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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-26 · Heft 1538 (26.5.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1538 (26.5.1923)
Date
1923-05-26
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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M. 1688 Wien, Samstag ikoyhäwtv im Werte von 2,'ö Trillionen Sowjetrudel -um Export vorborsitet. Don Wichtigkeit ist die Mittv'ckuug, daß der seit fünf Jahren Mstehende Hasen von Archangelsk in der nächsten KavigationspeVrode eine Belebung erfahren soll. Es harren der Ausfuhr 200.000 Standart Holzmaterialien, an 9',6 Millionen Pud Pech, ferner Terpentin, Nachsprodukte, Pcllgjwaren und anderes. Geringfügige Marlbsffemag — weitere Wenn auch die Devise Berlin in Zürich unverändert 0.0102 notierte, so zeigt doch die geringfügige Senkung der sreenden Devisen in Berlin, daß sich eine kleine Besserung der Mark antzulbohncn beginnt. Auch in Wien hat die Reichsnvarik eine höhere Notierung erfahren. In Berlin senivte sich der Dollar von 51762.75 aus 53j914.85, das Psund von 3Y3.M3.M ans 250.671.75, her französische Franken von 3640.85 aus 3571.06. Es scheint, daß die Devisenspekulation in Berlin den Rückzug an- KUtveten beginnt. i Hervorhebung verdi>ent die Tatsache, daß die Devise Warschau in Zürich neueMch von 020110 aus 0.0106 gesunken ist. Die Jniflationsbesürchtungen scheinen weitere Kreise ersaßt zu haben. Im gestrigen Wiener Cle-aring weist die Reichsmark eine Besserung von 1L6 aus 1L8 aus. Die Devise Belgrad besserte sich von 7.37 aus 7.46. Auch Budapest erhöhte sich von 1LL6 aus 18.16. Die Aenderuugen der anderen Daibuten waren unwesentlich. Nachstchend die offiziellen Notierungen: Hearlnatoirss der Osterreiehlschen Nationalbank vom 25. Mai 1928. DU! er, t0! toi pevisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam I» 1 holl. Gulden . Agram 1 jag. Kronen .... Belgrad 1 Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei. . rlstianla 1 nonveg. Kronen . dpenhagen 1 dänische Kronor . ondon 1 Pfund Sterling , . , Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire ....... Pew York 1 Dollar. ..... arls I Francs ....... Prag 1 tschecbo-elow, Kronen . ofla 1 Lewa ... tockholm 1 schwedlscheKronor » ’arachau 1 polnische Mark . . Bürfeh 1 schweizerische Francs . M«ten »merikaivNoten v. 5 Dollar autw, .» „ kleinere . . . Belgische Noten ICO Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » m » 100 , , . p kleinere. , . , Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark.. , m . . 100 . . . , ■ , Heinere . , . , Engl. Noten von 5 Llvrest, aufw, . . kleinere ..... Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten400 Gulden . Salientscbe-Notemr. lOOLtre^ufw. kleinere fogosKNoteiruogesLzu 1000 Dinar * 1 * kleinere " . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 500 Mark aufw. kleinere Rumänische Noten zulOOO u, 500*Lei , - kleinere . . . Russ. Noten <Roman.)su £00 Rubel * » ■ , „ . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweinerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Ischecho-Blow. Not. v.1000 aufw, „ » kleinere . Ungar. Noten<ueueBm.) zu lOOOKr. v , zu 10*000 Kr» » . » , . kleinere , « . . . 21nstub Geld Kurs vom 23. Mai Ware Geld Ware - «! 27730.— 27830.- 27800,— 27900.- 6 747.— 749.— 737.— 739.- 6 747.— 749.- 737.- 739.- 8 1.29 1.35 1.25 1.31 4'U 4019.— 4031.- 4044.- 4056.- 6 13.15 13.25 12.95 13.05 6 379.- 381.- 397.— 399. - HASS- IS^— 11115.- 11285. 13165.- 13085. 11315.— 13115.— 327900.— 328500.-328308.- 328900— L'/, 10685- G 3416— 4 70985— 5 4674— 5 2121 — 7‘/, 614.- 41/, 18780— 6 1.31 3 12785— 10715.- 10685. 3424.- 3416— 71135.- 70985— 4686.- 4719— 2127.— 2121— 616.— 584— 18820.- 18830— 1.37 1.29 12815.- 12815— 10715— 3424— 71135.— 4731.— 2127.— 586.— 18870— 1.35 12845.- 70650.- 70950.- 70650.- 70950— 70550.— 70850.- 70550.- 70850— 3960.— 3990.— 3985.- 4015— 593.- 597.- 563.- 567— 573*.— 5??!- 543*.- 547*— 12930.- 13040.- 12940. - 13000— 1.28 1.40 1.23 1^5 3262ÖÖ!- 327200!- 326500— 327600— 326000.- 327000.— 326400— 327400— 4615.- 4645.- 4660— 4690— 27580.- 27780.- 27650— 27850— 3382.50 3397.50 3382.50 3379,50 3362.50 3377.50 3362.50 3377.50 738.- 742,- 727— 731— 728!- 732!- 718!- 722!- 10950.— 11020.- 11150_ 11210.— 1.16 1.28 1.14 1.26 1.11 1.23 1.09 t.ai 384.— 386.- 399— 401.— , 364,- 366.- 379— 381— 18570*.— 1865o!— 18620— 18700— 12690.- 12750.- 12720— 12780.— 10560.— 10620.- 10560— 10620.— 2104.— 2114.- 2104— 2114— 2099.- 2109.- 2099— 2109.— 10.70 10,90 10.70 10.90 1045 lolös ÜÖ!g5 Ü!85 Generalversammlung der BeMrsbant. Gestevu um 4 Uhr nachmittags hat die 68. ordentliche Generalversanuulung der Allgemeinen Berlchrsbank unter Vorsitz des Präsidenten Riichard Gkene und in Anwesenheit des StaatMoimnissärs Ministerialrat Dr. PsauMer stattgostmden. Der vom Direktor Adolf Popper-Artberg zur Verlesung gebrachte Geschäftsbericht für das Jahr 1922 führt unter anderem aus: Das Geschäftsjahr 1922 stand im Zeichen der Inflation, der ständigen, in immer rascherem Tempo sich vollziehenden Goldentwertung, der stürmischen Steigerung aller Warenpreis. Im notloendigen Zusammenhang damit schnellten Lohne und Gelhalte empor und erhöhte sich der Geldbedarf aller Bstrielbe, der wiederholt «ine VermelhrU'Ng der eigenen Mittel solwie die äußerste Anspannung des Kredits für die Industrie und für die sie finanzierenden Banken zur Folge hatte. Erst gegen Ende 1622 ist es der Regierung gelungen, durch die Einleitung des Genfer Sanierungsprogramms, durch die Gründung der NatiionaWarE, an deren Errichtung wir im Vereine mit den anderen österreichischen Banken teilgeuommen haben, und die StMegung der Notenpresse der -Entlwevtumg der Krone ein Ende zu setzen und unsere Währung gu stalbiWsieren. Allerdings muß die Sanievurg mit schweren Opifern erbaust worden; mit einen; Mckgaing der industriellen Beschäftigung, großer Arbeitslosigkeit, drückenden Steueriliasten. Dem Bedürfnis nach Vevmchrmig der eigenen Mittel entsprechend, hat die Berlkehrslbank lim verflossenen Jahre durch ifmi Kapitalsverrnehrnngen das Mtienkapital aus ^0Z28:M0 K. und zu Begiim.i des heurigen Jahres durch eine lovi'te-ve Kaprballserhöhung aus 618,120.060 K. erhöht. Auf!Grund des Ziwongsanleihegcsetzes erfolgte ferner die Ausjwertnng des MienVapiitalls aus den Betrag von 5.246,400.000 jKvor.en, so das; das Nominale der Mir von 280 K. auf 1600 Hamen erhöht winde. Zn fckyc.n Zwecke wurden 100.000 W* Wiener Mmrgenzeitung. tien der Hotel Bristol A-G. und 40.000 Aktien der Aktiengesellschaft vormals Finze n. Co. ausgewertet. Der Geschäftsbericht gliibt dann nähe-ve Daten über die einzelnen Bilanzposten und über die zmn Ko-nzem der Berkehrslbank gehörenden Unternehmungen. Dem BorsDage des Vevwaltungsrates gemäß wurde beschlossen, eine Dividende von 2000 K. pro Aktie zur Verteilung zu bringen, dem Reservesonds 1 Milliarde Kronen und ■ dem Pensionssonds 600,000.000 K. zuzuiwöisen 0 sowie den Betrag von 316,488.406 K. aus neue Rechnung vovzutrageu. Desgleichen wuÄ>e der Verwaltungsrat ermächtigt, die Erhöhung des Aktienkapitals aus 7 'Milliarden durchAusührcn und Zeitpunkt und ModMtäten der Begebung >der Aktien im eigenen Wirkungskreise zu bestimmen. Dieausgeschieidenen Vevwaltumigsräte Regierungsrat Dr. Mols Bachrach, Eduard Borckenstoin und Arnold Mendl wurden wiedergelwählt; ebenso erfolgte einstimmig die Wiederwahl der Herren Oskar Hoeifft, Dr. Emil Süß und Ludwig Tenuenbaum zu Mitgliedern und des Herrn Arthur W'isend zum Ersatzmann des Reviisionsausschusses für «das Jahr 1623. ^Entgeltlich.) Die neu« Steiifiriein^M für die Einkomnvenstmrrberiichrmng. Die Verordnung über die Feistsetzung der Einkommenstenev und die Aenderung der Steuerabzugstabellen, setzt, den Wert der Steuereinheit ab 1. Juni mit 12.000 K. fest. Die Abzüge von den Dienstbezügen vom 1. Juni 1623 an betragen bei ein ein Taglohn tum 17.606 bis 66.763 1 Prozent, von 65.?54 As 163.326 2 Prozent, von 153.426 und darüber 3 Prozent; bei einem Monatsbezug von 533.346 bis 2,000.011 1 Prozent, 4«w 2,000.012 bis 4,696.677 2. Prozent, von 4,666.678 und darüber 3 Prozent. Das ste-uerfveie Existenz- , Minimum beträgt 36.802 K. . täglich, bezw. 184j(J18 K/ wöchentlich. Steigin der deutschen Stahlprrise. Wie das WoWche Bureau aus Düsseldors, 26. d., mMet, hat im Hinblick auf die in der letzten Zeit eingetretene echebliche Markverschlechterung und die Berteuerung der Gestehungskosten der gemeinschaftliche Richtpreisansschuß des deutschen StahBundes nach eingchender Erörterung eine Steigerung der StahWund- Richtpreise für Thrmiasgüte um 31,7 Prozent ab 25. d. beschlossen. Dev Mehrpreis für Lieferung in Siemens-W?artin- Handelsgüte wurde aus W5.000 Mark für Stabeisen, und für die übrigen Erzeugnisse entsprechend, festgesetzt. Die neuen Richtpreise (Merkgrundpreise) stellen sich demnach wie folgt: Mr 100 Kilogramm mit bekannter Frachtgrundlage in Thomas-Handelsgüte, bezjw. Siemens-Martin-Han«delsgüte: Rohblöcke 1M.000 bis 1,463.000 Mark, Vollblöcke 1,422.000 bis 1,627.000 Mark, Knüppel 1M3.000 bis 1,732.000 Mark, Platinen 1,569.000 bis 1,784.000 Mark, Formeisen 1,761.000 bis 1,982.000 Mark, Stäbeisen 1,776.000 bis 2,000.000 Mark, Universaleisen 1,918.000 bis 2,163.000 Mark, Bandeisen 2,161.000 bis 2.396.000 Mark, Walzdraht 1,893.000 bis 2,134;000 Mark, Grobblech 5 Millimeter und darüber 2,001.000 bis 2,262.000, Mittelbleche 3 Millimeter bis unter 5 Millimeter 2,247.000 bis 2,615.000, Feinbleche bis unter 3 Millimeter 2,589.000 bis 2,857.000 Mark, Feinblech unter 1 Millimeter 2,818.000 bis 3,061.000 Mark. Wettere Beschränkung der Wareneinfuhr «ach Oesterreich. 'Nach den geltenden Bestimmungen konnten bisher alle Waren im Postpaketverkehr ohne beisondere Bewilligung eingoführt werden, soserne der Wert eines Postpaketes 600.000 Kronen nicht überstieg. Mit Wirksamkeit vmn 1. Juni d. I. sind die nachstehend angeführten Waren von der zollamMchen Zuständigkeit ausgeschlossen und werden ohpe Rücksicht auf die Werthöhe mir ans Grund von Einfnhrbewitt'gurMn der Zentralstelle Kr Ein-, Aus- und Turchftilhrbewlilli!gu'ngen zur Einfuhr zugÄassen. Diese Waren sind: Detailgarnc. Kragen und Manschetten, elastische Gewebe, Wirk- und Posamentier-, waren. Kämme und .Haarschniluck aus anderen Drechsler- und Schnitzstoffen als Holz. Waffen- und WaUenibestaMeile, Munition aller Art, Folien und Tuben aus Zinn, verzinntem- Mer oder Bleilegievunigen, Metallwaren. Mnmliniumfolien. Mmninmniwaren, Metallwaren. Für andere Waren wurde die bisherige Wcrtgreme von 500.000 K. aus eine Million Kronen erhöht, was sedoch in Anbetracht ^des Umstandes, daß seit Festsetzung der Wortgrenze von 600.006 Kronen eine weit größere Geldentwertung eintrat, von unter-' geordneter Bedeutur.g ist. Wiener Börse. Die gestrige Börse war verhältnismäßig geschäftslos. Doch ließ sich eine gew>isse feste Tendenz nicht verkennen. Die flüssigen Geldvcrhältn'isse hatten wesentlich dazu, beigetragen. Die befürchtete Versteifung des Geldmarktes ist nicht eingeireten. Gelld ist zu 1,6 bis 1 Prozent angeboten gewesen. Die reibungslose Erledigung der DiGerenzen Mischen Banken und Angestellten hatte günstig eingswirkt. In einzelnen Kirlissewerten zeigte sich neueMch Interesse. So haben Käufe Mn- Mffcher Interessenten das Niveau der Krupp-Aktien um 8900 K. gehoben. Es waren Gerüchte von einer bevorstehenden Eviveiterung des Syndikats in divseur Unternehmen verbreitet. Auch für Länderbank zeigte sich stärkeres Interesse, welches diesem Papier zu einer Steigerung von 12.400 K. verhaff. Sonst war die Stimmung in der Kulisse etwas flauer. Es muß aUiffallen, daß sich die Spekulation sehr zurückhaltend benahm, und - sogar teilweise Realisationen vornahm. Dies bewirkte auch, daß einzelne KuMssepaPiere auf eineni niedrigeren Niveau als aur Vortage schlossen. So büßten Oeste'rroichifche Kredit >1600 K., Anglobank 5200 K.,'Coburg 6000 K., Poldihütte 10.000 K., Sk-oda 26.0R) K. und Waagner 5000 K. ein. Hervorhebung verdient die Steigerung der Timber- Aktien nur 46.000 K. Es ist das einzige Papier, in welchem sich ein größeres Geschäft entwickelte. 'Im Schranken ivar in einzelnen Papieren eine wesentlich bessere Stimmung ru konstatier^,. Brauerei-. Be- 26. Mai 1923 , Serie 7 troleum- und Holzllverto waren Gegenstand' reger Nachfrage, des In- und Auslandes. Namentlich in Petroleumwerten! zeigte sich stärkeres englisches und frauzösisches Interesse. Es sind Fanto um 140.000 K., Karpathen um 460.000 K., Galiziaum 160.000 K. und Schoiöuiea um 67.000 K. gestiegen. Die- Steigerung der Brauer eiaktien ist eine Saisonerscheinung., Die Bilanzen werden in Kürze erwartet und sollen äußerst! günstig sein. Es stiegen Braubank um 49.000 K., Brunneri mu 40.000 K., Gösser Brau um 100.000 K., Grazer Brau unt; 90.000 K., Hauser um 32.000 K.. Lietfinger um 54.000 St., Nußldorifer um 50.000 K., Pilsener um 350.000 K. Bon deui Holzwerten stiegen Guttmann um 35.000 K., Körner um .12.600 K., Mundus um 160.000 K. In den Cisenwerten find, nur unweisentliche Aeuderungen zu konstatieren.. Es stiegen FraM um 19.000 K., Hutter um 40.000 St, Dietmar um 30.000 K. Bezugs r echte: Ungarische Eskompte 11.000, Vaterländische DM 3500, Steirische Magnesit 21.000, Humauie' 3700, kroatischer Zucker 826.000, Tiller 1100. Auf dem Anlagemarkte gaben die Renten nach. Die rein tschechischen EffenbahnMiigation-en waren begehrt und höher. Von den Exoten notierten: Oesterr! Anzeigengöfellschüft 52.000 bis 53.000, Jriag 262.000 bis 262.000, EE 42.600 bis 46.000, Mraznica 117.000 bis 128.600, Schubert u. Co. 17.000 bis 19.000, Universale Ban 28.000 bis 29.600 und Steirische Kohle 66.600 bis 71.000. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Der geschäftliche Verkehr" an der gestrigen Warenbörse wamäßig und trotz guten Besuches hörte man wenig von perfekte» Abschlüssen, da sie in den meisten Fällen geheim blieben. Die Tendenz erfuhr keine besondere Veränderung und damit verbünde» blieben Preise auf unverändertem Stande. Von Chemie kalten wurden ausgeboten r Alaun, grie förnrig zu 3450 K., ferner zu 4100 K. transit Budapest, Antichlor fein kristallisiert zu 3400 K., Bleiglätte Bleiberger gemahlen zu 10.200 SL, Ceresin! gelb zu 9500 K., Chromkali zu 18.400 transit Men, Harz französisches W. W. zu 6800 K., inländisches F. G. zu 5200 K., Paraffin 50/52 in Tafeln transp. zu 6900- K. nnb 52/54 opak zu 6700 K., . Schellack T. N. or. zu 12.300 K., Schwefelnatrium 60/62 zu 5700 K. transit Wien, Schwefelsäure 66° PS zu 1800 K. exklusive Emballage, Sodaammoniak 96/98 zu 3200 K., inländisches Terpentinöl zu 36.200 K., Schmiergel zu 6000 K. pro Kilogramm, Harznaphthalin zu 3000 K., Baritsalpeter Lar. car. kristallisiert zu 6000 K., Amylazetat chemisch rein zu 60.000 K., Schellack aufgelöst zu 7000 K., Wasserglas 36/38» zu 1600 Salmiak subl. zu 15.600 K. Abgeschlossen wurde Minium Bleiberger zu 10.450 K. Von Oelen und Fetten lagen Ausgebote schwächeren Preisen vor und zwar technisches Kokosöl zu 17.900 K., Kokosöl-Fettsäure 98% zu 16.400 K. (— 400 K.), Elain fap. 97/98 zu 18.600 K., Rindertalg 43/44° I zu 15.550 K. (~ 400 K.), Sesamöl I. Preffung zu 21.500 K.-(- 250 K.), Agmifpeiseöl zu 18.600 K. (— 400 K.), Schweinefett (pure lard) Faßpackung befestigte sich um 15 Punkte auf 31.10 Dollar. Näh r-, Lebensmittel- und Kolonial-, waren hatten einiges Geschäft in Kaffee, Tee, Kakao-Produkte/ Gewürze, Kondensmilch, bosnische Pflaumen und portugisische Sardinen zu unveränderten Preisen. Saigon Reis I war um 100 K. billiger zu 4800 K. erhältlich. Zucker in tschechische^ Provenienz stellte sich um 5 Pimkte tiefer. Es notieren: Kristall 5.55 tschech. K., Würfe! 5.80 tschech. K. pro Juni, sowie 3.70,! respektive 4.— tschech. K. pro Oktober-Dezember in Ganzwaggon ab Grenze unverzollt unversteuert. Leder. Die Tendenz erfuhr keine Veränderung. Es notierten r Sohlenleder Vacheeleder - Garnituren 47.000 bisj 50.000 K., Vacheeleder-Croupons 69.000 bis 73.000 K., Hälse 29.000 bis 32.000 K., Oberleder Boxcalf schwarz I. Qnalität 16.000 bis 20.000 K., II. Qualität 14.000 bis 17.000 K. Rohhäute lagen etwas fester, Preise stellten sich gefielt; vor 14 Tagen wie folgt: Kalbfelle pro Stück 155.000 bis 160.000 K., Rindshäute 172.000 K. (+ 1000 K.), Roßhäute pro; Stück 185.000 bis 190.000 K. (1- 15.000 K.), Schaffelle pro! Stück 32.000 K. (+ 2000 K.), Schafblössen 25.000 K. (+ 6000 K.), Kitzfelle 13.000 K. (+ 1000 K.), Ziegenfelle 40.000 K., Hasenfelle 15.000 K. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Art. 343 des des H.-G.-B. 20 Fettgänse zu 21.000 K. pro Kilogramm. Zum öffentlichen Verkaufe gelangen am 30. Mai, %1 Uhr, Handstrickgarn, Visurgis, Kunstseide und Kammgarn sowie am 5. Juni, V,11 Uhr, 63 Stück Herrenanzüge rmd 2 Stück Raglan. Berliner Börse. Berlin, 25. Mai. Unter dem Einflüsse weiterer Inter» essewkäuse in. rheinilfch-,westfÄi!schen Jndustrilckverten zeigte di« Börse ein B'ild großer Festigkeit. Montanwevte ersuhren beträchtliche Kurssteigevungen, die zum Teil 100.060 Prozent erreichten. Aus den anderen Gebieten war das Geschäft ruhiger, wenn auch einige von der Spekulation bevorzugte Werte namhafte Besserungen erziMen. Vereinzelte Abschwächnngen infolge von Gewinnrealisationen beeintmchtigten das Gesamtbild nur wenig. Schlnßknrser Türkische Lose 342.000.—, Oesterr. Staatsbcchn —.—, Nordd. Lloyd 59.900.—, Ver. Elbeschiffahrt 69.000,Werl. Hmidelsgesellschast 136.000.-, Kommerz. Privatbank 29.000.—, Darmstädt. Bank 34.600.—, Deutsche Bank 50.000, Diskonw-Kommandit 35.000.—, Dresd. Bank 34.000.—. Nationalbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 45.000.—, Oesterr. Länderbank 43.500, Reichsbank 23.250,—, Wiener Bankverein 36000.—, Wiener Unionbank 32.000, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 66.000.—, Bochmner Gußstcchl 450.000.—, Daimler Mot. 28.100.—, Deutsch-Luxemb. 340.000.—, Deutsche Waffen u. Munition —, Dynamit Nobel 46.600, Felten u. Guilleaume 121.000.—, Gelsenkirchener Berg. 440.000.—, Th. Goldschmidt 105.000.—, Harpener Berg 472.000.—, Hirsch Kupfer 170.000.-, Höchster Farben 50.000.-, Hohenlohe-Werks 127.000.—, Laürahütte 150.000.—, Mannesmannröhren 207.500.—^ Phönix Bergbau 310.000.-, Schuckert u. Co. 227.000.-, Siemev «. Halske 270.0M.—, Telephon Berliner 30.000.—. Prager Börse. Prag, 25. Mai. Auch an der heutigen Börse trat in der bestichewden Situation keine Aenderung ein. Die Kurse patzten sich teils der Wiener Parität an, teils zeigten sie nur geringe. Veränderungen. Eisenwerte konnten sich erholen, dagegen^ neigten Maschinensabriks-, Kohlen- und PapiersEiksaltren, eher zur Schwäche. Heimische Banken begegneten^ keinem In«; tereffe. während Wiener unverändert blieben. Aus dem An-': lagemarltc waren Staatspopiere wieder höher gehalten, des-j gleichen St-adl-anleiüen. Ans dem Erotemn-arkte bmesti-aten sich!

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