Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1629 (25.8.1923)
- Date
- 1923-08-25
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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» Nr. 1629 Wirk, GmMag Wiener Moegenzertung. Fußball. Der Start in der Meisterschaft. An dem diesjährigen Meister sch asrsrennen ttciömcu nur Aiebr Ätoölf Vereine teil, da um einen Klick mchr abals nup gestiegen sind. 2(m Ende des konvmenden Jahres sollen wieder drei Vereine in der Versenkung verschwinden, während nur zwei Zweitklassige ins Oberhaus gelcmgen werden. Mithin würden 'int Meisterschaftüjahr 192 t—1935 nur mehr elf Vereine der ersten Klasse anaehören. Diese Art des . Klassenwechsels soll sich so langü wiederholen, bis die Liga ans zehn Vereinen besteht. Unter den Erstklassigen machen sich nun Siimmen geltend, da st eine weitere Verr-mgerüng der Mcisterschaftskonknrrenten nicht >in ihren». Interesse liegt. Sie erachten cs als vollkomnien entsprechend, wenn ständig zwölf Klu-bs an der Meisterschaft des -Obechanses^ teilnehmen. Der Spielansschnß der ersten Klasse ist auch gewillt, einen diesbc- Mglichen Antrag bei der Generaldersaimnlnng des' Wiener Fußbalckcrbandes eiwznbringen.^ Wind diese Eingabe berücksichtigt. dann würden Heuer nicht mehr drei, sondern nur zwei Vereine a-bsteigen. Wir sind der Ansicht, daß die kommende Meisterschaft durch die Aendernng des Klassenwechsels niel an Schärfe verlieren würde. Alle Klubs find sich darüber ttar. dass ein guter Start für das weitere Geschick in der Meifterschakt von großer Bedeutung ist. Deshalb treten sie »nch Heuer wohl vorbereitet in die Konkurrenz. Auf dem renovierten Hertha-Platz empfangen die Hausherren heute den Meister Rapid zu Gaste. Die Iavoritener haben den Mtteldorfarn imaner viel aufzulosen gegeben. Jur Vorjahr endete das erste Treffen 3:3 nnent- /chieden, wqhre^nd -das zweite Spiel einen knappen 4:3-Sieg für Rapid ergab. Heute scheinen di« Chancen des Meisters günstiger zu stehen, da viele feiner Spieler durch die Auswahlkämpfe in ihrer Form weit vorgchchritten sind. Hertha hingegen hatte noch leine Gelegenheit, mit kompletter Mannschaft ein scharfes Spiel zu bestreiten. Innnevhin dürften die Sommerreise und das Soinmertnrni'er auf dem Rudolfshügel-tPlatz die Favorilener gelenkig gemacht l^ben. Berücksichtigt man noch, das; die Festesfreude die Hausherren zu besonderen Leistungen anspornen dürfte, dann erscheint ein UMrraschungssi-ea der Vercha nicht ausgeschlossen. Gefühlsmäßig sollte der bessere Angriff dein Meister den Sieg einb ringen. Schiedsrichter Kienzl. Die Kadtmich 5Mt heute um 8 lli)v im Cafe Baldiahof eine Spiclerversammllnng ab. Wettspiele in Prag. Samstag: Meisterschaft erste Klage: «uselsky S. K.—Slavia. Meteor 8—C. A. F. C. Slavos 3- Nnion Zizkov. A. F. K. Drsovice—A. F. K. Kolin. — Sonn- Sportklub Hertha Eröffnung des renovierten Sportplntzes Heute Samstag den 2S, August, VsS Uhr Meifterschafti-Wettspiel RAPID—HERTHA Im Falle es regnen sollte, findet das Wettspiel Sonntag den LS. Angast, halb 5Uhr statt. 5onntag den 26. August, 10 Uhr vormittags Ule Reserven und Jungmannschaftien Copyright 1923 Nachdruck verboten. R.L8wit-Verlag,Wien-Leiprig. (73. Fortsetzung.) Sn Polens Wälder». Roman von I. Opatofchn. ,m Autorisierte Uebertragung aus dem Jüdischen von Siegfried ' Schmitz. Zwischen den Krüppeln saß Mordechai. Er flocht seinen langen Rosenkranz wie die Arme einer Mcnorah um die Hand, acht Arme um die Rechte, acht um die Linke, und merkte nicht, daß von überall her hohe Tore und Kirchenspitzen sich ihm näherten. Die Turmspitzen kamen immer näher, von allen Enden der Stadt kamen sie. Schmal rmd immer schmäler. Sie erschütterten die Lust mit dem Ton ihrer Glocken und verschlangen alles, was sie auf dem Woge trafen. Mordechai hob unaufhörlich den göttlichen Funken empor, der in jeder Unreinheit steckt, und brachte ihn zu seiner Wurzel. Er ordnete die Funken und feurige Buchstaben entstanden über den Armen, flammten aus und erloschen wieder und spiegelten sich im Men Tibex ime in einem Silberspiegel. Ms die Buchstaben über den Armen noch stärker aufleuchteten und sich dem Lichte des „Unendlich" zuwandten, wie ein Kind der Mutter, als sie flackeren wie iveißglühende Zungen, auseinanderflammten und sich dann wieder vereinigten, der erste Arm mit dem letzten, jeder mit sewem Genoffen, der Anfang mit dem Ende, das Ende mit - -dom Anfang, männlich und weiblich, wie die Flamme sich mit der Kohle vereinigt, da entstand ein Weinen. Das „Hej" der ersten acht Arme und das „Nun" der zweiten sehnten sich nach Vereinigung und jammerterr vor Schnfucht, aber sie konnten nicht zusammen kommen, da das männliche der ersten acht Arme sich mit dem weiblichen der zweiten vereinigte; aber ihre Lebenskraft kam aus der Wurzel, aus dem „Hej" und dem „Hun", und strömte in jedem Arm besonders, ergoß sich in ihn und wurde eines mit ihm, wie eine Mutter **«t ihrem Kinde eins wird, das sie aebären soll. tag: Slovan (Wien)-—Slavia. Union Zizkov—D. F. C. — Meisterschaft erste Klasse: Sparte (Kosire)—Viktoria (Zizkov). S. K. Liben—Meteor (Vinohrady). Bar-Kochba spielt morgen auf dom Viktoria 21-Platz mit verstärkter Mannschaft gegen den S. C. Neubauer Kicker in folgender Aufstellung: Singer 1; Prinz. Schwamm; Sigall, Gekband, Kämmerling; Nagler, Kohen, Singen: 2, Fischer, Rechter. Ersatz: Suischitzkv. Eine vernichtende Niederlage des F. T. C. in Kopenhagen. In Kopenhagen erlitt am Sonntag der F. T. C. aus Budapest im Kampfe gegen eine aus dem Koebenhavn Boldklub und dem B. af 1898 kombinierte Mannschaft eine sensationelle Niederlage von 0:8 (0:3) Toren. Die Ungarn hatten bereits ihr erstes Spiel in Kopenhagen am Freitag mit 0:2 verloren. Die Pretzbnrger Auswahlmannschaft besiegte das Breslauer Team 3:1. Mir. Heule, 2 Uhr, Wettspiel einer kombinierten Mannschaft gegen Minerva 11 auf dem Ostbahn-Platz (Linie 71. Railtettstraiichgaf-sc). Folgende Spieler treffen sich um halb 1 Uhr beim Fevdinands-iKino: Brüll;' Ginsberg 2, Feinstem; Sole, Isi, Schwarz 2; Straßborg, Hu-ti, OSoimnerstein, Zinimernrann, Großmann, Panzer, Reichner. Hosen imd Stutzen sind initMbrm-gen. Um 7 Uhr Vollversammlung und Aufstellung für die niorgigen Spiele. Anschließend Begrüßungsfeier anläßlich der Rückkehr unseres verdienten Obmanms Herrn Balaban. Berichterstattning über die (Karlsbader Reife und über die bevorstehende dioise nach Zürich. Ari spielt.morgen nm halb 10 Uhr gegen den Sportklub der Ankerbwtwerke auf dem Fav. A. C.-Platz. Hagibor spielt morgen um 5 Uhr auf dem Nenbauer- Platz gegen Hellas. Germania 14—I. A. C. 3:2. I. A. C. nntorlag in einem imglücklich geführten Kampf. Man kann ruhig behaupten, daß die Schuld an der Niederlage lediglich den Tormann traf, der zwei leicht haltbare Bälle leichtsinnig passieren ließ. Die anderen führtet ein schönes Spiel vor und vMsertigten den guten Ruf de? Vereins. Vor dem Spiel überreichte der I. A. C. dom inbil'ierenden S. E. International, auf dessen Matz das Tvcffen ausgetragen wurde, ciueu Blumenstrauß mit einer Widmung. . . Da der Reichsbund-Platz wegen eines internationalen Spieles nicht frei ist, muß das Freundschaftsspiel Hakoah- Akademiker gegen Arminen abgesagt werden. Die Nürnberg-Fürther konibinierte Mannschaft siegte in Rotterdam gegen das dortige Städteteam mit 3:1, nachdem sie vorher in Amsterdam gegen Ajax mit 4:0 gewonnen hatte. In Amsterdam besiegte Blanw Witt den F. C. Wacker (Halle) mit 2:1, dagegen gewann Arminia (Hannover) gegen Go Ahead (Deventer) mit 4:3. Singer 1, der tüchtige Tormann des S. E. Bar-Kochba, der bei dem Nkeisterschaftsspiel gegen den S. C. Alemannia eine Kn ö ch e lbeinvcrletzung -erlitten hatte, dürste bereits morgen Sonntag für seinen Verein tätig sein. Karp und Glücker, die beiden Torschützen .des S. C. Bar- Kochba. haben sich eckgemeld'ci und beabsichiig»n. dem S. C. Zentralveroin beizutreten. Kraus (früher Marathon und Hakoah) 'debütierte beim I. S. C. Iugendbund im Spät gegen Baden mit großem Er so.'-.-. Noxen. Tie Boxkämpfe beim Weigl. , Bei ausgezeichnetem Besuch und gutem Arrangement nahmen die gestrigen Boxkämpfe folgenden Verlauf: Fred Köhler gegen Hollek: Hollek gibt in der sechsten Runde auf. Czerny gegen.Funke: Funke gewinnt nach Punkten. Hana gegen Hirschberger: Hirschberger gibt in der sechsten Runde auf. Willy Gotz gegen Iurccka: Götz gibt nach der vierten Runde auf. " Ueber den weißglühenden Flanrmenzungen erhoben sich in einer Reihe zweiundzwanzig verschwommene Buchstaben, die formten sich zu einer feurigen Röhre, blau wie Saphirstein. Da lvarf Mordechai seine Schuhe ab, ivarf sich in Furcht mit dein Antlitz zur Erde und lviederhalte einigemale — Gedanke, Wort und Tat, all das ist enthalten im Worte „Gott". Aus dem Feuerrad schälte sich ein zweites, ans dem ein drittes, und als ihre Zahl zehn geworden war, da begannen sie zu zittern, sprühten blaue Schwaden Feuers und in dichtem Rauch erschien Gott, umgeben von den Seraphim. „Heilig, heilig, heilig, öffnet die Tore, bahnt einen Weg, der Allnrächtige naht!" — Die Flügel der Sevaphin rauschten. Je stärker die Flügel schlidgen, desto mehr Sterne rissen sich vorn Firnmment los und blieben zwischen den blauen Rädern hängen. Da wurde die Sehnstrcht der Seraphim nach der Helle, die keinen Anfang imd kein Ende hcit, größer, als die Sehnsucht nach der Helle, deren Anfang und deren Ende das „Nichts ist. „Heilig, heilig, heilig . . ." „Wer bist du?" — so ivar's zu hören und nicht zu hören von Ost, West Nord und Süd. — „Der Mensch hat sich zum Gott gekrönt, dich mit Donner und Blitz ausgestattet und dich zu einem Gott des Erbarmens und der Gnade und auch der Rache und Vergeltung bis ins vierte Geschlecht gemacht, deine Glieder abgemessen und dir ein-, geredet, daß man dir Tag mrd Nacht lobsingen muß. Wer bist du denn? Und auch du, du nrit deinen blutigen Füßen und Händen, der du des Menschen Sünde lösen wolltest durch dein eigen Blut, tver bist du?" Dein Leben, dein Tod, dein Mtleid, das sich auf den sriiimmern der hölzernen und steinernen Götter ansiedeln wollte und noch bis heute durch die Welt iist genau so vergänglich wie diese Götter, wer bsit du also? Selbst die schönste deiner Taten, daß ein Gott ein sündiges Weib zu sich erhob, ist auch nicht mehr als menschlich, was willst du also? Winde und krümme dich so viel du willst, du, den der Mensch, das Stück Lehm, zu -mein Gatt gekrä-z hat. deer hieb 25. August 1923 9üiwm. Internationale Amateur-Mngrampskonkurrenz. ~ Unter dem Protektorat des Polizeipräsidenten veranpÄ» ten heute um halb 8 Uhr abends im Monte Emcko-Saal des Vergnügungsparkes die Hakoah und die Mener Pokizei-Sportvereinigung internationale Mannschastskämpfe, die in sechs. Gewichtsklassen ausgetragen werden. Den BemWungen der beiden Vereine ist es gelungen, zwei hervorragenoe auswärtige Mannschaften als Teilnehmer zu gewinnen, und zwar werden der A. C. 1892 (Nürnberg) und der Grazer Ring« und Stemmklub autreten. Die Nürnberger, die ganz hervorragende Ringer in ihren Reihen haben, zählen zu den besten Mannschaften Deutschlands. Zahllos sind ihre Erfolge, trotzdem mußten sie sich vor einigen Monaten in Nürnberg durch die Hakoah geschlagen bekennen. Selbstverständlich suchen die Süddeutschen nun die Gelegenheit, um an der Hakoah Revanche zu nehmen. Der Grazer Ring- und Stemmklüb ist in Wien rein seltener Gast. Bisher erlmes er sich allen Wiener Vereinen überlegen, was am deutlichsten dadurch zum Ausdruck kommt, daß er Mannschaftsmeister von Oesterreich ist. Uebcr die Leistungen der Hakoah-Ringer sind Misere Leser hinlänglich informiert. Ihre Erfolge reihen sich würdig, denen der Fußballsektion 'an. Die jüdischen Ringer zählen zu den besten Technikern Mitteleuropas. Der vierte Teilnehmer, die. Wiener Pokizei-Svortvereinrgung, befindet sich derzeit in hoher Form, so daß sämtliche Konkurrenten als glcichwcrt bezeichnei werden können. ' Die heutigen Kämpfe werden nach dem Cupsystem ausgetragen. Vorerst treten in der Vorrunde je zwei Klubs gegeneinander an. Dann ringen die Unterlegenen und zum Schluß die siegreichen Klubs. Mit Rücksicht auf die Gleichwertigkeit der 'Mannschaften ist der Sieger nicht voranszusehen. Da die Veranstaltung in einem Saale stattfindet, wird dieselbe selbstverstänolich auch bei ungünstiger Wittenmg abgehalten. Nach Beendigung der Ringkämpfe findet zu Ehren der Gäste eine Tanzunterhaltung statt. Jede Eintritskarte berechtigt auch zugleiH zu freiem Eintritt in den Vergnügungspark. Es empfiehlt sich, wegen, der beschränkten Anzahl der noch vorhandenen Karten, diese rechtzeitig zu besorgen in den Vorverkaufsstellen: Cafe Atlashof, 1. Bez., Aspernplatz, Sport- Haus „Stadion", 2. Bez.) Franzcnsbrückenstraße 24, und Wilhelm Baltaxi und Söhne, 6. Bez., Mariahilferstraße 128. Die restlichen Karten sind an der Abendkasse des Vergnügungsparkes erhältlich. Bisher haben die jüdischen Sportinteresseuten von den Ringern der Hakoah herzlich wenig Notiz genommen. Wie unrecht erstere handeln, ersieht inan aus den großen Erfolgen der Hakoahner. Sic verdienen in ihren Bestrebungen jede Unterstützung, weshalb wir erwarten, daß sich auch das Fußballpublirmn im Monte Carlo-Saal einfinden wird. Der Preis der Sitzplätze bewegt sich zwischen 6000 und 16.000 K. Wie wir noch erfahren, haben Polizeipräsident Schober, Bürstermeister Reumann, Oberbaurat Stricker. Gemeinderat Dr. Plaschkes und mehrere Stadträte ihr Erscheinen zugesagt. «eute halb 8 Uhr abends Internationale Amateur- Ringkampf Konkurrenz im Monte Carlo-Saal des Vergnügungsparkes Teilnehmer: A. C. 1892- Nürnberg (süddeutscher Meister), Grazer Ring- und Stemmklub (Österreich. Meister), Wiener Polizei-Sportvereinigung und Hakoah aus Rom — Jerusalem zu machen, wffse, deine Stunde hat geschlagen, dein Tag geht zu Ende, zu Ende . . . Der feurige Himmel verlosch, die Wellen des großen- Lichtes breiteten sich aus und brüllten wie hungrige Löwen, verbrannten alles ringsum, Wolkenmassen wälzten fich von allen Seiten her und brachten Dunkelheit herbei. Zwischen. den Kolken schwebte Reb Jffche, bleich, ohnmächtig, und klamnrerte sich an Rabbi Mendele mit dem verwilderten Bart, den vor Alter ^krümmten Greis. Mordechai sah sie laufen; sie sahen sich mcht um, liefen verzweifelt und bekümmert, als wären sie von irgendwo vertrieben worden. Mordechai brach in Tränen aus, er haderte mit der UneMichkeit. Durch seine tränenden Augen sah er von allen Seiten Krüppel auf sich zuströmen. Sie hetzten ein Mädchen auf ihn, die im Gesicht, dort, wo einst eine Nase war, ein Loch hatte, damit sie ihn berücke; sie hetzten ein Mädchen auf ihn mit verdorrten Händen, an denen an Stelle der Finger klapprige Knochen baumelten. Die Mädchen begannen sich im Tanz zu drehen, hoben ihre Linnen, kamen näher, faßten einander bei den Händen. Die Krüppel klatschten dazu mit den Händen und den Krücken, und die Mädchen umringten Mordechai, zogen in ihren Reigen Magdalena, Temre, tanzten, drehten sich schneller, immer schneller — plötzlich fallen sie über ihn her und quälen ihn bis zu Tränen, unanfl)örlich. Mordechai schrie auf und öffnete die Augen. ■ Er saß bei der Türe. Seine Beine, die ihm cingcschlafen. waren, schienen nicht ihnr zu gehören. Es begann zu tagen. Er wollte sich an seinen- Traum erinnern,' aber er konnte es nicht; nur Müdigkeit fühlte er. Er stand auf; seine Füße stachen wie Nadeln; hink.'nd ging er im Zimmer auf und ab. So wandevte er eine Zertlang hin und her, plötzlich blieb er beim Tisch stehen und blickte lange auf ein offenes Buch; Einige Male las er den Titel: ,)Buch der Phantasie". Mt einem Atnle sah er seinen ganzen Traum vor sich; es überraschte ihn nicht, nur eine leise Trauer durchzog ihn und erfüllte sein Herz, ohne zu schmerzen, ohne zu erregen. (Fortsetzung folgte