Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1535 (23.5.1923)
- Date
- 1923-05-23
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
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sfeSaS' Ment»! Moksenrettuns. wnpmi/m ,WPi)iyny»li *MK*Ut Mtmu» Das. Gastspiel der Engländer. Westham United als Prügelknabe. Llpme Cupfmalisten, wie jvih Hr Wn der Wiener Pves-se 'behandelt worden? Sogar -M'RchOMeÄ M muh geldryht Mchen. bei eurem ßödjtcr, dem leMifchen ffußballver'band, sollt ihr „verklatscht" lwerden, weil — tmn fa, weil ihr die Hak-oah nicht verhaut habt. Wem; ihr Men Rapid oder Amateu.vr „gamuM" hättet/!idann iväre es etwas anderes gewesen! DK Hütt-eiödovfer oder ' ^Qber-St.' DeÄer hätten euch eben nicht mi Gtttsaltung eures -nicht abzuspr-echenden hohen Munens konmyen lassen. Der iffgll wäre -gegelben gewesen, um von einem Triumph Idar Wiemer ffußballkl-asse m schreiben. Alber so! Der Hakoah soll ein ihr WMir-enidvs BerdKnst zuerkar.-nt werben? Nein und zchnm>al nein! Also her mit denn Rahrsiabertt Nun Spas; beWte! Me Engländer werden sich mit dem Gedanken befrenkden müssen,, daß' die Men kontinentalen Vereine beachtenswerte Gegner adgÄben. Die Hakoah ist. nun einmall so eiye gute kontinentale MannMast. die KibechKs den Vorteil hat. ganz vorzüglich trainiert zu sein. Wir erinnern nur daran, daß sie gegen die sich in Höchstform hesiMiche Slaüria in Prag bei den für die Wiener 'Ungünstigsten Verhältnissen mit 6:3 Toren unterlag. Auch die Sparta konnte in Wien, trotz krasser ffchlenffch-eidungen des 'Sch'icldsrichters Komar, die die Tschechen in Vorteiil setzten, gegen 'Hakoah kein besseres Resultat erzielen. Wir welilsen daraus hin, daß die Kvieaner sich in internatioMen Tröffen ganz hervorragond schlugen und den Wiener Sport imnrer ehrenvoll repräsevtiewu. Wrr sind uns dessen bewußt, daß . die Hakoah engliischen üiggveve>inen Mch lange uich gleichwert ist, sie hat sich!aber am vergangenen Sonntag gegen Westham -United ganz ausgezeichnet gehalten. «Ihr -wundert euch, ihr Vertreter aus iWesthanl, ob der unglimpflichen Behandlung durch die Wiener Presse? Ihr wollt daraus Hinweisen, daß eure großen Bezwinger in; Eupftnale, die Bolton Wanderers ge-gen Aoung Boys M Bern 0.3 ,verloren haben und -gegen Serpeffe i-n Genf 2:2 Mellen? ftför wollt weiters anführen, daß eure ArtAvahl-mannschaft das ksWessalls hochklassige schwedische -Team nur 4:2 geschlagen hat? Diese Ausreden nützen euch nichts! In WKn weiß heute 'schon selber Schusterjunge, daß die englische Klasse zurückgeaangen ist -rmd dqß die kontinentalen Vereine viel gelernt hauen! An diafer Tatsache will niemand rütteln. Aber -die Hakoah hattet ihr -mrrircheft mit drei Toren Differenz besiegen müssen. Nahmen dse EnMnder das Spiel gegen die Hakoah ernst? Wir wollen der Oeffentlichkcht einige Geheimnisse anvertrauen - 'und dann mag sie st'ch die vorhin gestellte Frage. selbst beantworten, Der Manager der Wettspielwise. Herr Bardach. mußte den Hondontzvn für fünf Spüle ans dem Festland 1000 Pfund. OHchern. Trotz chcößLey Bemühungen gelang-es ihm nicht, -mehr als tzrvi- Spiel« zu placieren. Er schloß . mit Slavia für 300' -IPfnA. mit HÄoah Ar 380 Pfund und M. T. IK. für ILO Pfund ab und hcvtt« rmn die größte Sorge, den Fehlbetrag' noch heremzubvingen. Nach dem 3:0-Sieg ÜM Slavia trat die Sparta . alSAibnehnrer der ilÄngländor Mf ngch berpflichtete sich,^ 250 Pftrnd zu -bezahlen. Das fünfte Spiel war aber nicht anzubringen. Eine einfache Aeberlegung lehrt, daß. Herr Bardach noch immer gewaltig dairauszcchlte. Westham United hatte 1000 Pfund (Schluß.) Roman von TüSraeli (Lord Beaeonsfield). Ans dem Englischen übersetzt von G. Unna. Kalidas der Indier, her Gusher und her Neger und einige andere ihnen gleichwertige Gemüter ließen ihre ebenfalls sehr befriedigenden Angaben durch die glänzende Aussage Kislvchs des Kurden nicht in den Schatten stellen. Wr die sieghafte -Laufbahn des hebräischen Eroberers »vurden unwiderlegliche Gründe angeführt und die Ehre der nruselmünnffchen Waffen mch die Reinheit des mo*v hammedanifchen Glaubens in ihrer ehemaligen Glorie und. ihrem gangen rmbefleckten Ruf wiederhergestellt. Es wurde bewiesen, daß' David Mroy ettc Kind des Eblis, ein Hexenmeister und im Besitz von' Zaubermitteln und magischen Giften sei. Das Volk hörte rnit Schauder und Unwillen zu. Es würde sich durch diu Wachen-gedrängt und ihn in Stücke''gerissen haben, hätte es sich nicht vor den Chovaresmischen Streitäxten gefürchtet. Es tröstete sich daher mit der Aussicht auf die nahen Martern. ' Der Kadi von Bagdad verbeugte sich vor dem König von Kargsme und flüsterte chm aus -chrfurchtsvollev Ent-- -fernung ins Ohr. Die Trompeten erschollen, die Ausrufer geboten.Schweigen und die königlichen Lippen bewegten sich -wieder. „Höre, merir Volk, und sei -weife! Der oberste Kadi wird jetzt hie Aussage der königlichen Prinzessin Schivem, des hauptsächlichsten Opfers dieses Zauberers, verlefem" Und die Aussage ward verlesen. Sk gab an, daß David' Alroy einen Talisman besessen und auf fernem Herzen getragen ha-be, der ihm von Eblis gegeben worden und dessen Kraft so groß gewes-en sei, daß,'wenn er nur eirmral auf das Herz eines Weibes gerückt 'worden, so Web dieses nicht länger Herr seines Willens. Solch unglückliches 'Geschick habe dann auch die Tochter des Beherrschers der Gläubigen getroffen." «fe,/Steht das so geschrieben?". fragte dev Gefangem. ' ,M steht geschrieben —- enigegnete dev Kadi — „mch fft mit -der kaiserlichen Unterschrift dev Wnzessin versehen." ,M ist"ein Betrug!" ' . ' Der König von Chovaresmien sprarig von seinem Dhwm auf und flog in der Mut fast älle Stuftn herab. Sei Gesickst -war scharlachrot, fein Bart gleich einer Mumm.' Ein LieMvgsminifter wagte es, ihn sanft an feinem Gewande Knrüchuhalten. ,Mtet den Hund auf der Stelle!" schrieder König. ,F)ie Prinzessin ist selbst hier", sagte der Kadi, „um Zeugnis abzulegen von dem Zauber,. dessen Opfer sie;p. beio-mmen, als Einnahmen standen 300 plus 830 plus 160 -plus D0 gleich 1030 Pfimb.den Ausgaben -goA-uüber. Berücklsichtigt man. paß Herr Bardach zwecks Kontvaktabschlussis zweimal von- -Kaplsbad nach London fahren mußte und daß er über- >.dks Telegramm-, Telephon- und Portospefen hatte, so wird man erkentren, daß -das Geschäft ein .bedeutendes Defizit brachte. Es ilya-r also 'kein Wunder, daß Herr Bardach Westham United mch em Weites Mal in Men 'spielen lasten wollt-e. Er pflegte Unk'rhandlnngen mit Rapid -und Amaterwe. di-e schon wett gediehen waren,. Die beiden Wiener Klubs wollten eine kombinMte Mannschaft stellen, die am kormnenden Sonmag gegen die Engländer antreten sollte. -Voraussetzung war aber, daß Westham United -die Hakoaih mit zwei Toren Differenz schlägt. Herr Bardach ließ es deshalb nicht an der nötigen Au-fm.ntterung fehlen. Er versprach jedem en-glstchen Sptt'ler eine Separatprämie vm: fünf Pfund, falls die Hakoah tüchtig verprügelt wird. Wenn wir noch anführen, -daß die Engländer sich in WKn sehr wohl fühlten und förmlich darauf brannten, nochmals in'die österreichische Hauptstadt zurückznkehren, dann wird jeder Zweifler sich 'selbst die Antwort auf ok Krage, ob die Engländer das Spiel ge-gen die Halo äh ernst nahmen, beantworten können. Dfe Engländer unterschätzten die Hakoah. Diese Tatsache sicht vfest. -In -Prag erzählte man ihnen, daß die Wi-Mer Klasse weit schlechter sei als die tschechische und daß die Hakoah -nicht einmal der beste Wiener Klub sei. M-c-stham United glairbte -deshalb, die jüdische Mannschaft. förmlich im Spazierengehen «schlagen zu können. Auch zur Pause -waren die Londoner derftl'ben Meinnng, da sie -damit rechneten, daß die -Wiener das Tempo -nicht durchstehen werden. Als sie aber sehr bald ihren Irrtum -erkannten, spielten sie mit großer -Energicauf Sieg. Die Hakoah lbefi-ndet sich 'aber .zumiudsst in derselben körperlichen Skt» fassung wie jede englische Pvofestiona-lman'n'sihaft, so daß der heiß ersehnte Erfolg sich nicht einftelterr wollte. (Io-rt-setzung folgt.) > Udmira in Lemberg. Leurberg. ,21. Mff. A'dmiva trug Pf-inastsünu:-ag und PftnMmonMg hier zwei ^Spi-c-le gggen den Polnischen Mesi'terklub Pogou aus. Am ersten Tag. siegten die Wiener 6:4 und 'am gwiten Tag endete derPKaMpf 3:3 unentschieden. Makkabi-Brünn in Spanien. Da unsere Expedition die gesamte Mische Oeffentlichkeit 'interessieren^ dürfte,^ greife ich bis zur Abfahrt zurück.' Herr Dr. Sonnenschein hielt an uns eine Kündende Ansprache, in der «er uns auGorderte, den jüdischen Sport -in Spanien würdig gu vertreten. Unter Hedad- und Schalom-Mufen verließ dann der Zug die Bahnhoisihalle. In Wien wurden wir vom Sport-i rchaßteur dev „Wiener Morgenzei-tung" herzlich bMützt. Mit der Sudmchn. gang dk Fahrt weiter. Wir konnten nicht zur -Wlhe kommen, dg der Zug ü!b.epsiüllt war. Die Gvengrevisl-M', ig Tavvisio ging glatt von statten. Wirdurchffchren die Taler des IsonF'0, Tagliamento und der Piave. In Venedig mußten wir umsieigen. um nach Genua Kl gelangen. Von dort- Mssuhren wir der Meeresküste enchlang bis zur Landesgrenze Ventimig'lia. Der 'in der,Folge MchGor-te Teil Frankreichs kann als wahres PqrMes v^eichM -werden. Dev Zug raste an Me-ntoue, Monte Carlo, NrizKl,, Marseille und Narbouneward, von dem sie aber nun durch die Macht Allahs undi stines Propheten erlöst ist." — , Alroy zuckte zusammen. „Tretet näher, königliche Priztzessin", rief der Kadi, „und ivemr die Aussage, die Ihr jetzt -mit ang-ehört habt, in der Tat wahr ist, so gefalle es Euch, die kaistrliche'Hand emPvM'heben, welche dieselbe mit ihrer Unterschrift versah." Eine^ Schar Eunuchen,, die neben dem Throne stand, trat auseinander, und. eine -lveibliche, -vont Kopfe bis zum Frrße in einen Schleier gehüllte Gestalt erschkn. Unter der atemlosen Erregungder ganzen versammelten Mnge hielt sie die Hand -empor. Da schlossen sich die Reihen der Eunuchen wieder, man hörte einen lauten ©cftei und die verhüllte Gestalt war verschwunden. ,^Ich Lin bereit für deine Martern, König!" sagte Alroy im Tone tiefster Medevgefchlagenheit. Seine Festigkeit schkn ihn verlassen zu haben. Seine Augen waren auf den Boden gerichtet. Dem Anscheine nach war er in tiefes Nachdenken versunken oder hatte sich der Verzweiflung überlasten. ' ' . - ,Macht die Pfähle zurecht!" rief Alp Arslan. Ein unwillkürliches, ckber allgemeines -Schaudew durchriesÄte sichtlich die ganze Versammlung. Ein Sklave trat vor und bot -Alroy eine Schrlftrolle dar: Er ernannte den Nubier, der Honatn diente. Sein ' ehemaliger Minister benachrichtigte ihn, daß er -in 'der Nähe sei, daß die Bchingnngen, die er ihm im Kerker angeboten, noch jetzt «Würden eingegangen werden, daß Mrvy, .wenn er, wie er nicht zfveifte und worum er Hn beschwöre, sie annehmen wolle, er nur die Rolle in seinen Busen'zu steckm brauche; wäre er aber ttnmer noch unerbittlich, noch inmrer zu einem furchtbaren und schumchvollen Ende wahnsrnuig entschlossen, so solle er sie zerreißen und auf den Boden 'werftn. Sofort Mhm Alroy die Rolle und. zerriß sie mit der größten Kraft-in taufend Stücke. Ein Wndstoß führte die UebeMeihfel weit und breit umher. Die Menge balgte sich um dieses letzte Andenken an David Alroy, und -dieser geringe Zwischenfall verursachte große UnoMmng. - - Mterdesten richteten die Neger die Wevtzeuge der Maptevn Und des Todes.; ,^>ie. HarMckiBeit^ dieses jüdischerr Hundes macht Mich.rasend", sagte der-König von Karasnre zu seinen Höflingen. „Ich muß noch mit ihn: sprechen, ehe er stirbt." Der Lieblingsminister bat seinen Fürsten, - sich zu beruhigen; aber-der königliche Bart ward so rot, und die königlichen Augen sprühten so fürchterliches Feuer, daß auch der Li-Mn-gsmittijter angstvoll schwieg. 23. Mai 1923 Äeite 9 iv-oribci. Die s-panWe Grenze überschri-tten wvr bei'Kch«e.; Zu Mitlag kamen wir-isi-B-a-roe-lonaan uch.wurden sofort «, Uniser Quartier, der Pension „Calsa Majoralk" gffühvt. Rach« dicfer mehr als ausirengeniden Neste waren uns nur viev; Stundender. Muhe ge-göunt, da wir um halb ß Uhv da» eg«. Spiel Mgen lsn'.I.F- C. Ä-arc-elona bestreiten m-um uelbejö; idas erste Spirl aus spanischem Boden habe ick WM schon w* richtet,- doch möchte,noch einiges nachtragen. Uns lag. Wie er-: wällint die Reise und vielleicht noch m-chr das letzte Sprel gegen! den Brünner Sportklub in den Knochen. In dieser PerfaMty, hatten wir von allem ^Anfang iMi^Auchchtdem spanffchew! Böwen wideOelhen zu können. Die Einheimischen waren deutend flinlk-er wie wir. überdies eolviesen sie sich' oüänzewde Techniker. und als wahre Akrobaten Dem Höllen-,' -temipo mußte der Makkabi zum Opfer fallen. Unsererr Leutenwar das Spi-elffeD, das -ucheren Tennisplätzen gleicht, wsl m\ hart. Der -Schiedsrichter war uns-erer Memung naä) jchlechl/ da er vor allem rücksichtslolses Angehen nie besttzfte. Sehr objektiv verhielt sich das PuAffum, dessen Sympaihien wir uns^ durch faires Spiel bald erwarben. Ganz, gewältm nnponiert« den Spaniern -unser Torhütter Zsigmondi, der einen aasg-e- Oichneten Tag lMe. Wie bereits berichtet, unterlagen wir m diesem Kampf mit 1:4 Toren. 22,000 Zuschauer waren beim Treffen anwesend. , Am 6. d. traten wir zum Retouvsprel gegen den 1. ff. C. Barcelona an und urtterlagen mit 0:2 Toren. Dem Schiedsrichter Camorera stellten sich fo!lgende Man-mch-alsten: Barcelona: Pasgual; Plana, Surocea; Bnich a* <mAr4t (Är/irtit. 2 ©ÜtoL Makkabi: Zsigmondi; ffeldmann. Arzel; Weisz, Reiner. Obitz; Borger, Zeisl, ffMichl. Schwarz. Raszo. - Trotz starker lokaler Konkurrenz waren wnloer 12.000 Zuschauer gekommen. Nikolsburger war verletzt und mußten ersetzt werden. Unsere Mannschaft hatte sich vor.' den. Restestrapazen schon erholt und ging mit Sellbstvertvauen in den Kampf. Die Spanier legten sofort ein Tempo vor. wie wir! es nicht gewohnt waren. Unsere Hintermam.schglst kam mchti zu Atem. In der 15. Minute verschuldete Reiner ein Hands: im Strafraun:. De" E!sü:?-:rrst7ß erachte dann den Einhennrschen das erste Tor ein. Fenichel halle bald darauf eine gün- Me Torchance, ohne sie aber ausnühen m können. In der, 2. Minute wurde Arzel der Ball an die Hand geschossen. Der! Schiedsrichter diktierte neuerlich einen Mmeterstoß. der bett; Spaniern das zweite Tor eintrug. Nun gvU MÄNcibl heftigan. Die scharfen Schüsse von Schwarz wurden aber akbge-! wchrt. Nach Seitenwechsel hatte der MaMabi WÄt mehr vom Spiel, obwohl Reiner schon nach sieben. Minuten^ wegen einer- Berletzung ausscheiden mußte. Die Wischen Stürmer hatten, Pech, da die schärsiten Schüsse nicht ihr Ziel fanden. Schwarz bombardierte einige Male dk Torstangen, uind so -sah auch' dieser Kampf den 1. ff. C. Barcelona siegreich, ©ja Schiedsrichter hantchabte in der hier Micher.« Waise die Regeln. Hands ist das größte Verbrechen. gleichgMig. ob es beabsichtigt oider'unbeMichtigt war. Nach dem Spiel waren wir^ die. Gäste des Vorstandsmitgliedes Herrn Gauibetta. der sichüberdie Leistung unserer Mannschaft sehr 'lobend äußerte. Am 7. d. unternahmen wir mit dem Motorboot bcS: Herrn Gamper, Präsident er? des 1. ff. C. Barveilona eine Fahrt a-uf.dem Meere. __ Rado Meisterschaft vön Oestevreich. Gottfchch iw beiden Waffen. FaÄkas im Säbelfechten placiert» PfinMvnintag und Mnststjmontay fand im Wr. WhletÄ. jporMK die diesjährige MeOsberlschaist von Oef-erveich -für .Florett und 'Säbelstatt/ Vielleicht nicht in. dem glänzende»: Die. Trompeten schmetterten, die Ausrufer geboten Sülle, und man hörte wieder Mp ArÄans Stimme. ,Hund, siehst du nicht, -was man dort Gr dich bereitet? Weißt du. nicht, 'was deiner wartet in den Hallen deines Meisters Eblis? Kann ein -Jude sich durch falschen Sto^ so blenden lasten? Ist das Leven rächt Gß? MS. nicht bester, mein -Pantoffeltväger zu sein, als . gepfählt?" „Gwhmüüger AlP Arslan", erwiderte Mroy mit dem Taue nnverstellter Verachtung, ,/glaubst du denn, daß' irgend eine Marter der ^rinneMng^ gleichkomme, daß ich von dir besiegt worden bin?" ,Mi meinem Barte, er spottet memer!" rief der Chovaresmifche Monarch. ,-Er trotzt mir. Berührt nichts mein Gewand. Ich WM mit ihm sprechen. Ihr seht nicht' werter als ein bekappier Falke, ihr Söhm einer blinden Mutter. Dies ist ein Zauberer. Er hat immer noch ein Zaubermittel im Vorrat, womit er sich retten wird. Er. wird entweder "in die Lust fliegen oder in die Erde versinken. Er. lacht eurer Martern." Der König der Chovaresrnier süsg eiligst die Stufen sernes Thrones herab. Ihm nach der ÄiMingsminister und sewe Räte und feine bersten Heerführer und die Kadis und die Molla-hs und die 'Imams und die vornehmsten Personen der Stadt. ,-Hexewtteister!" schrie Alp Arsöan, Unverschämter 'Zauberer! Medsertvächtiger Söhn einer niederträchligeni Mutter! Hund aller Hunde! Trotzest du uns? Mustert dir . dein Meister Eblis noch-Hoffnung zu? Lachst du zu unseren^ Züchtigungen? Wrst du in 'die Luft fliegen oder in die Erde -versinken? He, he, i-st's nicht so? Jstts nicht so?" Der atemlose Monarch mußte aufhören, so sehr hatte ihn die Leidenschaft erschöpft. Er riß seinen Bgrt mit den Wurzeln aus, er stampfte m unbezähmbarer Wut mit den ,/Dn -bist -weiser als deine 'Räte, Wniglicher Arslan; ja, ich twtze dir.-Mein Meister und Herr, obgleich nicht Eblis, hat -mich nicht verlästert. Ich lache deiner Züchtigungen. Ich verachte deine Martern. Ich -werde beides: In die Erde sinken und -mich in die Lüfte erheben. Bist du zufrieden?" „Bei meinem Bartes schrie ArÄan außer sich. ,^J'ch bin's! So wöge dich - denn Wlis retten, wenn er kann!" -und damit zog -der :König der- Ehovaresmier, der bevühm-- teste . Führer des Schwerts in ganz Asien, seine Klinge gleich einem Blitze aus ihrer Scheide und schlug mit einem Streiche Älroys Haupt ab. Es fiel, und als es fiel, schien ein Lächeln triumphierender Verachtung um die sterbenden Züge des. Helden zu schweben und seine Feinde zu fragen: „Wo sind nun alle eure Martern?" " - -— . \