Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1782 (31.1.1924)
- Date
- 1924-01-31
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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sk/iTsr Wien, Donnerstag Wiener Moraengeltuns. 81. Jänner 1Ö24 Seite \ Fußball. Professionattsmus und Olyw'-iade. Präsild-em Deutsch hatte Nr Astern die PräM«.n>>en- Sekttousleiter und Kassiere der erW-assigen Vereine einer Aussprache ms VerbandSH-eim. eingeladen. Dem Ruse, hatten soltgende KNbs Follqe geleistet: Hakoah, A.'>mira, Vienna. -Her'ha, Rvpiid, W. A. ft., Dpoukluo, Slovan, Simmering, Wacker, Amateure und Oftmark. - Herr Deu-tsch unterbreitete den- ErWasiigan folgende Vorschläge: Sämtliche Muds haben bis zum 1. Juni d. - I. Eulsch die Erklärung abzuiwbon, ob sie sichfür den tcnrismus o>der Professionalis-mius enlsche'den. Wenn dann ein AmalourKnb einen Spieler bezahlt, dann ^a.t er eine Strase zu gewärtigen, die das Fün^igfache des zugewewdeten Betrages.ausmacht. Uoberldies verliert diesem Amaiourkl-ub die Meisterschästsipunkte aus den Spielen, an denen der Fußballer, der. die Amateursatzungen verletzt hckt. terligenommen hat. Bei den ProfessionaMulbs sollen die Fußballer aus jedem Spiel dreißig Prozent der Net,;oemnahmen echÄten. falls letztere 40 Millioneu nicht -überschreiten. Wenn die Nattovinnahmeu Beträge bis zu 100 Millionen erreichen, dann sollen die Spieler nur 23 Prozent erhMen. Usberlsteigt die Nebtve-innähnle bei einem Wettspiel! den Beitrag von 100 M'llwnen, daun wird den Spielern nur 20 Prozeni zuoewendot," Prof. Schmieger sprach im Ngmen der großen Koalition. Er erklärte, daß. die Gruppe, die er vertritt.; mit den Vorschlägen des Präsiiden'ten vollkommen e:nvertstand?n sei. Nur wünsche er für die Entlohnung eine Maxmraligronze. Aint-ur Baar (Hakoah) ergänzte, daß den Muds die Art der Veriteilung der 30 Prozent vorbchabten bleiben muß. Die Spieler sollen nämlich nicht gleichmäßig entlehnt werden. Her-r Ratzl (Hertha) gab im Namen der kleinen Koalition, bekannt, daß er mtz allen VorsMägen einvvvstanlden sei. Damit war die Debatte über die Berussspielevfrage erledigt. Präsident Deutsch erstattet« dann über die Kostest, die die Beschickung der Olympiade. verursachen. Bericht. Die Gesamtkosten werden sich aus 373.816*000 Kronen belaufen.« . Herr Schwieger (Sportklub), gab bekannt, daß die große Koalition von einer Teilnahme^ an der Olympiade nicht begelisbert-D. Die großen Vereine sind aber trotzdem gewillt,-dem Oesterreichischen Füßlbalbbund rückhaltlos Gesolglschast , zu leisten. Wenn Oest-orreich an der Olympiaide teilmmmt, dann muß die Meisterschaft rechtzeitig unterbrochen werden. Die diesjährige Meisterschaft muß bis zum Ende des Jahres er« streckt -werden. Daldnvch wäre auch Zeit gewonnen, daß bis zum Beginn der nächsten Meisterschaft die Bevussspiellerftcage ge- WB. , - Direktor Schenk! (klmatoune) verlangte, .daß. der Oe.' F^ B.mnerhalb der nächsten acht Tage die Entschsidtmg treffen muß, ob wir an der Olympiade teWnehmen oder-nicht. Ing. Hochmann (Vienna) sprach' sich Dr die Beschickung' der- Olympiade ans. Kommerzialredt Reumann hat sich verpflichtet. 150 Millionen Kronen für diesen Zweck anfzubringen. Jug. Hochma-nn brachte auch die Anregung, daß eine Steuer von sämtlichen Eintrittskarten eingehobon werden soll. Diese Steuer hat dann dem Fonds zur Beschickung der Olympiade MKufließen. . Harr Ratzl (Hercha) wie§ daraus hin, daß sein Vere-im durch eine Unterbrechung der Meisterschaft ruimert wird. Artur Baar (Hakoah) gab zu bedenken. daß der dom Präsidenten Deutsch angeführte Betrag viel zu niedrig bemessen ist. Redner gjlaMe. daß die Kosten eine Milliarde Kronen betragen werden. Im übrigen, spricht, sich di« Hakoah. ebenso wi? Amalenre. SporMub und'Vienna nicht gegen die Beschicku'Ng der Olympiade aus. Direktor Schenk! (Amateure) g/laubte, daß der SpielauSschuß der erstem Klasie das Programm des Oe. F. B, abwarten soll, bevor er zur Frage der Beschickung Stellung nehmen kann. Schließlich faßte der Spielausschuß der ersten Klasie folgenden Beschluß: Der Oe. F. B. Möge die Bestimmungen für. die Teilnahme an der Olympiade so rasch wie möglich ausarb-eit-en ,!nd diese, dann über den W. F. V. dem Spielausschuß ükermjttelni.. . . . / .... ' 8ptelbeqinn für den Monat Februar: Vormittags: 8 und 10 Uhr. Nachmittags: Halb 1 und halb 3 Uhr bei Doppelspielen. 1 und halb'3 Uhr hei vorherigen Reservesvisl-en. Cupsv'.el« eine halbe Snnide früher. Alle Spiel« mit 20 Minuten Wartezeit. Die. .im. Sekre'^riat .eina-brachten Schiedsrichteranfgrderrmgesi wurden in d'ivfom' Sinne richtiggeftell-t. '' Vorstand.Oe...F, B,.Näch'te Sitzung am 1. Februar um 6 phr. abends.im'..BerbaMtSheim. ' ' Schiedsrichterbesetzuugen für Sonntag. Meisterschaft: 'DwM.ib—Viantta (De-emaim);- Cup:/ Rapid—St. Beiter Sp. Fr.- (Korkes). Simmerinq-^StädlalU ' (Braun); Frenndschckf.t'::r RudÄfZhugel--Of't«kark -'MÄniler). Hakoah-Orchester — Wiener Jüdischer Gesangsverein. Zu der heute um 7 Uhr abends im großen Saale des Wiener Konzerthauses stattfindenden - Auffübrung find bereits fast sämtliche Kgrten vergriffenintd gelangen die wenigen restlichen Karten. an der Abendkasse zum Verkauf. 'Programm: 1. Chtrü-bini: iKonzertpitvertüre. 2. Muffat: Tokkata in D für Orgel (Prof. Volker). , 8. Mendelssohn-Bartholdy: Lobgesang, Symphoniekantate kür Soli, „Orgel, .Chor,, Or«bester. Dirigektt: Prof^ S. Bräslavsky. An Welfe der dienstlich verhinderten Frau Felicl.e Mhaesek-Hüni ünh des' Herrn Hermann Gallos haben'sich. Frau Gortrude Förste! und Herr Georg Maikl für .die Solopartien in entgegenkommender Weise znr'Verfügung gestellt. . 'Der I. A. C. trägt im März ein Freundschaftsspiel, gegen die Vienna auf der Hohen Warte aus. Der Präsident der Grazer Hakoah. Dr. Otto Spiegel, sowie deren Ehrenpräsident, Direktor Leo-Spiegel, haben durch das Hinscheiden. ihres Vaters einen schweren" Verlust erlitten und spricht ihnen die Leitung der Grazer Hakoah auf diesem Weg ihr tiefempfundenes Beileid .aus. TchtoMthleM. Propagandaabend: der Box- und Ringsektion der Hakoah. Honte. hÄ>b 8'Uhr'abeM, findet im Olympmsaal, Wien,' 1. Bez., Rotgasse, 'ein gwß - cmgÄMer Pwpagandaabenid der altlbewährten Ring- ', und der", 'duUrebenden' Boxs-ektion des jüdischen Vereines statt. Die Faustkämpfer der Hakoah trage» gegen die Boxriege des Aoung I-ewish Sporting Club Kämpfe aus. Die Hakoah zeigte- -bei den letzten Ver'einökämpfen sowie bei der Inni^v7nkonk"rv!'r',< a-"saezei-^'-n-e^'' Leistzma-n. Die Mitglieder des Noung Iewish Sporting Club wurden von de« Meistern Hollek und Wesielitfch trainiert und dürften dah« technisch gut ausgebildet sein. Anschließend an die Boxkämpfe treten folgende Ringer der Hakoah gegeneinänder an: Grünspan gegen Reichmoem,. Birnhvlz gegen Hübsch, Nemelh gegen Bergmann, Ochsenhovn gegen Bauer, Per'les gegen Ing. KcvdmM, Markus gegen Feldlstein. An die Rmglämvfe schließt sich ein humoristisches Match an, bei dem Me-ister Markus mitwirkt. Den Abschluß des Abends bilidet eine. TanzunterhccktunH. Touristik und Wintersport. Die Winterolympiade in Chamonix. Chamonix, 30.. Jänner. (Havas.) Eishockey: Großbritannien gegen Frankreich 16:2, Kanada geaen Schweden 20:0, Großbritannien gegen Schweden 32:7. — Militärischer Skilauf über 80 Kilometer mit Scharfschießen: 1. Schweden (Z Stunden 57 Min., 6 Treffer). 2. Finnland (8 Stunden 68 Min., 12 Treffer), 9. Frankreich (4 Stunden 18 Min., 8 Treffer), 4. Tschecho- Slowakei (4 Stunden 19 Min., 6 Treffer). — Polen und Italien gaben auf. Chamonix, 30. Jänner (Tel.-Komp.) An erster Stelle in der Rangordnuiig des Wettbewerbes für Damen-KunfteiLlaufen steht Fräulein Blanka Szabo (Wien). Die bisherige allgemeine Rangordnung für den Wintersport-Wettbewerb ist: Finnland 67,6, Norwegen 49,6, Vereinigte Staaten 19, Schweiz 10» Oesterreich 10, Frankreich 7, England 4, Tschecho-Slowakei 8, Kanada 1, Scliweden 1. I. S. B. Hechawer (Touristen- und Skifektion). Die bieswöchigo Zusammenkunft der Hechawer-Toursiten und -Skifahrer findet der Feiertage wegen bereits heule Donnerstag zwischen 8 und 10 Uhr abends im Bereinsheime Cafe Lido, 3. Bez.. Dampfschifsitraße 20. statt. Alle Mitglieder, welche auf die vom Verein erwirkte 20prozentige Ersenbahnfahrpreisermäßigung reflektieren, wollen ein unaufgezogeneS Licht- (Paß-)bild dem Kollegen Jacques Salzer übergeben.-.-Skitour am 2. und 3. Februar unter Führung des Herrn Fred Beck auf die Schneealpe. Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung geschlossen. Sonntag den 3. Februar Skiübunqsfahrrn unter der Leitung der Herren M. Schön und Thorsch. Zusammenkunft: 9 Ahr vormit-ags in Hütteldorf, Endstation der 62er Straßenbahnlinie. Führer tragen das Hechatver-Abzeichen und blaue Armbinden. Auskünfte allabendlich im DereinSheim. Boren. Hakoah gegen Young Iewish Sporting Club. Ob eine Rrdouie amen geeigneten Rahmen für eine boxsporMche Veranstaltung aibgibt, ist. eine sehr heikle. Frage. Voun§iLvisstLportinZClub Sportklub „blskoali" ' Neule Donnerstsg, 3l.)Lnner 1924 ££« SPORTREDOUTE in allen Olympiasälen, I. Rothgasse J a z zhsbh d Kapelle Bomansky Konkurrenzen Vorangehend: B O X KÄMPF Young Jewish Sporting Club Sportklub „Hakoah“ R IN G S C H A (IKK M PF E Beginn df r kämpf* 7 Uhr Beginn der Redouie 8 Uhr Copyright ISS» dr Nachdruck verboten. Deutsch-vtsterrcichischer Verlag, Dien. V. Fortsetzung. Die Heimalloseu. Roman von Wilma v. Bukelich. ' „So junHe Herren wie Sie sprechen immer von der Politik. Was sollen Sie sonst auch sprechen? Das Geschäft interessiert Sie nicht. Sorgen hahen Sie keine. Da können Si< leicht Ihre i^dvalen Ansichten haben.. Sie können sich das leisten." Und es genierte ihn keineswegs, daß keiner der Bündler antwortete, daß das Gespräch in ein peinliches Stocken geriet, welches nur Frau Marianne unterbrach, indem sie heftig hustete und über den schweren Zigarrenrauch klagte. Er paffte seelenvuhig weiter und ftrhr fort: „Ansereiner, der ausgewachsen ist im Geschäft, hat da., selbstver-ständlich einen anderen Standpunkt. Und ich frage Sie, meine Herren, was ist überhaupt Politik? Können Sie mir das sagen? , . Geschäft ist alles. Glauben Sie einem alten Praktiker. Und wenn Sie wissen, auf welcher'Seite Ihr Vorteil ist, wenn Sie es verstehen, Geld zu machen ausfeder Richtung, dann sind sie ein guter Politiker." 'Er.sog an seiner dicken Havanna und war sehr zufrieden, Er merkte gar nicht, wie Fraü Marianne die Fenster'öffnete, um den Rauch zu vertreiben. Auch ihre stumme Verzweiflung merkte er. nicht, die sichtliche Gekranktheit, mit der sie jedes seiner Worte begleitete, wobei sie ihr Taschentuch zerdrückte, die Lippen verächtlich krümmte in einem ausdrucksvollen' und'"durchsichtigen Miencnspiel, indes Alfred am Fenster stand und resigniert' hinabsah. Drunten rauschte die Donau. Die Nacht aber war leer und stumm. Herr Görgei fühlte sich sehr behaglich, er hatte, ausgiebig soupiert und er war zu Haust. Auch mangelte es ihm keineswegs an Sinn für sein vornehmes Heim; im Gegenteil, er schätzte das. So wie er seine schöne und' elegante Frau schätzte und den talentierten Sohn. Man wußte, wo-- jür man sich plagte. Ja- „Auch muffen Sie wissen, meine Herren." v fetzte er seinen früheren Gedankepgang fort, „daß alles seine bestimmte Taxe hat. Will ich mir den Amtsviener kaufen, so zahle ich zehn Gulden, Auf . hundert reagiert der Herr - Notar. Bei tausend wird' der Sektionschef weich, und von zehntausend weiter läßt der Minister mit sich reden.^ Soll ich noch höher hinausgehen? -Wissen Sie einen, der nicht zu kaufen ist? Ich nicht!" Die Bündler rückten unbehaglich auf ' ihren Stühlen umher, und Tihamer meinte geringschätzig: „Na, ja. das 'sagt man soi Beweisen kann es keiner. Unser jüdischer - Zynismus kennt keine Grenzen. Alles wirft er-in einen Topf. Und weil man -selber so ist, glaubt man, daß auch alle 'anderen so sein müssen.^ Er sprachziemlich gleichgültig.' nur.so' nebenbei, aber es klang doch äußerst unverschämt, -was Herrn Ghrgei gar nicht zu genieren schien. ' . .. Cr lachte sogar. - „Jüdischer Zhnismus ist gut. Das nennt er jüdischen Zynismus! . . . Und wie nennen Sie das. wenn der Christ nimmt? Glauben Sie, ich -kriog' etlvas' in dieser chrrstlichen" Welt, ohne jüdischen ZymsmnY? Will ich eine Lizenz, muß ich zahlen. Brauch' ich eine Konzession, ntuß ich zahlen. Will ich meinen Sohn Plaeier^N, muß ich zahlen. Für alles muß ich zahlen. Das Mr'so^üyd wird fo sein. Der Iitd ymß Geld machen, damit er den Christen zahlen kann." ' ' „Das alles ist aber, keine Politik." Wieder sprach Tihamer, und 'es klang fast beleidigend; denn es war ihm sehr peinlich, daß er-den. Wen. nicht-,widerlegen -konnte. ,Pws' hat mit diesen Ihren -peMnlWn.'. Erfähxungen.die Politik zu tun? Sie vergessen - gariz einfach den Ausgangspunkt!" LajoS aber war xpi und. aufgeregt. Er verspürte ein geheimes Würgen im Halse und wllßte: gleich würde er losPlatzeN. Samchelte indes -, Matcrial in ' .sich zu einer Monsterprotestre^e. : „Politik?" fuhr der Alte fort. „Es kommt ganz darauf - an,- was Sie unter.PoM.Mstehey..Wo.Lin Rad ins andere greift und -um Schluß doch aller wieder Geschäft ist. Warum bin ich eigentlich liberal, wähle für Tis-za Pista nnd nicht für Apponhi oder Ugvon? Können Sie mir da8 sagen, junger Mann?" Er schmunzelte vergnügt. „Nu also! Weil ich weiß, daS Ugron den Karren in den Dreck fahrt, Tisza aber ihn wieder herauszieht. Weil ich weiß, daß Ugron in die Tasche der Schwarzen arbeitet, Tisza aber in meine Nische. Denn er ist dtzr große Macher, und an allem, was er macht, verdien' ich. Sperrt er die Grenzen, verdien' ich. Macht er sie wieder auf, verdien' ich. An Schutzzoll und Freihandel, an Frieden und Mobilisierung Veiten' ich. Wollen Sie noch mehr? Wenn einer es nur versieht, den Karren in Bewegung zu halten, so daß der Konsum steigt, die Produktion steigt . . . dann steigt auch unser Agio und mein Aktien steigen . . . also verdien' ich. . .!" - - Er lachte sehr breit, seelenvergnügt -über die Logik seiner Schlüsse, und wiegte sich unbeirrt im Schaukelstuhl hin und hcr^ Dann fügte er gutmütig schmunzelnd hinzu: „Und wenn ich auf Hausse spekuliere und gewinne, dann kriegt meine Frau ein Perlendiadem, fährt in die Tatra und ist noch eleganter als zuvor. Mein Sohn aber tut gar nichts und lebt wie ein Fürst." „Und die Gesinnung?" fauchte Lajos wie ein gereizter Tiger. „Wo bleibt die Gesinnung? ... Die Idee?" Die lange Rede war ihm in ivr. Gurgel stecken geblieben. „Gesinnung? . Gvsinnung ist sehr gut. Sogar ausgezeichnet ist es, wenn man in Ihren jungen Jahren Gesinnung hat. Auch mit Gesinnung läßt sich schließlich Geld mgchen. Merken Sie sich das, junger Mann! Denn wenn meine Gesinnung zufällig für Apponyi ist . . . na, so stimme ich eben für Apponhi. Natürlich! Ich weiß zwar im. voraus, daß dann im Parlament geschrien, obstruiert, ttr der Delegation geschimpft und randaliert wird. Aber was geht mich das an? Ich stimme doch für Apponyi, nur spekuliere ich aus Baisse, und gewinne wieder! Meine Fran isi' dann doch elegant und fährt doch in die Tatra!" Fortsetzung folgt.)