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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-11 · Heft 1645 (11.9.1923) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1645 (11.9.1923)
Date
1923-09-11
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Seite TU Wien. Dienstag Wiener Morgenzeitung. Nr. 1648 Der Fortschritt des Futzballsports auf dem Kontinent. T'Jisensationelle Sieg der Hakoah läßt die englischen Fachblätwr noch immer nicht zur Ruche kommen, wie unter vielen anderem auch der folgende interessante Artikel eines führenden Londoner Sportblattes, des „Sport ing Life" beweist. G. Wagstaffe Simmons. der bekannte Fachmann, der. wie so erinnerlich, den großen Kampf leitete, schreibt: Die britische Vorherrschaft in Gefahr. — Lehren der Niederlage Westharns durch die österreichische Mannschaft. Tie Olympischen Spiele. Tu.w viele Jahre war England tonangebend im Jyitß' fkilljpor;, doch hat die wachsende Verbreitung des Spieles ans dom Kontinent Mannschaften entstehen lassen, die eine ernste Gefabr für die britische Vorherrschaft sind. Dies wurde durch die unerwartete Niederlage, die West- Ham am Montag durch das österre'chische Team erlitt, bewiesen. Ter britische Verband gehör: nicht der internationalen Federation an. Dieser Umstand läßt cs als eine offene Frage erscheinen, ob wir bei den Olympischen Spielen vertreten sein werden, das .'Haupthindernis ist die verschiedene Auffassung des Amatenrismus. Der Drirchschnittsengländer. der nie seine Heimat verläßt. und ein reges Interesse am Fußballsport nimmt, betrachte: das Spiel, wie es aus dem Kontinent betrieben wird, im großen und ganzen als ein Zerrbild vergangener Zeiten. Diese A'.nicht besteht weiter, trotzdem starke englische Auswahl- und Klnbteams hart zu kämpsen hatten, um ain Kontinent Erfolge zu erringen. Wurde tatsächlich ein Sieg einer kontinentalen gegen eine englische Mannschaft gemeldet, so zuckte man nur mit den Schultern, und meinte/ daß die Engländer nicht aus sich borausacaangen waren. Es ist lvahrscheinlich. daß. die meisten Zuschauer, die Montag a'.rf dem Westbam-Platz dom Match beiwohnten, weniger aus Neugierde kamen, um die Oesterreicher spielen zu 'oben, als in der vorgefaßten Meinung, daß Westhnn. bildlich . 'n'.ochen, aus dem Gcgrrer ein „Ärennsleisch" machen würde. Großes Reservoir. Tie Hakoah ist ein indischer Klub und gehört zu den besten Vereinen der ersten Klasse. Sie schöpft aus einem enormen Spielerreservoir, da der Gesamtstand der aktiven und unterstützenden Mitglieder zirka lö.OOO beträgt. In Wien erzielte Westham vor 65.000 Zuschauern nur ein mageres „Unentschieden", ein schwaches Resultat für einen Cupfinalisten und neuen Erstklassigen. Die häufig gehörte Erklärung, daß die Spieler nichr mit vollem Eifer bei der Sache waren, ist nicht stichhältig, da sie. fest entschlossen, zu siegen, das Feld betraten. Sie gewannen nicht, weil sie es konnten, und sie konnten es nicht, weil sie aus einen viel stärkeren Gegner Wasen, als sie vorher angenommen hatten Wie geschickt die .Hakoahner spielten, zeigte sich am Montag abends sehr deutlich. Zufällig war die Hakoah unter den verschiedenen hier gesehenen Vereinen der erste österreichische, und gab sich alle Muhe, einen guten Eindruck $it machen. Daß ihr dies west über ihre optimistischesten Erwartung''! ge- (not erliegt nicht dem mindesten Zweifel. Die Htckoahner kennen alle Feinheiten. Sie bewiesen, daß sie sede Bewegung des Spieles leimen rnid daß sie von dieser Kenntnis zu ihrem Vorteil den richtigen Gebrauch zu machen verstehen. Sie spielte'i schnell, energisch and dabei doch überlegt, da sie sich vor dem Abgeben des Balles immer zuerst schnell überzeugten, welcher Partner am günstigsten stand, um einen Angriff cinzuleiteu. Copyright 1#23 Nachdruck verboten. I>7R.Löwit-Yerla?. V.'-en-Leipzig. (86. Fortsetzung.) 3n Polens Wäldern. Roman von I. Ovatoschu. tt.nerisierte Uebertragung aus dem Jüdischen von Siegfried Schmitz. Bei ei n ein Brunnen, dar bis zum Holzig nd vereist war, tummelten sich Knaben aus Holzschlittschuhen. Ihr kindliches Laichen zerriß die Stille. Ans einem offenen Stall lugte ein Storch mit gesenktem Kopf; das Leid des Winters war auf seinen unordentlichen Federn zu sehen; sein gebrochener Flügel starrte wie eine verdorrte -Hand. Mordechai sah, mic der Vogel seinen gebrochenen Flügel ausstreckte und einen sehnsüchtigen Klageton ausstieß, wie wenn er ihm sein Unglück erzählen wollte. Alle waren fortgeflogen, nur ihn, den Krüppel, 'hatte man zurückgelassen und nun mußte er in dem Schneela-nd dahinisiechen und erfrieren. Bei einem beschneiten Zaun stand eine Bäuerin, in eine Pferdedecke gehüllt. Mit ausgestreckten Fingern, die wie lange Nägel aussähen, fuchtelte sie vor dem Gesicht eines Bauern in mittleren Jahren, der jenseits des Zaunes stand: . . wenn du das Schwein nicht 'hergibst, kratze ich dir. die Augen aus!" 5Gch' lieber nach Hanse, Alte!" Der Bauer zog die Hofen in die Ache. ,^Jch gehe» nicht fort!" die Bäuerin begann über den Zaun zu klettern, daß die Decke von ihrem Kopse glitt und die ungekämmten .Haare ihr ins Gesicht fielen. ,Kriech' nicht über den Zaun," der Bauer griff nach seinem Riemen, „sonst zerbreche ich dir alle Knochen, Weib, daß du nicht mehr nach Hause findest." „Wer hat Angst vor bw?" ihre Nägel näherten sich drohend seinem Gesicht, „du Schweinsohr! Ein Held, da schau' her! Eine arme Witwe will er schlagen. Brcch' ibm dm'- " ' ■ ' m v Zcsirn'" Ihr Spiel trug eine ganz bestimmte Note Als ich zum erstell Male ^Spiele in Oesterreich sah, waren die Stürmer Individualitäten und vor dem Tor äußerst unentschlossen. Im Schußbereich stieg ihre Aengstlichkeit io sehr, daß sie wild darauflosdroscheu und dem Tore nur selten gefährlich wurden. Tics hat sich gründlich geändert. Die Hakoah-Stürmer schonen genau und mit so tödlicher Sicherheit,'wie cs fest dem Krieg in unserer ersten Liga nicht zu sehen war. Die Art.wie sie ihre Chancen ausnützten, war eine Offenbarung für ihre Westham-Gegner und wäre es für drei Viertel' aller hcntiren erstklassigen Stürmer gewesen. Ich glaube nicht. daß die Hakoah mehr Schußgelemmheiten batte, als die Westham, aber letztere trafen nie ins Netz, während die Wiener dies bei fünf Gelegenheiten zn Wege brachten. (Fortsetzung folgt.) Zum RrrndMel auf dev Hohen Warte. Die Niederlage durch Slavia trübt die Freude über den großen Sieg der Hakoah in London. Gar zu gern härten wir es gesehen, daß der jüdische Verein auch den tschechischen Löwen zur Strecke bringt. Nun ist es anders gekommen, da die Heiko ah dem glücklicheren Gegner einen knappen Sieg überlassen mußte. Es ist aber wahrlich keine Ursache «vorhanden,^ kleümM-a zu werden, da der Bezwinger der Hakoah zur kontinentalen Exirakl-asse zählt, so daß die unter den nnaünstigsten Verhältnissen erlittene knappe Niederlage als absolut ehrenrw b.'ze'chnet werden kann. Die .Hakoah war am Sonntag nichr „fit". Vor allem hatten die Spieler aewaltige Reisestrapa.zen hinter sich. So benötigten sic zur Rückiahrt aus London zwei Tage und zwei Nächte und kamen erst Freitag früh in Wien an.?üm Samstag traten bereits wieder Scheuer, Grünfest), Kat; und .Häusler an, die demgemäß dann im Kampf aeaen Dlapia vollkommen ermüdet waren. Usberdies waren Grünwald und Scheuer verletzt. während Katz smpsind'sich unter einer Verkühlung litt. Trotz dieser ungünstigen Vorbedingungen hat sich die Hakoah als zumindest .gleichwerter Gegner erwiesen, was immerhin lobenswert äst. - - Unsere Schiedsrichter gehen bei internatioual.m Treffenin der Ob'ektivstät viel zu west, so daß sie säst immer die heimische Mannschaft benachteiligen. Denselben Fehler beging -Herr Rdtschury am Sonntag. Die Slavia nü-te ihr - überlegenes Körpergewicht weidlich aus. wobei sie in: die Grenzen des Erlaubten weit überschritt. Schiedsrichter Retschury griff aber nur in den seltensten Fällen ein. Am enipsindlichst-ln hatte darunter das etwas leicht geratene Fnnentvio zu leiden. Kain ein Hakoah-Stürmer in den gegnerischen StrasrarlM, dann^ wurde er unbarmherrzig über den Hamen gerannt. Wenn die Hakocchner „fit" gewesen wären, dann hätten die Slavia- Vcrteidiger nicht so leichtes Spiel gehabt. Herr Retschury' war auch in anderer Beziehung zu obje-ktiv. Der aussichtsreichste An-, griff der Hakoah wurde im Moment des Abschlusses der Mliori durch den Tinrepfiff unterbrochen. Der linke Verteidiger Nhtl war von Häusler überspielt worden und letzterer stürmte dem g-eanerischen Tor;u. Der linke Läufer Wodr pendelte unschlüssig zwischen .Häusler und Neufeld. Er wußte nicht, ob er den gegnerischen Verbindungsstürnrer angeben. oder ob er Neuseld abdecken sollte. Au» diese Art war Häusler bis auf zehn Schrstte vor das Tor gekommen. Vollkommen unbehindert holle der Hakoähner zum Schuß aus und in diesem Moment, ertönte die Vieise des Schiedsrichters, die zur Halbzeit rief. Die gewtsseiihaftesten Zeitnehmer stellten fest, daß die th. Mi- Tie Türen der -Häuser öffneten sich und neugierige Augen schauten heraus. Die Bäuerin begann an die Zuschauer zu appellieren: „Mein Schwein ist zu ihm in den Hof hinein, ha hat er es ein-gesperrt und macht sich nichts wissen!" „Bezahle den Schaden!" Der Bauer zog die Hosen in die Hohe. „Einen Schmarren werde ich dir bezahlen!" Wütend ging die Bäuerin aus den Bauer los. . , .Komm nur näher, du Huve!" Der Bauer wvEe mit den: Finger. „Eine Hure bin ich?" Die Bäuerin wandte sich zu den neugierigen Augenpaaren, die aus den Häusern blickten, die einen durch die offene Tür, die anderen durch das Fenster.' ,Hättet ihr Gott im Herzen, ihr würdet nicht erlauben, daß eine arme Witwe so beleidigt wird! ... Wer kann wissen. . . morgen kann eine andere Witwe werden! ..." ,Mie das sich das Maul zerreißt — der Bauer schüttelte den Kopf —, „wie das schreit, wie eine Kuh, wenn sie kalbt!" „Du bist uicht einmal imstande, dein Weib. zum Kalb zu bringen!" — schrie die Bäuerin noch lauter. „Ist es ein Wunder, wann sie mit einem Verschnittenen wohnt?" Ein Bürschchen von etwa zehn Jahren, .Holzschlittschuhe in der Hand, die Taschen voll Schneebnllen kam hinzu. „Warum schreist du so, Mutter." Die Bäuerin begann nach eimnal von Anfang und erzählte dem Jungen alle Details; sie sprach mit ihn: wie mit einem Erwachsenen. Der Junge zitterte vor Zorn, drohte dem Bauern mit dem Schlitffchuih und schrie: „Gib das Schwein zurück!" Das gab der Mutter Blut und sie stieg über den Zaun. Der Junge ihr nach. Der Bauer faßte sie beim Haar und riß so fest daran, daß die Bäuerin beinahe in den Schnee gefuulen wäre. Der Junge warf dem Bauern einen Schueeballen mitten ins Gesicht; als er sah. daß er trolK'.m, 11. September 1998 > nute noch nicht erreicht war. Herr Retschurv übevsalh überdies einen krassen Verstoß gegen die Handsregöl, den sich Npll ungefähr zehn Minuten vor Spielende im Strafraum zuschulden kommen ließ. Es ist aüfo fein Wunder, wenn die Wiener Schiedsrichter bei den ausländischen Mannschaften Mt an geschrieben sind, so daß an erstere sehr oft her' ehrende Ruf ergeht, LändoMmpise zu leiten. * Das einzige Tor der Tschechen entsprang einem küssen Fehler des sonst ausgezeichnet spielenden Hakoah-Läufers Pollak. Letzterer wurde von Kuzol Übergängen, weshalb Gold den gegnerischen FlügMürmer (machen mußte. Anstatt in die Mitte zu eilen, eiste Pollak dem Dapouit'ürmenden nach. Kuzel sah, daß Stapf vollkommen ungedeckt war und so schob er letzterem den Ball zu. Gold, der den Fehler Poll als sofort erkannte, machte kehrt, doch war es zu spät, da Stapl das Leder bereits in die Ecke placiert hatte. * Sturm (Graz) machte einen recht günstigen Eindruck. Dd. Spieler sind technisch gut anÄgobüldet, sie verstehe« es auch den Ball am Boden m halten und zu kombinieren. Nur da? Schußvcrmöaen der Stürmer ist sehr manaelhast. Wenn es dem Trainer Haist gelingt, diesen: Uebelltand ab.z-ihelfen, bann wird Sturm ieder Wiener erMasswen Mannschaft gefährlich werden können. Sichtlich ungewohnt waren für die Grazer auch die großen Ausmaße des Spielfeldes auf der Hohen Warte. Bevor die Stürmer noch ihre Mdionen abschließen konnten, ging ihnen die „Puste" aus * Slovan wird unserer Meinung nach überschätzt. Der Angriff ist wohl gut, doch entsprechen weder die Deckung noch die Verieidignna erstklassiaen Ansprüchen. Gegen Sturm spielte Slovan überdies recht derb, was mit Rücksicht - f die Fairneß der Grazer nicht am Platze N«r. Aus der Kreisleitung. Die Leitultg des Kreises Oesterreich der jüdischen Turn« und Sportvereine Oesterreichs hielt kürzlich eine vollzählig be? sitchte Sitzung ab. in der Direktor Sviegler den Bericht über die Karlsbader Tagung des Makkahi-Weltvevbandes erstattete und in der auch die weitere Arbeit des österreichischen Kreise? eingehend erörtert wurde. Es wurde unter Anderem der Beschluß gefaßt, zur Festleauna von Richtlinien und Arbeitsmethoden für die iüdisch-knltnrelle Arlxtit und die Z^rgenderzieh'mg in der Turn- und Sportbeweaung am Mittwoch den 12. d. eine gemeinsame Beratung der Kreis-, Sportuiid Turnverbaudslestnua ahzuhasten, der auch die Herren Geineinderat Dr. Plaschkes und Dr. Löweüberz von der Zionisti' schen Partei zngezogen werden sollen. Das Referat, das die Gruirdlaaeli der Debatten bilden soll, wurde Herrn Ernst We'isz übertragen. _ Die außerordentliche Generalversammlung des. W. F. B. findet am 32. d. um 5> Uhr nachmittags im Saale der Wiener Bäckergenossenischast statt. Die Auslosung der ersten Euvnmde. die am 22. d. stattfindet. ergab unter anderem die Paare Hazair—Akademia und Kadima h—Äaiserutühlen A. C. Erste Spielabteilung. Morgen Minmoch am 6 Uhr Sitzung mit wichtiger Tagesordnung. Floridsdorfs Erstklassigkeit. Zu der geltviaen Sitzung deö W. F. V. gab es die übliche Fortsetzung der Debatte über du noch immer ungeklärte Stellung des F. A. E. Schließlich wurde die Angelegenheit neuerlich au die erste Spisl.abte>ilun!g verwiesen, die sich nun auch zu einer evemuell vorzulnchm>en-- den Statutenänderung bepigli.ch einer Erhöhung der Zahl der erstklassigen Vereine zu äußern hat. Der kommenden außerordentlichen Generalversammlung des W. F. B. liegt ein Antrag R'edoifsshägets ans Vergrößerung -und Zweiteilung der erst-on Klasse vor. Spielverbot am Wahltag. Der Vorstand des W. F. V. beschloß in seiner gestrigen Sitzung, für den Wahltag (21. Oktober) Spielver'bot z-u verhängen. * Keßler (Hasmonea) ist Rekordschütze der unteren Klassen. Er erzielte von 110 Treisiern seines Vereins 62. und biß^sich wie ein Krebs fest; er qnitschtc wie wenn er geschunden würde und biß beu Bauer so fest in den Fußdaß der die Mutter los ließ. „Wie kann man die Hand gegen eine Frau Heber:, noch dazrr eine Witwe?" Mordechai trat mitten unter die Streitenden. Der Bauer riß sich von den Jungen mühsam los, betrachtete eine Weile Mordechai und sprach m enischus'd'igendem Ton: „Wenn sie a-n>fän>gt!" „So gib das Schwein zurück!" schrie die Bäuerik und hielt ihren Krraben zurück, der wieder ans den Bauern mit einem Schneeeballen losg-ing. ,Dezähle den Schaden." „Gib ihr das Schwein zurück, gib es zurück, Maciek!" — einige Nachbarn standen Plötzlich da und bedrängten den Bauern. „So soll sie versprechen, daß sie das Schwein nicht mehr in meinen Hof lassen wird!" Die Bäuerin gab keine Antwort; sie kniete in: Schnee und hat ihren Jungen, er möge nach Hause gehe::. Der zehnjä'hrig>e Bauernbursche wollte sich sortwährerrd von der Mu-tter losreißen, er drohte mit der klei-nen Faust, in der er einen Schneeballen hielt un,d schrie: „Meine Mutter wird er schlagen? Meine Mutter wird er schlagen?" Der Junge riß sich von der Mutter los, lies einige Schritte zurück und begann L<en Bauern nrit Schnecball'eu zu bombardieren. Der Bauer lief ihm nach. Mordechai hinter beiden. Er sah, wie der Bauler zurückblieb, aber aus Scham vor den Umstehen>den verdrießlich weiter lies. Der tiefe Schnee machte ihn nnide. Er blieb stehen und begann leuchend zurückzugehen. Mordeclai wandte sich ab. Vor sich sah er eine Schenke und iV; hin, um nach den iv aouen Kartoffeln, die er zwn Frühstück gegessen .'neu Trur- " : ’n. (Fmlsetzung folgt.)

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