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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-24 · Heft 1536 (24.5.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1536 (24.5.1923)
Date
1923-05-24
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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SH WV r'r'<vf r c 'Yf < »-; r- / Men, Donnerstag Anzug-JugehSr oder Tloth, Aermel» und Lttetfutter, \ fftl md Hofttttasche», Wotä ...". - ..- J JlHr Anis la«igl.od.«lparo-VchajvMerge, Ia ®attn.«ermel« u.©Hetfattet, l IFfl | AA. tu Hvftn^chkn<Mok>»Nk), Setnen, Ncmaft», Roßhaar, Wtta f & Komplette Matze «. in atte« Farben, n Großes Lagnsämtl. FutwNoare» «. S^teiderzngehör zu billigsten Tagespreisen. iw.ii. Feldschuh. Wien N^° Provinzversand gegen Nachnahme. Telephon 58829 Wiener HoMrse. ' (Eigenbericht der ,Miener Mvgengeitung".) ' Der Verkehr cm der gestrige» Holzbörse war durch den fchwychett Besuch schr eingeengt und ebenso gestaltete sich auch das Angebot sowie die Kauflust. In der Tendenz sind merkliche Veränderungen nicht eingetreten und Abschlüße von N a d e l h o l z- S ch n i t t m a t e r i a l Banware, 20/40 Milimeter, von 16 Zentimeter aufwärts, sowie Kantholz 8/8 Zentimeter 16/10 erlösten dieselbe Höhe von 460.000 K. ab niederösterreichischer Station gleichwie in der Vorwoche. Außerdem wurden noch verkauft Brenrchoh hart, trocken, Scheiter, 1V Prozent Prüg., zu 9,5OO.OOO K. ab Wien. / V A ü ö geböte« wurde» von Laubholz- Schn i t t'm a t e r i a l Ahorn 2V/W zu 900.000. K. ab niederösterreichischer Station,inl. maed. Buche 50 MMimeter aufwärts' zn 650.000 K. ab niederösterreichischer Station, iql. ged. Buche 6V MAimeter aufwärts zu 780.000 St. ab Wie», tzoln. Eiche zu I, 700.000 K. ab Men, Eschenpfoste«, 26/80 Millimeter »u 9OO.OO0 K. ab oberösterreichischer Station, Ulme (Rnste) 26/lo6 MMimeter rnk Semn. zu 85O.OOO K. ab oberösterreichischer Stcuion,'. von L au b h o l z-R u nd h ol z Buche von 25 Zentiineter aufwärts zu 280.000 K. ab niederösterreichischer Station, Eiche von 30 Zentimeter aufwärts zu 660.000 K. ab niederösterreichischer Station, Erle (poln.) von 20 Zentimeter aufwkÄS zü 5OO.OO0 - K. ab Wien, Esche ßO/60 Zentimeter z« SÄf.OOO K. ab Wienvon - N a d e l h o l z - S ch n i t tmaterial 26 Millimeter Bretter von 18/32 Zentimeter zu 530.000 K. ob niederösterreichischer Station, 46 Millimeter Brüter von 26 Zentimeter aufwärts zn 550.000 K. ab niederösterreichischer Station, Lärche Pfosten 60 MMmeter von 18 Zentimeter aufwärts bef. 650.0W K. ab steiermärkischer'Station, Kiefer (Föhre) Pfosten 52 MMuwter g« 650.000 üb niederösterreWscher StaÜon. Mene» Warenbörse- (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitimg".) Zum öffentlichen Verkaufe gelangen am 2b. d., 11 Uhr, Fetzgänse. ' Bamnwollmarkt. Asw-Bprü, 22. Mai. Baumwollzufuhren in den atlant. wrd Golfhäfen« 7000, im Innern 2000, Ausfuhr nach Großbritannien —, nach dem Kontinent 3000. Lokcllmarkt miäSlmxr 28.65 (gestern 27.85).- Tendenz Stranun. Termine: Mai 28.46, Juni 27.50, Juli 26.91, August 26.16, September 24.58, Oktober 24 —, November 28.76, Dezember 23.65, Jänner 28.85, Februar 23.36, März — AGl -.-y- ___; Re Devisenkurse. Berlin, 23. Mai. (Devisenkurse.) — Amsterdam 21.645.76 (21.446.26), Belgien 3172.05 (3182.02), Christiania 8977,50 (8902.68), Kopenhagen 1v.274.25 (10.199.43), Stockholm 14.763.- (14.787.93), Italienische 2648.36 (2683.27), London 256.858.75 (266.856.25), New-Uork 65.361.25 (56.967.50), Paris 9670.80 (3690.76), Schweiz fiS50.06 (10.124.62), Spanien 8329.12 (8533.61), Men 77.05 (79.30), Prag 1632.90 (1695.75). Budapest 10.17 (10.5V), Sofia 458.86 (453.86), Belgrad 572.56 (584Ü3). * Berlin» 28. Mai. (Notenkurse.) — Noten Dollar 54.863.75 (56.608.10), Pftmb 255.859.75 (257.853.75), Italienische 2694.86 (2448.10), Polnische 101.- (102.-), Tschechoslowakische 1646.85 (1670.80), Oesterr. gestempelte 76.80 (77.30). Prag» 28. Mai. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom BMamte des tschecho-flowaklschen Finanzministeriums.) — Berlin*) 5.80 (6.06), Zürich 603.76 (602.75), Paris 222.25 (222.25), London 164.62 (164.62), New-Aork 33.8V (33.80), Belgrad 85.60 (95.50), Bukarest Wien*) 4.65 (4.68), Warschau, 6.- (6.06), Agram —.-r (—.—), Budapest*) 64 .— (64.—), Jugoslawische 36.26 (36*—)/ Oesterreichische gestempelte Krone 4.68 (4.63), Polnische 5.87V, (6.87»/,), Ungarische 53.- (52.-). #) Mr 10.000. Lvdapell» 29. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 2087 bis 2097, Bukarest 27.50 bis 29.50, Kopenhagen 971 SiS IE, Christiania 860 biS 880, London .24.125 bis 24.726,. Berlin V.0940 bis 0.1060, Italien 262.-bts 262.-, Paris 347.- bis 957.-, Prag 155.50 bis 161.50, Stockholm 1390 bis 1440, Zürich 940 bis 97V, Wien 0.0740 bis 0.0770, Sofia 42.50 bis 44.60, Belgrad 54.50 bis 56.60, New-Äork 6210 bis 5360. Warschau 0.1VM bis 0.1190, BMel 298.bis 308. Amsterdam» '29? Mai. (Devisenkllrse.) London II. 82»/, bis 11.89, Berlin 0.0844 bis. 0.0045, Paris 16.97»/, bis 17.02Vs, Schweiz 46.02»/, bis 46.12'/,, Wien 0.0036 bis 0.0037, Kopenhagen 47.60 bis Brief, Stockholm 68.05 bis 68.25, Christimia 41.50 bis Brief, New-Fork 255.12 bis 265.60, BMel 14.62V, SiS 14.67»/-, Madrid 38.80 bis 89.- Jtalien 12.25 SiS 12.85, Budapest $05 biS 0.08, HelsingforS 7.- biS 7.10, Prag 7.62 bis 7.65. Marschau» 29. Mai. (Devisen.) Berlin 0.-89»/,. London 235.760.-, New-York 50.750.-, Prag 1532.-, Men 0.72. - Agram, 28. Mai. (Devisen.), Wien 0.1330 bis Berlin 0.157 bis Budapest 1.60 bis — — Bukarest 53.- bis Italien 468.60 bisLondon 440.- bis —, Newchork 9460.- bis —, Paris 630.— bis — Prag 285.76 vis —, Sofia —bis , Schweiz 1720.—• bis -H-, Brüssel —bis Warschau 0.196 bis . Amsterdam: 3626t— bis —.—, Stockholm — Belgrad, 28. Mai. (Devisenkurse.) London 439.25 bisParis 628.-bis New-York 9426.- bis Genf 1712.- biS SaldE bis Mailand 465.- bisPrag 28^.75 MBerlin 0.157 bis Wien,0.1336 bis Bukarest 52.- bis--.-, Sofia. 77.- bis —, Budapest 1.80 bis Brüssel bis —.—, Amsterdam 9797.— bis —, Warschau bis —. New-Aortz, 22. Mai. (Devisen.) Loridon 469.60, Paris 666.-, Berlin 0.17876,, Mailand 482.25, Zürich 1808.-, Kopenhagen 1858, Stockholm 2673.-, Christiania 1624, Amsterdam 8918. Prag 299.-, Men 0.14128, Budapest 1.875, Bukarest 68.^, Warschau 0.21, Madrid 1527.-. HelsingforS 279.-, Brüssei 574,—, Kanada 2»/„ unter pari, Brasilien 9746, Argentinien 3606, * 104.60.; SÖietict WpMGzeWnK. 24. Mai 1923 Rund um das EnglSndergasWel. Ehre, dem Ehre gebührt! Das GrmlänldevgaMiel war miusterhaift ovganisieirt. Welche Fülle von AvbÄt bis gmn Zeitpunkt, cm «dem bk iMamvschaften,das SpiÄseLd ibetvaten, zu leisten war. davon kann sich ein Außenstcheyder keine Wor-- stellMMn machen. Me Auifgaben wurden mit einer Hingebung, die die rückhaltlose AneNkennnna verdient^ gelöst. Aus der großen Schar der MittavbsÄer dechienen drei Männer besonders hervorgehoben gu. werden: Dr. Körner, der «sämtliche admmiistvcrtiven Agenden Whrte; Artur Gacrr, idem die Propaganda imd die, sportliche Leitung oblagen; Dr. Schwarz, der die technische Aufgaben löste. .? Der Erfolg der Hakoah. Die Weveinsstrategen «sind «sich >im allgemeinen nicht einig, ob man bei der Leibung eines Klubs Äoüsicht walten Haften older ob man. mutig Mgreisen soll. Die Hakoah folgte bei der Verpflllchbnwg.der Engländer dem Grundsatz: ,Mer gar zu viel bcdeM, wird wenig leisten!" Gevadtz als Ddiffcher Werein fühlte die Hakoäh die Berufung in .sich, bei der Wiederanbahnung der sportlichen W^iehnngen «wischen Engländern und Wiöwern als' Wermittlerin aufzutreten. Die KLMaibung «der tKrieauor wagt» Unsummen, doch «war den Mutigen der Erfolg beschiaden. Nicht abMchahen ist der nvoraUche Sieg des jüdischen Bevemes. Gememderat Doktor Plaschkes «hat >im Rathcmse die Bedeutung des bereits der Vergangenheit angehörenden Spieles «ingchend gewüvdigt. Gr «wies daoauE hin. daß Wien nur als internatioiml^FremdenstM bestehen kann, «weshalb sÄw OrgamsMon, die es mit unserer schönen «Stadt ernst meint und nicht im Trüben fischen will, sich, bemühen muß, nrrt.dem Ausland BeM>ungen amnrnüpfen. Als' gute Qesterveicher suhlen wir Bitten die FWgkeit, uns in den Dienst dieser «Aufgabe m stellen, da wir nicht nur Fe>mde, sondern auch Freunde in der Welt besitzen. Di'e Hakoah hat die Vertreter des Volkes, ^daß die Babfour-Deklaratwn grschassen hat, -in einer Weise ausgenommen, wie vorher noch nie Gäste bewirtet wurden. In England haben die.Sport- Leute'einen großen Einfluß. Wvstham lÜ-mtüd wird in der Heimat durch münMche Uebevtragnüg und durch die «Presse von «der Auijuahme in Wien erzählen. Dadr:rch wird Wien zu nemn Empathien gelangen, wobei das Verdienst der Hakoah gebührt. Mit dem «ipoütbichen Evfvlg kann der Mische Verein ebenfalls zufrieden sein. Der Draht hat die Nachricht vom nnentschiedonen Ergebniis «in alle Welt getragen. Trotz der Verunglimpfung drr-vch die Wiener Presse ist die Tatsache nicht üoegzufeugne-n, daß -die Hakoah.«besser abgcschnitten hat wie'Slavia und ein Budapester Team, das zumindest ebenso hoch einMschätzen ist wie die nngarisHe Auswahlmannschaft. Der „Nemzeti Sport" bringt ein interessantes Interview mit den Engländern, die sich folgendermaßen äußerten: „Wir schätzen die Spielstarke unserer ungarischen Gegner gldich hoch wie d« -der Wiener Hakoah ein. Beide Mamrschasten' spLeften' bsdeiüW 'bef-serwie die Prager Glavia!" Die Hakoah kann auf Äojes «Urteil stolz sein. Wir sind, so anmaßend, zu bchaupten, daß kein Wiener Verein'sich gegen die EnMiDer so gut gehalten -hätte wie dir Halkocch. Der eine oder andere heimische MGMtHn besseres Stürmerqumtett wie die «Krieauer; Bielleicht hätte eine andere Wr-ener Mannschaft auch mehr Tore erzielt. Für. uns steht aber die Tatsache fest,- ,daß die Engländer gr>gsn jeden'Wiener Veimn «beidentend öst>er M Torehren gelangt «t^ären. Uns tut es vom gausM Herzen «leid» daß die Probe unsere Behaupiuug nicht beweisen kann. Der ^dritte Erfolg der Hokoah liegt auf fmanziellem Ge- -biet. Es ist keine Kleimgleit, 300 Millionen -Krvn-en Bruttveinnahmen erzieleil zu Wunen, um auf die Spesen zn kommen. Der «HÄoah blieb ckber das Glück, treu, ihre Gimnchmen überschritten bestweitem die festgesetzte Summe, so daß die-Krieauer mm in die Lage versetzt sind, «das zweite SpiÄfeld auf ihrem Sportplatz ferldg zu stellen und wichtige Nenovierungsarbeiten dorzunehmen. Der Erfolg hat sich also dreifach eingestellt, und iswar in morMscher, sportlicher und finanzieller Hiusich-t. Herz, was vedlanast du noch mehr? Die Nachlviirkumg des Engländrrgastspieles. Zwei Wie-, ner TageSKvit'Nngon haben „m ihren Son-ntagsansgaben, sagen wir, eigenartige Berichte über das Spiel Weskhanl United— Hakoah gebracht. Das eine Watt verlangte, daß man die Engländer bei ihrem Verband anzvigen möge, rmd. das ztveite Watt wllßte von einem Bluff zu egzählen. .Die hohen Eintrittspreise wurden, von beiden Seiten entsprechend gegeißelt. Wie berechtsigt letztere waren, ersieht man ans unserer'früher -ausgestellten Kalkulation. Immerhin wurde tzesten die Hakoah ganz unberccht-igterweise eMttedte Stimmung erzeugt. Beim Spiel Hakoah—Phönix (Ludwigsbafen) hatten sich Elemente, die sonst nicht arif Spo-rtplätzen', sondern «höchstens bei Saufgelagen auztltveffen sind, eingeftmden, um ihren antisemitischen Instinkten freien Lauf zu lassen. Die entsprechend prapapiert-en Sporti-nteressenten folgten sofort willig der Führung der ^Rowdys, die den- Schauplatz ihrer Tätigkeit von der Universität nach Ober-^St. Veit verlegt hatten. Es war also kein Wunder,- daß der Amatcur-Dlatz vom Abstoß an von. wüsten Drohungen und Beschimpfungen widerhallte. Die Hervschaften täuschen sich aber gewaltig, wenn sie glauben, «daßsie die jüdischen Spieler einschlüchtern können. Der Terror peitscht sie höchstens zur. größten Kraftenifaltung aus. Unter normalen Verhältnissen hätten die übeviniildeten und mit Ersatzleuten gespickten Krieauer voraussichtlich verloren. Die antLsemitische Demonstration «bewirkte aber, oaß die Hatoahner das L-etzto hergaben und dadurch wieder nnbestegt das Spielfeld verließen. .Ganz .unevhört war aber das Verhalten des Amateur-Oportvereius. Oüwohl .HenügMd Wachleute zur .Stelle waren, unternahm er nicht das geringste, um die Hakvahner nur halbwegs zu schützen. Die TmOkvmSdie. Das in SportlkvsisM sattsam, bekannte Bieun-a-Mitiglied 'Kmnmerizialrcst Neumann wollte .an di« Engländer vor dem Spiel Westham United—HaLoah eine Ansprache richten, was 'aber die Leitung des Wischen Vereines aus verschiedenen Gründen unteris-agte. Niemand war darüber mehr erfreut, als Ddische- Vorstan!Wmitgliedcr der Döblinger. Der sich gerne' vordrängende Herr Ko-mmerzialrai 'bestellte aber einen Ersatzmann, der dän Engländern das GeistespvodlEt vorleserr Mußte.- Eine Vvertalstunde lang datiert« dies« Prozedur, wor«über das' Pnblibnm berechtigt unwillig war.- Herr Naumann sann aus Rache.und die Gelegenheit bot sich beim . Treisstn * .«hakoah—Phöniix, (LulMgAhasien). .BreiLMrig auf der Tribüne sitzend, begleitet er alle Vorstwße der Deutschen mit Heilralseu,. wahrend er die Hakoah-Angriss« dadurch .zu ironisieren trachtete, daß er ,^-Hvpp auf, Galizien!" brüllte. UM diesen' Sportmvun saßen -hi« Wifch«i Mitglieder der Mckma und der Slimateure^fte vereinten sich'mit ihm und dem Mob, und hälfen kräftig mit. die autiifemitische De.moststra'tion .mögMchst einidrtlckIvoÜ.W MaLt-ön. Uns würde es schr interessieren, ob die Hakenlreüzler diese so rasch erworbene Freundschaft,m schätzen wissen? Hände weg! Was schort 's »Ms, daß die Amateure Schofler und Mefer gewonnen haben! Was kümmert eS uns, daß .B'lum Wenn«) und LohMwnN (Spielvereistigung Fürth) mit dem Beginn der konvmen>den Saison in ObeEt.- Beit erwartet wecken. Was geht es uns an, wenn Gerüchte M melden wissen, daß ein vMannter Wiener Läuifer und ein mternationater deutscher Verteidiger di« Reihen der Amateur« verstärken Nwllen..Wir sühle-n uns nicht daKn bemfen, richten zu wollen, um so mehr, als der Verband sich über die eingunehmende Haltung «st nicht klar ist. Die Gbeichgültigleit verläßt uns aber sofort, wenn die Amateure ihre Fangarn,« Legchrl'ich noch Hakoahnern ausstvecken. Hand« weg, rnsen wir allen Vermittlern und Lockspitzeln zu, sonst werdew s.i-e sich . ihre-.oberen Gliedmaßen ganz gehörig verbrennen. Die Hakoah ist ein nationaler Verein, Mv sie spielen bedeut ot eine nalionckle Tat ruck der Uebertvitt M den Amateuren' wäre ein nationaler Verrat. Alle, die da am Wecke sind oder , waren, mögen, es sich gesagt söin lassen, daß bei der Häkocch. nichts zu holen ist. / X BW. Gin« Mener TcheWichung ncmuite das EngländeMstWiol einen Wohl wurde betMt, daß dre Hakoah kem Verschulden trifft, doch verliert dies« Feststellung an GlaubwürRgikeit, wenn oie gänye PolenÄL zweideutig gehalten flt. Auch Marc Anton vertrat in seiner Leichenrede an der Bahre CÄars scheinbar den Standpunkt, daß Brutus em chrenwerier Mann sei. Nur zu VergleichsHwecken lassen wir Oöpßentlichkert: ein wenig hinter die Kulfls-eu bltcken dam'ii sich.jeder^sein -Urteil «darüber bilden kann, wie verschieden die Vereine von unserer Presse behandelt werden. Allgemein wurde das Spi.el- Rechrd—1. F. C. Nürnberg als Kampf der Meister hingestellt. Nach dem Sieg der Hütteldorfer konnte man in großen Lettewlesen, daß sich Rapid für die NiederAge gegen Slavia rchabiMert hat. Nun wollen wir emimäl untersuchen, wen Rapid eigentlich geschlagen hat. Der 1. F. C. Nürnberg verließ Freitag abends seine Heimatstadt uüv kam Samstag stich in Wien an. Den ganzen Tag deck rächte er in unserer. schönen Stadt und fuhr am Abend nach Budapest weiter.-wo er Sonntag früh eintraf. Nachmittags tvugen die Deutschen ein sehr schweres Spiel gegen M. T. K. aus und inder . Nacht, von Sonntag auf Montag fuhren sie nach Wien zurück,- um gegen Ra-Pid anzutreten. Die Nürnberger haben Mo die drei' dom Treffen vorausgegangenen Nächte auf der Eisenbahn, zugebrachi und überdies tags vorher dem ungarischen Meister Men erbitterten Kampf geliefert. Berücksichtigt man noch,' daß der 1. F. C. Nürnberg ohne zwei seiner besten Spieler, in Wien antrat, so wird man ermessen könmn, in welcher Verfassung der gefürchtete deutsche Meister das Spiel Mgen Rapid bestritt. Dem PM-rkum wurden aber diese-fe.We.hen«den Tatsachen verheimlicht und tet keineswegs hoch' einzuschätzende Siog wurde von der Presse als große Tat hingestellt. Wer' blufft also die Oeffentlichleit? Uns interessiert die Beantwortung dieser Frage nicht, da sie für uns jefistehf. Wcstham" United auf dör Hohen , . . zielt. Dieses Ereignis. verdient.. in «der DevoinAgeschichte der- . Hakoah mit goldenen Lettern, eingetragen-zu werden, da es. größte sportliche Erfolg des jüdischen Vereines seit seinem' V-üstand war. Das jüdische Volk, das auch auf sportlichem Gebiet irm die GleichberechtiMng kämpft und die Gle-ichvertigkeit anstrebt, wird seine Söhne, die dem jüdischen Nam-xn Ehre eingebracht haben, Dank wißen. Me '^Nachen,' dev Kämpfer verdienen festgehalten' zu wecken, weshalb wir fl«« nochmals und zur steten Erinnerung brkanntgeiben:,Halpern; Gvünfe'D. Scheuer; Pollal, Gutbm-cmn, Kerr; -Katz, Heß, Gansl, HäuAer, Nenfeld. Fritz B a a r. Schiedsrichterbesetzungen. Samstag: Wacker—Hakoah (Schvnecker), Vienna—Sportklub (Wancura); Sonnto»g: Anmteure—Simrnerlng (PreU-er). F. A. C.—W. A. C. (Wlagner), Wießen wird. Es ist zu evwarten, daß das Dianabad am Donnerstag einen großen Gesuch alnfzuiweiisen haben wird. Um nun jedermann die Gewähr zu geben, daß er 'für sein Geld das Bad ent-- sprechend «benützen kann, wird gebeten, folgendes genau zu be-- ächten und strengstens einMhalten. Alle Schlvim-mevinnen und Schwimmer, die bei der Hakoech noch etwas lernen Wollen, müssen sich heute um 6 Uhr abends in -der Borhalle des Dva-na-- bcrdes Mrfle) von unserem Sportlehrer in eine der. unten angeführten Gruppen einteilen lassen und hat iximi' die Berechtigung z-inn Eintritt in das Bad. -Um dreivSevtel 7: «Uhr wird durch Pfiff das Antreten in die einzelnen Gruppen bekanntgageben und bis halb 8 Uhr nnter Anleitung' einer Lehrkraft ge-M. Nach dem Schlußpfiff höben sämtliche Personen das Wässer zu verlassen.und sich anzukleiden, um den Mädchen und Damen.-die nicht in einer Gruppe üben wollen,' das Bad zu übcrlassen. Diese haben gegen «VorweiftLng der Mitgliedskarte und Bezahlung des Eintrittsgeldes das Recht, von viertel 8 bis 8 Uhr das Bad zu benützen. Die Knäben und Herren, die in Gruppen üben wollen, krmimen um viertel 8 Uhr daran und - treten puükt halb 8 Uhr. nach dem Pfiff, in den eingetei-lten; Gruppen an, und üben dort bis halb 9 Uhr unter ihren Gruppenführern.- Die Knaben und Herren, die nicht in Gruppen ein-, geteilt iwer^den, wollen, baden von-halb 7 bis halb 8 Uhr. Außer den Rennschwimmevn und Wasserballern, die bcstimnrt werden, können sich alle Damen und Herren in fblgenide Gruppen cinschMi«ben.lassen: F gleich'Fortgeschrittene, das siüd solche-, die mindestens zwei Cchwmunavten beherrschen und in einer Schwimmart, Springen oder Tauchen, schon Gutes leisten und sich MM Rvnnschüv-immer ausbilden lassen wollen: A gleich, Anfänger, das sind diöien>M,l, die noch im Anfangsstadium stehen und allgeineiiste' «Schwimmfähigkeiten 'eoveichen wollen. O 'gleich LrdmmgsschWimmM -W sind solche, «die -keines-hesondere Freude am ^chwimen als Sport haben, sondern Vor-' "ftihrungen im Wässer,. F-rgurenliogen. Neiperrschwimmeu und- Volks:ihnliche Uebungen betreiben wollen. N gleich Nicht-' schwimmer. bas find solche, die das Schiviminen erlernet:, wollen. * - . „Meister des Wassers." Unter diesem Titel hält Donnerstag den 24. d.» halb 8' Uhr abends, im Großen Saale * der . U'-ani^ De. Heinrick. B l a u. - LXnuann des Derü 7t 7^: EMWIM1 33065^ 0499

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