Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1411 (17.1.1923)
- Date
- 1923-01-17
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 73% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980492--13490-3000138- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 11U wie W^i u* 2, MpLge«L6ttMS. 17. JLrnrrr ASZL .- Ml»' -d-'Latso.chü^pv.,'^'.^!.gt "chatte, daß? es m Deutschland ' 1SS.W < ihiL 450.600 rusfische W'eiMandrsten KD ü 1 t$y.jcj( ’üluri M 'jt r«ifgÄL,^Me; Vött Mter ' Htte dchellM ^schrvöviurgörl Mt^eKeüU M> WhÄrn- LMvefle aÄhaltm,!tzerMickte er die Argumente der antt- MMschen -DoWryer und bespvM hieHeistzmgsn des jüdischen Arbeiterfürsorgeamte^,welches 18.000 Ostju-derr . al^ Berg- und Hüttenarbeiter und 6000 als Landarbeiter Mtevg-ebvacht hahe, die sich 'naHM^''MW)M bestens Wvahren, und Mr fort: . U? ^Z-n dresMZu-samnrenharrgernöchre ich an den Herrn { Mnister ein« hospndere Bitte Ächten und AusmeMami "seft 'nochmülS^««f.'evwaS lenken,, tvüS. Hm wahrscheinlich jschon bekannt' ist.'D 'sind chnKichen Stellen, i ftn Reiche Gr Gäyge,, die Pröhuk^^Mg zu eißchweren, in-! dem man sie gang, bosonderen ZulaHuMs-, Melde- und Ar-! MtKär-tenbest-nmirüngen .unterwirft.! Wir bekämen so den > Frotesken Zustand: wer mit der Absicht hiecherkommt, unser - zkchlreiches Schi^evtum zu dermchren, \lnb Mt nötigen Geld- | mitte! hat, um - sich auf SchlmchWgen einte Wohnung zder fj unerlaubte Vorteile , anderer Art zu vevschMen, der untersteht |; .'jenen Schikanen nicht; .tocim .aber4er einfache, Mische Avj..fettet .hmheÄmmt,. um gn aübotte»> dann^tvird er besouj. deren BMtigUMN von amMher-Seit« ausgesetzt.. Ich. : «reine, esist, auch vmndsutschen Standpunkt aus gss-chen, wirklich^ chich't finn^eich,. die Aufi^ng---.^^^ ArvcÄer . tzür Achest zu erschweren, anstatt M-zu erlchchtem. Die Ge-, ’J SverSschasten -haben in, dichom Punkte bisher ihre SchnMgj:. 'fett, fletoit; Jch-.ihHe; 'es wirb ntiö^'.der.KL. «ntveten, daß es l den Äm'trstelle»:, von denen ich spreche— sie.stich «n Reich . Gl finden —'gckmgen 'wird, die. GÄveiMaste» von chvmr! bttMMigen StandprrM Äyubringen oder sie auch nur an ß Hm mi' $u milchen. Di« deutsche Arlböiterdewsgung wird, j tvie ich übertzeW - bin,, immer an-den Gvnmölsätzen gesunder Knter«ationhli!tät ftschÄtrn, Grundsätzen, wie sie £ ««nentlich auf dem Stuttgarter Kongreß von 1907 als die £ MeinMA des jKtemcchwwck organisierten Proletariats fests Gestellt worden? sind, und nach diesen Grundsätzen mußman l iwohl,dafür sorgen, daß d^ eintwanidsrnden.ÄrLeÜer sogleich |- Von AvbertLwMnisationen aufgefangen u»td in sie smge- Fiebert, nicht- «Her,-daß sie als Arbeiter Werter Klasse unter - *„ eilt be' anderes FvMdenrscht gestellt Weichen." ' ' -' Aüch die Fvüge der angeblichen „kulturellen Minderwertigke it" der Ostjuden' fand durch Ab- S^öchueLen.Dr. Cohn die entsprechet Erörterung: , . ^Tsiese B^Mptuntz droht zu Ä-»er -We «nvenue der l Unwiffenhett und der DenksauHett zu Werden. Jeder glaM l M berechtigt, you einer' Wtyrchen - MMerwevttjkeit dvr Dstzjuden zu sprechen/ der nichts von deü geistigen^ Bedingungen , % und' Bedürfnissen/ kennt, die das Meit'idx, schien. Mt - vielen! eingedeutschten Archen äntzert auch Herr , f Mchberk^ eineifv^he' bsleiöigende ^i«S , | E fchlapeckn Ich muß. schon Mn4^ Wsch- | tbeef hat Mißlich bvme Ahnüng ^dM^dM'-MW,''Äbier'd«e ^«r i redet. Unter den Mtjuden gibt es kaum »inen AnalMbeten; alle können "zwerrnicht in der Schrift, die wir i^ der \ LchuLe lernen, aber eine andere Schrift,- mit einem sehr s' «eichen Schbistttim;'- immerhin ist m lEilisf^r die Bibel | Mchrieben. Sie sind beherrscht, von sittlichen Traditionen,^ bic j HÄemm zum großen'- Teil aus der - Bibel geschöpft sind, jp> t, Es ist eine .grenzenlose BeschrLnktheii, von! >Äer m-inüLvwwtigen - Kultur der Ostjuden zu sprechen. Es ist! .»jrs. ab» .d^l^-'Äebechebung, -die'-vor-,de»t^ üvb im 5dn«g« offizielle deutsche Äellen und -unser ganzes Volk gehabt haben.; Es ist diefelbe -Unterschätzung der generischen LtrLfte, die i daim zu so traurigen Zusarmnenbrüchen, auch und vor allen Dingen auf gsistigem Gtbiete, geführt hat, wie wir sie erlebt i. Wen. - - - Ga^; so schwach — darüber tmrschen See sich nicht —, , daß $m. Abgeordneter Fischbeck M Melsfußtritteu - auf 1 chnen.hermntrvten 'diwste, sind die ^tjuden den« doch mchtl Amerika hat eimM den^^ Handelsvnt«V gtvischen Rußland i «iid AmeMa. gekündigt, wsiT die MsfUche- Regierung es gewagt hatte, emml-Mnerikaner Mischer Abstammung,, d. h. ernsm Ostjuden, .die Einreise zu verweigern. Herr. AHgeovdmbex Ms«G«ck und die hinter chm stehenden WirtschaftskrÄs«, SÄgleichen die HjceunIde des Herrn Abgeordneten von Eymvn richten den.Blick..aus die «im<MLNssche,-'M«,:.die-.-drm.deO- "i schen Volke kommen soll. Unterschätzen Sie den Einfluß her; amerikamsehen Juden nicht! Wepn es immer und «mner i wteiver m dex. VW bekannt wird, daß man die Smitöe Md | Verwandten' dersWen Juden, die in AmereÄr eine Wr wichi «tige politische und' sivanziell-e Rolle spielen — sie hoben auch lmmer poch' FapÄÄna«gchörige''hn 'Ostirn"-?-, ch,'D«tiischlach j böschimpft und mst allen Msiteür der PoliMschikan« und.des^ .wivtschchklichen Boykotts bökänrpft, so -önnte eine Neigung der ameriLmisrhen^^ Politik, Deutfchmnd zu Wen, sich stark cküschränken und perkümmern. (Hött, hört! Rechts.) Diese ErwWrkgen führen' zu dem, ÖÄte inwrnatttzualeT PolittZ/ M schon i^rr MlyM Dittnring bevühvt HÄ. Die Deutschen - haben eine Jrvwertta, um mich oinntaL hLirlischnatioM^r Au^rucksweise zu bsdienen, unerlöste, d. h. , e.-.<Äprengte VoikMile in Polen, in der Dschecho-Slowabei, in .Italien, -iw Glsaß -und an manchon midtren Stellen. Glauben ., Sie wirKich, dgß M die Lätze dieser Dentschen verbessern . werde,? wenn -We>immer vor aller -WM sagen, Deutschland . Wune wicht mit der Hand voll Ostj-uden fertig werden, köime sie geistigsNvd wivtschaftlich nicht Mvagen? Ist es diellricht Herrn Atzchrdyeten. Mchbeck und Herr», von Ehrwrn bekannt ^sind dort, .Wie-Mtz -wifssn,' der nasiotzalen Mndecheiten»? und die nationÄen'MuherhöftM habelt-sfch/iwdt -für-hl«' lrtzttn - Mahlen, zu/ ejner -'GMeinschchÄiste' :Mam-Wntzvschlöss<rW Äso «mch dis'-Juben MsanmiLft/.mlt''den-DMchen.i-D>^e Liste/ der - nationcrlen MiHecheiten, HÄ im -ganzen etwa Äl)' Mge« ordnete in dLn Schm geschicht/MM sind etwa.40 Juden und' etwa 80 DHU-tsche.-SiversHetr auL^dWn Zichlen, baß. ohür die Mitwirkung der Mischen-'Wählernrasselr die deut-sche-.M'- - OdmÄe M-indÄcheit dort.-.adrfach ohne Beribvetnng. gMirben»- SchMgm--- Pe'vurtM - Wvästnwäm, oder/ anders ans- Mvückt, die dsutische nätiona!« Mndechött in . Polen ist bei .den Wahlen'von-den Juden m das/polmsche Parlament ge- ' ' Mgppt Wochen.' Wie soll «S ans die Bevet^chast, zur Fovt-- sietzung dxsor BundesgMöffen'fchaft KÄschen Juden und Derüschen wirken, wenn man hier, kyopp 100 MÄlen vom Sitze dieses WshMichnisies ab, eiAävt: die Ostjuden sind ein Menschenschlag, mit,dem di«..Deutschen . üherharrpt nicht raus» kommen können? M-auben Sie, Herr Abgevrdnster von Eyrvern, oder gl-artW-Sie, .mein«, Herren von den Dsutsch- Mt'ionolen, die deutschen Interessen im Auslarde seien «in - Porzellanladen, daß Sie darin so herrmrwüten? I" Nachdem Dr. Cohn,die-rn-snschliche Seit« der Fragv «EAert hätte, schloß «: mit den folgern Morten: Mvdur Schopenhauer, den die DHUtschuattmra^n 'mit, Molz.. unter die' -'JMengegner,' gDldn,' -hat '«Mval die J«uden. 'den Hans ohne.Land unter den Vö'Kern genannt/. Hann, der König von Englarch, wurde stuitck je, so genannt, weil er stin Land veÄoren hci-tte, und chchopenllMer wendet häs auf dir Juden an. Alß die Ju-den ihr Land, verloren, gMien sie kaum so viel Millionen, wie es hsutr schon Dentsche sitzd, die Hr Land verloren haben u,Ä jetzt unter der Jrvedenta, unter ftemden Völkern wohnen. Wenn daS einiM, .was sich ereignen kann «und,-wie ich fürchte, auch ereignen wird : wenn Dentschland? geKoungen sein wirb, MÄ- Konen uNd ober' Mllionen Wuschen in arbrve Länder zu schicken, dann sind diese Dsutschen i«! noch viel höhere Matze „HanS ohne Land", unter den BWevü, als es die Juden jvwtzls gewesen sind. Dann wich, ein großer Kreis deutscher Menschen, das SchiiLsiü der Inden als eigenes Schicksal anpfinden und sehen, daß das deutsche, Schicksal, unter änd.eren -BsdingunKn und Dechättnisstn, nnr die AbwaMung 'des j jüdischen Schicksals ist. f Ich wünscht« Ämm dein deutschen BolfsttM A«! Kräfte, di« das jüdi sch« Volkstüm fast i« e inor r gweitausendj.ährigen E-ntwicklung «rtz ,^ans; vhne Lan^ bewahrt und bewährt hat. Rur dann i wird sich das Deutschtum als Deutschen «Haliten. Dan» \ werde« es die Jude« fein, die dchr ins UnMck gevatenen! *' « Bruder nach chm SchlcksÄswoch „Ta twam afr* dch 1 OesteWLichs, rysbesyMpr mit Rücksicht auf.ttiS PttMv?. land> dringet twtweAg.sei. ' .. '! Berich1«rstÄtter--M.-'G ü r 1■ stellte Änlvgg, den 7.' 'März nls Zähltag/tziyzuqetzest'.^-Das .-GeM -würde Hitvdirjettr -AMäg,a nge n o m m o n. ' SesMM«Ä der BÄÄMd. . Ant Hrritag veisen-MüdeskanKr e i p-tz^l rlnÄ Büfldesnnnister für Äeußeres Dr. G.r ü Wh e-r g 11 G tzir,f-.ab, - fvo. W-Mrhandlungen des ÄusschuM. Bölkerbimdes <w Ä. d.. bchimren werden. Die - östert schien- Fn-nkttonäre wosien noch vor der offizieisten Einleitung der Verhandlungen in/ Genf mit den moßgebendeu! Faktovnr 'Rücksprache Mgen...' ' i Es ist nichtausgeschlossen, daß MinltzoÄverneu« Dr. Reisch im Larch Vrr Konfever?z zur Berichterstattung Wer die Notenbankfrage.nach Genf Lcrufen wsrden wird^ Srktionschef Är. Schüller, der sich in Rom «ytst. hält, dürftr, wenn 'seRw,-ÄerchanMngen'-W'.daW -tze'ywdigt sind, von Rom Direkt nach Genf reisen, uyr. sich der österreichischen Deleggtroir antznschliehen. Dw röMischk „Dvibüna" v«ryffenLicht^ M,'Jnlevvitrw >.mrt SeWMW .Dr. Sch.LL,ke-r,/-.M'rin",hies«lr mÄtÄt^daßtzNoch'LSfAb-- könimen, die auf der letzten Lh»pfvveq-'. -in'.Rchn, :,.ghgeN-' schlossen wurdey, in Kraft zu setzen ßien. Es »siyhj drei dieser Abkommen, nämlich jenes über/ Hs. P r,i v a U f ch u ldeü, über die Bchahlüng der wähMd des Kriegedurrygeführten Holzlieferungen. und die Der» wal,t-nn.gs'schnlden ratisrziert. worden. - BezWichj. der Prchatschukden wpirdr vereiMrrt, daß hie iürliemsHertz Schuldner in Lire und. die österrAchischen Schuldner-i« K^r o n e n zahlen sollem ^.Pach' dem Uebeveinkommen Äs-» :zuglich der' gegeBitigeMMuwltungsschulhen sinh darüber.. ,BertzeichniM auch , ist Än SchwdSgerächt,- vorgesehen. GegI^Wig iver7>en DerhttndlnÜAM über einen K a n.dlspMWxäg. gefi'chrt. Schließlich erklärte Dr. Schüller, es bestehe die Hoffnung, daß die Frage des K l e i n e i g e n t u m s von ^Österreichern in JwilieP dieser Tags einer Lösung werde -zutzefühtt'.-woWs. Ae Lohnverhimdlmgea ruderMetiMudqstrle^ ' Die am Montag sortgtfetzten Verhüllungen- Zwischen den Arbeittzebern -mch Ärbeitnehmepn über ein«!. Löhnherabsetzung in der Metallindustrie sind bisher ergeh n i s los gebliebem Heute treten' die Delegierten der Gewerrschaft'Ln. zu einer neueMchen- Beratung zw», sarnmen, mn davüber-Mlüffig zu werden, yh mit dem H*,, hettgeberderbantz neu?rlich FWüng 'ArnoimnM^ -.wyche»/ soll. Bei einem' Großteil der Arbeiterschaft ist dtS,' streben zu. beobachten, zunächst in einen Mre2 bei! deft D^wlliMlsttiMntrxnehMMgen nicht «nzuweten,? sönde« um «vr- { w . , - .. . - chvlng alrfgsfche» HÄben stKft S» de» Landern, wo sie durch!?>?tt.‘:f * -^2r ' llllindu- P^izeSschikanen, törrtschästsichen Boykott -'Mch/'-'Zmüäwlst-? F1 *Li?n^rattl!“f '^e. ^chDdkunMck^Hm ftrngen aller Art die fchlimmsten Quäirrsien erlitten haben, j ^ur^Plemmr emgeherÄen Bencht über die Whrrigchii Ich bin 6b«ltz«pgt, «S werdeneinmal di« Generationen von! DeIandlunge^ dw zum AbbÄtch geführt haben, erstaMl OW^-dk'iwch'M«S'''rch^^ d«''detWiw leidenden Mt» I 5?etTfn* Drecken sich die BechaMMgm Mr auß menjchen nicht entgeLen lassen, was der Herr Abgeordnete! ^^humngenW Wirrc und Umgebung sowft; Dr. Kachler mw - seine Partei und was Herr FNchbeck «nd 1,8* Re unkirchNer uüd den St. Polin er Bezim feine »ngsistigm Brüder an den Oftjuden gssüobiK hcköem (Lebhafter Beifall bei der Der. SoziaLvmokratiischen Partey." Di« LÄtüve dieser mannhaften Rede sei den.S e v er« Au Ke rl itz' ««ch Kenoffe« vchrmAMkt^-HMPfchl-A' •m.ft lO"***'-' VollrMImls «ü> NakeModle«. .. , $p*sr. MSq. Im VerfaflürMnrsfchuß wurde gestern das Gesetz. Setveffend die B o rnatzme eine r 'Volks zählung in. Verhandlung gezogen. Mg. Dt. Eisler stellte mit Rücksicht auf dk Rstwendigkeit d^ techurschen Vorbereitung, insbesondere in W i e n, den Antrag, den Termin vom 88., Februar aus j^n l.5. März zu erstrecken. . Abg. Dr. Jerzabek hob die große Bed;«° tung des RassenproblrmS hervor und wünschte, daß in daS Zähftmgsblatt auch eine Fragestellung bezüglich der R ass e n- und der fr üh e r e n R e l i g r o n szugehörigreit, letztere besonders hinsichtlich der Konfessionslosen, ausgenommen weÄ«. Vizekanzler Dr. Frank machte davauf aust»retksam, daß die Einfügung einer neuen Fmge m di« bereits aus» gegebenen «und bri den BezitkshüuPtNcknNfchaften erliegenden gedruckten Zählforumlarien unüderwindliche Schwieriglcitcn und Berzö^erunM Hervorrufen würde. Die Volkszählung diem keiuesUW blöß der Feststellung der Vcvölkeruugszifssr Md Är Zahl der BmweSbürger, sondern sei vor allem wichtig, um die notwendigen statistischen Unterlagen' für die Volkswirtschaft, Bevölkerungshewegung, Betriebszählung usw. in Oesterrejch zu -schaffen, r hi«S'^nm''"fo -wchr, als Oesterreich unter den Nachfolgestaäten'das emz^ Land ist^ Ms^fest^ d^m Um- .'-'ftürz' noch ^^WMWmeiür DoMzählung -vörgenonnnen hat, die mit Rücksicht quf die' nun festschhenden Grenzen ken. Die Delegierten des Arbeitgebewerbandes der Metallindustrie aus Obrrösterreich, Salzburg mW. Steiermark haben zwar an den bisherigen Kotchrtt^-'^enomW^ - aber noch keine offiziellen AnMußerklärungen abgegeben^ Diese. Deklaration der Sslidaritat ist aber nur noch eins ^1e von-Tagen.,'. '-<--b In Kreifm, die auch mit der Stimmung?ftr der Av> rschast perttaut sinh, rechnet man Wohl «och M langwierrgen BerhaMungen, letzten Endes jeVoch mit .einem gütlichen Uevereinkommen. A» rmlUchreibeu des PrMreatm Hlüuifch m» duv»errM8ointListM«tio»8om«ittee. Wie das I. C. B. aus N e w - N o r k meldet, hat M Joint Distribution Committee vom Präsidenten H a bn i sch vin Schreiben erhalten» in welchem Präsident Hämisch für den letzten 50.000 Dollar-Beitrag des!Jomt zur Hilf« an Re österreichische Intelligenz und MttelKasie seinen Dank ausspricht.- In dom Schreibe« heißt es. u. a.: „Tausende und über Tchisendv Lbeiß in BerhAtnisirn, die weit schlechter sind - als vor dem Zkdieg. Jeder an Oesterreich gegebene Dollar ist ein Bei«? trag, der das Wiederaufleben und die Entwicklung unseres Kultur firdert.. Jrdev Dollar ist em-'-Stenr,' z-E Wiedel Wstan unserer ruinLrten Rchubük,"-.'. Kam.^ -Wäh«n8,.-8ds-' StaatsMcho^/DefiepreM --der groß- Zugigen Hilfeleistung der ameriMnschen Juden , offiziell feinen Dank abstattet, entfalten die Enchfängev dieser Hilfeleistungen,. Proftssoren! und Akademiker im Verein mit den Hakenkreuzlern aller Sorten und' gefört^rt^ von der Pr«sse des. Bundeskanzlers ein« antisemitische Hetze, welche immer jährlichere ' Forcken au-, nimmt. Die amerikanischen Ddllar hüben bereits so manches. Elend in Oesterrich gelindert, von einer Förderung unserer Kulturentwicklrmg hat inan bisher wenig gemerkt, zumal sich die arische Intelligenz ttas „Kulirrrhrogramm"' der Jrontkmnpftr und Gesinnungsgenossen immer mein* zu eigen zu machen wollen scheint, >