Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1749 (29.12.1923)
- Date
- 1923-12-29
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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«*. 1*49 Wien Mienen Mnrnemrltnna. Fußball. Zur Generalversammlung des Jüdischen Gportvervandes. Die letzte Genercilbe^oiMnÄMc, des Jüdischen S-porivschaevdeS 7r«-t mm emige Zeit Witoet uns. so ba« wir drn Jtö'mi Airi^wnd eowonucn hoben, um B-riroch!>7lno»n lvildear» schaiftKloS oiniNliftelle-n.?;ud) bei diichrr Gemro'ffen'c-nil'n^nnff «var der PMidrnt Direkwr Su'e^er gerwtmgen, ewivt^telien, baß die gestern Zie>Ie nc-ch reicht erreiche w-^n. Immerhin war ober bereit ein ^orts V't m beine^m da sämtlich e Dele-gierien die Ro-twend'ig?e>ii dieser Zweck» v«rbandes erkannt hatten. Di^e Tev^'^che verdreht nw'er den arg-eben-en Vcrb^'!n>issen b'<i"nideos f-ft-gedns-tett in werden, weil unsere in mnurch'n Di-n-Tlnr nicket mehr der5e?den J^d"a^is>mvs o7-s die der ren^^mLn^n Jahre. D'e heu^ive Jugend vechiren fT fip ritt, und sie ftelllt sich auf alle Dinye mit der Hrraoe ein. w^lchcin Bov'eil h^.be sch v\ evw^en? ll-nd in Mer Beyichutzn vermroch*« der Jüld'/chr SportkeribvuL biSh"r mckS m, diesen US Enmchmsquellen kanvm mrr Nie bM^denen Mi'^ichSbeitrL^ und die Lieben von P-ove-inkbcra-LLrst'n.'N'^n in Wtrocht. Die HE»rh leltei'e WM Gron Tribut. holten die üb"i>^en B-U'dTrvereine be' ibwn fivock»ichen W^^amtzifen keinen Reingstomn. so daß der Judschc Sipon'vvrbanld nur in dar HcrLaah e>Me Einnreid'nsWelle fand Die ihm den dcwr qiHreßettden BstrE waren Ä-er ru ocrii.rr».. unr koch!'> >a5ssll'itva*e i^'i^che Gpvr'k^ulbs em'-wech-'r-td nni^uE^ m könn-'u. . Es ist de» gvWW. daß dici'e kleinen AdNcken Dercrne soffen, em Jüdischen SvorUne^'-nd in erster Linie finon^'.ell c>me S'Ätz« m finden. Ben"'Micht.!M inan mm. daß d't> Hofffnnnn bisher rmmer geiä'-I'cht wu'ide und daß miücre Juxffrtd sich von w-rrt» schaf'llicheri Bomo^rün^n seiten läßt, so kenn man erw^m, daß das ftift G^füae d-4 Jüdsich'n -Sv^bevbandes. das ihm die anieesch'osionen Verome verleihen, als eNftieul-icher Fortschvi-ff bwichnot tr-evden ka-nn. Die rmre Le:»'«a des Jüdischen Svorttzeri^udeS ifft sich schon ftii langer Zeit kxCv'ißt, daß ffi'n arvß'vr Mariiasl in der aermvn K<to?.talSkroft m suchen ft.. Mn* ,bi<fi;m -Ncho5tonü ochrchoHeu. wird er in der ^>R:' int eögvMn' .DrAütgÄve's Melli»? ,,n!d spärlich'' -Veransta.l'iniV'en mackvn.' Ans dir,sc Weise bo^i!- er. der Eb>> in ber Kassa ein Ende zu bevei-'on. Di« f.di'chen K'nbs müssen sich aber 'dan'b''r Km fein, daß nur sie tem Gvov'r>er.don'd M"cht uetd Anl>Ä»en vyp^ei.h'u i Wrmen. Bon chre.m Gedeihen häni^t au» das ®krfSl und W ide mfttx frchwillia aeschafk-nen S-vrt'nHsrden E/ ErKllen die Mulbs ibv P'licht. donn tv'nd -anch'dw ^Misahe Svov'bcrbontz sÄNm Arisoebeu orrech' N^Udrn könnend 5)!* bm'rld'ina Zwischen den Vo5c>inon ihrer iU>i!sch.*n Ep-arr» »ehörde bsst-eht, nnd die Totfuch«. daß sie von den De^^ev^n > richiia erkannt -wurde. E uns die He>Hmkn<k. daß der -Mische Sport im rM-menben Jahre wieder ein Mes W>ück vorwärts -omm-on «wird. g»m Gastspiel de« M. L. K. in der Schwei,. Eine Pressestimm«. Dakonntl'ich erzwang der ungarisch« MeP'r im Spiel aogen Pouna syellows nur ein ma^er:? s:1-Nesüstat. Meber das Spiel selbst schreibt die ,-Bns/lLr National-eit-nna" sollendes - ( ..Troi, bissMr Kälte und cheftiarn Sch-nvetrefh-rns fanden ,rch ZEOS ftußballbeoersterte ein. denen cm seltener Kampf» aenuß geboten wurde. Die Yonno Fellows mußten Leiber nnd Rosrel ersetzen und taten dr S durch die beiden Old Boys Dion- WsowSky und Pollitz. die jedoch infolge ZuaAierspainnA erst zchn Minu'en nach Bvstinn. auf/oom.Zelde c":.hien:n. - " . Die Unftnv laqen vom Beginn wen in ihren Angriffe «ants'lt« <cher. tvaL fvfvrt ausfiel, die Wucht» die wir an'ihnen soM kennen. M- T.,K. konn'-e sich nur schwer an den unebenen, schne-ebedsch'-n Bvt^n a-wöbnin. die Nouug s?e!ldws aber schickten gleich ihren siinMn Internationalen. Rüffle, 'ns F'ner. der icTei ib -an den beiden' Ungarn vorbeiknm und sch'-n flank'e. .so daß bcin-'be die Gäste das erste Tor einsteck-rn muß-eu. Allein diesen bl-M^e bald. ein nicht ganz verdienter Erfolg. Ulrich leniktieinen Eckdall' uilvorsichtigerweise ins eigene Tor.Hll. T. K. sckien vnn seiner 'Sache sicher, nützte aber die konsdiutv Feldüberlegenheit nicht aus-, denn , nur wenige Schiffs' sielen, diese verfehlten stets'um Handbreite das Ziel. Auch nach der Pam'e ließ der Generalft-urm dev Gäste ans sich Warten, bis es eben tu spät war. Orth, von dem man am meisten erwartete, gab Proben fc-ina* feinen BalldecknÄ. Stusse, bekam in-^n jedoch keine zu schell. Die Daumy 'FrllvwS wehren sich meislecha-st, Poltitz und der klein-" Huber sorgten für die oft drirvaeud noÄMridigLN Befreinngsichlbaie. -während einige Steffliomivinatäoneu das Muoatntor in Gefahr brachten. Plötzlich -brach W-inkleri-Rechtsirmell) mff Meyers B-orlape hin durch -md schaß aus rwanziq Met>er Distang vrachtvoll-eln. Nun warbten die Ungarn vollends cigf rmd bedrohten -deS Geg» n-erS Goal:, doch zn.späff 'Auch die drückendste Ukberl- Enheit, die schärfften und bestplacierten Schüsse führten nicht.MM Erfolg: die. Donrm Iellows hielten das Resultat. Im Gchen- ^eil. t^r imga-risckie Mnr' Haffe noch Wei Bomben "seines Landsmannes Winkler und einen am oezietteu Schuß ' des Linksinuen zu pa-ciereu. tvozu er seine. Birtuofität im Ballfangen drinarud benotiate. 7- Daß M. T. K. die stärkere Mannl'chaff war, b'strÄt nfenrand. daß aber Vas von Winkler in die Mannschaft der Daung Fellows ffepflan^e System ebenso erfolff>brino7nd ist, das zeigte das Zusam-mentreffen.. -der d roen Gegner, denen datz Dubli'knm für ihr feines Spiel dankbar ist." Englands Wiedereintretrn m die fsffa. Aus London meldet Havas: Am 21. d. fand zwischen Vertretern des englischen Iußballverbaiches und Delegierten des In'ernotionalen Fußbällvrrband"s e'ne Konferenz statt, in welcher die englischen Vertre'-er die Erklärung abstaben, daß sie rbre Sektionen wieder zum Eintritt in den IrtternatwnÄen Verband cr"ffordcrn werden, aber un'er gewissen Bedinaunaen. — Bctrefs'ud der Qualisizverung der Amateure hat die Konferenz keinen'Beschluß &W- Ueber das Spiel der Bienntz ln Narcm, das die Wiener bekanntlich 1:0 gewaynm/erfahren wir noch folgendes: Die Skiläufer and Rodler! SBB ___j^,<33,!srsffit M, .vdWtWWi iwüniüiii' - r - k, *5pjot,t ioptlert NORWEGER-ANZÜGE für Herren n .Oatnen a,w extrastarkeTi Sporttuch (Massersäte) * -vis a&iit'iöhe Woll- und Wintersportausrflslungan „HflCMoirlsten“ W-.lV.f «fünftasi W^AWÄ FenrufB8494 8tr■<aoonbahohri ^c-'leOO.CT F«'nvufC8494 Copyriffht i»,. t* Ladyechnllcofl-Vprlsg, Merlin. Rachdrutt orrbotrn. tM- Fsuitßmg. SM Mses. Roman von Schalom Asch. . „Jetzt trittst du zurück? Zu spät, lkba Trcy-^ri Bier Jahre lan-g Haft du ihn bei v:r Nase Herr,mgefi'chri. Er hat -sein Lsten deinetwegen geopfert; er hätte das schönste Md beste Mädchen heiraten können.'nicht eine-Schnv.r-. rerin, wie du. drr er ein Kleid zum Anziehen hat kaufen muffen, jetzt willst du zurücktretetr? Jetzt, wo er so viel Geld m dich hineiunesteckt und so lar.ee auf dich gewartet Hot, jetzt willst nicht? ^u spät, liebe Tochl*r,. -n spät. Tu hatlost zu rücktreten muffen, wie er den e osten- Dollar für dich ausve^cben hat. wie du noch klein warst,- ehe er noch d.inen Vater einen ordentlichen Verdienst gegeben hat, damals in d:r HepkinKstreei. In der Hopkinsstveet hättest du nein sagen dürfen, jetzt nicht." „Ach. Rosa, es ist ja ohnedies zu spät. Der Onkel will nichts mehr hören und von nichts mehr wissen", warf Aaron ein. -Mascha verstand nickst, was die Mutter meinten Sie verstand nicht, wieso sie hont Onkel den Kopf verdreht hatte, verstand nicht, .was sie dem Onkel angetan hotte, daß er'so bos« sei-n -durfte: Ihr schien es, daß 'nx&cr Ma noch Pa den Onkel richtig kann-ien; tvenn sic z-u ihm ginge und chm alles sagte, dann würde der Onkel alles sofort in Ordml-ng chrrngeu,'wie et es-stets tat, wenn es eine'» Knm-mer gab. ' ,Ach'werde zum Onkel hingehen. ich werde ihm alles . sagen, ihr werdet ftben, her Onkel wird wieder gut tverden", sagte Mascha. „ssu spät, zu spät, er-will nichts hören und von nichts ' wiffen", erwiderte. Aaron wein.ftich. „Ach -was, zu' spät, gar nichts ist zu spür'".schrie Rosa -ihren Mann an. „Was plärrst du mich an? Narr", sie gab ihrem Mantn einen Puff.- „laß' sie nur zum . Onkel gehen, -er' wird ihr schon die' Narrheiten aus dom Kopf schlagen; geh', klingle den-Onkel an, rm-s den Onkel auf", schrie sic Aaron an. „Was stehst du hier wie ein Golem ans Lehm?" Mascha sah ein, daß die Mittler recht chatte, doch sie fühlte sich nicht schuldig. Alles war ohne ihr Wissen sv ge- - kommen. Als sie ein K:n>d war. hatte sie nicht gc-tvußt, was es bedeute, zu heiraten. Erst jetzt.Hatte sie es empfunden. Und am meisten hatte sre erschreckt, daß sie immer.-' imurcr mit dem On-kel werde zusanimensein m-üffen, imm-cr mit ihm gehen, immer bei ihm -fern. Die haßte den Onkel nicht, ian Gegenteil, sie hatte ihn recht gern, und sie war ihm sehr dankbar, doch es war ihr langweilig mit dem Onkel. Und, |fc hatte Furcht vor der Langweile.. „Was -bin ich drrm schuld, Mutter? Ich bin nicht schuld!" „Wer ist also schuld? Ich? Für mich hat er Geld ausgegeben? Mjch hat er ins Lyzeum geschickt? Mir hat er Musitlehrer gehalten? Dir hat er sein Lebengeopfert. Er hätte eine Lady bekommen können, eine first elatz American -Lady. Wen er mir wollte hätte er kriegest können. Aber er hat nicht geheiratet, sonder» auf dich gotvatstet — toi« stellst -du dir das vor, erst hast du ihm den Kopf verdreht und jetzt willst du nicht? Mit wem treibst dudein Spiel? Glaubst du» er sei deinestzkeicheu? Weißt du, wer! der Onkel ist, weißt du -das?' '! . Aaron gehorchte sei-er Frau. Er sah ein, daß sie -recht chatte wie immer. Mit .Herstkopsen lief er prm Tele- Pho-n. ' Der Onkel ließ lange atnUphrü" auf. sich warten. Zuerst hieß es, er sei bo-'chMgt; dann kam der Bcschcid, er ftl mcht da und man fti ihn suchen gegangen. Schließlich aber sch'-ey es de-m Onkel se(bst nicht Muhe zu geben und er ließ Mascha anrufen. W er MaschqS Stimme beim Telephon -hörte, wurde er -weicher. Cr Verabv-det-e mit ihr, sie möge um sechs'.Uhr abÄW inst Geschäft kommen, von dort werde er-sie-nach einem „nettest, behaglichen Plätzchen" führen, wo sie es gemütlich haben könnten. G-gen sechs Uhst aberchs:ging Mascha nach VrS Onkels E^.GeschLst.-"T^ tvugHr. 'zichHärbemst HerMleid in englischem Schnitt; auf dem. Kopf einen breiten, du-nvien Filzhut. wie er^dq-mals Mode war. P'ie warheje nicht vor der Tür aufden Onkel, wie sie-es sonst zu tun pflogte, sondern ' trat Wrt irlstl. Sam lief ihr entgegen,, begiutzst sie fveum». lich und eiste, ihre..-^«hychi^dcB. Oniel-M.Ml^«. - Der Oni<l saß mit etnem Reffenden >in' ftlnrmHrivatcomptoi^ welches sich in einem Berschläg in erstem Winkel M großen . Geschö'ftKly-kalS befand; dort stand dis Kasia und dort saß _^29. Dezember IMS Gelte I c-ü'iiden Bobnu.^rÜältnisse trugen die Ä^alid, daß man Äßek die Döblin-oer kein Ur^il fallen^öann.-Boneinem gevkgelten und überlegen; Zusammenspiel sah man mW. Heide Barteie« suchten mit EiMlvorstößen ihr AnSlanaen zu finden. Trotzde« gewann man den Eindruck» baß die Wiener weit mehr, als sie in Aarau zeiatett, können. Dem Treffen wohnten, wohl wegen deS heftigen Regens, nur 500 Zuschauer bei. Die Kadimaß hat durch den Dei-t-vi-ff der EpiÄer Verto« witz (früher Borussia) und Smqrchevg Yftüher Tdickvt) .mdinhafte' Berstärkmram erhalten. Ter 0. C. Ha^air^orakkabSa gibt bekannt, daß Lch Mübheiim rmid Scikre'>crr!l-E üb «h:e'te nicht m^r im Cas^ ^-ion, sondern m (rase Lovrana. 8. Lbwenaasse 96, befindet. Die MltMcder werden etzßrcht. sich heut« schon dortftübst a«- zufindrn. yazair»MaNabäa—Prater «. «. »:v. Ha-;«»' Makkabäa: Bär; Se-idler, Mayiänder; Lutz. Roms,:Govn-et; ,F>einrich". Bleick^ld, Mertzner/ Torten. Pillmger. Rsnn-> weg'r-P-iatz. Schlcffsuichter Denk. 100 Zlffchaiuer. Dieses Meiistmt'ch7.f!-s'>p'.el kaim aus schneeibrdecktam Bolre« m Au4» trcrau-n-a und hat-'-e mich «tznter dim Winnen Schneo>nst-»ber^ sehr zu leiden. OÄvchl der südiskbe DrrÄ'n mtr »in lt^mschledm erriÄcki'.ie, kamt er in d-.etser Saison von ko'mom Verein n-eyr von der zweiten Stelle in der Tabelle, wo er mit einem Vrv isiuistpunkt hinter dem Bbrend'n st-eht, ve-idrän-tt werben, ßf M-em Spiel boten' Swi Spw'er di« herdoMecheMyt; Le»- ftun^it; und chvar -waren dich.der HaE-MeÄalöLsEovmarm Bär. drr wichrr eine Lsi^tuna bot. die imm von c-i-nsm anderen Tovmcnm der uü^rvrn Klaffen erreicht werbein,kann, und Seiner, der sich wieder m her<vonca«^kder FoM bchindot. Botz den ülbr-i-gen ^Apiiol-trn konnte KS auf Lytz fmhun feine §ostMt ^otm erroichrn. Der H-M.P-wrmnd dürft>?.n die WWenmasvr^ hÄtN'iffe aewesen ft:i.n. In der erlste« Spö^hMre bofvwd sich HaiMrM-Mckbäa' f",sr - sov'kvähre'Ud im Amrkff: Was von Bleichf-oD an ta'sickeren klyenven vergetben Wunde, würde gemüigrn. emiee Me>ister!sckaff-srsd--.-ckle si^^reick ff.r Mal-den. -Nach der Bausse war -voretz-t der Pka^r S. C. der - besswe. spater abor r-ai Hcnnir in sifrotrt, tonnten a'ber die sich b'Ntiendrn Chawcen nicht ausnütz-en. GchwerachleK. Die Klubmeifterschaften der H^koah-RinDer. Der tüchtigen Leitung des' Trainers M-a-rkus haben cs dir Rinser der Hakoay -u verdanken, daß sie iniernatronulr Bedeutung erlangten. Sie vertuschten sich in allen Wettbewerben .ganz dervorraaend?,u schlagen, so daß die Behauptungi daß dw Hakoah die v'ste R-inasektion -m Wien besiitt. vollkommen berechtigt ersche'nt. Bei den Rinaern dee sivdischeu D-errins ward in. wahrstem Sinne des Wortes Massensport, betrieben. Meh«ve. . hundert iuuaer Leute werden in dieser ^Dist'Hlin ouSfeviket und zu Höchstleistunaen erzogen. Mit Rücksicht auf die Mcrch' - Wertigkeit der meisten Ringer Erstattet, sich auch die Klüv- Meisterschaft sehr inwresiant. Die Meir« Runde tturd nu« morgen. Sonntag um halb 6 11 bt «b7nds in den Küubraumeu, 1 Bez. Wiesinäerftrane II, auscftrragen. linder anderen haben diesmal Markus,': Ino. Kadmon. Perel-es nnd OHsenhor« Kämp'e zu bestreiten. Die Namen dieser vorzüsiUchen Rtttper sind zu bekannt, als daß ma« aus die Qualität des SK erwartenden Sportes -besonders- Hinweisen raiifi'e. Anschließend an den Ringwrttbetverb finde« moraen auch Boxkäinpfs -statt,-, wo"- bei man auf das Antreten des österreichisch?« I-L,morennreffte^ Sharmmß besonders ^spannt sein darf. Auf die , iporilrchen Kämpft folgt dairn eine gestllige Zuftmmenftmft mrt ^-anz. Die SchwerathletiksMion der Kadimah, welchr um «r der Lei>!''.ng des Herrn Wäldbrr beraLÄ schön« E-Ysow.s ettsieiltt. vvi'ltzdr--durch den Bri-iritt smkaer SchwergchvichL-er - chrvn Bf-» frtic’b mrsbauen Kn-non und vich'et <daher,M I'w^vesftn-tS'N die Ci-tvladn-ng, sim seöen Dien-k-Ä-a von 7 Ui halb L Ah: vder von 3 'b\* io mr. i.m KÄMwim, 9. Bk').. Ber.Msft S-l. bi-wzusirroen.! d-r Buchhalter mit dem Onkel. Der 0,i1*I ließ sich rrichk stören und trug Sa-m ans. -er mö.'e Mascha.eilten ÄkMttf blick zurückhalwn, er würde bald komrnerr. Ec klopft« att; die 'Scheibe seines Eompiöirs und ries: „Hillv, Mascha, tz a-me ready in <a mimir." Sam 'spürte, daß etwas zwischen dem Otstel rond Mascha vorgefallen st in müsse, ustd dachte, wie mmt W Sache fiiiu-bc, wäre es am besten, den Rat stim-s Lctt-ers Manes M bcfclfcn: „Sei nett zu Mascha, sie hat d-ich jetzt. in der Han-d." Mascha gefiel ihm. seit der Onkel ihr fok Znftresft zuwattbft. Urch Sa-nt n-utzve jede Gelegenheit, V:tsich ihm darbet, uni mit Mascha näher bekannt §u werden unv:<'X seine Bcrehruyg zn beweisen. Jetzt lobte er rrnau-st hörlich das Kleidwelches ihr der Onkel als Modell gestiuft hatte, nnd fügte hinzu, wemr sie der J-nhaberUms grcßep Klei'derhausts in^ Chicago in dem Kleid sähe, konnte tt, Saut, schöne pa^ Dollar derftienen. Er würde .sofort erneu Auftrag bekommen, den würde er einem seiner Frsunde. einem Tamenk.'eidcrkonsektivnär. verkauftn. Nnd dann gab er zu, wenn er Mascha als Dlodell hätte — natürlich beispielswrist^—» so würde er bald vom Onkel Weggehen uv^ TamenMdcrkr'.nistktivnär wcrde,tl-; denn alles, was Äia'cho anziehe, das habe an ihr „dignith" (das war das gr-ößrr Kompliment, welches' Sam einer Lady machen formte). Doch der Onkel ließ Sam nicht lange sein Bv^nügen. Er ka-m bald aus dem Pripatco-mptoir, tvarf, ohne ei» Work zu sägen, -mit gerunzelter Stirn einen kurzen Blick aus Sam, und ohne auch Zu Mascha ein Wort zu sprechen faßte er sic unterm Arm und verließ mit ihr den Laden. Als sie auf die Straße traten, be-rattu- Mascha: - „CnJet bist du sehr böst auft mich?" Der Onkel antwortete nicht. Er hielt sft'stft am Arn» rrn^.ging initi'ihr den Gehsteig weiter, wnibei «r schwer gegen'^den. Mestschenftrom aMmpfte, der. m allru Ecken atts allew Mchäften herausströmte und zur Hcchbahnstattön W war die; SttlnLe. da Mchäfte gv schlcffen wurden. und die Straßen wutLen schtbarz vor Menschen. Auf dem Wege konnten Mascha,und dev OM kein Mrt wechseln. Der Onkel zog MaM M sich. ^Wohin gohenwir, Onkel?" ftagte Wasch». MD-du nicht mit mir eften?" sagte der Onkel, »hm ihr inS Gesicht zu sthen. (Fortsetzung folgt.';