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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-10 · Heft 1672 (10.10.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1672 (10.10.1923)
Date
1923-10-10
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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0mt. it>ti Men, MtMoch HAKOAH-SPORTPUTZ - KRIEAU neben der Meierei Krieau »»»>»*>-»»>-»>->>,»>>»>»», /onntag den 14. Oktober 1923, 3 Uhr: Meijterfchaft Vopher die Reserven 10959 Vorverkauf: Hakoah, I. Wlosingersrasse 11 Achtung I Stratsenbahn A und Ak bis zum Sportplatz MB BaumwoKnuM. Aüw-Dvrk» 8. Oktober. Bamnivollpifuhren tu den atlcmt. /ind Golfhäfen 48.000, im Innern 47.000, Ausfuhr nach Großbritannien 8000. nach dem Kontinent 21.000. Lokalmarkt middlina: 28.20 (letzt. Kurs 28,55). Tendenz: kaum stetig. - Termine: September 25.50, Oktober 27.72, November 27.86, Dezember 27.97, Jänner 26.78, Februar März 26.75, April Mai 26.84, Juni . Juli 26.20, August 25.87. Prager Börse.1 Prag, 9. Oktober. Die schwache Tendenz, die in den letzten Tagen nicht nur auf dem hiesigen Platze, sondern auch an der Wiener Börse herrschte, machte sich auch heute?,it Beginn bemerkbar. Die Eröffnungskurse stellten sich daher durchwegs niedriger. Bei dem ermäßigten Stande fanden sodann Deckungen und Rückkäufe statt, so daß das Geschäft sehr lebhaft wurde und di« anfänglichen Einbußen gemildert werden konnten. Gegen Schluß wurde die Haltung mangels Kauflust wieder flau. Sehr schwach lagen Zucker-. Chemische- und Bauwerte. Transportaktien sprachen sich fester aus. Heimische Banken gaben durchwegs nach, während die Wiener nach anfänglichen Rückgängen sich erholten. Auf dem. Aulageniarkt konnten sich die Kurse bei geringen Umsätzen aut behaupten. Exoten vermochten den zahlreichen Realisationen keinen Widerstand entqegenzusehen. Der Schluß war unbeständig. ' Schlußknrse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —, Böhm. Uuionbank 451.—, Böhm. Eskomptebank 450.—, Böhm. Industrialbauk 490.—, Zivnostenska Banka 435.—, Auglobank 168.—, Oesterr. Kredit 1,35.—, Wiener Unionbank 151.—, Wiener Bankverein 84.—, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A 584.-, Lit. B 222.-, Ferdmauds-Nordbahn 10.000.-, Prag-Dnxer 225.—, . Aussig-Teplitzer Eisenbahn 1220.—, Nestomitzer Zuckerindnstrie 1805.—, Vereinigte Elektrizität Wien 170.—, Brosche 1650—, Koliuer Spiritus 1345.—, Königshofer Zement 1400.—, Breitfeld-Danek 554.—, Ringhoffer 846.—, Simmeringer 181—, Rothkosteletzer Textil 385.—, Alpine Montan 320-, Poldihülte 503.-.Prager Eisen 1160.-, Oesterr. Berg u. Hütten 8150.-. Skoda 579—, Inwald 505.—. Ire Ievisenkarse. Berlin,!). Oktober. (Devisenkurse.) Amsterdam473,812.500.-— (329,175.000.-), Belgien - 63,840.000.- (41,895.000.-). Ehristiania 189,525.000 (131,670.000.-),Kopenhagen 211.490.000 (148.627.500.-). Stockholm 319,200.000 (221,445.000). Italienische 64,463.600.— (37.506.000), Lsndoi(5486,260.000.- (3790,500.000). New-Aork 1197)000.000 - (835.90C000.-),' Paris 72,817.500 — (49,875.000.^-), Schweiz 215,460.000.- (149,625.000.-), Spanien 162,922.500.- (112,717.500), Asten 17.157- (11.770), Prag 36,809.600 '(24,738.000), Budapest 64)887.— (44.388.-X Sofia 11,770.500 (J7,980.000.—), Belgrad- 14,463.750 (9,975.000.-). Berlin, 9. Oktober. (NotenkurseX — Roten: Dollar 1297,000.000.— (837,905.000.-), Pfund (6486.250.000 3790,500.000), Italienische 54,463.500.- (37,506.000.-).Polnische 1450.- (660.-), Tscheche-slowakische 36,809.500 (24,738.000.—), Oesterr. gestempelte 17.155.— (11.770.—). 9. Oktober. iTcpisenkun'e. — Mitgeteilt vom Bankamto des tsch;cho-slo!vgkischen Finanzministeriums,) — Berlin 0.61'/, (0,02VA Zürich 618.75 (620.75), Paris 208.75 - (207.75), London 155.75 (155.75). Rew-York 34.30 (84.30), Belgrad 40.12 (39.40), Bukarest (-.—), Wien 4.G5V2 (4.66)', Warschau 0.34% (0.49%), Agram Budapest 18,25 (17.50), Jugoslawische 39.75 (39.6A%x Oesterreichische gestempelte Krone 4.62 (4.63), Polnische 19,25 (29.25), Ungarische 12.50 (10,25). Budapeft, 9. Oktober. cKurse der Devisenzentrale.) - Amsterdam 7580 bis 8020, Bukarest 04— bis 107.- Kopen Hagen 3400 bis 3620, Ehristiania 3030 bis 3250, London 88.201 bis 92.000, Berlin 0.12'/» bis 0.25*1, Italien «SO.- bis 935.- Paris 1160.- bis 1226.-, Prag 580.- bis 624.-, Stockholm 5180 bis 5460, Zürich 3440 bis 3660. Wien 0.2740 bis 0.2951 Sofia 187.— bis 198. — , Belgrad 226.— bis 240.—, Neiv-Por 19.400 bis 20.500, Wmschau'3.20 bis 4.85X). Brüssel 990- bis 1045.-. Agram. 95 Oktober. - (Devisen.) Listen 0.1200 bi -Berlin-0.000075 bis Budapest 0.45 bis Bukarest —bis —.—, Italien 389.— bis —. London 890.- blö —, Rew-Mrk 85.50 bis Paris 507.50 M — Prag 256.- bis Sofia bis Schweiz 1537.6ol3 rTA' 9,r4'.— bis —, Warschau —bis — Amsterdam 33n0.- . bis> —. Stockholm —. PesgraH, 9. Oktober. FDevifenkuxse.) London 393.5 bis —Paris 517.- bis Peiv-Pork 86.50 bis vvenf 1645.-- bis —Saloniki —.— bis , Atail.m 39?,— bis —, Prag 257.— biq —, Berlin 0.00014 bi Wien 0.1215 bis —Bukarest 40.50 bis —, Soft bis — —, .Budapest bis Brüssel 450.- bis -.-^Amsterdam —.— bis —, Warschau —bis — Warschau, 9. 'Oktober. (Devisen.) Berlin 0.0006, Lor don 2,841.000, Neiv-Aork 624.000. Prag 18.670.-., Wien 8,25. New-Norkr, 3, Oktober. (Devisen.) London 455.06, Paris 600.50, Berlin 0.000011, Mailand 452.-. Zürich 1701.-, Kopenhagen .1760.—, Stockholm 2651, Ehristiania 1567, Amsterdam 3992.-, Prag 297.75, Wien 0.14, Budapest 0.54, Bukarest 46.50, 'Warschau 0.0126, Madrid 1354.-, Helsingfors 267.50 Brüssel 510.—, Kanada 1.06 u. p., Brasilien 109.70, Argentinien 92.90, Belgrad 116.25. *) Für 10.000 Marl. t) Für 100 bol». AFP. Wiener Mornenzeitung. W. OMee 1923 Sfttfe* Die PalMna-Meise der Hakoah. Vsm27. Dezember 1923 bis 22. Sännet 1924. ■V.jV' -immimt- In den nächsten Tageil wird die . Hakoah an Jntercffatfeit eineu Prospekt verschicken, der alles Wissenswert^ über die Palästina-Fahrt enthält. Herr Földes, der sämtliche Vorarbeiten durchführte, hatte die Liebenswürdigkeit, uns das Manuskript zur Verfügung zu stellen, so daß wir einen Auszug aus den Verlautbarungen bereits fetzt veröffentlicheil können. Aus dem folgenden Text ist 511 ersehen, daß die Fahrt an einem späteren Zeitpunkte begonnen wird. Ter Sportklub Hakoah benützt die Gelegenheit, die die Wettspielreise nach Aegypten und Palästina schafft, um seinen Freunden und Gönnern den Besuch von Erez Israel .unter den günstigsten Bedingungen zu ermöglichen. Die Reiseleitung, die der Hakoah obliegt, hat folgendes Programm festgesetzt: .... „Die Reise beginnt am Donnerstag den 2 7. Dezember, an welchem Tage die Abfahrt' vom Südbahnhof um 20 Uhr 10 Minuten mit Separatwaggons angetreten wird.. Am 28. Dezember um 9 Uhr 25 Minuten früh erfolgt die Ankunft in Triest. Der dreistündige Aufenthalt in der Stadt wird dazu benützt, um die Hafenanlagen und die wichtigsten Seheilswürdigkeiten zu besichtigen. Die Einschiffung erfolgt um 12 Uhr 30 Minuten und um 13 Uhr wird die Seereise mit dem Doppelschrgubeil-Expreßdanipfer „Helouan" des Lloyd Triestinv angetreten. Am folgenden Dag, den 29. Dezember/trifft das Schiff um 11 Uhr, 30 Minuten in Bridisi ein und verbleibt zweieinhalb Stunden im Hafen,-welche Zeit zur Besichtigung der Stadt verwendet wird. Die Abfahrt erfolgt um 14 Uhr. Die Seereise dauert den ganzen Tag und erstreckt sich auch über den 30. Dezember, und über den Vormittag des' 31. Dezember. Das Betreten des afrikanischen Bodens. ist dann am 31. Dezember um 15 Uhr in Alexandrien, möglich. Nach Ablauf von drei Stuirden, also um 18 Uhr, wird die Weiterfahrt auf dem nach Palästina abgehendeu Syrien-Dampfer angetreten. Wieder werden die .Hakoahner ungefähr zwei Tage auf der See znbringen, bis sie am 2. Jänner 1924 in Jaffa eintreffen. Die Wiener erwartet ein feierlicher Empfang in Tel-Awiw, an dem alle Behörden, Sportvereine und Jngendorganifationen teilnehmen werden. Für den Besuch der Kolonie Petcrch- Tikvah und der deutschen Kolonie Saronah ist der Nachmittag vorgesehen. Am 3. Jänner wird die Reisegesellschaft eineil Rundgang durch Tel-Awiw unternehmen und dabei folgende Sehenswürdigkeiten besichtigen: Gymnasium Herzliah, Elektrische Station Rutheubergs, Seebäderanlage, Arbeiterinstitutionen und Synagoge. In Jaffa werden die .Hakoahner die Moscheen, Hafenanlagen und Seraiah besuchen. Am Nachmittag findet dann das erste Wettspiel statt. Für deil Abend ist ein Bankett für die Spieler und Funktionäre der Hakoah festgesetzt. Anschließend daran wird ciir Konzert veranstaltet, auf das ein Tanzabend, der von der Stadtverwaltung von Tel-Awiw arrangiert wird, folgt. Am 4. Jänner wird in her Früh die Fahrt,itßd;l Jerusalem mit Autos angetreten. Unterwegs haben die Wiener»Gclegeilheit, die jüdischen Kolonien Mikweh-Jftael, Richon le. Zion, Kiriath-Anaviyl und die SlflU Mmleh zu besichtigen. Die Ankunft erfolgt in Jerusalem am Abend, der noch zu einem Tempelbesych in der Churwah benützt wird. Am 5. Jänner wird ein Run-gang durch Jerusalem vorgenommen, ivobci folgende Sehenswürdigkeiten besucht werden: Tempelplatz am Har-Moriah, Moschee Omar ujtö Solimau, Kotcl-Maaravim (Klagsmauer), Gräber der Könige, Rundgang um die alte Stadtmauer, Turm Davids, Hadassah-Spital, Natioual-Bibliothek, Bezalel und Museum. fÄin Nachnlittag findet das zweite Wettspiel statt, vor dem die Hakoahner durch die Vertreter dev) obersten politischen Behörden begrüßt werden. Am Abend Findet zu Ehren der Gäste eine gemütliche Zusammenkunft statt. Am 6. Jänner werden die Gäste eine Autofahrt nach Bethlehem unternehmen und die dortigen Kirchen besuchen. Ans der Rückfahrt wird das Grab Rätzel besucht. Der Nachmittag führt die Hakoahner ins Palais des Obcrgynverucurs von Palästina, das am Har-Hazofim gelegen ist. Die Fahrt nach Tiöerias in Galil ivird am 7. Jänner in der Früh angetreten, wobei unterivegs Emek-Jsrael, Rouris besichtigt iverden- In Tiherigs übernachtet die Reisegesellschaft und wird am folgenden Tage die heißen .Heilquellen, die alten Gräber, weiters die Kolonien Daganiah, Kinereth usw.- besuchen. Auch eine Bootfahrt auf dem Genesareth-See ist vorgesehen. Die Abfahrt nach Haifa, wo die Hakoahner wieder übernachten, erfolgt anr Abend. Haifa selbst wird am 9. Jänner besucht. An Sehenswürdigkeiten gibt es dort das neue jüdische Viertel, das Technikn»i',.die Realschule, den Karmelberg und die deutsche Kolonie. Noch am Abend fahren die Wiener nach Tel-Awiw zurück. Der -10. Jänner ist vollkommen der.Nuhe geivid-. met und am Abend veranstalten die Palästinenser den Hakoahnern eine Abschiedsseier. Am 11. Jänner in der Früh fährt die Reisegesellschaft mit deni Eisenbahnzng nach Kairo, >vo ersterc itm 11 Uhr nachts eilt trifft. Unterivegs passieren die Wiener die Kolonien Rechvboth, B'er-Jaacob, die Stadt Gaza, Rasa, dann die Wüste Sinai, den Suezkanal und El Kantara. Für den 12. Jänner sind Empfangsfeierlichkeiten in Kairo vorgesehen. Die Autofahrt zu den Pyramiden und zur Sphhnx erfolgt am 13. Jänner vormittags, und am Nachmittag wird dann das erste Spiel in Aegypten ausgetragen. Ain Abend wird der Reisegesellschaft ein Bankett gegeben. Am folgenden Tag, den 14. Jänner, ivird zuerst das Natioualmuseum besucht, daun werden folgende Sehenswürdigkeiten besichtigt: Esbekieh Gardens, Alabaster-Moschee und die übrigen berühmten Moscheen, Parfüm-Basars, Altstadt usw. Am 15. Jänner unternehmen die Hakoahner am Vormittag eine Rundfahrt durch Kairo und am Nachmittag findet dann das zweite Wettspiel statt. Deir Abend werden die Hakoahner im Theater verbringen. Tie Fahrt nach Alexandrieu, die vier Stmrden beansprucht und durch das fruchtbare Nildelta geht, erfolgt am 16. Jänner vorniit^ tags. Am 17. Jänner werden in Alexandrien die Pompejusfäulä und die Katakonrben besichtigt und anr Nachmittag findet daun das dritte Wettspiel in Aegypten statt. Der Abend ist für die Abschiedsfeier reserviert. Am 18. Jänner unternimmt die Reisegesellschaft noch anr Vormittage einen Spaziergang durch die Stadt und um 12 Uhr 30 Minuten erfolgt die Eiuschisfnng auf dem gleichen Dampfer „Helouan", mit dem die Hinreise unternoinmen ivurde. Um 13 Uhr 30 Mnuterl sticht der Dampfer in See. Nach zweitägiger Fahrt, also am -20. Jänner, trifft er um 14 Uhr 30 Minuten in Brindisi ein, wo eine Stunde Aufenthalt genommen wird, und am 21. Jänner werden die Hakoahner um 14 Uhr 30 Minuten wieder in Triest ankommen. Tie Weiterfahrt erfolgt um 20 Uhr 15 Minuten, so daß de Zug am 22. Jänner in der Früh Wien erreicht. Preise. -Sämtliche Jiitercsseuten er!varten mit Sehnsucht die Nachricht, wie hoch die Gefamtspesen der Fahrt sich belaufen. Der Prospekt gibt auch diesbezü.-'lich Aufklärung. Bei den genannten Preisen, sind säiii11ick)e Eisenbahn- und Schifffahrten, weiters die gesamte Verpflegung ans See und Land und sämtliche .Hotelspescn, Autofahrten usw., inbegriffen. Die Art der Verpflegung ist aus nachstehender Tabelle unter Landaufenthaltslakegorie ersichtlich Preis¬ Babu- Schiüs- Landaufent- Preise in kategorie klasse klasse hrltskategorie englPfund 1. 1. 1. A 98,— 2. 2. 1. A 94,10 3. 2. 2, B 67,- 4. 3. 2. B 64,10 5. 0, 3, B 50,- 6. 3. r. ' 44,- 7. 3. Teck ebne Bett 6 28,14 Die weiteren Bestilnmuugen veröffentlichen wir in der moYijifdt Nummer unseres Blattes. Vom Letzten Hakoah-Spiel. Fi' »aK'-ah-Kreisen betrachtet mau das -rmLNtfchicdcue gegen Slovan mit Rocht als Mißerfolg. Mir ftimmeit piZc'r Ansicht nicht a-ns dem Grunde M. weil wir die Wiener Tschechen unterschätzen, sondern weil der, VeWivit M cin-MV Punktes leicht hätte vermieden soetzdau. hömven. Verlauf des Kampfes hat bei der Hakoah PchwöchW Ntätze treten passen, die wir kritisch beleuchten Wolfen, Per Angriff krankt daran, daß nur die r-rchtc Ge>che wirkungsvoll in Aktion tritt, während die restlichen Nurmer I-Uiin Erfolg wenig beitragen. Vor allcai haben wir viel an dem' überaus talesitierteu MittelsiiMner Grüniwckld auA»-- setze,: Er trägt schon seit Wochen auf dem SpielfÄd ein Gehaben zur Mau, das den Eindruck der nicht verstandenen Größe 'erwecken soll. Er spielt-nicht mit voller -Kraft , und Ire nn ihm noch a,rfaugs einige Aktionen mißlangen, daun steckt er vollkonuuen' auf. Es ist wohl richtig, „daß die beiden BerbindulUgsstnrmer der Jitdividualität Grunwalids loeu-ig Rcchn-nng tragen. Der Hak-oah-MiitteMürmer ist ein vorzüglicher Techniker, der auch genügend Härte besitzt, um sich im gegucrischen Strafrauur durclWchetzen. Die Berbmdungsstürmer begehen nnn den Fehler, Grünwchd zu isolieren und ihre gesäurte llrnerstütznng den Flügehstürmern zuteil lvcvdeu zu lassen. Tie Schuld daran trägt über nicht zuletzt der Mitti-.'lstürmer selbst, der doch dazu berufen ist, die Lenkung des Angriffes inue zu haben- Ein aufmunlernacs und nicht iiy kränkenden Sinne geäußertes Wort kann diesbezülglich Abhilfe schaffen. Ganz, verfehlt ist es, wenn, Grünwald beleidigt die. Lust am Spiel verliert. Tatsache ist,, daß die Hakoah scheu seit LLochen auf die Mtarbeit ihres, Mittelstüriners verzichten nmß. Grünwald, der alle Fähigkeiten, die ein guter Fußballspicler genötigt, beisitzt, Wie sich zu-mindrrt des fugeudlicheu Heß anKnehmen, der dringend der Führung bedarf. Mas letzteren Spieler anlangt, so, können wir fcststellcn, daß er auf besten, Mage ist, die seiuerzcit in ihn gesetzten Hoffnungen nicht zuerfüllen.. Er.,beihält zlwecklvs den Ball viel zu lauge und versteht sich auch nicht richtig zu stellen. Bezeichuendc-rw-' ise gelangt er fast nie in den Besitz des von rückwärts nach vorn gebrachten > Balles,,weil er eben Plaoierungsveriuögen veruüsseu läßt. An Katz setzen Wir aus, daß er alle Aktionen unüberlegt und mit viel zu großer Hast nnterninnnl. Etwas Ruhe und 'Bosmmenhoit würden feine Leistung um Klassen heben. Heß und Grüniwald ,nächten wir noch vor 2lngen halten, daß geringer Arbeitseiifer ansteckend wirkt und baß dadurch die Moral der gesamim Mannschaft zu Schaden kommt. Jü, der 'Deckung der Hakoah hat Guttmanu eine sehr nndä-Mare. Ausgabe zu lösen. Beide F.ügelläufcr kleben nämlich ständig an den gegnerischen Flüzeb'Uirn-ero, wodurch

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