Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1719 (27.11.1923)
- Date
- 1923-11-27
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1719 Wien, Dienstag Ä Agram, 26. November. (Devisen.) Wien 0.1247-/, bis Berlin bis Bvdapest 0.46 bis Bukarest biS Italien 681.60 bis London »84.80 bis Netv-Fork 87.75 - LiZ , Paris 472.50 bis , Prag '.55.- biS Sofia bis Schweiz 1536.- bls Brüssel 486.60 bis " arschan bis , llmsterdmn —bis —, Stockholm —bis —. Belgrad, 26. November. (Devisenkurse.) London 886.— bis —.—, Paris 480 bis -, New-Aork 88.25 bis —, Äenf 1546.— bis —, Saloniki —.— bis —, Mailand 882.- bis —Prag 256.50 bis Berlin -.-bis Wien 0.1247 bis Bukarest 43- bis Sofia 64.- bis Budapest -.46 bis Brüssel bis —, Amsterdam bis —, Warschau —.— bis Budapest, 26. November. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 7540 biS 7980, Bukarest 101.— bis 114.—, Kopen« MenenMorgenzettung._ bagen 8500 bis 8720, Christiania 2930 bis 8150, London 87.800 bis 91.700, Berlin bis —Italien 890- bis 946.-, Paris 1120.- bk« 1186.-, Prag 582.- bis 626.-, Stockholm 5220 bis 5660, Zürich 3440 bis '8660. Men 0.2826 bis 0.3045, Sofia 153.— bis 164.-, Belgrad 827.— biS'241.-, New-Aork 20.100 bis 21.200, Warschau 0.40 bis 0.60f), Brüssel 950.- bis 1005.—. t) für 100 polnische Mark. Mar chau, 26. November. (Devisen.) Berlin —, London 14,500.000, New-Aork 8,220.000, Prag 94.250, Wien 45.85. New»Torst, 24. November. (Devisen.) London 437.—, Baris 545. , Berlin 0.13 für 1 Billion, Mailand 435.-. Zürich 174'’.50, Kopenhagen 1756.— Stockholm 2628.—, Cbristiania 1456.—, Amsterdam 8822.—, Prag 291.50, Wien 0.14125, Budapest 0.58, Bukarest 50.-. Warschau 0.0004, Madrid 1300.-, HelsingforS 256 -, Brüssel 470-, Kanada 2'/,, unter pari, Brasilien 108.73, Argentinien 3112, Belgrad 114.50. Mall. Zum Spiele Hakoah—Slavia. Bon Artur Baar. Die Hakoah ist am Sonntag in Prag gegen Slavia 2:4 nnterlegen, aber der tschechische Altmeister selbst dürfte kaum icines Sieges froh geworden sein. Wochl noch selten ist ein Fußballwetispiel von Bedeutung so willkürlich von: Schiedsrichter irregulär gestaltet worden als dieses. Herr Herites, den, die Leitung des Treffens anvertraut war, genießt dank seiner glänzenden Verbindungen (Meisl, Boas usw. zählen zu seinen Freunden) im internavionalen Sport einen galten Ruf. Durch sein sonntägiges Amtieren hat er ihn absolut nicht gerechtfertigt. Er hat die Haßvah um den verdienten Erfolg gebracht. Was ihll dazu veranlagte. wissen wir nickt. War ihn: die Hakoah unsympathisch, durfte Slavia an ihren: Ii'bilänmstage nicht unterliegen, war . . . wer fonutc es ergründen, was -Herrn Herites vsranlaßte, den glatten Verlauf des Spieles zu verhindern. _ Schon in der ersten Spielhälfte mußten jedem Sportverständigen Bedenken auffteigen, ob Herrn Herites Benehmen geeignet war, auf erregte Gemüter kalmierend zu wirken. Er unterbrach wiedexholt das Spiel, weil Är eine oder der andere Wettspielbesucher mit seinen Entscheidungen nicht einverstand?« war. Man darf aber nicht glauben, daß cs sich mn beleidigende Zurufe oder lärmende Demonstrationen handelte, die Kritik der Menge ging über die erlaubten Grenzen nicht hinaus. Trotzdem gefiel sich Herr Herites darin, immer wieder das Spiel zu untorbrechen. bis volle Ruhe eintrat. Abaes.hen von kiefern Provokanten Benehmen gegenüber dem Publikum konnte man bis zur Pause mit seiner Leitung ttn allgemeinen zufrieden sein. In der zweiten Spielhälfte kristallisierte sich nach einviertelstündigem gleichmäßig verteiltem Spiel eine klare Ueberlegenheit dvr Hakoah heraus. Neufeld. der vor der Pause nichts Besonderes gezeigt hatte, kam jetzt erst richtig in Schwung. Wir alle hatten das Gefühl, daß er dein Spiel die entscheidende Wendung geben werde, da ereilte ihn das Schicksal. Da Schreiber dieser Zeilen bei dem nun folgenden Bärfatt in unmittelbarem Nähe saß und jedes Wort mit anhört-c, ist jede andere Darstellung von Berichterstattern, die sich auf der Tribüne befanden, unrichtig. Katz hatte einen raschen Vorstoß unternommen und wurde vom gegnerischen Half Hlinka in unfairer Weise vom Balle getrennt. Der Schiedsrichter pfiff ab und diktierte einen Freistoß gegen Slavia. Da sich aber Hlinka selbst verletzt hatte, wurde das Spiel un'e brochen. Nachdem sich der Slavia-Maun erholt hatte, ergriff Herr Herites den Ball, um ihn auszuwerfen. Darauf entwickelte sich folgender Dialog zwischen ihm und Neuscld: Neufeld: „Herr Schiedsrichter, Sie haben früher Freistoß diktiert, warum werfen Sie setzt ans?" — Herites: „Ruhig!" — Neufeld: „Herr Schiedsrichter, als Kapitän glaube ich, zur Frage das Recht zu haben, warum Sie einen gegebenen Freistoß zurückziehen!" — Herites: „Sic sind ausgeschlossen!!" — Sämtlicher Spieler. Hakoahner und Slavia- Leute waren überrascht. Neufeld tvendete sich spontan an den Schiedsrichter: „Heirr Schiedsrichter, tvenn Sie sich durch meine Worte beleidigt suhlen, bitte ich Sic um Entschuldigung!" — Herites: „Ich nehme keine Entschuldigung an. hinaus!" — Davauf verließ Neufeld das Spielfeld. Obwohl durch diesen Willkürakt numerisch geschwächt, lassen sich die .Hakoahner nicht entmutigen. Eine prächtige Aktion Katz-Häusler bringt die Unsrigen in bie. Führung, die. sie aber nicht lange halten können. Der Angriff hat seine Schlagkraft verloren, wodurch die Verteidigung stark überlastet wird. Binnen welligen Minuten, fallen drei Treffer, von denen der zweite, also der führnngbrrnoende, von Banik aus Nasser Off side-Stellung erzielt wurde. Be-int Stande von 2:1 für Hakoah blie-b übrigens ein gegen Schwarz im Strafraum verschuldetes grobes Foul unaeahndet. Nachdem mit 4:2 der Sieg der Slavia gesichert war, wann Herr Herites wieder das Gleichgewicht zurück. Er ahndete letzt jedes Foul der Slavia. rief jede Off side-Stellung zurück und schloß wenige Minuten vor Abpfiff Hlinka aus. Als dos Publikum wieder einmal seine Unzufriedenheit mit der schiedsrichterlichen Leitung zum Ausdruck brachte, pfiff e-r das Spiel einige Minuten vor Ablauf der norntalcn Spielzeit ab. Auf dem Wege zur Kabine bekam er den Unmut der Zuschauer zu fühlen. Das Publikum war in zwei Lagnr geteilt)' Während der Slavia-Anhang für seine Mannschaft Partei nahm, erfreuten sich die Unsrigen der Aufmunterung durch die anwesenden jüdischen Sportler, aber auch der D. F. C.-Anhang und ein Teil des Sparta-Anhanges war in unserem Lager zu finden. Auf keiner Seite tvar aber die Stellungnahme eine fanatische. Wir fühlten uns durch das Publikum in keiner Weise irritiert. Die Slavia spielte diesmal einen viel korrekteren Fußball als man ihn in der letzten Zeit von ihr gewohnt war. Bon einigen Entgleisungen abgesehen, war das Spiel durchaus fair, von Gehässigkeit war nie die Rede. Die beiden Mannschaften waren vom besten Wissen beseelt. Dm Schiedsrichter wurde zum Spielverderber. Die Hakoah-Mannschaft hatte seit Langem wieder einmal einen glänzenden Tag. Die ganze Elf spielt« mit größter Aufopferung; leider mußte Scheuer in der Pause ausspringen, was welleicht für den schließlich«:: Mißerfolg mit entscheidend war. Im Angriff war diesmal Grünwald die treibende Kraft. Er spielte mit seltenem Elan. Seme Dri'bbelläufe lösten einige Male Beifallsstürme aus. Katz war nicht wieder zu erkennen. Im Bevein mit Grünwald gelangen ihm sämtliche Angriffsaktionen. Häusler war ein sehr guter Angvisfslenker. Sein Treffer war sehr sckön, auch sonst schoß er gut. Schwarz harte noch nicht den richtigen Kontakt. Im Felde sehr gut. ließ er vor dem Tore die: Ene-raie vermissen. Neufeld kam erst sehr spät in Schwung, dann schüttelte er ober die Gegner mühelos ab. Guttmann war speziell in der ersten Spielhälfte überragend. Ppllak bot diesmal eine einheitliche Leistung. Er stellte den gefürchteten Stapel kalt. Sludski fiel aeaen die beiden Vorgenannten stark ab**et konnte dem gegnerischen Linien Flügelmann keinen entsprechenden Widerstand entgegensetzen. Gold war ansaezeichnet, er erreichte fast seine Londoner Höchstform. Scheuer war zwar nicht so beweglich wie früher, trotzdem erwies er sich als ein vollwertiger Verteidiger. Duldig wehrt« manchen schweren Ball ab. es unterliefen ihm -aber auch einige Fehler, zumindest ein Tor war zu verhüten. Grünfeld, der nach der Paus« an Stelle Schoners, dessen alte Verletzung sich wieder fühlbar inachte, einsprang. spielte unter erschivereuden Umständen. Ta er als Ersatzmann von Anbeginn unbekleidet sein mußte, toar er. als er eintrat, total durchfroren. Kein Wunder, daß er zu keiner besonderen Form.auflanfen konnte. Da auch sein Vordermann Sludskj einen schwachen Tag hatte, bekam der gegnerische linke Flnael wiederholt freie Bahn. Von dich-ür Seite sielen auch die Treffer. Zusammenfassend muß festgestellt werden, daß die Hakoah den denkbar besten Eindruck hinterließ. Wir lvaren diesmal mindestens so güt wie die Slavia. deren Leistung uns absolut keinen Respekt cinflpßen konnte. Das nackssle Zusammentreffen unter der Leitung eines objektiveren Schiedsrichters wird die Richtigkeit meines Urteils bestätigen. Ludwig (Vienna), der gesperrt ist, erhielt für das am 2. Dez ander auf dem Heckcha-Matz slairsindend: Wettspiel gegen D. F. C. (Prag) vom W. F. V. Spielbewilligung. Die Kadimah leiste dein W F. V. mit, daß sie den Betrieb der akademischen Sektion eingestellt hat. Dos über Herrn Dr. Iakobovicz (Kadimah) verhäng!« Platzverbot wurde vom Protestkomitee aufgehoben. Hasmonea erhielt vom Protostkomstee beide Punkte ans bent Spill gegen Berlins zugesprochen. Das Spiel wurde mit 3:0 Toren für Hasmonea gobucht. Bei Bertas wirkte sin unberechtigter Spieler nrit. Der Chalange Cup soll wieder zur Austragung gelangen Schiedsrichter Wagner wurde, ivüe noch in EriEvung sein dürste, nach dem Meisterschaftsspiel Hakoah—Admira beim Bizeprästdenten De'ckel des letzteren Vereins beleidigt. Herr Staatsa-mvalt Tr. Fickeis tvurde nun vom W. F. V. beauftragt, einen Ausgleich herbeizuführen. Herr Beich 'l weigerte sich aber, eine Ehrenerklärnmz ckbzrrgüben, st>as nun Herrn Wagner mitgeteilt wurde. Ein attackierter Schiedsrichter. Sonntag fand auf dem Platz des Wiener Sportklubs ein Wettspiel SportAnb gegen Abmira statt. Schon während des Spieles waren Rufe gegen den Schiedsrichter Haberleitner gefallen. Nach Schluß des Spieles sprang ein Mann über Ki-e Barriere Md verseht« -dem Schiedsrichter eine Dhvfeige. Nim lvollten auch andere Zufchau-er gegen den Schiedsrichter losstürmven. Sie wmden ober von den diensthabendetl Iw'pekiionsbeamterl zurückaehalten. Nur unter ihrem Schutz konnte der Schiedsrichter die Straßenbahn besteige::. Fünf Mach-ebeamte wußten ihn begleiten, da ihnr auch währ nd der Fahrt Gegner folgten. Nur durch das ' rasche Besteigen eines Autos konnte er feinen Verfoli^eru entgehen. Mir komb.—Döblinger Fußballkl»rb komb. 2:1 (0:0). Di« Adir-Leute. die in der Aufstellung: Lenrer; Ginsb.'vg 2, Neumann: Kupfermann, Pollak, Hu>ber; GinSberg 3, HevzfÄd, Kurz, Großmann. Straßberg, cnüraien, erfochten einen verdienten- Sieg. ■ Bor Halbheit waren die Döblinger überlegen, doch eu-deten ihre Angriffe bei der vorzüglich arbeitenden Adir» Verteidigung. Auch der Tormann Leu rer zeichnete sich einige Male ans. Die zweite Spielzeit beginnt mit heftigen Airgriffen von Mir. Kurq erringt auch di' Führung. 16 Mmnten später vergrößert Kurz durch einen prachtvollen Fernstoß den Vorsprung. Bei den Döblingern, sst der Zenterstürm-er erfolgreich. Die besten Leut« bei Adir tvaren: Äcnver, Kurz. Hwber und Gmsberg 2. Nach Kvnstantiuopel fahren anfangs Dezember di« Spiel- Vereinigung Fürth, die Moravs-ka Slavia - auS Brünn, zu Weihnachten Gradianski (Agram). , NuselSkh ®. C., ein erstklassiger Prager Verein, wird sich mn 15. Dezember ans eine Tournee nach Spanien und Po:'- luoal begeben. Es werden' je zwei Wettspiel« in Madrid und Lissabon^ ausgetragen. Bechar ist aus Lille, wo er für Olhmpiqu« (Lille) spielt«, nach Prag zurückgekehrt und wird für die Slavia tätig sein. 27. November 1928 Seit« 9 Landerspiel Spanien, gegen Tscheche-Slowakei. Die Nach» richt, daß dieses Länderspiel mn 6. Immer 1934 stattfinden soll, ist nicht ganz zutreffend. Die C. A. F. beschloß, Spanien als einzigen in Betracht komeuden Ten,rin. den 23. Dezember, vorzuschlagen und unbedingt auf eiueru Rerouvspiel noch im Jahre 1924 in Prag zu bestehen. Es ist daher fraglich, ob der Länderkamptf zustande kormnt. Seidler, der tüchtige Verteidiger des S. C. Hazair-Makkabaa, der längere Zeit an einer Schnenervt-zündung laboriert«, wird am kommenden Sonntag im AleifwrschaftLspiel gehen Prater--Sportklub tvieder seine Mannfchcht verstärken. Lndwig Wortmann geivaun im P'.lNg-Pong-^Turnier des S. C. Hazair-Älicckkabäa den vonr Herrn Ing. Fein gespendeten Sikberpokal. Zugunsten der notleidenden deutsche« Juden veranstaltet der S. C. Hazair-Makkabäa am 25. Dezember d. I. in den Sophiensälen unter dom Ehrenprotektorate Sr. Ehrwürdeu des Herrn Dberrabbiuers Prof. Dr. H. P. Chafes die zweite Makkabäa-Soiree. Aingen. Die Proplmandakämpfe der Hakoah. Am Sonntag abends veranstalteten dir R-inger der Ha» koah im Klnbheim Propaganda kämp deiren viele Zuschauer beiwohnten. Diesen Anlaß benützte 'Sektionsleiier Ing. Kadnwn, um im Namen des jüdischen B-ereins von Selzer, der gestern abends nach 'Südamerika jstchr, too er sich in Buenos Aires ständig niederlassen wird. Abschied zu nehme:!. Ing. Kadmon würdigte den sportlichen Aufstieg Salzers, der erst fett vier Jahren den Ringsport betreibt-und trotzdem ans deraotig: hervorragende Erfolge znrückblickt. Se^er, der kaum doS 19. Lvbenssahr erreicht hat, holte sich nicht nur in Wien die höchsten sportikhen Ehren, fondtrn er verstau es auch im Ausland. sich einen geack'e^n Namen -zu machen. In Selber tnrrlor der gesamte österreichische Ringsport eines seiner größten Talente. Selzer dankte sichtlich gerührt und überreichte ' seinem Lehrmeister Markus als stetes Erinnerungszeichen einen wertvollen Ring. Schließlich nahm noch der Amateur-Trainer Markus l^wvgt von Setzer Abschied. Di? folgenden Kämpfe zeugten von der hÄien Technik der Hakoahner. Am interessantesten verliefen die Bvgegrmngen zwischen Brukal (Ciganiewicz) :nck Nemeth (Hakoath), Ml (Heran) und Pereles (Hakoah). Perel?s forderte schließlich Selzer zu einem Revanchekampf hermls, da er von letzterem 'bet den M isierschaften besiegt worden war. Schwer lehntaber mit Rücksicht am feine'bevvrstchemde Abreise ab. Turnen. Aus dem Jüdischen Turnderband. Ter Turrivevband hielt Dliitwoch de:: 21. b. im Turnfaat des Iüc^ischen Turnvereins CllaLkabi 9 eine Sitzung ab. In AbwesenhL.it des Obmannes' Herrn Dr. Schiffnrcnm erötffnet Herr Lauser um 8 Uhr abends die Sitzung, er begrüßt die erschienenen Vertreter der Matkabi 2, 9, 10 und 15, Herrn Wolfenfohn als Vertreter des Sportvertbandes und Herrn FAdes als Delegierten der Kreisleitung mi LomdeS-komitee. Herr Földes referierte kurz über die Vorgänge im Landeskomi-tee und erstattete Bericht über den Parteitag.' Nach Uebernahm« des Vorsitzes durch Herrn Dr. Robert Willherm schlug Herr Wolfen» sohn^i'M Aufträge des Sportvevbattdes die ZnsammenleglMfl des Sport- und Durnverbandes in den gemeinsamen Kreis vor, mit Schaffung von R.ferentenkonntees, worüber jedoch in Anbetracht des Umstandes, daß die Reoroanifieruna des Tnvnverbandes als unerläßlich notwendig erscheint, die diesbezügliche Debatte Äs zu Vcvsrüht angesehen und auf einen späteren, Zeitpunkt verschoben wurde. Nach langen und eingehenden Beratungen. an loelchen sich alle Delsgierten überaus rege beteiligten, wurden ifolgcnde Entischl'stMngen gefaßt: a) Die verjamnrelten Delogierten fordern die Schaffung eines Turnverbandes unter nachfolgenden Geisichtsipunkten: 1. Die Agenden der Detzbandslert-Mg werden von einer Obmäunerkonferenz der Durnver-eme übernommen, die der technischen Turnleitung in die Hände einer dieser Obmännerkouferenz unterstehenden Konferenzder Turwoart« aller Turnvereine überantwortet. 2. Der Obmännerkonfere n z stehen zur Seite: der Schriftführer, als solcker wurde Turn'bruder Stark vorgesch'lagen; der Kassier, als solcher wurde Turnbruder Lcmfer vongeschlagen. 3. Zum Bonsitzenden der TcrrMvarteßonferenz wird Herr A. Züsser bestimmt. Zur näWen Sitzung, die lMbe Menstag um hwlb 8 Uhr abends im, Turnsaal des Jüdischen Turnversins Malkcibi 9, Liechtensteinstraße 20, stattfiudet, haben die Obmärnver aller jüdischen TuMvereme Wiens pünktlich zu erscheinen. Aus den Vereinen. Art. Donnerstag den 29. b., 7 Uhr abends, im Wiener Bmgercafe Generalversammlung. Sämtliche Mitglieder werden ersucht, pünktlich m erscheinen. Hakoah. Die Mitglieder tverder: mrfmerksam gemacht, daß die zu dem Meisterschaftsspiel gegen W. A. F. seinerzeit ausgegebenen Zarten sowie Pslichtkarten ihre Gültigkeit zum kommenden Wettspiel, das am 2. Derrr-.ber d. I. ftattfindet, behalten. Diejenigen Mitglieder,, tvelche noch nicht im Besitze einer Pflichtkarte sind, können eine solche auf Grund ihrer voll bezahlten Mitgliedskarte pro 1923 ab heute bis Freitag täglich Von 4 bis 7 Uhr nachmittags im Sekretariat, 1. Bez, Wresingerstraße 11. behebsn. Hazair-Makkabäa (Schachsektion). Me Tnrmevteilnehmer werden «rsucht, heute um 7 Uhr zu erscheinen, da das Turnier in vollem Gange ist. — Mittwoch. 7 Uhr. Festkomiteesitzung. Donnerstag. 7 Uhr, Klubleitungssttzuug. Um 8 Uhr (Fortsetzung) des Bortrages unseres Mitgliedes de? Herr:: Dt. Morgenstem über Sexualhygiene. Geschlechtskrankheiten und deren Verhütung. Der Bortray ist nur fivr männliche Zuhörer znoanglich. Gäste herzlich willkommen. I. S. C. Iugenvbund. Donnerstag den 29. d. im Wiener Bücgereafe um 7 Uhr abends außerordentlick^ Generalverjommlung. Sämtliche Mitglieder tv^den ersnün, bestimmt zu erscheinen. I. A. C. Heute, halb 9 Uhr, Leitungssitzung uud tvichtige Vorbesprechungen zur morgigen G^neralversarnmlung. Alle Herren werden ersucht, pünktlich zu erscheine::. Unitas. Heute, halb 8 Uhr abends, wichtige Loiiungssitzung. Die Herren Wertheimer, Werth, Freund, Schapira, Baß. Basch, Üllmann. Weinstein und Koffler haben sich bestimmt einzufinden. KAPITALISTEN die ihr Kapital au grundbUeherllchan xeltgemilsaen Zinsen verwerten wollen, wenden sieh sofort an des Bäte Urban & Cie. IX. Währingerstr. 22 bei der Sctiwarzspaniarstr. YeS$pSfiöro 357S/¥5Ji :: BureauzeSS von S-~S UhP wer Geld b raueä innerhalb bwel bla drei Togen auf M Aus er, Villen, Landwirtschaften» Guter und Industrien u. s, w. wende eich an das