Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-12-23 · Heft 1744 (23.12.1923) · p. Seite 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1744 (23.12.1923)
Date
1923-12-23
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980826--17197-3004179
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Kr. iU* Wien, Gonniag Wiener Morgenzeituns. LS. Dezember 1SL8 Seite 18 Sie Generalversammluna des Mischen Sportverbander. Direktor SPlegler wieder zum Präsidenten gewühlt. Güstern fnixD in dm Klnhräumo,, der Hakoah die Generaldersamiulung des Indischen SportverpandeS statt. die bis «in die späten Abendstunden dauerte. Die Anststnohme der einzelnen Vereine vmr eine überaus rege. An8 dem interesseinten AnMhrung-n konnte man entnehmen, daß-die Klubs den Wert xind Zweck -des Zuisan'menschl'ussts ersaßt Hachen. Wir freuen unS, feMellen zu sonnen, das, die indische Sportchewemmg in .Herrn Ina. Könststeiu lHa^air) wieder emm tüchtigen Fübrer gewonnen ha^. Die vom aibg-'trestnen Vorstand vor- Mschlcvgenen Statutenändertmaen. die toi« Schasifnng zahlreicher Unterausschüsse Versehen, wurden einstimmig angenommen Die WMen verliefen im allgemeinen rei'bnn'aSstS. Das neue Präsidium sew sich oit§ folaentoeu Herren zusammen: Präsident: Direktor Spiegler sHosinalil,. Vizevras^enten Artur Boar Dak.oa'h). D^lftnsobn (Kadimahl/Mr werden aus die Generalversammlung noch zurilck'konrmen. Zur Paläftina-Neise der Hakoah. Fast täglich treffen Briefe aus Palästina ein, die der Freude über das Kommen der Hakiwhger Ausdruck verleihen. Ein Schreiben scheint uns derart interessant, daß wir e§ unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Jerusalem, 13. Dezember. Liebe Sportbrüder! Euer Besuch ist für nnS das größte Ereignis der letzten Jahre. Da wir den Tag Eurer Ankunft kaum mgbr erwarten können, ist es uns ein unbedingtes Herzensbedürfnis. wenigstens auf schriftlichem Wege schon jetzt den Kontakt mit Euch her.mstcllen. Bitte also, nicht böse zu sein, wenn wir Euch so viel« Briefe schicken! Ter hochverehrte Bürgermeister von Tel-Awiw, Herr Disengoff, hat Euch ein knw.eS Programm bekanntgegeben. Da jedoch unser Streben, Euch den Aufenthalt auf das Angenehmste zu gestalten, stets eme Erweiterung des Programms notwendig erscheinen läßt, beeilen Wh uns, Euch noch folgende Daten bekanntzugeben: Der Vertreter der Zionistischen Exekutive, Colonel Kisb. läßt es sich nicht nehmen, nach Alexandrien zu Eurer Ankunft zu kommen, um Euch dort zu empfangen und Palästinas Grüße zu verdolmetschen. Ihr könnt Euch nicht vorftellen. was Euer Spiel in Haifa für ganz Palästina bedeutet. Das Team in Haifa erfuhr folgende Korrektur: Araber, Christen. Engländer und Juden werden in einem Team zufammenwirken! Die gleiche Zusammensetzung weist in größter Eintracht, mit der Devise herzlichsten. Empfang der Wiener Hakoab. daS Empkgnaskomilee von Haifaans. Das..hatten wir niemals zu träumen gewagt. Daß es gerade Euch gelungen ist, die Gegensätze zwischen den Arabern und unS zn verwischen, kann Euch mit Stolz erfüllen. Zu den Ansfliügen aus Jaffa und Jerusalem kommt über Einladung der christlichen und indischen Verwaltung Bethlehems auch der Besuch dieser historischen Stätte'hinzu, sowie Ausflüge in die Umgebung bis zum Salzzneer. Daß Ihr uns Geschenke mitbringt, beweist Eller volles Verständnis für unsere schwere Lage. Die Freude der Leicht- Sthletcn über die angekündigten Diskusse, Kugeln. Speere usw. läßt sich karrm beschreiben, und unsere. Repräsentativen werden Euch in den mitgebrachten Dressen entgegentrcten. Sir Herbert Samuel ließ sich gestern genau über Euer Programm berichten nnd wird Euch beim Eintreffen in Jerusalem seine Freude über Euer Kommen kuudgeben. Jeder Tag bringt eine neue Erweiterung des Programmes. Auch von einigen Reiseteilnehmern sind Erkundigungen über spezielle Industriezweige eingezoaeu worden, worairs wir am besten ersehen. daß Ihr auch dahin die Reise vollkommen erfaßt habt. Colonel Kish berichtet uns. daß aus der Tschecha-Swwakei an ihn Anfragen gekommen sind, wo eine ähnliche Reise, wie die der Hakoah. vorbereitet wird. Ihr macht bereits Schule! Nun. liebe Brüder, haben wir Ench genügend belästigt, und Wünschen Ihr wöget eine glänzende Reise haben und wohlauf fei unS landen. Dia herzlichsten Zionsgvüße aller Makkabäer Palästinas Eure Gläser. Lumek. M a ss werk« tat t e für feine Sportbekleidung 5n07 und vornehme Herrengardprolje.n fauch uns m ‘cfb^sehien Stoffon Wien, IV. Ler, Paulanergasee Wr. 2 W. Kosta namw.* i.*KiR'»anc»2R#rvr;9nnucx:jmayiM Die Rrüchte einer schlechten Erziehung. Tie Methode Schöneckers.; Die gestrigen Wiener Mor-aenblätstr -brachten die Nachricht. daß Rapid im erstell Wettspiel aus spanischem Baden gegen den F. C. San Sebastian mit 2:7 Toren nnterlegen rst. Dbwrhl wir einen der N-siststilnehmer Verpflichtet haben, uns «telegraphisch nnd mstt-ols Erpreßbkiefen Von allen ^Geschehnissen in Kenntnis zu sehen, ist uns ein diesbezügliches Resultat noch n'ckt zi'-geganaen. Mit Rückisicht ans die gleichlaufenden Ergebnisse in den einzelnen Bläftern. zweifeln Wir nicht daran, daß die Hütstldorfer taisächiich eine solche vernichtende Ni,dcrla>w erlitten haben. Wir fKiftm nn'-crem Maister die beschwerliche Reise als Ewschnldigunasgrunto zugute, trotzdem-brachten wir diese Gelegenheit Äs die richtige, um über den Eu'w'.ckiun-asgan'g des Sportklubs Rapid überaus lehrreiche Detrachiungen anpistellen. Ms objektive Beobachter, die über die Geschehnisse bei Rapid immer sehr genau informiert waren, können wir feststellen. >daß der Aufschwung der tlitte ldorfer mit dein Moment emsttzte, als Schmecker die aitllng der Geschäfte übernahm. Die allgemein herrschende Ansicht, daß Sthönccker die derzeitigen Napid-Großcn entdeckt und dann entsprechend erzogen habe, enitsprichk nicht,den Tatsachen. Diese Talente wurden nämlich vor ungefähr zehn Jahren von Putzelldoppler 1, einem älteren -Bruder der bekannten. jetzt in der Schweiz lebenden Rapid-Spieler. und von Toni Bauer, dem älteren Bruder des derzeitigen Hütt-eldovfer- Stürruers, in. wahrsten Siwne des Wortes, aus der Schmelz zusammeugcfangcn. Toni Dauer und Putzeudoppler gründeten mir diesen Knaben ein« Jungmannschuft, der aber von der Berciusleituug kein Interesse entyegengebracht wurde. Nicht einmal die notwendigsten SparlauSrüstungsge-gel,stände wurden dieser Iungm-aunschaft zur Verfügung gestellt. Putzeudoppler und Toni Bauer waren gezwungen. die Mildtätigkeit einiger weniger Gönner in Anspruch zu nehmen, um die Jungens überhaupt spielen lassen zu können. Schönecker gehörte schon damals der Mnblaitnng an. Es dauerte ziemlich lange, bis Schön-e' - . -r-.ch.'chs Jrrterelse -gowaurr, dann leistete er DER E1-EOflNTE SKI-ANZÜO KRISCH KÄRNTNBRRINQ 9 A- A. A.A AA AA.AAAAAA.A AAAA» AAAA A >. DAS VORNEHME WINTERSPORTS LEID aber aan-e Arbeit. Vor allem handelte e? sich ihm darum, eine Mach«stelluva fon Mlnh zu erlangen. Seine große Energie und seine Fähigkeit über .Leichen ru gaben", lebten sich »um ersten Male aus. Me dieöeniaen. die Om n^ch seiner Ansicht im Wew standen, wurden auf die Seite geschoben, und zu toststn G-eäck>stten Mlst auch Pudendotrpler. Mit Toni Bauer kam es zu keiner Anseinandevl-etzung. da dieser im Kr»oae siel. Schönecker richtete in der Folie eine Getnaltherrschafl ein, wobei i-hm seine diplomatischen Fäidiokeiten sehr vvutt* kamen. Er verstand e? ganz ausgezeichnet Freunde um sich zu scharen i'nd. Vorltondsm itglieder und Spieler gegenein-ander auszuspielen. Er benü^ta immer eine Partei ÄZ Stmnnbock,,d^r dann für ibn KastaMen ans dem Fener holen mnßt«.^ Die runaen Spieler blickten aiz Schoneckar w»e zu einem höheren Wesen auf umd leiste'en ihm treue Gefolgschaft.^Sie verflehrn ihm M'cht. die Schöneckk>r rücksichtslos auszunü^en verstand. Aus diese Art wurde er Sektionsleiter, welche Stelle er deshalb pliele Jchre beibehieft. weil er mit SMIfo der ak»i>yen Fußballer ihm nicht genehme Varstaudsmit-Ä'eder hinanskomplimenl-ieren kannte. Die Spieler gingen bei Schonecker in eine ante Schule. Sie lerwen v-an ibm Energie und RucksichtssAsi^keit und verwerteten diese Fäh'-akei^en auf dem iKamvfleltoe. Ta^ä^lich bat Wien n'e eine ähnlich oute Kampftn-am-nschaft belesien. Die Wiener Brelle verhielt sich vorerst zurückhaltend, später aber zollte sie der var:üasich,-u Rovito-Mannschgft '-ückbaltlase Anerkennung Die Brille versi-el aber von einem Ertvem ins andere nutz ließ die Grünen gewähren, wenn sie auch aewalüg über die Schnur bauten. M^u kann, heute rußig ie'tstellen daß 91 stoib in der Wahl der Mst>el. die den Sieg sickern sollten, nicht wa-blerisch war. W»nn es nicht auf normalem Wege gina. danin leistete mm sich Crtemvnres. über d'e die Gegner meist wenig erfreut waren. D'e Methrtoe Schöneckers wirk'e^ sich aber nicht nur auf die Spieler, sondern auch auf die Hutte-l« darfer Auhäwaerschaft aus. In iedom einzelnen Barteigän^r van Rapid lvie-aelte sich der rücksichtslose und unduldsame Gpsst deS Sektiansleiters wider,, so daß sich im Laufe der Jobre schon oft Ge-leaeuheit fand, über den Terror der Ranid^n- .hongerlchoft zu klagen..Wir erinwwn uns nach an ein Ge- ^sicht, das im Vorighr sw. Wien erzählt und goalm«bt wurde. Es besa-ate. daß ein Rgvid-Funktimär folgende Erklärung abaeaeben haben soll: ,Menn i'msere Mann.ftßäst nicht die Meisterschaft,-gewinnt, dann w'rd untere Anhängerschaft schon dafür Sorge'strafen, daß der. Meistertitel in Hütte-ldnxf bleibt." Schöneckers Thrannennastir fand ihren Wid"üpart sowohl bei Spielern als auch bei Anhängern. Der Verein *e» die>h. S-chonecker die M^'bode. alle, d'e ''ch ißm sn dm Wog stellten. M beseitigen, mit avaßem' E'-^la nutz die Gewalt trnrmp-bierte. Nur in einem solchen, Milien konwe^ein llridrl. ein „Tank" erstehen, imd nur .ineinem s»lch-n Milieu war cS'möglich, daß-ein Svstser. d-'sian taitsächliches K"n"m den Durchschnitt nicht we'-ntbich überragte, eine drr-aicki-oe Bolkstnmlrchkeit - erlange. Wenn es euch im inneren Kluögotvie'ße ständig gärte, brodelw uh kochte, so bot sich dar Svortßl'ch Rapid- -dem Außens^eh'uden doch immer als iestgefügt«. Einheit dar. Diese kleinen intern nt Kämtost, mußten aber zu einer Revolntion cruswa-ßsen, als die Svstler m Geaenlsaß zu Schöuecker gerieten. Der S-stigns^^iter dürfte die Vorzeichen, die das Erkennen der-Alterserscheimrngen bei einigen Sst'elern zutage treten ließen, zu deuten gewußt haben. Die -Fußballer brachten w"-hl die irnber inne gestabte Energie m lokastn Kämpen aus. Der Geist war also nacki vorstauden, aber das Fleisch war schwach gvwortoen. In inw'-na^ionalan Mmvftn hingegen, wo mrn den Gast mft e-nö-^er Noblesie behandeln mußte. w"rden die.Grünen fast ständig vom Mißgeschick ereilt. Schönecker erkannte die No^wendigkeiit, ^s Personalabbanes. wesbalh er wm den Spielern etwos abrückte und noch neuen Bnudesauuol'en A'Usschan hielt. Die Spieler wieder wurden sich der Gerabr. in der sia «chT^lbt-n. bewußt, weshalb sie ihren Feind, und das war SM'-ecker geworden.- z-u treten stichln. Sie fanden Anstößio^s. das sie früher ge« di:ldet haften, und versuchten mm Schönecker darg"« den Strick zu dreh'n..Der Kamps, ist noch nicht zu Ende go^ührt nnd erst die nächstem Wochen werden einen S'oaer und einen Basieaftn brin-a>en. Mi"lerweile ha"e sich vi'.ng"s zn-ueDaa-n. das für die durch Schsinecker bei-Rapid geschaffenen Berbä^mlle steze'chnend ist.'Re-anart. der in k'.tr^r Zait bei d-u kusitteldorseru. all das aolern-t hat, was Sch-öneck-er aiftvies. beging im Svwl geg-n Wacker eitvn Nastbeitsakt, der gerade für eünen Rap:>dch^rakt'er'sti-lch ist. und wunde auf Monate k-^lt gestellt. Nnd kommt die Kunde vom Dobakel in San Sebastian. Bor der Abreise nach Spanen gaben die darfer kund, daß sie alles davon setzen werden, um den Wiener Stoavt in Spanien würdig zu vertreten. Wir waren überzeugt, daß der ofte Kgmps^ist' mch lebt, doch Kveiselton wir daran, daß der Willi, in die Tot wird umaeseu» werden können. Die empfindliche Niederlage in San Sebaistian beweist, daß wir mit unserer Berun'tnng Recht behalten bab-u. Das Svst-em der Gewalt kann sich' nur eine begrenzte Zoit lang halten, dann muß es ober zum Zusammenbruch führen. Bielleicht gelingt eS der Manttschoft. sich in Spanien zu rehabilitieren, vielleicht gelingt eS der BeramSteil.uu'a. die Gegensätze im Klub vor« übergehend zu überbrucken und so den Spor'kl-ub Rapi-d zumindest eine. Spanne Zeit noch auf der alten Höste zu erhalten. Wenn sich die Bereinsloitnng aber von dem durch Schönecker aeschaffenen Svstemnicht lossagt, dann wird der Svortklub Rapid von dem chm von Viesen Seiten errichte'en Piode-ftol herckbsteiaen - müsien, um wieder dort» von wo er gekommen ist. ein bescheidenes Dasein zu führen. Skiläuter und Rodler! II |(l r S#«b«n •fngalengtt l» iftr IUI3.0DI öalngsbreiler mH nufffeMhialaag n ÜIJ.SOO k mpi«tt mootien NORWEGER-ANZÜGE für Herren u. Damen aus extra^tarkem Sporttuch (Maasersatz) sowie «amtlich« Woll- und WintersportausrUstungen beim n , Hochtouristen“ ,, ua Wisn, IV. F-ldtilsnsTascj (^KaSS?} Ü3 Fo eraf 88494 Str^asenbehoh«Beaten« «M7 . Fernruf 48484 Meisterschaft der unteren Massen. Dritte Maste West. Recht ungünstig waren die letzten Resultate der Kodimah, so daß sie ihrer guten Placierung vetzlustig wurtor. Heute, im Spiele gegen Einheit, das um tt> llhr aus den St. Beiter-Matze stattfindet, eröffnet sich dem jüdischen Vereine die Möglichkeit» sich zu rehabilitieren und den Anschluß nach vorne wieder g» finden. Schiedsrichter Rotier. Weitere Spiele: stzünfhanS—Baumgärten (B. A. S.-Platz, 10 Uhr. Müller). St. Beiter-Spörtfreunde—Union (St. Veiter« Platz, 2 Uhr, Löwingerl. Vierte Klaste Rordosi. Einen harten Kampf werden Unitas und Nordbahn auf dem Viktoria-Platz um. 10 Uhr einander liefern. Der AuSgang ist ungewiß Schiedsrichter Linzmayer. Weitere Spiele: Leopoldauer S. F.—Union (Leopoldau, 2 Uhr. Harrer)? Amateure—Industrie (Columbia-Platz, 12 Uhr, Weidenauer). vierte Klaste Nord. Sieverinc;—Sparta (10 Uhr. Straßenbahner-Platz, Pech). Vierte Klaste Cudest. Ein äußerst wichtiges Spiel findet um 2 Uhr auf dem Rennweger-Plotz statt, in dem Ha'air und Prater S. C. einander entgegentreten Der jüdische Verein, der die besten Aussichten auf die Erringung der Herbstmeisterschast hast muß in dieser Erkenntnis alles daransetzen, siegreich zu bleiben. Daß aufopferndes Spiel sämtlicher Spieler der Schlüstel zum Erfolge ist. konnten sie in ihrem letztgclieferten Meisterschaftsspiel erkennen. Wir glauben auch diesmal an den Sieg Hazairs. Schiedsrichter Denk. Die Chanukkah-^sier der Innsbrucker Hakoah. Die JnnSbvucker Hakoah veranstaltete am 8. «d. eint Cba-nn.kkah^e'bw. die in retoenr DeHeha>n>g einen g'äwzentoe« Verl auf nahm. E'inoeloit-ör wurde ter soft von allen Inns* brmcker Jn.den besuchte Nben-d dwrch die H-Ä'.iiLwah. toie von allen Anwoß-N'den steibento m.itpTsoin-gcn wuvde. Anschließend toivam beaoilß:? der ^tst'noim der Innsbrucker Hokocvh^ Herr -Eviftt Schwarz, die Evschi-anenen und entatt-ete sinen Tär-igkeiiNi'ericht ü'ö'er das asta>elanfane Jfthr. Er windig:r die von der Hakoah er,?iolfen Erfolge. -die vom PniMkum mit großem Applaus a-ufp-nommen wurden. Un-'er den Klönen des Mowus-Zur wuvdon die Chaavukkob-L.ickMri an zündet und Herr Rabbiner Dr. Link hielt hwrautf die sfsstr^e. Er hob d'n Wer-dogawg der Jnnsroucker Hakoah hervor und wieS besonders darauf hin. daß -die tourckiwags s-nnaon Hokoahner trotz aller Dpfeindun-aen das wünschenswerte Miechen erreichten. Dann pd'aiürn - die turneriischm BmEvrenge.« der M»dch"wieoe. die oroß-m Be«'fall fanden Durch StrarwMvt »md - Epa-kchrft ze'chnrrvn sich stiera-nf die §tzreiM>n.n0en der Turner aus, deren Bovfüstrunoen dank der outen Leitung durch Ernst Sink von großem Beifall bealoftet waren Hervorzubeibett wäre nach Parll Smetana, der durch soine turrmvifchen Se-ist.mgen das Publikum in St-annen versetzte. Den Uebevgan-a von den tmrnkr'fcst'n Vorfühnun-aen gu-m VerstnLgurrgKtek! beisorgte Herr Jvip Adler. Zum Wettspiele Hakoah—Amateure. Die Besucher dieses Wettspieles werden gebeten, sich d'e Karten im Vorverkauf zu besorgen, da nur me^'r eine beschränkte Anzahl von Sitzplätzen Vorständen ist. — Die M'tglieder des Wiener Awateu''«Sportvcvbandes unto des SPorMi'bs Hakoah wevd'n aufmerksam gemacht. daß zu diesem Wettspiel keine Pftichtkarten ausaegeben werden. Den Funktionären deS stznßballverbandes wird zur Kenntnis gebracht, da^ ihre Bllichtkarten im Sekretariat des Fußballverbandes zu beheben sind. Bar-K"ck>ba—Borusiia 1:1 (0:1). Borusiia trat in der stärksten A'uiift^una an. und konnte trotzdem dem vorzünlich toisvonierten ^ünf!ftossig-'n nur mst Müde ein unentschiedenes Resultat obbrinJen.' Die Vi-srcklastiwn spielten unoemein derto» wod'irch to's Niveau des im sckme^em Tempo diirchoefüheten Spieles i'noemein gedrückt wurde. Bis zur Baust kannst der südilche Berem eine aroße lstbertloae'"beit beweisen, trotzdem er einen Treffer jn Kauf nest-neu mnß e. N"ch der Bmist ließ das Tempo merklich nach und gestaltest sich da^ Spi-'l ganoffen/ Bo'"'ssia svielt derb was einigen Spiestrtz Verwarnungen einträgt. Nach einem sfvul dos linken Ber-eidigerS gibt Dftietosrichstr H. Nußbaum einen Elfmeter, den Back o^aft verwandelt.. Boriftlia versucht nun mit erlaub^m wie unerlaubten Mitteln dm Sieg zu erringen, jedoch alle Bemühung -n scheitern an der vorznal-chen Verteidigung, m der Hon>'ckwvskto eine aanu hervorragende Leistung vallbrgchte. Zu erwähnen wären noch Drucker, Singer 1, Dock, Drock und Selzer. Spezialist in Ski «Kostüme und Speeches für Herren und D irnen Out, Wien, VI., Qump'endorferStrasse 15 S&zxitllclie Feinste ■ Herren m odehaus |A RArpndpm HerrinmodeartiVei ßerrengarfleroben!"* L'w* CII31C1II (Hefrejwiscia,Krmt.Metc.) M sath Hass Neu eröffnet: Wien, II., Hoilandstr. 10 Massige Preise Kofffcittioxs.Autetlanc iumjiiumawiewinuiMi »>RWW»7«M0UN»e»4Wl,r«<4r'er?vN7a'«n«4amr'v»k«»-»r.'v''d:7 612232704635563^9087

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.