Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1576 (3.7.1923)
- Date
- 1923-07-03
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1576 Wien, Dienstag ' " Wieuerr MorgenzeiLuntz. 3. IM im Seite 8 -.7-, ' Grän-SZaszvarer 147.000.—,' ÄLechngärische Kohlen 27Ö.ÖOO.r-, Drasche-Ziegel 90.000.—, Ungarische Allg. Kohlen 770.000.-, . Ih'ilcmi) Kohlen 390.000, . Adria 400.000.-, Clotildtz chern. Fabrik 60.000-, Ung. Eisenbahnverkehr 32.000—, Anglobank ■ —, Verein. Holz 24.000, Kobnrg 24.000.—, Spodium 93.000. , ,, Ae IrviseMrse. Berlin, 2. Juli. (Devisenkurse.) — . Amsterdam 6tz.349.h0 (60,348.50), Belgierr 8054.50 (8054.50), Christiania 25.985,- (25:336.50), Kopenhagen 27.930.- (27.281.50), Stockholm 42.009.50 (40:797.50), Italienische 6962.50 (6857.50), London 728,175.-* ' (708.226.-), Rew-Aork 159.600.- (154.113.-), Paris 9501.- (9501.-)..SM-?!' ‘^079.50 l 27.431.-), Spanien 23,042,—■ (22.643.-), 'W'f - (222.44), Prag 4817.50 (4658.-), . Budapest 1bV. Sofia 1536.- (1406.-), Belgrad 1735.50 (1675.50-. Berlin» 2. Juli. (Notenkmse.) — Noten Dollar 160.897.- (154.612.-), Pfund 729:172.- (709.222.-), Italienische 6254.30 (6757.50), Polnische 152.- (128.50), Tschechoslowakische 4788.- (4668.25), Oesterr. gestempelte 216.46 (220.40). Prag». 2. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Dankamte des tscheche-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin --1.70' (2.06), Zürich 585.75 (591.25), Paris 200.25 (204.75), , London 153.12 (153.12), New-York 33.25 (89.25)/ Belgrad 36.25 (36.87), Bukarest (-.-),' Wien 4.47»/g (4.46'/Z), Warschau 2.68 (2.65), Agram (-.-), Budapest 38.87 (39.-), Jugoslawische 37.76 (37.50), Oesterreichische gestempelte Krone 4.50 (4.47), Polnische 2.687z (2.60), Ungarische.24.- (24.-). - Budapest» 2. Juli. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 3289 bis 3409, Bukarest 43.— bis 47.—, Kopenhagen 1469 bis 1629, Christiauia 1374 bis 1434, London 38.419 bis 39.610, Berlin 0.0600 bis 0.0580, Italien 369.-bis 389.-, Paris 507.— bis'627,-, Prag 251.50 bis 263.60, Stockholm 2223 bis 2829, Zürich 1480 bis 1640, Wien 0.1185 bis 0.1285, Sofia 78.- bis«82.-, Belgrad 91.- bis 95.-, New-Aork 8400 bis 8700, Warschau 0.0660 bis 0.0740, Brüssel 4SI.- bis 451.-. Agram, 2. Juli. (Devisen.) Wien 0.1296. bis Berlin 0.047 bis Budapest 1.05 bis Bukarest —bis —, Italien 403.70 bis —.—, London 422.— Bis —, New-Iork 9200.— bis —.—, Paris 555.— bis , Prag 275.— bis —, Sofia —bis —.—, Schweiz 1627.50 bis —Brüssel bis Warschau 0.070 bis Amsterdam 3625.— bis —.—/Stockholm —. Belgrad» 2. Juli. (Devisenkurse.) London 418.50 bis Paris 654.- bis New-York 9100.- bis Genf 1620.—7 bis-.-, Saloniki-.- bis —Mailand 401.50 bis Prag 274.50 bis —Berlin 0.049 bis Wien 0.1286 bis —, Bukarest 46.— bis —, Sofia 81:80.bis Budapest 1.06 bis-.-, Brüssel Ws—.—, Amsterdam3500.— bis —^Warschau —.— bis —. Amstet-am» 2. Juli. (Devisenkurse.) London 1168% bis 11.697«, Berliä 0.00127, blS 0.0013»/,, Paris 15.30 bis 15.35, Schweiz 45.05 bis 45.15, Wien 0.00357/ bis 0.0036»/,, Kopenhagen 44.60 bis 44.65, Stockholm 67.50 M-- L7:70, . Ehristtania 41.60 bis 41M/- Rew-Yörk.255.12 bis 255.3.7, Bnissel 13.26 bis 13.75, Madrid 36.85. bis 37.05, Italien 11.20 bis 11.30, Budapest.. —.'— bis Helfingfors 7.- bis 7.10, Prag 7.60 bis 7.63. / Warschau» 2. Juli. (Devisen.) Berlin 0.60, London 476.700, New-York 104.000.--, Prag 8200.-, Wien 1.44, \W;\ Kl/ / »fei. Die jüdische GportSewegimg nur Scheideweg.. m?) ' Es ergibt sich aus dem vorfbeheuden als Beantwortung der von der'„Wiener MoygerMikM"' MMen Fragen: ad. l) Die.Richtamg,'die die füdifcho SportibÄvsglNU e'lNgeischlagen hat, ist ..falsch. , . / / ad 2) . Die ühedvifeeulde MchüM der Mischen Sportvereine hat auch wirtschaftlich feine. ExiftenK-eorchlignng. - ad. 3) Die-. .Beant>wort,nn.q dieser Fräigrs entfällt. da die - ErWl'tuug estler grosseren Zahl von Mischen. Sportverein-?» nicht.:-wünischensmert ist. Au Stelle dieser.Frage soMe eiM . andere gestellt.werden: Wie kann die indische SswrtMöfeur.y erhallten und gehoben werden? Die Antwort hieraus lautet: .. Es ist gewiss, yvögfich, dass einiae wenige iudifche Sport- ' vereine wirffchastlich voMonmren hrndiert. nebeneinander, leben ' können, vo-m sportlichen Standpunkt aus Üdoentet sedoch auch, dies eine KrästeMrWittevunig. derer: Nachteil auch nicht dadurch gut gemacht wird, dass drei oder vier Vereir-e ebeusoiviLle. ErgäMunigsdaders dillden^ DaW kommt noch, dass das sMstvertständliche Streben dieser verstärkten Vereine nack) sportlicher Bedeutung auch zu einer verstärkten. Rivalität führen würde. Wer die Mentalität auch des natiouEitbischen Pirblikmns kennt, kann nur mit Schaudern an die Möglichkeit deniken, dass sich" etwa zwei jüdische Vereine in der eüsten Klasse treffen würden. Wäre eine Vermindernrrg.der Veveiine vom wirtschaftlichen Standpunkt ans also immerhin ein bedeutenden Fort- . schritt, so muß ixte bloße Restringievung der Konkurrenten doch ans taktischen Gründen abgelchnt werden. Es/ kommt Kr eine .wirkliche Gesundung nur die aDsoku-te VerMhÄMichüng in Frage, die leichter durchsühöbar wäre, als'es'.aus den ersten Blick erscheinen mag. Der Weg hierzu geht freilich Wer die bestchenden Vereine, die, zuerst in/,Filialen" eines grossen Klubs zusammen,gefaßt, binnen kurzer Zeit in BezirksWuppen organisiert und Wiehlich in engsten Zusammenhang mit 'oem Mutterverein geibrächt werden müßten. Als Muster für die,, endgültige. Organisation kämen zahlreiche große Vereine' Deutschlands in: Betracht, deren Jugeridaruppen z. B., eine ' gewisse Autonomie bchalten, die Wer nach ausserchin eine Mtrennvare' Einheit Hilden. ' - Die Borte>ift. dieser iZeNtMisierung, übersichtlich zusamckengefaßt, sind folgende: die Möglichkeit,' -in wirtschaftlicher -und sportlicher Wezichung ökonomischer, in zioni-' st i s ch e r BeziehuM. ein he i t l i ch er arbeiten zu können,' wobei, durch die vie^lieWMD«her straffere -und von. einem MittelPuM aus geleilOe -OManisation auch-die Massen der zionistischen Jugestd wirklich erfasst werden könnten. Dann.wird. es aber auch Möglich''sein)-—? wMN. es all den Führern und *) Siehe /Miener MorgeWeituNg" vom 26. und 89. Juni. Führerchen der verschiedenen Vereine mit ihren WerÄosserrmgß- 'bestreb>nngen ernst war —. die auch dei der Hakoah besteh«nden und nicht abMlouguenden Fehlrr auszumerzen, was „virrbrrs unitis" gelingen muss. Viele die nur Mitläufer sind, werden freilich avfallen. Wir verlieren aber damit' nur unnützen Ballast, denn es sM . nicht sein» dass . wir um unbestimmter Zuicunift smdgbi chkeiten willen, den nie wiederkehrenden AuMick für erfolgreiche Gegenwartsarb-eit verfämnen. Das jüdische^ Heim wird seht, in. unseren Lagen, auf- und dabei dürfen wir, die Wischen Sportler, nicht Zwei weitere Siege. (Drahtbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Anr Freitag den 29. Juni spielten die Ober-St. Beiter in Schweden. Ihr Gegner der F. C. Gäfle wurde.mit 8:0 Toren muhelos abgefertigt. Die Torschützen waren Wieser, Schaffer und Konrad. Die Schweden zeichneten sich nicht durch besondere Gastfreundschaft aus. . ..Am Sonntag traten die Wiener in Christiania gegen eine verstärkte Mannschaft des F. C. Lyn an. Zu diesem Spiel hatten sich 30.000 Zuschauer, unter denen sich auch König Haroon samt Gemahlm befanden, eingefunden.' Die Amateure boten die beste Leistung auf ihrer Nordlandsfahrt und siegten überlegen mit 2:0 Toren. Die norwegischen Zeitungen be- Ht"n Amateure einmütig als die „beste Mannschaft der Eine ereignisreiche Woche in Olwntz. Olmütz. 25. Juni. „Die vergangene Woche brachte de»l sonst durchaus nicht verwohnten Olmützer Sportpublikum dver interessant- Fußballiwettfiprele. Hakvoh. S. K. Olomoue. und D.' F. C.; di« veranstaltenden Vereine hatten es kluger Weift, vermieden, die .Termme der einzelnen Treffen miteinander in Kollisjion zu bnngen, so daß man Gelegenheit hatte, die Spielstarke der Gastklubs eurem Vergleich zu unterziehen. Makkabt (Brünn), „der am.Mittwoch gegen Hakoah antrat, hinterliess den stärksten und nachhaltigsten Eindruck. Das Publikum durfte mit vollem Recht ülber das,pr.achtvolle Spiel des jüdischen Meisters der Tlchecho-Slowakel entzückt sein. Die hiesige Fachpresse ergeht sich in Superlativen über Makkabi, der in Nikolsburaer semon .Torschützen und besten Mann hatte. Die Einheimischen, durch drer wom ProßnWr Makkabi in entgegenkommender Weift zur Verfügung gestellte Spieler (Breuer. Köves.' Platzer) ver- Vstarkt, mussten sich fast ausschließlich auf die Verteidigung be-. schranken., Rosner/ Hakoahs .linker Flügel, erzielte, von Weisz und Zstgmondy behindert, den Ehrentreffer. Für Donnerstag hatte sich der S. K. Olomoue den 33er F. £ aus Budapest verschrieben. Repräsentierte am Tage vorher Makkabi erste Budapester Klasse, so ließ der Gegner des S.^ St. ülcntcuc Anlässlich des XilSa welcher am 6. August 1923 In Karlsbad seinen Anfang nimmt, werden wir im Rahmen unserer Hauptausgabe eine erscheinen lassen. Die Kon^raßausgabe der „Wiener Mörg^nzeituhg" wird eine ausfllbrlicbe^ susammanbängende, protOkolflarfiBge Darstellung der Verhandlungen und. Vorgänge am Zionistenfcon gre ß enthalten. Verwaltung und Redaktion der „Wiener Morgenzeitung “treffen alle Vorbereitungen, um die Berichterstattung aufs verlässlichste und rascheste durchzuführen. Diese Vorkehrungen machen es möglich, dass der Leser ausführliche Berichte'über den Kongreß in der jedem Kongreßtage folgenden, in der Früh erscheinenden Ausgabe vorfinden wird.'Durch rascheste Expedition wird Sorge getragen, dass die Bezieher die Kongreß-» ausgabe der „Wiener Morgenzeitung" vor allen in $fetracht kommenden Organen erhalten werden. Die Kongreßausgabe wird 15- Wammern (vom 6. bis 19. August) umfassen. i. . Als erste Nummer wird am 5; August-r am;Vortage des'Kongreßbeginnes — eine KONGRESS-FESTNUMMER erscheinen, welche Beiträge zionistischer Führer über die-Verhaiidiungsgegenstände des Kongresses und aktuelle zionistische Probleme enthalten wird. Für die Korigroßausgabo werden SONDERAB0NNEMENTS unter folgenden Bedingungen entgegengenommen: Rß7finoilvnioil RnnnrnRsuonSihfla Oesterreich:K15.G00,Deutschland:^Mk. Jugoslawien:Dinar20, Tschecho-SIowakei:Kßi©, UöiUppiöSuK llol ilSllyKuUuuOjjQllo. Polen: poln. Mk. 1I-.0Ä9) Holland: holl.fl.@075, Schweiz: Frcs.1!.20, England: sh. 1iS©, Italien: LireZ, Amerika: Dollar «a25, Frankreich u. Belgien: Frcs. 4, Rumänien Lei40». Bulgarien Lewa 30» für das übrige Ausland: Schweizer Frcs.1-25©. Gleichzeitig mit den Bestellungen hat die Ueberweisung. dek Betrages zu erfolgen,, da, sonst die Versendung der Ausgabe nicht erfolgen kann. Bestellungen werden von den Verschleißstellen;isowie von der Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung"; Wien, II., Taborstrasse 1, entg,egengenommen und inüssen unter gleichzeitiger Ueberweisung des entfallenden Betrages bis spätestens 3. August im Besitz der Verwaltung sein. Der Geschäftswelt bietet die Kongräßausgaba eine besondere, nicht bald wiederkehrende Gelegenheit, : eifolgiikhiüinserieren und neue9 wertvolle AuslandsverbincSungani zu erreichen. Bei Anfragen wollen Größe u, Ersclieinungstage des gewünschten Inserats angegeben werden, wo dann äußerste Offerte erfolgt. Normaler Anzeigentarif Pie Verwaltung der MWiener Morgenzeitung**, Wien, 68.,Taborstraße Nr. 1—3 Telephone 44-0-38 und 43-3-19