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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-31 · Heft 1425 (31.1.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1425 (31.1.1923)
Date
1923-01-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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/ Nr. 1425 Wien, Mstwoch Mener Mopsenzrttun^ 8t. JLnnet 1SSS »Äcr veranlagten Steuer zrtvück, sc» wich der veranlagte kteuerbetrag mit oinsm Zufchstg bis z-ü LO Prozent des lln.'er- ^iüdes zwischen der bis Cr^e Mävz Wählten und der rechts- Käs.'ilg vevanlagten Steuer eingchobrn.'' Am 1. März, 1. J-uni, 1. Scptamiber ttitto 1. Dszencher ist a dn Viertel' der dem StoueppMchttigen in dem zuletzt zuge-- fcllten Zch'iim^sriuftrag zur Sebüstzalh^Mg Vovgoschvstbewrn ßahrcssteuer Vovoinzuzahlen. Bemerkt wird, daß die Cinkommensstuervevanlagung 1922 in Jchre 1923 mit aller Beschlvunii.M-n>g durchs «führt werden nuß und daher, t'bwe-ichend vom bisher geübten Vorgang, v&t Bewilligungen von An)uck)sn um Fristerstreckung zur G'.ntriugung des Einstmmenstomvbokenntniistes Nicht g>.rechnet v?rden Kann. Allgemeine Erwerbstener. ., Nach 8 3 des W'iedetxtnstimMtzeK sind für das U>.bn« ^angL/ahr 1928en:ispvec>>end-e VorMMWngen, auf die Er, oerbsteuer 1923 vLMschew WS Kur RcgMng dich.« VovsuS« Mungen ist je ein Mertel der dem StErMchEgen in dem pletzt zuMstellten Zahlur<SMßivag vovge'chvi'fäenen J-ahstS« treuer sinschklichÄch der ZiuischlvHe'alK BowintzchLong zu Wien. lohnenden Preise. Die allgemeinekanstvsttschrftliche Situation I ist, im Wtsigen.nk&t befriedigend. Wenn auch die Melmäß;g:n! Orangrnstdungen nach England anLanern, so beschweren sich , die Pflanzer, daß die gegenwärtigen niedrigen Preise nur. einen [ kleinen Gewinn ermöglichm. Die' allgemeine wirtischaftlich« Lage' ist jedoch nich' gut. Der.Markt für Mancheftevware?cigt keine. Erholung. Allgemein erwaHt man eine gust Tonrisstnsai'so«. ,!. Besonders Erwerbsteuer. 14- Tay.' nach der statutermähigen oder in anderer Dai'st srschrislsmäß'ig erfolgten GenÄM'.^mg deS Rechnunasab« chliufjes. längstens eher.sechs Monate mach Maus des Ge- Mstsj-ahres ist das B-ct-erm'nis zu ^erreichen und die be» vndev.' Erwerbstener zur Gänze vomiMHahlen. . Jnsv'stng« d-ie Steuer für das Jchr 19W noch. wicht besessen ist, daher der ZcHLmxscmftrag für das Jahr'1921 eher Ür ein noch älteres Iclhr d'.e Grundlage für die Voreinzaihlung Met, ist zu entrichten: die vi.rfache Starn.nstvuer plus ein» lü^en bisheviigem Staatsorschilcg plus HandÄsstmmerbe>iträge sw. Nach Zustellung des Zeh-unZsa-uftr.-ges für das Jahr 922 ist zu entrichten: die dortsolibst vo^chchri-übene Steuer oinchlietzlich des im Zchlun^seustrag angegchene« Bundeszu- (Inges, HandeMammerlbei!räge usw. In dm - einen wie im ' nldevrn Falle ist je ein Mer'.Ä am 1. Jänner, 1. April, 1. Juli 1. Oktober vorÄnzuzahlen. Re MrtsÄaftslme in HUMna. GS ist von Interesse^ daß Barclays Bank, hie zu den /oßen fünf City Banken gchört, ln ihrem „Mon hly Revivw" tine Rubrik eingc-fühvt hat, 'in der die Mrlschaftslage in Pa- LUna behandelt wird. An Barclays Bank ist die Angst» kgyptian Bank an-geschlossen, die auch Niederlassungen m Pa- Mina besitzt. I»'dom i „MönHst Review" ^ür Jänner wird M Palästina berichtet, daß über die MarMage wenig zu sagen Yi. O-zitvnr die Preise im allgemeinen fest bleiben, ist die Stimmung unentschieden. Das wird in' der Hauptsache auf' die lllgemeine politische Situation im nahen Osten zurückgeführt, » daß ein« Besserung erst erwartet werden könnte. Wenn die ctzi in- Erörterung befindlichst Fragen 'endgültig geregelt zin werden. Teilweise sei Ms dem Markt eine Besserung zu »erzeichnen, z. B. haben Cerealien, Dohnen, Mais, Sesam,' Lrbsen, Linsen Widerstand geleistet und die Preise sind m di« Höhe gegangen. Cerealien und Erbsen seien nach' Deutschland and Algeriendi« letzteren auch in die Nachbarländer eUoriert worden, was den Markt beleb: hat. In Weizen undGerste di dar Verkchr ausnahmsweise belanglos wagen der nicht- Tic Rückvergütungen zn viel bezahlter ZwangSrystihe» tetrSge. Da di«. ZwangsanieHenovelle manche Hörten des ursprünglichen Gesetzes bezüglich der Gesellschaften m. b. H. und der'is.- den Jahren 1920 bis 1922 nsugegründeten Firmen ausgteicht. hat ,ine Reihe von Anleihepstichtigen Anspmch auf RückvergAung der vcn ihnen auf'Grund-des ursprünglichen Gesetzes zu \M befahl en AnBhebeträge. Infolge dev Herr, säiendeu Gc^dlnappheit hat da- Gremium der. Wien sic 'Knuf, nwnnschaft vom Finanzmiftsteriupt in einer, Eingabe die mög,- kichste Abkürzung deS RückzahlungSverfahrenS verlangt- und Borschläge wegen e waiger Verwendung dieser Beträge für ands^e an de» Staat zu leistende' Zcchlungen erstatt^. Staatsriscnbahn-Gesellschaft. In her gestern ftattgr» fnntxm» Siüuug des Berwaltungsrates der Priv. vsterr.» ungarischen Staatseisenbahn-Gesellschaft wurden der gewesene unaarrsche stim-nMimster Dr. Jvhann T e l e S z k Y. und der Direktor >cr Allgemeinm österreichischen Bodrn-Credit-Anstält Dr. Ernst Mosir.-g als Mitglieder kooptiert. Außenhandelsbilanz der TsHecho-Slowak l Das Skatisti'che Staatsamt teilt die Ergebnisse des tschecho-slowakischen Außenhandels im Jahre 1922 in folgendem mit: Die gesamte Marenaussühr betrug 94,5 Millionen Zevtner gegen 97,5 Millipnetk Zentner rm Vorjahr«. Allgemein hat' der Export in Kch.'e Holz um 4,8 Millionen, in Zucker um 1,4 Millionen, Maschin n und Apparaten, um 200.900, 'Ge'ränkeir um 260.000, Gsas um 146.000, Eisen um 00.000 Zentner abgenommen. Da. gegen ist ider Export gestiegen in Textilien um 230.000, Papier nrd Pap »erwärm um 100.000. Mineralien um eine Million, in Objt und Gemüse um 860.000 Zentner. Erhöhung der ungarischen EsMcmtmsatzsteuer auf 5 Promille.! Ans Budapest wird Meldet: Der Finanzmimster Kalla» wurde gesetzlich ermächtig', die Effektenumsatzsteuer für Dlvwcndcnpap'.ere mit Eewinnobligationm von 8 auf 5 Promille zu erhöhen. Er begründet die Gesetzvorl-age im Parlament mit der stets zunchmenden Flucht vor der Krone. Der Prozeß der UmworHlung des GeMchitals in ein Esfekten- ^ipiwl müsse verlangsamt werden: Heradsetzunz des Attsfnhrz-lles sisr Malin Jugo, stawien» Dos Pom Finanzministerium -eingesetzte Zollkomi'ee hK.m seiner gkstrigen' Sitzung ^schlossr», d:n Ausfuhrzoll für Mais m?n st.50 auf 40 Dinar he ra bzu setzen. ' ZWangSauSgleichsverfahrs» über «ine Tnchfirma. Aus Budapest wird «ns gemMt: lieber die Tuchwarestfirma Samnei Pio.i ga'r wurde das Zwangssusgieichsverfahten eingeleitet, DtS BeromdUchkettcu detz Firma betragen '400.000 tschechische-Kron-rn. Ermäßigung der GYMartse s» Ungar». Mt 1. Februar txitt cütif denün>sav'.schen dtoviKhechns» cknv Neur-egr-lmtg der Güiertarrfe in.Kvüst, die durchschivXÄich einer Ermäßigung um 25 bis 30 Prozent Mchkommt. Die Wohnbaupslicht der jugoflawischen Gtoßunterne-B münzen. „Eropreß" meldet aus Belgrad: Der Finanz» minister und der- Handelsminister veröffentiichen vir« gemein» same Kundmachung über die Durchführung deS Wohmi^- gesetzes, m der unter anderem gesagt wird: Auf Grund deS Artikels 3 des Wohnungsgesetzes vom L0. Dezember Ml, beziehungsweise des Artikels 8 und 5 des Reglements für die Ausführung dieses Gesetzes werden alle Finaiomstirute-, Bersichürunxs- und Handelsgesellschaften, ferner Handels-, In» dustrie- und ähnliche Unternchmunzm, die den Chawkter des Großstandes der Großl.nüüstrie oder des. Grohgewerbes habe»,» aufgefordort, -in der Frist von IS Tagen, der« Tag dieser Auf» so^ernng nicht eingerechnet,, -teit; Wohnungsger-icht b:i der zu» ständigen Provinzverwaltung ihre Geschäftsräume ln fremden Gebärrden sowie die Wohnungen ihrer Angestellten anz-umeldc« urü r-ic Bilanzen der letzten Jahre, Auszüge aus ihren Büchern und andere Belege vorzulegen, damit daS Gericht he» nrte'll'n könne, ob diese Institute, Gesellschaften Md Unternchmvngen verpflichtet sind, Wohnhäuser für ihre Angestellten und für die Unterbringung ihrer Geschäftsräume im Sirme der -rwätin en Gesetzesvorschriften zu hauen, Dbejenfgen^ hks dieser Ai'fsvrdrrung innerhalb d«r bestimmten Frist kÄm Folge leisten, werden im Sinne des Artikels .21 des Reglements b estraft werden. Die rumänische Ausfuhrtaxe für Holz, Aus Bukarest wird berichtet: Die oberste Zollkommissior.» hat sich mit d« Nsurcgeluug .drr Zollsätze beschäftigt und den Ausführzofl/für Holz von 10 auf ISO Lei erhöht. Durch diese starke Er» höhurlg wird di« Holzausfuhr auS Rumänien zum großem Teil unterbuitd.m werden, doch hofft man in rumänischen Kreisen, hierdurch ein« reichlichere Versorgung des inländischen Marktes mit Holz erreichen zu können. Die bulMtsche Außenhandelsbilanz. Aus Sofia wird gemeldet: In diesen Tagen erschien eine amtliche Statistik über bulgarische Ein- und Ausfuhr im Jahre 19W. . In den Monaten Jänner und Februar wurden 39,800.000 Kilo-gramm Mayen im Gesam-twer« von 505 Millionen-Lewa a-usAcführt gkgrn 31,800.000 Kilogramm im Werte von 297,9 Millionen Lciva m gleichen Monaten des Borsahres. An erster Stell« steht, der bulgarische' Tabak mit 6,500.000 5<ilogrmnm im Werte von 130 Millionm Lowa. Im Läufe der. ersten Mi Mona e des vorigen Jahres wardie bulgarische Ausfuhr M 80 Millionen Lewa größer als die Einfuhr, j Deutscher und österreichischer Export nach Palästina. Wie daspaläsnneMche Commercial Bulletin mittertt, hoben die Jmvorw aus TruMlend «nd Oesterreich 'im Laufe des .No» vemher eine weitere Zunahme gegenüber dem Vormonat apf» zutvetsen. 2»e betrugen m Jaffa 43.541 Pfnnd Sterling, um. 3970 mehr a.s im Oktober, in Haifa 15.813s Psuttd Sterling, um 8117 mehr, und st- Jerusalem 2714 Pfund Sterling, «m 241*2 mehr. r. Jnsormäsionen fiir Palästina besuchende Geschästslente, Wie das von der stalästinwsifchen Regierung herausgogebene Handelsbulletin vom 7. d. mitteilt, bomicht sich' daß Departenrenl für Handel und .Industrie, .Geschäftsleute anzuregcn, Palästina ein.m Besuch abzustatten.u»d vor allem die wirtschaftlich« Lage des Landes M studieren. Das Departement hat besondere Arrangements getroffen, um.dies« Besucher mit dem Handelsnn-d Jndustrieleöen Palästinas bekannt zu machen. E.n besonderer Inspektor des Depariemrn-s wird für hie berrefsentzen Besucher.dir Führung.in den derschiedenrn flnrnnoassai wr. t ii j ^V*»VVj^M»W>>pW (8. Fortsetzung.) Dllvid Motz. Roman von DisraeN (Lord Beaconssield). Aus dem Englischen übersetzt von G. Unna. >Und jetzt kommen sie zu dem Brnnstrn ynd tauchen' ihre Gefäße in das Wasser, voin und schön wie sie-selbst. Einige ruhen aus unter den marmornen Saufen, andere, mitten unter den Blumen sitzend, Pflücken dir dufiendsten «Nd winden sie zu Kränzen, und jenes fröhliche Mädchen taucht jetzt, wo die Ordnung unterbrochen, die zarten Fin- Fcr in das feuchte Gefäß und spritzt neckendtz Tvüpftn fun» kelndcn Lichts auf ihre lachenden. Schwestern. Horch, sie singen von neuem'. -. . . „O, Wein von Sibmah! Z«' deiner Sommerfmcht vnd zu deiner Weinlese ist ein Räuber gekommen!" ‘ Ein Schrei, ein Aufschrei, ein langes, wildrs Ängstieschrri! .Verwirrung, Flucht-, VerMPung!. Ha, aus dem Lefölze stürzt ein M^inn im Turban und bemächtigt sich öer Führerin des Chors. Ihre Gefährtinnen entfliehen nach Een Seiten, Mirjam allein Llewt in den Armen Alschi» wchs. ' ‘ : In einigen der warmen Tropenländer steigt die Wassersäule wrld empor aus der Brust des Sommer-« »zeans, wenn plötzlich die Wolken vEüden, daß der mhige Festtag d:s Himmels vorüber und die kreischenden Gevögel eine Zeit grausiger Erregung melden; aber, die Säule, die dem See entsteigt, ist nicht so furchtbar als er wr junge Alroy. Bleich und wuitentbrannt sprang er empor, riß einen. Saum heraus an seinen frischen Zsv.sgen und die Anhöhe -Lmibstürzend mit reißenden - Sprüngen, schnaubend und vild, schlug er mit der mächtigen -Pinie den Räuber an d'r Lchläfe. Alschiroch siel leblos auf Yen Boden-und Mirjam chmnächtig in ihres Bruders AM. .. s.^yv,er nun, starr und imbeweglich, selbst et» von Leddenschast und Tat, hi:tt dir ^'liebte Be» fnnungsla'e in seinen Armen und blickte' in dar Schwester Mchlchches Antlitz. '; Eines' der entflphenen Mädchrn erschien forschLnd jn ter Ferne wieder. Als es ihre (Mieterin in ben Armen ÜN-es ans iM'-p-M Bolle erblicktL. brbrte ibr Mui wrück undum ihve -zerstveuten Gefährtinnen wMr hecheizurusen, er» hob sie die Stimme-und sang: «Eilt, ihr Töchivr von Jerusalem, p, M, denn der Herr hat «ns gerächt und der Fpevler ist tzestmst worden^ And aus verschirdenen Stellen des Gehölzes erklang' die Antwort; bald waren die Hungsrauen wieder vereint und sangen: ^Wir kommen, Tochter voll Jerusalem, wir kymmen, denn der Herr hat uns Fracht und der Frevler ist' ge» straft worden!" - Sie sammelten sich wm il&rf .teicicrln;. b!« eine lüftete ihren Schleier, eine andere bmch-e Wassex aus dem BvMMN'und benetzte das sich wieder belebende Antlitz. Mirjam aber öffnete die Augen und sagte: „Mein Bruder?' - Und er antwortete: „Ich bin bei dir!" Mit leiser Stimme mahnte sie ihn zur-Flucht. „Flieh, David, fM», der Mann, den hu erschlagen/ist ein Fürst unter dem Volke." ,,Er -wird gnädig sein, Schwester, ustd hat gewiß, da er 'zurrst ^fteveli-e/ -mrine.'MMtzntztz schvnvergessen." „Gerechtigkeit uyd Gnade!? Was wissen die'e elenden Tyrannen von beiden, mein Brudrrft.Er hat dich vielleicht schon zu. langen, ausgesuchten Martern verurteilt! Unaussprechlich ist mein Schmrrz, flieh, mein Bruder, stich!" flieh, stich!"' -!^ „Fürchte dich nicht, Mirjam. Mch'e doch diefeß ganze verfluche Geschlecht uns nicht mchr brunrnhigen als dicht ihr, bisheriger Gebietet. Sich', er schläft tief. Aber sein LeichnÄM soll unseren reinen Quell, unsere duftepden Blumen nicht bestecken. In den Wald will ich ihn br'.n» xen und dann zur Nacht wi-cher hievherkommen,' die Schakale bei-ihrem Feste zu belau'cheu." „Du-spricht irre, David! Pie? Nein, nein, es ist-unmöglich!' Er ist nicht tot! Du hast ihn nicht er'jchlagen. Er schläft, tzr fürchi:i ry\ Gr ■ f<Msich nur tot, damit wir^ wü ihm fortgohen und ex stcy in Sichechvir soietvegeben kann. Mädchen, seht doch nur hm! David, -du anfwort-.ft nichts Brüder,'teurer BrudLr, tt liegt nzrr bewußtlose da!. Ich glaubte erst,?t sei ewftz-^n! Bringt Wasser, Mädchen, Wasser für dd'n WchtbM^,.Jch wage ihn nicht anzn» blickem" . ■ - .;; ^ch will ihn Men urck tpiumphleren. Dich Asschsrpch wt! Noch vyx emM lipM, war dieser brkleidew Leichnam ein Fürst, mein Thmnn! So können wir uns . al!o m»n ibm ttäfcehm?. Wenn bn DüM fUL warum ruckt auch das Volk?'Tot, unrettbar tot, und ich erschlug ihn! Nun fühle ich mich eMich. als ein Mann. Dies, dies allein heißf Leben. Laß mich loben, um . zu tötend „Mche, wehe, unser Haus ist vernichtet. Die Wildheit seiner Züge erschmckf mich. David, Dqvid, ich bitte dich, ende,.ende! Er hört mich nicht; meine Stimme-ist vielleicht zu lei.'e. Ich bin wohl sehr schwach. O, Mädchen, kniet vor mm Fürsten hin und sänftigt den Wahnsinn seiner Lridenschaft," „SAß ist die Stimme der Schwester m 'den Tagen des Jammers und bet weist Rat derer, die uns lieben." Dies ist mein Goliath! Eine Schleuder ober em Baum, es ist dasselbe. Der Herr der Heerscharen ist mit uns. Mit Recht nennt man mich David. „Errette uns von unseren Feinden,' o Herr, von denen, dis aufstehen gegen uns und denen, dse im Hinterhalt liegen gegen uns." Wär' dstser Schlag nur vervrelsacht, taten die Dstnev aus dem Haust meines OI;dm$ nur dasselbe, dann wüv» den wir dst Lage von Elah wiedcrsthenI.Drr feige, schwel» gerische, schändlich; Philister, er wagte es, meine Schwester zn berühren! Daß doch sein ganzer Stamm hier -Ware, alle, alle! Ich würde solch; Feuerbrändr an die Schwänze ihrer Fuchst knüpfen, daß die Glut uns zur Freiheit leuchten sollte." Jnd:m et sprach, eilst ein Mädchen.: das bis jetzt noch entfernt geblieben war, mit ängstlicher Gebärde' auf di; anderen zu-. flieht, flieht", rief sie aus; „sie kommen, sie kommen!" Mirjam lag schwach und matt in den Armen einer Gefährtin, aber ihr Ohr vernahm schnell diese Morst, und sie riß sich empor und ergriff ihres Bruders Arm: „Mr-cy, David,, geliehstr Bvuder!. Ich beschwöre dich, höre! Ich bin ja doinr Schwester, drine Kirjam. Sie kommen, ff? kommen, die hartherzigen, Höfen Männer, sie kom» MN, um- -s-ich'zu röstn, vielleicht zu martern, mein sture, Bruder! Ermanne dich, David, ermann-j pich, David, mts di^'em wilden, wirren Traum: rttst dich, flieh!'' „Ach, du bist eS, Mirjam! sei ruhig, Teure, du siehst fcu daß er stst schläft. Ich still meine Sinne samnstln. Ich , tMttrte von Men Vorsätzen Und mächtigen HyffnuW« Das ist nun vyvbri! Ich bin ststper ich selbst. Was begehrß du also meine Schwester?" - LLsüstbuM kola^

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