Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1793 (12.2.1924)
- Date
- 1924-02-12
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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ökr. 1798____ Wkn, Menstag ___ZL_ MovtzenzeftunG._~ «MMMUtri Fußball. Aus dem Schiedsrichterkollegium. Im Schiedsrichterkollegium wird jetzt eifrig beraten, wie hoch MM die Gebühren für die erstklassigen Schwdsrichrcr bemessen soll. Im Verlcincien sind die Herren wahrlich nicht tw,° herzig. Mit einer Geb.ihr von 250.000 K. pro Wettspvl würden sie sich vorläufig zufrieden gebeni Ein Vereinsvertreuer hat im Spielausschuß der ersten Klasse ganz richtig bemerkt, da« es verständlich sei, daß auch die Schiedsrichter unter die „Profis" gehen, nachdem die Spieler schon Impft dem Amateurismus Ade gesagt haben. ES" wird wohl keinem Schiedsrichter einfallen, zu behaupten, daß seine effektiven Spesen bei einem Wettspiel den verlangten Betrag auch nur annähernd erreichen. Die Schiedsrichter wollen uniformiert werden, dies ist wenigstens ihr Wunsch. Nur können die Herren über die Lieferung der. Monturen nicht einig werden, da einige Schiedsrichter doch Bedenken gehabt haben, den Auftrag ohne Konkurrenzausschreiben einem Kameraden zu erteilen. Da man im Kollegium über Gebühre» und Uniformen zu beraten hat, darf es eigentlich nicht wunder nehmen, daß man keine Zeit hat, sich auch mit Sportfragen zu beschäftigen. Seit dem Spiel Bi-on-wa—.Hakoah. bei welchem der Schiedsrichter Komar das Malheur hatte, in der Halbzeit zu verunglücken. sind viele Wochen verstrichen. Es 'ist den Herren aber absolut nicht eingefallen, einen prinzipiellen Beschluß zu fassen, daß in Zukunft solche Spiele durch einen zweiten Schiedsrichter weitergeleitet werden können. Man hat aber auch nicht für notwendig gefunden, den ftalf im besonderen zu behandeln, denn nur so konnte es kommen, daß am Sonntag die Vienna den Standpunkt vertrat, daß keine Platzwahl ' stattzufind'n habe, sondern die Seiten zu wechseln wären, so 'daß di^ Mannschaft von Haus aus den Vorteil des Rückenwindes für sich, gehabt hätte. Da der Schiedsrichter der Meinung der Hakvech' zuneig-e, daß neuerlich eine Platzwahl stattzufinden habe, traten die Döblinger unter Protest an. Es zeigte sich daun allerdings, daß sich die Vienna-Leute unnötig aufgeregt hatten, da sie das Los und auch das Wettspiel gewannen. Durch einen präzisen Beschluß hätte das Schiedsrichterkollegium allen Eventualitäten vorgebeugt. Herr Komar hat sich im Wiener Sport schon so manches geleistet, daß er sich aber zumeist die Hakoah aussucht, um sich an ihr sein Mütchen zu kühlen, sollte den jüdischen Verein doch veranlassen, diesen Herrn, der aus der Antipathie gegen den Verein und einige Spieler absolut kein H-chl.macht, endlich abzulehnen. Er hat das sonntägige Wettspiel in einer Art und Weise geleitet, die an stimm Fähigkeiten oder an seiner Objektivität zweifeln läßt. Herr Komar hat beim Stande von 1:0 für Vienna zwei klare Elfmeterstöße gegen die Döblinger nicht gegeben, er hat aber noch ein weiteres getan und unmittelbar darauf den Hakoah-Koptt än vom Platze gewiesen, obwohl er ' ein« rein sachliche Beschwerde vorgebracht hat. Herr Komar konnte dem Scklionsleiter der Hakoah nach dem Spiel keinen triftigen Grund für den Ausschluß bekannt ge-ben. Die strikte Frage, ob ihn der Hakoahner beleidiat habe, verneinte er. Während der Schiedsrichter gegen den Hakocch-Mann mit drakonischer Strenge vorg'.na. ließ er auf der anderen Seite Rohettsakte von Ehrenka und anderen vollkommen ungeahndet. Wir hoffen, daß die Hakoah Mittel finden wird, um sich ihr Recht zu verschaffen. Wenn die sonntägige Vergewaltiaung den Auftakt zur neuen Meisterschaft bilden sollte, dann würde cs besser sein-, wenn das jüdische Publikum den Spielen fern bliebe. Aus dem Wiener Verbände. In der gestrigen Vorstandssihung kam es Liegen eines Antrages der zweiten Spielabteilung auf Abänderung des Uebereinkommens des Oe. F. B. mit dem Bonkenfportverband Aeiner längeren Debatte. Gegenwärtig kann ein Spieler sowohl bei einem Bankverein als auch bei einem anderen Fußballverein tätig sein. Spie'berechtigt ist er nur für den Verein, - für welchen er den ersten Meister chastskampf in jeder Saison spielte. Da die Bankvereine auf diese Art Spieler ohne Karenffrist freibekounnen können, machte sich schon seit längerer Zeit eine starke Strömung geltend, um das semerieitige Ueberrinkommen abzuändern. Es wurde nun zu diesem Zweck ein Komitee, bestehend aus den Herren Tomaskiewicz. Gerö und Rieder gebildet, um die Frage mit dem Bankverein zu bereinigen. Auä' über die Frage der Spielerversicherung wurde eingehend gesprochen, wobei besonders die Zahlung der Provisionen Gegenstand eurer ei gehenden Kirtik war. Der Präsident des Wiener Verbandes, Herr Deutsch, beschwerte sich, daß der Oe. F. B. Hierlänlder froiqegeben habe, trotzdenk der Wiener Verband die zu dicker Verfügung zuständige Behörde gewesen wäre. Die Lehrerwortvereinigung schlägt vor, die Karenzfrist von sechs Monaten auf ein Jahr zu erhöhen. Der Struma brachte einige Aufträge ein, um einen größeren Einfluß auf die Entscheidungen des Protestkomitees zu erlangen. Herr Deutsch übernahm die Angelegenheit zur Erledigung. Die Vereine Industrie und Kopp haben sich aufgelöst. In der Ehrenaffäre Kuznier findet Freitag den 16. d. eine Aussprache im Berbandsheim itott Schwarz, der ausoe-eichnete Stürmer der Lakoah, dürfte am 24. d. im ersten Meisterschaftsspiel w'^de'' autreten. Hakoah—Amateure. Dieses für den ,16. März ausgeloste Meisterschaftsspiel dürste aller Wahrscheinlichkeit nach' auf Ostern verschoben werden. Die Auswahlmannschaft der Budapest., r zrvetten Klasse spielt am 17. d. in Antwerpen. Sie erhält außer Verpflegung 5000 'belgische Franken. Muterkvmt. Das intevnatiormle Kunstlaufen. Der Wiener Eislaurverein hielt Sonntag auf seinem Ma^e Kunstlaufen ab, die in den international-» Konkurrenzen sthr gut bestckttm waren. Obwohl Wien somsaaen mit seiner zweiten Garnitur" antrat, konnte es dennoch alle Bevoerbe gewinnen. Die Weltmeisterin Frau Vlauk-Szabo. die zum Dam-nlaufen genannt hatte, zog ihre Nennung rurück, mit den Nachwuchs den Wen - freizumachen. Sie entschädigte aber das überaus '"blreich erschienene Nnillknrn durch eine vorzügliche, lebhaft akklankierte Svezialproduktstn. Das flott abzewickelte Meeting zeigte nachstehende Ergebnisse: NenNngsloufen für Domen 1. Frl. Ilse Hornung: 87 Punkte, als einzige. Reulinflslau en Hlr H-rreu. 1. Karl Schäfer (Verein Kunsteisbahn): Platzziffer 5,119°,45. 2. Fritz Donath (Wiener Eis-- laufvcreinV * erren-Iunior-Kunstlan^ou. 1. Hu-w Diffler (Wiener Eislaulvereinl:' Plotzriffer 6, 171°76. 9. Herbert Kaert (Berliner Eitzlausverein 86 : Platzziffer 14.154‘05. 3. Edmund Pohl (Grazer Eislau^erein): Platz'iffer 14,l49i. D m?nu» i > -L "ufem 1. N'elstta Brunner (W'ener Eislausvereiu): Platzziffer 9. 158'45. 2. Mirri Schilling: Platzziffer 9, 159°4. 3. Ilse Hornung (Wiener Eislaufverein): Platzziffer 21, 144'76. Da' ristc rr eu um d n GurschnerPeeis. 1. Frau Hildegart Thiel (Wiener Eislaufvereint: Platzziffer 7, 217 5. 12. Februar 1924 ' " GMS 2. Fräuleikl Käthe Wulff ^Berliner Eislaufoerein 86): Platz» ztffer 6'/°, 217°65. 3. Frau Gerda Veit (Berliner Schlittschuhklub): Platzziffer 14'/,, 207-6. Herrentausen um den Preis des Wiener EiSlauf-- verens. 1. Dr. Ernst Oppacher Wiener Eislaufverein)r Platzziffer 6, 266'2. 2. Ludwig Wrede 'Training Eisklub): Platze Mer 9, 26175. 3. Ing. Paul Jaroß (Budapester Ei8laufverein)r Platzziffer 17, 230'75. Int r.'aiionvles Paar aufcn: 1. Frl. Gisela H o chh a l t i n g e r Georfl P a m p e r l (Verein Kurksteisbahn — Traiikinq Eisklub: Platzziffer 6, 9'95. 2. Frl. Lilli Scholz—Otto Kaiser (Training Eisklub): Platzziffer 12, 9'425. 3. Frl. Else Flebbe - Rudolf Eilers (Berliner Schlittschuhklub). Platzziffer 17. S. Fechte». Juniorenkonkurrenz. Zwei goldene Medaillen von Hakoahnern gewonnen. Zu d.r am Samswg den 9. d. im Alhletiks.vort'klub ab« Malten?» internationalen Iuniorenkonkurrrnz waren eine große Anzahl von Fechtern, allerdings kein einziger Ausländer, angetreten. Daß di'.' Iunioreirkvnkurrenz alle Jahre nur dein Titel nach, wicht aber tatsächlich international ist. ist darin begründet, daß wohl kein Ausländer die hohen Kosten einer solchen Expedition aui sich nimmt, um sich hier klaMzi-eren zu lassen. Es ist ia nicht zu leugnen, daß es ungemein schwierig, ja fast unmöglich ist. dt - fechterischen Qualitäten eines „Kandidaten" in wenigen Minuten richtig 'beurteilen zu können. Da haben nun jene Bewerber ein leichteres Spiel, die schon von anderen Gelegenheiten her, von anderen Konkurreugen mit Pou'lekämpfen bräunt sind. So kommt es vor, daß der den' Junioren bekannte Fechter trotz augenblicklich schlechter Disposition vor dem besser arbeitenden Fechter unbekannten Namens rangiert. Ueber 30 Junioren führten der aus 5>cit Herren Fechtmeister Grol), Berger und Trampler -und den Amateuren Haupt mann Äcrwik nud Dr. Kannllo Müller bestchcnden Jury ihre Künste vor. Zwei Gefechts mit verschiedenen Gegnern hatte jeder Betverber anLzntragen, bei einigen nur ordneten die Punktrichter noclr ein drittes Gefecht an. um zu einem Urteil zu gelangen. Es wurde zwischen 1 und 20 Pnnkien gewertet und die mit nrindcstens 13 Punkten gewerteten Fechter wurden der goldenen Medaille und damit des Sentorentitels würdig befunden. Auch zwei Hakoahner. die Herren Han- Lion und Dr. Fritz Machlnp, konnten solchen Erfolg erzielen. Der ,,C'Mioren"-Tiiel wird 's dem Berichterstatter von nun an unmöglich machen, van den Erfolgen und Siegen des „jungen" Fechters Lion zu berichten. Aber die Karriere Lions war wirklich schnell: vorige Saison noch Mittelschüler, konnte er heuer die Neulingskonkurrenz g Winnen und mm schon den Seniortitel erringen. Dr. Machlup ist sein Erfolg deshalb stark anzukre''den, weil er erst vor 14 Tagen n^ch balbsähviger Pause das Fechttraining wieder au^sgeilmnmeu hatte. , In der Florettwaffe b'sitzt die Hakoah nun schon fünf Senioren, die Herren Bix, Ing. Farkas. Gottfried, Lion und Dr. Machlnp, während an Säbelfechtern nur zwei, die Herren Ing. Farkas und Gottfried, den Seniorentiiel tragen. Aus den Vereinen. H a k a d u r. Heute um 7 Uhr Ausschußsitzung, zu der die Herren Stark, Hahn, Stern und alle anderen Ausschußmitglieder eingeladeu werden. Die Festveranstaltung steht auf der Tagesordnung. Hazair-Makkabaa. Heute um halb 9 Nhr findet im Cafe Lido, 3. Bez., Dampfschiffstraße 22, ein Interklubkampf in Schach, Hechawer—Hazair-Makkabäa statt. Die Teilnehmer mögen sich um viertel 9 Uhr im obigen Lokal einfinden. — Die nächste Klnbleitungssitzung findet am Donnerstag um halb 8 Uhr im Klubheim statt.'Sitzung der Fnßballsektzonsleikung am Samstag um halb 7 Uhr. — Infolge Unibaues unseres Klubheims finden die Urtterhaltungs- ^und Ping-Pong-Abende bis ans weiteres nicht statt. Das ausgebaute Klubheim wird am 2. März mit einer großen gesellschaftlichen Veranstaltung eröffnet. Doung Jewish Sporting Club. (Schwimmsektion.) Heute Dienstag Schwimmabend im Beatrixbad, 3. Bez., Münzgasse 6. Tramingsleiter Herr Wiesner. Beginn viertel 8 Uhr. Gäste herzlichst willkommen. Copynir h 10?3 i'y Nachdruck verboten. Srutfdj-Oeftemirfiifdier Vertan, Wien. 18. Fortsetzung. Die Heimatlose«. < Von Wilma Vukelich. Und mit der alten Fcurigkeit, die die Unterernährung zur Ekstase steigerte, entwickelte er ein Programm, das sein Ziel in greifbare Nähe rückte: ein Blatt wollte er gründen mit Hilfe des Bundes, ein Blatt ohne jede Richtung, ohne jede Bindung, ein Blatt, das dem Volkswillen in seinen besten Vertretern Ausdruck gab, das der ungarischen Nation die Idee in einer Form brachte, in der sie dieselbe assimilieren konnte. Sie aufnehmen in ihren Blutkreislauf. Sie umfetzen in Wirklichkeiten. Und das zugleich ein Kampfblatt war gegen die dunklen Mächte, welche die Nation vergifteten . . . ihr Urteil blendeten, sie an Gegebenes banden und dabei eine Zufriedenheit vortäuschten, die es nicht gab! „Und unser Blatt soll sich unterscheiden von allem Dagewesenen, denn es soll wirklich die Freiheit der Idee garantieren. Beweglichkeit der Idee, ive wie ein Organismus sich au(wirken muß. Es soll sich an keine gegebene Nichtrrng anlehnen. Es soll keiner Partei angehören. Menschenbeglückung, Menschenkultur und Fortschritt svi das Motto." Wie er glühte, der kleine La'os. und glühend glaubte! Und wie sein Glaube fortriß! Es war so schön, irgendwo daheim zu sein. Es war so gesund, einmal alle Skepsis fahren zu lasten! Auch Daniel fühlte das wre einen warmen Hauch des Lebens, er, der im letzten Sinne grüblerisch an seiner Jugend und an seinen: Leben vorbetlebte, fühlte nun: da war Menschlichkeit, das griff bis an das Herz des Lebens. Es war mehr als sein Problem, das im Speziellen nistete. Lajos hatte recht. Menschlichkeit löst alle Fragen in eine letzte Einheit auf. die sich durch sich selbst beantwortet. In ihr bettet sich auch das niüdsste .Haupt zur Ruhe. Auch Ahasver darf ausruhen in einer letzten Menschlichkeit. Sein Problem ist aufgelöst. Froh und verwhnt mit sich selber, stimmte er Lajos zu. Und T'bor sagte: ,-Schönheit ist die Harmo-nie der Glieder im Ganzen! Gibt es das?" Aber auch er war voll froher Hoffnung, denn er sah die Welt sich zu einem Kunstwerk ausgestalten..Sah eine Welt erstehen, ihren eigenen Gesetzen folgend, streng in sich selber beschlosten. Klar, faßlich und keineswegs ausaefchlossen in ihrer Mögtlichkeit. Da war ein Frohlocken in ihm, denn in einer solchen Welt war auch Raum für ihn. Sie mußte jedermann seinen Platz an weifen, um die Harmonie der Glieder im Ganzen zu schaffen. Und er freute sich und stimmte fröhlich zu. Ti-hamer aber war es mehr um die Aufmachung zu tun. Der Betrieb gefiel ihm. Es war etwas Lebendiges dabei, immerhin — ein Unternehmen, an dem mau sich beteiligen konnte, und vielleicht gab's dann auch für ihn selber eine esfekwelle Einstellung, etwas billigen Lorbeer. Doch nahm er sich vor. abzuwarten. Lajos gegenüber hatte er ein berechtigtes Mißtrauen und für seine Id:en nicht viel übrig . . . Wenn er ihn nun doch irgendwie blamierte? Nur Alfred behielt seine sorgenvolle Miene bei. Er fragte sich: was soll mir das? Will ich denn die Menschen 'beglücken? Habe ich auch nur das geringste Jntereste daran? Werde ich reicher dadurch, ja iverde ich nur besser dadi^rch, wenn ich den vielen alten Täuschungen die neue hinzufüge? Wenn ich auf Menschenbeglückung ausgehe, selber sehne und es noch nicht einmal erlernt habe, die Menschen als niehr zu betrachten denn als Staffage zu meiner eigenen Lebenskomodie, der ich es nicht zustande gebracht habe, auch nur irgerch eine Beziehung Herzuftellen, ja nur den Fanden zu finden, der mch mit den Meiffcken verknüpft! Denke ich ihre Gedanken? Spreche ich ihre Sprache? Wo sind ihre Wünsche dabeim . . . und wo sind e's die meinen? Ist meine Kunst die Brücke, die mich mit ihnen verbindet? Bin ich nicht selbstisch auch in meiner Kunst, ganz auf mich eingestellt und kann nur mich selber spielen? Eine Krankheit ist das. Ia. Dieses große, große Alleinsein. Eine BlutkrauLheit möchte ich es nennen, denn der Fanden des Blutes, der mich mit den anderen verbindet, ist irgendwo abgerissen und nirgends finde ich den Anfang und uirgerrds das Ende. Trotzdem willigte er ein, mitzutun. Vielleicht in der geheimen Hoffnung, den Bund dadurch von seiner Vdutter zu trennen. Denn seine Mutter m'ed alles, was nach Vertiefung schmeckte, und jeden ehrlichen Kampf. Und Kampf würde es geben . . . vielleicht einen ^bampf gegen Wiudmüblen, aber er war dafür, ihn zu wagen. Was war dabei r'skiert? Eine Enttäuschung? Sie würde für Lajos zum Stachel werden, der ihn zu neuen Kämpfen antreibt. Und für ihn? . . . Sie würde ihn sicher nicht bitterer und auch nicht skeptischer machen! Und schließlich: vielleicht war es doch die Güte, die Meuichenliebe, die auf Unttvegen auch seine Ziele näherrückte: sich wiederfinden, gesammelt in einer Einheit. Bewußt in sich selber. Tenn Vas Jch-Problem ist im letzten Sinne wieder ein Akeuschheitsproblem. Vielleicht hilft auch das dle Schranken niederreißen. ich. der ich nur an mir selber kranke, mich nur nach mir (Fortsetzung folgt.) ZAHLEN 7° pro Monat Geben hierfür I auf Ia Wiener Gaustallen Unter „Karz* oder langfristig 5024* au die Adn. dee Ulattes. 6084 BANKHAUS Neniröschel & Lindner Kommanditgesellschaft Wien, I., Schotten ring 35 Telegramme »Neugrelindt Telephone 13-3-59, 16-3-91 und 18-3-04 Effekten, Devisen und Valuten 236 l Viitc ei|uuif|iße .uunluiucu — 2.'iUigür ^^!Slüromöbell Schreibmaschinen s l~eop» &teinhart Wien, I., Biberstrasse 9 Tel. 74-1-67. Sehr Ibmaschincn-Reparatnren ta&oiötl's3. I