Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1433 (8.2.1923)
- Date
- 1923-02-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien. Donnerstag Evrodernes Dvcmia beschneiden ist,- das sich vmxrn ftätfer den: Mr- WroVlemstück nähert. — Die Aufführung Mang unter der Lai-- Mn-g von Dr. Rüdoff Besr Voviveifflich, namentlich im ersten!Akt gaib es Augenblicke von starker Wirkung. Unter den Darstellern sind besonders Herr Kenne und Herr Kersten zu erwähnen. Im BühnenibÄd des zweiten Aktes wirkte die ülbergroße Geräumigkeit der Pvoliatavierstiche stövenid. — Die Uvausfül^ruitJö des,Bergwerk" fand als 100V. Atzbeiteworstellimg statt und die Kunststelle darf mit Stotz aus das Stück Volksbrldung, das diese Festvorstellung feierte, Mvückblicken. K. M. Adolf Velber gestorben. In den letzten Tagen hielt der Tod unter den Wiener ^Schriftstellern reiche Ernte. Noch Gnttmann und Wittmaim ' ist nun auch Adolf Gelber verschieden. Er wurde im! Jahre 1856 zu Pvdhajc geboren, verbuchte seine Jugend I'bis in die Urriversitätsjahre in Galizien und der Bukowina und. wurde dann Nedvktiönsmtglied des „Muen i Wiener Tägblattes", in welchem er durch mehr als vierzig 'Jahre wirkte. Neben seiner erfolgreicher: Tätigkeit als! Fourlletornft, Chroniker und pslitischer Journalist hat sich Adolf Gelber drrrch zahlreiche l i t e r a r i s ch-k r : t i s ch c Schriften über Shakespeare einen Nacken gemacht, deren Bedeutung allerdings nicht allgemein anerkannt wird. Ein schönes Buch gelang ihm nach seiner griechischen Studienreise. „Auf griechischer Erde" und sein erst jüngst erschienen esBuch über den Dichterphilosophen Joses Poppe r-Lynkeus sind wohl seine ^Wertvollsten publizistischen Arbeiten, j Allen, die ihn hören durften, ist Adolf Gelber auch! ganz hervorragender, überaus eindrucksvoller Bor-! tragender in Erinnerung. Insbesondere die Abende, an welchen er seine Höver in die' orientalische Märchentvelt von „Taufend und eine Nacht" fi'chrte, sind unvergeßlich. Daß ihn Poppsr-Lynkeus seiner engen Freundschaft toiirdigte, spricht fiir den Menschen Adolf Gelber. Sein Heirngang wird in den weitesten Kreisen be- Üxmert.. Aus de« Theatern. Burgthester: Morgen «Der junge Ä7 s- Fardus". D o i k s o p e r-. Leute „<S a r\nt e «\ Deutsches Volkstheater: Samstag Aeroute zugunsten der Pensionsanstalt. Sonntag den 11. d. um L Uhr nachmittags mit Dr. Rudolf Tyrolt „GroßstadtlufP, 7 Uhr abends Sans Müllers „Der Vampir." Raimund-Theater: Morgen ,ß c {e in a n n s LSchter." Johann Strautz°TH e a t e r: " Sonntag ats -Nachmiltagsovrflellung Kalmans „Die F a s ch i n g s f e e." K«e Wohuungsmlfordemns im Luftfchloffe Hehenüorf. In dem gegemvärtig bekanntlich von Invaliden bewohnten ehemaligen kaiserlichen Lustschloß Hetzendorf tvoh-- uen.anch einige Privatpartsirn, darunter solche, die znm Hofstaate des Kaisers Karl gehörter. Bon der «ns vier Zimmern und Nebenräumen bestehenden Wohnung des ehemaligen- Rittmeisters Josef Matthias (Gvasen) Thun- Hohenstein im Hetzendorfer Schlosse wurde nun ein Zimmer angefordert, toeil die Wohnung nur von ihn: und feiner Gattin, der Sängerin Irene Thun-Hohenstein, bewohnt sei, zwei Personen aber nur aus drei Wohnräume Anspruch haben. Ans den Untermieter des Ehepaares, den «meriranischen Obersten Dr. Friedrich Faweek, wurde kerne Rücksicht genonunen. Bei der Emspruchsverhandlung vor dem Mietsenate ftir den 12. Bezirk wirs der Vertreter des Ehepaares Thun-Hohenstein Dr. Stieb öck daraus hin, daß Oberst Fcrwcek ein bekannter und allvevehrter Förderer der österreichischen Künstler und der Wiemr Studenten sei, der von der Wiener Universität ein Dankschreiben für seine humanitäre Wirksamkeit erhielt. Oberst Faweek habe erklärt, seine Tätigkeit für die Hochschulhilfe (instellen und Wien verlassen zu müssen, wenn man ihm die Wohnung wegnehme. Schon dies allein sei ein hinreichender Grund, vor: der Anforderung abzustehen. Außer-. dem müsse Oberst Faweek als zum Haushalte der Familie Thun-Hohenstein gehörend angesehen werden, weil ' er, wenn das Ehepaar in Wien weilt, an den Mahlzeiten teilnehme. Das Ehepaar ist oft viele. Monate von Wien abwesend, weil Irene Therese Hohenstein, wie auch jetzt, als geschätzte Sängerin eine Tournee im Auslande unternimmt. Aus dem Rechtstitel der Leerstehung der Wohrrung durch länger als drei Monate könnte jedoch die Wohnung nicht angefordert werden, weil die Internationale Artistenorganisatiou, i&v auch Frau Thun-- -Hichenstein angehört, mit der Gemeinde Wien ein Ueberemkmmnen getroffen hat, wonach die Wiener Wohnungen vrM Artisten, auch wenn sie längere Zeit im Nuslande weilen, nicht angefordert werden dürfen,, sofern dies vorher Her Gemeinde angezeigt wurde. Der Mietsenat gab dem Einspruch keine Folge. Ueber die gegen diese Entscheidung e i n gekracht e .Beschwerde des Ehepaares Thun- Hohenstein fand gestern vor dem Verwaltungsgerichtshofe '^Vorsitzender Vizepräsident Dr. Jenny, Referent Se-- matsprasident Professor Dr. Tetzner) die Verhandlung Patt. Drr Verwaltungsgerichtshos gab der Beschwerde Folge und hob die Ansordernygals ungesetzli§ aus. Wiener Morsen-ett««s. 8. Februar 1SSS Nr. 14N .'■ - .r - . .----- .. ... ..- bis zum Februar finanziell durchzuhÄtsn, ist ei« werterer Be« weis für die Mirksaulkeit der inneren finanziellen Reformen. „Morning Ppstf schreiht> die ernsthaften Anstrengungen» Srpreff«ngea «« Mer RlmschasNelerk«. Der Wjährige Filmstckffst und Tänzer Karl Purkert hatte sich gestern wigen des Verbrechens der Erpvessmvg, der Verleitung zum Diebstahl, deS Betrngsversnches m.fo der llobertretnng des Waffenpatenis vor einen: Schöffensenat. zu verantworten. Er hat' e ine jugendliche Filmschauspielerin mit dem Revolver in der Hand gezwungen, für ihn auf die Straße zu gehen und für ihn zu stöhlen. Ms sie bei einem bekannten Medtzirer. Zuflucht suchte, tarn Purkert und befahl ihm mit vorgehalltenen Revolver, die Wohirmrg zu verlassen. Später nahm sich ein Schtveizer namens Richard Michaelis seiner Landsmännin cm, smnmelte unter Freundejl Gest» und ermöglichte damit den: Mädchen die Heimreise in die Schtoeiz zu ihrer Mutter. Bald nachher tvünschte Purkert im Cafe Atlcrr^ tis mit Michaelis eine . Unterredung unter vier Augen. Michaclts nrüssr die Schulden des Mädchens in der Hohe von anderthalb Billionen .zahlen.'. Der geladene Revolver des Artisten schüchterte den Schweizer ein. er gekaule sich nur in Begteituug von Freunderans den: Cafe. Das Urteil ge-oeu Purkert lautete aus 12 Mo »rateschweren Kerkers, .außerdem w-.n-drargen Ihn die L-.N'.dLsverweisung ausgesprochen. Volkswirt. Gestempelte Krone --- 0.0073 keatimes. Auszahlung Wien --- 8.8874 /, ßeutlmes» In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0074'/, (0.0074'/. am 0. Februar) dis Öffcrr. gestempelte Krone 0.0075 ( 0.0075 am 6. Februar) die tschechische Krone . . . 15 80 ( 1567 am 6 Fedrüm die Mark ........ O.OiVs l 0.0te/b am 6 Februar Belgrad ........ 4.90 - ( 4.95 am 6 Februar) Bukarest ..2.5ö ( 2.50 am 6. Februar) Sofia .. 3.10 { 3 30 am 6. F> bruar) Dudapest . o.sv'/, ( 0.20 am 0 Februar) Warschau.0. 0:01% ( 0.01 */g ata ö. Februar) der österreichischen Negierung in der Richtung auf eine Wüh« ru:^S-> und Finanzreforv: könnter.« ebensowenig verfehlen, Eindmck zu 'machen, ^vie das Maß des Erfolges, der diesen Anstrengungen beschieden gewesen sei. Ae 8«st«1lo« in Deutschland. > Banknotenchnlaüf zirka 2 MNione« Mark. Berlin, 6. FM«. A-ie der AuÄvsiS der ReichsbvrrN vom A. Jänner ergiib-t, hat die St«sLgevu»tg der Kredit- und ZMungSmrtt-MvrtlsPvüche M Jfe Bank Mnn letzten schLuß rm'er der Eirvwivömtg. der bokalmten Stv-vMMn ».es drutlschen MvtlschalftÄÄbens verhängnisvolle Fortschritte gemacht und die m der Do-rtooche aiusgewivsenen Höchstyffsvrr: tvcht. überschMten. Die gesMnte Kap'l/Äscmlägr wuchs um 479,9 auf DM,i MMmckoen Mark. Die AngLnigü betvugen bei den HanidÄsiv-echschn 140,6 Milliarde»: NLark, bei' der: RoirhÄscha>tzMchve-iij>un.SM'' 247,1 MMavdvtr Mark m:L> lwi den Lourbarbfordernnigen 92Z Milliariden Mmck. Die ftel: Zunahnrc »des LoiMaMoirttos ist in: tosserll'l'ichen auf ovr^. vovüborMhenide Jnunspruchnahure des LomibaMrsdits der Reichsbmck zur Sichersteilung der Bolksernäh- / r:: n g. zurückMfühwn.. Bon. den: rveu aufgvuvnrmenen Kvedtt? beträgst: flössen 151,2 MWmrvet: id den fremden GMern der Bank Zn, betreu Bestand sich dam-tt ans 702,3 Ä)^:t Man? ho<b. Infolge der kckastMphailen GÄdeckwertNitug schwoll bn .ZnhlmvgsunttMcdars sv riesenhaft an, daß es der Bank trotz weitestgehender' technischer Vorsorge nicht überall sofort möglich war, der Nachfrage in dolilem Maße zu entsprechen, MtvÄ die :Mtsvbrvche.ne DrrsovgrM'g des gesamt«::' besetz^«:: GeVretes -besotchers umsang-ceiche Äer-ell'stelliung erforderte. Der Bank- - Notenumlauf erpichte sich in der letzten Jönnerwoche um 329,9 aus 1981,5 Milliarden MarL, der Uurlaus an DarbehcnÄkasftnschsiMN um 280,5 MillivMN ans 13,4'MiMarden Mark. Ae Deviseupreise. Die ösittkeichischsn, deuischen und po>ni>ä'en Zahssingsmitkri notierten gestern in Zürich unveranderk, wogegen die romanischen Valuten eine Abickwächuttg erfuhren. Die ungarische Krone b e s l e r t e sich von O.SO auf 0 20?5, Lei von 2.50 auf 2.55, dagegen wyren Dinars und Lewa schwächer. Sine weklere Befestigung erfuhr die! s ch e ch r s ch e Krone» die von 15.67 aus 16.80 gestiegen 'st. Sn Prag waren die fremden Zablungsmillel wen'g verändert. Zahlung Wien behauptete sich auf dem Stande vvn 4.75 (für lO.OGo österreichische Kronen.) InWien d sserteu sich Reichsmark von 1.55 auf 1.85, franz 5 s i s ch t F ran h e n von 4325 ayf 4455. Le! von 329 auf 354, die ^s ch e ch i s ch e Krone von 2086 auf 2095. 9m ZusammensMge mit der Steigerung, dcs Dollar in Zürich wurde der Dvllarkurs auf 71.000 hinuufgesetzt. Pfunde verteuerten sich um 4<D Kronen auf 331.300. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Gleariogknrse der Österreichischen Ratlonalhanh vom 7. Februar 1923. Devisen (Scheeles um! Aus - z;,I8. . Zahlungen) Awsterdam i. t hoU. Ou!3e« Agram 1 jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar . . . . . Berti» t deutsche P.tkhsmorh Brüssel 1 belgische Francs . Budapest I ungarische Kronen Bukarest 1 Lei . .... . Chriatiania 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 PSund. Sterling . .: Madrid I Pesetas . , , » .?äsilsnd l Lire . . . » * . New York I Dollar. . . « » Paris 1 Francs. Prag I Ischpcho-slow. Kronen Soüa 1 Lev» . Stockholm 1 schwediaebcKroncr Warschau 1 polnische Marl: . Zürich 1 schweizerische Francs Noten Amerikan, Noten v. 3 Dollar auf- „ *».- kleinere . . . Belgisch? Noten 100 Francs * . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . o V n IDO , . 0 p kleinere . . . Dänische Noten 100 Kroner .. . Deutsche Noten «u tOOO Marte, » ii n 100 e » „ kleinere. . . , Noten vo« 5 Livrest. aui?r. kleinere . . . » , FrsnzSslsche Noten 100.Francs .. Uol'hndische Noten!Vü Dulden . italienische Noten v. 100 Lire au!w. n „ kleinere . .. .' D>Sosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar 0 ■ a o u 100 p , .. v „ kleinere . , Norwegische Noten 100, Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ „ kleinere. . . . Rumäplsche Noten zu 1000 u. 500Lei ■ ■ „ „ kleinere . . Rubs. Noten (Roman.) zu 500 Rubel p „ „ p 100 „ p .. p , o kleinere . . Schwedische Noten 100 Kroner . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-Blow. Not. v.ICOO atifw. _ n kleinere . . Ungar. Noten (neue Eni.) zu 1000 Kr, : zu 10.000 Kr. . . . . - Itleiaerc . . . . fuß üe!«l Vi/are Knrp vom 5. Feb. Geld Ware . 4 28070.- 28170,- ' 28100.- 28200.- . 6 640.— 651.- 679.— 681.- . g 649.- K>i.- 679.- 681.- . 8 1.95 2.05 1.65 1.15 . 4»/. am. 39!6.- 3834. - 3846.- , t, ' 26.85 26.95 26.85 26.95 ö — . 5 13155.- 13165’. ~ 13135’.- 1316-;!- . 5 t3335.- 13365.- 13335.- itoes.- . S 332tno.-332700.-;ü:7C0.- 332300." . 5V. 11065.- Ht 95.- 11085.- 11115.- . 8 34W.- 3444.- 3396.— 3404.- . 4 71075.- 71225.- 71175.- 71325. - . 8 4514.— 4526.- 4384.- 4396.- . 5 - 2112: — 2118.- 2097.- 2103.- 415.50 404.8) 405.30 . 41/. 58780. - 18820.- 18780.- 18820.- . 7 1.50 2.- 1.90 2.- . 3 1385V.- i3m- 12380.- 1339t’,— fjngi’. 71000.-. 71306.- 78850.— 7115?.- 709CO.- 71290.- 70750.— 71050.- 2875,- ' 3»5.- 5775.- 3805.- 393.- 333.— 387.- 377’.- msw’.-- 13180.- 13240.- 13180. - 132*0.- 1.85 2.15 , 1.53 : . 1.85 38(30»’.- 332300.- 330600»-T S»!900', - 331100.- 332100.- 330700.- 3317C0. - (4455.- 27920.- 8402.50 3382.50 040.- 4485.- 28120.- 3417.50 3V7.W 041.— 4325.- 27950; — 3352.50 3342.50 670;- 4335.- 28150.- 3377,50 3357.58 674 - 030.- BL- 660.-^ m- 12990.- 13050.- 12990.— 13030.- ■1.70 2.— 1.70 . "1.68 1.95 ’ 1.65 J.95 . 354.- 356.- 329.- SSt.- 334»— 336.- 309.- 311.7- 1857o!- 8S8S0*-— I837Ö’.- 13270.- 13m- 13270,.- 10940,- 11000.- IOÖRO,- 11020.- 2095.— 2103.- 2080.- Ä- 2883.- ■203*5.'— 2160,— 2075.- 21.&) 24.—;23.80 Zl.Ü ■ n.w Hw : - H's5 Englische Stimmen Lver die österreichische Kxone. London, 7. Fchruar. (Reuter.) Die „Times" besprechen die Besserung der österreichischen iKrone, die nach,Eröffnung der Verhandlungen über die- Begebm-g. van Jwölftnonckigew Schatzschomen, eingefteten sses, welche vpr der.' Degobung - .der laugfftstigen Anleihe untvrMhtacht werdensollen. Daß Mchi bemerkt:' Daß/ Oesten-eich ftnftande;oar.-ohneäußere Ae Berwimmg ««k dem »«daveftek vev maM. Der Giro- und Kassenverein ohne Geld. Budapest, 7. Fe-bona-r. (2D& der „Wr. DdmgemzsÄung^.) In Börson'krvisen erreYte^ es^ hmrte al^ememes Au-Hehm, daß der Giko- und Kgssenvere'in nich4 in der Lagr: war, Bar>arrsza!hru7ltzen vorzunehme«. SMt bei Fovderumgc-n in der Höhr von 2y bis 30 M-Momn Krone» koiM e er nicht ommail emen Keinen BnuchteÄ Msfig machen. Die BeNwirrnng wu-s dem GsWunrnAe war daher noch gwßrr als in den Vortagen pnh das. KvstgÄid stieg bis zu 8 Prvgm«. - Ddan gla:M, daß die dPanmMg rn den nächsten Da-Mn Nachlassen werde, weil für nächste Woche vrÄfach schön KoftgrNd zu 4,5 Pvozeivt cmgeiboöen wird. Schatzscheine an der Budapester Börse. Di-e soinerzert von: FMMHNvmffter Kaillay wusge* grbsmn Hchatzschleine m der Hohe von 4,5 Milliarden Kronen siiÄ in 46 Titres §u je 100 Millionen umgÄvaupKt wordsn mÄ sollen an der Börse oiihgesührt worden. Man Hai sich §:: di-eser Maßnahme dochaW en'schloffen, weil das staatliche NMnmsrvbut Schatzscheme nicht lomibar« dieren, jedoch die an der Börse evllgeft'chrtm TAres bis zu 75 Prozent belehnen kann. Zollfreie Einfuhr von Maschinen nach Ungarn. Me m4 die Anstro-UnMvische HandelÄLmrmor mittrÄt, hart die ungarische ReyieMnrg §r:r Bersrnfachnng des Bersahrvns bei der BehanvÜMg von Gchuchen um zollfreie Einfuhr vo«. Maschinen nach Ungarn, die mAbrsondove seitens der österreichsschen IntwessMdon m großer Zahl cinlausen, eme wichtiige Bechügmvg getroffen./Bon mm an: muß vor der Einreichnng des Gesuches nnr Bowilbigung der ZoHwihÄt für die bettHfonde Sendung die Ei-nfuhrbewilligung k«schafft tverden. Das Gesuch um: Bewilligung der Zollfr-riho'vt muß da-» her bereits Nummer und Datnn: der EmftchcheiwrlliWntz enthalten. Interessenten können ihre diesbeAKichsn Eingaben auch den: Buwan der - Atsstvo-Ungarffchen. HgudsWaurmer (1. Bez., GlffabÄhstr-aßr 9) Äbengöben, welches dann die notwerÄiiigen Schritte eiiMaittt.' Verstaatlichung der Buschtiehrader Bahn. Ms Prag wird Ms Wlsgraphre'ct : Die Buschtichrader Eistubahn hielt gestiern oine VcrwaltnMsvatssitzieiV ad» die. sich mit -er Ansfovdwung der Ragism-ivg be-saßte, oin Versta»MchuWsuiikbot einzubringün. Infolge - des mnsangreicheu ZissarumaternÄs imchte sich dc-c BerMrltturgBrat daraus .bcschrLMr, bloße RichÄMiien sestzuleMn. Weichgsitig Wtwde dir Generaldirvk - tion und ein engLres äkomiter bsanftragt, einon Derstaat» lichungAvovschlag auszuarbsiten, und an hie Rogievunig em« Emyade zu richten/ m der um die Ausnahme der Derhmrd» bmgon raucht wird. Srostrifisterung /der Austria-Unternehmungen in .der Tschecho-Slowakei. Dir Präger Presse imÄdet: Dir tschechv' slowakischen UntevN'ehmvmMr der Mkian-Gesellschaift An st r ia Email- und Metallwarrnsabriken werden ürvtrr BetLiligung der Dank/für tzmdÄ mck Industrie m Prag ln eme neue A.-G. mit omem Kapital von 10,W).000 tschechischen Kwnen m:MwarÄ)eilt Iverdrn. Das KttpiM soll 'später^ aus 15,000.000 tschechlsche Krpnrn erhöht werden. Geldknappheit und Geschäftskrise in Polen. Aus Warschau wird uns bsvichhet: Die Dt<M»gtion -im Handel dauert noch innner tzn. In den letzten Tagen herrscht Gel d^ Manges so-daß koine Geschäfte albgcwickelt Vierden. Sowohl die Kanftnannschaft , wie", auch die Bevölkerung enthält sich der Einkäufe und wartet die Klärung.der finanziellen Situation atz In einer ganzen ^' A^ihe.'VM größeren und mttÄeven Industrie Anivtmchmungen - wuüdvn in . den letzten DagrnM r b a i t e r q e« C n n-d i a t. wr^rv^^-AjMA r de i i § >l o s e n t ä a l t a