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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-19 · Heft 1770 (19.1.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1770 (19.1.1924)
Date
1924-01-19
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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örT"*0 ma&muspi «wwagswiWBswi^ Veite iö K Men, Samstag Marter MSkWMMWtzl« 19. I'äwn'er 19S1 Nr. 1771. en Kurs tm. späteren Verlaufe machte aber die AnfwärtSbewegung auf keinem Umsahgebiet weitere Fortschritte, da trotz Lränaenden Angebotes seitens des Privatpublikmns die .Kaufaufträge airsgeblieben sind und sich die Spekulation daher zu Neuerwerbungen nicht ernrutigt fühlte. Die Umsätze bewegten sich dementsprechend iu sehr engen Grenzen. (Alles in Billionen von Mark.) S ch l n ß k u r s e: Türkische Lose 26.—, Oefterr. Staatsbahn 46.-, Nordd. Lloyd 0.37, Ver. Elbeschiffahrt 5.8, Berliner Handelsgesellschaft 60.25, Kommerz. Privatbank 7.62, Darmstädter Bank 15.4, Deutsche Bank 16.5, Diskonto- Kommandit 19.—, Dresdner Bank 1.02, Nationalbcmk für Deutschland —, Oefterr. Kredit 0.8, Oesterr. Länderbank —, ReiLSbank 37. Wiener Bankverein 0.636, Wr. Unionbank 0.7, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 13.—. Bochnmer Gnhftahl 69.—, Daimler Motoren 4.1, Deutsch-Luxemburger 56.25, Deutsche Maschinen 10.—, Dynamit Nobel 9.75, Felten u. Guilleaume 38.—, Gelsenktrchener Berg. 61.5, Tb. Goldschmidt 20.5, Harpener Bergbau 80.—, Hirsch Kupfer 46.—. Höchster Farben 18.5, , Hohenlohe-Werke 37.—, Laurahütte 23.5, Mannesmaruröhren 41.—, Phönix Bergbau 41.2, Schuckert u. Eo. 49.25, Siemens u. Halste 49.-— Telephon Berliner 6.75, Dollarschatzanweisungen 4.2. Prager Börse. Prag, äk. Jänner, Auch an der heutigen Börse konnte ^eine 'bestmnmte Tendenz durchdrmsen, obwohl sich die -Kurs- Veränderungen mit MMcht auf Realisaitionen und Wochen» deckmrgen bedeutender gestalteten. Während Zuckerwerie meist feste Notierungen behaupten konnten, lagen Eisenpäpiere ausgesprochen schwach. Auch Bau- und Brarttverte konnten ihr bisheriges Niveau kaum behaupten. Verhältnismäßig gut beharchtet lagen Maschinen-', Textil- und Chemische Papiere. Avbitragewerte gaben im Zusammenhang mit Wiener Meldungen nach. Transportwerte lagen ruihig. Der BairkaktienmaM verkehrte in schwacher Haltung. Auf den: Anlagemarkte waren Dtaaispapiere bn geringem Angebot sehr fest. Für Städtanleihen wurde erfolglos Geld gelegt. Exoten tendierten sehr nchig. Etwas schwächer waren Bäffanipapicre. Höhere Notierungen erzielten SoloMktren. Der Schluß war schwacher. S ck l u ß k n r s e: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —v—, Böhm. Unionbank 481.—, Böhm. Eskomptebank 462.—, Lohm. Jnduftrialbank 485.—, Zivnoftenska Banka 469.76, Auglobauk 172.—, Oefterr. Kredit 153.—, Wiener Unionbank 154.—, Wiener Bankverein 106.—, Buschtiehrader Eisenbahn Ät. A 601, Sit B 230.-, Ferdinands-Nordbahn 9380, Prag-Duxer 200.—, Auifig-Teplitzer Eisenbahn 1265.— Nestomitzer Zuckerindustrie 1970.—. Vereinigte Elektrizität Wien 231,.-, Brosche 1570.-, Koliner Spiritus 1375.-, Königshofer Zement 1350.—, Breitfeld-Danek 570.—, Ninghosfer 845.—, Simmeringer 176.—,- Rotbkosteletzer Textil 380—, Alpine Montan 355.—, Poldihütte 449.—, Prager Eisen 1112.—, Oesterr. Berg u. Hütten 3160.-, Skoda 651 Jnwald 463.-. Blldavefter Börse. .Budapest, 18. Jänner. Die heutige Börse erösfnsre ln unstündlicher Haltung und der Verkehr war wäge. Im späteren Verlaufe kam eine günstigere Beurteilung zum Durchbruch und trotz der heutigen Prolongation begann eine langsame Aufwerttmg der Kurse. Die 'Schlußkurse wiesen gegenüber den Anfangsnotirrunqen Gewinne bis zu 10 Prozent auf. Die Aufmchmsfähigkeit des Marktes war ziemlich groß, so daß -die Prowngatiou ziemlich glatt verlief. Wochengeld prompt war für 0,75 bis 142 Prozent zu haben. Der Schluß war fvermMch >nrd der Verkehr Mhasr. (Alles in Tausenden von Kronen.) Schlußkurse: Britisch-Urrg. Bank 92, Ung. Kredit 629, Oesterr. Kredit 169, Salgo Kohlen 668, Rimaumrauyer 141, Südbahn 104, Staatsbahn 425, Anglobank —, Gran- Szaszvarer 445, Oberung. Bergu. Hütten 980, Dräsche Ziegel 340, Ung. allg. Kohlen 2500, Urikcmy Kohlen 870 Zoburg —, Spodmm 186, Clotilde ch«u. Fabrik 115, U»g. Eisenbahnverkehr 290, Verein. Holz 36, Adria 610. Sk Devisenkurse. Berlin, 18. Jänner. (Devisenkurse.)*) Amsterdam 1,566.075 1,581.038), Belgien 175.560 (176.558), Christiama 594.510 (598.500), Kopenhagen 732.165 (736.155), Stockholm 1,103.235 '1,109.220), Italienische 183.540 (186.034), London 17,955.000 (17,955.000), New-York 4,189.500 (4,189.500), Paris 193.515 (198.004), Schweiz 734.659 (731:667), Spanien 538.650 (541.643), Wien 59 650 (59'850), Prag 123.690 (123.690), Budapest 147*630 (151*620), Sofia 30.174 (80.423), Belgrad 48.578 (48.478). *) In Millionen von Mark. Derttn« 18. Jänner. (Notenkurse.)*) — Noten: Dollar 4,189.500 (4489.500), Pfund 17,955.000 (17,965.000), Italienische 186.523 (189.625), Polnische 370.000 (404.000), . Tschechoslowakische 122.194 (121.695), Oesterr. gestemvelte 58'603 (58*853). *) In Millionen Mark, ausgenommen polnische Mark. Prag, 18. Jauner. (Devisenkurse. — Mitgeteilt ' vom Bankamte des tschechv-slowakischeu FinauzministeriumS.) — Berlin*) 8.17»/, (8.25). Zürich 601.- (601.50), Paris 159.25 (163.25). London 147.55 (147.92'/,). New-York A.70-(34.70), Belgrad 39.87'/, (39.65), Bukarest 16.85 (16.85), Men 4.76 (4.77) Warschaus*) 3.35 (3.10), Agram —(—.—), ' Budapest 12.30 (12.35) Jugoslawische 39.62'/, (39.50), Oesterreichische gestempelte Krone 4.77 (4.77'/,) Polnische^) 3.35 (3.22'/,), Ungarische 10.15 (—.—). *) pro Billion, f) pw Million. Budapest, 18. Jänner. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 11.225 bis 12.32b, Bukarest 154.— bis 169.—, Kopenhagen 5255 bis 5765, Christiama 4265 bis 4765. London 127.900 bis 140.250, Berlin —.— bis —, Italien 1315.— bis 1440.—, Paris 1385.- bis 1535.-, Prag 876.- bis 976.-, Stockholm 7875 bis 8625, Zürich 5215 bis 5715, Wien 0.4235 bis 0.4735, Sofia 216.— bis 236.—, Belgrad 345 — bis 377.— New-York 30.150 bis 33.150, Warschau bis Brüssel 1265.- bitz 1390.-. Agram, 18. Jänner. (Devisen.) Wien 0.1220 bis —. Berlin —bis —, Budapest 0.31 bis —.—, Bukarest 44.50 bis —. Italien 380.25 bis —, London 961.— bis —.—, New-York 86.50 bis , Paris 397.50 bis —, Prag 253.50 bis —, Sofia —.— bis —.—, Schweiz 1510.— bis Brüssel 365.50 bis Warschau bis Amsterdam —bis —, Stockholm —bis — Belgrad, 18. Jänner. (Devisenkurse.) London 369.— bis , Paris 405.— bis New-York 87.25 bis Genf 1515.— bis —, Saloniki —bis —, Mailand 381 - bis —Prag 264.- bis Berlin -.- LiS Wien 0.1227 bis Bukarest 43.50 bis Sofia 62.— bis —.—, Budapest 0.88 bis —, Brüssel — .— bis Amsterdam 3300.— bis —, Warschau—bis Rew-Aorlz, 17. Jänner. (Devisen.) London 424.875 Paris 463.-, Berlin 0.24 für 1 Billion, Mailand 436.376, Zürich 1731.—, Kopenhagen 1742.—, Stockholm 2618.—, Chrifttania 1412, Amsterdam 3715.—, Prag 291, Wien 0.14, Budapest 0.35, Bukarest 50.- , Warschau 0.0001, Madrid 1279.—, Helsingfors 250.50, Brüssel 421.-, Kanada 2.'/,« Die Palästina-Reise der Hakoah. Bon Dr. I. H. Körner. Jaffa, 8. Jänner 1924. Uw 6 Uhr 30 Min. abends hatte der Zug Kairo verlassen. T>a wir in separaten Waggons untergebracht waren, hatten wir volle Bequemlichkeit. Wir fuhren längs des Suezkanals und gelangten nach Kantara. Die strenge ägyptische Grenzrevision wurde uns erspart. Auf einer großen Fähre wurde der Suezkanal übersetzt. Am anderen Ufer standen bereits die Extrawagen der Palästina-Eisenbahn beerit. Bald setzte sich der Zug in Bewegung. Nun fuhren wir durch die Wüste. An den Fenstern wurden die Rollvalken heruntergelassen, um das Eindringen des Flugsandes zu verhüten. Bald schlief alles. Gegen 2 Uhr nachts kamen wir nach Rasa, der neuen Sudgrenze Palästinas. Um 4 Uhr wurde es hell und die Frühaufstcher konnten die einzelnen, auf der Strecke liegenden Kolonien sehen. Orangenplantagen begannen beretts. Erst suchen wir Ekron. Dann kommt R e ch o o o t h. UnS zu Ehren halt der Zug. Trotz der frühen Morgenstunde (6 Uhr) find eine Menge Brüder und Schwestern mit einer Musikkapelle erschienen, um uns p begrüßen. Ein kleines Mädchen überreicht unS die Blumen Palästinas, ein Chaluz ein Begrüßungsschreiben. Me Reiseteilnehmer sind bereits wach uno die Begrüßungen sind äußerst herzlich. Cs folgen die Kolonien Neß Ziona, Rischon Lezion, Beer Jakob, Bir Salem, Klein Lud. Hier werden wir von berittenen jüdischen Gendarmen erwartet. Es sind prächtige Gestalten. Auf ihren feurigen Pferden galoppieren sie neben dem Zuge, uns ununterbrochen mit lauten Zurufen begrüßend. Ein unvergeßliches Bild. In Lud werden ausnahmsweise unsere Waggons abgekuppelt, damtt wir nicht umsteigen müssen. Der Zug fährt weiter nach Port Said, wäyreno unsere Wagen an den Jast'aer-Zug angehängt werden. Zahlreiche Gesinnungsgenossen aus Tel-Awiw sind unS entgeaengekommen. Jeder von uns bekommt eine Karte, die ihm bekannt gibt, bei wem er untergebracht ist. Mes ist aufgeregt, einerseits die Erwartung der kommenden Begrüßung mit unseren Brüdern und Schwestern, andererseits weil wir schon wieder das verhaßte Meer sehen. UnS zu Ehren hält der Zug in Tel-Awiw, unserem Reiseziel. Der jetzt folgende Empfang läßt sich mit Worten nicht beschreiben. Man muß ihn miterlebt haben. Es ist 8 Uhr morgens, der Platz vor dem Bahnhof ist voll von Menschen. Das bunte Bild macht auf unS einen unvergeßlichen Eindruck. Chaluzim, Schomrim hoch zu Roß, Skouts, bekannte Zionistenführer, alt und jung, Männer uno Frauen, begrüßen uns mit einer Herzlichkeit, die uns zu Tränen rührt. Die Herbergsvater und -Mütter holen sich ihre Schützlinge und tragen das Gepäck zu den bereitstehenoen Wagen. Ansprachen werden keine gehalten, denn um viertel 12 Uhr ist der Emtzfang der Hakoah beim Ratbaus. Wir wohnen bei den prominentesten Männern, wie Umschkin, Hofften, Zloeistt, Berlin, Appelbaum, Mossinsohn, Grasovstly, Schmsch, GlückSmann, Wilson usw. Eine Ehrung der Hakoah, wie sie Wohl nicht größer sein kann. Wir werden um 11 Uhr mit Autos abgeholt. Ganz Tel-Awiw strömt zum Rathaus. Alles trägt die uns zu Ehren angefertigte blau-weiße Schleife. Plakat ans Plakat kündet das morgige Match an und an die Kinder, die zum Empfang aufmarschieren, werd«i Zuckerln verteilt, die den Namen „Hakoah" trage«. Der große Empfang. Beim Rathaus musiziert das Orchester des Gymnasiums. Wir werden auf die Terrases geleitet. Alle Führer und prominenten Männer aus Jaffa und den Kolonien smd hier versammelt. Bürgermeister Di ging off hält eine hebräische Ansprache, die uns auch in deutscher Uebersetzung überreicht wird. Unten sind inzwischen sämtliche Schulen aufmarschiert. Der Gouverneur von Jaffa, Ehrenmitglied von Makkabi, Mister Campbell, begrüßt uns im Namen der englischen Regierung und schließt seine Ansprache unter frenetischem Jubel der Anwesenden mit einem „Schalom Hakoah". Dr. Körner erwidert; dann hält er eine Ansprache an die Kinder. Kein Auge bleibt beim Anblick der 2000, in Reih und Glied stehenden Kinder trocken, und als Dr. Körner mit den Hakoahnern ein dreifaches „Hipp Hedat" auf England und Tel-Awiw ausbringt, ertönt unter den Klängen der Hatikwah ein Jubel und „Schalom Hakoah" aus 10.000 Kehlen. Der Bürgermeister läßt den Fanfaren Schweigen gebieten und verkündet eine der Hakoah zugeoachte Ehrung, die den Namen des Vereines unsterblich machen soll. Die neu angelegte Straße Tel-Awiws hinter dem Elektrizitätswerk soll von nun ab den Namen „Hakoah Vienna" . führen. Wir waren stumm vor Rührung und erst der neuerliche Jubel konnte uns in die Wirklichkeit zurückführen: Da das Jubeln der Kinder kein Ende nahm, begaben wir uns hinunter. Jeden einzelnen Spieler kannten sie mit Namen. Die Liebe, die uns entgegenströmte, war überwältigend. Mit Mühe wurden wir von den Herbergsvätern der begeisterten Jugend entführt. Niemals habe ich unsere Spieler so aufgeregt gesehen, alle kämpften mit dem Weinen. Lumek, Rosenthal und Goldschmidt, unsere drei Palästinenser, begrüßen uns. an der Spitze der anderen Hakoah-Chaluzim separat. Schnell — das Wort kommt jetzt imnierfort — nach Hause, schnell essen, schnell zum Bahnhof, wo bereits der Zug steht, der uns nach Petach-Thikwah führt. Halb Jaffa fährt mit. An der deutschen Kolonie S a r o n a vorüber, geht es ununterbrochen an schwer mit Orangen und Zitronen behängten Bäumen, frisch geackerten Feldern, Akazien, Weingärten, Palmen, Eukalyptusbäumen, Ethrogimpflanznngen vorüber. Als wir in Petach-Thikwah ankommen, erwarten uns alle 3000 Einwohner am Bahnhof. Durch eine schöne breite Straße werden wir zum Tempel geführt. Nach eirier Begrüßungsrede und Segnung der Hakoah durch den Rabbiner machte der Kantor ein Mischeberath. Durch ein Spalier von Scouts und Chaluzim begaben wir uns geführt von 60 berittenen Schomrim, an der Spitze der berühmte Kämpfer Abraham Schapira, zur Begrüßung in daS Rathaus. Es sprachen Herr B r i l l, der Vertreter Rothschilds, der Bürgermeister G i s s i n und Herr B e n a n i, der Vertreter der Makkabi Palästinas. Nach den Dankesworten Dr. Körners wurde uns eine reichliche Jause verabreicht. Jeder erhielt einen Orangenzweig mit kindskopfgroßen. Orangen zum Andenken. Wir besichtigten die Schulen und Kindergärten, Orangenvervackungsräume, die landwirtschaftliche Anstalt und die Bewässerungsanlage. Daun hieß es schiiell zur Bahn. Unterwegs veranstalteten die Schomrim, durchwegs Riesen, aus einer großen Wiese, hoch « M «LONNMfe .im -MW- Sie waren uns zu Ehren gesperrt — begleitet uns ,nhos, und als der Zug abfährt, begleitet uns ein „Schalom Haköcch" aus allen Kehlen. Wieder halt der^Zua in Tel-Awiw und wir begeben Urrs um Kasino, einem herrlichen Neubau am Meeresstrande. Visier hatten wir das herrlichste Wetter gehabt. Plötzlich beginnt es zu regnen, ein heftiger Wind bringt ein Gewitter. Im Kasino ist inzwischen alles versammelt, was Jaffa und Tel- Awiw an Persönlichkeiten hat. Bürgenneister Digingoff erteilt Direktor Mossinsohn das Wort, der in formvollendeter Rede die akoah begrüßt. Die Antwort Dr. Körners wurde mit größtem teisall ausgenommen. Die Musik spielt die englische und die hebräische Hymne. An den offiziellen Teil schloß sich ein genmt - licher Abend an. Als wir heimkehrten, regnete es noch immer. Am Vormittag H>es 6. Jänner besichtigten wir Jaffa; Söfe besuchten umter ber Fühmng Mossmsohns das Gymnasium, dann ibe<gcvben «wir uns ins N ut he nbergsche NektrizätS« werk. Auf unserem Spcigiergang gelangten wir in die Altstadt m das arabische Viertel, ftumt «Landungsplatz, Zollamt usw. Der Rogen setzte #im° zeitweise aus, aber eine radikal? Besserung der Witterrmg trat nicht ein. Am Nachmittag sau >das Miatch statt. Trotz des iwstlosen Weters Pülgcvte ganz I<rffa hinaus zum Sportplatz, cii« Werk «des Hakoahners Rosenthal. Aus allen Kolonien kamen Wagen, englische Militärs von wett und breit. Die Schulkmder marschierten in «Rech' und Glied auf. Ebenso die «Leonts und EhaluAM. Berittene «Schomrim sorgten für die Ordn«^^ 13.000 Menschen harrten im Regen aus. Hcckocch—Makkabi (Tel-dlwiw) 5:1 (4:9). .HWah: Dul'dig; Trümer. Pollak; «.Kerr, Molnar, WrattS* iKatz, «heß, Häusler, Schwanz, Neufeld. Das Spielfeld war durch den Twpenregen grundlos worden. Ein reguläres «Spiel ist unmöglich. Nur den aus Wetter Fern,.' hwbeigeftröniten Zuschmrern zuliebe wurde gespiM. Ma'köabi findet sich anfangs <ruf «dom gru«ndlosen. von Wasserlachen bedeckten Boden besser zurecht und greift an. Bal« finden sich aber die Hcrkoahner zusammen und der sehr ambitioniert spielende Heß kann in kurzen Intervallen drei Treffer erzie-len. Es waren durchwegs sehr schöne Schüsse. Knapp vor Halbzeit erhöht «Schwarz den Stand ans, 4:0. In der .zwetteii Spielhalste sind die Hakoahner weiter überlegen, gelben sich aber, nachdem Häusler nocl) ein fünftes Tor erzielt hat. mtt dem Skore zufrieden. Zur allgemeinen Freude erzielt dann Lumek den Ghrentreff^r für MaÄabi. Alle Beteiligten waren froh, Äs nach 2 mal 35 Minuten ,bct§ Spiel, mehr Masserball als Fußball, rnt Ende fand. Der Gegner toar diesmal ziemlich schwach, trotzdem konnten die Hakoahn-r wegen der elenden Bodenverhältnisse kein Erhibitionsziel vorführen. Der weitaus beste Mann des Malkochi war Lumek. der von seinem früheren großen Können aichie. eingebüßt hat. Bei der Hakoah ist es vor allem Pollak, dessen Spiel allgemein impon.ttrte. Heß, der den „Hat trick" erziel re, und Schwauz. der seine technischen Ferttgkeiten zeigte, waren die ^besten @tiraner. Neufeld, der ein Wasserbad scheut?, griff nur selten in die Ereignisse ein. Das Schiedsvichteramt versah ein (Ä«>gländer «fefedonstelleinder Weife.!K Sparta in Madrid 2r3 geschlagen Madrid, 18. Jänner. (Eigendienst der „Wiener N5.".ge.!- zeittlng") Ein kombiniertes Team Racingklub und Ncaüiu«- schlug heute den Sportklub Sparta (Prag) 3:2 (1:1). Beratungen der großen Fußballvereme. In der tetz.m Zeit haben wiederholt BchProchiMgen der fünf führ enden- Wiener Fußlballvereine stattgvsun/den, die sich ontzer zn.sa>mmenschließen wollen, um wichtlige Fragen, wio jene der Eiusithrnng des offenen Profesfionaliismus, gemi-einsam zu «Men. Die Besprechunen «der Vereine Ratpid, Am-atmre. SporjiMtb, Vienna und HaToah sind beretts zieanlich wett gediehen, int) dürifte die NLue KoMtton domnächst mit ihnem Pvograimi» vor die SpoMffenMchöeiit treten. Da Sportiklüb, Vienn» uns Amateure die Hauptstützen des Schutzvepbanidcs waren, düriste diest- KorPoWltion durch die UmgruWievimtz der «Spitzenvereiine eme cmge Ekschütlternnig. erleiden. Oesterreich — Italien. Das Lstorretichilsche Team ist Donnerstag albends Ms a>uf Wieiser., der M)>t rechtizettlM aus Deutschland einWtvoiffen tvar, nach Genua albgereist. Es ist lmügjlich, daß der Amaüeur-iStüvmer d-ivoki nach Italien gefahren «ist. Aiujf jeden Fäll stehen dem BuindeM»Pitän genügend Ersatzleute zur Verfügnuy. Grotzkopf, >der in der äbigeilaufenen Savfon für Hakoah tättg war. ist zu seinem Gta-mmvewM. dom I. A. C. >>uvüS« gebchvt, für den er schon «in den nächsten Spielen tätig sM wird. Die Hakoah sPiM anfangs Juni % Osirnu gegen NtoravKka Ostrava riuö einen noch zu besHttuimelDen «Zlognor. Saisonbeginn. Die Fußballsoktivn der Hatkoaih ovössuet am 3. Felbvnor mtt einem SpiÄe gegen Crlicke't die iwsu* Saison. Die Oricntreisc der Hakoah. Für den am Sonntag den 27. d. um halüb 10 Uhr vormittaiFs im ZentraWino, 2. Betz., Taborstraße 8, ftatthiindenden Dovtivag des Her>m Dr. Mvuer über die Erle'bnisse i-n Palästina und Aegypten smd nur »nehr wenige Karten im Vorvvvkaufe ttn Sökretavvate der Häkoah, 1. Dez., WiäsinHcrstraße 11, täglich, nrit Ausnahme van- Scmrstag Wid Sormtay, van 4 bis 7 Uhr aibenlds och ältlich. Die Generalversammlimg des. S. C. Hazair - Molkabäa smidet morgen Sonnldag um 5 UIhr nachmitidaigs int Festsaale des Cafe Äovvana, 3. Beiz., Mwengaste 36, statt. Tag-esordn'UNg: VeÄesnug des l-etzten (ÄenerM)ch)sa»N'm!lungK' prolokÄls, Rechen«lchalf>tsb.er!icht>e, Erteilung de§ MsäliutoriumS an die scheidende Olultt-ettinng. Bchandttmg der eingelbrachttn Anträge und Evelttwelles. Sollte diie Genora>lverisain>',nlung zur angesetztrii Suuvde nlicht beschlnWW sein, so findet 'diese um eine StM'Ulde später statt und ist mtter aWen Umstäniden be*: Kreis Oesterreich der jüdischen Sport- und Turnvereine sJirdischer Sport- und Tnriwerband). Sämlill'M'e Turnnnd Sportvereine werden erisuchl, für Mtorttag «den 31. d., Dienä»- Dv W N M WWWh tzm M M

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