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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-01 · Heft 1514 (1.5.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1514 (1.5.1923)
Date
1923-05-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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WW T^W^*W?r•■ wPf *$'v"">»?r Mm, Dienstag Wiener MorgenzeMtng. Im Schra n I c u herrschte im Gegensatz zur Kulisse «tm feste Haltung Im Vordergrund des Interesses standen Petr oleum werte, die bei lebhaften Umsätzen ihre Aufwärtsbewegung fortsetzten. Es stiegen F a n t o um eine Million, iKarPathen um 96.000 K. und Schodnica um 86.000K. Mit Erhöhungen wurden ferner Eisen -A ktien bedacht. Bezugsrechte: Bank Malopolski 4600 K., Biedermann-Bank 2600 K., Kroatische ESkompte 8000 K., Vereinigte Elektrische 16.000 K., Körner 3700 K., Oesterreichische Hofherr 81.000 K. bis 22.800 K,, Rhombus 1800 K., Lumen 17.000 K., Teppich HaaS 41.000 K. Auf dem Anlagemarkte lagen österreichische Renten höher; tschecho-slowakische Eisenbahnobligationen waren wenig verändert. Von den Exoten notierten: Apollo-Film 16.000 bis 16.000, Epple u. Buxbaum 34.000 bis 38.000, Eos 3000 bis 3400, Jriag 202.000 bis 216.000, Erdöl 25.000 bis 27.000, Mraznica 68.000 bis 66.000, Schubert u. Co. 11.300 bis 11.800, Tepege 88.000 bis 102.000, Universale 27.000 bis 27.600, Braunkohle 47.500 bis 54.000. Bon den Warenmärkten. Zucker. Bis auf minimale Restbestände sind die tschecho-flowaki- Ichen Fabriken ausverkauft und der Konsum wird vorderhand noch seitens der Zweithand alimentiert. Von dieser letzteren werden im Augenblick für Kristall 5.55 bis 5.60 tschech. K., für Würfelzucker bis 6 tschech. K. Basis Landesgrenze Mauieferung gefordert. Unter solchen Umständen wird der Handel notgedrungen wohl auf Javazucker, der kaum früher als im Laufe des Monates August in Oesterreich zur Stelle sein dürfte, greifen müssen. Offerten von derartigem Ueberseezucker liegen bereits vor und kalkulieren sich auf zirka 36 Pfund Sterling eif Triest, was ungefähr 6.85 tschech. K. Ankunftsbahnhof Wien entspräche. Neue Ernte war bereits bis 4 tschech. K. beboten; Fabriken sind jedoch, weil man nicht weiß, ob Regierungsmaß. nahmen ergriffen werden könnten, bis zur vollständigen Klarstellung der Situation nicht im Markte. Die' gerade in den letzten Tagen gefallenen Niederschläge kamen den Rübenfeldern sehr zustatten. Baumwollgarne. Preise sind gestern um einen Punkt gefallen. Es notieren: iAt. 5—10 Bengalkops pro Mai-Jüni 0.61 Dollar, Nr. 16 Sekunda Surah 0.75 Dollar, Nr. 20 0.79 Dollar, Nr. 16—24 Halbamerika 0.84 Dollar, Nr. 16—30 Reinamerika 0.89, Nr. 36—42 Mittelamerika 1.04 Dollar, Nr. 36—42 Hochvrima Amerika 1.24 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik eAlusive Packung. Baumwollzwirue. Auch diese Gattungen sind um je einen Punkt niedriger. Es notteren: Nr. 10—12 Bengal zwei- und dreifach pro Mai- Juni 0.68 Dollar, Nr. 16—2 Surah 0.81 Dollar, Nr. 20—2 0.86 Dollar, Nr. 20—2 Amerika 0.96 Dollar, Nr. 30—2 1.04 Dollar, Nr. 40—2 Prima 1.21 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken mittel ein Kabelcents Aufschlag). Rohe Baumwollgewebe. blieben unverändert. Es notieren pro Meter ab Fabrik exklusive Packung pro Mai-Juni: 82 Zentimeter 15—14 20—20. 0.70 Schweizer Franken, 16—15 0.71 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19—19 30—30 0.75 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19—17 36—42 0.52 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19—21 86^-42 0.64 Schweizer Franken, die letzteren drei Posten tranfit Wien. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Der heutige Verkehr wurde infolge des Nationalfeiertages auf gestern vorverlegt, und wie in der Regel eingefchobene Börsentage nicht viel heißen, verlief auch der gestrige Verkehr ruhig. Für einzelne Präparate, für die die Hauptbedarfszeit qndricht, war eher Nachfrage vorhanden, besonders für Weinsteinsaure, für welchen Artikel man 43.000 K. Geld legte. Ausgeboten wurden Chlorkalk M 2800 K.. Bittersalz deutsche SyndLatware zu 660 K., Bilberseife zu 16.900, Chlorcalcium ge- (71. Fortsetzung.) David May. Roman von Disraeli (Lord BeaconsfieD). Aus dom Englischen übersetzt von G. Unna. ,/Du hast mir allen Frieden, alle Hoffnung' auf Frieden geraübt — und doch danke ich dir. Jetzt weiß ich, was das Leben wert ist. Ich habe me gern an jenen furchtbaren Tag gedacht und -och, wenn ich manchmal von heimtückischer Tat geträumt habe, so -war die schlimmste doch noch unfchul^voll gegen das, was du mir berichtet." ,Aun habe ich gesprochen, und ich Me dich jetzt, dein Geheimnis dadurch vollkommen zu sichern, daß du diesen Wurfspieß aus meiner todwunden Brust ziehest." „Treues Herz, es ist ein trauriger Dienst!" „Ich werde freudig sterben, wenn -u ihn selbst voll- Ahtgff!" „Es ist geschehen." ,-Gott erhalte Alroy!" 8. Während Alroy in Gedanken versunken vor dem Leichnam des Offiziers stand, erhob sich ein Trompetengeschmetter; ein Eunuch trat ins Zelt und kündigte Schirenes Ankunft von Kerrund an. Gleich darauf trat die Fürstin selbst, nachdem sie aus ihrer Sänfte gestiegen war, in das Zelt. Alroy riß sein Obergewand ab und warf es über den Leichnam. „Mein Geliebter," rief die Fürstin, und eilte auf den Kalifen zu; ,/ich habe alles gehört. Sei meinetwegen außer Sorge. Ich kann wohl einen Leichnam sehen. Bin ich doch eines Helden Gattin. Ich bin an Blut gewöhnt!" ,Mch, weh!" „Warum bist^du so bleich? Du gibst mir keinen Kuß! Hat dich dieser Mann so erschüttert? Es ist ein trauriger Fall, aber morgen kann Tausenden ein gleiches; schreckliches Schicksal befchieden sein. Wie? Du zitterst? Du sanftes Gemüt! Der Tod dieses einzelnen, eines treuen, edlen Herzens, hat meinen Alroy so heftig angegriffen! Und doch bist du an Schlachten gewöhnt. O, das ist zu weit getrieben. Bist du denn nicht froh, mich wiederzusehen? Wie? Nicht Mma-l ein Lächeln? Und ich komme, um für dich zu schmmolzen 70-75 zu 3760 K., NatriumIbisnW zu 6360 K., Schlveselnatrimn 60-02 zu 6800 K. traulsit W»n. Soda bic. B. zu 4200 K., inl. Terpentinöl zu 66.600 K., Montanwachs zu 6500 Ä.. Reisstärke (Nielsen) zu 6300 K., Soda keiftzu 1850 K., Kartofselstärkernehl zu 6300 K.» feine Weizenftävke zu 9400 K.. Maisstärke zu . 8000 K. Oele und Fette. Die Tendenz erfuhr kein« besondere Veränderung, Preise blieben durchgchends aus letztem Stande, zu, welchen Konditionen offeriert wurden: techn. Kokosöl, holl. Leinöl. Elain. Rizinusöl. SpsileÄl (Agmi) und Sesamöl. Nähr-. Lebensmittel- und Kolonialwaren hatten gleichfalls ruhiges Geschäft bei größteMrls unveränderten Preisen. Erhältlich waren Kassoe. Tee. Kakaoprodukt«, Gewürze und Reis. Pflaumen beifestigten sich -um 100 K., es' notieren 96-100 Sackware 4600,110420 8000 K. und 95400 in Kisten 5200 K. Zucker stieg neuerdings um 100 K.. es notieren Kristall 14.600 K.. Würfel 3)5.400 K. ab Lager 'Wien, -ferner 6,60 tschech. K., 5,00 tschech. K. pro Mai. 6,72,60. resp. 6 tschech. Kronen pro Juni sowie 8,95 tschech. K. pro Oktober-Dezember in Gcmzwapgons ab Greme unverzollt und unversteuert. Zum öffentlichen Verkauf gelangten laut Art. 343, des H.-G.-B. 918 Kilogramm Kernseis« 11.100 K., 613 Kilogramm Waschseife 6700 K.. 200 Kilogramm Seisenpulver 1700 K. Zum öffentlichen Verkauf gelangen am 2. d., 12 Uhr, Maschinen nebst Zugehür und um viertel 1 Uhr Scrfeth-Reifen' sowie 254 Schläuche. | Wiener öchuhbörse. * (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Zum öffentlichen Verkaufe gelangen am 4. d.. 11 Uhr. 6516 Stück Sägvschärfscheiben, 20.000 Stück Werkstättenschvau-benzicher und MutterschlüM. am 6. d.. halb 12 Uhr, Dischbohrmaschinen und Schraubenzieher. Der Verkehr an der gestrigen Schuhbövse war äußerst schwach und Interesse war lediglich nur für Sarsonartikel vorhanden. Die Tendenz erfuhr keine besondere Veränderung Es notieren: Herrenftiesel Makah Rindsbox 160.000 K.. Goodyear Welt Boxcalf 200.000 K., Damenstiefet -Makah Boxoals 170.000 K.. Goodyear Welt Boxcalf 300.000 K., Damenhalbschuhe Makah 140.000 K., Goodyear Welt Boxoals 176.000 K., Goodyear Welt Braunleder 196.000 K. Berliner Börse. Berlin, 30. April. Nach glatter Ueberwindung des Ulimo fand bei verstärkter Beteiligung des Publikums die Auswärtsbewegung oer Kurse für sämtliche Aktienpapiere eine kräftige Fortsetzung bei Gewinnen von 2000 bis 6000 Prozent. Eine kräftige Anregung bot der unverändert leichte Geldstand und vor allem me anhaltenden starken Konzernkäufe in Stinnes-Werten, die um 30.000 bis 60.000 Prozent und darüber . stiegen. Schlußkurse: Türkische Lose 199.000.—, Oesterr. Staatsbahn 479.500, Nordd. Lloyd 39.500.-, Der. Elbefchiffcchrt 42.000, Berl. Handelsgesellschaft 80.000.—, Kdmmerz. PrivaÄank 17.000.—, Darmstädt. Bank 23.000.—, Deutsche Bank 30.000.—, Diskonto-Kommandit 28.000.—, Dresd. Bank 19.500.—. Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 24.000.—, Oesterr. Länderbank 22.500.—, Reichsbank 13.000.—, Wiener Bankverein 16.200.—, Wiener Unionbank 22.100.—, Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft 36.600.-, Bochumer Gußstahl 155.000.-, Daimler Mot. 16.000.—, Deutsch-Luxemb. 175.000.—, Deutsche Waffen u. Munition —.—, Dynamit Nobel 39.000.—, Felten u. Guilleaume 69.000.—, Gelsenkirchener Berg. 196.000.—, Th. Gold-' schmidt 30.000.—, Harpener Berg 245.000.—, Hirsch Kupfer 78.000.—, Höchster Farben 40.500.—, Hohenlohe-Werke 52.700.—, Laurahütte 62.500.—, ManneSmannÄhren 78.000.—, Phönix Bergbau 130.000.—, Schuckert u. Co. 111.000.—, Siemens u. Halske 140.000.-, Telephon Berliner 21.600.-. Prager Börse. Prag, 30. April. Die Unsicherheit-, die sich schon in der Vorwoche bemerkbar gemacht hatte, herrschte auch an der heutigen Börse, so daß btc Kursentwicklung in Jndustriepapieren sehr unregelmäßig war. Jene Werte, die nach dem Couponavrug gehandelt wurden, bewegten sich in den ftüheren Bahnen und nur einige befesttgten sich etwas. Arbitragewerte tendierten uneinheitlich. Bon Transportunternehmen zogen Prag-Duxer- und Nordbabn-Mien im Kurse an. Heimische Banken lagen fast unverändert. Wiener stetig. In Anlagewerten 'schritt die steigende Tendenz in erster Linie in Staatspapieren werter fort. Auf dem Exotenmarkt war bei Beginn ein reges Geschäft bei kämpfen. Ich muß einen Kuß haben." Sie umschlang feinen Nacken. Alroy erwiderte nur matt ihre Umarmung und trug sie zu einem Ruhebett. Daun klopfte er in die Hände; zwei Soldaten traten ein und trugen den Leichnam hinweg. „Nun ist dieses Zelt geeigneter für dein Verweilen, Schirene. Ruhe dich aus, ich konrme gleich zurück." So sprechend verließ er sie. Er verließ sie, aber ihr demütiger Blick voll ängstlicher Beklemmung drang ihm durchs Herz. Er dachte an all ihre Liebe, all ihren Liebreiz, er rief sich die wunderbare Geschichte ihres gemeinsamen Lebens ins Gedächtnis. Er fühlte, daß er für sie, nur für sie am Leben hange, daß ohne ihre belebende Liebe selbst der Sistz für ihn keinen Wert hätte. Sein Gesicht wogte in Ebbe und Flut der Leidenschaft und Vernunft. Die Leidenschaft siegte. Er scheuchte alle Kenntnis von Gut und Böse ans seiner Seele; er beschloß, geschehe was das wolle, unveränderlich an ihr sestzuhalten; er riß die Erinnerung der eben gehörte^ Enthüllung aus seinem Gedächtnisse. So kehrte er mit' einem vor Liebe strahlenden Gesicht wieder in das Zelt zurück. Da fand er sie weinend. Innig schloß er sie in feine Arme, bedeckte sie nrit tausend Küssen und flüsterte ihr zwischen jedem Kusse seine heilige Liebe zu. 9. Es war Mitternacht. Schiren? ruhte in Alroys Armen. Der Kalif in Sorge und Unruhe wegen Scherirahs Ankommen war kaum eingeschlummert, als der Ton einer Stimme ihn wieder auffchreckte. Er blickte sich um und sah Jäbastors Gespenst. Sein Haar sträubte sich, seine Glieder erschlafften, ein kalter Schweiß bedeckte ihn, als er aus die furchtbare Gestalt schaute, die nur zwei Schritte von seinem Lager stand. Unwillkürlich ließ er die schöne Biirde aus feinen Armen gleiten, erhob sich vom Ruhebett und beugte sich vorwärts. „Alroy, Alroy, Alroy!" „Hier bin ich." „Morgen ist Israel gerächt!" „Wer ist da?" rief die Prinzessin erwachend. ■ Trotz seiner wahnsinnigen Angst vergaß Alroy ganz das .Gespenst, wendete sich zu chr Md.'legte ihr die Hand auf _X Mar 1923 Nr. 161« wenig fallenden Kursen zu verzeichnen, gegen Schluß wurÄ aber dieses Sinken ausgeglichen. Die Schlußtendenz war abge«, schwächt. . Morgen findet keine Börsenversammlung statt. S ch l u ß k u r s er Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franke» 328.—, Böhm. Unionbank 388.—, Böhm. ESkomptebank 388.—j Böhm. Jndustrtalbank 487.—, ZwnostenSka Banka 354.—; Anglobank —, Oesterr. Kredit 78.— Wiener Unionbank 92.—, Wiener Bankverein 64.—, Buschtiehrader Eisenbahn' Lit. A —Sit. B 205.—, Ferdinands-Nordbahn 6500.—, Prag-Duxer —Aussig-Teplttzer Eisenbahn 1286.—, Nestomitzer Zuckerindustrie —, Vereinigte Elektrizität Wien 100.—, Brosche —, Köttner Spiritus KönigShofer tement —, Breitfeld-Danek 377.—, Ringhoffer 665.—' immeringer 104.—, Rothkosteleher Textil 256.—, Alpine Montan 295.—, Poldihütte 428.—, Prager Eisen 963.—, Oesterr.! Berg u. Hütten 1835.—, Skoda —, Jnwald 600.—. 1 Budapest« Börse. Budapest, 30. April. Mit Rücksicht auf den heutigen Versorgungstag eröffnete die Börse in flauer Stimmung. Es kam daher viel Ware.auf den Markt, toas -wesentlich zu Kursrück-' gangen im Ausmaße von 6 bis 10 Prozentbeitrug. Obwohl tn Wien die ungarischen Werte flau tendierten, wurden auch' an der hiesigen Börse Verkäufe in ungarischen Werten effek-' tuiert. Die Kontermine warf gegen' Schluß große Posten auf den Markt, so daß nur wenige Papiere dem allgememen Rück-, gang Widerstand leisten konnten. Preissteigerungen kamen sehr selten vor und nur die vor einer günstigen Transaktion stehen-' den Werte tendierten besser. Von Arbitragewerten gaben Salgo-, Rima- und Staatsbahn-Aktien kräftig im Kurse nach.' Kohlen- und Montanpapiere lägen still. Die Schlußtendenz war flau und der Geschäftsgang träge. Morgen findet kem Börsenverkehr statt. Schlußkurse: Urig. Kredit 43.000, Oesterr. Kredit 14.800.-, Britisch-Ung. Bank 6650.-, Salgo Kohlen 144.000.-, Rimamuranyer 27.160.—, Südbahn 17.750.—, Staatsbahn 102.600.—, Gran-Szaszvarer 62.600.—, Oberungarische Kohlen 99.000.—, Drasche-Ziegel 40.000.—, Ungarische Allg. Kohlen 336.000.-, Urikcmy Kohlen 195.000, Adria 85.000.-, Clotilde chem. Fabrik 17.500, Ung. Eisenbahnverkehr 28.000—, Anglobank —.—, Verein. Holz i925.—, Koburg 18.000.—, Spodium 38.500.—. > Aew-Bork» 28. April. Bduniwollzufuhren in den atlant. und Golfhäfen 6000, im Innert 1000, Ausfuhr nach Großbritannien —.—, nach dem Kontinent 2000. Lokalmarkt middling: 28.35 (gestern 29.05). Tendenz Willig. Termine: April Mai 28.13, Juni 27.50, Juli 26.88, August 25.80, September 24.60, Ottober 24.80, November 24.08, Dezember 23.85, Jänner 23.62, Februar 23.58- März —. _ Die Devisenkurse. Berlin, 30. April. (Devisenkurse.) — Amsterdam 11.620.87 (11.571.-), Belgien 1740.63 (1740.63), Christiania 6162.06 (5162.06), Kopenhagen 5566.05 (5561.06), Stockholm 7955.06 (7910.17), Italienische 1456.35 (1456.35), London 137.655.- (137.256), New-Aork 29.725.50 (29.725.50); Paris 2014.95 (2019.93), Schweiz 5401.45 (5401.46), Spanien 4538.62 (4536.13), Wien 41.89 (41.61), Prag 888.27 (882.78), Budapest 5.50 (5.33), Sofia 223.44 (221.44), Belgrad 308.22 (305.23). Berlin» 30. April. (Notenkurse.) — Noten Dollar, 29.974.85 (29.949.90), Pfund 137.854.50 (137.406.60), Italienische 1461.30 (1436.35), Polnische 63.25 (62.60), Tschechoslowakische 888.75 (879.75), Oesterr. gestempelte 41.45 (40.95). Budapest» 30. April. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 2025 bis 2085, Bukarest 26.— bis 28.—, Kopenhagen 973 bis 1003, Christiania 898 bis 928, London 24.025 bis 24.625, Berlin 0.175 bis 0.195, Italien 255.- bis 266.-, Parts 350.-bis360.-, Prag 164.-bis 160-,Stockholm 1387bis 1437, Zürich 940 bis 970, Wien 0.0725 bis 0.0755, Sofia 38.60 bis 40.50, Belgrad 53.50 bis 56.50, New-Aork 5185 bis 5385.' Warschau 0.1100 bis 0.1220, Brüssel 303 bis 313. Prag» 30. April. (Devisenkurse. — Mitgeteitt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) —! Berlin*) 10.12‘/a (11.12'/»), Zürich 610.75 (611.75), Paris die Augen. Als er sich wieder umschante, ivar die Er« scheinung verschwunden. ,>Was hattest du denn, Alroy? „Nichts, meine Geliebte; das Weib eines Kriegers muß manchen außergewöhnlichen Anblick ertragen lernen, doch wollte ich dir einen solchen ersparen. Einer meiner Leute! vergaß, daß dn hier warst und stürzte in einen: Zustande' in das Zelt, der sich für ein weibliches Auge nicht geziemt hätte. Ich muß fort, mein Leben. Ich will deine Sklaven, herbeirufen. Noch einen Kuß. Lebe wohl, doch nur auf kurze Zeit." ♦ 10. „Morgen ist Israel gerächt!" Wie? In chovaresm^ schem Blute. Ich habe kein Vertrauen darauf. Sei's denn. Alles ist jetzt meiner Einwirkung entzogen. Ein wildes Schicksal reißt mich mit sich fort. Ich kann Mnen Lauf nicht hemmen oder das Schiff leiten. Weiter beim! Wer befehligt die Wache?" ,M:nomi, Herr, dein Knecht." „Schickt zum Vizekönig! Heißt ihn, mich hier zu treffen. Wer ist da?" ,Mn Bote von Scherirah, der soeben angelangt ist. Scherirah hat in vergangener Nacht die Gebirge von Kerrnnd überschritten und wird mit Tagesanbruch zu dir stoßen." . „Eine gute Nachricht. Hole mir Abner. Eile, er soll hier meiner warten. Ich will indes das Lager besuchen. Nun, meine tapferen Genossen, ihr seid hierhergekommen, um wieder mit Alroy zu siegen. Ich wette darauf, ihr habt schon in der Ebene von Nehawend mit mir gefochten. Dies ist ein fruchtbarer Boden, und er soll noch fruchtbarer werden durch chovavesmrsches Blut." ,Mott erhalte Euer Majestät! Unser Leben gehört dir'/ „Darf ich Euch etwas sagen, mein kleiner Hauptmaun?" rief ein einzelner Krieger. „Nehmt meine Unbeholsenheit nicht übel, aber ich kannte Euch schon, ehe Ihr Kalif wurdet." „Mackeres Herz, ich liebe deinen Freimut, Sprich nur getrost." 1 'Gortcketzung folgte;

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