Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1557 (14.6.1923)
- Date
- 1923-06-14
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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'Sk 1667 Wie», Ntznnerstag Wiener Morgenzeitung. 14. Juni 1923 :*-.t:,v';r' Fußball. ( Gegen die Zweiteilung der ersten Klasse. Eine Resolution -es Tpülausschusses. In der gestrigen Sitzung des Spickausschusses der ersten Masse kam auch die von manchen Seiten versuchte Neugestaltung des Oberhauses zur Sprache. Gegen die Zweiteilung sprachen sich sämtliche Vereinsvertreter aus. Hingegen ProP liniert« Herr Budafch (Rudo'lfshügck), daß heuer nicht drei, sondern zwei Vereine albsteigen sollen. Gegen dicisen Vavschlag sprachen sich die Vertreter von Sportklub, Hakoah, W. A. F. und Hertha. aus. Rapid verhielt sich sehr zurückhaltend. Schließlich wurde folgende Resoilution mit 9:6 Stimmen 'bei einer Stimmenthaltung angenommen: ,,Die erste Klasse hat in ihrer Sitzung vom 33. Juni 1903 fListgestellt, daß jic entlschilossen ist, an b-cim sahungAgeinäß vorgeschriebenen Klassewoechsck fcstzuhälten und jeder geplanten Äcnderuny entgcgengulretcn." Gegen die-Resolution stimmten Rndol>fshügel, F. A. C. und Admirq. Keine Stimine gab der W. A. C. ab. ' , Zum Länderspiel Oesterreich—Schweden. 1 (Eigenbericht der ,/Wiener Morgenz-eitung".)' Ein schwedischer Sportmteressent unseres Blattes sendet uns folgenden Bericht, der einerseits vym Inhalt des ersten Tckogrannmes Äbweicht und der Weirdics einige UMavheiten enthalt. Wir dringen ihn im Originaltext zum Abdruck. ,/Das Ländershicil fand vor 16.000 Zuschauern unter Leitung des Prager Schiedsrichters Herites in Göteborg statt. Der Boden war sehr rutschig und die Ocsterreicher erwiesen sich als weit weniger standfest wie die Einheimischen. Die Schweden unternehmen die crftcn Migviisfe, wobei Mnm einige Male ausgezeichnet abwchrt. Die östereichischen Stürnwr wollen absolut nicht in Schwung kommen, nur Cutti kann die eigene Hintermannschaft zeitweise entlasten. In der 20. Minute gelingt den Einheimischen ein prachtvoller Vorstoß, Ostriczek erweist sich aber als Meister seines Faches. Von nun ab können d'ie Gäste das Treffen offen gestalten, wobei der schwedische Tormann ebenfalls bedeutetes Können beweist. Irr der 37. Minute erringt der MitteWürmer für die Schweden die Führung. Die Freude dauert aber nicht lange, da ©utti (!) vom Abstoß tveg den Ausgleich herstellt. Gleich daraus ergibt sich für Weiser eine ausgezeichnete Chance, sie wird aber ansgelassen. In der 41. Minute erlangen die Schweden neuerlich die Führung. Nun bedrängen die Gaste mächtig, doch ist ein Eckstoß die ganze Ausbeute der Angriffe. In der 4. Minute nach der Pause stellt Gwatosch neuerlich den Ausgleich her. Knapp darauf verfehlt derselbe Spieler knapp das Ziel. Nun bekommt Ostriczük schwere Arbeit, die er auch zur dollsten Zufriedenheit löst. Er kann es aber nicht verhindern. daß die Schweden in der 27. und 37. Minute noch zweimal zu Trefferchren gelangen. Nun wird Blum verletzt und muß das Spielfeld verlassen. Die Oesterreicher spicken mit einen: Verteidiger. weiter und sind. ständig ■ im Angriff. Popovich leistet rückwärts ganze Arbeit. Das Spiel geht zu Ende, wobei die Oesterreicher neun (!)' und - die Schweden zehn (!) Mann im Felde haben. Der Sieg der Einheimischen von 4:2 Toren war nicht unverdient, obwohl die Oestevreicher die technisch''bessere Mannschast stellten. Sparta (Prag)—Makkabi (Brünn) 3:0. ^Drahtbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die Sparta besiegte gestern aus eigenen: Platze den Brünner Makkabi mit 3:0 Toren. Straf- und Meldeausschutz. Es wunden disqualWiert: Auf 14 Tage: Säp.oarz (Sturm 14) ibis 29. Mai, Uridil Franz (Rapid), wogen unfairen Spieles, bis 26. Juni. Auls 1 Monat: Worlmann (Hazarr). lvegen Kritisierens und Nichterscheinens vor dem Struma, bis 11. Juli. Auf 6 Wochen: Uridil KM (Rapid) bis 26. Juli. Auf 3 Monate: Schwanz (Hazair). wegen rohen Spieles und NichteMeinens vor dem Struma, bis 12. September. Auf Gopriyght 1923 Nachdruck verboten. byR.LöwitVer!ag,Wien-Leipzig. (11. Fortsetzung.) Zn Polens BAdera. Roman von I. Opatoschu. Autorisierte Uebertragung aus dem Jüdischen von Siegfried Schmitz. Voll Freude bat Abraham Reb Jtsche zu Gaste. Als Reb Jtsche in den Wald kan:, räumte ihm Abrakahm das schönste Zimmer mit allen seinen Büchern ein und hütete ihm wie einen Edelstein. — So saß Reh Jtsche schon das zweite halbe Jahr im Walde, fuhr nicht einmal nach Kvzk und lernte. Mordechai hatte vom Vater und von Chassidim viel über Neb Jtsche gehört — er wußte, Neb Jtsche sei ein Kabbalist und ein großer Deuker; vom ersten Tage an aber 'begegnete ihm Neb Jtsche nrit freundlicher Vertraulichkeit, sprach mit chm wie mit einem Erwachsenen, behan'delte ihn als seinesgleichen und kehrte nie hervor, daß er der große Denker sei; so gewann ihn Mordechai vom ersten Tag an lieb. Reb Jtsche ersuchte ihn, er möge, so oft er Lust hatte zu chm ins Zimmer zu komme::, ungescheut emtreten, er werde ihn nicht stören. Bald schloß sich Mordechai Reb Jtsche an und begann wch und nach chm alles zu erzählen, seine geheimsten Godatchrn. Neb Jtsche strafte ihn nie und sagte nie: Du' das urcht; sondern 'immer, wenn chm Mordechai etwas erzählt hatte, begann er mit ihm von chassidischer Lehre zu sprechen und sprach dabei so, daß Mordechai in seiner Rede stets, ej-ne?lntwort auf seine schlechten Gedanken fand. Mit der Zeit schloß sich Mordechai so fest an Neb Jtsche an, daß er ihr: täglich sehen mußte; er kam in sein Zimrner, ohne ihn zu stören, setzte sich zum Fenster und schaute auf Reb Jtsche, schaute lange Zeit auf ihn und fühlte, daß kein Uebck hereinbrecheu könne, so lange man mit Neb Jtsche unter einem Dach weilte; dann ging er wertlos wieder weg; seine Seele aber war stets beruhigt. 9^ Monate: Hlosek Franz (Amateure), wegen aesährLichen, rohen Spieles, bis 3. März 1924. Suspens eingerechnet. Die Herbstauslosung der ersten Klasse. In der gestrigen Spielausfchnßisitzung wurde die Herbstaus'lofung so torgenommeu, als do die derzeit der ersten Masse ängehöreudcn Vereine noch in der kommeiDen Saison spielen würden. Die drei letzten in der Tabelle steigen aber ab und an ihre Stelle treten daun die beiden Gvu'ppenficger der zweiten Klasse. Von welchen Abstiegskandidaten die Gruppeufieger die Termine übernehmen werden, wird ebenfalls gelost werden. 36. August: Rapid—Hertha, CporMub—Admira, Si murering—Amateure. W. A. C.—W. A. F., Vicmla—Rudolfshiigol, F. A. C.—Macker, spiei.'lsrei: Hakoah. 2. September: F, A. C.—Hakoah, Rudolfshügel—Si-mulcring, Rapid—Vienna, Astnrira—W. A. F., Amateure— Wacker, Hertha—Sportklub, spielfrei: W. A. C. 16. September: Hakoäh—Vienna, Rudokfshügel—Admira, Wacker—Simmering, Amateure—W. A. C.. Hertha—W. A. F., Sportklub—Rapid, 'spielfrei: F. A. E. 23. September: Hakoah—Amateure, W. A. F.—SinlineriiUL W. A. C.—Adm'iru, F. A. C.—Rndollsslhügck, SporÄlub —Vienna, Wacker—Rapid, spielfrei: Hertha. 30. September: W. A. F.—Hakoah, W. A. C.—Rapid, Viemla—Amateure, Admira—Wacker. F. A. C.—Simmering, Rudolfshügel—Hertha, spielfrei:, Sportklub. 14. Oktober: Hakocch—Simmering, Rapid—W. A. F., SportKnb—Rudolfthugel, Admira—Vienna, Hevtha—Amateure, F. A. C.—W. A. C., spielfrei: Wacker. 31. Oktober: Admira—Hakocch, Amateure—Rudolfshügel, Simmering—Hertha, Vienna—F. A. C.. W. A. F.— Wacker, W. A. C.—Sportklub, spielfrei: Rapid. 4. November: W. A. C.—Hakoah, Spor,'.kilub—Simmering. Rudolfshügcl—W. A. F., Wacker—Hertha, Admira— Rapid, Amateure—F. A. C.. .spielfrei: Vienna. 11. November: Rapid—Hakoah, Simmering—Adnrira, RndolfWüigel—Wacker, Vienna—W. A. C., Hertha—F. A. C., W. A. F.—iSpovINub, spielfrei: 2(>n:ateure. 18. Novemlber: Hakoail)—RndoVss-hügel. Simmering— Rapid, Sportklub—F. A. C., Wacker—W. A. C., Admira— Amateure, Vienna—Hertha, spielfrei: W. A. F. 26. November: Amateure—SporMub, Hertha—Mmira, Rapid—F. A. C., W. A. C.—Vienna. Hakoal)—Wacker, W. A. C.—'Dimmeriuig, spielfrei: Rudci!lfe!bii>a>el. 2. De-zember: Hakoah—SportAnb, Rapid—R,ndo> fshügek, Hevtha—W. A. C.. Amateure—W. A. F., Admira—F. A. C., Vienna—Wacker, spielfrei: Simmering. 9. Dezember: Hertha—Hakoah, Rapid—Amateure, Wacker —'SporWnb, Rndolfshüge!—W. A. C.. W. A. F.—F. A. C., Simmeving-—Vienna, fpickfrci: Admira. SHiele jüdischer Weverne. KMma>h—G. Oe. C. 3:2 (1:1). Kcbimah n:r. ..v •: in Brunn a. G. und siegte gegen G. Oe. C. nach fchbuem,..fairem ELCvlean ■ ’1neben der Meierei Krieau — » -... Sonntag den 17. Juni, 6 Uhr abends üeisfeB*s®liaft Vorher die Reserven Nach der Prozession hätte Mordechai das Leuten ganz aufgegeben.. Tagelang streifte er im Wald umher und dachte an Rachel. Strmd'enlang saß'er beim Taubenschlag und sah den Tauben zu, wie sie sich paarten. Werm der Abend kam, entbrannte ein Höllenfeuer in allen seinen Gliedew. Er hielt es im Zimmer nicht mehr aus, jede Weile kam er mit einer Auswde ins Mrsterhaus und spähte dabei nach, wie der Förster mit seiner Frau schlief. Und wie zun: Trotz wollte es nicht Nacht werden, keiner im Harvse ging schlafen; wie ein gefangenes Wild lief Mordechai vor: einem Zimnrer ins andere; vor Zorn warf er sich in sein Bett und zog die Decke über den Kopf. Sein Kopf brannte wie im Fieber, er redete unaufhörlich wirre Worte vor sich hin, die an Rachel gerichtet waren, bis endlich im Ha::se alles schlief. Dann stieg er barfuß leise durch das Fenster und lief zu Rachel, die einen halben Werst entfernt wohnte. So ging es Dag um Tag^ In d>er ersten Zeit war Mordechai so glücklich, so sehr mit sich beschäftigt, daß er alle Menschen entbehren konnte, sogar Reb Jtsche. Mtordechai merkte, daß n:an ihn: nachspionierte; Rachels Vater, der Pächter, tvuvde ein zn häufiger Gast. Da beschloß Movdechai sich Reb Jtsche anzuvertrauen. Wer er fchänvte sich, daß er schon so la::ge nicht bei ihm gewesen, ihm sogar ansgewicher: war/Als man aber zuhause offenen sprechen begann und die Mutter cinnwl sagte, wenn er nicht aufhören werde sich mit den: Mädchen hevumlZuschleippen, so werde man den Pächter fovtschicken, da wußte Mordechai keine Hilfe mehr und ging schnurstracks zu Reb Jtsche. Als er diesmal eintrat, fand er Reb Jtsche in ein Buch vertieft. Matt von der Hitze saß R-eb Jtsche ohne Rock, den „Tallis-Koten" verschoben, mit offenen Hemd, un-ö rieb mit einer Hand den behaarten Körper, schloß im Lernen oft die Augen n'nd las mit feuriger Stimme, fast schreiend: „Komm' und sie-h', erhebe dich und sieh', in dem unteren Himlnelsparadies gibt es einen Oort, den kein Auge noch gesehen. Cr ist ausgemalt mit der: schönsten Farben. Tausend Paläste sind dort verbargen und keiner betritt sie, außer -Me- Seite 9 Kaimpfe. Die Tore erzielten Max Nathan (2) und Varkanv. Reserven 2:0 für Kadimvath. SchiedsrichterSesetzungen für Sonntag. Hakoah—Vienn« (Waglter). W. A. F.—Hertha (Wancnra). Rapid—Sportklut (Preßler), W. A. C.—Admira (Grünbaun:), Rudolfshügcl— Amateure ^Komar), Simmering—Wacker (Retschury). W. A. F. und W. A. C. stehen in Fnsionsverhandlungen, die schon weit gediehen sind. Kadimah sucht Gegner in der Provinz. Vergütung nach Vereinbarung. Eafe 2lnto, 9. Bcz., Berggasse 33. Der S. C. Moviah dankt an; diesen: Mag? dem Herrn Dr. Bruno Rabiuewitz ftir seine dem Verein geleisteten Dienste. ' _ Aus dem Vegllurbigunasausschuß. Britaunia—Allemannja. Auf Grund der Untersuchung durch de:: Straf- und Meldeausfchtlß wird das Spick 3:0, 2 Punkte Mmrannia, verifiziert. Aus Verschulde:: Britannias abgebrochen. Alisrrgrund —MÄhting. Der Einsprache des S. E. Msergruud wird stattgegeben und 'das Spiel ni'it 3:0, 2 Punkte Msergr-nud. verifiziert; Währing nicht angetreten. Achen (Stammersdorf)— Achdnch. Verifiziert 3:0, 2 Punkte A'hcn (Stammersdorf): aus Verfchulden Achduths nicht auscetrageu. Arkadia—Carnuntum. Verifiziert 3:0, 2 Punkte Arked'ia; Carnuntum keinen Schiedsrichter angcfordert. Achidil 1h—Stadlaner A. C. Die Einsprache des J( S. V. Achduth wird c-lbgewiesen und. das Spiel von: 6. Mai 1923 resultatspemäß 2:1 für StadlauerA. C. verifistert. Ein Ausstellungsfutzballturnier in Mährisch - Ostrau. Im Juli soll, wie das Präsidium der Ausstellung mitteilt, ein Fußballturnier um einen Silberpokal zur Austragung gelanget:, ar: dem folgende auswärtige Vereine teilnehmen: Slavia (Prag), Rapio (Wien), S. K. Hradec Kralove und Cechie Karlin. Der Ungarische Fußballverband sendet ein Auswahlteam nach Presst'urg (2Ö. Juni) und Kaschau (1. Juli). Hochschulmeisterschaft. Die Hakoah-Akademiker besiegten gestern die Akademiker der Kadimah 4:0 (1:0). Auf beiden Seiten wirktet: einige Kräfte ans der ersten Mannschaft mit. Bei der Hakoah spielteil Neüfeld, Molnar und Trümmer. Trotzdenr war die Leistung der Spieler nicht befriedigend. Die Torschützen waren Nenfeld (3) n::d Otto Weiß. Union Oberschöneweide (Berlin) spielt am 20. d. in Prag gegen Sparta. Hudderssield Town gewann an: Dienstag sein drittes Spiel in Kop-enhage:: gegen die dänische Ansitvahlmanuichaft mit 4:2. Den: Treffen wohnten 13.000 Zuschauer bei. In San Sebastian wurde Birmingham von: dortigen F. C. 0:1 besiegt. Espagnol, Barcelona, dürste in 'der ersten JUliwochc in Prag zwei Wetlfpieli.' gegen Sparta und Slavia. als,Gast der Sparta, ("trstrapen .Dies wäre der erste Start einer spanischen Mannschaft in Mitteleuropa. öchlvimme«. Ein« Kinderjause auf dem Krieaner-Platz veranstMet die Schwimntse-ötio:: der Hakoah am Samstag den 16. d. um 4 Uhr nachmittags. Alle Freunde des jüdischen Vereines werden, e'ingekaden, der Kinderjauise beizuwckl)nen. Anschließend daran finden leichtath'letifche Wettboweribe und ein Fußballspiel statt. Die Schwimmfcktion des Hagrbor (Prag) hatte beim letz-, ten Meeti::g sehr hübsche Erfblste zu verzeichnen. Nachstehend die Le'!stunpen der jüdischen Sportler: 50 Meter Mädchen Bruch 1. Bester Hclli (Hagibor, 56,2), 2. Cizkova (II. P. K., 59,4), 3. Wotitzky Helki (Hagibor, 1:06I). 50 Meter. Junioren freier Stil: 1. Getreuer (Haigibor, 34,7), 2. Vacin (Sparta, 35). Im Verlauf erzielte der Sieger eine Zeit von 34,2. 50 Meter Damen Junioren: 1. Prikrhlova (Sparta, 52,9), 2. Kosteakova (C. P. K., 54,4), 3. Beuzil Olya (Hagibor, 66). Frl. Beuzl erreichte 'im Vorlanf eine Zeit von 52,6. Leichtathlet». Städtekaanps Wien—Graz. Für diesen leichiaithletifchen Wettbewerb, der Sonntag in Graz stattfindet, wurden für Wien folgende Vertreter nominiert: 100 Meter: SchM (W. A. C.). Rauch <W. 6l. F.): 400 Meter: Swatonek (W. A. C.), U. Lederer (W. A. C.): 800 Meter: L. Rübelt (W. A. C.), Weiuberger (W. A. C.); 1600 Meter: Gasier <W. A. C.); 5000 schiach, der stets im HimmelsparaÄiefe wellt. Um das ganze Pawdies zichen sich Reitwege für die Zadikim «und Meschbach herrschet über sie u«nd über viele Armeen von Seelen Wer ZaVdM m. Am Neumond, am Sabbath und am Feiertag 'betritt er alle Paläste und tveilet in ihnen. In großer Weit», gibt es dort noch einen verborgenen Ort, der ganz unbei kannt ist; er heißt Eden rrnd niemand weiß, wie es dort anssieht. Meschiach Vurchwandelt den Ort Eden, bis sich vor ihn: ein anderer aufbut, der da heißt Vogelnest". An diesem Orte sind die Bilder aller fremden BWer gemalt, die gegen Inden Schlechtes sannen. Meschiach geht hin, hebt die Augen und erstehet die Väter, so dort weilen fest der Zerstörung, er erstehet Rachel, Träne:: liegen aüf ihren Augen und Gott selbst tröstet sie, aber sie läßt sich nicht trösten. Dann erhebt Meschiach seine Stimme und weint und das ganze Himmelsparadies erzittert und alle ZaÄdMm weinen mit ihn:. Er jammert und schreit, schlägt an die Hrmmelstüren und der Himmel über den: .Pavctdiesgavten mit den hunderfiiufzigtvnstnd' Mmeen erzittert, bis des Meschiach Ruf den Thwn der HrrrlichLeit erreicht. Dann winkt Gott dem Vogel, der auf -der dritten Stufe des Thrones der Herrlichkeit steht, und der gcht zu .seinem Nest und setzt sich neben Meschiach. Vom Throne der Herrlichkeit ruft es dreimal und Meschiach steigt enchor und Gott schwört ihm zu, durch ihn . auszurotten alle bösen Könige der Welt und für der Juden Leidvn Rechnung zu fordern. Er spricht von all dem Guten, das er seinem Volke tun wird. Daungeht alles Mr sviEvOrr zurück und Meschiach birgt sich wieder in seiner Bchaufung, wie vorher" .... Alordecha: sah, wie Reb Jtsches wächsernes Gesicht nrit - der großen, durchfurchten Stirn aufler:chtete, wenn er Me- - schiachs Namen nannte. Mit einem Male fühlte sich Mordecha: klein und wichtig, eine sündige Seele; er zitierte an allen Gliedern, als hätte man ihr: .Hände und Mtze abgehackt, vergas; wann» er ge-konnntzn, und hörte weiter zu mit Leib und Socke. (Fortsetzrvng 75454