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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-10 · Heft 1523 (10.5.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1523 (10.5.1923)
Date
1923-05-10
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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M MÄ 1938 f i i i «MfcV Mrn, DoMerSkatz WMrtt MMtzktszeMns. M. MS . Schlußkurse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken 32.—, Böhm. Unionbank 391.-—, Böhm. Eskomptebank 361.—, töhm. Jridustri-kbank 434.—, ZivnostenSka Banka 353.—, lnglobank —, Oesterr. Kredit 86.—, Wiener Nnionbank 8.—, Mener Bankverein 63.—, Buschtiehrader Eisenbahn!it. A 580.—, Lit. B 204.—, Ferdinands-Nordbahn —, llag-Duxer 190.—, Aussig-Teplttzer Eisenbahn 1325.—, iestomitzer Zuckerindustrie —.—, Vereinigte Elektrizität Wien 10.—, Brosche —, Koliner Spiritus —, Königshofer tit 946.—, Breitfeld-Danek 374.—, Rinayoffer 655.— eringer 104.—, Rothkosteletzer Textil 248.—, Alpine Nontau 311.—, Poldihütte 414.—, Prager Eisen 928.—, Oesterr. 3erg u. Hütte» 1740.—, Skoda 446.—, Jnwald 645.—. Me Levisenkurse. Berliir, 9. Mai. (Devisenkurse.) — Amsterdam 14.173.12 (14.189.43), Belgien 3149.61 (2077.29), Christiania 1184.60 (6184.62), Kopenhagen 6982.50 (6753.07), Stockholm 1975.- (9625.87), Italienische 1813.45 (1766.57), London 173.566.- (167.330.62), New-York 37.675.57 (36.284.06), VariS 2498.73 (2413.95), Schweiz 6792.97 (6558.56), Spanien 1735.62 (5536.12), Wien 52.96 (51.07), Prag 1118.19 (1089.27), Budapest 6.98 (6.88), Sofia 300.24 <386.28), Belgrad 393.01 {880.54). Lerli«, 9. Mai. (Nokenkurse.) — Noten Dollar 87.785.30 (36.480.75), : Pfund 178:864.25 (167.629.85), Italienische 1820.40 (1775.55), Polnische 78.50 (76.50), Tscheche läwtckische 1118.15 (10A..25), Oesterr. gestempelte 61.95 (50.60). Prag» 9. Mai. Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankarnte des tschecho-flowakischen Finanzministeriums.) — Berlin*) 8.75 (9.-), Zürich 602.75 (604.75), Paris 823.35 (225.75), London 157.12»/, (157.87»/,), New-York 84.10 (34.10), Belgrad 35.62 (35.75), Bukarest (-.-), Men* 4.62 (4.61), Warschau*) 6.77»/, (6.75), Agram (-.-), Budapest*) 63.50 (62.-), Jugoslawisch« 87.—(38.25), Oesterreichische gestempelte Krone 4.52 (4.51), Polnische (6.70), Ungarische 68.- (48.-). *) Für 10.000. Buögpesk, 9. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 2042 bis 2102, Bukarest 25.50 bis 27.50, Kopenhagen 973 bis 1003, Christiania 883 bis 913, London 24.100 bis 24.700, Berlin 0.15 bis 0.17, Italien 263.50 bis 263.50, Paris 847.- bis 367.-, Prag 155.- bis 161.-, Stockholm 1389 bis 1439,. Zürich 945 bis 975, - Wien 0.0725 bis 0.0755, Sofia 41.- biS 48.-, Belgrad 55.— bis 67.-, New-York 5225 bis 5375, Warschau 0.1220 bis 0.1340, Brüssel 298 bis 308. Amsttrtam, 9, Mai. (Devisenkurse.) London 11.79*/# bis (11.80»/,), Berlin 0.0067»/« (0.0068), Paris 16.87»/, (16.95), Schweiz 45.95 (46.05), Wien 0.0035»/, (0.0036). Kopenhagen 47.70 (Brief), Stockholm 67.95 (68.05), Christiania 43.15 (Brief), New-York 255.50 (256.-), Brüffel 14.57»/, 14.65, Madrid 38.80 (39.-), Italien 12.35 (12.45), Budapest 0.06 (Brief), Helfingfors 7.-, (7.10), Prag 7.59 (7.61).' Agram, 9. Mai: (Devisen.) Wien 0.13375 bis Berlin 0.255 bis Budapest 1.80 bis Bukarest —bis Italien463.50bis—.—,London 441.50 ÄS —, New-York 9550.'—bis —.—, Paris 635.— bis —, Prag 284.50 bis —, Sofia —bis —, Schweiz 1722.50 bis —.—, Brüffel —.— bis —, Warschau 0.210 bis , Amsterdam —bis —.—, Stockholm . Belgrad» 9. Mai. (Devisenkurse.) London 444.10 bis —.—, Paris 628.60 bis —.—, New-York 9510.— bis —, Genf 1728.- bis Saloniki-.- bis -.-, Mailand 466.- bis Prag 284.- bis Berlin 0.255 bis —, Wien 0.1333 bis —.—, Bukarest 46.25 bis —.—, Sofia 76.60 bis Budapest 1.80 bis -.-, Brüssel -.- bis —.—, Amsterdam 3737.50 bis —.—, Warschau —.— bis —. ' Warschau, 9. Mai. (Devisen.) Berlin 1.23, London 218.300.-, New-York 46.120.-, Prag 1419-, Wien 0.67 . New-Bork, 9. Mai. (Devisen.) London 461.50, Paris 663.—, Berlin 0.27.—, Mailand 484.50, Zürich 1600.—, Kopenhagen 1864, Stockholm 2660, Christiania 1678, Amsterdam 3906.—, Prag 297.—, Wien. 0.14,. Budapest 2.—, Bukarest 47.75, Warschau 0.21.50, Madrid —.—, Helfingfors 276.50, Brüssel 573.—.Kanada!*»/„ unter pari. Brasilien 9525. Argentinien 3612. Belgrad 105.50. Fußball. Haloah-Ravid 1:1 <1:11 Ein sportlich hochstehender Kampf. — Grünwald und Kuthan erzielen die Tore. — Grünwald wird in der vierten Minute nach her Pause verletzt und bezieht als Halviuvalider einen Mügelstürmerpoften.. — Ein energischer Schiedsrichter. Rapid-Platz. 80.000 Zuschauer. Schiedsrichter Wanvura. Ha ko ah: Holpern; Scheuer, Grünfelld; Kerr, Gnttnrann, Pollak; ReuseN», Häusler, Gansl, Grünwalld, Katz. Rapid: Diller; Regnart, Ditrich; Mache!, Brandstätter, Nietsch; Wondrak, Richter, Kuthan, Budin, Wessely. Der Rapid-Platz war gestern überfüllt und die viele Lausende zählende Zufchcmermenge verließ befriedigt den Sportplatz. Rapid und Hakoah liefen auch zeitweise zu einer beachtenswerten Form auf, wobei die Hütte-ldorfer vor der Pause eine leichte Uebevlegeicheit geltend machen kannten, während die jüdische Mannschaft nach Seitenwechsel die längste Zeit im Angriff lag. Es erscheint nicht zu -viel gesagt, wenn man seststellt, daß das gestrige Spiel eines -der schönsten der Frühjahrsfoison war. Die Klasse des Kampfes stand weit über der des letzten Länderspieles Oesterreich—Uldgarn. Von den Hütt-eldorfer Spielern ist man es gewöhnt, daß sie in Auswahlmannschaften meist weit schwächere Leistungen bieten als in den Vereinsspielen. Demgemäß kam auch -das gestrige Spiel der Rapid- Leuie nicht überraschend. Bei den Hüiteldovfern fehlte diesmal Popovich. und Bauer, die durch Ditrich und Budin ersetzt wurden. Die Hakoah brachte trotz der gegenteiligen Gerüchte ihre komplette Mannschaft aus das Spielfeld. Immerhin merkte man Scheuer, trotz seiner absolut guten Leistung, die Verletzung an. Das Ergebnis entspricht ungefähr dem Spielverlauf, die Hakoah kann aber den Umstand als Aktivpost anführen, daß ihr dorzüMcher Stürmer Grünwald knapp nach der Pause verletzt wurde und -durch 41 Minuten als Halbinvalider auf dem Flügelftürmerposten nu-r geringe Dienste leisten konnte. Die Hakoah überraschte insbestmdeve nach der Pause durch ein gediegenes Spiel. In hervorragender Form befand sich die Deckung, deren Abwohravbeit nicht zu überbieten war. Wenn einem von diesen drei vorzüglichen Kielern ein besonderes Lob gebührt, so tvar es Guttmann, der unstreitbar der beste Mann auf dem Felde war. In der Deckung hatte die Hcckiah auch ein merkliches Uebergewicht und ihr hat es der jüdische Verein zu danken, daß er nach Seitenwechsel mehr im Angriff lag. Sehr wacker hielt sich auch die Bevteidignng, in der Grünfeld durch Stoßficherheit und Scheuer durch Schnelligkeit auffidl. Halstern hatte einen sehr guten Tag. Der Angriff war schnell, überdies kombinierte er ausgezeichnet, nur sein Schußvermvgen ließ einiges zu wünschen übrig. Gansl fühlte sich auf dem Mittelstürmerstosten lange nicht so Wohl als in der linken Verbindung. Häusler war technisch ausgezeichnet; Nienfeld lief erst als Mittelstürmer zur vollen Form auf. Grünwald spielte gut, seine Aufopferung verdient besonders hervorgehoben zu werden. Katz war weit besser als in den letzten Spielen. Die Hütteldorfer hatten eine schr sichere Verteidigung, in der Ditrich bis ungefähr 25 Minuten vor Spielende: seinen; Partner um nichts nachstand. Tiller wehrte einige Mal« bravourös ab. In der, Deckung gefiel Ritsch am lbesten. Im Angriff befand sich Kuthan bei sehr guter Laune, er und die beiden Flügelstürnrer bildeten die gefährlichsten Waffen des Rapid- Sturmes. Richter war gut und Budin erwies sich als Talent, Gleich nach Spielbeginn muß Halpern bei einem Weitschuß von Wessely eingreifen. Ein.Schuß von Ku-than verfchtt sein Ziel. Beide Parteien spielen sichtlich aufgeregt. Bei einem schnellen Vorstoß des rechten Flügels der Hakoah begeht Ditrich ein Foul im «Ärafvaum, Schiedsrichter Wancura pfeift und . man erwartet allgemein einen Elfmeterstoß. Der Unparteiische verlegt jedoch den Tatort an die Strafraumgrenze. Reufeld besorgt die Ausführung des Freistoßes und Diller kann nur Mt Mühe zur Ecke abwchren. Neufeld gibt den Ball gut zur Mist« und Grünwald erringt mit einem Kopfstoß für die Hakoah die Führung. Dchnte Minute.) Die jüdische Mannschaft hat gleich darauf neuerlich eine günstige Chance, als Mache! den Ball verfehlt. Der überraschte Gansl läßt aber die Situation unauSgenützt vorüberstveichen. Budin überspielt mehrere Gegner, wobei Halpern den Schuß zur Ecke äbwchvt. Wessely besorgt die Ausführung des Korners, Kuchan erreicht auf die gleiche Weise wie Grünwald in der 19. Minute den Ausgleich. Rapid liegt nun scharf im Angriff, kann aber nur einen Eckstoß erzwingen. Einmal unternimmt Regnart einen Vorstoß, der ihn bis dort gegnerische Tor bringt. Sem scharfer Schuß landet aber im Aut. Die Hakoah gestaltet nun wieder das Dveffen offen, dabei vergibt Häusler eine Torchance durch Zögern. Bis zur Pause hat Tiller schwere Arbeit zu leisten, es -gelingt ihm aber, sein Heiligtum, trotz zweier gut getretener Eckstöße, rein zu halten. Rach Seitenwechsel kommt die Hakoah rascher, in.Schwung. Einen schnellen Vorstoß von Katz kann Ditrich nur dadurch begegnen, daß er -den Ball ins Korner stößt. Auch ein weiterer Eckstoß für -die Hakoah bleibt unausgenützt. Grünwald wird in der vierten Minute verletzt und muß ans kurze Zeit das Spielfeld verlassen. Rach seiner Rückkehr bezicht er den linken Flügelstürmerposten, während Katz in' die Verbindung rückt. Rach einem prachtvoll getretenen Freistoß Gnttma-nns kann Regnart im letzten Moment mit dem -Kopf zur Ecke abwchren. Rapid befreit sich aus kurze Zeit und bringt ebenfalls «men Eckstoß auf sein Konto. Wondrak und Richter verfchlen das Ziel. Eine gefährliche Situation kann Halstern mit Glück klären. Di« Hakoah gewinnt nun die Oberhand, welcher Umschwung darauf zurückzuführen ist, daß Katz seinen . angestammten Pasten'einnimmt, Grünwald auf den rechten Flügel gcht und Neuseld den Mittelstürmevstosten bezicht. Gansl arbeitet sich einige Male schön -durch, doch hat er mit seinen Schüssen Pech. Die Deckung von Rastid fällt merklich zurück. Die Hakoah-erzwingt »roch eineu Eckstoß, dann ist es aber mit ihrer Ueberlegenheit vorüber. Rapid übernimmt in der letzten Minute' das Kommando, die Hütteldorfer erzwingen zwei Eckstöße, die die Hakoah glatt abwehrt. Auch der jüdische Verein bringt e8 in der Zwischenzeit zu einem ergebnislos verlaufenen Korner. Dann ist das Spjcl zu Ende. Eckenverhältnis 8:6 für Hakoah. Ein besonderes Lob -gebührt dem Schiedsrichter Wanvura,! obwohl ihm einige schwerwiegende Fehlerunterliefen. Wir! rechnen es -ihm aber hoch an, daß er es verstand, den Kampf in » fairen Bahnen zu hallen. (77. Fortsetzung.) David Mrad. Roman von DiSraeli (Lord Beaconsfteld). Aus dem Englischen übersetzt von G. Unna. Es liegt etwas Schreckliches in der schwindenden Kraft einer Herrscherseele!' EnrMarur, der in seinen Genius unbedingtes Vertrauen setzte und sich nun in einem Tage ganz verlassen und vernichtet sieht, das ist bittLr! Jeder armselige Dummkopf scheint dann nur dazu da zu sein, uns zu verhöhnen. Schwer -glaubt allerdings ein großer Geist daran, daß seine unerschöpflichen Kräfte nicht mehr ausreichen könnten. Mer es' ist so. Wie bei einem ausgetrockneten Quell hat der immerwährende Zufluß, hat die glänzende Fruchtbarkeit äufgehört, und aufgehört für immer. Dann kommt die Wahnsinnsquäl des Rückblicks. Zieht einen Vorhang vor. Einen Vorhang über diese zermarternden Gedanken! Die Tage- -der; Kindheit, , seiner holden Schwester Stimme und liebkosendes Lächeln, ihre unschuldigen Spiele und die freundliche 'Sorgfalt ihrer treuen Diener, all diese sanften Kleinigkeiten' eines friedlichen,' häuslichen Lebens tvaren die Gebilde und Erinnerungen, die im wilden Tanz vor den brennenden Blicken Alrohs schwirrten und vor seine gequälte Seele; traten. Herrschaft und Ruhm, seine heilige Nation, feine Kaiserbraut«- alles dieses war nichts. Ihr Wert war verschwunden mit dem schöpferischen Geiste, der.sie ins Leben gerufen -hatte. Nur die reinen Sympathien blieben und alle seine Gedanken und Schmerzen, all sein Bewußtsein, all seine Erregung strömte in seiner Schwester zusammen. Es war der siebente-Morgen. Ein Wächter trat zur ungewohnten Stundet ein, 'befestige eine Fackel in einer Vertiefung der Mauer. und kündigte an, daß eine Person draußen sei, welche- Erlaubnis, habe, den Gefangenen zu sprechen. Es waren die ersten Worte einer Menschenstimme, welche Alroh seit seiner Gefangenschaft hörte, die ihm ein Lebensalter, ein langerfinsterer Zeitraum schien, der alles auLgelöscht habe. Er bebte zusammen Lei den barschen Tönen. Er wollte antworten, aber seine ungewohnten Lippen Mi ihm den DyMt, LanÄM W er die -belasteten Arme emstor und versuchte durch Zeichen zu verstehn zu geben, daß er wohl gehört, -was man gesagt, denn nicht ' -ohne die innerste Aufregung hatte er die Botschaft verj nommen. Mit gespannter Neugier blickte er nach dem Ein- : gange, und je länger er blickte, je stärker zitterte er. Da trat der Besuchende ein, tief in einen schwarzen Kaftan gehüllt. Der Wächter verschwand, der Kaftan fiel, und Honain stand vor ihm. „Mein geliebter Alroh", sagte Jabastors Bruder, schritt vor und drückte den Gefangenen an sein Herz. Wäre es Mrjam gewesen, Alroy -wäre vor Freude gestorben, aber der Anblick dieses Mannes der Welt rief ihn in. das Weltleben zurück. Der Widerstreit seiner Empfindungen war -wunderbar. Swlz, vielleicht selbst Hoffnung, kam ihm zu Hilfe. Alles, woran er nur dachte, schien ihm Fassung anzüraten. Einen Augenblick lang war er wieder der alte Alroy. ,^Jch freue mich, Honain, -wenigstens dich gerettet zu „Und ich mich auch, wenn meine Rettung die de irrige herbeiführen kann." „Immer wieder Hoffnungsgeflüster!" Verzweiflung ist das Ende der Toren." „O, Honain, es ist eine schwere Prüfung. Ich kann . meine Rolle spielen und doch bedünst es mich, es wäre besser gewesen, wir -hätten -uns nie wiedergesehen. Me geht es Schirene?" ,/Sie.denkt an dich. " ' „So kann sie doch an etwas -denken. Mein Geist ist erschöpft. Mo ist Mirjam?" „In Freiheit." „Das ist etwas. Das hast d^ getan. Guter, wackerer Honain, sei freundlich mit diesem yolden Wesen, sei's auch bloß' um' meinetwillen. Du bist alles, was ihr noch übrig blieb." - ' ' '„Sie hat dich." '.„Zu. ihrer Verzweiflung!" „Lebe und sei ihre Zuflucht." „Wie das? Flucht aus diesen 93'.«? . nein, es ift unmöglich!" «8$ KM es, nicht dafür." ,Mahrhastig! -Ich will alles tun. Sprich, sprich, körtnen wir bestechen? Können -wir töten? Können wir . . .?* „Beruhige dich, mein Freund. Es bedarf keiner Bestechung, keines Blutvergießens. Bedingungen müssen wir eingehen." ,/Bedingungen! Auf den Ebenenvon Neha-wend hätten wir sie wähl machen können. Aber Bedingungen für -ein gefangenes Schlachtopfer?" ,Marum Schlachtopfe-r?" ,^Jft Arslan denn so großmütig?" ,ßt ist ein wildes Tier, ungezähmter als drr Bär, der ferne Zähne fletscht in den Wägern seiner Heimat." ,Mie kannst du dann von Hoffnung sprechen?" „Nicht von ihr, sondern von Gewißheit." teurer Honain, mein -Gehirn ist schwäch, aber iH kann starke Dinge ertragen, sonst wär' ich nicht hier. Ich enrpfinde -deine für mich denkende Freundschaft, aber es bedarf wahrlich keines Umschweifes von Worten, um -mir mein Schicksal m-itzuteilen. So bitte ich denn, sprich es aus." ,Mit einem Worte, dem Leben ist gerettet." ,Mie? Gerettet?" „Sobald du es selbst w-Mst." ' . ,/Ob ich es will? Das Leben ist so süß; ich Dhle seinganze Süße. Ich bedarf nur wenig.-Freiheit und Einsamkeit ist alles, wonach ich verlange. Mein Lebendst gerettet! Ich kann es nicht glauben! Und tot; hast diese Tat vollbracht, du mächtiger Mensch, der über alle Seelen gebietet, Du hast mich nicht vergessen, du Hast, die vergangenen Tage, deinen Alroh nicht vergessen! Wer. dich einen weltliche^ Menschen nennt, ist ein Lügner. Honain, dubist allzp treu!" . „Ich habe seinen anderen Geballten als dir zu diemn, Fürst." ' „Nenne mich nicht Fürst, nenne mich deinen -Alro^ Mein Leben ist gerettet? Es ist doch wunderbar! .Wantz kann ich fort? Laß mich niemand sehen-. Richte das so ein, Honain. Dir kannst ja alles, -was du ,'willst. Ich möchff nach Aegypten. Du -warst in Aegypten, nicht wahr; Honain? ,Eiri merkwürdiges Land; es wird dir sehr gefallen»^ iLorti-etzunq folgt.) ....

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