Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1510 (27.4.1923)
- Date
- 1923-04-27
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, Freitag Wiener Movaenzettuiia. Wiener MoraenEuna. w* *vm*m % v, «,• ««altuijR'M* HuMMiWl w L.v «mwmwwM Fußball. Erneralversammlung des Sr. F. B. Die G^er aMr-sammlung des Qesterreichlischen Fuß-ballbundes findet inorgon Samstag i>m Hotck Post, 1. Bez., Meiischmackt, statt. Morgen um 11 IHr vormittags HMen die Vertreter >der Landesver>bä>nde eine Besprechung im VerbcmdZlheim ab. Auf der Tagesordnung stehen unter anderom die Ncuwahten. Gleich wie im Wiener Fußballveriband wuvdeir die Mandate unter den beiden großen Gruppen B. A. S. und Schutzverlbaud aufgoteilt. Da die «berechtigten WÄuifche des Jüdischen und des TIschech'ijschen Sportverlbandes berücksichtigt tverden mußten, wurde auch Nielsen beiden Gruppen je ein Mandat zugebilligi. Das in alieitrMtmnären. Dingen glänzend insornrierte,-Sport-TaMatt" veröffentlicht in seiner gestrigen Nummer einen Art ff Ä, aus dein zu eutne-hinen ist, daß die Pwvinnjvertreber einen Vorstoß unternch^ren wollen, der den Zweck hat, die Vertrcknng des Iüdiischcn und Dfchechischen Sportverbawdes im Oe. F. B. zu vercktckn. Vomussichttich werden -wir oho wieder das.beschämende Schauspiel eckeben, daß die Juden des Schutzverbandes versuchten antiisemitilschen Terrorakten Vvrlfpanndivniste leisten. Brief aus Westpolen. Bieilitz, 23. Aprfft Mit den Spicken vom vevgaiMuen Sonntag ist die erste Serie der Meisterschaft beendet. Nur' Wawel hat noch gegen Iutrzenka und B. B. S. B. zu Wicken. Im allgemeinem hat der Wettbewerb den erwarteten Verbaust genommen. Ueberrascht hat -nur die -überaus sicher errungene Führung des S. K. Wisla. Der Tabellenletzte, der S. B. Sturm (Bielitz), dürste aller Wahrscheinlichkeit nach die ErstWassigkeit verlieren. In fiümlf Spielen konnte er mir einen Punkt erbeuten. Recht heiß wird um den' Aufstieg gekämpft. Die komplizierte Einteilung der zweiten Klasse, wo in sechs Gruppen 24 Vereine um die EvsMassiHkeit kämpfen, läßt vorläufig über den mutmaßlichen Sieger kemen Schluß zu. Die Entscheidung dürste zwifchen Makkäbi (Krakau), Hakoah (Bickitz) mtd eventuell Darnowia (Tarnow) liegen. Die zivei jüdischen Vereine halben in ihren Gruppen unangefochten die erste Stelle imne., Ein Ereignis, das rusbchoudere Ar unseren Kreis als wertvoll bezeichnet werden Sann, ist der.FriedenssckMß dos poilnischen Fußbattverbandes «mit den deutschen VA einen do« Oberschleisien. Letztere erhalten in gewisser Hmftchi eine Autonomie und tretm in den polnischen' Verband ein. Nun zu den Spielten. In Krakau fawd nur ein evstÄasftges MüistevschaftHpick Mischen Wisla und Sturm statt. Vor Halbzeit leisteten die Bickitzer energischen Widerstand und hielten das Spick vollkommen offein. Nach der Halbzeit nahm sich die Wisla sehr zusammen und konnte über die völlig, z-usame-naebrocheue. Sturm-Elf einen 4:0 (0:0)-<Sieg erringen. Ein ffttjvenaximeg Spick bekam man im Treffen Crakowia-^B. B. S. B., das in Bielitz stattfaiid, zu schon. Die Erakowia-' Mannschaft, die durch das günstige Abschneiden in Dänemark urch ^n-vorwöchlgLN Rekordfrcg über Sturm dick pan Kch reden": machte, enttäuschte. Nur in einzelnen Mtionen'ließ sich der alte, Meister feststellem ErstAassige EiuzeÄeiistung-en boten 'mir Gintck, Synowier und Sperlmg. B. B. S. V. musste troß hervorragender Abwehrarbeit drei Tore in den Kauf nahmen. 'Die Stürmerreihe konnte trotz des Mitwirkens von Pepi Stürrner «und Dyck nicht gefallen. ■ In den MeifterschaftssPickeN der zweiten Klasse erfochten die Mischen Vereine Makkabi und Hakoäh sichere Siege; sie .festigten dadurch ihre führenden Positionen. MaMadi besiegte Crakowia 2 2:1. Der Sieg stand me in Frage. Die Mannschaft ' spielte im Felde ausgezeichnet, versagte jedoch vor dein gegnerischen Tor. Das bdorutende Plus an Können genügte, um einen überaus sicheren Sieg über denstärkst vir Rivalen der Gruppe zu errirPen. Halkoah (Bickitz) setzte ihren Srogesgug in der Meisterschaft fort. In sicherer Manier, wurde von ihr B. B. S. V. 2 4:0 adgefertigt. Die Hakocch lieferte ein CHMtonsgame und machte mit ihrem Gegner was sie wollte. .Zum Schluß des Spieles «tz-ahnr^ der Kaiinps das AuLscheu eines Traiumgauf ein Tor an. Die Hakon'h führt in ihrer Gruppe mit sechs Punkten nnd einem Torverhältnis von 9:0. Kmumende Woche beginnt bereits die zweite Runde um hie Meisteckchaft. E. Mück e nb r«u n n. F. A. C. 2—Hakoah 2 2:0 (2:0)» Hakoah: Duldig; Kovacz, Neubauer; Kraus. Palnmh,'PoMwer; H. Weiß, Äliegler, Dickler. Skll-ki, r '-.rczymeis. In einem unglücklich geführten Treffen mußte'? die Blau-Weißen eine knappe Niederlage hiunch-meu. Fünf ÄUnuten nach Beginn verließ Kovaez verletzt -das Spielfeld, so daß die .Hakocch rmr zehn, zeitweise sogar nur neun Mann im FÄdc lstitle, da auch PalMay.!das Spielfeld verlassen nrußte, >um später am racksten lFlügel zu - spielen. Die besten Leute waren Duldig und Weiß. Der Angriff führte zweckloses Junen spiel vor.'die linke Seite Lvar die stärkere. Ein Tor entsprang einem Elfmeterstoß. ' Hechawcr—P. S. C. 0:0. Hechalver: Grün; Heller^ Bien> Mußmann, Zimmer, Juhn; Bauemsreund, Fuchs, Deutsch, Kalman, Grünwaild.. Bei diesem WetWel.-ersLynete sich.ein bedauerlicher Unifäll, da der ausjgezeichnete Verteidig er .Heller van Hechatver einen Knochelbruch erlitt. Rach einer Serie von Mißerfolgen konnte Hechawer eMich wieder einmal gelsallsn. Der jüdische Verein wäre wdhl auch aus diesem Kauiipise als Sieger h'ervorgchaulgen, wenn mcht die SchtrtzunMWe.it der Stürmer zählbare Erfolge verhindert hätte. Fuchs trat wegen einer alten Verletzung nach drei Minuten Spieldauer ab. Bald darauf wurden je ein Spieler von P. S. C. unld von Hechawer ausge-. schlossen. Hechawer bedrängt andauernd, dalbei vergab Flußirrann einen Elfmetorstoß. .-Auch nach Halbzeit war H-echawcr im Angriff. B-ei einem gcMerifchen Vorstoß ereignete sich der oben erwähnte Iluiglücksfall. Trotz der numerischen Schwächung war Hechawer iurmer übevlogen. Gvüu, .Heller, Filuhlstann und Bauernfreuud waren die besten Spicker ides jüdischen Vereines. Ari—Stadlmt 2:1. Der jüdische. Vevckn zeigte bemerkenswerte Formverbessernug »urd bannte in einem schr schön geführten Kampf seinen Gegner sicher besiegen. Ausschlaggebend für den Erfolg tvar iba-S hervorragende.Spick der Halvesreihe. Der beste M>ann auf dem Felde war Grostnlann. Stadlail spieltesehr derb, was auch, den Äusschluß eines seiner Spieler zur Folge hatte. Art: Münzer; Uri, Färber; Galos. Klein. Basch; Halpevn, Feldbau, Grostnrann, iKosfler. Tort-LN. Gleich nach Beginn erzielte Großmann die Führung, aber Stadlau konnte mit Hilfe Münzers gleichziehen. Bei einem groben Foul eines-StM- Qtiers wirtz Ari e>in Freistoß stugesprocheu, der von Klein verwandelt wird. Nach Hal^oit ist Ari. mit dem Wind .spickend, ständig iu des Gegners Hälfte.^Düs Spick wird jetzt seitens der Stadlauicr derb geführt und ein' Spieler 'von ihnen wird ausgeschlossen. Einige Minuten' E"Schluß wird Ari ein „Elfer" zugesprochen, -der von Basch?, verschössen wurde. Schiedsrichter Harrer. -• •?? Makkabäa—Slvft&Ut. ’tt'l., ■ MMäbäa:. Zitter; Dankner» Sterinann; Groß. Kumnte-rmann;.'GerOr; Heinrich, Schmorak,' Zimmiermann I., ZimmerMann S.. 'Pollak. Dieses Ddeifter-- fchafjsspick wurde von Arkadia schr . scharf geführt und hatte auch zwei bedauerliche Unfälle-zur Folge.' Stermann, >der tüchtige Verteidiger von Makkabäa. mußte in dcr 10. Minute der Meilen Spielzeit nach einem Z>usammenstoß mit einem ^gegnerischen Stürmer mit einer. schweren Verletzung vom Platze getragen und ärztlicher Wege übergehn werden. Auch S. Ziminermanu wurde verletzt, spielte abrr weiter. Er erlitt einen Bluterguß am Knie und wird.einige Wochen das Bett hüten müssen. Makka'bäa mußte mit zwei Ersatzleuten antreten, di-e sich gut bewährten. Arkadia halte eine körperlich sehr starke Mannschaft .zur Stelle, die auch von ihrer Körperkraft reichlich GÄvauch machte. Das Spick beginnt mit schnellen Angriffen MaWabäas. In der sechsten Mimtte d:r zwejtelr Halbzeit geht ein Weitschüß des Arkadiä-Mittctläufers vonr Kopse Kummerinanns ins 27. April 1923 . Seile v eigene Tor. Bier Minuten später wird Stermann verletzt vom.. Platze getragen. Nun geht Schnrorak mit Pollak in die Der-, teidigung. Dankner' als Mittelläufer und iKummermann in den Sturm. Die Umstellung bewährt , sich nnd Makk-abäa >bedrängt. Der , rechte Flügel wird knapp vor dem Tor unsauft vom Ball , gedrängt. Den darauffolgenden ,Mfer" verwandelt Groß. Sch'iedsrichter Mandl. Gideon—Jugettdbund 3tl (1:1). Sicherer Sieg. Bei Gi. dron gefiöl.der Angriff und bei Jugendbund der-'Tormann. Gleich nach Beginn tvehrte der Tormaun der Sieger, Lorant, eiiren" Elsmeterstoß ab. Braun erzielte das erste T-or für Gideon. Noch vor?der Pause fiel der Ausgleich. Nach Seitenwechsel brachte Lojfermanu den Stand auf 2:1. Feigestbaunl lvar aus einem Effmeterstoß zum. dritten Male erfolgreich.. Einen weiteren Elstneterstotz vergab Ruthen. Gideon 2 unterlag gegen Handcksfchule Alliua 0:4 (0:2). . . . Eine neue Akquisition der Amateure? Der „Sport-Sonntag" (Leipzig) berichtet, daß nach Lohrmanu auch der vickfache internationale Fürther - Verteidiger Müller nach Men zu den Amateuren kommt. Ernst Friedniann, der tanWhrige. Vorsitzende der jüdischen Schiadsrichtervereinigung. zuletzt auch Gefchäftsfühver des Jüdischen Fußba-llver'baudes.in der Tschecho-fickvakisch-eu Republik und AusschußinitKied des Prager Hagibor, ist am Mittwoch mt jugendlichen Alter von 26 Jahren einer tückischen Krankheit erldgen. Die i!hn gekannt, werden ihn in Ästendem Angedeuken behalten. Herstellung der Zugangsstratzcn zum Sportplatz Hohe Warte. In der OesfentKchkeit wurde in der letzten Zeit wieder-' holt und eingehend über den schlechten'Zustand der Zugangssttaßen zum Sportplatz Hohe Warte Beschwerde gssührt. Die Fußballfreunde werden daher mit Befriedigung die Nachricht aufnehmeu, daß die AuAbesserungsarlbeiten auf den Zugangs« stratzen, iushesondere in.der Josef FriM-gasse, bereits begönnen wurden. Der internationale Fliigckstürmer Jenny vom Kispefti A. C., der seinerzeit vom Ungarischsn Fußballver'bcmd -um Professional - erklärt wurde, ist aus Budapest verschwunden-. Er tauchte plötzlich in Straßburg aus, wo er für de-n A. S. Straßburg spielte. Jeunh nimmt bereits an der ItMeirrcise seines noncu. Vereines teil. Das erste Treffen verlor er gegen den F. : C'. Juventus 1:2, .dabei erzielte der llwgar das einzige Tor. Sensationelle Proteste in Budapest. Der M.^T. K. reichte beim Ungarischen Fichballverbaud 'gegen die Verifizierung des M-eisterschaftssipickcs gegen U. T. E., das letzterer Verein 2:0 gewann, Protest ein. Der ungarische Meister begründet seine Einsprache damit, daß nach seiner Meinung zwei von ihtn.regek» -- recht erzielte Tore vom Schiedsrichter nickst anerkannt wurden^ Als der U. T. E. davon iu Kenntnis gesetzt war? protestierte . er mit der gleichen Begründung gegen die Buchung des Spie- ' les gegen V. A. C., das letzterer'Verein 1:0 gewann. Der U. T. E. verlangt aber nur dann die Bel)aMung' seiner Eistspräche, wenn idem Protest des M. T. K. stattgegcben wird. Die Bndapester Meisterschaft. Am kommenden Sonntag finden folgende Spiele statt: V. A. C.—M. A. E., F. T. E.-— Törekves-.'Vasas-Zuglo, B. T. C.-.U. T. E., M.'Ä. F. C.— 3. Bezirk T. 'V.EE. Haksah (Wtko)vitz) spickt an bei>dm WnWtage» in Rzeszow gegen Bar Kochioa. - Ostar Jokl teilt uns mit. >daß er vom Sportklub Hasmouea von der Mitefliederliste nickst gestrichen wurde, son* , . Hern daß Lr.,aus. dem genaimten Verein ausgckre(xn.lleir .> ---- ° MakkcM.(Brüx) unterlag gagen D. S. K. Brüx 2 1:8. Fnßball. gegen Stierkämpfe' in Spanien. In der Provinz Andalusien, der angestammten Stätte der Stierkämpife,, hat der. - Fußlxtllsporteiuen derartigen Zuwachs erhalten^ -daß die Arena -von Rouda wegen des schwachen^ Zuspruches gesperrt und in einen Fußballplatz nmgckvaudckt wurde. Mcht minldck groß ist ‘ der Anhang des heliüüteu Kampffportes in Sevilla. An. einem . der letzten Sonntage mußte der StierAmpf m Sevilla abgesagt werden, weil am gleichen Tage die Vereine Europa und - Sevilla in der FüßLallule-isterschaft einander gegenübevstanden^ Die berühmtesten Matadore, Toreadore, Doreros,' Picadores . und Bande rilleros waren für diesen Dag zur Deilnahnre am . Stierkampse angezckgt, doch es nützte alles nichts, das IntLresse l . war zu gering, die Arena war halb leer aewÄM; .während der - Sportplatz bereits eine Woche vorher volKommen ausverkauft war, so enorm war das Interesse für das-Fußballmatch. ' lvar. Wer hätte vor vierundzlvanzig Stunden sich das alles träumen lassen? Alles wieder auf dem Spicke! Noch ein« mal ins Md, zum Kämpfe für Reich und Dasein! Mr mangelt der kraftvolle Genius meiner früheren Zeit. Ich fe nicht, was ich lvar. Mein Glaube ist nicht mehr so fest. Alles um mich her scheint sich verändert zn haben und träge und ■ mechanisch geworden zu sein. Wo sind diese flammenden Augen, die Sieg verkün^nden Menen, die ich am Abend vor einer Schlacht um mich her sah, um mich, den Auser« «wählten des Hervn? Ich sehe keine solchen mehr. Verändert; sind sie, so wie ich es bin. Ha, dieser A'bidan war ein Heer, - ustd nun ficht er gegen mich. Sie sprach von der Prophetin. Ich erinnere mich, daß dieses. Weib durch , ihre Rede wie; durch Posaunenschall unsere Schaven in begeisterte Erve« - gung versetzte und wo ist sie jetzt? Ein Opfer meiner Ge« ° rechtigkeit! Und ivo ist er, der weit Mächtigere, der Freund, . der Ratgeber, der stete Führer, der Lehrer meiner Kindheit, der feste, gütige, treu« Wächter meiner ganzen glänzenden Laufbahn, dessen unaMssiges Sinnen und Trachten bei Tag und bei Nacht nur auf meinen Ruhm bedacht war. Ach, ich kontme mir eher, vor wie ein verurtellter, verzweifelnder Renegat, als wie ein junger Held am Vorabend' der Schlacht von dem Andenken an stete Siege durchglüht! . Ha, welch grausige Gestalt steigt dort aus der Erde Schoß vor mir auf? Du scheinst mir einer, den. ich nicht zu nennen wage und doch will — das Ebenbild Jabastots! Hinweg! Wawm siehst du mich so zürnend an? Ich er- * schlug dich nicht!'Träume ich oder lvache ich? Ich sehe ihn! Jü, ich sehe dich...Aber ich fürchte dich nicht, ich fürchte'; nichts. Ich bin Alroy! Spvich, o sprich, ich beschwöre dich, erhabene Erscheiumlg, spvich! Bei der Erinnerung an die Vergangenhett, wenn es auch Wahnsinnist, ich beschwör^ laß nrich wieder die Laute meiner Kindheit höre«." ' „Alroy, Alroy, Alroy!" ,^ch lausche dir wie der Posaun« des Jüngsterr Ge, richts." „Finde lttich auf der Ebene von Nohalvendi" Gocsie-.'uug folgt.) ' (68. Fortsetzung.) David Alroy. , Roman von Disraett (Lord Beaconsfield). - AuS dom Englischen übersetzt von G. Unna. ' „Das soll er auch . . . aber in nreiuer Begl-eitnirg. Wir scheiden nur auf einige Zeit . . . auf kurze nur. Es ist Misere erste Trennung; möchte esHnsere letzte sein!" ' ■ /£>, nein, u-ckn, rrein, sprich nicht von Tvennmrg!"' > „Die 'Heere stehen mvter den Waffen; der Anbruch des nächsten Morgens soll meine Drometen hören." ,^Fch verlasse dich nicht!. New, ich verlasse dich nicht. Was hat dmn Schirene ohne Alroy z:t tun?' Hast du mir nicht oft gesagt, daß ich dich zu deinen großen Tateir begeistere? Darf ich dir 'da'fehlen in der Stunde der Gefahr? Nein, ich beckafse dich nie, nie!". „Du Lleibst -meinen Gedanken, meiner Seele stets geg«nkvarttg. Im^Schlcrchtgewühle werde ich der Geliebten gederÄen, für sie Mein will ich ja siegen." ,Aern, nein, ich gehe mit dir; ich' mrtß mit dir gehen, Ällroy. M) will dir kein Hindernis sein, mein Geliebter, nein, gewiß nicht. Ich nehme kein Gefolg-e mit, .nicht einmal eine einzige Diemrin. Glaube mir, ich weiß, wie -das echte Weib eines Kriegers sich benchmen muß. Ich^ will dich -bewachen, -wenn, du Mäfft, dich verbinden, tverm du .verwundet List, und werin du in die Schlacht gehst, will ich dir das Schwert gürten um die kriegerische Hüfte und mit SiegeSküssen dir Triumph zuflüsteru!" - „O, Eine Schirene/ in deinen -Augen liegt schon Sieg. Wir schlagen sie, mein geliebtes Weib." . „Abidan, doppckt falscher Midan! Warum bfft danicht doppelt gehenkt worden? Ha, die' unselige Prophetin sagte, «he sie starb, dicke EreiMÜsse voraus und spickte auf seinen - künftigen Verrat an." „DeE -nicht an ihn." - -Mnd .der Khovaresmier . .. glaubst du, ldaß er sehr ML ist?" „Stark genug für unseren -Ruhm. Gr ist ein mächtiger Hoff«, daß Abner uns rricht unseren Sieg über „Wenn du nur siegst, so ifttz mir gleich, durch, wessen Schwert. Gehst du denn wirklich morgen?" ' ... „Mit Tagesanbruch. Ich Litte dich, bleib', meine Süße." „Nein, nein! Ich verlasse dich nicht. Ich bin schon völlig vorbereitet. Mit Tagesanbruch also? Es ist bald Mitternacht. Ich lvill mich nur eine kleine Weile auf dieses Lager legen, und darin in meiner Sänfte reisen." „Weißt du es auch gewiß, daß Alp Arslan selbst im Felde steht?" ‘: ,Mmz gewiß, meftte Holde." „Verflucht sei seine Ztroue! Wii . . ... \l: ckobcrn. Gcht Asrick mit uns?" „Ja." - „Das ist grtt. Wo mit Tagesanbruch. Ich bin etwas müde. Ich glaube, ich werde noch «in -wenig schlafen." ,In' das, mein geliebtes Herz. Ich gehe jetzt inmckn Gemach und ki Touesanbrnch wecke ich dich mit einem Küsst." - '• 6. . . Der Kalif vc-gstbfich in'fein G... , -ckber mit Arberjön-. 'beschäftigt wären/ Mihrerw cr - u d ab schritt, diktierteer ihnen die notweMgerr Inj: „Wer ist der wallsthab-eude Offizier?" „Benazäh, Herr!". erinnere mich seiner. Er rettete mich am 7 '..-,ris -vor einem Todesstreiche.' Dies ist etwas für ihn. Die Königin begleitet uns. Ihm sei sie 'anvertraut.iDiese Schriften - dem Wesir. Mit Tagesanbruch soll das Heer unter den Waffen stehen. Dieser Tagesbefehl -für Mrick. Schicke dieses sogleich nach -Hamada-n. Ist' der.Tatar ait . Medad abge- -fendet? Gut. Du hast deine Schuldigkeit redlich getan. Nun zur Ruhe. Phg-vez!" ' „Herr!" ' „Ich werde heute imcht -nicht schlafen. Gib mir uceinen Trank. Geh' zur -Ruhe, grüer Junge; ich bedarf iverter nichts. Gute Nacht." .. . . ,Mut« Nacht, mein gnädigsr Herr." ,.-Ich möchte noch über wich Nachdenken. Ich rnuß nächgrübeüt. Bin ich doch endlich allein. Ich bin ruhig, aber Min Geist ist micht 'heiter. Ich' bm nicht mehr, was ich