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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-05 · Heft 1518 (5.5.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1518 (5.5.1923)
Date
1923-05-05
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Sk>. 1618 * Wien, Samstag WZener MorgenzeiLung. 5. Mai 1923 '« .Seite- MM sind Mevdies für morgen Vorbedingungen geschaffen, jstr das Instvefst für, die W. BegMuug zwischen Oefterreich krtb Ungarn noch wesentlich. heräbmindevn. Nachrichten aus vudapeist besagen, daß fast sämtliche ins Dean: berufene Spieler Machen, so daß heute noch gar nicht stststeht, wer eigentlich rach Wien glommt. Die.ungarische AuÄwcch'inlanNschaft trifft MM >um 3 Uhr 80 Minuten auf dem Ostbahnhof ein und erst hu dieser Zeit wird ma n ihre endgültige Zusammensetzung erfahren/ Wir behalten uns deshalb die Vorbesprechung über den vermutlichen Ausgang deS Spieles, für morgen vor. Das Treffen wird wahrscheinlich vom Schweizer Schiedsrichter, Herrn Förster geleitet. Als Linienrichter werden die £:vvru Wagner tmd Haberleitner tätig lein. güdische EportverbandsmeWerschsst. Auf dem Bewegung 20-Plätz finden honte um 8 Uhr und «m halb 5 Uhr zwei Troffen statt, die für die Placierung von großer Bedeutung sind. Das erste Spiel sicht Haschilton nr.d Habadur im Kampfe: beide Vereine sind schlecht placiert. Der Sieger des heutigen Treffens wird in der Tabelle Zeinen großen Sprung Nach vorne machen. Schiedsrichter Wolfensohn. Das pveite Treffen bringt Gideon und Ehemth zusammen. Letzterer Verein, der als einer der ersten Anwärter auf den Meistertitel gilt, ist durch seine'Niederlage gegen Lloyd etwas zurückgofallen. Heute hat nun Cherutih Gelegenheit, die Scharte auszuwetzen, Venn Gideon gehört m den schwächeren Vereinen, und es dürfte für sie schon einen Erfolg bedeuten, knapp zu unter* liegen. Schiedsrichter Posaun er. Ae Hochschulmeifterschast. ■ Von den am Samstag zur Austragung' gelangenden Kterschaftsfpielen dürfte das um 6 Uhr Mf dem Hakoahe stattfindende Spiel zwischen den Arminen und der Hakoah das meiste Interesse Hervorrufen. Es ist ein scharfer stampf mit einem knappen Sieg der'Hakoah zu erwarten. Ein Doppölspiel findet auf dem Simmeringer Platze statt, wo EB. A. C. gegen Kadimah und Vienna geigen Simm-ering antreten. Während im ersten Siel W. A. C. den Sieg davonkrvgen dürfte, würde im zweiten Kampfe ein unentschiedenes Resultat am ehesten den Erwartungen entsprechen. Auf dem Liberias-Platze empfangen die Hausherren Borochow. Eine Voraussage ist hier, wo beide Vereine die gleichen Siegeschancen haben, unmöglich. __ Ae heutigen Spiele. Der Wiener Sportklub spielt honte auf eigenem Platze zogen N. A. C. Schiedsrichter Zobel. Der zweimassige S. C. Donau tritt gegen den drittklasfigen S. C. Rag auf dem Straßenbahner-Platz an. Schiedsrichter Stern. Red Star und Lxicketer treten auf dem Platze des' ersteren Vereines an. Schiedsrichter Mndler. Im Rahmen*der Meisterschaft der zweiten Klasse spielen Ostmark und Mue Star in der Brigittenau. Schiedsrichter Ganger. _,_ Das Sekretariat des V.,Ä. S. befindet sich von nun ab litt 7.’ Bezirk, Zieglevgasse 25. .• Als Ersatzleute für das österreichische Team wurden Puschner, Geyer, Klein, Mieser, Wdmtra) und Popovie nommfert. "' . Das tschechische Team spielt morgen in Prag gegen Dänemark in folgender Aufstellung: Peyr; Hofer, Iändia; Kolenaty, Kada, Cervenh; Stepan (Sparta). Stapl (Slavia), KozÄuh. Dvoracek (Sparta). Cffar (Urion Zizkow). Hechawer spielt morgen mit zwei Mannschaften in Brunn a. G. gegen G. O e. C. Der S. C. Hazair veranstaltet heute. 8 Uhr abends, im 8. Kaffchcms in der Hauptallee ein großzügiges Gartenfest bei, dem unter anderem Sigi Hofer, Kammerisänger Knopp, Richard' Waldomar und, Kumpa Mitwirken werden. In, Paris hat die Hochschulolympiabe unter Beteiligung zahlreicher ' auswärtiges: Studenten' begonnen.^ Der' Amerikaner Paddock stellte im Lausen Wer IM Meter mit 16 - Sekunden einen Hochschulweltrckovd auf. ' " Der Lichtbildervortrag des Ing. Ball findet heute um 3 Ul)r nachmitägs im IerdinandZkino statt. : Bsxen. Ae intematiomie« Boxliimpfe. Ein unbefriedigende Veranstaltung. Das Programm des letzten Mittwoch im Sophiensaal stattgefundenen Vorabends wimmelte nur so von glänzenden Namen. Die rmgekündigten Größen waren auch vollzählig erschienen — bis auf Porte und Kompa, die durch Jäckel und Gröger'. vollwertig ersetzt wurden. Dennoch ließ ksin einziger der fünf Kämpfe die Besucher des ausvrrkauften Hauses auf ihre Rechnung kommen. Schon das erste Treffen, die Begegnung der zwei Wiener Leopold Steinbach,. 73;5 Kilogramm schwer, und Kovarovic, 72/5 Kilogramm, konnte keineswegs befriedigen. Der k>räft,i>gere Steinbach.war seinem Gegner wert überlegen. Kovarovic ließ sich noch, vor der ersten Hause auszählen, trotzdem er ersichtlich hätte weiterlämpfen können, und tat gut daran. Der Sieger hat einen, harten Schlag und auch 'etwas Technik. Der Wi-ner Eerny,' 66,5 Kilogramm, war gegen den gleich schweren Berliner Jäckel durch seine überlegene Größe und Reichweite im Vorteil. Die ersten Runden waren zwar offen und der Berliner konnte, einige gut sitzende Magen-hiclbe anbringen; dann aber kam der Wiener klar zur Führung und feierte einen beifällig au-sgenom menen Punktefieg. Eerny ikonute seine gute Irwin neuerlich bestätigen. Er kämpft setzt viel offensiver als früher Oesterrelciiisclier Fussb all-Bund Sportplatz Hohe Warte Linie 37 bis Perntergasse, -Linie 36 bis Barawitzkagasse, dann Josef Friedigasse, Stadtbahnstation Heiligenstadt,!■* in i .....dann Schulweg imiurwiii | Sonntag, den 6 Mai 1923, 725 Uhr nachm. KAPID-PLATZ, Hlitteldorf XIII., Hütteldorf, Strassenbahnlinien 49,50,51 u. 53 Vorortelinie der Stadtbahn V^estbahnztipre Mittwoch den 9.'Mai 192Z, Va® Dbr , MTVLKrOGüEESVMNsaKÄ HAKOAH—RKPID Vorverkauf ab heute: Hakoah, I., Wiesingerstrssse 11» Rapid, XV., Hütteldorferstrasse 58 Heute %S" Auftreten u. a.: SsrteM und fein Repertoire an Schlägen ist reichhaltiger .geiworden. Jäckel hinierließ einen sehr ,guten Eindruck uüd kämpfte mufter« Haft fair, während Cerny, wegen wiederholter' Nackenschlägr? verwarnt werdenmußte. Der. Deutsche'Rhönisch, 76 Kilo- , gramm, fand in dem österreichischen Mitte,sgewichtsmeister SC^töHcirisch, 71,5 Kilogramm, keinen gleichwertigen Gegner. Der Kampf begann in schnellstem Tempo, da der Wiener es offenbar, wie letzhin gegen Spörl. auf eine iUebevrumpelung angelegt hatte. Rhonisch war abrr auf der 'Hut und war' schon in der zweiten Runde glatt -überlegen: Er landete einige gute Körperhaken, erhielt aber ni-nen Tiefschlag, so daß der Kampf auf eine Minute unterbrochen 'werden mußte. Gleich nach Wiederbeginn bekam er mit dem Kni> einen neuerlichen Stoß -gegen den Unterleib. 'Er kämpfte in sportlich vornehmster Art trotzdem weiter und verzichtete so auf Disqualifikation seines Gegners, die dieser aber selbst in der fünften Runde durch wiederholte,Nierenschläge erzwang, ganz offenbar, um dem sonst unvermeidlichen knock ont zu entgehen. Wefselitsch schadet sich durch derartige -sportliche Mätzchen weit mehr als durch eine reguläre Ni.'-derlape. Auch das Match des bayrischen Schwergewichtsmeisters Podzühn, 91 Kilogramm, gegen Grögcr, 82 Kilogramm, nahm ein'irreguläres Ende, da, der Ringrichter Kudernatsch den Kampf 'in der fünften Runde abbrach -und das Kampfgericht wegen Nichtkämpfens die Gagen -der beiden Boxer sperrte. Die Energie, mit welcher -der Boxverband vorging, ist im Interesse der Reinheit des Sportes sehr erfreulich, scheint aber in diesem Falle nicht ganz am Platze gewesen m sein. Es wurde gekämpft, und Gröge-r mußte, meist n^ich Korpschieben, dreimal aus 8 bis 9 Sekunden uiedergehen. Richtig -ist allerdings, daß Podzuhn ihn;b-c:i etwas größerem Energieaufwand hätte knock ont schlagen' müssen, trotzdem Gröger, der einen schlechten Tag hatte, bei seinem letzten Kampf 'gegen Wagner eine ganz unglaubliche Zähigkeit bewies. Eine sehr unerquickliche Affäre war die Abschlachtung des Schweizers Dupont, 84.5 Kilogramm, durch den türkischen MeisterSabvi Mähir, 82.5 Kilogramm. Dupont, -ein für einen Boxer schon etwas ältlicher, ganz untrainierter Herr, erwies sich im Ring als reiner Tor. Der Türke streckte ihn nach wenigen Sekunden mit einem furchtbaren linken Schwinger, dar unparic.rt die Hals» schlagade-r traf, ohnmächtig zu Boden. Die Befürchtungen, der Schweizer habe einen ernsten Schaden davon getragen, waren glücklicherweise unbegründet, da er sich unter den Bemühungen seiner Sekundanten bald erholte. Leute von der außerordentlichen Klasse eines Samson, Prenzel ob:« Säbvi Mcchir werden in Wienstets gern gesehene Gäste sein, falls sie ihre anscheinend unwiderstehliche Abneigung gegen-Kämpfe mit halb» - Wegs gleichwertigen Gegnern oblegen können. Eine Begegnung aber, bei der ein inferiorer Mann fast wehrlos von «cinem haushoch überlegenen Boxer niedergeschlagen wird, kann nur peinlich und abstoßend wirken und hat mft Sport nichts zu tun.. _. . Tr. Kalcher. KMA-WM. Lmtier des ffttkstPjen Gportvereiuer, Der Sieg eines Hakochners. Im Einzelwettbeiwerb mit Vorgabe stauden'- einander Willi Ghrcnreich (Hakoah) und Patzau (Cottäge E. V.) gegenüber. Der Hakoahner siegte '6:2, 6:4. Das Endergebnis wart 1. Willi Ghrenreich (Hakoah), 2. Patzau (Cottage E. B.), , 3. Turnofsky (Mademischer S. V.). Hirzkirs / Zwecks KchechÄ, .MM a l d e m a r, K u m p a, Hofer!! iianzarrangeur B. Guttmann Lom'M. Chernth, (Tonristensektion). Die Ganztagsüoaliderur.g - am,-. Sonntag'findet nicht, wie ängegsben, aüs die Donauwarte, sondern auf die Gießhübler , Heide statt. Treffpunkt: Endstation -der Linie 60, Mauer, um emviertel 9 Uhr vormittags. Karten , bis Perchtoldsdorf'lösen!_ Au« den Vereinen. Ar -i. Heute, halb 2 Uhr nachmittags, Lilbertas-Platz» Linie 48 (Hevbflstraße). Ari komb.—.Nonlerchenfellder Amateure. Ausstellung: Münzer; Herrschan, Funk; Tichler, Grumwevg, Salo; Ha'lipern, Wind, Wemwurm, Torten, Tysser. — SoMtag, halb 12 Uhr vormittags, Nicholson-Platz, Ari komb.^ (73. Fortsetzung.) Düvid Motz. Roman von Disraeli (Lord Beaeonsfiekd). AuS dem Englischen übersetzt von G. Unna. Vergebens strebte er danach, im Zweikampfe aus diesen berühmten Heerführer zu stoßen. Beide Monarchen fochten in den Reihen der. Ihrigen; aber das Schicksal hatte be'- Mofsen, daß ihre Schwerter sich nicht treffen sollten. Vier Giunden vor Mittag sah Alroh endlich ein, daß er sich gegen die große Zahl der Üebermacht nicht halten konnte, wenn Scheriräh nicht komme. Er mußte frühzeitig seine Reserve mit in 'dien Kampf ziehen, und obgleich die Zahl der Geitöteten im feindlichen Heere bei weitem die übertraf, welche die Hebräer bei irgend einem ihrer früheren Siege erlegt, bildeten die Ehobavesmier doch noch immer eine nnabsehibave Front, die stets durch' frische Truppen wieder ergänzt wurde. Arslan verließ sich auf seine-Anzahl, er kannte -Wohl die Schwäche seiner Gegner, und so beschränkte er sich zunächst auf die Verteidigung und suchte seine Gegner durch Widerstand gegen ihre furchtbaren und wiederholten Angriffe zu ermüden. Alroy hatte sich einen Augenblick lang cm der Spitze der heiligen Leibwache aus dem Gefechte zurückgezogen. Abner und Asriel kämpften weiter. Der Kalif rüstete sich indes zu neuen Anstvengungen, 'während er angstvoll auf Scherivahs Ankunft -wartete. In der fünften Stunde endlich erblickte er von einer Anhöhe aus mit der höchsten Freude die herannahenden Banner der sehnsuchtsvoll erwarteten Hilsstruppen. Nun 'war er überzeugt, daß' die , Schlacht gewonnen sei, machte diese erfreuliche Nachricht seinen Soldaten bekannt, und neu belebt von der -begeisternden Kunde führte er sie zu einem erneuten Angriffe. Dieser war unwiderstehlich. Scherrrah' schien nur noch zur Verfolgung, nur noch zur Vervollständigung -Äes Sieges angekommen zu sein. Wie ' groß war also Alroys Schrecken und Bestürzung, als Benajah auf ihn zustürzte uiid ihm meldete, daß die lang erwartete Hilst aus den vereinten Heeren Scherirahs und Abidans beftshe, und daß diese ihn bereits im Rücken angegrifstn haben. Hier konnte kein nrenschliches Genie mehr an . eine Rettung denben. Die erschöpften Hebräer, deren- Kräfte bis auf 'das äußerste^ angestrengt wovden, waren umringt, Die Chovaresmier rückten' zugleich von allen Punkten aus vor. In wenigen Minuten war die hebräische Armee völlig ausgelöst. Voll Verzweiflung warfen selbst Sie tapfersten -Krieger ihre Schwerter weg. Jeder war auf Selbsterhaltung bedacht. Selbst Abner floh, vpn Hamadan. Asriel wurde erschlagen. Alroy stürmte,, als er sah, daß alles verloren war, an der Spitze von etwa dreihundert seiner Leib- ' lvache zu seinem Zelte, nahm die ohnmächtige Schirene vor sich aus -den Sattel, hieb sich durch die Scharen von Feinden durch und eilte in die Wüste. Achtundvierzig Stunden lang hielten sie nirgends. Ihre Anzahl war bald bis auf ein Drittel vermindert. Am Morgen des dritten Tages stiegen sie von den Rossen und erquickten sich an einer Quelle. Nur die Hälfte konnte sich wieder in die Sättel schwingen. Schirene sprach kein Wort. Fort ging es wieder und nach jeder Stunde blieb ein erschöpfter Genosse' zurück. Endlich am fünften Tage, noch etlva achtzig Mann stark, gelangten sie an ein Pal-menwäldchen. Hier rasteten sie. Alroy nahm Schivene in seiner Arme, und der Schatten schien sie wieder zu beleben. Sie öffnete die Augen, drückte seine Hand und lächelte. Er sanrmelte einige Datteln, und sie erftischte sich mit Master. -„Bald werden unsere Beschwerden vorüber sein, Geliebteste", flüsterte er ihr zu. „Ich habe alles verloren, nur 'dich nicht." Wieder bestiegen sie die Roste, eilten etwas wütiger rasch vorwärts und gelangten am Abend zu der Trümmerstadt, wohin Alroy vom Anfänge an seine'Richtung genommen >hatte. Nun ritten sie die große Straße herab und kamen endlich in' das alte Amphitheater. Hier stiegen sie ab. Alroy bereitete von seinen und der Genossen Gewänder ein Lager flir Schirene. Einige suchten Holz, von dem sich große Vorräte fanden, und zündeten mächtige Feueren. Andere jagten Zw es noch hell war, nach Gazellen und waren so glücklich, 'dadurch für ihr Nachtessen zu sorgen, während andere Wasser aus der wohlbekanuten Leitung holten. Nach einer Stunde, als sie so gruppenäveist um die Feuer lagen und^ ihr einfaches Mahl verehrten, hä-tte man glauben können, sie seien nicht die geschlafenen und an Luxus gewöhnten Leibwachen eines rnächtigen Monarchen, sondern die gewöhnlichen Bewohner dieses wllden Anstntihalsts. „Wohl, meine Burschen," sagte Alroy, und rieb die Hände über der emporlvdernden Flamme, „hier ist es jedenfalls besser als in der Wüste." 12. Nach allen diesen Anstrengungen siel Alroy in einen tiestn, traumlosen Schlaf. Als er erwachte, stand die Sonne schon hoch, aber Schirene schlief noch. Er küßte sie, und lächelnd öffnete'sie die Augen. „Du bist jetzt eines Räubers Weib",..sagte er. ,/Wie g» fällt dir die neue Lebensart?" „Mit dir vortrefflich." ,Mei'be hier, meine Süße; ich muß unsere Leut wecken und sehen, wie es steht." Und 'damit sprang er leicht über mehrere Schläfer hinweg und ftV.fr zuletzt aus Benajah. „So, mein braver 'Hauptmann der Leibwache! Du schläfst auch noch? Auf, aus!" Benajah sprang mit fröhlicher Miene empor. „Ich bin stets bereit, Herr!" . „Das weiß ich; aber bedenke, daß ich kein König mehr bin, sondern nur noch ein Kamerad. Komm' mit und laß uns einige Ordnung in die Sache bringen." Sie gingen aus dem Anrphitheater und' untersuchten dieangrenzenden Gebäude. Hier fanden sie, von früheren Zeiten her, noch viele Vorräte, Matten, Holz, Zelte, Trinkgesäße und anderes Hausgerät. Sie bestimmten nun eines dieser Gebäude zum Stalle und andere zur Wohnung für die Ihrigen. Dann beriefen sie ihre Gefährten auf den osstuen Platz, an den Ort, wo Hassan -Subah erlag; hier redete Alroy sie an und teilte ihnen seine Pläne mit. Sie wurden in Abteilungen geordnet. Jeder bekam seine bestimmte Arbeit. Einige wurden an verschiedenen Punkten als Machen ausgestellt, andere auf die Jagd oder zu-m Sam. mein von Datteln in die Oase geschickt, während noch an- - dere die Roste auf die naheliegende Weide führten oder zu« rückblieben, uw die Geschäfte im Innern zu besorgen. Das Amphitheater wurde gereinigt. Ein einfaches, aber beque» mes Zelt wurde für Schirene eingerichtet. Sie bedeckten den Boden desstlben mit Matten und jeder suchte den anderes in den Bemühungen zweckmäßiger Einrichtungen für die Fürsttn zu übertreffen. Ihre sreundlichen Worte und ihr ausmüuterndes Lächeln belebten zugleich rhren Cnftr mfr ihre Erfindungsgabe. iHvrti'etzuna iolat-

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