Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1442 (17.2.1923)
- Date
- 1923-02-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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-' ■ pw ,.. Wich) MivSivg '^7. W; WUW* Morge»z«>t»«s. E ^-7»^- 17. F°r«u« 1SW GetteV ^rvd HandslsLsvtten UnterhÄten «M> MeltposM rnachlN, die Versorgung tnfrt Erdöl und de«. daraus. gewonnenen Pvoduktön eine besondere und immer bedEtUMSVoller werdende Rolle spielt. Naturgemäß tobt zwischen diesen Staate« sin heißer, wenn auch voMufig'Mit HiHe anoderner siiNMizieller -und koMnergieller Vergesellschaft MigstechniÄ, affo noch ifrieAichm Mitteln geführter Kampf.'Um den?lntv,tzon.i-smn8 sder Weltstaaten in.der EMlsvage M vwsteihen, inuß noansich sdie ungleichmäßige Bevteilamg. der Oelselderaus die einzoln-en ^Gölliele, bjbe dävauS rchultterende biwovMte Mellmg errritzer^ kund die ungünstige Lage anderer Staaten hinsichtlich der Drdölvnsorigung vor-Augen Halten. ,Wei>tMs der größt« Erdöilpvoduzen't sind die Bereinig-' ton Staaten von Nordamerika, deren Erzeugung sich ki llt» 'unterörochen-om Anstieg von 33,426.164 Tvnnon kit Jahve 1913 auf 62,188.000 Tonnen ian Jahve 1920 erhöht hat. In PvüMten det Wel'prbduktto« aalsgedrückt,. ist aber die Erdölgewinnung der Union 'ungefähr gileichgMlÄen (zwischen 64 und 69 Prozent der Melterzeugung von 1913 bis 1920), da die Produktion anderer Länder in noch viel steilerer Kurve (gestiegen ist. So -vor allein von Mexiko, das seine Evdöl- Mwimrung von. 1913 bis 1,920 von 3,486-172 Tottnen auf 1^4,410,000 Tonnen gHoben, also rund versielhensacht hat, iwährend fein Prozentanteil in diesen Jahren von 6,74 Prpjäett-t aus 23,50 Prozent angewachserr' ist» sich folglich verdreixfacht hat. Da der Verbrauch in den V-ereinigien Staaten sich «stärker vermehrt hat als die Produktion, verarbeiten die zahl- »reichen großen Raffinerien dort m* steigendem Matze ans, ,Mexiko eing^hrtes Rohöl. 'An ztvei'ter Stelle als. Rrchölstvodnze.ch. .st-and ' im Jahve ,1913 Rußland, das in diesetn Jahre 8,124.731 Tomen, rund 16 Prozent der Wel«pr>oduEtion, förderte, kaum ein Mertel der Mrdamer lkanischen Erzeugung. Seit der BolschMÄenherr-. schaft ist die russische OÄgewinnnng sehr.«MMcktze^cmgm... öetmg 1920 nur mehr 3,471.000 Tonnen «der 3,6 ProM der Weltproduktio«. Weiters sind größere -Oetlproduzenlen . (ein Mß Mei Ästillvouen ToMen jährlich)' Mederländisch-Indie«, Rumänien, Brittsch-JMen und seit 1918 auch Persien. Alle zusammen förderten 1913 zirk-all Prozent, 1620 aber trotz starken Anwachsens der Fönderungszifser nicht viel mehr als .7 Prozent der Weltproduktion. Diese Ziffern fmJb; denr bereits erwahntsn Buche von Mendel MlnonniMi und nach Berechmwgen des U. S. Geological Survey zufümmengkstellt« Die BrrechMmgen der ' Deutschen Petroleum-Akt'ienges-eNschaft in Berlin tveichen hiervon in zcchlvöichM Einzelziffern ab. Die graphischen i Kurvest der Forderung der eiMlnen Gebiete und' ihres ^Anteils an der WeltöWvmnung Digest trotzdem ungefähr das gleiche - Dr^ Frrtz Rodeck, - Palästinensischer Import und Export I»r Laufe des« iSePtemiberbetrach der Import 428^881> ägWttsche Wytd,' 144-033 weniger als im Septem^ber 1931, undim. Oktober? 491.666 ägyptische Pstmd, 26.984 weniger als m Oktoiber 1W1. Der Export betrug im September 97.600 ägyptische Pfund, 10141 mehr als im S-.'Ptember 1921, und l im Ätöiber 148.M Ägyptische Pfund, 106.239 mehr als im Oktober 1931. Der Import aus England betrug in den ersten neun Monaden des Jahres 1922 140.472 ägyptische Pfund und der Export nach England 174.050 ägyptische' Pfittw geigen twtt 80Ä34 während devseilben Zertpeviode im verfloss,e-nerr Jahr. Der Kohlenbedarf Oesterreichs. Oosterveich bedavf-bvi Völler BcschaftiMng der Industrie und bei Bvllbotvieb der Ber- Wrsünlagem etwa 1^82.000 Könnest Kohle und 1ÖO.OQO Tonnen Kok.s mEM^SmiMeM«' bÄrug di« '-»Wndffche Wlen- , fövderung Lm Monät Noveuibn 1922 8964 Tonnen Si'Mköhle Und 341.828 Tonnen. Bvaunchrhle, das. sind Mmnrnen 350.292 ' Tonnen. Die KotsWlnMEWteMW ochchväntt sich aus-die ErzeugMg 'v'on GäMks aus'MslastdischLL SteiWohl«, die G-efami'crMgung betrug im> Monat November 86M8 Tonnen. Aus o«m Ausland - wurden. M.606 Tonnen Steinkohle, 73.604 Tonnen'Prauinkohs« amd 38.427 TyMen Koks eingeführt. An der Stvin'kohleneinstchr. war vor. allMr Ober- Iwn beMiat^daS lM6l? MMen viefert«, dänn die Dfcheckw-slowchöi ckU' W.?04 Tonnen, das Saar«M>ier mit 34.565 LyMGpMtBmd - pvtt ^18.W?D«neit». die Reviere, Dombvowa und ^VMM /Mt 18.168, Nvederschlesien mit. 10.879 Tönmn und daS Mrige MuSland mit 1262 Tonnen. Bon der eingsführten Bvannloyle hat die Dschecho-Slowalei 69.427 Tonnen geliöfevt. Die KokSeinfuhr vertM .. sich aus Deutschland mit 20.412 Tonnen, LÄerWefien mit 37Z7 > Tonnen. Tschecho-Slowak-oi Mit 2119 ÄmneU und EtrglarÄ» Mit 1185 Tonnen, während ans 'dsch Wvigen Ausland - bkoß 974 Tonnen Koks^emWuhtt wurden. — Die Gasamtliefevüng an in« und äuslandlschen Brenn« stoffen nach Oeste-rveich bekrilg im November 664.581 Tonnen» das ist ungefähr dis Hälft« des vollen Bedarfes. Der GeiAbeldrrf für.die Etnsuhr von Kohle mch.KM im Novstuber 1922 Än angöffchrten Ausmaße , stellte sich mit DeMcksichtigung der obigen Einfuhrverhältnisse, der damaligen Gvukb'enpveife, Ivachiätze und Balu-takurfe auf nrnd 800 Milliarden Uterveichische Kronen. Da dem Sinken der Preis« für cmLländi-sche .Zahlungsmittelentsprechende Erhöhungen 'der Gdubenpvsise und Hrachrsätze gefolgt sind, dürfte das GÄdersordevnis. Oesterreichs für di« Bvennstosfeinfuhren seither keine wksHnMchd LlVnbeMng evfcchren haben. , . . . Allgemeine österreichische Boden^redit-AnstalL. Der B«r« bvMungsmt der Boden-EvMt-Nltfralt hat in seiner, hmtiigen Sitzung dLn Chef der Mvnra I. Hrnrh..Schröder u. Co., L-mckon, Herm Baron. Bruno Schröder» mib den DiWÄtor der WnstsrdciMschen Bank, Amsterdam, Herrn. Dr. P. Hofstede de Groot, als Mitglieder kooptiert. In der gleichen Sitzung wurde zur. Kenntnis, genommen, daß. die Stilvcvtsbehörden die .Von der polnische« Roh'ölindusirie. Aus Wawschair w«id> den Polnischen Stimmen" gemeldet: Der NaphthaKewat hoch /sich ln seiner letzten Sitzung für die Auifhobung der staatlichen^ Beschlagnahme des sogenannten Bvttttorohöls MKgSfpwchew, Dagagen^ soll dsm Staate bas Verkmrssrecht zuDstaüden wevden. Bei Ausübung dieses Rechtes soll die Regierung den vollen^ Marktpreis zu einem' möglichst raschen Dermin bezahlen. Die Angele>geu!heit mütz endgültig durch den Landtag in Form eines Gesetzes entschieden werden. > ÄUifstempetung der Msen der ^oden-CrediEnstM im Wege^, eüfuhven Aeichsalls WWvächMge». dev MWvOAg^ jMMorteftÄiMWAnbGäMn von Nytn. Bezuasrechite: Ocsterr. Eiservinbustrie 1600, Ku« ’*/ Rietschel 3000, Elbemühl 250. Das Bezriigsvecht für UuWrische ZuckerEen erfuhr eino aüfNomi 3M"K.- geNÄbmi.K HÄ»en. a Einfuhr in Rußland.?Entgegen anders ilausvuber MeAun-' gen teilt die - Wiener Handelsläm-mer mit. daß noch immer die Einfuhr sämtlicher Waren, nach'Rußland an eine vor!her .sin- Wholende Emsuhv-ewilliW-ng gvbundm ist. Seit 1. Deyomver '1W2' find' sämmche SeMUwaen unmiÜVlbar an die iewaNgen KundenHichten. .-'.'..ff Gold^dlläüfgrld in Desttschland. Mr die ZM vom 21. bis einschvießliich '27. d. beträgt ba§ GoldzollauMts in Deutschland 595.400 vom Hundert. > . Ein! stanKstscher KrM^ sve Polen. Aus Warschau wird den »^Polnische« Stimmen" Hchtichlet: Wie aus Papis, telegraphievt-wird, hat der ^iMWtusschuß der Kammer, dem Gesetz«stwtzch; bÄrefseNd . Pie... Wt^ilunh omer fünfprozentigen ^Anleihe vvn, 400 Wlliomn FÄrstken än Mlen angenommen!. Dieser Kvebit iss im polMsH-fvanzösischen AbkonUnen vom Jahre' Ml' vorgeschen. . / •,v , DaS polnische Budget, ^ys WMchütr wird den „Polnischen Äimmen^ berichtet^.,Das Finm^Ministerium wird das Budget MriW. lMssHe Iährbis zupr 19. d.r fsrttgstellen. Es wird jetzt daran gearWet.'M von der Kpvferenz der chemaligen Mnanzmimister vorgeschfagenen und aus 'dem Finanzplan 'des neuen' FiNünzmittisters Grabsli sich ergebenden Sparmaßnchrsten im Budget Mi AusdMck zu bringen. UeberdieS werden die dem Budget Mrnndvliogenden Oktoberpoeist > in Järm-er-- Preise.mstgdvechnet. Wiener Börse. Die Steigerung des Markkurses Wie auch gestern mt ungünstige Wirkung aus den Wiener Markt Ms, da die Spekulation, die in Berlin Engagements untechislt, sich genötigt sah, .Effekten hier zu .verkaufen, um den Erlös zur Deckungder VerbiMichketten in Berlin zu verwenden. Die Kontermin« benützte die insvlgedessen eingetvetene Abschwächung dev' Kurse gu weitere« Abgaben, so daß dir. Besievung drS französischen Franken bei den mit dieser Währung AusMvmsnhäugenden Efsektengattungen fast gar nicht zum Ausdrucke kam. Größere Abgaben fanden in Rima-Aktien statt, di» sich von 234.000 auf 316.000 ermäßigten. Salgo-Aktien, wÄche zu Beginndes Berkchrs' um 10.000 K. höher waren und dann Ms 1,480.000 anstiegen, schwächten sich Mn Schlüsse aus 1,405.000 a!b. Etwas höher waren österreichisch« Eisenwerte sowie tschechische Papiere. Eine «Lativ größere Steigerung erfahren Anglobank- und Umonhmck- Aktien. Der Schluß erfolgte'in schwacher Haltung, «ngeachtes des fUffigen und leichteren GÄdstanideS. Im Schranken war ebenfalls RealiMmlsibestreben vovherrschend. Die vorgestern favorisiert gewesem« ZuckesweviT Steigerung um 1,850.000 auf 14.600.000.. Auf dem Astlagemarkt waren Renten wenig "verändert; tschechische und Wnischtnationale Prioritäten zu etwas höheres Kuvsen umgescht. Von -den Exoten notievton: Epple n. Buxbaum 16.300 bis 15.600, Jriag 131.000 bis 135.000,. Mrasnica 28.500 Äs 29.600, Tepvge 70.000' bis 73.000, Erdöl-18.800 ibi§ 20.000. Berlin, 16. Februar.. Die Börse war weniger flau ge-- ftiuwnt als der erhebliche Devffenrückgang vermute« Ließ. Zwar bildeten bei den erste« KursfaststelluniM« Rückschläge tun 2000 bis 6000 Prozent die Ragsl, doch stÄwen diesen'auch Besserungen gegenüber, wie zum Beispiel vvi Phönix-MiM, die offenbar awf.Int^wntitznWrffe- -MÜckMfühven -waM. Einzelne,^hanptMKch fpekuMiv in die' Höhe/ gesetzte Werte batten größere Rü^änge §u verzeichnen', sn vor.'allem AniB>-,. Kontinentale, Guano-- mid Berliner Hgnvüls-Mtivn. Ruhigeri .tondiertM Industriewevte. DÄutapapieve mußten sich -natürlich dem DMsonrückgang entsprechend Mschlägs gesMen lasse«.' Schluststurse: TLikische tiefe 113OCO.—, Oefferr.i «t«arrbohn 160.000.—, Rordd. Lloyd sK.ooo.—, Ber. EldeschiUahtt! 30.vy0, Derl. Landelsgesellschasl 40.cvv.—. Konnnerz. Privat^ denk 8500.—, Dormstäd». Äanh.8750.—, Deutschs Dank 24.000.—, 5»? heute A 2. Bezirk Taborstr. 14 (18. Fortsetzung.) I Roman, von Disraeli (Lord BeaeonSfislld). Aus dem Englffchen übersetzt von G. Unna. . „Nichts ist sandevbarer als Sympathie/' sprach der isfrzt des Kalifen nachdenkend zu sich selbst; alles löset sich, in dieses Prinzih aus,. und ich muß gestchen, daß dieser Gelehrte es sehr gründlich und gut behandelt. Ein gersi-- veicher Mann und eine gewandte Feder! Aber er klügelt zu sehr. Er ist zu scholastisch. Beobachtungen können uns mehr belehren als Dogmen. Im Nachdenken über, meine leidenschaftliche Irrgend lernse ich Weisheit. Ich habe so viel gesehen, daß'ich aufgehört habe, mich zu wundern. Wenn wir auch zweifeln, es gibt doch Geheimnisse, 'die wir nicht zu durchdringen.vermögen. Und doch liegen sie uns nahe. Ich glaube manchmal, ein Schritt, nur noch ein einziger Schritt, und wir stehen im Licht! ... Da kommt wem' Kranker. Die Nöte ist von seinen Margen geschwunden und sein tiefes Auge ist niatt und schivermutsvöll. Und doch ist'8 ein edles Antlitz! . . . NachdeÄen thront darauf und Leidenschaft glüht in diesem schwermütigen Blick. Ich weiß nicht, woher es kommt, es zieht Inich mächtig hinzu diesem verlassenen Jüngling. , Lieber Fremdling," wie^ geht eK dir?" . '• ■. „Sehr wohl, ö Herr; ich komme; um dir für. deine große Güte zu dankem.Aber nur/ Worte sind mein Dank und diese noch schwach. Doch der Segen der Waise ist ein Schatz." . „Du bist also ein Waise?" ''" „Ich habe keine Eltern mehr- Äs 'den iML- «rmret- ^llter." ... . r' ' . „Und dieser Gott'ist?" . ' ' „Der Gott Jsvaels!"- ' „Das dachte ich. .Er ist eine - Gottheit; die wir alle;verehren müsien, wenn er der. große Schöpfer ist, dein j wir alles verdanken."- - - ' ,/Lr ist, ivas er ist, und wir. sind, was wir sind , «!em Mallenes Pülk, aber Hoch/noA glMbjg,"-' ,Hlaube» ist Kraft." ,-Deine Worte sind Wahrheit mb Kraft wird siegen." „Eine Prophezeihung!" --- -. „Mancher Pwphet wird gering geachtet, bis, die Zukunst did Wahrheit seiner Worte zeigt." „Du hist jung und Hoffnungsvoll!" „Das war mein . Borfahr auch im Tale von Nah. Doch ich spreche mit einem Muselmann, es ist also „Ich habe vieles gelesen und verstehe dich daher recht #' Was mich betrifft, so glaube ich an die Wa-hrheit und wünscht^ alle Menschen täten dasselbe. Doch .möchte rch gern den Namen dessen wissen, der jetzt zu meinem Hause selM-" ■ „Man nennt mich David." ., . . . „David, du besitzest einen Ring, einen Scharagd,. ür -.welchemftltpmw ^SHriALge eingegraben sind.; hebräische, wie. uh glaube." - ' '! ' ' - ist er!" " ' :•'! ,>Eirrschöner Stein. Und diese Zftffchrrft heißt?" ' „Etwas.ganz Einfaches: „Getrennt aber eins!" DaZ .teute/AWnken eines liMttden Bruders." ' ,>Deüres-BrMrs?" ^Fch HÄe -nie einen Brüder." was dü nur willst.' „Edler.HervftDer Stzrin hat nur geringen WertWare er aber auü)' so kostbar,' baß er ' äuf >dä Stirn' des- KalifeN' glänzen dürfte; er ivare mrr gering« Dank für all Eure Güte, gegen mich. Dieser Ring^-'H' aber mehr ettl, Unterpfand als ein Besitz, und so sonderbar es klmgen mag . .. wenngleich ich ihn Euch nicht geben darf. Euch,. mein H?rr,^ dyc^mirdas Leben gerettet, so kann vielleicht' schon morgen mir ein Fremder unverhofft begegnen, der -ihn als fein Eigentum mit Recht beanspruchen kann."! ' *• ,>Und dieser FteNide wäre?" i‘ > „Der Bvuder des Gebers/i , -- „Der Bvuder Jabgstors?"- ... ,^Ia, ich bin dieser getrennte Bruder." „Groß ist der Gott Israels! Nimm den Ring! Doch was ist das? Der Bruder Jabastors ein Häüpiling inr Turban? Ein Mohammedaner? Sprich,-o sprich, daß dir ihren verworfenen^ Glauben nicht angenommen hast! sage! es, daß du kein Verräter geworden bist an unserem hellige»! Gesetze, und ich will das GWL dieser Stunde segnen." „Ich bin keinem Gott untreu. Bevrchige dich, holder Jüngling. Dies sind höhere Fragen als beim schwachen! Kräfte jetzt ertragen können. Wir wollen zu anderer Zeit', davon sprachen, mein Sohn. Jetzt von meinem Bv^er- und dir. Er lebt und befindet sich wohl?" „Er lebt im Glauben; den Frommen geht es iumrerwotzl." „Ein edler Träumer. Obgleich unser Denken ganz verschieden ivar, liebte ich ihn doch stets.- Und ^r?.Du W nicht, was du scheinst. Sage mir alles. Iabüstors Freund kann nicht gemeine« Sinnes fein. Dein Gesicht ist der Herold deines Ruhms. Vertraue.mir!" ,^-ch bin Alroy!" - „Wie? Der Exilssüch?" „So ist's." „Der den Alschiroch evschlug?"- ,Mdev!" . : . . ' „Meine Teilnahme an dir war propheiisch. Ich lieM dich beim ersten Anblick. Urch was willst du hier? Eür Preis ist auf deinen Kopf gesetzt. Weißt, du das nicht?" „Zum erstenmal höre ich's; aber' ich chm weder erstaunt noch ^beunruhigt, Ich handle im Aufttag .Herrn!"; Ms willst du?" . " V „Sein Volk befreien!" : „Dev Zögling Iabüstors! Ichsehe alles. Ein umM Opftr seiner- Träm^e. Ich will ddesen- Jüngling retten. David, denn dein Name darf in dieser. Stä>t njcht genannt werden/ die Sonne ist untergegangen; folge Mr die Terraffe^ und laß. uns die Kühlung des MendwiMS genießen."- ' ' . .MorlMtzg folgt.) ' v -