Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1553 (10.6.1923)
- Date
- 1923-06-10
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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x Seite 10 Wien, Sonntag ——-—..—.. .. Bon den WarenmiiMen. Chemikalien. Die Trägheit und Lustlosigkeit des Wiener Chemikalienmarktes hält auch weiterhin an und ist es schwer zu unterscheiden, ob man der zweifelsohne noch in verschiedenen Branchen vorherrschenden Stagnation oder der nicht vom Tapet verschwindenden Geldknappheit die Schuld -zuschreiben soll. Auch verfügt der Wiener Platz über eine Ueberfiille von Firmen Md Händlern, die sich mit dem Chemikaliengeschüfte befassen, welches in letzter Zeit alles eher als lukrativ bezeichnet werden kann. Die Situation selbst zeigte ihr seit einiger Zeit gewohntes Bild. In Wachsen gibt sich für Japanwachs und Schuppenparaffin etwas erhöhtes Interesse kund, für welche Produkte, der Markt zirka 27.500 K., respektive zirka 630058. anzulegen bereit ist. Das noch vor kurzem vorherrschende Interesse für KarnaubawachS hat ein wenig nachgelassen, der Markt verfügt jedoch nicht über sonderliche Bestände. Montanwachs kam zu weiter gedrückten Preisen heraus, doch sind seitens der deutschen Werke bedeutende Preiserhöhungen teils knapp bevorstehend, teils bereits im Zuge. Für Schellack hat sich die Situation etwas gebessert, da Kalkutta gegenüber dem letzten Tiefstand nicht unbeträchtliche Erhöhungen kabelt, was nicht ohne Einfluß auf die Gestaltung des Londoner Marktes und der kontinentalen Märkte, bleiben wird. Ab Wiener Lager fordert man 120.000 K. pro 1 Kilogramm bei größeren Abschlüssen kann mit einer kleinen Preisermäßigung, gerechnet werden. In Harzen zeigte der Markt ein etwas ftermdlichsres Gepräge. In Terpentinölen ist die Tendenz ruhig. Metall, Messing» Kupfer, Zink» Zinn. Die Tendenz in London war rückgängig und damit verbunden sind auch hiesige Marktpreise reduziert worden. Es notieren Messingbleche 30.900 K. (gegen am 16. Ma 31.200 K.), extra prima 31.900 K. (32.200 K.), Messingdräht 31.900 K. (32.200 K.), Tombakbleche licht 36.200 K (36.600 K.), mittel 36.700 K- (37.200 K.), rot 37.700 K. (38.000 K.). Tombakdrahte licht 37.2OO K. (37.600 St.) mittel 37.700 S. (38.20 K.), rot 38.700 K. (39.000 K.). 'Kupfer. Original Wire bars, Cakes und Jngots 26.800 K. (27.300 K.), Kathodenkupfer 24.500 K. (25.500 K.), Schwerkupfer rein über 3 Millimeter Stärke 21.500 K. (22.500 K.), Mkupfer unter 3 Mllimeter bis 1 Mllimeter 20.200 K. (21.100 St.), unter 1 Millimeter und reine Kupferspäne 19.000 K. (19.900 K.). Kupferlegierungen. Meffingkartufchhülfen 20.500 K. (21.000 K.), Messinggewehrpatronenhülsen blank 20.000 K. (20.500 K.), weiche Mefsingblechabfälle 20.000 K. (20.500 K.), harte und gemischte Messingblechabfalle 16.500 K. (17.00Q K.), Gußmessing Md Messingstangenabfälle 15.000 K. (15.500 K.), Leichtmeffing und Messingstangenspäne 13.000 K. (13.500 K.), neue Tombakblechabfälle 23.500 K. (24.000 StA Zink. Hüttenzink 11.500 K. (12.500 St.), Feinzink 12.500 K. (13.500 St.), Zinkblechabfälle.6500 K. (7000 K.), Remeltedzink 8000 K. (8500 K.). A l u m i n i u m. H. u. I.. Barren 37.000 St. (37.Q00 St.), Akmmnimnblechabfälle 23.000 ft. (23.000 K.), AluminiumdrahtabfAle.22.000 K. (22.000 K.). Zinn. Bankazinn 74.000 K., Weichblei in Blöcken 8800 K., Würfelnickel 42.000 K. Aller pro Stilogramm. Am deutschen Metallmarkt stiegen die Preise. Es hat den Anschein, daß man trotz gewaltiger Erhöhung noch immer nicht am Ende der Bewegung ist, da ein Wandel erst dann eintretey kann, wenn Deutschland eine Wahrung besitzt, die auch wirklich als Wertmesser dienen kann. Da die deutschen Metallpresse von den Devisenkursen infolgedeffen mehr beeinflußt werden als von den Weltmarktspressen find die dargestellten Verhältnisse für den deutschen Metallmarkt von ausschlaggebender Bedeutung. Das Altmetallgeschäst war belebt, allerdings kaust der Konsum nur wenig, doch wurde das Material, das in den Markt kam, gern und schlank arHenommen. Neumetalle losten: Elektrolhtkupferkathvden 25.000 bis 26.000 Mark, Raffinadekupfer 22.500 bis 23.500 Mark, Hüttenweichblei 8500 bis 8800 Mark, Bankazinn 70.000 bis 71.000 Mark. Altmetall: Schwerkupfer 22.000 bis 23.000 Mark pro Stilogramm Baumwollgarne, Daumrvollrwirne, rohe Baumwollgeweve. . All die vorgenannten Artikel wessen Erhöhungen von je 1 Punkt auf. Es notieren: Nr. 6/10 Bengalkops pro Juli- August —.61 Dollar, Nr. 16 II. (Borat —.72 Dollar, Nr. 20 bis 76, Nr. 16/24 Halb Amerika —.81 Dollar, Nr. 16/30 Rein Amerika —.86 Dollar, Nr. 36/42 Hochprima Amerika 1.21 Dollar pro Sstlogramm ad Fabrik exklusive Packung. Bau mwollzwirne. Rr. 10/12 Bengal zwei- und dressach pro Juli—August—.66 Dollar, Nr. 16/2 11a Surat —.77 Dollar, Nr. 20/2 —.82 Dollar- Nr. 20/2 Amerika —.93 Dollar, Nr. 30(2 1.01 Dollar, Nr. 40/2 prima 1.18 Dollar pro Stilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken, mittel, naßscharf, 1 Kübel-Cents Aufschlag pro Kilogramm.) Rohe Baumwollgewebe. 82 Zentimeter 15/14, 20-20 ' pro Juli—August —.69 Schweizer Franken, 15/15 —.70 Schweizer Frauken, 89 Zentimeter 19/19 30/30 —.75 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.51 Schweizer Franken, 17 Zentimeter 19/21 36/42 —.63 Schweizer Franken, die letzten flei Posten transit Wien pro Meter ab Fabrik exklusive Packung. Ne Levisenkurse. Darli«, 9. Juni. (Devisenkurse.) — Amsterdam 63.216.50 (30.747L0), Belgien 4613.- (4359.-), Christlania 13.965.— (13.117.—), Kopenhagen 14.962.50 (14.064.50), Stockholm 22.044.50 (20.872.50), Jtalienssche 3870.- (8665.50), London 390.022.— (361L4S.—), New-Dork 83.790.— (78L03.—). Parts 5346.60 (5062.-). Schweiz 14.962.60 (14.164.50), Spanien 12.518.50 (11.870.-),Wien118.85(1v9.S2),Prag2518.50 (2344.-), Budapest 1SM. (12.96), Sofia 989.60 (839.60), Belgrad 957.50 (667.50). Berlin» 9. Juni. (Notenkurse.) — Noten Dollar 83.989;— (78.303.—), Pfund 384.286.- (361.593.-), Jtalienssche 3915.- (3615.50), Polnische 114.- (114.-), Tschechoslowakische 2543.50 (2327.—), Oesterr. gestempelte 116.96 (108.20). Luülwest» 9. Juni. (§turse der Devssenzeutrale.) — Amsterdam 2160 bis 2240, Bukarest 28.50 bis 30.50, Kopenhagen 1005 bis 1085, Christlania 930 bis 960, London 25.670 bis 26:270, Berlin 0.0660 bis 0.0690, Italien 269.-bis 269.—, Paris 357.50 bis 367.50, Prag 166.-: bis 172.-. Stockholm 1480 bis 1530, Zürich 1000 btt 1030, Wien 0.0760 bis 0.0800, Sofia 61.— bis 63.-, Belgrad 60.50 W 62.50, Rew-York 6565 M 6715, Warschau 0/1900 bis 0.0980, Brüssel 307.50 bis 317.50. Warschau, 9. Juni. (Devisen.) Berlin 0.76, London 322.400.-, New-York 70.950.-, Prag 2140.-, Wien,0.95'/,. Nerv-Iork» 8. Juni. (Devssen.) London 461.375, Paris 643, Berlin 0.1175, Mailand 466.-, Mrich 1798.50, Kossen- Hagen 1805, Stockholm 2661.—, Christiania 16TL Änsterdam8920.—, Prag 298.—, Wien 0.141W, Budapest 1.75, Bukarest 52.—, Warschau 0.16, Madrid 1508.—, HelfingsorS 278.25, Brüssel 562.—, Kanada 2*/m unter pari, Brafmen 9800, Argentinien 3520, Belgrad 112.—. 10. Juni Wiener Modenzeitung. Fußball. Was der Tag bringt. Der Einzug Slovans in die erste Klasse. Der Wiener tschechische SporMub Slovan ist bereits jetzt als den Massier dor Kverten Klasse Süd anMsPvecheu. da er von keinem seiner KoMirventen mehr eiugeiholt tverdtzn kann. 'Die restlichen Spiele des S. C. Slovan sind bedeuliuNigslos. er kann sich den Luxus leisten. smntliche Käintpfe zu verlieren, ohr.e daß er Gefahr laufen würde« den Meistertitel arvfs Spiel zu setzen. Die Wiener Aschechon haben also nach.larrgsähriftom Rimen das gesteckte Ziel, die ErsÄlassiBeit erreicht und die jüdische Sportgememde benützt die erste Gelegenheit. um dem Sportklub Slovan astf das betulichste zu Mrtulieven. Den Exponenten des jüdsschrn Sports, die Halkoah. verbindet mit Slovan eine larmiöhripe FreuMchaift, die trotz der senrerzeitigen großen Rivalität im Unterhaus nie getrülbt wurde., Wir erinnern uns gern daran, daß der Wiener tschechische Verein vor mehr als zehn Jahren beim ersten bedeutenderen jüdischen Sportfest muf den: alten Cricketor-Watz mitltvwkte und so den Grundstein für die FreundsHaft der beiden Vereine legte. Der SporMvb Slovan hat einen LhBichen Werdegang wie die Hakoah zu vergeichnen. Sdationale Ideale gaben ihm die Impulse Md er errang aus eigener Kraft und ohne fremde Mithilfe das, Ziel, woLei auch ihm der Weg oft recht dornenvoll gemacht wurde. Im kovrmenden Jahve tritt Slovan in der ersten Klasse nach dreijähriger Parsse wieder als Konkurrent der Hakoah auf? und letzterer Verein freut sich aufrichtig. den Wiener Tschechen in: sportlichen Wettkampf einer.« ehrlichen Gegner a'bgelben zu können. Ein Beitrag zu den Ausschreitungen bei Fußballspielen. Die Verhaftung der beiden Flvridsdorser Spieler Neu^bauer inld Wieser hLt in der gesamten sportlichen Oesffentlichleit unliebsames Auißsthen erregt. Es fclhlte auch nicht an Angrssfer» geigen der: F. A. C.. dom vovgÄwoufen wurde, daß ihn: das Vovlflben der beiden Spieler bekannt sein mußte. Wir schließen uns dieser Ansicht keineswegs an. da uns die gagenteMge Versicherung des F. A. C. als vollkommen gkuMvMdig erscheint. Dieser spezielle Fall sollte den Anlaß d«Ml gelben.,daß man; sich mit den allgemeinen sportlichen Verhältnissen eingelhender beschäftigt. Dir Anstürme auf unseren Sportplätzen haben sich gaw; gewaltig geändert. Schon vor vielen Jahren herrschte zwischen den Cricketevn und dem W. A. C. eine derart erbitterte Rivalität, daß mar.« sich heute davon kaum eine Vorstellung machen kann- Es gab auch hier Md da tätliche Angriffe auf dem SpieWd. doch versöhnten sich die streitenden Teile sofort nach Schluß des Treffens. Die Zuschauer bewiesen bei jeder Gelegenheit die .Kraft ihrer Stimmen. Raussereien. AngrM a>uf den Schiedsrichter und ans die Spifller kamen albsr nie vor. Wie anders haben sich seither die Verhältnisse gestaltet! Fast kein eimtges MetttspiÄ nimmt einen rejgulären Verlauf, wobei es -keineswegs ausgeschlossen erscheint. daß ein vollkommen ruhiger WetlispiMchucher -in die ärgsten Rausihänldeil verwickelt wird. Der Wiener FußballverbarÄ) hat sich bisher als-viel zü schwach srwieifen. um gegen diese Arrswüchse des Sports energisch msßgltreten. Er „wurstelt" gemächlich Weiler und läßt die Dinige ihren Sauf nehmen. Wir teiler > wohl seine Ansicht, daß man nicht jeden einzelnen Zuschauer bei Betreten des Platzes auf Henz und Nieren prüfen kann, trotzdem wäre es möglich, viele der Radaubrüder von den WettlspiÄen fern zu halten. In den Verbandsb-estimmungen steht ein Paragraph, der bes-agt. daß nur derjenige, Spieler, der. im vollen Besitz seiner bürgerlichen Rechte steht. die SpielergiuaWikation zjugeibilkigt beloimmen raim. Wie befolgt rmr.« der Wiener Fußlballverbwnd diese Bestimnmng? Er betreilbt ,-öogsl StrMn"-PMÄ, trachtet m!tt allen möglichen Mitteln diese Satzung zu umgehen und die Folge davon ist, daß selbst in der ersten Klasse Momente zu den Messtevschasltsispiel-en antreten, die in keine anständige Gesellschaft gehören. Noch Viel ärger sind die Berhäktnisse in den unteren Klassen. Es sst eir.«c bekannte Tatsache, daß jeder einzelne^ Spieler seinen Freundeskreis auf den Sportplatz bringt. SelbstverstänL'iich besitzt ein Vepbrechsr eine Gesellschaft Ms Me'.chgesimnten. Ein jeder lichtscheue Geselle auf dom Spielfeld hat seinen Anhang im Zilffchouerraum, wobei letzterer viel unbehindert or in die Lage kommt, sein Unwesen zu treiben, wte der r.-icht zur anstünldigen GelseUchaft Mkende Meur ans dem Spivljfeld. Diese uiniieWamen WettsPleGesuchsr bilden, immer die Sturmtrupps der Raldaumacher, wvtbie: erstere das Zeichen zum aggressiven Dorgchen geben. In Mteven Massen gibt es Vereine, die fflst Msischließlich aus recht schweren Bnnchen" bestehen , und diese Gesellen werden dMN awf anständige fiMiterce Bereim losgelafsen.' Letztere erfreuen sich rächt des Schutzes der iMmMchen KtM. da bei diesen I e <3 F R.I E vWACMT E N I. GRABEN 21. VH.NEUeAUe 34. JEDERMANN KANN WIEDER PHOTOGRAPHIEREN! 297 VERLANGEN SIE UNSEREN SOEBEN ERSCHIENENEN KATALOG (K 2000) ÜBER DMfVrn-APPARATE rnv!V.MATERIAL WESENTLICH HERABGESETZTE PREISE! BESICHTIGEN SIE UNSERE SGHAUFENSTER1 Spielen weder die Presse verweteu. noch eine große ZnischMvvvmcngc anivestnd ist. Der Schiedsrichter, der ass mlpvrteiischer Zonge von ven Borfälten berichten könnte, ist meist derart eingeschüchtert. daß er sich ganz einfach nicht getraut, die WalDheit zu sagen. Ist es unter diesen Verhältnissen ein Wunder, wein: sich abständige Sportleute Wägern, an den Meisterschaftsspiele:: der unteiven Klassen teilM nehmen? Der Fußlballverband hat allen Grimd. au>f seinen Sportplätzen Ördmung zu machen. Seine erste ÄNfgaibe ist, sämtliche Spieler zu perlnstrieren und GesellschalftsischMinge zu entfernen. Dann wird es auch im Zuschauevraum wesentlich ruhiger wevdon. _ Fritz Bear. Admira—W. A. F. 3 :2 (2 r 1). Adnüra-Platz, 1600 Zuschauer. Schiedsrichter Nemetz. Admira: Wieser; Kingall 2, Czihak; Weigl, Fürlinger, Snaubelt; Fiala, Sch:erl, Klima, Runge, Sial. W. A. F.: Saft; Matauschck, Gold; Reinalter, Achatzi, Roj; Bachmayer, Körner, Fischera. Schmied, A. N. Other. Das Freundschaftsspiel wurde im gemütlichsten Tempo absolviert. Beide Mannschaften waren einander glmchwert. Bei den Siegern gefielen Wieser, Czihak, Fürlinger und Fiala. Hingegen waren Kmgall 2, Runge und Sigl ausgesprochen schwach. Der W. A. F. hatte in Körner seinen besten Mann. Auch Achatzi >nnd Gold stellten ihren Mann. Eine sehr mäßige Leistung bot Matauschek. Schierl erreicht in der 7. Minute für Admira die Führung. Körner stellt in der 10. Minute den Ausgleich her. In der 30. Minute ist Schierl neuerlich erfolgreich. Nach Seitenwechsel egalisiert Körner in der 8. Minute. Den stegbringenden Treffer erzielte Schierl in der 32. Minute. Saft wehrte in der 36. Minute einen Elfn:eterstoß ab. Bald darauf wird Gold verletzt und verläßt das Spielfeld. Die Meisterschaft. Zweite Klasse Süd. Slovan—Mj'ichvlsvn (Nicholson-Platz), Gernmni-a—BewegungsspieLer (GermaMa-Platz), Renntveg— Cricketer (Rennweger-Pilgtz). Neubau—iPhöniJia (Favoriten« A. C.-Platz). Zw,äte Klasse Nord. Dvnairlstadt—Qstimartk (F. A. <£.• Pliatz). Gersthof—Straßenbahn (Gerschofer-Platz), N. A. C.— Red Star ^tußdorfer-Platz), Sturm 1914—Sturm 1907 (Sturm 16cl.4-Pl'atz), Blue Star—Gaumgavten (Baumgarteu- Platz). Dritte Klasse West. Meidling—Neptun (Meidlinger Platz, 6 Uhr, Paul Fritz.) Wieden—St. Beiter Sportfreunde (Meidling, 10 Uhr, Schweidler). Fünfhaus—Phönix (BaS 16-Platz, 6 Uhr, Kurz). Vierte Klasse Nord. Im Zeichen schwerer Ausschreitungen stand daS letztwöchige Spiel des Jüdischen, Athletik-Klub, oessen Spieler nach ihrem Siege über d:e Wiener Viktoria seitens der Spieler und Anhänger des letzteren Vereines, insultiert wurden. Heute sjiielt der I. A. C auf dem Red-Star- Platz gegen Dörnbach, einen sehr spielstarken Gegner, der auch im Herbsts^iele den Blau-Weißen ein 1:1-Resultat abringen konnte.; Der Sieg über Dornbach wäre aber für den jüdischen Verein ein ganz erheblicher Gewinn, der nicht nur :n dem Punktezuwachs besteht. Wir hoffen, daß die Spieler des jüdischen Vereines unt aller Energ:e den Sieg anstreven werden, so daß ihnen schließlich der Enderfolg nicht versagt bleiben wird. An d:e jüdische Sportgemeinde ergeht die Aufforderung, die Spiele des I. A. C., der auch rein sportlich den Besuch zu entschädigen vermag, zu besuchen, um derartige, unliebsame Vorfälle, wie sie in der letzten Zeit gerade bei diefem so exponierten Vereine sich gezeigt haben, zu verhindern. DaS Spiel, das um 4 Uhr beginnt, wird von Schiedsrichter Schaffer geleitet. — Weitere Spiele: Währing—Sievering, Wien-West—Wiener Viktoria, Alsergrund—Reichsbund, Taubstummen—Unität, Neulerchenfeld—Virtus. Vierte Klaffe Sudost. Verschiedene, einander wesentlich widersprechende Gerüchte sind über den SporMub Hazair im Umlauf, der um 10 Uhr auf dem Neutral-Platz sein fälliges Messterschaftsspiel gegen Donaustädter Bewegung zu erledigen^ hat. Tatsache ist, daß der jüdische Verein kaum heute mit kompletter Mannschaft antreten wird, so daß sein sonst sicherer Sieg fraglich erscheint. Schiedsrichter Hofftädter. Vor einer sehr schwer zu lösenden Aufgabe steht die Hasmonea, die um 2 Uhr auf dem Elektra-Platz Veritas zum Gegner hat. Bei der guten Form des letzteren Vereines dürfte die Hasmonea kaum erfolgreich bleiben. Schiedsrichter Gaul. Ebenso hat der Sportklub Hechawer in seinem Sp:ele gegen Feuerwehr, das um 4 Uhr auf dem Platze der Feuerwehr stattfindet, fast gar keine Aussichten, gegen die tüchtigen Hausherren erfolgreich' abzüschneiden. Schiedsrichter Heger. — Weitere Spiele: Neutral—Prater S. C., Aspangbahn—Athen. Vierte Klasse West. Der I. F. C. trägt um 10 Uhr auf dem Sportfreunde-Platze sein rückständiges- Meisterschaftsspiel St Fortuna 12 aus und hat gute Aussichten, Sieger zu en. Schiedsrichter Braun 3. — Weitere Spiele: Baumgarten—Mauer, B. D. V.—Austria, SechshmS—W. S. V. Fünfte Masse Ost. Aspern—Helvetia. (Aspern-Platz, halb 6 Uhr. Keil). Schutzgruppe A. Im Spiele Achim—Carnuntum, das uw 4 Uhr auf dem Lainzer-Platze stattfindet, hat der jüdische Verein wenig Aussicht, gegen seinen ungleich stärkeren Gegner oie Oberhand zu behalten. Schiedsrichter Knlf. Pragei: Neuigkeiten. . Prag. 5. Juni. . De: letzte Sonntag stand gcuvz m: Zeichen des AlessterschastsbÄveöbes. Die Relsuiltate entsprechen durchwegs den - Erwartun-gon. weirn auch der Sieg Slavias Mer Sparta Kostve zu hoch, der Sieg Cvchre KaroLmer.-tail Meie- Slavvj 8 unerwartet knapp kamen. Gliavia hatte sehr. Wem« Mühe, dem Gemer. beide Punkte abKuLnöpfen, obwM ‘ V-anÜ und Burgen keinen Glanztag hatte»:. Mit einer 0:8-Packun>g beladen, wurden die Kostver heinMfchickt. Stapf und Capeik waren je'viiepmall evffllgreich. Silavia stand foligendeirmiaßen: Ghana; Raea, Vermach; Seifert. Burger. Rodm; Kuyel/ -Stahl, Bamk, Komp!. AnMg-Augehor Prima Strapaz-Serge oder Cloth, Acriuel- und Giletfutter, I ■ffll Leineu Kanafas, Rock, und Hosentatcheu, Watta.. , j J Uv ” Ia engl. ob. Mpala-Schaftvollserae, Ia Satin-Aermel« u. Giletfutter, l i ff|?? Rocku. HvsnNaschen (MoloLlin), Leine», KanafaS, Roßhaar, Watt« f J §|<|| s> «omplette Maste u. in allen Farven, rr Großes Lager fämtl. Futterwaron u. Schneiderzugehöt zu billigsten Tagespreisen. 8«*. Semm ffliw ’iÄ« W* Provinzversand gegen Nachnahme. Telephon 53829 94226280