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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-27 · Heft 1421 (27.1.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1421 (27.1.1923)
Date
1923-01-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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i €Wk.£ Men, SamSwF Sie Zudensrllge in SMjettMllw. *■ Mn Briefwechsel «stk Lueitz» Oolff. ' k Wie wir vor kurzem berichtet hafemhat der Vertreter .« entzlisch-Mschen Komitee-, für^ MtzenangÄegeMitey (Joint Foreign Committee), Lucstst Wolfs,ein Pw'Mchreiften an -die Sowjetrogierung gerichtet, in welchem über die Unterdrückung der Machen ReiigionS- und Gewissensfreiheit lebhafte Klage geführt wird. Tin Vertreter der Sowjctre-gierung in London hat daraufhin in einem Schtechen dir Behauptungen WoLffs als fMch und auf Unwährhei en beruhend bezeichnet. Nunmehr hat ver Vertreter der Sow-vtS in EttglaeW über Aufforde?ung des russischen VolkskommiffckriatS für Nation<ckität-en an Lueien Wvlff das folgende SchrrÄrn gerichtet: Das Verbot des Religionsunterrichtes in de« jüdischen Schicken der Sowjetrepublik fit eine Folge des Gesetzes über di« Trennung von Kirche und Staat. Dieses» Gesetz wird für sämtliche Religionen angewandt. Kein« ReKgio» hat von diesem Gesetz, welches jede Form der staatlichen Unterstützung der Kirche und jedes Privileg zerstört hat, so viel profitiert, wie die j Mische Religion. Seinerzeit war die Zugehörigkeit zur jüdischen 'Religion ein Grund zu den härtesten Verfolgungen und Beriktzungen der Gewissensfreiheit. Die Svwjotregierung, die den Mfchen RÄigionÄylterricht verbot«» hat, hat ober zugleich der Erziehung von Mvionon Kmdern sicherer GlautenSbekenntnisie im Geiste religiöser Unduldsamkeit und deS Ant-ifsmi'iSmuS «m Ende gemacht. Die Regierung Verbittet zwar die Benützung der Synagogen für politische Propaganda und die Aufhetzung der Nasse« gegen die choDjOnacht. (Wegen einer solch«» Propaganda gegen di« SewstMtcht wurde ebe« Rgbbiner BorischanSki in Romel ^knrtett^ m A-njtetrocht seines GefurckcheitSzuftaNde» wurde aber dir Strafe i wduziert.) Zu gleicher Zeit aber hat die Sowjetregienmg jener i.PogromPropaganda ein Eyde.gemacht, die in den Schule« <uiA in Äüem großen'LeÜ« dir Kkvhe» vor sich ge- / gongen war. j Kein Staat in der Welt Sam, Gesetzesübertretung oder ^Aufforderungen an fein« Bürger, die Gesetze zu mißachten,!dulden. I« den Gefängnissen sämtlicher' Weltstaaten sitze« laufende Menschen, deren einziges Verbreche« darin bestehe daß ihre Ideen den Interessen der herrschende« Mächte widerspreche». Die in Ihrem Komite« sitzerwen Kapitalisten detrachten diese Verletzung der GowissenfreHek der Bürger (««- schließlich derjenige. 'ihres eigene« Bekenntnisses) als etwas ganz gewöhnliches, sie Protestiere« auch nicht.g^en ähnlich« Geweckt, die gegen Arbeiter (jüdische Arbeiter, inbegriffen) m den Leremigten Staate» wegen Streiks gchmchhadt werden. Es rst der Dill« der Arbeit« (chchhließrjch auch der jü- Asche» Arbeit«) «w d« Bauern in Rußland, daß die Sr- -iehong der henmwachsenden Genevirtionim Geiste der «cherne» Wissenschaft und d« «oder«» Polltisthen Weltanfchauuug gesthche. Au» der Schicke werbe» der Priester» ebenso wie der Mullah und der Rabbmer enifernt. Die jüdische« <n> beitenden Massen haben nachdrücklich gegen de« Ähed« r pro-> »estiert olS Ueberbleibsel aus dem'Milt«kaltet, welches Ne reichen Jrchen als ausreichend für diearcnen Kind« befrachten, in die sie aber ihre eige»>en Kind« nicht schicken. Bei d« Enteignung dou kirchlichen Schätzen wvtden die Behörden darüber instruiertz daß Gegenstärwe, di« fir K«lt«rzwecke «otwnwig ftnd, zurückyckaste« werde» sollen. ES entfernte« deswegen keine Konflikte in jüdischen Synagogen, abgesehen von «mzrlnrn Hafen, wo Gegenstände Wrpeckt worden waren. Wir Snue» endkich nicht «uchj», WsmÄöer der außer- Mbenckich kühnen Behcuchtung, daß di« Sowjetregierung der jßvdischen Bevölkerung „tat Trost und die tzoffeung der Reli« igion" raubt, das folgend« zu erwähnen: Wir walle» nicht ÜMge bei der Tatsache terweile», daß immer größere Teste des sicher» Volkes sich entschieden von diefta» ^Lrost" abwenten. nte und ater tausende arteilender Mrmer und Frauen» nter auch zahlreiche Gwuh«nüge, gÄe« aus eigenem Lnj*rk& den Sabbath auf und »chmte «r aniireligiös«» On ndgebungen teil. Sie gehen an de« Schbachtayen nicht chi die Synagogen, sonder» in die Fabriken arid Werkstätten. Diejenigen jüdische» Bürger ater» die chver Rottgion noch anihangen, hüte» auf Grund der Sowjttgeseche ubvt d»e GejvissenSfrekheit nicht allein dl« Erlaubnis, diese ohne Hindernisse auSWÜben, solcher« sind sogar an t< O gl d f « n R«he- Hage» von ter Ardelt in den SÄstärchaEto* und ferter- «ehmungen befrei t. Es existierenkeine teligiöse» Bersol- DUngen in ÄMsierrutzlandAnd jtdtt rÄistWgesirMt« Bürger Gönn ,Irvst und Hoffnung" in der Religion, die ihm zufagt, finden. Bas die Entrüstung betrifft, welche die Politik der Sowjettehotde in religiöse» Frage» st» den fedfiche« Gvmoinschäften Englands und ÄmerikaS angstckhh erregt hat, so weiß die Sowjetregievung lehr gat, daß ihre PoLitck bei der jüdischen Bourgeoisie und Plutokrati« nicht minder als bei jeder anderen Entrüstung hetvorpust. Sie weiß «ich» daß die jüdischen Bankiers mit sticht geringer«» Etstr als eS die chrffckiche« Bankiers getan haL^n, Lir Pogrom. Heiden u»w Antisemiten «ntersbutzten, die Äwje-trußland überfallen «Nd die Ukraine und SowjetruWich mit jMjchem Mute Sberschwsmmt haben. Aber die Svw^eiregieruntz weiß such, das; die momsn Jrten aü» allen Ärchern sich immer mchr vom E-nftuß ihrer Bourgeoisie urch 'ihrer g-?ten Soz«r-' listen befreien und daß sie sÄche.geimine. PchchuchiMngen gegen die Sowjetmacht, wie ft« tnJhv^n GWr enGaltte si»w, «k Bervchmng zurüüweisen. . ' 5 - , v Die Erwiternag Lneien VolflS. Mvf den obigen Brief hat Luo»« W»hff iN fekgeMr Keife geantWGtef:^^ . Die Präsidenten des Jomt Foreign Committee hrten te» * tznhO,OW' Wd« ^lbe der nächste» Sitzung teS Komitees vorbegen. Z« Kgl«icher MKEW W «chiMM m, d»d Nitteiknnn fe Ävete Boio? vom Pf. Deteteter 1S6S. te tvÄ^-. Wttntv Morgen8e)t«ns» ... >- --- n»,'T, -^——-.-T » » »A. «.»»».- . Nchech. A* 17.- polttrBUirh »»»».- . . . Dinar . . . Mark 2^00,— . ... Lei •».- . . holl. fl. 1.50 .... Cfrt 1».- >4* Franke« . 2-— . ffronc* belg. Feants 8.- . Schilling r.- . ° . Dollar i- Sb tmfetc % r.M«m>«>teii! Pm l. FedNtür lSAteginnk-ein neues Abönyemeni auf die «Mite^M-rK»prG«n^-''-W-.^ ersuchen, die Be-uprg>biihren rechlzei tg einzuzahfen. deziebungswetie' das Trästtebonnen,eni wchfteltig zu erneuern, damck die Zustellung des Blaties keine Unlerdrechung rrle de. Bezugsgebührea ab I. FÄmar MS: Ado«««» «nl für Wie« (znm Abhvl«« im Srpedtt oder in den Derfchleibfletten) monaUich . . . . ... . . . Ä. A dd».— Go««s v»d Wochenlagsnummev ...... Ä. 1.0»».— Moniagrmvmmer ...... 7»Ä— Das Adonnen enl wolle gefällig rechszellkg in der nächstiirnenden Der chleißstelle erneuert und die Dezugsgedü)r gksichfalls dortstidfi erlegt werden. Oesterreich monatlich .... rfchecho-Slowaket monatlich Pole« mon rttich . . ... . . Tnßvslawie« monatlich. . . . Deutschland monatlich .... RnmSnie« monatlich ..... Svttand monatlich . .... . Mali«» «onallich . . .... Schweiz monalttch.J Frankreich monatlich . . . .' Bet-ße« «ormtllch . . . . England monatlich . . . . Amerika monatlich...... gahlsteAen: Oesteereichisches PoflsparkassenKons» ldS.SSI. rschechv-slowakisches Postsparkastenkonl» (Prag) SMS1. Polnisches PoMparkastenkonl» (Warschrm) ISS.Sr? Denlsches Postscheckkonlo (Berlin « 7) 1S8.722. StumSnie« »nd Lnkowina : OstdakK v. S. «nd -erru Mliajea. Schweiz r Schweizer DolKsdanK ln Sk. Gallen. Jngostttwien r PostfearKastenKont» (Zagrrd) 4S.SSS, Slallenr Soziel« dt Sredilo Sommeretäle Lriesle, Dia Alazziai 3». Die Verwattmrg der „Wiener Morge«zrituttg" Wie«. ».. Tabo»st»atz« l—3 3M*V9*tt 44.0M, 414(9. chem rs hi«h, daß di« BesHveMn des , K«yitf«s ..falsch" .und Doltskommisiarist sßrWationalitäieN im wesentlichen die Wahrheit dieser Beschuldigungen zugrbt «nd. Seine Milderrrnq der Leiden der rrHischen Juden in Ausficht stellt. Die Präsidenten fühlen sich ferner verpflichtet, gegen di« Behauptung »des VoVstolumissariäts, .daß die Verfolgung^ rnaßluchmen von. einer irgecküvie beträchMchrn Autzcchl Juden gebilligt würde«, z» protestieren. Gws der Lussischen Juten hängt tief an der Religion; in den amtliche» Publikationen des Volkskommissaviats' selbst ist genüget BeWeistnaterial dafür Vorhemden, daß Juden die harte« Beschräntungen, unter welchen,sogar der jüdische R«>ligiond»rnterricht leidst, mißÄMgeu und ihnen Widtzchand leisten. '' Mener Semrknberat. ... Per Gemeiuderar bewilligte st) seiner gestrigen Sitzung für das Jahr 1923 fünf Millionen Krotten dem Ersten Wiener B o l k s kn ch e n v e r e i n. in der R'ienSßlgasie. Sodann tetichtew Btzebürgcrmeister Emmerling Über den Antrag üuf Gewährung von Nachlässen, brstn Gas- und Stwmbezug. Die VorauSseyung a. die seinerze'. für die Aushebung drr Rabatte teparden baten, treffen heute nicht mehr in rdiefem Maße zu. Wohl bedeut»? diese Rabatte für die städtisch»« vnternehmnngen eine Belastung, aber andrerseits wolle die Semeinteverwrcktung — so betonte der Referent — auf die gwßen Stromabnehmer Rücksicht nehmen. Die bereits tebannttn Anträge wurden angenommen. Ar WoWirmsteuer am 1. Km.«««. Da hie Regierung die verfassungsmäßige Erklärung, daß sie keinen Einspruch erhebe, noch nicht abgegeben hat, könnt« d.rs von« Wiener Landtag teschlossene Wohnbausteurrgesetz bisher nicht kundgemach» werten. Deshalb ist We'Gpmeirte genötigt, vorläufige Vorsorge für die. Emhebnng der Wohnbausteuer am 1. Februar za .treffkn. Daß soll dEch eme Dewrte rmng des Stadtscn»tS.alL Landeöregieyung geschehen. Solange tes^ne WohMmDtergesetz noch nicht in Kraft getreten ist, bleütt -das -bisherige Gesetz über die allgemeini Mietzin8äbgabe vom Fehrunt 19SA iv Eeltung. La jedoch Äit in diesem Ersetz vorgesehene' Fixierung der MietzinSaügate *»nf den Febrüarzins des Jrhres .'IMS nach der 'ausdrücklichen BestÄttMung des Gesetzes feW' am A. Lezr-ntet 1922 abBMife« ist, wüstte die Skäla deS;nltßck Gesetzes wmtfa ans die gogewöäktigdü erhöhten^ (7. JaNMt? J.Ö2S M. 1®1 zur Anwckditng kommen. Dcmach' Äüvde WWe«^ Wiegende Mehrzahl der Wiener Weier tet chiv,obers^Mus^ ei^trrrihen^sein^ so rWött- Miet-insalbgvhe 'dfr. zchfeD Wnfi vom. Febnchr; 1928, also «nßßfehe^ter ^Asyfechi > jiMsWÜt«./. L-L}g!4 * Die Verordnung tet ÄmteSvogiemng'Ärd' ^tech« 'äuS-is sprechen,' baß rmf Ginnd deS alten MietMsähgäbettgesetzer am 1. Febru'ar eine Anzahlnng vingehabo« wird, welche genau den Sützet» entspricht, die nach dem reuen WohnhansteutVgesetz zu bezahlen sein werten.. Diese unter dem Titel T nzeLlung eingehobene Zahlung gilt dann nach dem Jnkrvsttrewn des -Wohnbaustouergesetzes als endgültige Steuerleistung. Dieser Vorgang ist notwendig, um die Folgen, die sich ans dem Zöger« der Bundesregierung ergeben würden und die ome übermäßige Belastung der Bevölleruna bedeute» würden, -n umgehen. '' f'Ägvng w dll Metallindustrie. Die Dechandkttlgtz» zwischen Industriellen und Arbeiter« haben gestern zu einer Einigung m der Richtung geführt, daß znnächst ein fünfprozentiger Lohnabbau ob 3. Februar in Kvast tritt, tieftet den wssteren Abbau soll rm Rahmen der neuen Kollektivbertragsverhan--' lüngen, die in der nächste« oder im Laufe der Äbernächfeu Woche beginnen, verhandelt werdett. NeiaigArgsgeld und Sverraeld. Die viel mnstrittene Frage des Nemigungsunk Sperrgeldes soll nm endlich endgültig geregelt werden. In den nächsten Tagen soll eine Verordnung des Bürgermeisters als Landeshauptmann erfchernen. «'lch? ans Grnnd der §§ 7 nnd L des jüngst vom Natis nalrat ü,-- Meffenen Hansbesorgergrs.-tzes foig.'nd.'S b-'ümruL: DaS ReinigungSgeld beträgt bei Wohnungen nronatlich für em Zimmer 1000 K., für das zweite uno dritte Zimmer um je 500 K. mehr als für das vorhergehende (so daß für zwei Zimmer 2500 K., für drei Zimmer 4500 K. z» zahlen sind, für jedes weitere Zimmer um je. 1000 K.-ryehr als für das vorhergehendes so daß für vier Zimmer 7500 K. für fünf Zimmer 11.500 Ä. uftv. zu zahlen sind. Für Nebenranme beträgt das Reinigu-gsgeld bis zu drei Nebenräumen je 500 K.,. für den vierten «nd fünften Nebenra»rm je 750 K., für jeden weiteren Nebenraum je 1000 K. Als Nebenranme gelten nur Kabinetie, Ha-usgehilfjrmsn-- z'lmrner, Vorzimmer, Badezinnner und Küchen, Kabinette auch dan«, wenn dre Wohmtng kein Zimnchp enthalt, also ein einfenstrlger Raum den Hauptraum H^et. Für Geschäftslokal«, Burrauräume, Werkstä-tten, Magazine, Garagen usw. wird das Remigungsgeld jährlich mit dem KOsachen. des Friedensmltzrnfes, höchstens aber mi 1 Million Kronen bemessen. Wenn sich jedoch bei <Seschästslokalen und Bureauräurmn, die sich m Wohnunge»» bssinden, dadurch ein geringeres Reinigungsgsld evgiht, als ansonsten für die Wohnung zu, entrichten Wre, fe ist die für Wohnräunre geltende Skala anzuwenten. Wenn ein 'GeschLftslokal mit einer Wchnung verbunden ist, so ist daL ReiniguNgsgeld für jedes der beiden Objekte getrennt nach der entsprechendrn Skala zu entrichten: Für die Reinigung eines von mehreren Hausparteie»! benutzten Abortes hat jede dieser Parteien, außerdem de» Betrag von' 1000 K. monatlich zu bezahlen. In all diesen Ansätzen ist das Entgelt für die Beschaffung der zu allen Neinignngsarbeiten erforderlichen Gerätschaften mrd Ma. tevralien inbegriffen. DaS Sperrgeld wird mit 1000 K. für das Oeffnen des ToreS vor Mitternacht und mit 2000 K. für das Oeffnen dcs Tores nach Mitternacht bestimmt, Die Bestimnmngen über den Haustorfchlüffel ejtt«: sprechen vollkommen femn, die bereits ist Geltung standen. Jeder Meter hat gegen eine dem Selbstkostenpreis entsprechende unverzinsliche Sicherstellung Anspruch auf Aus'- folgung eines HauStorfchlüsiels für sich, sowie »tutet seiner Verantwortung und gegen Ersatz Ser Kosten auf wettere Schlüssel für seine FamilienmiMrder uud Untermietet. tz« gehNmadvolle „8sha" ves MavprinM Avdolf. Seit eiltigM Tagen spricht ^nan in Men davon, daß ritt Sohn des Aronprinzen Rudolf als. neuer Kronprätendent auftreten.und am 30. Jänner, dem Todestag d's Krorprittzen, in dre Oessentlichkeit treten wrrc. Dies« . Gerüchte habe« darin ihren Ursprung, düß vor einigen Lagen eine' R«ihe vott Wiener Persönlichkeiten rekormnandiertL Schr>ü'bi?ir solgentett Inhalts erhielt: „W i e n, im Jänner 1028. / P. T.. ' - Karl Rudolf, der bisher ltxftdto»«! gebliebene.Sulch weiland Kronprinz Rudolfs ans dessen erster legitimer, hem.!>ich geschlossener Ehe, ersucht die Wiener Anhängersümst ^'.r<v das an§wäri.ige Präsidium, «m der . diesjabvige-rt, in Vc.c Wiener Kapuzinerkrrche stattfindestdest,Seelenmesse seines vor .84 Jahren ermordeten Paiers wilzuttehmen. p'Dii MstlMW'H, A .MichdrWlsche« Krsisen diSkre' weiterznleUen. In monarchistischÄ» Kochsen hat daS Schreiben einige Bi wnnterung «trogt, da man. bisher von einem lobenden So des Kronprinzen nichts gehört hatte. Als P rä t e n d e n t kadieser ^Kark Rudolf" natürlich niemals in Betracht komm da die Lhwttfölge dutch das Testament des letzte« Kaisers hls -''SstiittetchfiAk^ 'M g i t t.m i sie« sind, vyllh,Mine» gerWelt' ist. . . > GsnaueHrkundigungLN haben bishcr ttb:e Svntz «rgeb von chrüter Seite diese, Bvießr , ,

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