immer. Bon den Verteidigern gefiel Gebler besser, aber «aucb Weiß lieferte ein gutes Sp'el. Die Deckung war der beste Mannschaftsteil der Sieger. Der heimgefundene SchönfLla ' bildete mit Schirok und Sokol ein Trio, das von den Gegnern wicht durchbrochen werden konn-t«. Der St-nrm kombinierte zeitweise sehr <plt. In Eisenmayer i und 5kestl«.r hätte er feine besten Leute. Aber auch die übrigen Stürmer, insbesondere Fuß,.formten gut gefallen. From war vor Halbzeit ausgezeichnet, nach Seitenwechsel hinicegen kon-n'e er nicht mehr recht mit/'Bäumker fügte sich gut ins Ensemble. In der 14, Minut« wird Fuß -rm Stvafroum foul angegangen , und den diktierten Elfer verwandelt er selbst unhaltbar. Kestler erzielt ein Tor. das aber vom Schiedsrichter mcht anerkannt wird. Nach HalbM/ärrherii sich das Bild nur wenig. Wahrend die Hasmonea das aegnerische Tor belagert, erhält der Linksaußen von Cechie den Ball Mid. da GMl-?r apf dem rutschigen Boden zu Fall kommt, kann Cechie unbehindert den Ausgleich erringen. Bon nnn an. hat .Hasmonea alles, vom Spiel und Kestler erzielt, binnen acht' Minuten drei wunderschöne Tore Ohne, sich besonders auszugeben, ist der jüdische Verein wen terhin im Angriff und' Kestler stellt in der 36. Minut« das Endresultat her. In der'letzten Sekunde überspielt noch der Zenterstüriner, von Cechie alles, was sich ihm in Weg stellt und schießt mit Distanz von zwei Schritten schöpf a-uss Tor. Adler hält jedoch Lie Bombe in.wunderschöner Manier. — Hasmonea: : Adler; Gwbler. Weiß; Schirok. Schönfeld. Sokol; Eisenmayer, Fuß, Kestler,'Bäumler. From. Hakoah (akademische Sesiion). Die Akademiker deS S. C. Hakoah habest das Tramin-a bereits ausgenommen und werden die Me-isterschaftsfpiele des Frühjahres voraussichtlich mit folgenden Spielern b streiten : Aschkenasy, Oppenheim. Mandl 1, Trümer, Fleifchmann, Mück. Mandl 2, Spitzer, Gottesdiener, Glatter, illlmann.-Gyulai Schwartzi Ing. Sludzky, Hostowsky, Mahler 1, Rosenbaum, Mahler 2, Dr. Frucht. Kraus, Mmnly. CoprHr'h 192S by Wotfibrurf verbotea L«üsch7vefterre,ch«cher Verlag, Wien. »«. Fortsetzung. . Ue Heimatlosen. Don Wilma Bukelich. . BLf« knitff Fenhö di« Augen zu.sammen, Putzte di« Bvillengläser mit Nachdruck u-nd fuhr danu fort: „Das ist der Chef. Ihm entsprechen di«.. Sübjekt«. Das ist doch natürlich. Er erzog sich ja sein« Leute und schied uirbarmlherzi-g aus, was in den Betrieb nicht Paßt«, Fi'schoiff zum Berfpiel... der zweite Chef. Macht in Kö'NijuiNikturen! Ein feiner Kopf. . . hört das GraS wachen! Ockon-o-mischer Bevichterstalter im übrigen. Wollen Sie reich werden, so wenden Si« sich vui'/'g an ihn. Er weiß alles. Kennt die KurkHe-ttel aus^wendi-g. Aber er weiß auch, was morgen sein wird. Und übermorgen. TaS Leben. erfüllt sich für ihnin Chancen von Hausse und Ba-iss«. Andere. PersPeMen existieren nicht. Nur daß «r selber das Hemd auf dem Leib« schu'ld'g ist, denn er verschustert ein Jschreseinlommen beim Ramscheln in einer Nacht. Oder Rona vielleicht . . . dieser Spezial-ist auf dem- Gebiete , der Kritik kcuLurrenz^os in Budapest, macht Erfolge wie frische Kaisersemmeln. Mas liegt ihm schon daran? . Mast muß ihn nur zu nehmen wissen, dann wird er , zahm » . . sonst spuckt er Gift u-nd^ Galle, und keiner kommt mngeruipft durch seine Satire. Ein Fe^rzug RonaS . .. und «in Talent ist begraben, au-fgefpießt, zerpflückt, zu Tode gelacht. Tenn Rena ist so witzig ... er erstickt «lher, -bevor er einen Witz verschluckt. Und heilig ist ihm nichts, . wa-S sollte einem Nona -heilig sein? Hat er einen Schimmer von KunM-rständuis? Hat er ein« Ahnung v-on der Echtheit c-der Unechiheit einer Offen-!ibarung? Er kennt den Trick. Daraus, versteht er sich, ist selber geistreich . . . das ist noch sein« beste Eigetvschüft. . . und schwört auf Geist . . wenn's manchmal auch nur d.r BetteMst der geistreichelnden Pos« ist. Uabrigens ist auch R-ona nur ein Mensch. Und Menschen haben Herzen. Man -muß nur den Weg zu diesem Hcrzen stn'den. Nanientl-ich we-iblichem Liebreiz kann er nicht gut widerstehn. Gin bißchen Zut-unlichkeit und Enige-genlornmen, uind bnc Sache macht sich . . . ein neuer Stern erglänzt am ungarischen Kunsthimmel... über Nacht. Ist geeicht und staatlich'und amtlich anerkannt. Wer traut sich zu zweifeln,, wenn Rona ja gesagt hat?" „Indenfemd!" dachte Läjos erbost. Ihm war die Wendung, die das Gespräch genommen, gar n'cht sympachisch. WaS ging das schließlich ihn an, wenn diese ganze seine Gesellschaft ein Gesindel Ivar . . .? Ü-m so schlimmer für Fe-nhö, der sich dieser Gesellschaft änpaßtc und von Konrpvomissen lebt«. Feuy'ö, der grcße Verneiner, sein Apostel! War -daS aüSzudenken! Was war übriggeblicben .von jener Gestalt, die feine Jugend sich leuchend gedichtet hatte als Engel mit dem flammenden Schwert? Ein verbitterter und enttäuschter Grei's. d:r für seinen unverfälschten Judenhaß eine neue Formel Prägte. Lajos war traurig und schämte sich fast. FeuyL aber schien sein« Gedanken zu erraten. Denn er gab Anwort auch auf all das, was M-auZge^pr-cchen in Lajos' Seele. tobte., .„Wir ha-öen auch unsere Christen, bitte . . . Zweifeln Sie nicht daran. Tenn es kommt Uns ja nicht auif di« Konsessio-u an, sondern aus den Geist, und Barna de Buzasy ist ganz waschechtl- Alter' Adel! Hu'sarettrittmeister zur Disposition. Rasselt gleich, mit dem Sä'bel, wie ihm einer pähctritt. Kann die alten' Mätzchen nicht lassen und entwickelt sie zu' einem ÄeVoiverj>ournaliZmris, daß es einem nur so <alr üier den Buckel läuft. Denn Barna hat Ehr« kegrisfe . .'. Macht in Skandalen und Skandälchen . . . in kleinen Affären unter d«r Hand, die äußerst einträglich sind. Uebrigens hat «r die schönste Frau Budapests. Sie können die Gnädig«, Hg ich am Ciephanieweg in ihrem hübschen Auto sehen. Dieses Auto ist auch so ein dunkler Punk>t. drch das gehört natürlich nicht h-ie-her. Und , schl-icßl.ch " ist Barna als .Feui.letonist einwandseri. Sein Ge'ft ist billig und gangbar. Sri ne Indiskretionen tragen schöne Zinsen. Und di'e 'höheren Töchter,der besseren Stür.de stürzen sich auf seine S-enntagSlvequis „Aus der Gesellschaft und für die Geseuschast" .' i / Me'gefällt Ihnen daS? Ucbr:gens ist er un;cr Eareugoj . . . also all« Achtung!" '19. Februar.1964 r - 'QfrfaX 9lcai h'.uvugeko-nnnen sind: Glatter, während Wolftnsohn nach Antwerpen zum dortigen Sportklub Mackkabi, und Torcziner zum Spordklnb Hazair pbersiedelt ist. Kaupi, ver, wie bereits berichtet wurde, im Spiele geaen die Amateure eine schwere Berletzunp erlitt, dürft« nach seiner Wisd rherstellung sich im f^ißballfport betätigen, doch ist auf fe-ine Mithilfe als Tormann ka-wm mehr zu rechnen. — Die AnssckMßfitzungm der akademischen Sektion des S. C. .^rkoab findM von mm ab jeden Donnerstag um 8 Uhr abends im Klubhoim statt. - Tschecho-slowakische Schiedsrichter »ach Baris. Die franz-öfM: Football-Assoc.iation ersuchte oic tschecho-slowalkitsche Fußball-Association um Nominierung -der t'checho-slowakischen Schiedsrichter, welche zur Leitung von Wettspielen anläßlich d:r olympischen Turniere in Paris in Betracht kommen. Wer wird im Ich« 1924 englischer Cup-Sieger? Gute Aussichten, .sowohl den englischen, Pokal als auch die Ligameisterschaft zu gewinnen, hat dieses Jahr die englische Mannschaft Cardiff City. Die-Elf steht mit 42 Punkten aus 28 Treffern an d:r Spitze der Tabelle mit klarem Bovprung vor Sunderland mit 38 Punkten ans 28 Spielern. Es folgen Bolton Wanderers und Huddersiield Tolvn mit je 26 Punkten, die sie aus 39, beziehungsweise 27 Kämpfen herauSgebolt haben. — Im Pokalbewerb trifft Cardiff .in der nächsten Runde auf eigenem Plqtze auf den Sieger des Spie-leS Sheffield MdneSdav—Bristol City, der kaum in der Lage sein sollte, den Erstklassigen den Weg-- in die Vorschlußrunde zn verlegen. Die Kulturstktion des Vouug Jewish Cporting Club hat sich nunmehr konstituiert und gehören ver Leitung an di« Damen: Nathalie Kolb-Vollak, Lolo SoLoika. Martha Berger; die Herren: Alfred Reisz. Benno Szendrawiez, Gioeon Kolb. Der erste Abend dieser Sektion findet Mittwoch den 89. präzise 8 Uhr, im nen eröffneten Goldsalon Siller. 1. Bez., Schwedenplatz, statt u-nd bringt einen Vortraig des Herrn Doktor I. Loewenherz über „Einführung in den Zionismus", Herr Dr. L. Rieß: „Aus eigener Dichtung" und ein Gcsanasduett. Die Leitung sieht sich veranlaßt, bei ihrem ersten Abend Tanz anzuschließen, doch haben sowohl Mitglieder als auch Gäste zum Tanz allem keinen Zutritt. Regieboitrag 6609 K. Schwimme«. Der Klubschwimmkampf Berlin—Men zwischen dem Wiener Nlmaieurschw'.mmklub und dem Berliner Schtvimmsportklub 1889 ist nunmehr gesichert, so daß die Kämpfe Mitte März in Wien vor sich geh?n können. Bon der Echwimmsektion des Aoung Jewish Sperling Club. Die Verhandlungen zwecks eines zweiten Schwinvmob-endS sind schon so weit gediehen, daß wir mit Bestimmtheit annehmen können, ab nächster Woche im Brünnlbad unser .Schwimmtraining abhalt-n zu können. Unser nächster Schwünm- - abend findet daher Dimstag um viert«! 8 Uhr im Beatrixbad statt. Etwaige Minderungen unseres SchwmrmpvogrammS werden rechtzeitig bekanntgegeben werden. Die Eur^vmneifterschaften iw Eisschnellaus'en. Int Rahmen des großen Eiksportfestes von Christiama, lei dem die Weltme'ftcrschaften im DamenkunsteiÄ-auf zur- Durchführung gelangten, kamen auch die Europameisterschaften im Schnellauf zur Entscheidung. Sie endeten mit dem Siege des Norwegers Larsen, der in der Gesamt- Placierung 17 Punkte erzielte. Der Finne T h u.it & e r fl .kam ebenso wie der Norweger O h l s e n auf 15 Punkte. Die Sieger in den einzelnen Läufen waren: 590 Meter:. Ohlsen (44,7), 1500 Meter: Thunberg (2:23), 6000 Meter: Larsen (4:43,1), 10.000 Meter: Larsen (17:17,3). Lllwßnirrmw. Hakoah (Tawn-tenms-Sektion). Dienstag den 86. d., halb 8 Uhr abends, Vollversammlung im Mvbheim, 1. Bejp. Wiesingerstraße 11. Tagesordnung: 1. Bericht über die vcrgangerle Saison. 2. Neuwahlen. 3. Festsetzung der Mitgliodsbeitrüge für 1924 und Bau des Klubhauses. 4. Eventuelles. WW>W»W>zWWWW»>W»WlWWW^WWWW>WW>lWMMWW>>N»MO>M»>»»^>N>»M>W>»>UM>>H „Ul'v Sie-^' L.ijüs f:cgt. es lauernd und mit einer besond.'rm Betonung. „Ich? Wa8 wcllen Sie von mir? Wer reder von mir?" Der Alte verfärbie sich, seine Gestalt schien mit einem Mal» hinfällig und hilflos . . . Und ein eigentümlich's Zucken spielte in den zahlreichen Falten seines Gesichtes. „Um mich sollen Sie sich wirAich lieber nicht imnmevn ... es könnte .Ihnen nämlich übel bekommen! Tenn, sehen Sie, ich, bin gewissermaßen Ihre Zu-kunft, junger Mann. So bitter wird man, wenn man so maßloL beginnt, wie Sie es selber tun!" „Und rotzdem haben Sie unrecht!" schrie Lajos. ,^Jch will, daß Sie unrE haben! Wenn Ihre L-cgi-k auch ein- -wandsrei ist. wenn Sie auch recht zu haben scheinen. Doch nicht mit Logik -wird die Welt errettet, das Leben erhöht. Nicht mit Logik! Der Baum blüht . . . und wird schließlich doch gefällt! Ist das Logik? Oder das Tiier, -dä's sich der Sonn-e freut, das Juwge ze-ugt und gebiert, das sie beschützt und ernährt. . . und hängt doch täglich das Beil des Henkers über seinem Haupt. Ist das Logik? Und da sollte &r Mensch ängstlich abwägen, berechnen. . . sollte sich an Prinzipien kehren... auf Kosten des Lebens, ihn treibt ... auf Kosten der Idee, die ihn erfüllt? . . . Niemals!" Und dann stand Lajos vor Fonyv, richtete die hellen Augen nvi-t einem kindlichen Ausdruck auf das Gesicht des Alten und sagte: „Sie wollen mich lehren, keine Illusionen zu haben? Können Sie das? Ich bin ja selber meine Illusion, die einzige, an di« ich glaube. Kornitzer ulld Ko-n.s-or!en aber sind winäge Faktoren auf meinem Lebensweg, über di« ich einfach h'.Mvegschreiten -werde. Glauben Sie, ich würde den Bettelbvocken überhaupt aufheben, den Sie mir hinwcrsen, wenn mir auch nur etwas Zeit übrig bliebe? Aber ich kann nicht warten, bis ich verhungert bin. Ich muß nach jeden Bissen schnapf'en wie ein hungriger Köter. Darum - ist mir auch -der Ihrige eben recht. Versteh.'" > Sie mich nun? Bin ich Ihnen nun nüchtern genug? . . . (Fortsetzung folgt.)