Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1701 (8.11.1923)
- Date
- 1923-11-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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9«*. ntn Wnm, Dvnnersiag vember und Dezember M Preis von 4380 K. pro Kilogramm Rotationsdruckpapier festgesetzt; das sind cltoa 80 Goldheller, während der letzte Friedenspreis nur etwa 21 Gold- Heller war. Welcher anderen Industrie war eS möglich, den Verkaufspreis in Gold noch um zirka 50 Prozent gegenüber dem Friedenspreise zu erhöhen?! Daß hier ein unerträglich hoher Gewinn vorlisgt, darüber werden auch künstliche Scheinkalkulationen nicht himwoghvlftn können. Wir sind der Meinung, daß nur Sie, Herr Bundesmintster, die Macht haben, die übermütig gewordenen Pachierproduzenten, die sich zu einem Kartell zusammengeschlossen haben, zur Vernunft zu bringen. Sperren Sie ihnen den Export, so lange sie nicht die Preise für den Jnlandbedavf der österreichischen Tageszeitungen auf ein erträgliches Matz reduzieren! Eines ist sicher: Der weitaus größte Teil der österreichischen Tageszeitungen kämpft schwer um seine Existenz. Es ist ein unei.rägltch.r Zustand, daß dieser notleidende Teil gerade von derjenigen Industrie, welcher der Umffcttw Rr sengewinne in den Schoß geworfen hat, ausgebeuiet werden soll. Das kann und darf nicht geschehen! Wir erwarten Ihre Mithilfe. Grubenunglück. Aew-Nork, 7. November. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung.) Durch eine Explosion wurden gestern in einer Kohlengrube bei Glenroger 65 Arbeiter verschüttet. 26 konnten bisher lebend geborgen werden. Ebenso viele Leichen sind bisher gesunden worden. Der Rest ist noch verschüttet. Der „Eiserne Besen" in Salzburg. Wenn die Wiener Regierung nichts gegen das Programm und die Jugenderziehung des vaterländischen Schutzbundes emzuwenden hat und diesen Komitatschis das öffentliche Auftreten gestattet, so ist nur selbstd:rständlich, daß die Salzburger Mandarinen sich mit den: „Eiiftrnen Bosen" befreunden, dem Dreckblatt, das wir schon einmal erwähnten. Dieses Preßerzeugnis hat den Zweck, in der Mozart-Stadt Salzburg, wohin alle jüdischen Snobs alljährlich ihr Geld tramn mcd sich den Segen £vnnan Bahrs holen, die Hit-, lerer zu verbreiten. Diesen Zweck erfüllt es vollkonrmen und ganz genau im Sinne des neudeutschen Wesens, an dem die Welt genesen soll. In der letzten Nrnmner dieses Sudekblaites wird die Ritualmordhche in der schamlosesten und infamsten Weife unter den Augen der Salzburger Polizei und der Staatsanwaltschaft fortgesetzt. Diese für die Sicherheit und die öffentliche Ordnung verantwortlichen Behörden finden es anscheinend vollkommen richtig, wmn Artikel wie der mit .^Jüdische Moral und Ritualmord" oder „Der Jude als Arzt — ein geheimnisvoller Mord" erscheinen dürfen. In dem letzten Artikel wird ein jüdischer Ar^t, Doktor Simon G u t m a n n, des Mordes ^bezichtigt. Selbstverständlich ist auch der ganze übrige Inhalt des Blattes dem Geiste seines Herausgebers, Sepp Koller, eines abgestraften Individuums, und seines Mitarbeiters, des sogenannten „Schriftstellers" A i st l r i st n e r, vollkommen angepaßt. Die Frage ist, ob ncan in Salzburg so lange, warten will, bis die Dinge dort so weit gediehen sein Wecken. wie m München und in Berlin. Nebrigens sei hier festgestcllt, daß der Salzburger Staatsanwalt, der die plakatierte und kolportierte Ritualmockhetze ganz in Ordnung findet, sich damit durch nichts von seinem Wiener Kollegen nnterschn'det, .unter .dessen Augen die Hakenkreuzler monatelang die schamloseste Hetze. entfalten und die niedrigsten Beschimpfungen des Judentums öffentlich plakatieren durften. Mißbrauch mit deutschen Marknoten. Der Sturz der deutschen Reichsmark hat manche Leute, namentlich als unbefugte BalutenhäMer bekannte Elemente, veranlaßt, Geschäfte bedenklicher Art miit Banknoten zu machen. Millionenmarkscheine wecken von einzelnen Händlern zu R e k l a m e z w e ck e n den Krücken beim Wareneindause daratlfgegebeit; mit Geschästsadrcssen bckntckte Mil- 'tionenniarl,scheine an Passanten verteilt. Andere Personen wieder verkauifen ganz offen Mackscheiine, o>hne ein bestimmtes Entgelt zu fordern, und überlassen es der Fr e ig-ebigkeit des einzelnen, den Gegenwert in österreichischen Kronen zu bestimmen. Diese Art von Markhändlern soll angeblich einen ziemlich großen Veckienst einhoimlsen. Die Wirtschastsptzlizei wurde aus diese Vorkommnisse durch mehrere Beschwerden aufmerksam gemacht; sie hat am 5. d. durch einige 'ihrer Organe eine Straße des 2. Bezirkes, in welcher der geschilderte Handel offen betrieben wick, begehen lassen. Bei dieser Gelegenheit wurden achtundzwanzig Personen angchalten. Die meisten dieser anigehaltencn Personen find erwerbslos. Die Wirtschastspolizei wick diese Amtshandlungen fovts-etzen und gegen jene Individuen vorgelhen, welch« den Zusaimmenbruch der deutschen Reichsmark zu Betrügereien ausnützen. Unveründerter Brotbreir. Nach der gestrigen Errechnung der Gestehungskosten bleiben tu der kommenden Verbrauchswoche ab 12. November die Brot- Md Gebäckspreise unverändert. Rege«. Das Wetter bat sich verschlechtert. Die Dmckverteilung ist Mgünstig. Ganz Oesterreich hatte trübes, regnerisches Wetter. Die -Rittagsternperaturen blieben unter 10 Grad, sind aber noch etwas ibernormal. Voraussage: Trüb, zeitweise Regen, mäßiger Temperaturrtickgang. Witter MpWenzertuyg. 3. November 1928 Seit«. 6 M gegen FUSSLEIDEN jeder Art Vorführung ohne Kaufzwang durch den Spez»al*Exöerten dek SCHOLL Mfg. Co* Ltd.» London—Chicago Heute Donnerstag den 8* und moPf»n Freitag, 9. November, In SclHiiimliaes „HUMANIC 993 u 99 08.5 Taborstrasse 17 B M LebeusmittelmSrüe. Die Zufuhren von Fleisch waren gestern im großen und ganzen günstig ausgefallen. Für die Großmarkthalle waren acht Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen angekomn;en, bloß an Kälbern herrschte Mangel, so daß befürchtet werden muß, daß die Preise noch weiter steigen werden. Seefische kommen infolge der in Deutschland herrschenden Verhältnisse. augenblicklich nicht, doch hat sich der Mangel nicht sonderlich fühlbar gemacht, da die Preise zu doch waren. Flußfische sind dagegen augenblicklich. zu hohen Preisen sehr reichlich angeboten. Ebenso ist Wild wenig begehrt und wird auch von den Händlern in geringen Mengen bezogen, da man Preisherabsetzungen erwartet. Auf den Grunwarenmärkten sind Kartoffeln, Gemüse und Obst in reichen Mengen zn haben. Ans Italien ist Karfiol sehr schöner'Qualität angekommen, der sich bezeichnenderweise billiger stellt als hiesiger Gärtner-Karsiol. Tie Gärtner mußten infolgedessen. da der Karfiol wenig gekauft wurde, mit den Preisen heruntergeben. Svinat hat sich weiter verteuert und kostete im Großhandel bereits 3600 K. pro Kilogramm. * Es geht uns schon wieder besser. Geradezu sichtbar schvssüet die Sanierung. Oesterreichs vorwärts. Der Finanzminister hat es freilich leicht, den Leuten den -Fortschritt des Sanierungswevkes merkbar vor Augen zu führen, denn er braucht nur die Post- und Trlephongebühren, die Preise für Tabakwaren oder die Warenumsatzsteuer zu erhöhen und die braven Bürger merken dann sofort, daß bei nns „saniert" wird. Schwerer hat >es in dieser Beziehung Herr Vaugoin, der Heeresnünister. Er kann keine Gebühret: erhöhet: und sein Anteil «tu Aufbau-. Oesterreichs versinkt unbemerkt'im Dunkel des Nichts. Zum Glück für Herrn Vaugoin gibt es doch ein Mittel, sich hie und da dem dankbaren Volke in Erinnerung zu bringen. So hat er Oesterreich damit beglückt, daß er den Offizieren bei Ausrückungen den Säbel als Spielzeug wieder-- gegeben hat, ^r hat neue Distinktionsabzeichen geschaffen und hat die Reglements ins Deutsche 'überseht. Gewiß, ganz bedeutende Taten. Mer so ruhmvoll das alles ist — Herr Vaugoin dewkt gar nicht daran, auf seinen Lorbeerc:: auszuruhen, nein, unermüdlich ist sein Geist darauf bedacht, sein Vaterland zu fördern. Wenn man z. B. den Erlaß über das Tragen dev Or'det: bei militärischen Paraden liest, so muß man'geradezu in Sorge sein, daß sich der Herr Minister um das Wohl des Volkes nicht aufreibt. Wieviel Nachdenken muß es .gekostet haben, alle die vielen Möglichkeiten, bei welchen Ocken getragen oder nicht getragen werden dürfen, ferner die Art, wie diese Ehrenzeichen zu tragen sind, genau festzustellen. Denn e8 ist gechiß nicht egal — wie der Laie in seinem Unverstand vielleicht glauben mag —, ob di« Orden der alten Monarchie vor oder nach den Auszeichnungen fremder Staaten getragen werden. Ein Fehler in dieser Beziehung könnte vielleicht zu großen diplomatischen Verwicklungen, wenn nicht — Gott behüte — gar zu einem Kriege führen. Auch ist es nicht unwichtig, daß das Feldzeichen aus Eichenlaub genau 16 Zentimeter hoch und 13 Zentimeter breit sein muß. Der Gedanke, daß der Wehrrnann Bamstingl eines Tages mit einem Feldzeichen daherkommen könnte, das sechzehneinhalb Zentimeter hoch ist, macht mich bis ins Mark hinein schaudern . . . Und noch eines, Volk von Oestcveich! Es gibt wieder Jnspvktionsgefreite! Jawohl. Keinen gewöhnlichen Inspektionsschwarmführer — übrigens wirklich ein grausliches Wort —, sondern den ehrlichen Inspektionsgefretten a::s de:: herrlichen Tagen, da noch der kaiserliche Adler auf dem Tschako glänzte. Und das alles verdankt ihr dem Aulen fürsorglichen Heeresminister Vaugoin. Ja, wenn der nicht wäre . . . g—d. * Spende. Von dep Firma David G e w i t s ch tt. Söhne erhielten wir den Betrag von zwei Millionen Kronen für notleidende Juden aus Deutschland. * Seelenfängerei im Steinhof? Wir haben vor etlichen Tagen eine Meldung eines Wietter Blattes wettergegeben, in welcher berichtet wurde, daß in Stemhof drei jüdische Geisteskranke gewaltsant getauft worden seien. Hierzu teilt uns Herr Rabbiner Beta Fischer mit: Nach seinen Erhebungen handle es sich um 'bett int Steinhof am 30. August verstorbenen Theodor Trebitsch sowie um den am 10. August verstorbenen Abraham Friedman n, welche beide auf dem jüdischen Friedhof begraben seien, daher nicht getauft worden sein können. Der dritte Fall betreffe . eine Frau Gabriele Schlesinger. die, aus der Versorgungsanstalt der Israelitischen Kultusgemeinde ms Lainzer Versorgungshaus. transferiert, von dort auf eine Abteilung Am Steinhof gebracht und dor. selbst über ihren Wunsch und mit Zustimmung ihres. Sohnes getauft worden sei. Die Verwaltung des Steinhofs erklärt, das; ein Glanbenswechsel in der Anstalt nur mit ihrer Zustimmung vollzogen werden kann und will in Hinkunft jeden solchen Fall, dem mit der Seelsorge in den Wiener Hnmanitäts- und Sanitätsanstalten betrauten Rabbiner Fischer vorher zur Kenntnis bringen, um die Nachprüfung zu ermöglichen, ob nicht eine Beeinflussung stattgeftmden habc. * Kellerfeüer im Cafe Sacher. Gestern vormittags brach im Keller des Cafes Sacher am Opernring ein Feuer auS, dessen Belkäinpsung sich außerordentlich schwierig ßeftaltetr Nicht nur der starke Qualm machte das Vordringen rmmögilch, sondern auch d«e enorme Hi ' in den Kellergängen. die darauf schließen ließ, daß große H o l z v o r r ä t e in Brand gera.rn sein mußten. Schon hatten die wackeren Feuerwehrleute wiederholt versucht, unter größter Lebensgefahr an >eu Brandherd zu kommen, doch immer wurden sie durch die starken Hihwellen, die gtrs dem Innern der Keller drangen, zurückgetrieben. Sehr erschwerend für die Bekämpfung des Brandes war auch der Umstand, daß man sich über die Lage der einzelnen Räumlichkeiten im 2. Erdgeschoß nicht im Klaren war, nicht gletch den Zugang finden konnte. Schließlich gelang eS durch «tuen zivka zehn Meter senkrecht in die Tiefe führenden Luftschacht zum Brandherd ztl gelangen. Trotz der Hitze, die aus dem Luftschachte enchordrang. wagten es zwei mutige LSschmelstrc, mit Rauchmasken ausgerüstet, auf Schiebeleitern, die man in die Tiefe gelassen hatte, in den Luftschach einzudringen, um von hier aus dre Löscharbeiten zu beginnen. Schritt für Schritt mußte unter steter Lebensgefahr von der wackeren Mannschaft erkämpft werden, um in die Kesselanlage vorztldringen. Nach dreistündiger, fast übermenschlicher Arbeit gelang es der Feuerwehr den Brand ztl lokalisieren. Der Brand erregt« riesiges Aufsehen. , * Ucberraschte Hasardeure. Das PioltizeÄotrvmissaria>! Währiuia hat aaftcrtt eine HalsardpaMe im der Wälhrimaerstnaß« anAgchMen. Di>e Amisvvgan« trafen inÄgeljiamtt 16 Pvrfouen^ ou. Alle AnlgÄrMenen wncken amlf das PMci-' 'kmttimissarii.tr Wälhring gebracht. Dalbei stellt« sich heraus, daß einige unter ihnen bereits tttehrfach vockeistvasiw Leube stuck. Zu vevschiedenen Verstecken, ivuckrn Kdrienispiiol« fl«* fanden. Bei der Gimvermaihme an: Kv>mmissariat? beteuerte u anfänglich alle Angeha^enen. sich nur mi! haruMen Karten,spislet: «die Zeit vertviielben zu haben. SL'liestlich gaben aber «iucke der Angchaliciieti zu, Glücksspiele mit hÄheren Einlsätzen asspielt M halben. Die Wohnun'flKmhaiberm war durch ihre Schwägevm verbreiten. die drtl B-Lmchem Kasse« utck BMvrbMchen verkauft«. Bai der Hanlsvurchisuchunict wucken auch Liebesbrief« jsadistijschen und ,homo«sex!tfk!llen Inhalts gesumlden. die WaihrscheiiÄrch einer der Dviln:e>hnter der Spislqasellischast beim Erscheinen der Kuintmallbeamten wsggelwovfen HM«. Di« Aotzeigen an das Gericht tt-mb das WolhmmgsMnt wucken ovstattet. * Von Ra?.lbern überfalletles Auto. Aus Wianer- Nernlstaidt wird berichtet: Der Ehcrchsmr Max Kr ende rger fuhr am 1. d. abrtcks voitt'NelumNrchett nlach Wiener- Neulstadt. Ws dvr Reiichsistraste, in der Nähe der Staltitm St. Egyden, sah er Plötzlich em WeG wlinlken, utck in der Moinninig, daß sie mliWahretr wolle, hielt «r das Anto am- In: selbe tt AugeMlick« fpwngen zwei Mäniuer, Es dam .Walde kmttmctck. auif das Aultv W, und «mvr faßte Kvenberger beim Rock. DU'er konnte jedoch noch davMnßahren. Die Verlbrechor sandten ihm aus einem RebMer zwei Schüssen »roch, die jedoch nicht trafen/ Die Gercklarnreriie salhrckÄ eilfrWt »rach den Täte>rn * Die Gas- und Strompreise. Für den Ablesungsavschnttt vom 8. bis 14. d. würde abermals der Gasprois und der Preis für den .Kraftsttom ermäßigt. Es kostet nun ein Kubikmeter Gas 1900 K. gegenüber 1950 K. in der vergangenen Woche. Für den sechßwöchentlich abpelesenen Stromverbrauch betragt der Preis einer Hektowattstunde Lichtstrom unverändert 490 K. und der Preis einer Hektowattstunde Kraftstrom wurde von 280 K. auf 270 K. ermäßigt. Für den dveiwöchentltch abgelesenen Stromverbrauch sind die Preisansätze genau dte gleichen wie für den sechswöchentlich abgelesenen Verbrauch. * Ein Gedenkstein für die Freiheitshelden des Jahres 1848. Di>." ©enmrnlb« hat vor wenigen Wochen den «heimaLigen Men WähMqe-r Fviedhoff iu eine MnMche Parkanlage um- MwaackM. Awf Idieliem Friedhöfe befinden sich die GrabstEu der im Jahve 1848 vrlschosienen FveüheitAäimtplfer Dr. Mrad Bach e r. Rtzbeck' B lst in. -Höw««« I eil l i n e 4 iwtfo ffieip M«lssenlhamli«'r. Die GemdiMdedeltMbtWtg hat, nun M der Stelle, an der ihre GvalUtävten sich belfainlden., einen Gedrnkstsin errichtet. Morgen voümiiwgs tsioidöt aMMch der Enihülltrng. dii.lses G:deMtemes emne Feier statt. * Große Baderproiekte in Bade«. Aus Baden bei Wien wird uns gemeldet: Gegenwärtig schweben BerhaMungen mit der Staidtgemeinde Baden wegen Errichtung eines Mtnemlvollbades mit Strand im Doblhosf-Park. DaS Bad tft mit ctm- Fläche von rund 7000 Quadratmeter und mit einem Strand von 30 Meter Breite gedacht. Im Anschluß daran ist die Errichtung eines großen Terrasseneafes und amev Restauratton tn Aussicht genommen. Das Badebassin wird nnt Schwefel- Wasser gefüllt. Außerdem ist die Errichtung emes „Gänsehaufels" im Zuge der Schwechat, beziehungsweisa des Schwechatbaches in der Muhlgasie gegenüber der Rennbahn und schließlich die Errichtung emes Vollbades in dtv Wörthgasi« im Garten der alten Rolletmuhle geplant. » Der Sammeltag für die Blinden. An: >11 und 12., d. Mick vom Verbände der Blinldenverein« Oesterreichs nl Wren öiffentlich für die Minden gefamntett wecken. Das EvgelbmS dieser SammeÄage soll der Schaffung einer Krankenversicherung für Blinde, der Errichtung von Erholungsstätten und Werkstätten sowie der Schafft!ng otner Blindenbibliothek dienen. Eine große AiMhl von.Organisationen und' Privatpersonen hat sich für den Men Zweck bereits zur Verfügung gestellt. Die Bezrrksvertrettmg Mariahilf hat in alle Häufer an die HanZbeforger M diese Bvinldenisammlung eigene Bogen zustellen lassen, Me von mit Amt sieg itimatron en verischen-en, stMtschen ganen abgehtztt wecken. Da es bereits vorgekomm>en ist, daß itch auch andere Personen in den Häusern einigefutcken haben und für die Blinden fammÄn wolltet:, nracht die Bezirksverlre>itmg Mariahilf darauf aulftnerkisam. vast dazu mtr die erwähntet: amtlichen Organe berechtigt sind. * Oesterreichische Bundesbahnen. Die Gen-erallldirekrwu der Q'lstewei-chifchett Bunideslbaihmn, tM mit, daß die Uebe-rsiM'Mfl der gegettwävüg ich Gckätcke Schwarzeube^. platz 8 unievgelbmchien EiinnvOneikonltrollen der W-undesMyndirektionen Wien-West n>nd Wren-Nv-ckost m die zu dielsettt Zwecke frei gemachten Räumte des lN-oMvclsilbahnIho>fes gmppnt - weise erfvllgen und am 16. 'd. mtt den ®-wii^>ett für de» Rückvergütnnigsdi.enst begMuen ivick. Alle dem B.'- reich der genamtitett DireLtiotten betrelffenden Auisrnchen m RückenistattuM vorn Führ-, Gepäcktntlo Frachtlge'bulhren irick daher tonr 19. d. an bis auf tv.'iteres m bk Eßnmchmekonirollen der BtnckesbahMEon Wiett-Weft, be^chulNgsltveise Wien-Nordost in Wien, 2. B ezNo rdwest bahmst raße 2, zu richten. BevtHumgen gegen die Belschscke owler DieMtellen wecken im HimikE nicht ttt.hr dam Bunde«- mmDeriWr für Handel und Berkehr, sondern der Genormdirsktivn der Oefterreichifchen Vultckesbahnett. komtmerHtM« Direktion, Vormagen sein. . ' tteunte SiUmWWt aioilenlo»«-«- »«> °« aefterit ab gehaltenen Ziehung des zehnten (letzten) Tag^ oe: fünften Klasse gewänne«: Die Prämie von?00 Millionen Kronen baS mit 1 Million Kronen gezogene Los Nr.13.167; Millionen Kronen dar LoS Nr. 82.945; ie 4 Millronen Kronen die Lose Nr. 1436, 10.039 und 13.9S8; je 2 Millionen Kronen die Lose 10.605, 17.279, 36.605, 40.593 und.77 699; he1 Mion Kronen die Lose Nr. 7436, 3436, 13 634 03.039, 37.8^ 40.634, 52.682. 56.533, 68.313 75.436, 88.639, 84.593^80^7 und 86;702 außerdem wurden 1976 Gewinne zwischen 6Uü.uw mro 200 000' föt'rtttptt MlSaelüit. UHr locken Sie nicht BMBWBBM durch falsche Anpreisungen, sondern bieten erstklassige *&Mailä4fiSso!©ff?e ' vut wirklich billigen Preisen mmmnsmm II.Taborstr.l7a i. Adtergasse 5