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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-22 · Heft 1475 (22.3.1923) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1475 (22.3.1923)
Date
1923-03-22
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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.ij.L'.l, i'!) i^l-^i S^jjjS^BjUPjjWp^ypiWWlBMPWjB^pw 'FF= Ui Veite 10 Wien, Donnerstag Kakoah-Mah, Krieau Sonntag, 25. März 1923, yatt 4 Mr Weistersckafi Ndmtm gegen Worher ö e Weferven Katt 3 Mr: Waldtauffia/ette Vorverkauf ab Mittwoch: Cafe Atlashof, 1. Bez., Wienngerftrcrfje.il, Stadion, 2. Bez., Franzensbriickenstraße 24, und 15. Bez., Maricchilferstraße 179. Me Devisenkurse. Zürich, 21. März. (Devisenkurse von 12 Uhr 15 Min. — Mitgeteilt pon der Schweizerischen Kreditanstalt.) — Berlin 0.0260 :(0.025r), - Hollo,rd. 213.60 (212.90), New-York 541.50 (639.—), London 25.40 (25.33), Paris 35.85 (85.25), Mailand 26.22 (26.17), Brüssel 30.85 (30.20), Kopenhagen 103.50 (103.75), Stoaholm 143.75 (143.50), Christiania 98.25 (96.-), Madrid 83.50 -(83.^0), Buenos Aires 199.75 (199.-), Prag -.16.02-/, - (15.95), ' Budapest 0.13 (0.14), Bukarest (—.—), Belgrad 5.5a (5.45), Sofia 3.35 (3.30), Warschau 0.0155 (0.0145), Wien Geld 0.00747< (0.0074'/,), Oesterr. gest. Kronen Geld 0,0075 (0.0075). . Zürich, 21. März: (Devisenkurse von 11 Uhr 45 Min. — Mitgeteilt vom Schweizerische» Bankverein.) — Holland Geld 213.20 (Ware 213.50), Belgrad 5.50 (5.50), Berlin 0.0258 (0.0261), Brüssel 30.70 '(30.90), Budapest 0.12 (0.13), Bukarest 2.45 (2.55), .; Christian« ^8.- (98.50), Kope«. Hagen 103.- (104.-), London 25.40 (25.42), Madrid 83.25, (83.75) , Mailand 26.15-(20.25), New-York 541.- (542.-), Paris 35.55 (35.70), Prag 16.02-., (16.07«,), Sofia 3.45 (3.55) , Stockholm 143.50 (144.-), Warschau 0.0137 (0.0143), Wien 0.0074«/, (0.0075)/ Oesterr. gest. Kronen 0.0074-/, (0.0075). . Derlitt, 21. Marz. (Devisenkurse.) — Amsterdam 8224.38 (8224.38), Belgien 1192.99 (1167.07), . .Christtania 3792.01 (3790.60), Kopenhagen 3980.02 (3994.98), Stockholm 6543.60 (5543.60), Italienische 1009.47 (1007.97), London 97.755.— (97.755.-). New-York 20.847.75 (20.832.78), Paris 1385.52 (1359.Ö9), Schweiz 3850.35 (3859.32), Spanien, 8217.93 (3206.96), Wien 28.89 (28.86), Prag 618.20 (618.45), Budapest 4.56 (4.83), Sofia 134.66 (132.16), Belgrad 21147 (216.45). ' Berti«» 21. März. (Noteukurse.) — Noten Dollar 20.807.70 (20.877.65), Pfund 97.681.15 (97.655.25), Italienische 1008.45 (1003.45), Polnische 52.50 (54. •), Tschechoslowakische 617.35 (617.20), Oesterr. gestempelte 28.27»/,. (28,15). Prag» 21. Marz. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Pankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) —- Berlin 18.62 (16.62), Zürich 634.75 (638.75), Paris 223.25 (222.25), London 160.62 (160.62), New-York 34.20 (34.10), Belgrad 36.50 (36.50), Bukarest (-.-), Wien*) 4.62«/, (4.60), Warschau*) 8.70 (9.—), Agram . (—.—), Budapest*) 80.50 (80.—), Jugoslawische 37.25 (37.—), Oesterreichische gestempelte Krone 4.60 (4.55), -(-.-), Ungarische 67.- (67.-). *) Für 10.000. - Dndapest, ‘21. März. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 1457 bis 1497, Bukarest 18.— bis 19.—, Kopenhagen 750 bis 770, Christiania' 7lv' bis 730, London 17.350 bis 17.750, Berlin 0.18 bis - 0.20, Italien 179 bis 185, Paris 240.— bis250-, Prag 109.50bis 113.50,Stockholm 1042bis 1072, Zürich- 685 bis- 710,.' Wien 0.0510 bis 0.0530, Sofia 22.50 bis 23.50, Belgrad 40.- bis 42.-, New-York 3690 bis 3760 Warschau 0.10 bis 0.11,'. Brüfiel 221 bis 229. Amsterdam, 21.' März. (Devisenkurse.) London 11.89»/, (11.89'/,), Berlin 0.0121 (0.0122), Paris 16.65 (16.75) , Schweiz 46.86 (46.95), Wien 0.0035 (0.0036), Kopenhagen 48,40 (48.60), Stockholm 67.35 (67.55), Christiania 45.90 (46.10), New-York 253.25 (253.77), Brussel 14.45 (14.527i), Madrid 39.05 (39.15), Italien 12.20 (12.80), Budapest , 0.06 (0.06*4), Helsingfors 6.80 (6.90), Prag 7.50 (7.55) . - Agram. 21. März. (Devisen.) Wie» 0.135 Sir 0.136-/,, Berlin 0.47 bis (0.47-/,.' Budapest 2.30 bis 2.35, Bukarest —.—'bis —- Italien 471 bis 473, London 459 -Äs 460, New-York 97.- bis 97.75, Paris 635 bis 640, Prag 292'/, bis Sofia bis—.-, Schweiz 1810 m 1820, Brüssel bis Warschau 0.26 bis 0.26'/„ Amsterdam—.— bis —, Stockholm . Belgrad» 21. März. (Devisenkurse.) London 457.— bis 458.-, Harte 630 bis'633, New-York 97.— bis 97.50, Genf 18.- brs 18.08, ' Saloniki -.- bis Mailand 468 bis 472. Prag 288.— bis 289.-, Berlin 0.-46«/, bis 0.47, Wien 0.1360 bis 0.1362'/,; Bukarest bis —Sofia 61.- bis 62.-, Budapest 2.30 bis 2.40, Brüssel — dis —, Amsterdam 38.— -bis- 39.—, Warschaubis —. Warschau» 21. März.. (Devisen.) Berlin I.86-/2, London 193.000.-, New-York 4i;050.—; Prag 1290.-, Wien 0.62-/,. New-Bork» 20. Marz. (Wechselkurse.) Tägliches Geld 5 Prozent (letzter . Kurs 5 Prozent), Wechsel auf London Cable trausf.) 4.69-° (4.70'-), auf 60 Tage 4.68'- (4.67«), "arte. 6.50 (6.47). Amsterdam 39.42 (39.51), Kopenhagen 19.12 (19.20), Prag ' 2.97 (2.96), - Berlin (Schlußkurs), Geld V.M« (0.0s)"), Brief 0.00" (0.00«»), höchster Kurs 0.00" (0.00"), Aiedrlgfter Kurs O.OO-47 (0.0017). Silber, ausländische 0V/;| (07 Vj,' inländisches 90% (99%). Polnis^e I Wiener Moegenzeitung 22. März 1923 Nr-. 1475 tu Sit Mische« Spöttlet im Kampfe nm ihr «echt. Der Jüdische Sporwevbaud (I. S. B.), dem fünszchn I Vereine des Wiener Fußballverbandes (W. F. V.), bez-,elnrngswoise Oeste-rreiichischon Fnßbalkbnndes (Oe. F. B.) angchöven. führt s-e'it mehr als einem Jahre den Kamps um Anerkennung und Vertretung in -den beiden zuletzt genannten Verbänden. Es 'dürfte nun von Interesse fern, die Enivück- Innfi des I. S. B. und die Geschichte seines Kampfes rückschauend zu behandeln. . Die Gründung des Jüdischen Sportverbandes. Schon vor vielen Jahren haben die jüdischen Turnvereine einen Zweckvevbanid, den „Kreis Oesterreich" des Maktabi-We'ltv-erba'ndes geschaffen, dem sich bei ihrer, Gründling die Hakoa-h und die anderen jüdischen Sportvereine anschlossen, die setzt den I. S. V. bildan. Dieser Verband hat organfitov'.sche Arbeit auf sportlichem Gebiet geleistet, hat 'den dllassensport auf sckme. Fahue geschrieben und woit-e Kreise deni Sport gewonnen, die chm früher vollkommen f»n gestanden sind. Troßdent trat er öffentlich nie hervor. Die leiitendeu Männer (betrachteten ihn nur als gemerr.faMs Organisation aller jüdischen Sportler zur Förderung und Propagierung des Sports unter den Inden. Geschlossene Fraktionen in den Futzballverbändcn. I Auch zur Zeit, als 'der V. A. S. im Fußballverband als j geschlossene. Masse auftrat, hatte der I. S. B. /kamen' Anlaß, ans feiner Reserve heransMtreten, da er die Interessen feiner Mitglieder nicht gefährdet sah. Als jedoch als - Gegengewicht gegen den B. A. S. der Schutzver-baird (Sch. B.) entstand, arrderie sich die Situation. Es braucht wohl nicht erst des naher«: auseinandergesetzt zu werden, daß die Vereine des I. S. V. sich keiner der beiden Gruppen anschließen konnten. ' ' - ' . Das. Programm des Jüdischen Sportverbandes.... Es war selbstverständlich, daß der I. S. V. im Aromcnt der Anfteilimg der Bevbandsmacht Mischen den Fraktionen ans seiner'Reserve hovaustrat und cntfprecherrd seiner Stärke' Vertretung. in den Vorständen und Ausschüss-en derü-cmgce, Cr Ächtei« an beide Fuschallverbände ein Schreiber.', in beim das Bestehen des I. S. V. offiziell Mr Kmutniis gebracht' wurde. Es wurde in diesem Schreiben darauf hingowreserr. daß der I. S. B. Mmr ein Politischer Verband sei, daß es chm aber ferne liege, die so oft gebrauchte und mMvcmchte Phrase „PoM-ik in den Sport tragen" tocHrzumachen. Für den I. S. B. bedeute der Sport ein Mittel seiner friedlichen P^ l-vtik, das körperlich Mrückgebl-iebM-e jüdische Volk durch sportliche B^atiigung M regenerieren. Der I. S. B. erklärte Mr Mitarbeit im österreichischen Sport seine Ber-ertwilligkeit und gab überdies die Vevsichernng, da^ er überall dort ya finden fern wchtde, wo. spor-LRches 3decht und Gesetz es vLMngeg. DieseL lSchreiben wurde vom dmualigen Niedsrösterverchischen Fußballvlsrband (N. F. V.) Mftumnend zur Kenntnis genomm-eü.s Die gerechten Forderungen des Jüdischen Sportverbandes. — Die Versprechungen des V. A. S. ddun versuchte der ,I. S. V. den entsprechenden Einfluß inr Ftzffballverband zu 'orlangen. Schon bÄ dch: vorsährr-Ml Hcvuptvevsammlung wollte der I. S. V. seine Vertretung im Verband durchsetzen, was ihm aber nicht gelang. Die damals maßgebenden Herren — es waren Ar-gehörige des V. A. S. — drückten, ihr Bedauern aus, daß der I. S. V. bei der GeneralvorsamnrLlng nicht-M semmn Rechte gelangt feil. Sie sprachen aber ihre' Berartwilligkeit aus, enrersaits dem Präsidenten der Hakoah Her-vn Dr. Korner >sin Mandat im Oe. F. B. zn verschaffen.- andererseits dafür eimutre-ten. daß ein eventuell fverwerdendes Mandat änr N. F. V. durch ein Mitglied ' des I. S. V. besetzt werde. Des toe-rteren versprachen sie noch, bei der nächsten HauPtversammluM dafür elnMtreten, daß der - I. S.' V'. 'Äe entsprechende BerireterMMhl erhalte. ' ' Was eingehalten wurde. Bon diesen drei Zusagen wurde nur die erfüllt.' die die Wahl des Dr. 'Körners betrifst. Die Mandats^uerkennmrg ist fedoch als persönliche Würdigung des bewährten: Sportsmannes Dr. Körner #u werten. Das zweite Versprechm — Mandatszuerteiluug während des. Jahves — wurde. nicht §r- "ffittt; Wre.es mit der dvitben Zusage aussieht, soll rvachfölgend geschildert werden. Die letzte Hauptversammlung des Fußballverbanbes. . Zur letzten außerordentlichen Hauptversammlung ließ der I. S. V. durch die Hakoah den Antrag stylen, der I. S. V. möge in allen Bedangen (Ma-ndatszuerteSkun-g usw.) ebenso behändeste werden wvs der V. A. S. und der Sch. B. Der damalige Vorsitzende Herr Dr. Aböles evklävde? er kömne diesen Antrag nicht zur Debaiie stellen, weil auch der B. A. S. und der Sch. B. offiziell nicht anerkannt ft/ien. Die Forderung Äs solche finde er ger-echtfertigt und sei überzeugt, daß Verhandlungen mit i&äüben Gruppen zu dem vom I. S. V. gewünschten Resultat führen würden. Die Vechandlnngen. Diese vmn Vovsitzenden an-gevcrtenen BerhaudilungLlr wurden' von s-Äben des I. S. B. mit außerordentlicher Geduld geführt. Der Erfcklg blieb aber aus. Herren beider Gruppen- -rnacht-en den- Unterhändlern des I. S. V. zivar Hoffnungen, Versprechungen und Zusagen, doch stellten sich jeder Evftillnng nach Angabe dieser Herren später -immer wieder Hmderrüsse teils fornreller.^-terls persönlicher Natur in den Weg. Nun zu den Ereigniss-eu der letzten Tage. . i Vor der Generalversammlung des Wiener Fußballverbandes. Nach rsWcher Besprechmrg mit -lbeiderl Gruppen brachte - der I. S. V. zur Vorstandsfitzung des W. F. V'. vom 12/ d. einen Antvag für die kommende Hauptversammlung vom 24. d.' ein, in der dir Forderung enthalten war, daß - der - I. S. V.- die seiner Stärke envspoechende Vertretung' im Vorstand und in (beit Unterausschüssen erhalte. Da i dieser Antrag. rach langstoierigen Unterhandlungen uwd nach der Zusage beider Parteien, „für ihn emMtreten", emgebracht' worden war. glaubten die Unterhändler des I. S. V.. daß. ihre m it. so viel Mühe verbundenen Unterhandftmgen . nunmehr-mit -Erfolg abgeschlossen seicht. ' Hinterhältigkeit bei beiden Gruppen. We Mtgunt aber ioaren die Führer desi I. S. B.. als' ihnett mitgewÄt wurde, daß der Antrag aus fovntellen Gründen — er war vom I. S. B. und nicht pon einem Verbandsverein gestellt — nicht verhanidest werden könne. Au -Möser Stelle muß daraus hmgowiesen Werder.-, wie ttnaufricht.ig und hinterhältig von beiden Gruppet vorgegangen wurde.. Funktionäre des B. A. S. und des Sch. B.' hatten darauf aitfmerffam zu urachen, daß ein Formfehler Vorltvge. Wäre auf dieser.- Unrstand. aufmerksam gemacht lvovden, so. hätte dieser Formfehler sofort korrigiert und der Antrag von dnem Verbaudsvere-in Mellt werden können. Da aber am Tage der Sitzung der Termin für die Einreichung von Anträgen zur Genevallverfammlitug aboelanfen war,- bestand für den I. S. L. keine Möglichkeit niehr. dies«. Formfehler auS der Welt m schaffen. Wäre es den Herren mit der Eirchaltung ihrer Zusagen ernst gewesen, so hätte jedes beli-e-bige Vorstandsnliitglied des W. F. V. den Antrag des I. S. B. zu beut feilten ntachen und so die BshaMung der AngelegetrheU doch noch möglich machen könnet'.-. Die Versprechungen des Präsidenten des Sch. V. Bezeich.'nd ist es. daß -er Präsident der Sch. V. dem Pi-t-i sidenten des I. S. B. den Rat gab, diesen Antrag durch euvnt Verbandsivereitt doch noch in die Generalversammlung zu (bringen. da -bet Zweidrittelmaiorität auch ein erst in der General» verfantutlung selbst eing.drachter Antrag verhaichelt werden müsse. Int irbrigen werde er als Präsideni des Sch. B. in.der am Mittwoch den .14. Mstallfmdenden. Vorstaudssitzmtg des- Sch. V. seine Zusage offiziell -bestätigen lassen. Am Donnerstag beu 15. d. erschien im „Tag" ein offen. >bar offiziöser Bericht über die erwähube Vor-stawdssttzuug -.des Sch. V. irr dem neben der offiziellen Kandidateirlist-e des Sch. V. auch der Beschluß veröffentlicht war, Hätz der Sckw B. einer Berntehmng der Mandate zum Zwecke der Beteiligung -desj I. S. B. züstimmen werde, falls auch der V. A. S. dafür eitn treten würde. Da in der Zwischenzeit auch ein Schreiben des W. F. B, 'beim I. S. V. einlangte, mit beidert Gruppen ueucrlich ^Wh-, limg zu nehnten, nntevhäudelte der Präsident des I. S. mit' denr V. A. S. und erhielt die Zusage, daß die Vereine des! -B. A. S. für den Antrag des I. S. B. -eintreten würdet^ we-nn der Sch. V. mit Dem Antrag 'des I. S. V. etnderstandety sei. Daraufhin wurde neuerdings mit- -dem PräfÄenten deA. -Sä). V. verhandelt -und von ihm die'Erklärung,' -brgitzhungsweise die Bestätigung der -Meldung des „Lag"'.verlangt. Ueberst rch'chenderümise erklärte jedoch der Präsident des Sch. B., Sxtfjj die Nachricht des „Tag" unrichtig sei, denn der BorstanÄ des Sch. B. habe genau das Gegenteil bchchlöfserr, d. h. '^ würde Mgen derl Antrag des I. S. V. stimmen, Aendemng der Taktik. iJeder objektive Beurteiler muß Mgeiben, daß der I. S. eine unglaMiche Geduld bei den VevhaMungen 'bewiesen ha^ atrfb nichts -unversucht ließ, um sich aus friedliche Weife mit denj beiden -Äevbandssraktionen ins Eiiwerneymen zu setzen. Ihnen allein fällt die Verantwortnng zu, »venn sich dch: Jüdische Sportvevbcnrd geKvrtngen sicht, sein Recht zu eMmpfen. Rück-» ' sichtslos .wollen die derzeitigen und zuAlüstHen Bevbau'dsge>> waltigeir die jüdischen Sportler entrechten. Niemand kann eÄ letzteren demgemäß verargen, wen sie ebenso rüMchtZlos ihq Recht zn erlangen suchen. Die jüdischen Sportler sind ettt-i schlössen, mit allen Mitteln ihre ihnen gebührende Vertretung^ - arMistreben, selbst wenn dadurch das gange Berbcmdsgebämde erschüttert (wird. _ :#m]. Strafttttb Meldeaasschuß. Eingestellte Verfahren: Gegen Dyk (Gevmanta, Schlve» chat); Aegen Baar Artur (Sektionsleiter von Hakoah). Es wurden suspendiert: Papuschek '(Wr. Sportsrennde); Cezek (Nordwacht) bis zum Erscheinen vor feem Struma. -4 Es ivurden strenge gerügt: Worimatut Max (Hatzair) wegertz unsportlichen Betüchmens; Wahrhaftig (Kapitän Meuorah)! wegen Abtvetens der Mannischaft gegen Zentralverein. Es wuvden 'dlsgualisigiert: Ans 14 Tage: Mailänder Friedvich (Hazair) wcgeti unfairen Spieles bis 2. Llpril; Wie-( ser (F. A. C.) wogen uusporilichen Benehmens bis 2. April. - ' 1 Monat: PÄarök (Htzlios, Süd), bis 19. April, Suspen nicht eingerechnet. — Aus 3 Monate: Eajka (Gmnmria, chat) bis 19. April, Suspens eingerechnet.' ‘ Es wurden in Geldstrafe genommen: Menoroh wrtz 5000 K. ivegen Abbruch des Spieles gegen Zentralverein, Kreisleitung. Moryeir Freitag, ssrimse 8 M)r -abeM^ findet eine wichtige Kretsleitnntzssitznng statt, zu der sämtlich^ Herren u,m bestimmtes und püMliches Evschsmen ersucht werden. Schiedsrichterbesetzungen. Sanrs-tää:' Sdumering—W. L F. (Wancura); Sonntag: H'aikoah—Adanira (Hagler); Sporte Än-b—F. A. C. (Retschurh); Rapid—Rndolfshügel (Komar); Wacker—W. A. C. (Preßler). Orch erhMich verletzt. Int MePevschalftsspie-'l M. T. K.— 3. Bezirk T. V. E. vom vergangenen. «Sonntag, das 'der un*j «arische Meister überraschend 'knapp 2:1 gewann, wurde Orth! sehr ernst vetzlotzt, so daß er int Frühjahr kaum »nehr wird spielen können. Im Verlause des Kampfes fiel der Ball -in die Donau und, da keim Kveiter vorhanden war, mußte -er Morst! gerettet werden, 'damit das Tvesfen seine Fortsetzung finde», -konnte. Der Schiedsrichter vechne-be drei Minuten m die Spiel-j zeit ein. Der Zufall wollte cs' nun. -daß das eirtscheidende Top in der 47. Minute nach Halbzeit fi-el. Dieser Treffer kann wie! folgt Mstaude: Orth erhielt den Ball ^ugospielt. In diesem Mv-i ' ment betem er vom gegnerischen Mittelläufer M-sbxr einen TM! -im §knie. - Orth hatte aber die Geistesgegenwart, den Ball mit! dem Kopf Molnar z-uFuspielen. Letzterer erhielte dann das Tor.! Orth mußte vont Felde getragen werden, die ÜUtllche Anter-! fuchung ergab dann, daß der Spieler -eine Knochenahsplittevung^ ins Knie. Orth hatte aber -die Geistesgegenwart, den Ball .mit' -weise war der .Knochensplitter in die Schrte ein-gvdrungen. (k . kann aber erst daun operativ entfernt'werfen, .bis der Bluterguß -btzw. die als Folge auMtretetre Schwellung Mrückgegan-i gen ist. Orth bef-indet sich -in häuslicher Pflege. Der (berühmteste! Bndapcster Cliirnvg. Pro-fsssor Dr. VerebÄy, ist nm -ihn,be-- ntüht. Duldig, der tüchtige Reservetovlnann der Hakoah, ge», wann 'Vas P!ing-Pong-Tnrmcr des W. A.'C. Duldig startete für Hechawer. Bndapester Spiele. Heute DoulierÄag Cupspiel B. T. C. —Postbeamte, V. A. C.—Znglo (Wiederholung). Sonntag MeistieirschastsspAe Bl A. £.-41. T. E.' 9ft.! T. K.—Törel8. Vasas—KispesK A. C., Zngw—M. A. W. C., M. A. C.— B. T. C. , . Deutsche gegen Tschechen. Am 2. .Juni treten vnrander dl« Answahlnmunischiafteu des deutschen und des tschechischen .FMallverban-des der Tüchecho-Slowükei in 'Prag entgegen. .A — r——

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