Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1714 (22.11.1923)
- Date
- 1923-11-22
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980796--16857-3003809- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Bhf. 171! Wien, Donnerstag Wiener Morgenzeilurtg. 22. November 1928 Sette 9 tn bei allen Mitgliedern der veranstaltenden Vereine und im ekretariat deL SporiklnbS Hakoah. 1. Bez. Cafe Mlashof, biß längstens 24. d. (Anllsstuu>dett von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 4 bis 7 abends) unter Mitbringung emes PevsonaldokumenteS. Das Mcisterschastöspiel Rapid-Slovan findet nun doch am Sonntag nachmittags in Hütteldorf statt. M M , Häusler erhielt vom Präsidenten des Oe. F.B.. Natlonalrat Bollert, für das Troffen Hakoah-Slavm Spielerlaubnis. Gansl bleibt in Wien. Wie wir knapp -vor Redockttonsschluß evsahren, kchrt GanSl nicht mehr pn Makkabr (Czernomit) sttriitf. Er beabsichtigt vorlänsia nicht zu spielen, ftnt Frühjahr will er dann wieder für die Hakoah tätig sein. Zwecks Abschluß einer Unfallversicherung wurde ein Komitee eüigesetzt, das die Berhandlurrgen mit einer Versicherungsgesellschaft zu führen hat. Schiedsrichterbesetzttugen. Samstag: Hertha—Vienna öSeema-n-n); Sonntag: Sparta—Amateur (Ko mar); Rapid— Slovan (Wa-ncnva): Sportklub—Admira (Albrecbt); Simimring—'Wacker (Kienzl): W. A. F.—Ostmark (Schönecker). Auf dem Hertha-Platz finden am 2. Dezember folgende zwei Spiele statt: 10 Uhr Vormittags: Ostmark—H?rtha (Meisterschaft); 2 Uhr: D. F. C. (Prag)—Vienna. Das letztere Spiel gelangt deshalb nicht auf der Hoben Warte zur Austragung, weil dieser Sportplatz renoviert wird. Der Spielausschuß der ersten Klm st beschloß gestern, daß am 23. März 1924 womöglich keine Meisterschaftsspiele zur Austragung gelangen sollen. Ter 25. März ist nämlich ein Feiertag, so daß auswärtige Vereine unter günstigen Vor« anssttzunan, zu zwm Spielen verpflichtet werden Vönneu. Fußball in Jugoslawien. Agram: Gradjanski gegen V. S. K. (Barazdin) 4:0 (2:0). Belgrad: Iugoslavija gegen Soko 9:0. Sisak: Zeljeznicar gegen Sparta 4:3. Rainer wurde vom Brunner Makkabi ait seinen Stamm- Verein. den Budapester Vasas. freigegeben. Wieden—Kadimah 2:0 (0:0). Kadiinah, die mit Ersatz antrete n mußte, erlitt eine unverdiente Niederlaae. Die Mannschaft spielte sehr aufopfernd und zeigte einige Male sehr schöne Kombmationszüge, Die Treffer entsprangen zwei Elfmeterstößen, die vom gegnerischen Tormann eingesandt wurden. Volles Lob verdient die Hintermannschaft. die bis auf Kaplan vorzüglich arbeitete. Kaplan ist an einem Artgenleiden erkrankt, wodurch seine mäßige Form erklärlich wird. Dieser Spieler ist ein Muster eines aufopferungsvollen Sportsmanms. Die Stürmerkette, die bis ans Schalst Ersatzkräfte eingestellt haste, zeigte vor dem Tore Unsicherheit, im übrigen entsprach sie aber. Nur Feigenbaum hatte einen schwachen Tag. Ein der Kadimah zugesprvchener Elfmeterstoß wurde von Arm beim Stande von 1:0 knapp verschossen. Dieses Mißgeschick war auch für den Ausgang des Treffens entscheidend. Kadimah: Teitler; Klarfeld, Kolilch; Leckner, Kaplan, Ungvary; Feige,? banm. Arm. Schalst, Felix, Bärnzweig. Wieden bedrängt und Teitler muß wiederholt e-ingveifen. Felix bringt einige Male den Ball vors Tor, doch sind die Stürmer zu wenig energisch. Eine günstige Chance vergibt Feigenbaum, da er einen zugespi-elten Ball, drei Schritte vor dem Tor stehend, zur Mitte paßt, wobei der Partner in Abseitstellung gorät. In der zweiten Hälfte verschuldet Ungvary ein Hands im Strafraum und den diktierten Elfmeterstoß verwandelt der Tormann in der 10. Minute. Füuf Minuten später verschuldet Wieden einen „Elsmeterstoß", doch verschießt Ann um Handbreite. Kadimah legt setzt los urtb Schalit geht mit dem Ball den Verteidigern davon; vor dem Tor tupft er den Ball in die Ecke und der Tormann kann durch Robinsonade den Ball zur Ecke drehen. Knapp darauf macht Klarfeld, bei einem Korner aus der Torlinie stehend. Hands. Der Elsmeterball wird von Teitler schlecht abgewehrt, so daß der gegnerische Spieler freistcl-end einsenden konnte. Bis zum Abpfiff wird an dem Resultat nichts geändert. Besonders hervorzuheben wären Lechner, Älarfeld und Felix. Schiedsrichter Wittel sehr gut. Rejim gegen Hakadur 5:3. Der Sportklub Rejim konnte vas Wettspiel sicher gewinnen. Eine gute Leistung bot Wind nn Angriff, wobei er von Adler und Salzberg entsprechend unterstützt wurde. In der Deckung war Herzog wie immer der Beste. Tore: Wind (2), Salzberg, Herzog (Elfer) und Dürnstld. Schiedsrichter Tisser. Jordania—Carnuntum 4:1: (2:1). Ip diesem von CarnuirtttM in sehr scharfer Weise aiusgetvagenen Meisterschaftsspiele gellang es Iordanici nach längerer Zeit wieder estreu sicherer, Sieg mrd somit zwei wichtme Punkte zu erringen. Bei Iordania Uassvte der Angrisf strfÄae Ginstellurrg zweier durchsDagAkrafftiger Dttwmer das beste Spiel in dieser Saison. Auch die Deckung und Vert-ciidlgunp waren ganz aus der Höhe. Kurtz im Tore bÄam reicht viel A, tun. Dou den Bertoidigem Cop|-Hfrht 1924. Nachdruck verboten. .s. l,»ckx^IiaUcoU-V«r1ass, Berlin. (15. Iott>ctzillig.) Snkel Moses. Noman von Schalom Asch, Der Alte rief ihm nach: „Wie bist du eigentlich so ein „Pharao" geworden? Wer bist du eigentlich, ha? Der Sohn des alten Melnik. De.in Vater ist ein Säufer, tvas blähst du dich so auf?", so schimpfte d,r Vater dem Sohne nach. Kusmin traute sich nicht einmal zuzühörest. Onkel Moses ging zwischen den Nähmaschinen umher und besah die Arbeit. Er war sehr ernst und nachdenklich. Sein Ernst warf Schrecken auf die Landsleute und sie hatten gar kerne Lust mehr, sich der Schiinpfworte des Men zu freuen. Als Onkel M-oses zu Aron Melniks Arbeitstisch kam. blieb er stehen, steckte die Hände in die Hosentaschen und schaute eine Weile auf Aron: „Du wirst Sam dorne Adresse geben. Ich komme Sonntag zu dir", sagte dann der Onkel halb für sich und ging mit einem innerlichen Lächeln weiter; e.r trat auf den Vater zu: „Nun, Vater, wirst du jetzt schon mit mir gehen? Kp mm' mit mir, downstairs, Vater." 9. Aron Mclnik blieb ganz verwirrt und crschr.cken Men. Der Onkel wird Sonntag zu ihm kommen, um Akascha zu sehen. Der Onkel zu ihm in die Wohnung. Ter Onkel selbst, zu ihn: iu die Wohnung, um Mascha zu seihen?! Aron Mel ui k und seine Frau Rosa richteten den „Parlor" zum Empfange des Onkels her. Das große Bett wurde ans dem Vorderzimme,r, in welchem alle schliefen, herausgeschleppt, zerlegt und in einen Winkel gestellt. Der Tisch aus der Küche übersicde-lte in den „Parlor" und wurde mit dem Pessachtischtuch bedeckt. Die Photographie, welche Aron und Rosa als Brautpaar unter Tranhinmrel batltdlK kairi au eine die Schwiegerelteu^ war Diesmal 5bept-eZ dar baslsttt. 'Herrmann -konnte sich <dn-f dein, naffsen BMp Mr -schwer tzivechtisinden. In der Deckung war Bahmann der beste Md. im Stmmie kouuten Grünwald, Fingerihüt und Nomn-emn gefallen. In der 18. Minute kommt Carwüninnl rrach einem Miftvcpstästdnis der cwgnerffchen DerteildiMmg u>n-verlwfft Mr Fchrnnig. Iordcmia läßt sich durch dieses Mißgeschick nicht entmutigen, arefft macht-,lg-an und er- Ml durch Tröster (Etliser) den Ausgleich und Mch darauf durch Zister die FÄhvunig. Nach HEe'rt ist Joridcmia überleigen und ist durch Nenmautn in der 20. Minute und in der 44. Mirmte zweimoll evs-cklgr^ch. Iovdania: Kurtz; Herwmann. Kerles; Oppenhestn, Tabak. Bwunrami; Zister, Tröster, Gvi'm- WM, B-olb. Reumann. ' Dornbach — I. A. C. 2:1. Gersthofer-Platz, 200 Zuschauer. I. A. C.: Malst: Friedmann 2, M-chrhafstg 1; Schwarchartl, Weiß, Saß 1; Ball 2, Saß 2, Neu-m-ann, Berg, Peters Na. Der I. A. C. lieferte eines seiner besten aber auch unMck-- lichsten Spiele und, der bisher ungeschlagene SpoMnb Dörnbach mußte sich achöria strecken, ,rm diesen knappen Sieg zu erringen. Dörnbach stellte eine ausgeglichene, gut eingespielte Mannschaft, bei der besonders der rechte Half hervvrragtr. Der beste.Mann ans dem Felde war jedoch der steine. ,insch-Linbave Dicki Saß (I. A. C.), der eure famos« Leistung bot. Der I. A. C.. ohne Böhmer, der dem Spiele eine entscheidende Wendung hätte geben können, war mit großem Eifer bei der Sache nutz hatte seine besten Leute neben D,c5, Saß in Friedmann 2 und Berg. Schwärzbarst ist derzeit außer Forin und Nenmann zu tveich. Der Tormann Blättl verhinderte zwei -stcheve Tore, war aber sonst nicht so gut wie sonst. Weich nach Beginn setzt sich der I. A. C. in der gegnerischen Svielhälfte fest un'd kann zur allgemeinen llöberraschunp seine veverlegenheit weiterbin behaupten. Trotzden, eririeken die Dornpachcr das erste Tor. Der I. A. C. vergibt .in der Folge ei,me günstige Chancen und kann endlich zehn Minuten vor Schluß durch Neun,nun den Ausgleich erringen Nach Halbzeit wird der I. A. C. langsam in die. Berteidiguna gedrängt. Blättl ist schr unentschlassen, doch wird der aufs leere'Tor abgeschossene Ball von Fritz aus der Torlinie abgewehvt. In der 25. Minute der Rechtsverbinher der Dornbacher den führenden Treffer. Der Kamps wird schärfer. Zchn Minuten vor Schluß gibt Berg einen wunderdciren 'Schuß aus 25 Meter Entfernung aufs Tor ob trifft sedoch den. Tormann ans die Brust, von wo der Ball ins Felid zurückspringt. Ter Tormann der Dornbacher wird vom hi,ft.rlspring?rden Berg am Fuß verletzt und muß ausscheiden, tv-obei es zu kleinen Reibereien?v,mnt. Weich daraus ist der hochinteressante Kampf zu Ende. Die akademische Sektion von Liberias hat sich aufgelöst. Gtzula Schwartz, der Ehrenkapi^än der Hakoah-Akademiker, feiert Sonntag den 25. d. seine Vermählung mit Fräulein Heddy Deutsch. Arne Borg in Amerika. R'ach dem bekannten schwedischen Schwimmer Trolle, der auch eine Zeitlang für den Hamburger S. B. Stern startete und dann nach'Chicago nbersiedelte, wird nun auch der ber-ühmte schwedische Wettrekorldschwimmer Arne Borg im Lause dieses Monats Nordamerika auffuchen, um nach Kanada zu übersiedeln. lieber die gesundheitlichen und sittlichen Vorteile des Schwimmsports und seine Entwicklung spricht Akeister Skam- . Per Sonntag den 25. d. uni halb 11 llhr vormittaos im Jfapalast (Ferdinands-Kino). Es ist bieS der zweite Vortrag des Rekordschwimmers, der setzt Trainer der Hakoah ist, im Rahmen der Vortrüge der Schwimmsektimr des Sportklubs Hakoah. Die Veranstaltung wird außer dem Vortrag noch die Vorführung von drei Filmen enthalten: Meister des Wassers, das Spiel Hakoah gegen Westham Unitvd und ein amerikanisches Lustspiel. Der Vortrag ist allgemein zugänglich. Karten sind im Sekretariat der Hakoah, 1. Bez., Wiesingarstraße 11, und im Sporthäus Stadion, 2. Bez., Taborstraße 4, erl)ältlich. Heute abends findet das Schwimmtraining des Sportklubs Hakoah von 5 bis 9 Uhr stait. Einteilung: Von 5 bis halb 7 Uhr Zöglinge, von halb 7 bis 8 Uhr Mädchen und Damen, von 8 bis 9 Uhr! Herren. Trainingsleiter H. Skamper. Hechawer (Touristen« und Skisrktton). Frc'nag nur 8 Uhr in, t£*afc - Lido, 5. Beg., DmnpsischiNtraße 20. SKtioiisabl'nd. 9 Uhr: TrockcnWikurs <1). Vortrageuder Fred'. Beck. Besprechungen -n!sw. Gäste wilkkvneinen. Tourenprogranm, für Sonntag: Nachini-ttagsiour (0) Kahlenberg—Leopöldsberg. die Eltern beider Ehegatten, zwei frvnrme Juden mit langen Bärten und zwei gute Indensraueugasichier mit Scheitelperückeu, achtbare Bürgersleute aus Kusmin, die schon längst auf dem Kusminer Friedhof ihre Ruhe gefunden hatten, tvurden an der gegenüberliegenden Wand .aufgehängt. Die Hoch>zeit»geschenke, sotveit sie sich noch in der Familie erhalten hatten, die Gewürzbüchse, zivei kleine Silberbecher und der kristallene Becher für den Propheten Eliahu tvurLen gereinigt und geputzt bis sie spiegelblank -glänzten, und daun besin Spiegel hingesdM. Die Kinder wurden gewaschen, gekämmt und gestrählt, wie. vor Pessach. Feiertagskleidullg für alle aber tvar nicht vorhanden. Besaß ein Kind schon ein Paar ganze Schuhe, so hatte es keine 5kleidvr. Das andere hatte ein Kleidchen, aber keine ganzen Schuhe. So tml-rde denn beschlossen, zwei Kinder zu „verleugnen", nicht ganz, wörtlich, sondern sie zu verbergen, zu verstecken, wie ivegz-uschicken für die Zeit, da der Onkel da sei; mit den brauchbaren Resten der „verleugneten" Kinder sollten die andren bekleidet werden. Das L-os siel auf Cilli. Sie wurde bestimmt, die. Wohnung zu verlassen und ihre neuen Schuheprangten an den Füßen ihres jüngeren Schwesterleins Goldele. Aber gerade Cilli tvollte zugegen sein, wenn der Onkel käme.. In ihrer Phantasie hatte sie sich schon ausgemalt, wie sie vor dem Onkel eine Klnoborsiellung geben werde. Der Onkel tvar ja so reich,- daß alle Kinos in ganz New-Aork und alle Eiscremesalons wohl ihm gehörten; und wenn er wollte, konnte er in alle Kinos gehen o-der sich in einen Eiscremesalon setzen' und dort soviel Eiscreme essen, wieviel sein Herz begehrte, mit hundert Waffeln und Bäckereien (anders konnte sich Cilli den Onkel nicht vorstellen); und wenn der Onkel Cillis Kinovorstellung sieht, dann gibt er ihr bestimmt eine Karte und wenn sic die vorzeigk, so öffnen sich ihr die Türen aller Kinos und.aller Eiscremesalons und - sic bekommt alles, ivas sie wünscht. Und jetzt mußte Cilli allen ihl:en glückseligen Phantasien entsagen und sich mit einem Blick durch den Türspalt in «den „parlor" begnügen, wo der Oukc.l sitzen tvird; bind das'nur baun. wenn man es ihr . erlaubsllwird» -! ' Treffpuu.lt 2 Uhr. Endstaiivii Nnß,dc»rf .b'Ver-Wckge»), Fui^cr Jacques Salzer. — .(0) D' '■i :iuua).ib GlalteulmtijpLeir—Ämksbürg—Rbdaun—Mauer), Aiseprl 8 Mr 10 Mimvien Wien- Südbahn. Führer Fred Berk. — (1—2) Rax. Mfahrt Smnstag nachnrittags nur 10 Mr Wien>-!DWbcchn. Wchrer 'Erich Thein oder Gustav Wirtschafter. Anmelidu'ng. Skikurse für Ansänqer, Fortgetschrittöne und Tourenfahrer nach Liffeniselder uM Nooweigrr Technik, veran»stMöt der I. S. V. Hechawer auch Heuer »vielder. Ibm Quartier« M sichern, Adcrtertal zu billigeren Preisen zu verischMn nstv., ist LMWc AumMunng gebeten. Die SeLtirm verleiht für ihre Kurse euch Skier ' mit diversen Bindungen. MMiedtzraiuft nahnre, AnureLdu>niqen, AnLlüirsie ulsto. irden Dienstag >u«nd Freitag rm Cafe Lido, 3. Bez., DamMchiMtraße 20. Aus den Vereinen. Adir. Heute Donnerstag, halb 8 Uhr abends, Auslschnßsitz-ung, «r der -folgende Mitglieder -zu ersche-ineu haben: Balaban, Jäger, Dr. Huber, Schwarz 1 und 2, Weiß Giusberg 2, Siraßberg und Kurpfevlnann. — Anschließend Spielerverfmnmlung und Maunschalftsous-stellung für die am Samstag und Sonntag stattfindenden Wettspiele. Nur AMveferidr werden berück. stchtW. Hakoah (Fußiballselktion). Heute Domlerstag, halb 8 Uhr -abends. SpielervevsammLung der ersten Mann-- schaft. Erscheinen Pflicht! Tagesordnung: Reise nach. Prag — Akademische Sektion. Heute Donnerstag, 8 Uhr abends, im KLubheim, 1. Bez.. Wiesingerstraße 11, Ausschußsitzrnig au\h SpieilerversanmrliMg (Kapitänswahl). Die Herren Kollegen tverden ers.ucht, bestimmt zu erscheinen. — Ning- und Boxsektion. Heute Donnerstag, halb 8 Uhr ^abmds, im Traini.ngslokal Vollversammlung. Erscheinen Pflicht! Hazair-Matkabäa. Herile Donnerstag, halb 8 Uhr abends, im Cafe Ilion, 3. Be-z,. LÄvengckffe 39. für männliche Mitglieder Vortrag des Herrn Dr. I. Morgenstern über SexuaMgvene, Geschlechtskrankheiten und der«n Verhütung. Mitglieder der anderen judi-fchen Vereine werden auf diessm Wege h »stichst eingeladerl. — Um 9 Uhr abends KlMeituags" sitzung mit wichtiger Dagekordnuug. — Morgen Eresing, 7 Uhr abends. Festkomit-eesitzung. — Samstag den 24 d.. 7 Uhr abends, Spielervevsammlung und Aiann.schaftsauff'tell'nng für das am Sonntag um 10 U'hr vormittags auf dem Feuerwehr- Platz stattsindende M-eistevschcvftssPi-el gegen Ivsessiädtcr Sportfreunde. — Am 25. Dezember AUgnnften der hilssbedürstigen Juden Deutschlands in den Sofiensälen unter dem Ehren - Protektorate Sr. Ebrwüvden des Herrn Oberrabbiners Doktor H. P. Cbafes Zweite Makkaböa-Soiree. Näheres wird in den nächsten Tagen lbeEanutgegeben. Hachawer. Honte VeveinÄ-eitnugssttzung. — SonnlÄg Bunter Abend im Cafe Lido, 3. Beiz., DampffchWraße 20. Jugendbund. Heute Donnerstag. 7 Wiyc abends, außerordentliche Generalverfamnilung im Wiener Bürger Cast. Sämtliche Mitglieder werden ersucht, bestimmt zu erscheinen. Kadimah. Morgen Freitag, 8 Uhr aberrdS, i-m Klubheim. Cafe Metropol, wichtige Spielerversanmckung. Sänllliche Atitglieder werden aus diesem Wege dazu eingMden. — Vorher tagt der Disziplinarausschuß, -u wekch-ÄN die Herren Hugo Frischler, Dr. Jakobovits, Wolfensohn Adolf tmd Max Na t an eingeladen sind. Rejim. Jeden Mittwoch Nditgli-eder-aufnahnle und Einz-ahlnngLn beim Schriftführer A. Kosöwskh. 30. Beg-, Dresdiwrstvaße 66, Tür 7. — Heuch Donnerstag. 7 Uhr abends. Brreinsabend und Mannscha-stsausstellung für das kommende Meisterschaftsspiel. Die Spieler Herzog, Epstein, Reiter Groß und Weiß tverden ersucht, im Vereinsheim zu erscheinerr. da sie. sonst nicht ausgestellt werden. — Nachher Ausschußsitzung. Wichtige Besprechungen über das ChanM-cfföst. Folgende Herren müssen erscheinen: Salzberg. Kos-owsch, Dürnfeld, ZiegÄheim 2, Tisser 1 und 2 -und Oppermann Heinrich Mowaks Gasthaus. 20. Bez., Allerheiligenplatz 17). U-nitas, Heute Donnerstag, halb 8 Uhr abends, Dpielerverfammlung und Mannschaftsauff'tellung für die Mettspiele am Samstag und Smmtag mit drei Mannichafte — Sonntag -den 35. b. Meisterschaftsspiel gegen .Jndnstrie. Sportbriefkasten. Hechawer. Piite Ktvei Vertreter an einem der solgenvei» Tage zwischen 3 und 6 Uhr nachnlittags in unsere Schrfftleit-ung, 2. Vez.. Tabvrstr-aße 1, zu senden. — Fritz Tmcber (Prag). Unser Spmiredakteur nimmt a-n der Fahrt nicht teil Bitte sich womöglich mit ^Sektionsleiter?lrtu^ Baar in? Einvernehmen zu setzen. Aaron Melniks Frau Rosa erinnerte sich ihrer Jugend. Sie wallte dem Onkel gefallen. Sie war stolz auf ihr Kind Mascha, das soviel Anwert in den Angen des Onkels gefunden hatte und durch das alle glücklich tverden solltet!. Ihres Kindes Wert und Liebreiz -tvar ihr eigener. Sie kramte aus dem Kasten olles hertzor, wovon sie rneiute, es würde derr Augen des Onkels ihre Arnnct verschleiern. Rosa stammte aus einem guten Bürgerhause und als Tochter eines gnietl Bürgerhauses ivollte sie auch vor dem Onkel e-rscheinerc. Sie Putzte und verschönerte ihr Heim, ihre Kmder und sich selbst. Die Nachbavinnerr begriffen die Wichtigkeit des Be« fuches und halfen mit allem aus, lvas sic. besaßen. Sie liehe«: Rosa die Arnrut ihres eigenen Hauses. Die ehre lieh ihr ein geschnittenes Kristallglas, ein Hochzeitsgeschrnl, das auf den Tisch gestellt ivurde; eine andere — ein Service; eine dritte — zwei neue Sessel. Denn alle hatten schon von dem großer: Glück gehört, das den Akelniks erschienen war, hatten gehört, daß der Onkel ihnen den Loh:: um volle fünf Dollar wöchentlich ihrem ältesten Kinde, einem Mäd chen zuliebe, erhöht hatte und sie selbst besuchen werde; ba wollten alle ihnen Helsen, das große Glück, Onkel Moses' Gunst, zu erhaschen. Aaron Alelnik betrachtete seine Frau, seine Kinder, sein Heim. Er traute seinen Augen nicht. Seit er in Amerika tvar, hatte er seine Frau noch nie so schön, so reich geschmückt, seine Kilcder noch nie so rein und sein Heinr noch nie so mich und traulich gesehen. Und er ivar Onkel Moses für dieses Glück dankbar. Alle hatw er ihm bereits verziehen, verziehen die Unterjochung und Er^ niedrigung. Er sah mir das Gute, das ihn: der Onkel getan. Er hatte ihn; den Lohn um volle fünf Dollar wöchentlich erhöht; er, der Onkel, hatte Interesse für eines seiner Kinder, eines sei-uer Kinder hatte Gu-nst in seinen Augen gefunden und der Onkel sollte in eigener Person zu ihm in die Wohnung kommen. Aaron Melnik wurde ein glühender Anhänger des Onkels, e.r sah nur gute Seiten ait ihm unb war ihm ehrlich dankbar für -das Glück, tfaS er itzm aefchenkt Zattel Kortsetzung foLM